Am Innocampus gibt es Grund zur Freude: Mit der offiziellen Übergabe eines neuen 3D-Druckers wurde ein wichtiger Meilenstein für die technische Ausstattung und die Unterstützung unserer Gründungsteams erreicht. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch die großzügige Förderung der Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten, der wir herzlich für ihre Unterstützung danken.
Der neue Drucker arbeitet mit einem Epoxidharz-basierten Verfahren, bei dem flüssiges Harz mithilfe eines UV-Lasers schichtweise ausgehärtet wird. Nach dem eigentlichen Druckprozess folgen weitere Schritte wie das Waschen der Bauteile, das Nachhärten sowie – je nach Anforderung – eine zusätzliche Nachbearbeitung. Dieses mehrstufige Verfahren ermöglicht besonders präzise und hochwertige Ergebnisse.
Ein besonderer Vorteil der neuen Anlage ist ihr deutlich größeres Bauvolumen. Dadurch können Bauteile schneller und auch in größerem Maßstab gefertigt werden. Gleichzeitig eröffnet der Drucker neue Möglichkeiten für die Prototypenentwicklung: Feine Strukturen lassen sich präzise umsetzen, verschiedene Materialeigenschaften können getestet werden und auch unterschiedliche Härtegrade – von stabilen bis hin zu elastischeren Strukturen – sind realisierbar.
Für unsere Gründungsteams bedeutet diese Erweiterung einen wichtigen Schritt nach vorn. Ideen können künftig noch schneller in greifbare Modelle umgesetzt, getestet und weiterentwickelt werden. Damit stärkt der neue 3D-Drucker die Innovationskraft im GIZ und unterstützt die Teams dabei, ihre Produkte und Lösungen effizient voranzubringen.
