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Aktuelles

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Vortrag "Datenbedarfe und Erhalt der Biodiversität in der Praxis"

Der am Montag, den 27.06. kurzfristig ausgefallene Vortrag von Herrn Grobmeyer (Geschäftsführer Büro Aland Hannover) zum Thema "Datenbedarfe und Erhalt der Biodiversität in der Praxis" wird am kommenden Montag, den 4.07. von 16-18 Uhr in Raum A 14 1 103 (Hörsaal 3) nachgeholt. Wir freuen uns über ihr zahlreiches Erscheinen.

Kinderuniversität "Nachhaltig Leben" auf Juist

Mehrere Mitglieder von ZENARiO wirken auch in diesem jahr wieder an der Kinderuniversität "Nachhaltig Leben" auf der Nordseeinsel Juist mit: Corinna Hößle, Niko Paech, Peter Schaal und Jan Spiekermann präsentieren Themenstellungen ihrer eigenen Forschungs- und Lehrtätigkeit auf der Insel. Weitere Informationen zur Kinderuniversität finden sich hier.

Küstenforschung: Universität Oldenburg erhält Spitzenforschungszentrum

Jean Monnet Center fördert internationalen Austausch und Ausbildung Oldenburg.

Die Universität Oldenburg hat ein neues EU-gefördertes Spitzenforschungszentrum: das Jean Monnet Center of Excellence "Europeanising Coastal Regions" ("Europäisierung von Küstenregionen"), kurz EuCoRe. Seine disziplinübergreifende Forschung wird sich um die Frage drehen, wie sich Küstenräume und deren Nutzung im Kontext der europäischen Integration verändern, welche Probleme dabei auftreten und wie diese gelöst werden können. Außerdem zielt es darauf, Studierende und andere Interessierte in verschiedenen Themenfeldern der europäischen Küstenraumentwicklung zu qualifizieren. "In den Küstenräumen Europas leben die meisten Menschen des Kontinents, und hier trifft konzentrierte wirtschaftliche Aktivität auf eine hohe ökologische Sensibilität", sagt Prof. Dr. Ingo Mose, Sprecher des neuen Spitzenforschungszentrums EuCoRe und seit 2012 Inhaber einer Jean Monnet-Professur für Europäisierung und Nachhaltige Raumentwicklung. "Für ein nachhaltiges Raummanagement sind hier diverse Nutzungsinteressen miteinander in Einklang zu bringen –Küstenregionen sind damit ideal, um Prozesse der Raumentwicklung und politischen Steuerung in Europa besser zu verstehen." Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Forschung der Universität, unterstrich die Bedeutung des neuen Forschungszentrums: "Diese Bewilligung belegt das hohe internationale Ansehen, das die Oldenburger Küstenforschung genießt." Al-Shamery bezeichnete das Jean Monnet Center als "weiteren wichtigen Baustein in der Internationalisierungsstrategie der Universität". Neben dem Geographen Mose, der zugleich als Direktor des Zentrums für Nachhaltige Raumentwicklung in Oldenburg (ZENARiO) fungiert, sind weitere Oldenburger WissenschaftlerInnen am neuen Center of Excellence beteiligt: der Physiker Prof. Dr. Joachim Peinke, Direktor des fakultätsübergreifenden Zentrums für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST), die Europasoziologin Prof. Dr. Jannika Mattes, der Biodiversitäts- und Meeresforscher Prof. Dr. Helmut Hillebrand, sowie der EU-Politikexperte Prof. Dr. Torsten Jörg Selck. Die Europäische Union fördert EuCoRe für drei Jahre. Das neue Forschungszentrum soll zusätzliche Lehrangebote für verschiedene Studienrichtungen und Qualifikationsniveaus schaffen und über den Austausch von Studierenden und WissenschaftlerInnen auch den transnationalen Transfer verstärken. Geplant sind zudem internationale Dialogforen zwischen Wissenschaft und Praxis. Nach dem Jean Monnet Center für Europäisierung und Transnationale Regulierung (CETRO) ist EuCoRe das zweite derartige Spitzenforschungszentrum an der Universität Oldenburg.

Infos: https://uol.de/ibu/institut/

 Kontakt: Prof. Dr. Ingo Mose, Tel.: 0441/798-4692, E-Mail: maibzrlto:kpuingo.mose@uol.de (inglrsplo.mosemhn9@u/lolzeg.deffx)

Alle Pressemitteilungen der Universität Oldenburg können Sie auch im Internet abrufen: http://www.presse.uni-oldenburg.de/mit/

Wichtig

Der Vortrag von Prof. Dr. Siegfried Bauer zum Thema Flächenverbrauch: Ursachen, Wirkungen, Lösungsansätze entfällt heute! 

Gemeinsam "Nachhaltig Leben"
- ZENARiO unterstützt Juister Kinderuniversität -

Presseerklärung

ZENARiO, das Zentrum für nachhaltige Raumentwicklung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, und die Nordseeinsel Juist haben vereinbart, zukünftig im Bereich der Nachhaltigkeitsbildung eng zusammen zu arbeiten. Wie Prof. Dr. Ingo Mose, Direktor von ZENARiO, und Thomas Vodde, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters von Juist und „Erfinder“ der Kinderuniversität, kürzlich vereinbarten, wird sich ZENARiO von diesem Jahr an regelmäßig mit einem festen Kanon von Vorträgen aus dem Kreis seiner Mitglieder an der Juister Kinderuniversität „Nachhaltig leben“ beteiligen. Die Insel Juist veranstaltet bereits seit mehreren Jahren im Rahmen des Projektes „Klimainsel Juist“ erfolgreich eine Kinderuniversität, um jugendlichen Gästen und Einheimischen auf spannende und abwechslungsreiche Weise Wissenswertes zu den Themen Klimawandel, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu vermitteln. Der Kinderuniversität liegt dabei der Gedanke zugrunde, dass für die Inselgemeinde auch und gerade ein verantwortliches Handeln der Gäste von großer Bedeutung ist. In den Kindern der Gäste als potenziellen Besuchern der Zukunft werden dabei besonders wichtige Adressaten gesehen um die Nachhaltigkeitsziele, die sich die Insel Juist gesetzt hat, bereits frühzeitig zu kommunizieren und in gemeinsamer Anstrengung von Einheimischen und Gästen tatsächlich umzusetzen. Juist liegt im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, das zugleich auch Biosphärenreservat und UNESCO-Weltnaturerbestätte ist. In diesem Jahr werden von ZENARiO vier Vorträge zur Kinderuniversität beigesteuert. Den Auftakt macht Prof. Dr. Ingo Mose, der am 30. Juni zu dem Thema referieren wird: „Was ist eigentlich ein Biosphärenreservat?“. Am 4. August spricht Dipl.-Umweltwiss. Christian Aden über „Digitale Datenerfassung im Naturschutz“. Ihm folgt am 11. August Dipl.-Raumplaner Jan Spiekermann mit einem Vortrag zu der Frage: „Was tun, wenn der Meeresspiegel steigt?“. Als letzter Referent von ZENARiO wird Prof. Dr. Rainer Buchwald am 25. August die Frage aufwerfen: „Wie lässt sich ein Wald nachhaltig nutzen?“. Der Eintritt zu den genannten sowie sechs weiteren spannenden Veranstaltungen, die im Rahmen der Kinderuniversität angeboten werden, ist frei.

Weitere Informationen über die Kinderuniversität auf Juist unter: http://www.juist.de/inselurlaub/natur-klimainsel/klimainsel-juist/kinderuni-2015.html

Oldenburg, den 14. Juni 2015

Unverantwortete Landschaften – Schwierigkeiten mit § 35 BauGB

Prof. (emer.) Dr.-Ing. Ortwin Peithmann, Mitglied von ZENARiO und ehemals Professor für Raumplanung an der Universität Oldenburg, hat sich zu den planerischen Defiziten, welche durch die Regelungen des § 35 Baugesetzbuch auftreten, geäußert. Es gibt ein aktuelles „Positionspapier“ der ARL (Nr. 94, 2013) zum Reformbedarf bei § 35 BauGB. Die Reformvorschläge darin fokussieren auf eine stärkere Einschaltung der Regionalplanung bei privilegierten Vorhaben über eine Schärfung des Begriffs „raumbedeutsam“. Der Autor schlägt vor, einen Schritt weiter zu gehen und die Regelungskonstruktion des Paragrafen grundsätzlicher in Frage zu stellen.

Prof. Alfred Winter zu Gast im ZENARIO- Kolloquium

Prof. Dr. Niko Paech und Prof. Dr. Ingo Mose empfingen am Montag, den 18. Mai 2015 Prof. Alfred Winter, Verleger und ehemaliger Beauftragter der Salzburger Landesregierung für kulturelle Sonderprojekte, im Rahmen des ZENARiO-Kolloquiums zur nachhaltigen Raumentwicklung zu einem Vortrag über Leopold Kohrs Ideal der kleinen Einheiten. Der Gast aus Salzburg gilt als Wieder-Entdecker des Nationalökonomen und späteren Alternativen Nobelpreisträgers Kohr und war maßgeblich an der Gründung der Leopold-Kohr-Akademie sowie von Tauriska - Verein für Kultur und Regionalentwicklung mit Sitz in Neukirchen am Großvenediger in der Nationalparkregion Hohe Tauern beteiligt.

Ergebnisse der Neuwahlen zum Zentrumsrat

Zum Zentrumsrat von ZENARiO haben turnusgemäß Neuwahlen stattgefunden. Einstimmig wurden folgende Mitglieder in den Zentrumsrat gewählt: Frau Prof. Dr. Jannika Mattes, Herr Priv.-Doz. Dr. Ulrich Meyerholt, Frau Prof. Dr. Carola Becker (Jade Hochschule), Herr Dr. Peter Schaal und Herr Dr. Uwe Kröcher (regio gmbh). Als Stellv. Direktor wurde wiedergewählt Herr Prof. Dr. Rainer Buchwald, als Direktor wurde ebenfalls bestätigt Herr Prof. Dr. Ingo Mose.

Fazit der Tagung: Ländliche Peripherien in Europa zwischen Stagnation und Aufbruch

 Erstmals hat der Arbeitskreis Ländlicher Raum in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) vor kurzem seine dreitägige Jahrestagung an der Universität Oldenburg abgehalten. Sie stand in diesem Jahr unter dem Generalthema „Europäische Peripherien zwischen Stagnation und Aufbruch“ und führte auf Einladung des an der Arbeitsgruppe Angewandte Geographie und Umweltplanung angesiedelten Jean Monnet Chairs „Europeanization and sustainable spatial development“ von Prof. Dr. Ingo Mose rund 60 Geographen und Geographinnen aus ganz Deutschland nach Oldenburg. Ganz im Zeichen der europäischen Dimension des Tagungsthemas kamen auch mehrere Gäste aus dem europäischen Ausland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Schweden, Schottland und Portugal, nach Oldenburg, darunter auch Vertreter von Universitäten, mit denen die Universität Oldenburg eine ERASMUS-Partnerschaft unterhält.

Forschungen zur Entwicklung der ländlichen Peripherien stellen seit jeher ein Zentralthema der Forschung zur ländlichen Geographie dar. Während die Peripherien in der Vergangenheit überwiegend als Problemräume oder sogar als „Restgröße“ der Raumentwicklung wahrgenommen wurden, so unterliegt das Bild dieser Regionen inzwischen europaweit einer erheblichen Ausdifferenzierung. Wie die verschiedenen Fachvorträgen deutlich werden ließen, betrifft dies sowohl die erhebliche Entwicklungsdynamik, die für verschiedene Peripherien heute kennzeichnend ist, als auch die Vielzahl der Handlungsfelder, die aktuell in den ländlichen Regionen „am Rande“ zur Diskussion stehen.

Mehrere Beispiele illustrierten eindrucksvoll die Reichweite der in ganz Europa zu beobachtenden Entwicklungsprozesse, aber auch die damit einhergehenden Herausforderungen und Probleme. Wie sich am Beispiel der schottischen Hebriden aufzeigen ließ, verdanken sich Prozesse der Revitalisierung häufig Bottom-up-Initiativen der lokalen Bevölkerung, die eigene Schwerpunkte für die Entwicklung ihrer Regionen definieren. Dabei kommen insbesondere Ansprüche an eine partizipative, selbst verantwortet und an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausgerichtete Entwicklung zum Ausdruck. Projekte zu einer „sanften“ Inwertsetzung des natürlichen und kulturellen Erbes für den Tourismus, Vorhaben zur Entwicklung und Vermarktung regionaler Produkte in der Landwirtschaft, aber auch Initiativen zur Nutzung erneuerbaren Energien liefern Anschauungsobjekte für solche Ansätze.

Letztere spielen in vielen Regionen eine nicht unumstrittene Rolle. Die Chancen, die aus der Nutzung der erneuerbaren Energien für ländliche Peripherien als neue Einkommensquellen erwachsen, standen somit ebenso im Fokus wie die Risiken, die zugleich daraus erwachsen können. Die „Vermaisung“ der Landschaft und der Verlust wertvoller Grünlandbiotope, aber auch der drohende Ausverkauf an internationale Großinvestoren sind in diesem Zusammenhang „heiß“ diskutierte Themen, die auch verschiedene Regionen in Nordwestdeutschland nicht unberührt lassen.

Verbunden mit besonderen Problemen für viele ländliche Peripherien sind bekanntermaßen auch die Folgen des demographischen Wandels. Anhaltende Abwanderung jüngerer Menschen, Überalterung der verbleibenden Bevölkerung und die damit verbundenen Fragen bezüglich der Sicherstellung der Daseinsvorsorge beschäftigen periphere ländliche Räume in Frankreich ebenso wie in Schweden oder Deutschland. Universelle Lösungen sind dabei jedoch nicht zu erwarten; die Herausforderung liegt vielmehr in der Formulierung der jeweiligen Situation angepasster Antworten.

Im Rahmen einer Exkursion in den Landkreis Wesermarsch eröffneten Gespräche mit verschiedenen Akteuren „vor Ort“ interessante Einblicke in die Entwicklung unmittelbar vor der Haustür Oldenburgs. So thematisierte die Bürgermeisterin der Gemeinde Lemwerder, Frau Regina Neuke, Fragen der Ortsentwicklung unter dem Vorzeichen des Schrumpfens, vor allem der Modernisierung überalteter Bausubstanz sowie die Sicherstellung einer tragfähigen Infrastruktur. Dagegen beschäftigte sich Christoph Muth, Geschäftsführer des Center Parcs Nordseeküste in Tossens, mit der Frage, welche positiven Effekte aus einer touristischen Großeinrichtung für die regionale Entwicklung erwachsen können. Abschließend bot sich bei einem Besuch im Dorfgemeinschaftshaus Neustadt bei Ovelgönne die Gelegenheit, mit Torsten Horstmann, einem der Initiatoren des genossenschaftlichen Treffpunktes, und Meike Lücke vom Regionalmanagement „Wesermarsch in Bewegung“ über das Potenzial des bürgerschaftlichen Engagements in der Region zu diskutieren.

Am Ende der Veranstaltung zogen Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron, Universität Münster, und ihr Kollege Prof. Mose als Sprecher des Arbeitskreises Ländlicher Raum eine rundum positive Bilanz der Tagung. Vor allem der Gedanke der europäischen Vernetzung und des Voneinanderlernens im größer gewordenen Europa wurde von allen TeilnehmerInnen als immense Chance für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen im Umgang mit den Problemen ländlicher Peripherien identifiziert.

Jahrestagung des Arbeitskreises Ländlicher Raum 2014

Vom 13. bis 15. November 2014 findet an der Universität Oldenburg die
Jahrestagung des Arbeitskreises Ländlicher Raum in der Deutschen
Gesellschaft für Geographie statt.

Das Thema der Tagung lautet:
"Europäische Peripherien zwischen Stagnation und Aufbruch"

Beiträge zur Jahrestagung 2014

Unter der Rubrik Jahrestagung 2014 finden sich ab sofort die Beiträge der Teilnehmer zum Download. Das Thema der Tagung war "Perspektiven der Onshore-Windenergie im Nordwesten" (s.u.)

Wissenschaftlicher Beirat neu berufen

Das Präsidium der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von ZENARiO neu berufen.

Neu für das Gremium bestellt wurde Herr Priv.-Doz. Dr.-Ing. Jörn Birkmann, der Direktor des Instituts für Raumordnung und Entwicklungsplanung an der Universität Stuttgart ist. Hinzu kommt als neues Mitglied Herr Harald Lesch, der beim Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. in Oldenburg als Leiter der Abteilung Marketing/ Verbundkoordination tätig ist.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Bundesamt für Naturschutz, Herr Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Universität Hannover, und Prof. Dr. Dirk Strijker, Universität Groningen.

Erfolgreiche ZENARiO-Jahrestagung zu den Perspektiven der Windenergie im Nordwesten

Die Jahrestagung des Zentrums für nachhaltige Raumentwicklung der Universität Oldenburg (ZENARiO) fand in diesem Jahr am 25. April in Kooperation mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) zum Thema „Perspektiven der Onshore-Windenergie im Nordwesten“ in Delmenhorst statt. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Neuausrichtung der Förderung erneuerbarer Energien, wurden mit den wissenschaftlichen sowie in Planung und Beratung tätigen Experten raumplanerische Fragen zum Genehmigungsregime, zur raumplanerischen Standortwahl, zum Umgang mit naturschutzfachlichen Konflikten und zur Ökonomie und der Akzeptanz von Windenergieanlagen diskutiert. Einen Bericht über die Tagung sowie Tagungsbeiträge zum Download finden Sie auf der Seite Jahrestagung 2014.

Kolloquium zur nachhaltigen Raumentwicklung SoSe 2014

Das Kolloquium zur Nachhaltigen Raumentwicklung findet im Sommersemster 2014 erneut zum Thema "Gebietsschutz in Europa - Probleme und Perspektiven" statt. Das Programm zum Download finden Sie hier.

"Parks of the Future" Workshop 2014

Auf Einladung des Jean Monnet Chairs "Europeanization and sustainable spatial development" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg haben 16 WissenschaftlerInnen sowie Vertreter hochrangiger Naturschutzorganisationen aus acht europäischen Ländern vom 25. bis 27. März 2014 in einem Workshop am Hanse Wissenschaftskolleg in Delmenhorst unter Leitung von Prof. Dr. Ingo Mose über die zukünftigen Herausforderungen großer Schutzgebiete in Europa diskutiert. Im Lichte von globalen Problemlagen wie Klimawandel, Bedrohung der Biodiversität, Zersiedelung und demografischem Wandel erwachsen vor allem den großen Schutzgebieten, Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparken, UNESCO-Welterbegebieten und anderen Schutzgebietskategorien, besondere Herausforderungen für die Zukunft. Eine zentrale Frage berührt dabei die mögliche Funktion ausgewählter Schutzgebietstypen, z.B. den Biosphärenreservaten, als Modellregionen für eine nachhaltige Raumentwicklung, in deren Rahmen Strategien zur Bewältigung der genannten Problemstellungen denkbar werden.
Die TeilnehmerInnen des Workshops kamen überein, den Dialog auf europäischer Ebene intensiv fortzusetzen. Es ist beabsichtigt, zentrale Fragen des Workshops in einem Buchprojekt zu thematisieren, ebenso ist eine gemeinsame Forschungsinitiative auf europäischer Ebene angedacht.

Sitzung des wissenschaftlichen Beirats

Turnusgemäß trat Mitte Dezember der Wissenschaftliche Beirat zu einer Sitzung zusammen mit dem Zentrumsrat von ZENARiO in Oldenburg zusammen. Auf der Tagesordnung des Treffens standen der Jahresbericht des Zentrums, die Planung einer Fachveranstaltung von ZENARiO zum Thema Onshore-Windenergie im April 2014 zusammen mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst sowie die Neuberufung des Beirats. Nach drei Jahren Tätigkeit für den Beirat sind Georg Litmathe als Vertreter des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems e.V. sowie Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie, auf eigenen Wunsch aus dem Beirat ausgeschieden. Für weitere drei Jahre zur Verfügung stellen sich Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Dirk Strijker von der Universität Groningen sowie Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Generalsekretär der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Zusammen mit zwei weiteren Mitgliedern, die noch zu identifizieren sind, wird der Beirat Anfang 2014 vom Präsidium der Universität Oldenburg neu berufen werden.

Promovierung ehemaliger Mitarbeiterin der AG Angewandte Geographie und Umweltplanung

Die ehemalige Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Angewandte Geographie und Umweltplanung, Nora Mehnen, hat sich am vergangenen Montag, den 18. November 2013 an der Fakultät für Raumwissenschaften der Universität Groningen erfolgreich promoviert! Nora Mehnen war zuletzt als Wiss. Mitarbeiterin am Mansholt Chair for Rural Development von Prof. Dr. Dirk Strijker tätig, der zugleich die  Erstbetreuung der Promotion innehatte. Als Zweitbetreuer des Vorhabens fungierte Prof. Dr. Ingo Mose (Oldenburg). An der Verteidigung der Dissertation wirkte als weiterer Vertreter der Universität Oldenburg Prof. emer. Dr.-Ing. Ortwin Peithmann mit, vormaliger Inhaber der Professur für Raumplanung an der hiesigen Universität. Die in kumulativer Weise erstellte Promotion trägt den Titel "Protected lanscapes - the great hope of European area protection policies?" und ist einer vergleichenden Untersuchung der Governance-Strukturen unterschiedlicher Schutzgebiete der IUCN-Kategorie V in mehreren Ländern Europas gewidmet.

Wissenschaftlicher Beirat besucht Oldenburg

Am Dienstag, den 17. Dezember 2013 wird der Wissenschaftliche Beirat von ZENARiO die Universität Oldenburg besuchen und zusammen mit den Mitgliedern des Zentrumsrates von ZENARiO die Zentrums-Aktivitäten des zu Ende gehenden Jahres reflektieren. Zugleich wird der Besuch auch zu einem Ausblick auf zukünftige Tätigkeiten im kommenden Jahr dienen.

Neues Mitglied begrüßt!

ZENARiO begrüßt ein neues Mitglied: Auf Ihren Antrag hat der Zentrumsrat Frau Prof. Dr. Gudrun Massmann neu bei ZENARiO aufgenommen. Gudrun Massmann ist studierte Geologin und leitet die Arbeitsgruppe Hydrologie und Landschaftswasserhaushalt im Institut für Biologie und Umweltwissenschaften.

3rd Trilateral Research Workshop an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Vom 30. Mai bis 1. Juni findet an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg der 3rd Trilateral Research Workshop zur nachhaltige Raumentwicklung statt. Er wird von ZENARiO in Kooperation mit der Fakultät für Raumwissenschaften der Universität Groningen und dem Institut für Geographie der Universität Bremen durchgeführt und steht in diesem Jahr unter dem Oberthema  “Is coastal tourism ready for the next generation? – Germany and the Netherlands in comparison”. An dem Workshop nehmen Studierende aller drei Universitäten teil, die Bachelor- und Masterarbeiten sowie Ergebnisse weiterer Gruppenarbeiten auf dem Workshop vorstellen. Beteiligt sind auch mehrere Lehrende der mitwirkenden Universitäten.

Prof. Dr. Ingo Mose stellv. Direktor von COAST

Prof. Dr. Ingo Mose ist kürzlich zum stellv. Direktor des Zentrums für Umwelt- und  Nachhaltigkeitsforschung der Universität Oldneburg - COAST gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Reinhard Pfriem an, der aus seinem Amt ausgeschieden ist. Ingo Mose fungiert zugleich als Direktor von ZENARiO, einer der fünf Mitgliedsorganisationen von COAST. 

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Einladung zu COAST-Workshops

COAST - Das Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung läd zu zwei Veranstaltungen ein:

Zum einen findet am 13.2.2013 ein HEC-Workshop zum Thema Windenergie statt, zum anderen ist für den 8.3.2013 der Workshop "Towards the Hansa Energy Transition Campus" organisiert.

Für weitere Informationen können Sie sich hier den Flyer herunterladen. Die Homepage von COAST erreichen Sie hier.

Herr apl. Prof. Dr. Niko Paech neues Mitglied

Der Zentrumsrat freut sich Herrn apl. Prof. Dr. Niko Paech zum Jahresende als neues Mitglied von ZENARiO begrüßen zu dürfen! Niko Paech ist in der Fakultät II der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg beheimatet und ist dort am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt tätig.

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Frau Prof. Dr. Jannika Mattes neues Mitglied

Frau Prof. Dr. Jannika Mattes vom Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde als neues Mitglied bei ZENARiO aufgenommen!

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Bestätigung der Leitung des Zentrums

Die Zentrumsversammlung von ZENARiO hat am Mittwoch, den 22. März 2012 die Leitung des Zentrums in ihrem Amt bestätigt. Als Direktor fungiert für weitere zwei Jahre Prof. Dr. Ingo Mose (IBU), als sein Stellvertreter wurde Prof. Dr. Rainer Buchwald (IBU) bestätigt.
Als Vertreter der HochschullehrerInnen im Zentrumsrat wurden bestätigt bzw. neu gewählt: Prof. Carola Becker (Jade Hochschule), Prof. Dr. Corinna Hößle (IBU) und Prof. Dr. Ulrich Scheele (ARSU Oldenburg). Für die Gruppe der MitarbeiterInnen wurden als Vertreter in ihren Ämtern bestätigt: Dr. Peter Schaal (IBU) und Dr. Ulrich Meyerholt (Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften).
Für beide Statusgruppen wurden ebenso VertreterInnen bestätigt bzw. neu gewählt, für die Gruppe der HochschullehrerInnen Frau Prof. Dr. Luise Giani (IBU) und für die Gruppe der MitarbeiterInnen Almut Wolff (Jade Hochschule) und Dr. Uwe Kröcher (RegioInstitut).

Veranstaltung "Was ist auf dem Land los?"

Am 6. Dezember 2011 findet im Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst eine Veranstaltung des Forums Metropolregion unter dem Thema: "Was ist auf dem Land los? - Ländliche Räume in der Metropolregion im Spannungsfeld konkurrierender Nutzungsinteressen" statt.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Workshop "VULNERABILITY & THE WADDENSEA"

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Sustainability, transformation and regional development

Vom 16. bis 19. Juni 2011 findet an der Fakultät für Raumwissenschaften der Universität Groningen unter Beteiligung von ZENARiO sowie des Instituts für Geographie der Universität Bremen ein trilateraler Workshop zum Thema "Vulnerability and the Waddensea - Sustainability,transformation and regional development" statt. Im Rahmen des Workshops präsentieren Studierende verschiedener Studiengänge an den drei Partneruniversitäten Ergebnisse eigener raumwissenschaftlicher Forschungsarbeiten (Bachelor- und Masterarbeiten, Promotionsvorhaben). Verbindendes Element aller Beiträge ist der geographische Fokus auf den internationlen Wattenmeerraum.
Der Workshop, an dem auch mehrere HochschullehrerInnen der drei Universitäten teilnehmen, geht auf eine Initiative von ZENARiO zurück, Potentiale für eine Kooperation der raumwissenschaftlichen Fächer an den Universitäten Oldenburg, Groningen und Bremen in Lehre und Forschung zu erschließen. Das Projekt wurde durch Mittel der NOWETAS-Stiftung finanziell gefördert.
Die Veranstaltung fungiert als Auftakt zu einer Reihe von Workshops, die in den kommenden Jahren mit ähnlichen Treffen in Bremen und Oldenburg fortgesetzt werden soll.

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Das Programm können Sie sich hier als pdf- Datei herunterladen.

ZENARiO fünftes Mitglied bei COAST

Das Zentrum für Nachhaltige Raumentwicklung in Oldenburg - ZENARiO - ist zum Jahresende 2010 als fünftes Mitglied bei COAST, dem übergeordneten Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg aufgenommen worden.

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Wissenschaftlicher Beirat von ZENARiO erfolgreich konstituiert

Der vom Präsidium der Universität bestellte Wissenschaftlichen Beirat von ZENARiO hat sich am Montag, den 20. Dezember 2010 in Oldenburg konstituiert. Der Beirat soll die Arbeit des Zentrums künftig kritisch begleiten und Anregungen für die weitere Profilierung in Forschung und Lehre formulieren. Mitglieder des Beirats sind Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Bonn; Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Universität Hannover, Lehrstuhl für Raumordnung und Regionalentwicklung; Prof. Dr. Dirk Strijker, Universität Groningen, Professur für ländliche Entwicklung; Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Instituts; und Georg Litmathe, Direktor des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems e.V., Oldenburg. Zum Sprecher des Beirats wählten die Mitglieder einstimmig Prof. Strijker.

In einer ersten gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand von BildZENARiO bescheinigten die Mitglieder des Beirats dem jungen Zentrum eine beachtliche Vielzahl von Initiativen in Forschung und Lehre, in denen sich die ausgeprägte Interdisziplinarität der beteiligten Arbeitsgruppen und Fachgebiete widerspiegele. Diese böte eine sehr gute Grundlage für die notwendige weiterer Profilschärfung, wie sie für die zukünftige Arbeit des Zentrums unverzichtbar sei. Vor allem der besondere Fokus auf die wichtigen Funktionen des Raumes in der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte müsste noch deutlicher als bisher herausgestellt werden um die Alleinstellungsmerkmale des Zentrums zu untermauern.

Namens des Vorstandes von ZENARiO dankte Prof. Dr. Ingo Mose als Direktor den Mitgliedern des Beirats für ihre Bereitschaft zur Unterstützung des Zentrums und gab seiner Hoffnung Ausdruck, das Zentrum mit Hilfe des Beirats in den kommenden Jahren erfolgreich weiter zu entwickeln und an der Universität zu etablieren.

Der Zentrumsrat hat auf ihren Antrag folgende neue Mitglieder bei ZENARiO aufgenommen:

  • Dr. Almut Wolff, Fachbereich Architektur, Jade Hochschule (FH), Oldenburg
  • Prof. Dr. Thomas Brinkhoff, Institut für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik, Jade Hochschule (FH), Oldenburg
  • Dipl.-Landschaftsökologe Jürgen Knies, GIS-Plan-Service, Oldenburg
  • Dr. Uwe Kröcher, regio gmbh - Institut für Regionalentwicklung und Informationssysteme, Oldenburg
  • Prof. Dr. Ulrich Scheele, ARSU GmbH, Oldenburg

Erhebung zum Modal Split der Stadt Oldenburg

BildZENARiO hat im Auftrag des Amtes für Verkehr und Straßenbau, Fachdienst Verkehrsplanung eine Erhebung zum Modal Split der Stadt Oldenburg durchgeführt. Die Studie gibt Aufschluss über das Vekehrsverhalten der Bevölkerung Oldenburgs. Zentrale Ergebnisse sind jetzt in einer Broschüre veröffentlicht worden, die kostenlos über den Fachdienst Verkehrsplanung bezogen werden kann (Kontakt: Norbgw4gert.Klostermann@stadt.opx9xxldenburgcioq.de).

Zeitungsartikel vom 20. Januar 2010, NWZ

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Gründungsveranstaltung des Zentrums für nachhaltige Raumentwicklung in Oldenburg - ZENARiO

Am Dienstag, 29.09.2009 fand die Gründungsveranstaltung mit einem Vortrag von Prof. Dr. em. Michael Succow, Träger des Alternativnobelpreises, im BIS-Saal statt.

Den Einladungsflyer können Sie hier als PDF-Dokument downloaden!

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We+eeqqbmascndter (esgcter.brunleds@uol.de) (Stand: 22.11.2018)