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Wozu Forschung?

Wozu Forschung

Das heutige Klima ist in seiner Form eines, welches für die Erde untypisch ist, was sich besonders daran zeigt, dass sich an den Polkappen große Eisflächen befinden. Funde von Fossilien und Sedimenten zeigen, dass die Erde während der größten Teile ihrer Geschichte keine vereisten Polkappen besass und die durchschnittliche Temperatur höher gewesen sein muss, als sie es heute ist. Dies ergab sich durch einen wesentlich höheren Anteil an CO2 in der Atmosphäre.
Doch die Erde war vor der heutigen Zeit nicht immer im gleichen Zustand, sie wechselte häufig zwischen der Situation, in denen die Polkappen vereist waren (Icehouse Earth) oder dem absoluten Fehlen von Eisgletschern (Greenhouse Earth). Es ist jedoch nicht bekannt, was die Schwingungen zwischen den Zuständen verursacht. Bekannt ist, dass Kontinente in der Nähe der Pole vorhanden sein müssen, damit sich die großen Eisflächen bilden können. Ebenso beeinflussen die Kontinente durch ihre Position die Oberflächenströmungen, welche warmes Wasser vom Äquator in höhere Breitengrade transportieren.
Somit scheint ein Wechsel zwischen den Zuständen die Regel zu sein, beeinflusst von globalen Einwirkungen. Eine solche globale Einwirkung findet erneut statt. Durch den sehr hohen CO2-Ausstoss des Menschen entwickelt sich ein Treibhauseffekt, der dem der Kreidezeit (CO2-Konzentration etwa doppelt so hoch wie heute) ähneln könnte. Ein Resultat dieser Erwärmung wird eine Anpassung der Umwelt sein, welche den damaligen Verhältnissen mehr entsprechen sollte als den heutigen. Daher kommt der Erforschung des Paläoklimas und der früheren Kohlenstoffkreisläufe besondere Bedeutung zu.

ICBM-Webmaster (Stand: 10.09.2018)