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'Beurteilung der Innenraumgeräusche eines Elektromobils und eines äquivalenten Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor'

Masterarbeit:  Robert Matthias Kühler

Abgabetermin: 29.11.2012

Gutachter: Prof. Dr. Steven van de Par, Dr. Reinhard Weber

 

Zusammenfassung

Wie unterscheidet sich die Geräuschcharakteristik im Innenraum eines Elektrofahrzeugs von konventionell angetriebenen Fahrzeugen? Diese Fragestellung wurde am Beispiel des Mitsubishi i-MiEV und einem Mitsubishi Colt 1.1 über eine Rundfahrt auf einer ausgesuchten Teststrecke im öffentlichem Straßenverkehr und über einen Hörversuch im Labor untersucht. In beiden Fahrzeugen wurden die Probanden(-innen) während der Testfahrt gebeten, ihre Höreindrücke auf unterschiedlichen Teilabschnitten mit verschiedenen Bewegungsprofilen der Fahrzeuge zu notieren. Die Bewegungsprofile umfassten konstante Geschwindigkeiten von 30, 50, 70, 100 und 130 km/h sowie mehrere Situationen im Zug- und Schubbetrieb, sowie Stop-and-Go. Bei der Auswertung der Beurteilungsbögen wurden die Teilabschnitte gruppiert und die Geräuschcharakteristika qualitativ den Bewegungsprofilen zugeordnet. In einer gesonderten Testfahrt wurden die Innenraumgeräusche mit Kunstkopf aufgezeichnet. Mithilfe der Notierungen der Probanden(innen) aus der Rundfahrt wurde ein spezifisches Semantisches Differential entwickelt und ein Hörversuch für die Beurteilung der aufgezeichneten Fahrzeuginnenraumgeräusche im Labor durchgeführt. In einem Vergleich wurden die subjektiven Beurteilungen aus der Rundfahrt und dem Hörversuch akustischen Signalparametern gegenübergestellt. Es hat sich gezeigt, dass das Elektrofahrzeug bei geringen Geschwindigkeiten gegenüber dem konventionellen Fahrzeug als leise und angenehm empfunden wurde. Bei höheren Geschwindigkeiten dominieren dagegen laute Windgeräusche die Wahrnehmung im Innenraum. Beschleunigungen und Abbremsungen im Schubbetrieb sind durch deutlich hochfrequente Einzeltöne geprägt. Die akustische Wahrnehmung im Innenraum des konventionellen Fahrzeuges wird durch den Verbrennungsmotor dominiert.

Abstract

How differ the noise characteristics in the interior of an electric vehicle and of an conventionally powered vehicle? This question was studied by the example of the Mitsubishi i-MiEV and a Mitsubishi Colt 1.1 on a cruise on a selected test track on public roads and a listening test in the laboratory. In both vehicles, the subjects were asked to note their listening impressions on different sections with different motion profiles of the vehicles. The motion profiles included constant speeds of 30, 50, 70, 100 and 130 km/h and more situations like acceleration, breaking and stop-and-go. When evaluating the assessment forms the sections were grouped and the noise characteristics were associated with the quality movement profiles of the vehicles. In a separate test drive, the interior noise were recorded with a dummy head. A specific semantic differential was developed by using the quotations of the subjects. A listening test using the evaluated semantic differential for the evaluation of the recorded vehicle interior noises in the laboratory was conducted. In a comparison the differents between the subjective judgments and the physical acoustic signal parameters were discussed. It was shown that at low velocities the interior noise of the elecric vehicle was judged quiet and pleasant. At high velocites the interior noise was dominated by loud and unpleasant wind noise. Accelaration and breaking were characterised by high frequency tonal components. On the other hand the interior noise of the conventionally powered vehicle is dominated by the sound of the internal combustion engine.

 

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