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OptiWohn - Quartiersspezifische Sondierung und Entwicklung innovativer Strategien zur optimierten Nutzung von Wohnflächen

Projektteam

Daniel Fuhrhop

da/dkxzniel.fuhrhop@uy8ni-5jzccoldenbuknhergusb.devzgnx

Kontakt

Prof. Dr. Bernd Siebenhüner

beodjornd.3qsiebenhuener@uni-oldenburg.djte

 

Sekretariat: Birgit Schelenz

birgitodgy.sexrvchele0hgnz@ryuni-oldenburg.amdemef

+49 441 798-4384  

Projektbeschreibung

Forschungsgegenstand

Wohnraum ist eine Ressource: So wie man mit Boden schonend umgehen sollte und den Flächenverbrauch mindern, so ist auch Wohnraum ein knappes Gut, wie man vor allem in den Großstädten sehen kann. Darum erforscht das Projekt OptiWohn, wie man Wohnraum optimiert  nutzen kann. Dazu berät OptiWohn vor allem Senioren, was sie mit großen Wohnungen oder Häusern machen können – Umbau, Untermiete oder Umzug. Wenn es dadurch gelingt, vorhandene Wohnungen und Häuser besser zu nutzen, wird energieaufwändiger Neubau vermieden. Zur Energiewende brauchen wir neben Energieeffizienz auch Suffizienz – Räume, die nicht gebaut werden, muss man nicht heizen. Um Wohnungen suffizient zu nutzen, sucht das OptiWohn-Programm nach Wegen, die Wohnfläche pro Person zu senken, so dass mehr Menschen auf gleicher Fläche wohnen.

Methode / Ansatz

Auf drei Weisen erforscht das OptiWohn-Programm, wie sich der Wohnflächenverbrauch pro Person senken lässt: durch Umbau im Bestand, Change-Management und durch Neubau im Rahmen des Change-Managements. Dabei geht es vor allem um Senioren, die nach dem Auszug der Kinder in zu groß gewordenen Wohnungen und Häusern wohnen. Was sie nun tun können, dazu erhalten sie Beratung in den drei Modellstädten Göttingen, Köln und Tübingen – manche möchten umbauen und eine Einliegerwohnung abtrennen, dabei helfen die Projektarchitekten von werk.um; andere möchten Untermieter aufnehmen, und wieder andere möchten umziehen, wofür die Projektpartner vor Ort mit Wohnungsgesellschaften oder Wohnberatungsstellen zusammenarbeiten. Denkbar ist auch die Konzeption von Neubauten mit gemeinschaftlichen Wohnformen, bei denen weniger Wohnfläche pro Person anfällt, und in die Senioren von ihren großen Wohnungen aus hinziehen können. Die OptiWohn-Partner vernetzen in den Modellstädten bereits bestehende Angebote und gründen Wohnraumagenturen, in denen es je nach den Wünschen der Älteren darum geht, jeder Person auf ihre Weise zum Wohnglück zu verhelfen.

Im Teilprojekt Oldenburg beschäftigt sich Daniel Fuhrhop mit einer Form der Vermittlung von Untermietern, die es seit den 1990er Jahren in Deutschland gibt: „Wohnen für Hilfe“. Dabei ziehen meist junge Leute, etwa Studierende, zu meist älteren Menschen, und zahlen keine normale Untermiete in Euro, sondern in Form von Hilfe im Haushalt, im Garten oder beim Einkaufen. Zur Vermittlung der Wohnpartnerschaften von Jung und Alt gibt es in derzeit 36 Orten Vermittlungsstellen, oft an Studentenwerke angegliedert oder bei den Kommunen. Daniel Fuhrhop untersucht, wie diese Vermittlungsstellen arbeiten, worauf ihre Erfolge begründen und welchen Hindernissen sie begegnen. Diese Analyse hilft beim Aufbau der komplexen Beratungsangebote im Gesamtprojekt OptiWohn. Außerdem wird die Analyse der aktuellen Vermittlungsarbeit zeigen, wie sehr „Wohnen für Hilfe“ dazu beiträgt, den Wohnungsmarkt zu entlasten und Neubau zu vermeiden, es zeigt also die ökonomische und ökonomische Bedeutung des Modells.

Laufzeit

01.05.2019 – 31.03.2022

Förderung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert OptiWohn im Rahmen der Förderrichtlinie „RES:Z - Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft“. Diese ist Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA“.

Projektträger Jülich.

Partner*innen

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie

https://wupperinst.org/

werk.um Architekten Darmstadt

http://werkum.de/

Stadt Göttingen

Stadt Köln

Stadt Tübingen

Weitere Informationen

Projektseite bei Daniel Fuhrhop

http://www.daniel-fuhrhop.de/optiwohn/

 

Projekt-Webseite (im Aufbau)

https://www.wohnen-optimieren.de/

Webm7oiastxjer1pb (stuo52txmivcdadee4k@uol.deuaz) (Stand: 14.06.2019)