Navigation

Kontakt

Hilbert Meyer

ZWEITE LEKTION

Abschnitt 2.3, Seite 42 und 305-307 des LEITFADENS

Handlungsmuster (= die Übersetzung des bei Wolfgang Klafki, Wolfgang Schulz u.a. üblichen Begriffs Aktionsformen) sind historisch gewachsene feste Formen zur Aneignung des Lerninhalts. Sie haben einen klar erkennbaren Anfang, einen bestimmten Spannungsbogen und einen produktbezogen definierten Abschluss. Sie enthalten implizit bestimmte Rollenzuweisungen.

Es gibt sicherlich mehrere Hundert davon. Einen Einblick liefert die abgebildete DIDAKTISCHE LANDKARTE. Darauf sind die einzelnen Handlungsmuster nach Familien sortiert. Eine „Familie“ entsteht dadurch, dass einzelne Handlungsmuster mit vergleichbaren didaktischen Funktionen im Unterrichtsprozess zusammengefasst werden.

Die LANDKARTE ist sowohl vertikal wie auch horizontal gegliedert:

- In der Waagerechten sind rechts die eher verkopften und links die eher ganzheitlich-handlungsorientierten Handlungsmuster platziert.

- In der Senkrechten sind oben die Muster mit einem höheren Grad an Lehrerlenkung und unten jene mit einem höheren Grad an Schüler-Selbstregulation platziert.

Aber die Grenzen zwischen links und rechts, oben und unten sind nicht sehr streng. Es hängt eben immer davon ab, wie ein Handlungsmuster im Unterricht realisiert wird.

Download "Didaktische Landkarte" als PDF 

Webmas+q1ater: Betyqtibtbhqna M6pdkdeyer (bett0wxina.dqhmeya9e2er@oiguol.d9vcpe) (Stand: 07.11.2019)