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Universität Oldenburg platziert sich bei Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG in der Spitzengruppe

Pressemitteilung vom 26. Juli 2011

Oldenburg. „Besonders erfolgreich“ ist die Universität Oldenburg bei der Umsetzung Forschungsorientierter Gleichstellungsstandards, so die Einschätzung einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingesetzten Arbeitsgruppe. Die Universität habe „exzellente Gleichstellungsarbeit“ geleistet und verfüge über eine „überzeugende Gleichstellungsstrategie“, die – insbesondere im Bereich Personalentwicklung und Antidiskriminierung – über das Übliche hinausginge, begründet die DFG-Arbeitsgruppe ihre Entscheidung. Die Universität Oldenburg gehört nach dem Ranking zu den 20 Hochschulen der Spitzengruppe, die ein bereits erfolgreich etabliertes Konzept durch weitere innovative Ansätze ergänzt haben. Insgesamt wurden 68 Hochschulen evaluiert.

Die DFG hatte im Sommer 2008 Gleichstellungsstandards formuliert, um die Beteiligung von Frauen am Wissenschaftssystem nachhaltig zu verbessern. Die Universität Oldenburg legte im März 2009 ein Konzept vor, das die DFG in die dritte von vier möglichen Qualitätsstufen einordnete. „Mit dem jetzigen Aufrücken in die höchste Stufe werden die langjährigen Maßnahmen der Universität zur Gleichstellung von Frauen und Männern in allen wissenschaftlichen Bereichen bestätigt“, freut sich Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Forschung.

Besonders lobend hob die DFG unter anderem die Angebote der Universität zur Kinderbetreuung hervor, die „maßgeblich erweitert“ worden seien. In Anerkennung ihrer besonderen Leistungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf war die Universität Oldenburg im Mai zum dritten Mal als „Familiengerechte Hochschule“ ausgezeichnet worden.
Die DFG attestierte der Universität Oldenburg eine hohe Zahl von Studentinnen und einen überdurchschnittlichen Frauenanteil bei den Professuren.

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