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Bachelor «Comparative and European Law»

Bachelor «Comparative and European Law»

LL.B. «Comparative and European Law»

Abschluss: Bachelor of Laws (LL.B.)

Regelstudienzeit: 8 Semester

Studienorte: Oldenburg (ca. 25%) und Bremen (ca. 75%)

Besonderheiten: internationale Ausrichtung, fachspezifische Fremdsprachenausbildung, einjähriges Auslandsstudium, 14-wöchige Praxisphase, interdisziplinäres Wahlpflichtangebot, gute Betreuung

Studienbeginn: Wintersemester

Studierende pro Jahrgang: 35

Der Studiengang ist akkreditiert.

Europäisch und international

Gegenstand der Rechtswissenschaft sind Inhalt, Entstehung, Gestaltung und Anwendung von Normen, die in den sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen verbindlich sind. Das klassische juristische Studium beschränkt sich traditionell auf die Analyse des in einem Staat geltenden Rechts, wie es von den nationalen Gerichten angewandt wird. Dieser verengte Blick wird den Anforderungen der sich globalisierenden Wissens- und Informationsgesellschaft nicht gerecht. Insbesondere in transnationalen Wirtschaftsbeziehungen geht es weniger um die gerichtliche Auseinandersetzung als um die Vermeidung kostenträchtiger Streitigkeiten durch intelligente vertragliche Gestaltung wirtschaftlicher Beziehungen. Dafür werden die Fähigkeit, aus der Perspektive verschiedener nationaler Rechte zu arbeiten sowie gründliche Kenntnisse des Rechts der Europäischen Union und seiner Wirkung im nationalen Recht benötigt. Auch mit internationalen Vertragswerken und der Praxis von Schiedsgerichten, die in transnationalen Wirtschaftsbeziehungen zunehmend als Alternative zum positiven nationalen Recht gesehen werden, sollten Juristinnen und Juristen vertraut sein.

Deshalb bieten die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Universität Bremen seit dem Wintersemester 2002/2003 gemeinsam den grundständigen rechtswissenschaftlichen Bachelorstudiengang "Comparative and European Law" an, in dem das deutsche und europäische Recht aus rechtsvergleichender Perspektive gelehrt werden. Der klassische Kanon des deutschen Rechts bestehend aus dem Zivil-, Straf- und Öffentlichem Recht wird hierbei abgedeckt. Studierende sollen zu wissenschaftlichem, aber auch zu praxisorientiertem Handeln ausgebildet werden.

Integriertes Auslandsstudium

In das Studienprogramm ist ein einjähriger Auslandsaufenthalt im 5. und 6. Fachsemester integriert, wodurch die Anrechnung der im Ausland erbrachten Leistungen erleichtert wird. Der erfolgreiche Abschluss des integrierten Auslandsstudiums wird durch eine umfangreiche Fremdsprachenausbildung im Vorfeld des Auslandsstudiums gewährleistet. Studienbegleitend werden Lehrveranstaltungen teilweise in englischer Sprache gehalten.

Interdisziplinäre Wahlpflichtfächer

Komplexe Rechtsfragen verlangen nicht nur nach einem Verständnis für andere Rechtsordnungen und des Unionsrechts, sondern auch nach einem "Blick über den Tellerrand", den Studierende an der Hanse Law School durch interdisziplinäre Schlüsselqualifikationen erhalten. So wird das rechtswissenschaftliche Studium durch wirtschafts- und politikwissenschaftliche Angebote ergänzt.

Integrierte Praxisphase

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung an der Hanse Law School, der das Studienprogramm von anderen juristischen Programmen neben dem integrierten Auslandsaufenthalt abgrenzt, ist die Verzahnung von Theorie und Praxis. Im Bachelorstudiengang ist im 8. Semester eine verpflichtende Praxisstudienzeit von 14 Wochen vorgesehen, die die Möglichkeit zum Absolvieren von einem oder mehreren Praktika bietet. Dies ermöglicht den Studierenden, ihre juristischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und Einblicke in juristische Berufs- und Tätigkeitsfelder zu erhalten. Daneben werden immer wieder Lehrveranstaltungen von Praktikern und Praktikerinnen regionaler Verbände, Unternehmen, Kanzleien und Gerichte gehalten.

Hinweis

Die Lehrveranstaltungen finden über alle Semester hinweg zu circa 1/4 in Oldenburg und zu circa 3/4 in Bremen statt.

Webmasterema Hanse Lppaw gd9Schoolj8sj (luzt9sskas.kurttth1@uqnol.dedwlv) (Stand: 10.09.2018)