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Referat Forschung und Transfer

Dr. Susanne Elpers
Konzeptionelle Nachwuchsförderung Schwerpunkt Postdocs und Gleichstellung

Dr. Julia Anna Matz
Konzeptionelle Nachwuchsförderung Schwerpunkt Promovierende und Internationales

Termine

Die Doktorarbeit abschließen und verteidigen (Dr. Lüder Tietz)

3GO + Graduiertenakademie

Wichtiger Hinweis: Der Workshop besteht aus vier Terminen (07.12.2018 sowie 11.01., 08.02. und 08.03.2019, jeweils 16:30–19:00 Uhr), die nur zusammen gebucht werden können.

In der Schlussphase des Promovierens tauchen neue Aufgaben auf: Nachdem beim Schreiben der einzelnen Kapitel die Details im Vordergrund standen, wird es nun wieder Zeit für das Gesamtbild: Welche „Story“ möchten Sie erzählen? Wird diese durch den gesamten Text und das Vortragsmanuskript für die Disputation deutlich? Machen Sie die innovative Leistung der Dissertation in angemessener Weise deutlich?

Auf der Grundlage dieses Gesamtbildes sind folgende Fragen für die Überarbeitung der ersten ʽrichtigenʼ Fassung (Final Draft) wichtig: Behalte ich meinen Fokus die gesamte Zeit bei? Habe ich alle relevanten Aspekte im richtigen (Unter-)Kapitel meiner Doktorarbeit untergebracht? Gibt es noch argumentative Lücken oder Brüche? Habe ich die grundlegenden Bestandteile empirischer Forschung (theoretische Grundlagen, Forschungsstand, Kontextualisierung, methodisches Vorgehen, Material, Analyse und Interpretation) entsprechend den Konventionen meines Faches und passend zu meiner Forschungsfrage an der passenden Stelle platziert? Oder müssen Unterkapitel oder einzelne Abschnitte verschoben, erweitert bzw. gekürzt werden? Was mache ich mit all den interessanten Details, die für mein Hauptargument von untergeordneter Wichtigkeit sind? (Was kann ich in den Anhang verschieben? Was streiche ich aus diesem Text und nutze es ggf. für einen anderen Text?) Habe ich alle Probleme bezüglich Formalia wie Zitieren und Bibliographieren (insb. von Online-Materialien) oder Formatierung und Gestaltung des Anhangs gelöst?

Genauso wichtig ist es, die Disputation zumindest teilweise als ʽRitualʼ oder ʽsoziales Dramaʼ aufzufassen, dessen Setting, Handlung und Struktur Sie verstehen müssen. Was ist genau Ihre Rolle darin? Wie finden Sie die richtige Balance dazwischen, für Ihre erste wirkliche akademische Leistung einzustehen und zugleich als Kandidat*in mit der nötigen Bescheidenheit aufzutreten? Was ist wichtig für den Disputationsvortrag und was müssen Sie für die Diskussion bedenken? Was brauchen Sie noch, um Ihre Präsentationsfähigkeiten zu verbessern?

Wir treffen uns viermal – jeweils Anfang Dezember, Januar, Februar und März. Wir konzentrieren uns darauf, gegenseitig Zusammenfassungen der Dissertationen zu kommentieren, die Gliederungen zu vergleichen oder/und gekürzte Disputationsvorträge anzuhören. Genauso versuchen wir, Probe-Prüfungen durchzuführen, in denen Sie auch Rollen in der Prüfungskommission übernehmen. Dazu gibt es Tipps bezüglich geeigneter Literatur zum Prozess des Promovierens. Um den Kurs möglichst genau an die Bedarfe der Teilnehmenden anzupassen, ist es wichtig, dass Sie schon vorab Zusammenfassungen zur Dissertation verfassen und dem Dozenten (nach einer entsprechenden Aufforderung per Mail) zusenden. Genauso ist es nötig, im Laufe des Kurses ein Vortragsmanuskript und/oder eine Präsentation zu entwickeln.

Bitte beachten Sie, dass sich der Kurs auf Schreib-, Korrektur- und Präsentationstechniken für Promotionen im Allgemeinen bezieht. Viele spezifische Fragen können jedoch nur direkt mit den jeweiligen Betreuer*innen geklärt werden. Der Kurs richtet sich insbesondere an Kandidat*innen, die in der ersten Hälfte des Jahres 2019 ihre Doktorarbeit einreichen und/oder verteidigen wollen. Dafür bietet er eine Art Trainingsfeld unter Mitdoktorand*innen.

Der Kurs findet auf Deutsch statt. Internationale Studierende, die auf Englisch schreiben oder präsentieren, können trotzdem teilnehmen, sobald Ihr Sprachniveau für einen Workshop in Deutsch auf akademischen Niveau ausreicht. Eine Übersetzung im Workshop ins Englische ist nicht möglich. Ggf. wird der Kurs zu einem anderen Zeitpunkt wieder auf Englisch angeboten.

Dr. Lüder Tietz ist ausgebildeter Ethnologe (M.A.) und Diplom-Psychologe mit Promotion in Gender Studies. Er ist auf queere Themen und Fragen der qualitativen empirischen Forschung spezialisiert. Er lehrt in verschiedenen Studiengängen (u. a. Kulturanalysen, Museum und Ausstellung oder Migration und interkulturelle Beziehungen) an der CVO Universität Oldenburg.
Für mehr Informationen siehe:

www.uni-oldenburg.de/materiellekultur/lehre/hauptamtlich-lehrende/dr-lueder-tietz/

TeilnehmerInnenbeschränkung: 16

Termine: 

  • 07.12.2018
  • 11.01.2019
  • 08.02.2019 
  • 08.03.2019
    jeweils von 16:30 bis 19:00 Uhr

Die Anmeldung nehmen Sie bitte über Stud.IP vor.

 

Beginn

07. Dezember 2018

Webmatmster (li6srndanisv.jauch@uol.demj/ht) (Stand: 13.08.2019)