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Beratung zu Auslandsaufenthalten außerhalb Europas

Roman Behrens

+49 (0)441-798-4266

Dienstag 10–12.30 und 14.30–16.30 Uhr
Donnerstag 10–12.30 Uhr
Telefonische Beratung außerhalb dieser Sprechzeiten.

Bewerbung

Das Studienjahr an der NMU ist in zwei Terms eingeteilt: Term 1 (Februar bis Juni) und Term 2 (Juli bis November). Bewerben können sich Studierende aller Fakultäten, um für ein Semester gebührenbefreit an der NMU zu studieren. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, als Selbstzahler nach Port Elizabeth zu gehen (Studiengebühren derzeit ca. 2.100 EUR pro Semester). Bestehende fachliche Kooperationen zwischen der NMU und der Universität Oldenburg finden sich in den Fächern Biologie, Pädagogik, Informatik sowie Wirtschaftswissenschaften. 

Eine Bewerbung für ein Studium in Südafrika ist immer im Juli/August eines Jahres für das darauf folgende (kalendarische) Jahr möglich. Beachten Sie dazu stets die aktuellen Ausschreibungen. Im Rahmen der Bewerbung muss auf jeden Fall ein Sprachnachweis Englisch (mindestens Niveau B2) eingereicht werden.

Studium

Die Nelson Mandela University ist eine der Kernpartneruniversitäten der Universität Oldenburg. Sie liegt an der Ostküste Südafrikas in Port Elizabeth, der zweitältesten Stadt Südafrikas und dem wirtschaftlichen Zentrum des Eastern Cape. Auch wenn die Wirtschaft boomt und überall gebaut wird, behalten die Einwohner Port Elizabeths einen kühlen Kopf und gelten als überaus freundlich und laid back. Port Elizabeth zeichnet sich durch sein ganzjährig gutes Klima aus, durch schöne Strände, eine verhältnismäßig niedrige Kriminalitätsrate, starkes Wirtschaftswachstum, gute Bildungseinrichtungen, große Shoppingcenter und wenig Verkehrschaos.

Die NMU hat ein vielfältiges Angebot an Studienprogrammen. Die universitären Veranstaltungen verteilen sich auf insgesamt fünf Campusse, von denen drei direkt am Küstenstreifen, der sogenannten Garden Route, liegen. Der „grüne“ George Campus (am Westkap) beherbergt ferner die School of Natural Ressource Management. Ein großes Sport- und Freizeitprogramm rundet das große Angebot an curricularen und außercurricularen Möglichkeiten an der NMU ab.

Alle Austauschstudierenden werden auf Wunsch vom Flughafen in Port Elizabeth abgeholt. Im Rahmen einer bunten und musikalischen Orientierungswoche besteht die Möglichkeit, andere internationale sowie südafrikanische Studierende kennen zu lernen, sich den Campus, die Stadt und andere Sehenswürdigkeiten anzusehen. Hierbei lassen sich bereits die wichtigsten Fragen klären und erste Kontakte knüpfen. Im Laufe des akademischen Jahres organisiert das International Office zahlreiche Exkursionen ins Landesinnere sowie Veranstaltungen, die weitere Möglichkeiten bieten, andere Kulturen und Menschen kennen zu lernen.

Die NMU ist um internationale Beziehungen bemüht und pflegt Kontakte zu Partnerhochschulen weltweit. Ihre Philosophie ist den Prinzipien des Anti-Apartheid-Kämpfers und ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas Nelson Mandela verpflichtet.  Neben der Unterrichtssprache Englisch sind die Landessprachen Afrikaans und Xhosa auf dem Campus (und in ganz Südafrika) vorherrschend. Darüberhinaus gibt es bis zu 11 verschiedene offizielle Lokalsprachen. Kulturelle Vielfalt ist also auch auf sprachlicher Ebene gegeben, und es empfiehlt sich, das ein oder andere Wort in den Landessprachen zu kennen. 


Für Studierende mit dem Ziel Lehramt: Bei Interesse an einem Schulpraktikum hat, sollte man sich möglichst frühzeitig mit dem School Based Learning Coordinator in Verbindung setzen und sich anmelden.

Hier gibt es ein schönes Image-Video der Nelson Mandela University.

Alltägliches Leben

Südafrika besitzt eine Kultur, die stark von der eigenen Geschichte geprägt ist und das Land zu einer multi-kulturellen Nation geformt hat. Gegenwärtig leben ca. 55 Millionen Menschen in den verschiedenen Provinzen. Die offizielle Hauptstadt ist Pretoria, allerdings werden oft Kapstadt im Süden oder Johannesburg (südlich von Pretoria) als heimliche Hauptstädte Südafrikas angesehen. Einen guten Überblick über kulturelle, politische und wirtschaftliche Aspekte Südafrikas bietet die Länderseite des Auswärtigen Amtes.

Für internationale Studierende besteht die Möglichkeit direkt auf dem Campus der NMU zu wohnen, sowie außerhalb des Campus. Informationen zur Bewerbung für die verschiedenen Unterkünfte finden sich hier. Bei „normalen“ Ansprüchen liegen die monatlichen Kosten für Unterkunft, Lebensmittel, Bücher und Freizeit bei ca. Rand 6.000,- (1 Euro = 15,7017 South African Rand, Stand Juni 2018). Eine schöne Übersicht über die Lebenshaltungskosten findet sich auf Numbeo sowie Xpatulator. Die Höhe der Lebenshaltungskosten hängt jedoch stark davon ab, ob ein eigenes Auto benötigt wird. Aufgrund eines fehlenden zuverlässigen öffentlichen Nahverkehrs (insbesondere im Norden Südafrikas) ist dies häufig der Fall.

Formalia & Wissenswertes

Jeder Austauschstudent muss einen Versicherungsschutz vorweisen um sich an der NMU immatrikulieren zu können, dies ist verpflichtend. Versicherungsoptionen, welche auf die Anforderungen zugeschnitten sind die Austauschstudierende erfüllen müssen, finden sie unter folgendem Link. Zudem wird der Abschluss einer zusätzlichen Auslands- oder Reisekrankenversicherung dringend angeraten. Weiterhin empfiehlt sich die Überprüfung möglicherweise bestehender anderer Versicherungen (Unfall- sowie Haftpflichtversicherung).

Für ein Studium in Südafrika muss ein study permit bei der Südafrikanischen Botschaft beantragt werden. Genauere Informationen, welche Unterlagen für die Beantragung der permit vorzulegen sind, finden sich hier.

Die Anrechnung von studienrelevanten Leistungen für das eigene Studium in Deutschland ist ganz bequem über das Akademische Prüfungsamt der Universität Oldenburg durchführbar. Mehr Informationen gibt es hier.

Finanzierung

Für Finanzierungsmöglichkeiten schauen Sie sich gern die Stipendienseite des International Student Office an. Empfehlenswert ist zudem die Stipendienübersicht der Servicestelle Stipendien der Universität Oldenburg.

ISO-Webmaster (iso-mjfarketing@uol.tfderv3g) (Stand: 02.11.2018)