Fußnoten

1 F. Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse, I 12, KSA 5, S. 27.

2 Nietzsche, Friedrich: Ecce homo. KSA 6, S. 336.

3 Vgl. Das griechische Musikdrama, KSA 1, S. 525 f.

4 Sokrates und die griechische Tragödie, KSA 1, S. 619.

5 Menschliches, Allzumenschliches II, VM, 240 und 383; Menschliches, Allzumenschliches II, WS, 175.

6 z.B. in Morgenröthe I, 29 und IV, 306; sowie in Die Fröhliche Wissenschaft II, 77; V, 356 und 361.

7 Jenseits von Gut und Böse I, 40.

8 Ebd. 12.

9 Vgl. Nachgelassene Fragmente, 1888/ 24 [3], KSA 13, S. 632 f.

10 Benne, Christian: Ecce Hanswurst – Ecce Hamlet. Rollenspiele in Ecce Homo.

11 Zittel, Claus: Das ästhetische Kalkül von Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra, S. 12.

Promotionsprojekt

Corinna Schubert

Promotionsprojekt

Masken denken – in Masken denken. Zur Konstitution von Personalität in der Philosophie Friedrich Nietzsches

„Man ist reicher als man denkt, man trägt das Zeug zu mehreren Personen im Leibe, man hält für „Charakter“, was nur zur „Person“, zu Einer unserer Masken gehört.“

(Nachlass, 1884)

„(J)ener Amerikaner-Glaube von heute, der immer mehr auch Europäer-Glaube werden will: wo der Einzelne überzeugt ist, ungefähr alles zu können, ungefähr jeder Rolle gewachsen zu sein, wo jeder mit sich versucht, improvisirt, neu versucht, mit Lust versucht, wo alle Natur aufhört und Kunst wird.

(Die Fröhliche Wissenschaft V, 356)

Wo hört das Ich auf? – Die meisten nehmen eine Sache, die sie wissen, unter ihre Protection, wie als ob das Wissen sie schon zu ihrem Eigenthum mache. Die Aneignungslust des Ichgefühls hat keine Gränzen: die grossen Männer reden so, als ob die ganze Zeit hinter ihnen stünde und sie der Kopf dieses langen Leibes seien, und die guten Frauen rechnen sich die Schönheit ihrer Kinder, ihrer Kleider, ihres Hundes, ihres Arztes, ihrer Stadt zum Verdienste und wagen es nur nicht, zu sagen ‘das Alles bin ich’.

(Morgenröthe, 285)

Der Maske kommt seit jeher kulturell die Funktion zu, Ordnungskategorien (v. a. soziale und Geschlechter-Ordnungen) und identitätsstiftende Grundunterscheidungen (Mensch – Tier – Pflanze; Mann – Frau) subversiv zu unterlaufen und deren Grenzen zu verwischen. Mehr noch: Die Maske zeigt gleichzeitig durch das offensive Kenntlichmachen dieser Ordnungen und Trennungen als fiktiver und künstlicher Kategorien an, dass deren Legitimität zur Disposition gestellt werden kann. Masken können mithin sowohl Identität stiften als auch kritisch hinterfragen. Sie schaffen damit Räume, denen von vornherein eine Reflexion der eigenen Vorläufigkeit und Fiktionalität inhärent ist.

Es zeichnet nun die Texte Nietzsches aus, dass ihnen bezüglich der Maske ein Verständnis zugrunde liegt, das sich nicht nur auf die bekannte Maskenmetaphorik der Täuschung reduzieren lässt, wie die Tendenz der begrifflichen Engführung seit dem 19. Jhd. nahelegt. Im Gegensatz dazu werden andere, weniger gebräuchliche Aspekte betont, beispielsweise im Hinblick auf kulturdeterminierende, anthropologische oder einzelpsychologische Überlegungen. Vor allem aber versteht Nietzsche die Maske in ihrer konkreten Materialität als gesamtkörperliches Phänomen. Diese besondere Sichtweise könnte zum Teil darin begründet liegen, dass Nietzsche die Masken-Problematik zunächst ausgehend von der griechischen Antike und später unter Rückgriff auf andere Kulturphänomene, wie die barocke Rhetorik-Tradition oder die Theateraffinität der Renaissance, entwickelt. Insbesondere möchte die Dissertation darum Nietzsches Masken-Verständnis als alternatives „identitätsphilosophisches Modell“ erproben und die Identitätsbildung selbst dabei als jenen experimentellen Raum verstehen, der den Übergang von einer Rolle zu einer anderen und damit die Maskenpraxis selbst als konstitutiv für Identität versteht.

In zahlreichen Passagen thematisiert Nietzsche konkret die Frage nach den Möglichkeiten und Bedingungen von Subjekt-Bildung. Entsprechend seiner 'Seelen'- und Sprachkritik gestaltet sich diese allerdings als ein Herstellen von „Subjekts-Vielheit“1 mit dem Potential verschiedenster „personae“, Masken und Persönlichkeiten in einem Menschen. Es soll zudem gezeigt werden, dass Nietzsche den Maskenbegriff nicht nur neu perspektiviert und ihn radikal umdenkt, sondern als philosophischer Schriftsteller ihn gleichzeitig performativ umsetzt. Beispiele wären u.a. die Varianz der Personalpronomina mit dem Effekt der Vervielfältigung von Sprecher-Stimmen, der Einsatz verschiedener Figurentypen und deren Rollenprosa sowie die Dialogform, die zusammen ein wiederkehrendes Konstituens der ästhetischen Kommunikationsstrategie der Texte bilden. Die Masken, in und mit denen Nietzsche denkt, garantieren die Variabilität und Dynamik des „lyrischen Ichs“, das sich problemlos im Rahmen von Gleichnissen und Metaphern in Dinge, Tiere, Pflanzen verwandeln und sich auch zwischen den Geschlechtern bewegen kann. So eignet sich Nietzsche etwa Aspekte des Weiblichen an – der (geistigen) Schwangerschaft und Niederkunft – indem er erklärt, „dass ich im Grunde ein Elephanten-Weibchen bin“2. Die subversive Dimension dieser Formen von Fiktionalisierung ist nicht zu übersehen und damit rückt eine Praxis der Subjektivierung in den Blick, die zwischen markierter Erzählung, Aneignung von Identitäten und konkreten Masken changiert. Diese im Bereich philosophischer Schriften wegweisenden und so unkonventionellen wie undogmatischen Verfahren zeichnen die Philosophie Nietzsches als bewusst und kalkuliert mit den Möglichkeiten von Schriftsprache komponiert aus. Nicht zuletzt zeugt seine Sprachkritik vom diesbezüglichen Problembewusstsein.

Es ist also zunächst eine Beschreibung der bei Nietzsche aufzufindenden Spielräume der Masken- Problematik zu leisten. Die verschiedenen Facetten sollen herausgearbeitet und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf solchen Textstellen, die konkret den Raum der Vorstellung von Identitäten, der Praktiken zur Aneignung von „personae“, des Maskenwechsels etc. ausloten.

Nietzsche hat sein Vokabular oftmals gezielt einem theatralen Umfeld entnommen (Maske, Rolle, Schauspielen, Verwandlung, Vielheit etc.), es aber vorrangig außerhalb davon für andere Bereiche fruchtbar gemacht. Gleichwohl fehlt bisher eine wissenschaftliche Untersuchung, die die Problematik der Maske bei Nietzsche sowie themenverwandter Begriffszusammenhänge systematisch erfasst.

Die bisherige Rezeption der Masken-Problematik bei Nietzsche ist, soweit ich sie überblicke, vorwiegend durch biographisch akzentuierte Sichtweisen geprägt und damit schon im Voraus zur Abwertung (Fürstenthal) oder Überhöhung (Bertram, Weihe) des vermeintlichen Versteckspiels geneigt. Der Einzelaspekt des Verhältnisses von Maske und Scham ist vergleichsweise gut erforscht (Fürstenthal, Vattimo, Vivarelli, Weihe), jedoch stets unter den Prämissen von Maskenmetapher und Täuschung. Dies macht es zu einem viel versprechenden Unterfangen, sich mit der Masken- Problematik erneut kritisch auseinanderzusetzen. Die Fundstellen der relevanten Begriffe sollen daraufhin untersucht werden, in welchen Bedeutungshorizont sie die Problematik stellen und unter welchem Vorzeichen der jeweilige Abschnitt die Masken-Problematik beleuchtet. Es lassen sich hierbei inhaltlich voneinander abgegrenzte Themenbereiche rekonstruieren, die Nietzsche in zahlreichen Variationen wiederholt durchspielt und die zugleich maßgebliche Momente seines Philosophierens anzeigen. Vorläufig skizziert, wären hier zu nennen:

  1. Einzelpsychologische Beobachtungen
    • Maske als Schutz im Verkehr mit Menschen
    • Selbsttäuschung als Selbstschutz
    • Maske als Instrument des Einübens von Rollen, Potential des Anders-Werdens
  2. Schauspielen als kulturbildender bzw. kulturdeterminierender Faktor
  3. Ein alternatives identitätsphilosophisches Modell (Leben in „wechselnde Masken“)
  4. Masken als erkenntnistheoretisches Praxis: Einnehmen verschiedener Perspektiven qua Perspektivismus
  5. Masken und Stil: Einschreiben der Problematiken in den Text (z.B. Rollenfiguren, Sprecherstimmen, Rollenprosa)

Nietzsches Auseinandersetzung mit der Maskenproblematik beginnt bereits mit den Vorträgen und Kleinschriften aus den Jahren 1870-73, die sich zunächst mit der griechischen Tragödie, Mythologie und Kultur im Ganzen auseinandersetzen. Mithin bilden die realen Masken des Tragödienchors einen konkreten, materiellen Ausgangspunkt und dies prägt, so die These, Nietzsches Reflexion in beachtenswerter Weise. Dabei ist ein Wechselspiel zwischen den Konzepten von Vielheit und Einheit im Zeichen des „Dionysischen“ signifikant. Der einstimmige Gesang des maskierten Chors gilt Nietzsche als „kolossale Vergrößerung“ der Empfindungen des Helden: Eine Vielheit von Personen verwandelt sich so zum „Schallrohr“ eines Einzelwesens.3 Und der Maskengott Dionysos „erscheint in einer Vielheit der Gestalten“, weil „alle die berühmten Figuren der griechischen Bühne Prometheus, Oedipus u.s.w. nur Masken jenes ursprünglichen Helden“ seien.4 Masken wird hier das Potential zugesprochen, zwischen auf den ersten Blick einander ausschließenden Positionen vermitteln zu können.

Es bliebe zu untersuchen, in welchen Ausprägungen sich die Spuren der Masken-Problematik in Nietzsches Schriften verfolgen lassen. Schon ein flüchtiger Blick zeigt ihre Beständigkeit über alle Schaffensphasen hinweg. Natürlich ist das Thema der Theatermaske in der 1872 veröffentlichten Schrift Die Geburt der Tragödie präsent. Die Bücher von Menschliches, Allzumenschliches (1878 – 1880) bringen den Begriff der Maske in Zusammenhang mit Charaktereigenschaften und man findet so z.B. Eitelkeit, Höflichkeit, 'Grossheit' und 'Mediocrität' als Masken beschrieben.5 In Morgenröthe (1881) und der Fröhlichen Wissenschaft (1882) bieten Maske und Schauspielerei überraschenderweise die Fläche für kulturvergleichende Überlegungen: Jetzt ist nicht mehr die griechische Tragödie alleiniger Fokus, sondern unter Rückverweis auf das Antike Leben werden die Verfasstheit verschiedener Kulturen, Religionen und Gesellschaftssysteme untersucht und Vergleiche vorgenommen.6 Demokratien gelten hier als Zeitalter, in denen schauspielerische Fähigkeiten gefördert werden und keine festen Rollenverständnisse existieren. Gerade im Gegenüberstellen von Kulturen, wird der Versuch, die eigene Kultur zu charakterisieren, erst möglich. In Jenseits von Gut und Böse (1886) findet sich der diesbezüglich wohl bekannteste Abschnitt („Alles, was tief ist, liebt die Maske.“)7, der auf die Selbstschutz-Funktion verweist. Darüber hinaus wird im Zeichen einer (Sprach-)Kritik des Seele-, des Subjekt- und Ich-Begriffs, die alle eine illusionäre Einheit suggerieren, eine neue Sicht auf den Einzelnen in seiner „Subjekts-Vielheit“ vorgeschlagen.8 Noch ein Entwurf für die Gliederung des Ecce homo (1888) sieht den Untertitel „Aufzeichnungen eines Vielfachen“ vor und teilt die Schrift in Kapitel ein, aus denen nacheinander der Psychologe, Philosoph, Dichter, Musikant, gar der Erzieher reden sollte.9 Christian Benne beschreibt in seinem Aufsatz von 2005 diesen Aspekt der Vielfachheit und 'Masken', in denen Nietzsche sich als Autoren im Ecce homo inszeniert.10

Anhand des letzten Beispiels wird der zweite Schwerpunkt der Arbeit greifbar: die immense Bedeutung der literarischen Gestaltungsform für die Texte Nietzsches und mithin ihre Untrennbarkeit vom philosophischen Inhalt. Auf das „ästhetische Kalkül“ der Darstellungsform von Nietzsches Philosophie insgesamt hat Claus Zittel 2001 hingewiesen11 und dies speziell für den Zarathustra untersucht. Im Modell der wechselnden Masken tritt die unauflösbare Verschränkung beider Ebenen deutlich hervor und gerade darin würde, so die These, die Konsequenz von Nietzsches antimetaphysischem Philosophieprojekt erfahrbar: Sprachkritik, Substanz- bzw. Subjektkritik und der genealogische Perspektivismus werden so zugleich inhaltlich und formal von einer Philosophie der Maske her plausibel. Aufgrund des immer mitgedachten Potentials von Maskenwechsel und markierter Fiktionalität bricht eine Philosophie der Maske unentwegt feststehende Strukturen auf und dynamisiert gleichermaßen den Raum (nicht nur) philosophischer Texte, wie den Raum der Vorstellungen von Mensch, Seele und Subjekt.

Daher ist eine Untersuchung derjenigen Stilmittel nötig, mit denen die Masken-Problematik sich direkt in den Text einschreibt und einen Zusammenhang mit rhetorischen Verfahren nahelegt. Zwei Beispiele seien hier kurz angedeutet: Die immer wiederkehrende Variation der Personalpronomina lässt die Texte Nietzsche gleichsam 'mit vielen Stimmen' sprechen und somit die Dogmatik einer singulären Perspektive umgehen. Freilich wird dadurch ebenso die Möglichkeit eines eindeutigen Zuschreibens von Aussagen zur 'Meinung' des Autoren unterlaufen und es eröffnet sich eine Art 'interaktives' Textfeld, das den Leser mittels Provokationen, Anspielungen, Zurückhalten von Schlüssen durch Auslassungspunkte etc. zur eigenen Positionierung zwingt. Zudem entsprechen diese 'Stimmen' häufig bestimmten Figuren der Texte (Rollenfiguren). Zu nennen wären u.a. der Gute Europäer, die Freien Geister, der Antichrist, der Wanderer. Jeder dieser Figuren korrespondiert eine anders geartete Perspektive, von der sie geprägt sind. In der Konsequenz, sie alle 'zur Sprache' kommen zu lassen, liegt die oft beschriebene Multi-Perspektivität der Texte Nietzsches. Dieser rhetorische Kniff eines erstaunlich breitgefächerten 'Personals', das der Philosoph einsetzt, ist verhältnismäßig wenig erforscht. So könnte anhand dieser Typen auf die sich in ihnen verschieden ausprägenden Subjektformen eingegangen werden. Zuletzt würde möglicherweise auch der Leser in das 'Rollenspiel der Perspektiven' mit einbezogen und hätte seine eigene Verfasstheit als Subjekt darin zu überprüfen.

Ferner wären unter diesem Gesichtspunkt weitere Elemente der literarischen Gestaltungsform bei Nietzsche zu untersuchen, wie beispielsweise der Einsatz der Dialogform oder die auf eine Vereinnahmung des Lesers zielende Rhetorik (z.B. „wir freien Geister“), bis hin zur Erweiterung der Ich-Konzepte im Ecce homo (z.B. „Ich bin Dynamit“).

Dahinter steht letztlich die Überlegung, ob nicht der Entwurf eines neuen Menschenbildes, das Nietzsche nach dem „Tode Gottes“ und dem u.a durch Darwin herbeigeführten Verlust der epistemischen, kosmischen Sonderstellung des Menschen konstruiert, gerade mit der Thematisierung von und dem Denken in Masken geleistet wird. Das stets variabel bleibende Spiel mit Maskierungen und Identitäten, das sich konkret stilistisch in Nietzsches Texten entfaltet, würde somit zum dort performativ erprobten Modell des neuen 'Dividuums', das nicht mehr als unteilbares 'Individuum' gedacht, sondern als „Subjekts-Vielheit“ entworfen wird.

An diesem Punkt sollen weiterführende ethische Überlegungen ansetzen, die die bestehende Aktualität des Problemkomplexes erproben: Wie könnte sich, im Anschluss an Nietzsche, das Subjekt in seiner (Masken- und Geschlechter-)Vielheit konstituieren? Wie könnte der „Masken-Raum“ als Spielraum z.B. im Unterlaufen normierter Rollenmodelle genutzt werden? Wie kann zuletzt die hier konzipierte Brüchigkeit von Identität und Selbstbildern ausgehalten und immer wieder neu hergestellt werden?

Die beschriebenen methodologischen und inhaltlichen Überlegungen zeigen deutlich, dass nur durch ein Zusammenführen von Perspektiven verschiedener Wissensgebiete die vorliegende Problemstellung anzugehen ist. Gerade durch die wünschenswerte Verknüpfung von Fragestellungen aus den Fachbereichen der Philosophie und Theaterwissenschaft, Philologie und Literaturwissenschaft sowie der Kulturwissenschaft können für die angestrebte Arbeit entsprechende Einsichten gewonnen werden.

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(Stand: 21.08.2020)