BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-becoming-self-becoming-subject-perspectives-and-theories-a
 bout-subjectivation
DTSTAMP:20141106T193228Z
DTSTART:20141106T073000Z
DTEND:20141108T150000Z
SUMMARY:Becoming self\, becoming subject: perspectives and theories about 
 subjectivation
DESCRIPTION:Die Konferenz  <media 113695 - - "TEXT\, 141106 Becoming self 
 Becoming subject affiche\, 141106_Becoming_self_Becoming_subject_affiche.p
 df\, 440 KB">Becoming self\, becoming subject : perspectives and theories 
 about subjectivation</media> ist ein gemeinsames Projekt des DFG-Graduiert
 enkollegs "Selbst-Bildungen" und Laboratoire du changement social et polit
 ique (LCSP\, Paris 7 University). Das Programm der Konferenz finden Sie <m
 edia 113694 - - "TEXT\, 141106 Becoming self Becoming subject Programm\, 1
 41106_Becoming_self_Becoming_subject_Programm.pdf\, 371 KB">hier</media>.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Die Konferenz  &lt\;media 113695 - - "TEXT\, 
 141106 Becoming self Becoming subject affiche\, 141106_Becoming_self_Becom
 ing_subject_affiche.pdf\, 440 KB"&gt\;<em>Becoming self\, becoming subject
  : perspectives and theories about subjectivation</em>&lt\;/media&gt\; ist
  ein gemeinsames Projekt des DFG-Graduiertenkollegs &quot\;Selbst-Bildunge
 n&quot\; und <a href="http://www.univ-paris-diderot.fr/sc/site.php?bc=rech
 erche&amp\;np=FICHELABO&amp\;num=108B">Laboratoire du changement social et
  politique (LCSP\, Paris 7 University)</a>. Das Programm der Konferenz fin
 den Sie &lt\;media 113694 - - "TEXT\, 141106 Becoming self Becoming subjec
 t Programm\, 141106_Becoming_self_Becoming_subject_Programm.pdf\, 371 KB"&
 gt\;hier&lt\;/media&gt\;.
LOCATION:Paris 7 University
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-vortrag-prof-dr-kaete-meyer-drawe
DTSTAMP:20150119T151754Z
DTSTART:20150203T170000Z
DTEND:20150203T190000Z
SUMMARY:Vortrag: Prof. Dr. Käte Meyer-Drawe
DESCRIPTION:Vortrag "Lernen und Bildung als Erfahrung. Zur Rolle der Herku
 nft in Subjektivationsvollzügen" von Prof. Dr. Käte Meyer-Drawe im Rahme
 n der Ringvorlesung "Subjektivierung als 'Verhandlung' von Grenzen.\nAbstr
 act:„Eine Erfahrung ist etwas\, aus dem man verändert hervorgeht“\, h
 ält Michel Foucault fest. Sie mündet nicht in die Identität eines Selbs
 t\, sondern in ein Losreißen von sich selbst\, geradezu eine Nichtung der
  Selbigkeit. In diesem Licht ist es nicht einfach\, Bildung als Erfahrung 
 zu denken\, richtet jene sich doch in ihrer hauptsächlichen Bedeutung auf
  Selbstfindung und -bildung. Im pädagogischen Diskurs herrscht derzeit tr
 otz der magischen Formel vom lebenslangen Lernen eine Neigung vor\, Bildun
 g höher zu schätzen als Lernen. Gegen diese Deutungshoheit wollen die ge
 planten Ausführungen Position beziehen und die These verteidigen\, dass B
 ildung nicht geeignet ist\, den „Schuldzusammenhang des Privilegs“ (Ad
 orno) zu durchbrechen. Sie kann die Nachteile der sozialen Herkunft nicht 
 ausgleichen\, weil sie die Gestaltung von Selbst-\, Fremd- und Weltbezüge
 n in die Hände eines grundsätzlich souveränen Subjekts legt und damit s
 eine Verstrickungen ignoriert\, die unter der Hand ihre fesselnde Kraft en
 tfalten. Lernen kann dagegen sehr wohl gegen Privilegien kämpfen. Dazu mü
 sste man sich jedoch von seiner informationstheoretischen Reduktion verabs
 chieden\, die üblich geworden ist\, um demgegenüber Bildung mit einzigar
 tiger Weihe auszustatten. Lernen entzieht sich der Alternative von Fremd- 
 und Selbstbestimmung\, in der unser humanistisches Bildungsverständnis wu
 rzelt. Lernen meint ein sich Unterwerfen unter Bedingungen\, die nicht vom
  Selbst gestiftet wurden\, auf die es gleichwohl seine Antworten gibt. Wie
  zu zeigen sein wird\, tritt deshalb nicht etwa Lernen an die Stelle von B
 ildung und ersetzt diese. Vielmehr erhalten beide als Vollzüge der Subjek
 tivation ihr jeweils eigenes Gewicht.\n(Veranstaltungsplakat)
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Vortrag &quot\;Lernen und Bildung als Erfahru
 ng. Zur Rolle der Herkunft in Subjektivationsvollzügen&quot\; von Prof. D
 r. Käte Meyer-Drawe im Rahmen der Ringvorlesung &quot\;Subjektivierung al
 s 'Verhandlung' von Grenzen.\nAbstract:<br />„Eine Erfahrung ist etwas\,
  aus dem man verändert hervorgeht“\, hält Michel Foucault fest. Sie mü
 ndet nicht in die Identität eines Selbst\, sondern in ein Losreißen von 
 sich selbst\, geradezu eine Nichtung der Selbigkeit. In diesem Licht ist e
 s nicht einfach\, Bildung als Erfahrung zu denken\, richtet jene sich doch
  in ihrer hauptsächlichen Bedeutung auf Selbstfindung und -bildung. Im pä
 dagogischen Diskurs herrscht derzeit trotz der magischen Formel vom lebens
 langen Lernen eine Neigung vor\, Bildung höher zu schätzen als Lernen. G
 egen diese Deutungshoheit wollen die geplanten Ausführungen Position bezi
 ehen und die These verteidigen\, dass Bildung nicht geeignet ist\, den „
 Schuldzusammenhang des Privilegs“ (Adorno) zu durchbrechen. Sie kann die
  Nachteile der sozialen Herkunft nicht ausgleichen\, weil sie die Gestaltu
 ng von Selbst-\, Fremd- und Weltbezügen in die Hände eines grundsätzlic
 h souveränen Subjekts legt und damit seine Verstrickungen ignoriert\, die
  unter der Hand ihre fesselnde Kraft entfalten. Lernen kann dagegen sehr w
 ohl gegen Privilegien kämpfen. Dazu müsste man sich jedoch von seiner in
 formationstheoretischen Reduktion verabschieden\, die üblich geworden ist
 \, um demgegenüber Bildung mit einzigartiger Weihe auszustatten. Lernen e
 ntzieht sich der Alternative von Fremd- und Selbstbestimmung\, in der unse
 r humanistisches Bildungsverständnis wurzelt. Lernen meint ein sich Unter
 werfen unter Bedingungen\, die nicht vom Selbst gestiftet wurden\, auf die
  es gleichwohl seine Antworten gibt. Wie zu zeigen sein wird\, tritt desha
 lb nicht etwa Lernen an die Stelle von Bildung und ersetzt diese. Vielmehr
  erhalten beide als Vollzüge der Subjektivation ihr jeweils eigenes Gewic
 ht.\n(<media 117679>Veranstaltungsplakat</media>)
LOCATION:
END:VEVENT
END:VCALENDAR
