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Promotionsarten

Strukturierte Promotion am ICBM

Die Betreuung übernehmen mehrere Hochschullehrer(innen). Die/der Doktorand(in) ist am Graduiertenkolleg angestellt oder erhält ein Stipendium. Die Programme beinhalten ein promotionsbegleitendes Curriculum, sind häufig fächerübergreifend ausgerichtet und unterstützen meist auch die Ausbildung von "Soft Skills" und Zusatzqualifikationen. Die systematische und intensive Betreuung innerhalb dieser Programme ermöglicht in der Regel eine Promotion innerhalb von drei bis vier Jahren.

Seit dem Jahre 2009 ist ein integriertes Graduiertenkolleg in den Sonderforschungsbereich TRR 51 Roseobacter integriert.

Strukturierte Promotionsprogramme bieten die Hochschulen vor allem an den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs und an den im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Graduiertenschulen (z.B. OLTECH) an.

Promotionsprogramme

In den letzten Jahren haben sich in Deutschland neben der klassischen individuellen Promotion zunehmend auch sogenannte strukturierte Promotionsprogramme, wie Graduiertenschulen (z.B. OLTECH in Oldenburg) oder Graduiertenkollegs, als Weg zur Promotion etabliert. Strukturierte Promotionsprogramme sind gekennzeichnet durch ein strukturiertes Ausbildungsprogramm und der Einbindung in ein anspruchsvolles und interdisziplinäres Forschungsumfeld. In Deutschland gibt es derzeit etwa 700 Promotionsprogramme, mit steigender Tendenz.

Individuelle Promotion

Eine individuelle Promotion bedeutet die selbstständige Arbeit in einem eigenen Forschungsprojekt und wird oft als klassischer Weg zum Doktortitel gesehen. Zu Beginn sucht sich die/der zukünftige Doktorand(in) eine(n) Professor(in) in dem entsprechenden Forschungsbereich. Während der gesamten Promotionszeit wird die Doktormutter/der Doktorvater die Forschungsaktivitäten betreuen und unterstützen. Gleichzeitig ist die/der Promovierende entweder als wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) am Lehrstuhl der Doktormutter/des Doktorvaters angestellt oder schreibt die Doktorarbeit extern, z.B. in einem Unternehmen.
In der Regel haben individuell Promovierende kein verpflichtendes Ausbildungsprogramm zu absolvieren. Deshalb gibt es auch keine allgemein bindende Dauer der Promotionsphase. Nichtsdestotrotz sollte die Promotionsdauer sinnvoll begrenzt werden. Für diejenigen Promovierenden, die von promotionsfernen Aufgaben entlastet sind und sich vollständig ihrer Forschungsarbeit widmen können, stellt eine Bearbeitungszeit von drei Jahren ein adäquater Zeitrahmen für die Erstellung einer Dissertation dar. Bei Promovierenden, die als wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen in größerem Umfang nicht unmittelbar promotionsbezogene Aufgaben in Forschung und Lehre übernehmen müssen, sollte auf eine Bearbeitungszeit von höchstens fünf Jahren hingewirkt werden. Um die Promotionsdauer kalkulierbar zu machen, sollten promotionsferne Tätigkeiten zeitlich und sachlich klar begrenzt werden.

Die Freiheit der individuellen Promotion hat Vor- und Nachteile. Individuell zu promovieren heißt deshalb, sich immer wieder neu zu motivieren und selbstständig den Fortgang der Arbeit zu steuern. Ein enges und vertrauensvolles Verhältnis zur Betreuerin oder zum Betreuer der Arbeit kann dabei hilfreich sein.

Bewerbung zur individuellen Promotion: Bei der individuellen Promotion können Sie frei in einem der Wissenschaftsbereiche am ICBM promovieren. Dafür benötigen sie zunächst eine/n ProfessorIn, der/die Ihre Dissertation betreut und mit dem auch das Promotionsthema abgestimmt wird. Die Bewerbung läuft über das Immatrikulationsamt.

Promotion im Unternehmen / Externe Promotion

In Ausnahmefällen kann auch eine externe Promotion durchgeführt werden. Dabei ermöglichen Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Hochschulen eine praxisorientierte Promotion. Dabei erhalten die Doktorand(inn)en einen  Arbeitsvertrag im Unternehmen. Neben der Forschungsarbeit können erste Berufserfahrungen gesammelt und Kontakte im Arbeitsfeld geknüpft werden. Die jeweiligen Interessen von Unternehmen und Hochschulen müssen berücksichtigt werden. Im Gegensatz dazu besteht bei der externen Promotion keine direkte Kooperation zwischen Wirtschaft und Hochschulen. Hier gehen die Doktorand(inn)en einer regulären Arbeit nach und die Betreuung durch die/den Professor(in) wird unabhängig vom Unternehmen organisiert.

ICBM-Webmaster (Stand: 10.09.2018)