Navigation

Skiplinks

Veranstaltungen

Exkursion in die Papier- und Kartonfabrik Varel

Am Freitag, den 11.Oktober

Willst du mal in die Arbeitswelt reinschauen? Ein regionales Familienunternehmen kennenlernen?  Thematisch eintauchen in die spannenden Prozesse rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Produktion von Karton und Papier?

Am Freitag, den 11.Oktober bieten wir von students@work, dem Hochschulinformationsbüro der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften (HIB), eine Exkursion in die Papier-und Kartonfabrik Varel an. 

Das Familienunternehmen in Varel steht für Nachhaltigkeit, denn schon seit 1950 produzieren sie auf Altpapierbasis mit modernsten umweltfreundlichen Technologien Karton und Wellpappenpapiere.

Auf dieser Exkursion führt die Betriebsrätin euch durch die Fabrik, erzählt über das Unternehmen und gewährt Einblicke in die Papier- und Kartonproduktion und informiert zu den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Für dich als Student*in auch interessant, denn die die Papier- und Kartonfabrik Varel bietet Unterstützung an bei Studium begleitendem Praktikum, Praxissemester, Bachelorarbeiten und Masterarbeiten.

Wir von students@work, dem Hochschulinformationsbüro der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften, organisieren Veranstaltungen und Beratungen für Studis von Studis zu gewerkschaftlichen, gesellschaftspolitischen und arbeitsrechtlichen Themen und würden uns freuen mit euch zusammen  die Papier- und Kartonfabrik Varel zu besuchen.  Bei Fragen schreibt uns an hib@uogozl.b9zy4deusr 

In Kooperation mit der IG BCE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie). null

Mehr Infos zur Papier- und Kartonfabik Varel: https://www.pkvarel.eu/

Wie wir lernen, Kämpfe zu gewinnen - Strategien für Aktivist*innen - Vortragslivestream & Diskussion mit Jane McAlevey

null

Tagtäglich fechten wir grundlegende Kämpfe aus: Kämpfe, um die menschengemachte Klimakatastrophe abzuwenden, für bessere Arbeitsbedingungen etwa bei Amazon und Ryanair, für bezahlbaren Wohnraum, für eine menschenwürdige und den Ansprüchen der Beschäftigten entsprechende Pflege oder auch für die Beantwortung sozialer Fragen jenseits von Nationalismus und Rassismus. Wir haben eine Welt zu gewinnen! Und doch bleibt eine Frage: wie gewinnen wir sie? Mit den „Global Lectures“ gibt Jane McAlevey einen vierteiligen Crashkurs zu Organisierungsmethoden, die helfen, unsere Kämpfe zu gewinnen. Bereits ihr gesamtes Leben ist Jane McAlevey als Organizerin tätig: an eine zehnjährige Erfahrung in der US-amerikanischen Umweltbewegung knüpfen sich 30 weitere Jahre für US-amerikanische Gewerkschaften. In ihren gewerkschaftlichen Organisierungskampagnen hat sie sich den Ruf erarbeitet, die härtesten Gegner*innen bezwingen zu können. Ihre gewonnenen Erkenntnisse hat sie nun wissenschaftlich aufbereitet und zu einem Organisierungskonzept verdichtet. In vier aufeinander aufbauenden Sitzungen wird Jane McAlevey die wesentlichen Elemente ihrer Organizing-Methoden vorstellen und aus ihrem reichhaltigen Schatz an konkreten Erfahrungen und praktischem Kampagnenwissen schöpfen. In ihrer Arbeit hat Jane McAlevey auch eine Vielzahl von Szenarien und interaktiven Übungen entwickelt, die in die Vorträge integriert werden.

Alle Sitzungen werden live und online auf Englisch und mit deutscher Simultan-Übersetzung übertragen. Die jeweiligen Sitzungen gliedern sich in einen Vortragsteil mit Powerpoint-Präsentation und anschließender moderierter Frage-Antwort-Runde, bei der die Teilnehmenden ihre Fragen direkt an Jane McAlevey stellen können. Die Veranstaltung richtet sich an Aktivist*innen aus den unterschiedlichsten politischen Bereichen mit Interesse an neuen Organisierungspraktiken und gezieltem Machtaufbau.

Die aufeinander aufbauenden Vorträge finden an folgenden Terminen, immer dienstags von 18 bis 20 Uhr bei ver.di in der Güterstr. 1, 26122 Oldenburg, statt:  29. Oktober, 12.November, 19.November und 26.November

Anmeldung unter: http://www.bw-verdi.de/mcalevey

Ausdrücklich ausgeschlossen von der Veranstaltung sind alle Personen, die in der Vergangenheit mit rassistischen, sexistischen, antisemitischen und anderen diskriminierenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sowie Mitglieder entsprechender Parteien oder Organisationen. Die Veranstalter*innen behalten sich vor, in diesem Fall von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

Digitalisierung und Gender (revisited)

Vortrag von Veronika Oechtering (Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen)

Mi 15. Mai 2019 - 18 Uhr c.t. - Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg A10 Hörsaal F

Viele der aktuell mit „Digitalisierung“ gekennzeichneten Veränderungsprozesse sind nicht so neu, wie gern suggeriert wird. Im Zuge der seit Jahrzehnten fortschreitenden Entwicklung von Informatiksystemen sind ihre Wechselwirkungen beispielsweise mit gesellschaftlichen Strukturen und individuellen oder kulturellen Gegebenheiten immer sowohl kritisch wie euphorisch diskutiert worden. Gender-Analysen besitzen in diesen Entwicklungslinien eine ebenso lange Tradition. Aus den Ergebnissen feministischer Technik-forschung und Gestaltungspraxis liegt ein reichhaltiger Fundus an Erkenntnissen vor. Der Vortrag beleuchtet unter Gender-Fokus ausgewählte historische Veränderungen von informatiknahen Berufen, Digitalisierungsansätze in Studium und Lehre, sowie un/bewusst gestaltete Ausschluss- und Diskriminierungsmechanismen in algorithmischen Systemen.

Referentin: Veronika Oechtering (Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen)

Die Veranstaltungsreihe wird durch das Hochschulinformationsbüro (HIB) mit Unterstützung der Kooperationsstelle Hochschule–Gewerkschaften, der DGB-Jugend, ver.di und dem autonomen feministischen Referat durchgeführt.

Wenn Maschinen ihre Entwickler*innen zeigen: eine Auseinandersetzung mit Diskriminierungsformen durch Software

Workshop mit Veronika Oechtering (Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen)

Sa 18. Mai 2019 - 11-16 Uhr (inkl. Pause) - Carl-von-ossietzky Universität Oldenburg Raum A01 0-010a

Ob Sexismus, Rassismus oder andere Ausschlussformen – mit Informatiksystemen können Menschen bewusst oder implizit die Diskriminierung von Nutzenden oder von durch computerisierte Entscheidungsprozesse Betroffene erreichen. Ausgehend von Erfahrungen im eigenen Alltag werden im Workshop Hintergründe zu technischen Konzepten erkundet, die automatisierte Diskriminierungen ermöglichen und verstärken können. Wir wollen anhand von Impulsen, eigenen Experimenten und vielen Beispielen diese Aspekte greifbarer machen. Nicht zuletzt sollen Gestaltungsansätze kennengelernt werden, die bewusst auf faire Verfahren und transparente Ergebnisse setzen.

Referentin: Veronika Oechtering (Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen)

Max. 20 Personen (der Workshop ist nur für Frauen* bzw. FLINT*-Personen offen)

Die Veranstaltungsreihe wird durch das Hochschulinformationsbüro (HIB) mit Unterstützung der Kooperationsstelle Hochschule–Gewerkschaften, der DGB-Jugend, ver.di und dem autonomen feministischen Referat durchgeführt.

Ich hab‘ doch nichts zu verbergen – oder doch?!

Vortrag von Jan Schötteldreier (Digital Courage)

Mi 08. Mai 2019 - 18 Uhr c.t. - Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg A10 Hörsaal F

Jeden Tag nutzen wir das Internet – zum Arbeiten, als Navi, zum Shopping, Zeitunglesen oder Film- und Serienstreaming. Dabei werden fast immer allein beim Aufruf einer Website unbemerkt und ohne unser Einverständnis Daten an Firmen und andere Dritte preisgegeben. Halb so schlimm, denn wir haben doch gar nichts zu verbergen – oder? Konzerne und Datenhändler führen die gesammelten Informationen aus unterschiedlichsten Quellen zusammen und erstellen u.a. detaillierte Verhaltens- und Personenprofile. Wer viel über sich preisgibt, macht sich manipulierbar oder gar erpressbar. Dieser Vortrag beleuchtet zunächst die Techniken, mit denen uns Dritte sogar über mehrere Websites hinweg verfolgen können. Anschließend werden Gegenmaßnahmen vorgestellt: Welche Einstellungen und Add-ons im Webbrowser schützen vor ungewollter Datensammelei? Außerdem wird das Anonymisierungsnetzwerk „Tor“ vorgestellt – eines der wichtigsten Werkzeuge zum Schutz der Privatsphäre im Internet

Referent: Jan Schötteldreier (Digital Courage)

Die Veranstaltungsreihe wird durch das Hochschulinformationsbüro (HIB) mit Unterstützung der Kooperationsstelle Hochschule–Gewerkschaften, der DGB-Jugend, ver.di und dem autonomen feministischen Referat durchgeführt.

Download der Vortragsfolien

Praxis der digitalen Selbstverteidigung

Workshop

Sa 11. Mai 2019 - 11-16 Uhr (inkl. Pause) - Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg Raum A01 0-010b

In dem Workshop wollen wir mit euch Basics der "digitalen Selbstverteidigung" erlernen und praktisch anwenden. Neben der Verschlüsselung von Daten und Kommunikation zählt dazu auch Wissen und Bewusstsein für die sichere, alltägliche Verwendung von Smartphone, Laptop und Co. Wir stellen dazu im ersten Teil Tools zur Verschlüsselung vor und möchten diese mit euch auch anwenden. Im zweiten Teil lernt ihr euren digitalen Alltag sicherer zu gestalten. Wie können wir besser mit unseren Passwörtern umgehen, wie sicherer und spurenarmer im Netz surfen und welche Alternativen haben wir zu Facebook, Google, WhatsApp und Co.? Für diesen Workshop wird ein eigener Laptop benötigt.

Referent*innen: Meike & Thomas

Diese Veranstaltungsreihe wird durch das Hochschulinformationsbüro (HIB) mit Unterstützung der Kooperationsstelle Hochschule–Gewerkschaften, der DGB-Jugend, ver.di und dem autonomen feministischen Referat durchgeführt.

Vortrag über das sächsische Modellprojekt zur Qualifizierung von Berufsschullehrkräften im Themenfeld Rechtsextremismus

„Sächsische Verhältnisse?“ In Dresden werden Journalisten auf einer PEGIDA Demo von der Polizei bei ihrer Arbeit behindert. In Chemnitz rufen Nazis zeitweise eine Nationalbefreite Zone aus. 

Dies sind nur die jüngsten Vorfälle in einer ganzen Reihe an besorgniserregenden Ereignissen in Sachsen. Was ist also los im Freistaat?

Dr. Sebastian Fischer evaluierte ein sächsisches Modellprojekt zur Qualifizierung von Berufsschullehrkräften im Themenfeld Rechtsextremismus und stellt die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vor. Das Projekt sollte dazu beitragen, eine dauerhafte Veränderung der Schulkultur im Umgang mit rechtsextremen Einstellungen in der Schüler*innenschaft zu erreichen. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die Herausforderungen, die bei der Umsetzung des Projektes im Erzgebirge, im Vogtland und anderen Regionen Sachsens bewältigt werden mussten. Deutlich wird, dass die vorherrschende politische Kultur Versuchen zur bewussten Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus oftmals deutliche Grenzen setzt.

Wann? Donnerstag, 29.11.2018, 18 Uhr
Wo? Uni Oldenburg A11 Hörsaal B

Eine Veranstaltung des Hochschulinformationsbüro der Gewerkschaften, der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften, der DGB-Jugend und der GEW.

Dokumentarfilm „Schichtwechsel - Die Roboter übernehmen“.

Die Kooperationsstelle Hochschule Gewerkschaften, Arbeitswelt im Wandel und das HIB Oldenburg präsentieren:

26.06.2018 | 20.00 Uhr Bibliothekssaal
Schichtwechsel - Die Roboter übernehmen
Deutschland  2016, 90 min

Die Gesellschaft steht vor einer radikalen Veränderung. Und sie trägt einen Namen: „Industrie 4.0" ist nicht weniger als eine Revolution der bisherigen Arbeitsgesellschaft. Roboter und Maschinen mit künstlicher Intelligenz sind auf dem Vormarsch. Die Digitalisierung und Vernetzung durch das Internet der Dinge verändern nicht nur die industrielle Produktion. Der wachsenden Zahl der Menschen ohne Arbeit steht eine Arbeitswelt entgegen, deren Auswirkungen gerade erst erkannt werden.

Der Film wird um 20 Uhr im Bibliothekssaal der Universität gezeigt. Im Anschluss wird es eine Diskussion zu dem Thema "Digitalisierung und Industrie 4.0" zusammen mit dem Jugendsekretär der IG Metall Lars Johnke geben.

Veranstaltungsreihe: Was Bildet Ihr Uns Ein?!
Zur Kritik pädagogischer und gesellschaftlicher Verhältnisse

Was Bildet Ihr Uns Ein?!Zur Kritik pädagogischer und gesellschaftlicher Verhältnisse
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft veranstaltet in Zusammenarbeit dem Hochschulinformationsbüro der Gewerkschaften eine Veranstaltungsreihe in der wir uns kritisch mit aktuellen Themen der Bildung befassen wollen.

19.04.18 18Uhr
Blödmaschine Beutelsbach?

26.04.18 18Uhr
Emanzipatorische Bildungsarbeit

03.05.18 18Uhr
Inklusion - Von Krüppeln, Kitteln und Kämpfen

Von Krüppeln, Kitteln und Kämpfen. Behinderung und Staat in BRD

03.05.18 18Uhr
Inklusion - Von Krüppeln, Kitteln und Kämpfen

Seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonventionim Jahr 2006 ist das Wort „Inklusion“ in Deutschland aller Munde. War die Inklusion einmal als Werkzeug für Emanzipation und Empowerment gedacht,bewegt sie sich in der heutigen Praxis irgendwo zwischen lästiger Verwaltungsaufgabe und euphemistischem Label für neo-liberales Diversity-Management. Dabei bleibt oft verkannt, dass Inklusion nur nötig ist, weil Exklusion die Regel ist. Sie findet nicht im unpolitischen Raum, sondern vor einem vorbelasteten historischen Hintergrund statt. Ausgehend vom schwierigen Verhältnis von Behinderung und Staat werden wir durch die Geschichte der Behindertenbewegung in Deutschland und ihren Kampf um gesellschaftliche Teilhabe geführt.
Referent: Frieder Kurbjeweit
In Kooperation mit dem BeRef

Emanzipatorische Bildungsarbeit - Was der Weltmarkt verkackt, kann die Pädagogik nicht richten

Jede pädagogische Arbeit ist in gesellschaftlicher Verhältnisse eingebunden. Was kann dabei unter emanzipatorischer Pädagogik verstanden werden und in welchem Verhältnis stehen politische und pädagogische Intervention zueinander? Welche Rolle spielt Bildung in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft? Welchen Beitrag kann (außerschulische) Bildung zu einer Veränderung von Gesellschaft leisten, worin liegen die Potentiale und worin die Grenzen?
Referentin: Rosa Bracker (Diplompädagogin und
Bildungsreferentin)

Ort: A01 0-008

Blödmaschine Beutelsbach?


19.04.18 18Uhr
Blödmaschine Beutelsbach?

Der »Beutelsbacher Konsens« gilt in der Politischen Bildung als Schlüsselereignis des fachdidaktischen
Selbstverständnisses. Gemeinhin wird er als Anfang der Erfolgsgeschichte einer akademischen Profession (Wolfgang Sander) interpretiert – es lässt sich aber auch gerade darin das Problem sehen und in ihm zudem eine folgenschwere fachdidaktische Variante des Radikalenerlasses erkennen. Nach einführender Vorstellung im Wortlaut wird daher in der Veranstaltung eine disziplinengeschichtliche Einordnung vorgenommen sowie die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte skizziert. Anhand von ausgewählten Beiträgen des bei der Bundeszentrale für politische Bildung zum 40. Jahrestag des Konsenses 2016 erschienenen Sammelbandes »Brauchen wir den Beutelsbacher Konsens?« und von konkreten Anwendungsbeispielen sollen in der anschließenden Diskussion Reichweite und Grenzen sowie der tatsächliche Gebrauchswert des »Beutelsbacher Konsenses« ausgelotet werden.
Referent: Sven Rößler

GiB:Arbeitswelt

Wann und wo?

Carl von Ossietzky -Universität, Uhlhornsweg 82, 26129 Oldenburg

Raum A01 0-005, 14:00 - 18:00 Uhr

Ziel unseres Workshops ist es, interessierte und motivierte Menschen im Themenbereich „Geflüchtete in der Arbeitswelt“ informativ zu schulen. Wir möchten uns mit euch gemeinsam einen Nachmittag mit der Frage nach fairer Arbeit und fairen Arbeitsbedingungen beschäftigen. 

Aus welch prekärer Ausgangslage viele (geflüchtete) Menschen der Arbeitswelt gegenüber treten, welche Chancen und Wege ihnen auf dem realen Arbeitsmarkt offen stehen und welche sozialen Hürden ihnen diesen Weg vielfach versperren. Hierbei setzen wir unseren Fokus besonders auf Informationen zu Arbeitsverhältnissen und -rechten. Themen also, die jedem Einsteigenden in die Arbeitswelt Orientierung bieten.

Diese Veranstaltung ist keine Rechtsschulung für Beratungstätigkeit. Sie dient der Unterstützung von Multiplikator*innen, insbesondere geflüchtete Menschen fair zu informieren.

Eine Veranstaltung des Projektes GiB:A aus Osnabrück und des Hochschulinformationsbüros der Gewerkschaften der Uni Oldenburg mit Unterstützung von GEW, ver.di, IGBCE und der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften.

Falls Ihr Interesse an unserer Veranstaltung habt, bitten wir Euch, Euch unter folgender Email Adresse kurz bei uns zu melden. Vielen Dank.

Informationen und Anmeldung unter:

hoauchschulinformationsbue8qyzlross5@uolfe.de

Arbeitskämpfe in den südafrikanischen Weinbaugebieten

Carl von Ossietzky -Universität, Raum A01 0-009, Uhlhornsweg 82, 26129

16 - 18 Uhr

Die südafrikanische Landarbeiter*innengewerkschaft CSAAWU vertritt Landarbeiter*innen, die unter härtesten Bedingungen für Unternehmen schuften, die den Wein in viele Länder Europas exportieren. CSAAWU hat seit 2012 unter widrigsten Bedingungen mehrfach erfolgreiche Streiks im Weinbausektor durchgeführt, die teils zu deutlichen Lohnerhöhungen führten. 2016 streikten die 220 Beschäftigten bei Robertson's Winery 12 Wochen lang für höhere Löhne.

Das Weingut ist auch Gegenstand der dänischen TV-Dokumentation "Bittere Trauben - Sklaverei im Weinberg". Nach deren Austrahlung verschwanden die Robertson's Produkte aus dänischen Läden. Die CSAAWU hat als Anerkennung für die erfolgreiche Basisarbeit 2017 in Norwegen den „Artur Swenson Award“ gewonnen.

Vertreter*innen der Basisgewerkschaft werden an diesem Abend über ihre Kämpfe berichten.

Auch nach Deutschland wird der Wein exportiert, den die Arbeiter*innen in der südafrikanischen Region Langenberg unter problematischen Bedingungen herstellen …

Trailer zur Dokumentation „Bitter Graves. Slavery in the Wineyards“: www.youtube.com/watch?v=TCxLzo9Z65E

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und dem HIB Oldenburg

Die Sozialpolitik neu-rechter Parteien

Die Sozialpolitik neu-rechter Parteien
Vortrag und Diskussion mit Stefan Dietl und Aktivist*innen des Offenenen antifaschistischen Treffs Oldenburg

Oldenburg , Carl von Ossietzki-Universität, Raum A06 0-001, Uhlhornsweg 82, 26129 Oldenburg 
Dienstag, 15. August 2017, 18.00 Uhr

Innerhalb von gerade einmal vier Jahren zog die Alternative für Deutschland (AfD) mit teils zweistelligen Ergebnissen in zwölf Landesparlamente ein. Mit der Wahl in den deutschen Bundestag 2017 möchte sie endgültig zur erfolgreichsten Parteineugründung der Bundesrepublik werden. Zu ihrem Programm gehört – neben der Hetze gegen Mirgant*innen und Geflüchtete, dem Kampf gegen die Rechte von Frauen und der Diskriminierung von Behinderten, Homosexuellen und Transgender – außerdem die Ausgrenzung von sozial Schwachen. Trotz ihrer neoliberalen Programmatik ist die Partei vor allem auch unter denjenigen erfolgreich, die von marktradikalen Umbaumaßnahmen besonders betroffen sind – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Stefan Dietl analysiert die Entstehungsgeschichte der AfD, wirft einen genaueren Blick darauf, welche Forderungen die sie eigentlich vertritt und welche verheerenden Auswirkungen deren Umsetzung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätte.

Aktivist*innen des Offenen antifaschistischen Treffs Oldenburg werden darüber hinaus über die Strukturen der Oldenburger AfD berichten.

Eine Veranstaltungsreihe von:

- DGB Stadtverband Delmenhorst
- Koordinationsstelle gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Oldenburg
- Verdi-Jugend Weser-Ems
- Hochschulinformationsbüro der Gewerkschaften Oldenburg
- Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie Niedersachsen
- AStA der Universität Oldenburg
- Offenes antifaschistisches Treffen Oldenburg
- Föderation Demokratischer Arbeitervereine DIDF Delmenhorst
- Breites Bündnis gegen Rechts Delmenhorst

Deutscher Nationalismus im Rap

Referentin: Anna Groß (ticktickboom Crew)
Ort: A07 Hörsaal G
Zeit: 09. November um 18 Uhr

In den 2000ern nahm etwas seinen Anfang, das noch in den 1990er Jahren unvorstellbar war: Deutsch-patriotischer Rap. Heute ist der Rap mit dem Adler auf der Motorhaube ein fester Bestandteil der einflussreichsten Jugendkultur in Deutschland. Von seiner krassesten Ausprägung, dem NS-Rap, lässt sich der patriotische Rap nicht trennen. Dabei ist Rap grundsätzlich weder besser noch schlechter als die Gesellschaft, in der er stattfindet. Egal, ob Fußballpatriotismus, nationalistische Verdrängung der NS-Verbrechen oder Neonazi-Ideologie – alle diese Phänomene gibt es auch ohne Rap. Jedoch haben sie inzwischen eben auch in jener Jugendkultur einen Platz gefunden, die eigentlich als selbstbewusste Reaktion auf Rassismus und gegen die Zuordnung nach Herkunft entstanden ist.

Die ras­sis­ti­schen An­ti-​Asyl­pro­tes­te & die Stra­te­gie der ex­tre­men Rech­ten
Debatten und eine aktuelle Bestandsaufnahme.


Referent: Felix M. Steiner
Ort: Vortragssaal PFL Oldenburg
Zeit: 19. August um 18 Uhr


In den letz­ten Jah­ren kam es zu einem An­stieg der Asyl­an­trä­ge in Deutsch­land. Gleich­zei­tig ur­teil­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, dass die Leis­tun­gen für Flücht­lin­ge mit dem „Grund­recht auf Ge­währ­leis­tung eines men­schen­wür­di­gen Exis­tenz­mi­ni­mums […] un­ver­ein­bar“ sind. Damit bekam das Thema Asyl in Deutsch­land wie­der mehr Auf­merk­sam­keit, auch von ex­trem rech­ter Seite. Die Hetze gegen Flücht­lin­ge hat in den letz­ten bei­den Jah­ren immer mehr zu­ge­nom­men und damit ein­her­ge­hend auch die An­grif­fe auf Flücht­lings­un­ter­künf­te. Doch mit wel­cher Stra­te­gie will die ex­tre­me Rech­te mit dem Thema Asyl in der „Mitte der Ge­sell­schaft“ an­kom­men? Wie ver­su­chen die Ak­teu­re Pro­test zu mo­bi­li­sie­ren? Und ist die Si­tua­ti­on mit den 1990er Jah­ren ver­gleich­bar? Der Vortrag ist zweierlei: Ein Rückblick auf vorangegangene

Sozialpsychologie des Rechtspopulismus

Referent: Harald Werner
Ort: A01 0-007
Zeit: 04. Juli um 18 Uhr

Es lässt sich kaum etwas über den geistig-emotionalen Zustand der Anhänger von Pegida oder den Sympathisanten der AfD sagen, wenn man nur auf ihr aktuelles Thema, nämlich die Flüchtlingskrise schaut. Wahrscheinlich ist die Flüchtlingsproblematik nicht mehr als der zentrale Anlass des europaweit zunehmenden Rechtspopulismus, nicht aber seine Ursache. Deshalb wäre als erstes zu fragen, welche Umbrüche in der materiellen Lebenspraxis stattgefunden haben und zweitens welche psychischen Dispositionen dem Rechtspopulismus zugrunde liegen. Zum einen führt deshalb kein Weg daran vorbei, die historischen Vorläufer dieser Bewegungen zu untersuchen und zum anderen wäre zu fragen, welche sozialen Milieus mit welchen Bewusstseinstypen zum Rechtspopulismus neigen.


Antifeminismus und frauenpolitische Positionen der AfD

Referent: Harald Werner
Ort: A01 0-007
Zeit: 04. Juli um 18 Uhr

Vom wahnwitzigen "Gender Mainstreaming" und dem schwul-lesbisch- queer-intersexuellen Terror - Eine Auseinandersetzung mit dem Antifeminismus von AfD, Pegida und Co. In weiten Teilen Europas erleben wir einen feministischen Rollback. Vielerorts organisieren sich Konservative und Rechte um gegen die Gleichstellung von Geschlechtern, sexueller Orientierung und unterschiedlichen Lebensmodellen zu kämpfen. In Deutschland haben solche Kreise mit der AfD ein parlamentarisches Sprachrohr gefunden. Und auch auf Pegida-Kundgebungen ist zum Beispiel "Genderisierung" Thema. Wir wollen uns zusammen mit Andreas Kemper auseinandersetzen mit den geschlechter- und familienpolitischen Zielen der AfD und von Pegida als deren außerparlamentarischen Arm.

AfD - Vom Biedermann zum Brandstifter?

AfD – Vom Biedermann zum Brandstifter?!

Mit Dr. Gerd Wiegel 

Zeit: 8. Februar 2016, 19 Uhr

Ort: Raum A01 0-004, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Kaum ist der Lucke weg, tanzen die Mäuse ganz ungeniert auf dem rechtspopulistischen Tisch. So oder so ähnlich lässt sich wohl die Entwicklung der AfD beschreiben.

Als die AfD 2013 mit 4,7 Prozent zur Bundestagswahl ein sehr beachtliches Ergebnis für eine neu gegründete Partei erreichte, war die Bezeichnung als rechte Partei noch umstritten. Man fand häufig die Zuordnung zum Rechtspopulismus, da ihre thematische Ausrichtung auf Kritik an der EU-Rettungspolitik und Ablehnung des Euros national-chauvinistisch und neoliberal geprägt war. Eine neofaschistische Ausrichtung, NS-Verherrlichung , völkischer Nationalismus oder völkischer Rassismus zeigte sich dagegen nicht.

Aber wo steht die AfD heute? Nach dem Weggang von Parteigründer Bernd Lucke schien die Partei an Relevanz zu verlieren, um jetzt im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik umso präsenter zurückzukehren und als drittstärkste Partei die Umfragen anzuführen. Dabei streitet die Partei noch immer um ihre Ausrichtung.

Die Entwicklung der AfD wollen wir uns genauer anschauen: Welche Positionen hat die Partei, wer prägt sie, welche Perspektiven zeichnen sich ab? Dabei wollen wir auch die Wirkung der AfD auf den öffentlichen Diskurs zur Flüchtlingspolitik schauen und Gegenstrategien diskutieren.

Referent: Dr. Gerd Wiegel, Referent für Rechtsextremismus und Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

HIByp4m-Webmastl2er (hibe/q@uol.d6uye5f) (Stand: 11.09.2019)