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SUMMARY:Historicizing the dreaming subject. A Workshop on Methodology
DESCRIPTION:Historicizing the dreaming subject. A Workshop on Methodology\
 nWorkshop im Rahmen des DFG-Netzwerks “Das nächtliche Selbst. Traumwiss
 en und Traumkunst im Jahrhundert der Psychologie (1850-1950)”\nKonzeptio
 n und Organisation: Hannah Ahlheim\, Sandra Janßen\nMit Jürgen Link\, Uf
 fa Jensen u.a.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<strong>Historicizing the dreaming subject. A
  Workshop on Methodology</strong>\n<br />Workshop im Rahmen des DFG-Netzwe
 rks “Das nächtliche Selbst. Traumwissen und Traumkunst im Jahrhundert d
 er Psychologie (1850-1950)”\n<br />Konzeption und Organisation: Hannah A
 hlheim\, Sandra Janßen\n<br />Mit Jürgen Link\, Uffa Jensen u.a.
LOCATION:Georg-August-Universität Göttingen
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SUMMARY:Ethnographie der Arbeit
DESCRIPTION:Empirischer Workshop: Ethnographie der Arbeit Oldenburg\, 26.–
 27.5.2016 In den letzten Jahren lässt sich ein gesteigertes Interesse der
  Sozialwissenschaften für die Erforschung von alltäglichen Arbeitsvollzü
 gen beobachten. Damit wird die klassische Arbeits- und Organisationsforsch
 ung\, die Arbeit vor allem ausgehend von ihrer rationalen Gestaltbarkeit u
 nd strukturellen Bedingtheit thematisiert hat\, um eine Perspektive ergän
 zt\, die stärker an den alltäglichen Arbeitspraktiken und ihrer Situiert
 heit ansetzt. Nach wie vor verbringen wir einen erheblichen Teil unserer Z
 eit mit Arbeit. Zudem bleibt Arbeit – trotz aller Rede von ihrem Ende –
  ein zentraler Pfeiler der zeitgenössischen Ökonomie. Vielfältige Aspek
 te der Arbeit unterliegen aber einem deutlichen Wandel: Flexibilisierung\,
  Entgrenzung von Arbeit\, Ästhetisierung der Arbeit\, neue Arbeitsformen 
 und Bürokonzepte sind nur einige Stichworte. Diese Veränderungen machen 
 eine genaue und detaillierte Analyse zeitgenössischer Arbeitskulturen rel
 evant. Hier liegt die Stärke ethnographischer Zugänge. Diese schaffen de
 taillierte Beschreibungen von Arbeitswelten\, die sich den klassischen Ana
 lyseeinheiten der Arbeitsforschung bislang entziehen. So fängt der genaue
  Blick ethnographischer Analysen die Vielfalt konkreter Tätigkeiten ein u
 nd lenkt den Blick auf neue Analysedimensionen wie Körper\, Materialität
  oder Emotionen. Diese Analyseerweiterung geht ebenso mit einer thematisch
 en Pluralisierung der Arbeitsforschung einher. Interessant werden gleicher
 maßen Kreativ- und Landarbeit\, die räumliche Gestaltung von Büroarbeit
 \, die Arbeit in Putzkolonnen\, die Affekte von Babysittern\, die Care-Arb
 eit von Hauskrankenpflegern\, das Verschwinden von Arbeit etc. Wir wollen 
 in einem Material-Workshop die vielfältigen Studien zur Erforschung zeitg
 enössischer Arbeitskulturen problemorientiert zusammenbringen. In Data-Se
 ssions soll gemeinsam am Material über die praktischen Herausforderungen 
 ethnographischer Arbeitsforschung diskutiert werden. Ziel ist es dabei\, e
 inen Überblick über verschiedene Möglichkeiten des analytischen Umgangs
  mit ethnographischen Daten zu bekommen und den Blick für die Spezifik de
 s eigenen Materials zu schärfen.  Für Interessierte\, die kein eigenes M
 aterial vorstellen\, gibt es eine begrenzte Anzahl von freien Plätzen. Ei
 ne Anmeldung ist erforderlich.    Organisation: David Adler\, Alexandr
 a Bernhardt\, Hannes Krämer  In Kooperation mit der dgv-Kommision Arbeits
 kulturen Kontakt: david.adler@uol.de Datei: Programm des Workshops "Ethnog
 raphie der Arbeit"
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<a href="t3://file?uid=174404"><strong>Empiri
 scher Workshop: Ethnographie der Arbeit</strong></a> <a href="t3://file?ui
 d=174404"><strong>Oldenburg\, 26.–27.5.2016</strong></a> In den letzten 
 Jahren lässt sich ein gesteigertes Interesse der Sozialwissenschaften fü
 r die Erforschung von alltäglichen Arbeitsvollzügen beobachten. Damit wi
 rd die klassische Arbeits- und Organisationsforschung\, die Arbeit vor all
 em ausgehend von ihrer rationalen Gestaltbarkeit und strukturellen Bedingt
 heit thematisiert hat\, um eine Perspektive ergänzt\, die stärker an den
  alltäglichen Arbeitspraktiken und ihrer Situiertheit ansetzt. Nach wie v
 or verbringen wir einen erheblichen Teil unserer Zeit mit Arbeit. Zudem bl
 eibt Arbeit – trotz aller Rede von ihrem Ende – ein zentraler Pfeiler 
 der zeitgenössischen Ökonomie. Vielfältige Aspekte der Arbeit unterlieg
 en aber einem deutlichen Wandel: Flexibilisierung\, Entgrenzung von Arbeit
 \, Ästhetisierung der Arbeit\, neue Arbeitsformen und Bürokonzepte sind 
 nur einige Stichworte. Diese Veränderungen machen eine genaue und detaill
 ierte Analyse zeitgenössischer Arbeitskulturen relevant. Hier liegt die S
 tärke ethnographischer Zugänge. Diese schaffen detaillierte Beschreibung
 en von Arbeitswelten\, die sich den klassischen Analyseeinheiten der Arbei
 tsforschung bislang entziehen. So fängt der genaue Blick ethnographischer
  Analysen die Vielfalt konkreter Tätigkeiten ein und lenkt den Blick auf 
 neue Analysedimensionen wie Körper\, Materialität oder Emotionen. Diese 
 Analyseerweiterung geht ebenso mit einer thematischen Pluralisierung der A
 rbeitsforschung einher. Interessant werden gleichermaßen Kreativ- und Lan
 darbeit\, die räumliche Gestaltung von Büroarbeit\, die Arbeit in Putzko
 lonnen\, die Affekte von Babysittern\, die Care-Arbeit von Hauskrankenpfle
 gern\, das Verschwinden von Arbeit etc. Wir wollen in einem Material-Works
 hop die vielfältigen Studien zur Erforschung zeitgenössischer Arbeitskul
 turen problemorientiert zusammenbringen. In Data-Sessions soll gemeinsam a
 m Material über die praktischen Herausforderungen ethnographischer Arbeit
 sforschung diskutiert werden. Ziel ist es dabei\, einen Überblick über v
 erschiedene Möglichkeiten des analytischen Umgangs mit ethnographischen D
 aten zu bekommen und den Blick für die Spezifik des eigenen Materials zu 
 schärfen.  <strong>Für Interessierte\, die kein eigenes Material vorstel
 len\, gibt es eine begrenzte Anzahl von freien Plätzen. Eine Anmeldung is
 t erforderlich. </strong>   Organisation: David Adler\, Alexandra Bern
 hardt\, Hannes Krämer  In Kooperation mit der dgv-Kommision Arbeitskultur
 en Kontakt: <a href="mailto:david.adler@uol.de">david.adler@uol.de</a> Dat
 ei: <a href="t3://file?uid=180558">Programm des Workshops &quot\;Ethnograp
 hie der Arbeit&quot\;</a>
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SUMMARY:Empiriesalon
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 ei-jacques-ranciere
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SUMMARY:Emanzipation als Wiederholung? Politische Subjektivierung bei Jacq
 ues Rancière.
DESCRIPTION:Vortrag von Hannes Glück (Graduiertenkolleg Selbst-Bildungen)
  im Rahmen der Ringvorlesung des Instuts für hilosophie: Unterwerfung als
  Freiheit. Leben im Neoliberalismus II Links: Homepage des Veranstalters m
 it dem Programm der Ringvorlesung
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Vortrag von <a href="t3://page?uid=42311">
 Hannes Glück (Graduiertenkolleg Selbst-Bildungen)</a> im Rahmen der Ringv
 orlesung des Instuts für hilosophie: Unterwerfung als Freiheit. Leben im 
 Neoliberalismus II Links: <a href="https://uol.de/philosophie/forschung/ri
 ngvorlesung">Homepage des Veranstalters mit dem Programm der Ringvorlesung
 </a></p>
LOCATION:A14\, Hörsaal 3
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UID:calendarize-intensivkolloquium-3
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SUMMARY:Intensivkolloquium
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UID:calendarize-kritik-der-selbst-bildung-routine-und-eigensinn-in-den-pra
 ktiken-der-subjektivierung-alumni-summer-school-13-1492016
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SUMMARY:Kritik der Selbst-Bildung. Routine und Eigensinn in den Praktiken 
 der Subjektivierung - Alumni-Summer School     13.-14.9.2016
DESCRIPTION:Dateien: Alumni-Summer-School des DFG-Graduiertenkollegs "Selb
 st-Bildungen": Kritik der Selbst-Bildung. Routine und Eigensinn in den Pra
 ktiken der Subjektivierung  Abstract zur Alumni-Summer-School des DFG-Grad
 uiertenkollegs "Selbst-Bildungen" Programm der Alumni-Summer-School des DF
 G-Graduiertenkollegs "Selbst-Bildungen" __________________________________
 ____________________________________________ \nAbstract\n Das Verhältnis 
 von Subjektivierung und Praktiken bildet den theoretischen und methodologi
 schen Fokus des DFG-Graduiertenkollegs „Selbst-Bildungen. Praktiken der 
 Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ sei
 t seiner Einrichtung im Jahr 2010. Im Rückblick auf sechs vergangene und 
 im Ausblick auf drei weitere Jahre gemeinsamer Reflexion soll die geplante
  Summer School zum einen der kritischen (Selbst )Verständigung über das 
 theoretisch-methodologische Instrumentarium des Kollegs\, zum anderen sein
 er Öffnung für neue Impulse dienen. Dabei sollen die konkreten Erfahrung
 en\, die in den Forschungen des Kollegs im Spannungsfeld von Praxistheorie
 n und Subjektivierung gemacht wurden\, im Hinblick auf sich eröffnende Ch
 ancen\, aber auch Tücken reflektiert und für weitere Forschungsprojekte 
 zugänglich gemacht werden. In Workshops werden frühere Kollegiat_innen a
 nhand gemeinsam zu diskutierender Theorie-Texte die von ihnen gewählten A
 nsätze und damit verbundene methodische Fragen diskutieren. Gerahmt werde
 n die Workshops von Keynotes\, die am Kolleg vertretene Theoriepositionen 
 rekapitulieren\, reformulieren und neue Fragestellungen\, Konzepte und Imp
 ulse einbringen. Inhaltlich wird ein Schwerpunkt der Summer School auf dem
  Begriff der Praxis liegen. Neben der theoretischen und empirischen Frage 
 danach\, ob Subjektivierung in Praktiken eher als Routine oder eher als Ei
 gensinn zu verstehen ist\, werden methodologische Konsequenzen von sowie S
 chwierigkeiten mit praxeologischen Forschungsansätzen thematisiert. Zur S
 prache kommen werden das mögliche Spannungsverhältnis zwischen autoethno
 graphischen Arbeitsmethoden und der Kollektivität von Praktiken\, das die
  Problematik der Intersubjektivität von Selbst-Bildungen impliziert\, ebe
 nso wie die Möglichkeiten und Grenzen praxeologischer Subjektivierungskon
 zepte in der Geschichtswissenschaft. Eine historische Praxeologie sieht si
 ch beispielsweise mit dem Problem konfrontiert\, auf „sayings about doin
 gs“ verwiesen zu sein und daher\, zumal wenn sie nach Subjektivierung fr
 agt\, auf einen diskursanalytischen Ansatz zurückgreifen zu müssen. Disk
 utiert werden soll darüber hinaus\, wie praxeologische Ansätze mit gouve
 rnementalistischen zu vermitteln sind: Wenn sich auch praxeologische Forsc
 hung auf Foucaults Konzept der Selbsttechnologien beruft\, wie ist Subjekt
 ivierung dann zwischen Macht und Routine zu verorten? Darüber hinaus wird
  die Summer School das Verhältnis von Praxis und Handeln erneut aufrollen
 : Wo Subjektivierung als ein politischer Prozess thematisiert wird\, kommt
  sie womöglich mit dem Begriff der Praxis allein nicht aus\; doch im Gege
 nzug ist die Knüpfung von Handlungskonzepten an eindeutige Subjektdefinit
 ionen ebenso zu problematisieren (etwa aus einer Queer- oder Gender-Perspe
 ktive). Ein weiterer Fokus der Summer School wird auf den räumlichen und 
 zeitlichen Dimensionen der Subjektivierung liegen. Raum tritt zum einen al
 s architekturaler Nah-Raum in Erscheinung. So sieht etwa der öffentliche 
 Raum der Schule ein Geflecht sozialer und materieller Bezüge vor\, in den
 en die in Akteure je nach ihrer Positionierung unterschiedliche Bedeutunge
 n und Identitäten erlangen\; ein privater Raum wie das Künstlerhaus hing
 egen kann Selbstentwürfe und Weltzugänge generieren. Aber auch im Sinne 
 historischer Lebenswelten\, die ihrerseits in einem beweglichen Zusammenha
 ng mit den Wechselfällen und Kontinuitäten politischer Herrschaft stehen
 \, ist der Raum eine subjektivierungsrelevante Größe. Ebenso stellt sich
  die Frage nach dem Verhältnis von Subjektivierung und Zeit: Selbst-Bildu
 ngen lassen sich auch als Ausformungen hybrider Eigenzeiten verstehen\, di
 e dadurch zustande kommen\, dass Akteure sich durch historische Bezugnahme
 n und Distanzierungen im Geschichtsverlauf positionieren. \nProgramm\n Di.
 \,13. September 2016 _____________________ \nHörsaalzentrum\, A14 0-031 \
 n09.00-10.45    AuftaktvortragThomas Alkemeyer: Kritik der Praxis. Von 
 der Rekrutierung durch Praktiken zur Befähigung in PraktikenRespondenz: N
 ikolaus Buschmann\, Reinhard SchulzModeration: Sandra Janßen11.15-13.00Wo
 rkshop Robert Mitchell: Whose ‘practices’ are they anyway? Probleme de
 r autoethnographischen Erforschung von Ballett- und Taijiquan-Unterrichtsp
 raxisModeration: Denise Baumann14.00-15.45 WorkshopNoah Munier: Lebenswelt
 en und  Verfolgungsschicksale homosexueller Männer in Baden und Württem
 berg im NS und in der BRDModeration: Björn Bertrams16.15-18.00 Alice Detj
 en: "I turned my coal-house into my dark room\, and a fowl house became my
  glass house!". Warum Julia Margaret Cameron (1815-1879) ein Haus brauchte
 \, um Photographin zu werdenModeration: Bianca Pick\nBiS-Saal\n18.30   
          AbendvortragAchim Landwehr: Sich zeiten. Anwesende und ab
 wesende Zeiten – und die Konstitutierung des Subjekts\n Mittwoch. 14. Se
 ptember 2016 ___________________________ \nBIS-Saal \n11.15-12.15Keynote-V
 ortragSusanne Lummerding: Wer handelt? Plädoyer für eine Kritik identitä
 rer Grenzsicherungen 13.30-14.30   Keynote-VortragGesa Lindemann: In Sor
 ge und aus Lust. Zur Bildung von Handlungsbereitschaften und zur Differenz
  zwischen Individualisierung und Dividualisierung\nGK-Raum A3 1-109 \n15.0
 0-18.00   Gemeinsamer Workshop Jörn Eiben: Praxeologie als Hypothese. V
 on den Schwierigkeiten eines Historikers  Katja Molis: Subjektivierungsfo
 rm ‚KuratorIn‘. Foucaults Moral- und Ethikkonzept als Analyse-Optik zu
 r Untersuchung von Subjektivierungsprozessen in neuen kuratorischen Weiter
 bildungsprogrammenModeration: Hannes Glück\nBIS-Saal\n18.30         
                Abendvortrag   Ulrich Bröckling: Wir müssen imme
 r tun was wir wollen. Paradoxien einer Erziehung zur Freiheit       
                Auftakt der Summer School „Partizipation al
 s Versprechen und Forderung der Moderne“ des Promotionsprogramms „Kult
 uren der Partizipation“\n Die Keynote-Vorträge sind öffentlich\; um An
 meldung zur Teilnahme an den Workshops wird bis zum 29.8. gebeten. Kontakt
 : Sandra Janßen sandra.janssen@uol.de Die Veranstaltung ist Teil der Olde
 nburg School for the Social Sciences and the Humanities. Weitere Informati
 onen finden Sie <link graduiertenakademie/3go/oldenburg-school-2016/>hier<
 /link>. Weitere Dateien: Oldenburg School 2016 for the Social Sciences and
  the Humanities - Öffentliche Veranstaltungen Oldenburg School 2016 for t
 he Social Sciences and the Humanities
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<strong>Dateien:</strong> <a href="t3://file?
 uid=183870">Alumni-Summer-School des DFG-Graduiertenkollegs &quot\;Selbst-
 Bildungen&quot\;: </a><a href="t3://file?uid=183870">Kritik der Selbst-Bil
 dung. Routine und Eigensinn in den Praktiken der Subjektivierung </a> <a h
 ref="t3://file?uid=183929"><strong>Abstract</strong> zur Alumni-Summer-Sch
 ool des DFG-Graduiertenkollegs &quot\;Selbst-Bildungen&quot\;</a> <a href=
 "t3://file?uid=188016"><strong>Programm</strong> der Alumni-Summer-School 
 des DFG-Graduiertenkollegs &quot\;Selbst-Bildungen&quot\;</a> ____________
 __________________________________________________________________ \n<h3><
 strong>Abstract</strong></h3>\n Das Verhältnis von Subjektivierung und Pr
 aktiken bildet den theoretischen und methodologischen Fokus des DFG-Gradui
 ertenkollegs „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in histori
 scher und interdisziplinärer Perspektive“ seit seiner Einrichtung im Ja
 hr 2010. Im Rückblick auf sechs vergangene und im Ausblick auf drei weite
 re Jahre gemeinsamer Reflexion soll die geplante Summer School zum einen d
 er kritischen (Selbst )Verständigung über das theoretisch-methodologisch
 e Instrumentarium des Kollegs\, zum anderen seiner Öffnung für neue Impu
 lse dienen. Dabei sollen die konkreten Erfahrungen\, die in den Forschunge
 n des Kollegs im Spannungsfeld von Praxistheorien und Subjektivierung gema
 cht wurden\, im Hinblick auf sich eröffnende Chancen\, aber auch Tücken 
 reflektiert und für weitere Forschungsprojekte zugänglich gemacht werden
 . In Workshops werden frühere Kollegiat_innen anhand gemeinsam zu diskuti
 erender Theorie-Texte die von ihnen gewählten Ansätze und damit verbunde
 ne methodische Fragen diskutieren. Gerahmt werden die Workshops von Keynot
 es\, die am Kolleg vertretene Theoriepositionen rekapitulieren\, reformuli
 eren und neue Fragestellungen\, Konzepte und Impulse einbringen. Inhaltlic
 h wird ein Schwerpunkt der Summer School auf dem Begriff der Praxis liegen
 . Neben der theoretischen und empirischen Frage danach\, ob Subjektivierun
 g in Praktiken eher als Routine oder eher als Eigensinn zu verstehen ist\,
  werden methodologische Konsequenzen von sowie Schwierigkeiten mit praxeol
 ogischen Forschungsansätzen thematisiert. Zur Sprache kommen werden das m
 ögliche Spannungsverhältnis zwischen autoethnographischen Arbeitsmethode
 n und der Kollektivität von Praktiken\, das die Problematik der Intersubj
 ektivität von Selbst-Bildungen impliziert\, ebenso wie die Möglichkeiten
  und Grenzen praxeologischer Subjektivierungskonzepte in der Geschichtswis
 senschaft. Eine historische Praxeologie sieht sich beispielsweise mit dem 
 Problem konfrontiert\, auf „sayings about doings“ verwiesen zu sein un
 d daher\, zumal wenn sie nach Subjektivierung fragt\, auf einen diskursana
 lytischen Ansatz zurückgreifen zu müssen. Diskutiert werden soll darübe
 r hinaus\, wie praxeologische Ansätze mit gouvernementalistischen zu verm
 itteln sind: Wenn sich auch praxeologische Forschung auf Foucaults Konzept
  der Selbsttechnologien beruft\, wie ist Subjektivierung dann zwischen Mac
 ht und Routine zu verorten? Darüber hinaus wird die Summer School das Ver
 hältnis von Praxis und Handeln erneut aufrollen: Wo Subjektivierung als e
 in politischer Prozess thematisiert wird\, kommt sie womöglich mit dem Be
 griff der Praxis allein nicht aus\; doch im Gegenzug ist die Knüpfung von
  Handlungskonzepten an eindeutige Subjektdefinitionen ebenso zu problemati
 sieren (etwa aus einer Queer- oder Gender-Perspektive). Ein weiterer Fokus
  der Summer School wird auf den räumlichen und zeitlichen Dimensionen der
  Subjektivierung liegen. Raum tritt zum einen als architekturaler Nah-Raum
  in Erscheinung. So sieht etwa der öffentliche Raum der Schule ein Geflec
 ht sozialer und materieller Bezüge vor\, in denen die in Akteure je nach 
 ihrer Positionierung unterschiedliche Bedeutungen und Identitäten erlange
 n\; ein privater Raum wie das Künstlerhaus hingegen kann Selbstentwürfe 
 und Weltzugänge generieren. Aber auch im Sinne historischer Lebenswelten\
 , die ihrerseits in einem beweglichen Zusammenhang mit den Wechselfällen 
 und Kontinuitäten politischer Herrschaft stehen\, ist der Raum eine subje
 ktivierungsrelevante Größe. Ebenso stellt sich die Frage nach dem Verhä
 ltnis von Subjektivierung und Zeit: Selbst-Bildungen lassen sich auch als 
 Ausformungen hybrider Eigenzeiten verstehen\, die dadurch zustande kommen\
 , dass Akteure sich durch historische Bezugnahmen und Distanzierungen im G
 eschichtsverlauf positionieren. \n<h3><strong>Programm</strong></h3>\n <st
 rong>Di.\,13. September 2016</strong> _____________________ \n<ul><li>Hör
 saalzentrum\, A14 0-031 </li></ul>\n<table><tbody><tr><td>09.00-10.45&nbsp
 \;&nbsp\;&nbsp\; </td><td><p><strong>Auftaktvortrag</strong><br /><br /><s
 trong>Thomas Alkemeyer</strong>: Kritik der Praxis. Von der Rekrutierung d
 urch Praktiken zur Befähigung in Praktiken<br /><br />Respondenz: Nikolau
 s Buschmann\, Reinhard Schulz</p><p>Moderation: Sandra Janßen</p></td></t
 r><tr><td></td><td></td></tr><tr><td>11.15-13.00</td><td><p><strong>Worksh
 op</strong> </p><p><span lang="EN-US"><strong>Robert Mitchell</strong>: Wh
 ose ‘practices’ are they anyway? </span>Probleme der autoethnographisc
 hen Erforschung von Ballett- und Taijiquan-Unterrichtspraxis</p><p>Moderat
 ion: Denise Baumann</p></td></tr><tr><td></td><td></td></tr><tr><td>14.00-
 15.45 </td><td><p><strong>Workshop</strong></p><p><strong>Noah Munier</str
 ong>: Lebenswelten und&nbsp\; Verfolgungsschicksale homosexueller Männer 
 in Baden und Württemberg im NS und in der BRD</p><p>Moderation: Björn Be
 rtrams</p></td></tr><tr><td></td><td></td></tr><tr><td>16.15-18.00 </td><t
 d><p><span lang="EN-US"><strong>Alice Detjen</strong>: &quot\;I turned my 
 coal-house into my dark room\, and a fowl house became my glass house!&quo
 t\;. </span>Warum Julia Margaret Cameron (1815-1879) ein Haus brauchte\, u
 m Photographin zu werden</p><p>Moderation: Bianca Pick</p></td></tr></tbod
 y></table>\n<ul><li>BiS-Saal</li></ul>\n<table><tbody><tr><td>18.30&nbsp\;
 &nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\; </t
 d><td><p><strong>Abendvortrag</strong></p><p><strong>Achim Landwehr</stron
 g>: Sich zeiten. Anwesende und abwesende Zeiten – und die Konstitutierun
 g des Subjekts</p></td></tr></tbody></table>\n <span lang="EN-US"><strong>
 Mittwoch. 14. September 2016</strong></span> ___________________________ \
 n<ul><li>BIS-Saal </li></ul>\n<table><tbody><tr><td>11.15-12.15</td><td><p
 ><strong>Keynote-Vortrag</strong></p><p><strong>Susanne Lummerding</strong
 >: Wer handelt? Plädoyer für eine Kritik identitärer Grenzsicherungen <
 /p></td></tr><tr><td>13.30-14.30&nbsp\;&nbsp\; </td><td><p><strong>Keynote
 -Vortrag</strong></p><p><strong>Gesa Lindemann</strong>: In Sorge und aus 
 Lust. Zur Bildung von Handlungsbereitschaften und zur Differenz zwischen I
 ndividualisierung und Dividualisierung</p></td></tr></tbody></table>\n<ul>
 <li>GK-Raum A3 1-109 </li></ul>\n<table><tbody><tr><td>15.00-18.00&nbsp\;&
 nbsp\; </td><td><p><strong>Gemeinsamer Workshop </strong></p><p><strong>Jö
 rn Eiben</strong>: Praxeologie als Hypothese. Von den Schwierigkeiten eine
 s Historikers&nbsp\; </p><p><strong>Katja Molis</strong>: Subjektivierungs
 form ‚KuratorIn‘. Foucaults Moral- und Ethikkonzept als Analyse-Optik 
 zur Untersuchung von Subjektivierungsprozessen in neuen kuratorischen Weit
 erbildungsprogrammen</p><p>Moderation: Hannes Glück</p></td></tr></tbody>
 </table>\n<ul><li>BIS-Saal</li></ul>\n<table><tbody><tr><td>18.30&nbsp\; &
 nbsp\; &nbsp\; &nbsp\; &nbsp\; &nbsp\; &nbsp\; &nbsp\; &nbsp\; &nbsp\; &nb
 sp\; &nbsp\; </td><td><p><strong>Abendvortrag</strong>&nbsp\;&nbsp\; <stro
 ng></strong></p><p><strong>Ulrich Bröckling</strong>: Wir müssen immer t
 un was wir wollen. Paradoxien einer Erziehung zur Freiheit&nbsp\;&nbsp\;&n
 bsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\
 ;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\; </p><p>Auftakt d
 er Summer School „Partizipation als Versprechen und Forderung der Modern
 e“ des Promotionsprogramms „Kulturen der Partizipation“</p></td></tr
 ></tbody></table>\n Die Keynote-Vorträge sind öffentlich\; um <strong>An
 meldung zur Teilnahme</strong> an den Workshops wird bis zum 29.8. gebeten
 . <strong>Kontakt</strong>: Sandra Janßen <a href="mailto:sandra.janssen@
 uol.de">sandra.janssen@uol.de</a> <span lang="EN-US">Die Veranstaltung ist
  Teil der <strong>Oldenburg School for the Social Sciences and the Humanit
 ies</strong>. </span>Weitere Informationen finden Sie &lt\;link graduierte
 nakademie/3go/oldenburg-school-2016/&gt\;hier&lt\;/link&gt\;. <strong>Weit
 ere Dateien:</strong> <a href="t3://file?uid=183872">Oldenburg School 2016
  for the Social Sciences and the Humanities - Öffentliche Veranstaltungen
 </a> <a href="t3://file?uid=183871">Oldenburg School 2016 for the Social S
 ciences and the Humanities</a>
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 -befaehigung-in-praktiken
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SUMMARY:Kritik der Praxis. Von der Rekrutierung durch Praktiken zur Befäh
 igung in Praktiken
DESCRIPTION:Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Thomas Alkemeyer im Rahmen
  der Alumni-Summer School des Graduiertenkollegs Respondenz: Dr. Nikolaus 
 Buschmann\, Prof. Dr. Reinhard Schulz
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Öffentlicher Vortrag von <a href="https:/
 /uol.de/thomas.alkemeyer">Prof. Dr. Thomas Alkemeyer</a> im Rahmen der <a 
 href="t3://file?uid=188016">Alumni-Summer School des Graduiertenkollegs</a
 > Respondenz: Dr. Nikolaus Buschmann\, Prof. Dr. Reinhard Schulz</p>
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UID:calendarize-sich-zeiten-anwesende-und-abwesende-zeiten-und-die-konstit
 utierung-des-subjekts
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DTEND:20160913T180000Z
SUMMARY:Sich zeiten. Anwesende und abwesende Zeiten  – und die Konstitut
 ierung des Subjekts
DESCRIPTION:Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Achim Landwehr (Heinrich H
 eine Universität Düsseldorf) im Rahmen der Alumni-Summer School des Grad
 uiertenkollegs 
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Öffentlicher Vortrag von <a href="http://www
 .historische.kulturwissenschaft.uni-mainz.de/391.php">Prof. Dr. Achim Land
 wehr (Heinrich Heine Universität Düsseldorf)</a> im Rahmen der Alumni-Su
 mmer School des Graduiertenkollegs 
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UID:calendarize-wer-handelt-plaedoyer-fuer-eine-kritik-identitaerer-grenzs
 icherungen
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SUMMARY:Wer handelt? Plädoyer für eine Kritik identitärer Grenzsicherun
 gen
DESCRIPTION:Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Susanne Lummerding (Kunsth
 ochschule Berlin\, Weißensee) im Rahmen der Alumni-Summer School des Grad
 uiertenkollegs 
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Öffentlicher Vortrag von <a href="http://www
 .kh-berlin.de/lehrangebote/prof-dr-susanne-lummerding-2890/listbyowner.htm
 l">Prof. Dr. Susanne Lummerding (Kunsthochschule Berlin\, Weißensee)</a> 
 im Rahmen der Alumni-Summer School des Graduiertenkollegs 
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UID:calendarize-in-sorge-und-aus-lust-zur-bildung-von-handlungsbereitschaf
 ten-und-zur-differenz-zwischen-individualisierung-und-dividualisierug
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SUMMARY:In Sorge und aus Lust. Zur Bildung von Handlungsbereitschaften und
  zur Differenz zwischen Individualisierung und Dividualisierug
DESCRIPTION:Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Gesa Lindemann im Rahmen d
 er Alumni-Summer School des Graduiertenkollegs
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Öffentlicher Vortrag von <a href="https:/
 /uol.de/socialsciences/ast/staff/prof-dr-gesa-lindemann">Prof. Dr. Gesa Li
 ndemann</a> im Rahmen der <a href="t3://file?uid=188016">Alumni-Summer Sch
 ool des Graduiertenkollegs</a></p>
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UID:calendarize-das-dorf-als-urbanes-projekt-konflikthafte-laendlichkeiten
 -am-beispiel-eines-niedersaechsischen-dorfes
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SUMMARY:Das Dorf als urbanes Projekt? Konflikthafte Ländlichkeiten am Bei
 spiel eines niedersächsischen Dorfes 
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Claudia Oltmanns auf dem 38. Kongress der Deut
 schen Gesellschaft für Soziologie (26.-30. September 2016\, Universität 
 Bamberg) in der Sektion Land- und Agrarsoziologie.  28.09.2016\, 14:15 - 1
 7:00 Uhr  Veranstaltung: Das geschlossene Dorf – Renaissance einer Sozia
 lform? Vortrag: Das Dorf als urbanes Projekt? Konflikthafte Ländlichkeite
 n am Beispiel eines niedersächsischen Dorfes  \nAbstract \n In den letzte
 n Jahrzehnten haben viele ländliche Gebiete Europas einen sozioökonomisc
 hen Niedergang und eine Umstrukturierung erfahren. Sie haben sich von land
 wirtschaftlich dominierten Räumen zu multifunktionalen Räumen der Produk
 tion und des Konsums gewandelt. Zur gleichen Zeit haben rurale Landschafte
 n in der urbanen Vorstellungswelt symbolisch an Wert gewonnen\, wobei häu
 fig ein idealisiertes Bild des Landlebens als letzte Domäne traditionelle
 r Werte gezeichnet wird\, dass dem modernen Stadtleben entgegensteht. Der 
 Wandel ländlicher Räume wurde in der Forschung v.a. als Urbanisierungspr
 ozess betrachtet. Wenig Aufmerksamkeit wurde bislang den Auswirkungen län
 dlicher Repräsentationen und der damit einhergehenden (Neu-)Erfindung von
  Ländlichkeit gewidmet. In meinem Vortrag wird der Blick auf alte und neu
 e ländliche Akteure gelenkt. Die omnipräsenten räumlichen Einschreibung
 en der modernen Landwirtschaft lassen sich nicht mehr in das Bild vom Dorf
  und dem ländlichen Leben einfügen und Landwirt_Innen fühlen sich zuneh
 mend innerhalb der Dorfgemeinschaft isoliert. Die Dorfbewohner_Innen fahre
 n in die nächstgelegene Stadt zum Einkauf\, während die städtischen Tou
 rist_Innen den Wanderweg erschließen. Zugezogene Städter_Innen verbinden
  den ländlichen Lebensstil mit einer Befreiung von urbanen Zwängen\, wie
  etwa der geforderten Vereinbarkeit von Kind und Karriere. Erzählungen vo
 n alteingesessenen Bewohner_Innen über das Dorf sind häufig idyllisieren
 d und rückwärtsgewandt\, die in der Landwirtschaft tätigen Arbeitsmigra
 nt_Innen werden nicht thematisiert. Hier sind einige konfligierende ländl
 iche Lebensweisen umrissen. Theoretisch und methodisch lote ich die Mögli
 chkeiten eines praxeologischen Vorgehens für die Ländlichkeitsforschung 
 aus. Teilnehmende Beobachtungen habe ich mit „Bewegten Interviews“ (Fe
 ltz 2007) ergänzt\, um das Beziehungsgefüge von Körper\, Bewegung\, Rau
 m und Geschlecht zu analysieren. Indem dadurch das Embodiment und die Mate
 rialität von Ländlichkeit in den Blick rückt\, wird ein Desiderat der F
 orschung aufgearbeitet (Little/Leyshon 2003). Feltz\, Nina: Bewegungsrä
 ume in biografischen Prozessen. Zugänge durch das „Bewegte Interview“
 . In: Bewegungskultur\, Bd. 3. Hamburg 2007. Little\, Jo/ Leyshon\, Michae
 l: Embodied Rural Geographies: Developing Research Agendas. Progress in Hu
 man Geography 27 (3) (2003). 257-272.    *** Das Programm des 38. Kongres
 ses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ist hier abrufbar. Das Prog
 ramm der Sektion Land- und Agrarsoziologie finden Sie hier.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Ein Vortrag von <a href="t3://page?uid=25423"
 >Claudia Oltmanns</a> auf dem <a href="http://kongress2016.soziologie.de/d
 e/aktuelles.html">38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 
 (26.-30. September 2016\, Universität Bamberg)</a> in der <a href="http:/
 /www.soziologie.de/de/nc/sektionen/sektionen/land-und-agrarsoziologie/aktu
 elles/aktuelles-singleview-sektion/archive/2016/06/13/article/veranstaltun
 gen-der-sektion-land-und-agrarsoziologie-auf-dem-soziologiekongress-2016-i
 n-bamberg.html">Sektion Land- und Agrarsoziologie. </a> 28.09.2016\, 14:15
  - 17:00 Uhr  Veranstaltung: <strong>Das geschlossene Dorf – Renaissance
  einer Sozialform?</strong> Vortrag: <strong>Das Dorf als urbanes Projekt?
  Konflikthafte Ländlichkeiten am Beispiel eines niedersächsischen Dorfes
  </strong> \n<h3>Abstract </h3>\n In den letzten Jahrzehnten haben viele l
 ändliche Gebiete Europas einen sozioökonomischen Niedergang und eine Ums
 trukturierung erfahren. Sie haben sich von landwirtschaftlich dominierten 
 Räumen zu multifunktionalen Räumen der Produktion und des Konsums gewand
 elt. Zur gleichen Zeit haben rurale Landschaften in der urbanen Vorstellun
 gswelt symbolisch an Wert gewonnen\, wobei häufig ein idealisiertes Bild 
 des Landlebens als letzte Domäne traditioneller Werte gezeichnet wird\, d
 ass dem modernen Stadtleben entgegensteht. Der Wandel ländlicher Räume w
 urde in der Forschung v.a. als Urbanisierungsprozess betrachtet. Wenig Auf
 merksamkeit wurde bislang den Auswirkungen ländlicher Repräsentationen u
 nd der damit einhergehenden (Neu-)Erfindung von Ländlichkeit gewidmet. In
  meinem Vortrag wird der Blick auf alte und neue ländliche Akteure gelenk
 t. Die omnipräsenten räumlichen Einschreibungen der modernen Landwirtsch
 aft lassen sich nicht mehr in das Bild vom Dorf und dem ländlichen Leben 
 einfügen und Landwirt_Innen fühlen sich zunehmend innerhalb der Dorfgeme
 inschaft isoliert. Die Dorfbewohner_Innen fahren in die nächstgelegene St
 adt zum Einkauf\, während die städtischen Tourist_Innen den Wanderweg er
 schließen. Zugezogene Städter_Innen verbinden den ländlichen Lebensstil
  mit einer Befreiung von urbanen Zwängen\, wie etwa der geforderten Verei
 nbarkeit von Kind und Karriere. Erzählungen von alteingesessenen Bewohner
 _Innen über das Dorf sind häufig idyllisierend und rückwärtsgewandt\, 
 die in der Landwirtschaft tätigen Arbeitsmigrant_Innen werden nicht thema
 tisiert. Hier sind einige konfligierende ländliche Lebensweisen umrissen.
  Theoretisch und methodisch lote ich die Möglichkeiten eines praxeologisc
 hen Vorgehens für die Ländlichkeitsforschung aus. Teilnehmende Beobachtu
 ngen habe ich mit „Bewegten Interviews“ (Feltz 2007) ergänzt\, um das
  Beziehungsgefüge von Körper\, Bewegung\, Raum und Geschlecht zu analysi
 eren. Indem dadurch das <em>Embodiment</em> und die Materialität von Län
 dlichkeit in den Blick rückt\, wird ein Desiderat der Forschung aufgearbe
 itet (Little/Leyshon 2003).<br />&nbsp\;<br />Feltz\, Nina: Bewegungsräu
 me in biografischen Prozessen. Zugänge durch das „Bewegte Interview“.
  In: Bewegungskultur\, Bd. 3. Hamburg 2007. Little\, Jo/ Leyshon\, Michael
 : Embodied Rural Geographies: Developing Research Agendas. Progress in Hum
 an Geography 27 (3) (2003). 257-272. &nbsp\;  *** Das Programm des <strong
 >38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie</strong> ist <a
  href="https://www.conftool.pro/dgs2016/sessions.php">hier</a> abrufbar. D
 as Programm der <strong>Sektion Land- und Agrarsoziologie</strong> finden 
 Sie <a href="http://www.soziologie.de/de/nc/sektionen/sektionen/land-und-a
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