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Informationen für Universitätsangehörige zum Coronavirus

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass derzeit noch vieles geklärt werden muss. Wir aktualisieren und ergänzen diese Seite deshalb kontinuierlich.

Briefe des Präsidiums

Brief des Präsidiums (15. Juli 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

das Sommersemester neigt sich seinem Ende entgegen - es wird ohne Zweifel in die Geschichte der Universität eingehen. Im März mussten wir aufgrund der Pandemie den Notbetrieb ausrufen, um die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Studierenden zu schützen. Das waren dramatische Tage.

Nicht minder aufregend war die Zeit, die dann folgte. Wir alle mussten uns mit Problemen und Fragen beschäftigen, die wir uns nicht hatten ausmalen können.

Jetzt sind wir vier Monate weiter, am Ende der offiziellen Lehrveranstaltungszeit eines sehr turbulenten Online-Semesters. Die Nachholklausuren aus dem Wintersemester sind geschrieben, derzeit laufen die Prüfungen und experimentelle/praktische Teile des Sommersemesters. Beeindruckt schauen wir als Präsidium auf die vielen guten Prüfungsleistungen und darauf, wie erfolgreich Sie, liebe Studierende, Ihr Studium auch unter diesen besonderen Bedingungen vorantreiben.

Jede und jeder Einzelne an unserer Universität hat dazu beigetragen, dass wir die vergangenen Monate gut überstanden und alle Herausforderungen gemeistert haben:

  • Wir haben uns zu Hause arbeitsfähig gemacht und uns auf das "Homeoffice" eingestellt - mit all seinen guten und schwierigen Seiten.
  • Wir haben unsere Arbeit, unsere Teams und uns selbst neu organisiert - auch wenn das oft nicht leicht war.
  • Wir haben unsere IT in sensationeller Geschwindigkeit ausgebaut - ohne das wäre nichts gegangen.
  • Wir haben uns auf das Lehren und Lernen in digitaler Form eingelassen - was für sehr viele von uns sicherlich die allergrößte Herausforderung war.
  • Wir haben Hygienekonzepte für das "Herauffahren" von Präsenz entwickelt, die Universität in den Sonderbetriebsmodus überführt, Einrichtungen wie beispielsweise die Bibliothek schrittweise wieder geöffnet und und und….

Ein erster Blick auf die aktuellen Umfragen unter Studierenden und Lehrenden zeigt erfreulicherweise, dass das Online-Semesters recht gut gelungen ist. Wer hätte das am Anfang gedacht? Das war nur zu schaffen, weil sehr, sehr viele Menschen in allen Bereichen mit vollem Einsatz dabei waren. Dafür danken wir als Präsidium Ihnen allen sehr!

Wie Sie wissen, laufen die Planungen für das Wintersemester bereits, dessen Lehrveranstaltungen am 19. Oktober beginnen. Sie beruhen auf vielen Gesprächen, unter anderem mit dem Senat, den Dekanaten, den Fachschaften und dem Personalrat. Die Eckpunkte haben wir in getrennten Schreiben veröffentlicht.

Die Universität Oldenburg versteht sich weiter als eine Präsenzuniversität - inzwischen aber als eine, die Erfahrungen, Ideen und Möglichkeiten für das digitale Lehren, Lernen und Arbeiten hat. Wir werden es brauchen in unserem "hybriden" Wintersemester mit Online- und Präsenzlehre.

Leider endet die Geschichte der Pandemie hier nicht. Wir stehen noch immer im Bann einer echten Naturkatastrophe, die unsere Gesundheit bedroht, unser soziales Leben einschränkt und oft große persönliche Sorgen bringt. Und gleichzeitig durften wir erfahren, wie viele Dinge wir auch in einer solchen Situation gut und verantwortungsvoll selbst in die Hand nehmen und gestalten können.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen eine erholsame und gesunde Sommerzeit.

Mit besten Grüßen

Ihre

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Prof. Dr. Verena Pietzner
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales

Prof. Dr. Annett Thiele
Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung

Prof. Dr. Martin Fränzle
Vizepräsident für Forschung, Transfer und Digitalisierung

Brief des Präsidenten (12. Juni 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

der Sommer steht vor der Tür und man könnte den Eindruck haben, die Pandemie sei vorbei, die Gefahr gebannt. Doch so ist es leider nicht. Der Corona-Virus ist aus der Welt nicht verschwunden. Es gibt noch keinen wirksamen Impfstoff und kein wirksames Medikament.

Als Universität werden wir weiter umsichtig agieren, um unser aller Gesundheit bestmöglich zu schützen. So befinden wir uns nach wie vor in einem „Sonderbetrieb“, der uns Schritt für Schritt zurück zum normalen Uni-Alltag führen soll. Aus heutiger Sicht wird dieser Weg weitere Monate zu gehen sein, vielleicht sogar bis ins nächste Jahr.

Die aktuelle Situation möchte ich Ihnen hier schildern:

  • Seit dem 19. Mai ist wieder Forschung im Labor möglich, die Fakultäten hatten zuvor entsprechende Hygienekonzepte erarbeitet. Auch Bürotätigkeiten im Bereich Studium, Lehre und Forschung sind nach und nach wieder vor Ort möglich.
  • Für Bürotätigkeiten im Verwaltungs- und Servicebereich werden Hygienekonzepte erstellt. Hier gilt aber bis auf Weiteres, dass so wenige Personen wie möglich und nur so viele wie nötig vor Ort arbeiten sollen.
  • Die Bibliothek ist mit Einschränkungen wieder geöffnet, die Services für Studium und Forschung werden weiter ausgebaut.
  • Wir haben den Rahmen abgesteckt, um Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen wieder stattfinden zu lassen. Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen.
  • Es wurden auch Möglichkeiten geschaffen, Prüfungen in Präsenz durchzuführen. Zunächst werden die Prüfungen des Wintersemesters nachgeholt, die durch die Schließung der Universität nicht mehr stattfinden konnten. Ab Mitte Juli sollen die Prüfungen des Sommersemesters folgen. Das Hörsaalzentrum (A14) wird als zentrales Prüfungsgebäude fungieren. Es steht allen Fakultäten zur Verfügung.
  • Grundsätzlich sollen allerdings Prüfungen in Präsenz nur dann stattfinden, wenn alternative Prüfungsformen tatsächlich nicht praktikabel sind.
  • Wenn Sie, liebe Studierende, mit Blick auf Ihre Prüfungen unsicher sind oder Fragen haben, wenden sich bitte direkt an Ihre Lehrenden oder an das Studiendekanat Ihrer Fakultät.

Die Universität hat erheblich in digitale Infrastruktur investiert und wir alle haben in den vergangenen Monaten viel Neues gelernt. Dass Online-Lehren und -Lernen in diesem Umfang möglich ist, hat uns überrascht. Das war nicht selbstverständlich und es konnte nur gelingen, weil die Lehrenden und Studierenden bereit waren, sich mit sehr großem Bemühen zu engagieren. Dafür danke ich Ihnen allen sehr herzlich.

Jetzt denken wir wohl alle bereits an das kommende Wintersemester. Es wird voraussichtlich ein Semester werden, das durch digitale Lehr- und Lernformate überwiegend geprägt, aber von Anfang an durch Präsenzformen ergänzt sein wird – ein „Hybridsemester“. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um auch unseren Erstsemestern in den ersten Wochen ihres Universitätslebens möglichst viel Zugang zu Präsenzveranstaltungen auf dem Campus anzubieten. Das Präsidium wird gemeinsam mit den Fakultäten die nächsten Wochen nutzen, um das Wintersemester bestmöglich zu gestalten. Die Erfahrungen der letzten Monate werden die Basis dafür bilden.

Bei allem Engagement und aller Kreativität werden wir im Laufe des Jahres noch auf manches verzichten müssen, was unsere Universität normalerweise ausmacht. Wissenschaftliche Kongresse, Tagungen, Workshops und öffentlichen Foren für die Begegnung von Wissenschaft und Gesellschaft werden nicht oder nur in stark verändertem Rahmen möglich sein. Das schmerzt. Der Hochschulinformationstag wird in diesem Jahr in digitaler Form stattfinden. Die Vorlesungen der KinderUniversität im September müssen leider ausfallen. Die Eröffnung des Akademischen Jahres kann im Oktober nicht wie gewohnt stattfinden. Es war geplant, in diesem Rahmen die 40-jährige Kooperation mit der Universität Groningen zu feiern. Dies wird nun in anderer Form noch in diesem Jahr geschehen.

Sicher sind nicht alle von Ihnen in jeder Hinsicht mit den Lösungen zufrieden, die das Präsidium gemeinsam mit den Fakultäten für die Corona-Zeit erarbeitet hat. Das ist uns bewusst. Wir hatten und haben jedoch die Aufgabe, die Universität durch unbekanntes Terrain zu führen und immer wieder mit Überraschungen umzugehen, die sich an der nächsten Wegbiegung zeigen. Perfekte Lösungen sind in Krisenzeiten leider nur schwer zu erreichen.

Es ist die unangenehme Wahrheit, dass die Pandemie uns weiter Fesseln anlegen und vermutlich noch weitere Herausforderungen für unsere Universität mit sich bringen wird. Wir sehnen alle den Tag herbei, an dem wir die „Corona-Zeit“ sicher hinter uns wissen. Dieser Tag ist leider nicht heute und auch nicht morgen. Bitte halten Sie weiter durch. Wir bauen auf Ihr Verständnis und hoffen auf Ihr Vertrauen.

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Brief des Präsidenten (7. Mai 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

schon in der letzten Woche haben wir Sie darüber informiert, welche Schritte das Präsidium plant, um den Universitätsbetrieb stufenweise auszuweiten (vom Notbetrieb in den Sonderbetrieb). Diese Bewegung hin zu einem reduzierten Präsenzbetrieb wird gerahmt durch die Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Seit deren Bekanntmachung am gestrigen Mittwoch ist nun klar, dass die folgenden ersten Maßnahmen an der Universität umgesetzt werden können:

  • Forschungsaktivitäten im Labor und im Freien (z.B. Freilandexperimente) sind unter besonderen organisatorischen Bedingungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder möglich. Dies schließt auch Arbeitsplätze und -bereiche ein, die für den Forschungsbetrieb zwingend erforderlich sind. Voraussetzung: Genehmigte Konzepte hinsichtlich Organisation, Einhaltung der hygienischen Bedingungen und Umsetzung von Schutzmaßnahmen auf Basis der besonderen Gefährdungsbeurteilung. Die Konzepte werden von den Leitungen der Organisationseinheiten erstellt, anschließend von der Stabsstelle Arbeitssicherheit geprüft und vom Präsidium freigegeben. Der Prozess ist den Fakultäten bereits seit der vergangenen Woche bekannt. 
     
  • Auch alle anderen Organisationseinheiten werden jetzt aufgefordert, sich auf die stufenweise Ausweitung des Universitätsbetriebs vorzubereiten. Dazu bedarf es ebenfalls der genannten Konzepte, die von den Leitungen erstellt und der Stabsstelle Arbeitssicherheit zur Prüfung vorgelegt werden müssen.

Nach wie vor hat der Gesundheitsschutz der Mitglieder und Angehörigen der Universität höchste Priorität. Das Präsidium plant daher, den Betrieb auf dem Campus erst nach und nach und mit Augenmaß wieder zuzulassen.

Ich bitte um Verständnis für dieses behutsame, schrittweise Vorgehen. Nur so lässt sich ein unkontrollierbarer Rückstrom in die universitären Einrichtungen vermeiden, der die Gesundheit aller gefährden könnte. Beschäftigte, deren Tätigkeit aus dem Homeoffice heraus erfolgen kann, müssen sich deshalb in der Mehrheit darauf einstellen, noch eine Weile lang von zu Hause aus zu arbeiten.

Das gilt auch für die Studierenden. Das Präsidium hat es bereits mehrfach angekündigt: Für das Sommersemester 2020 ist ein regulärer Präsenzstudienbetrieb auf dem Campus nicht möglich. Doch auch mit Blick auf die Lehre sind weitere Maßnahmen geplant:

  • Für die Durchführung von Experimentier- und anderen Praxisanteilen von Studiengängen sollen von den Fakultäten ebenfalls Hygienekonzepte erarbeitet werden, die eine Teilnahme vor Ort – in kleineren Gruppen – zulassen.
     
  • Auch Lösungen für Präsenzprüfungen und Klausuren sind bereits in Arbeit.

Die Vorbereitung von Praxisanteilen und Prüfungen ist für unsere Lehrenden erneut herausfordernd. Für Ihr anhaltendes Engagement möchte ich Ihnen, liebe Lehrende, herzlich danken. Sie, liebe Studierende, möchte ich indessen auch weiterhin um ein wenig Geduld bitten. Die bisherige Lehrpraxis umzubauen, braucht Zeit.

Der Umgang mit der Pandemie und das schrittweise Hochfahren des Universitätsbetriebs auf dem Campus verlangt von der Universitätsleitung, den Fakultäten und den übrigen Organisationseinheiten umsichtige Planung. Wir sind schon ein gutes Stück weit gekommen. Mittlerweile ist Licht am Ende des Tunnels!

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Brief des Präsidenten (17. April 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

Sie alle verfolgen die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen, die Bund und Länder ergreifen. Auch wir als Universität sind gefordert, weiterhin verantwortlich mit der Situation umzugehen. Das Präsidium hat sich dazu eingehend beraten, und ich möchte Sie über die aktuellen Beschlüsse informieren. Bitte betrachten Sie dies als erste Information, in der kommenden Woche werden weitere folgen.

Die seit dem 20. März geltenden Regeln werden bis Sonntag, 3. Mai 2020, fortgeschrieben.
Damit sind auch weiterhin der Campus und sämtliche Gebäude der Universität grundsätzlich gesperrt und sollen möglichst nicht betreten werden.

Die Lehrveranstaltungen beginnen - wie bereits vielerorts kommuniziert - am kommenden Montag, 20. April, mit reinen Online-Lehr- und Lernformaten. Bitte gehen Sie weiterhin davon aus, dass wir auch im Verlauf des Sommersemesters nicht zur gewohnten Präsenzlehre zurückkehren können.

Gleichwohl planen wir für den Betrieb auf dem Campus ab Montag, 4. Mai, erste umsichtige Lockerungen der bisherigen Regelungen.
Dies kann beispielsweise Forschungsarbeiten im Labor, die Nutzung der Bibliothek oder des eigenen Arbeitsplatzes betreffen. Erste Priorität hat dabei natürlich der Schutz der Gesundheit. Ein stufenweises Ausweiten des Universitätsbetriebs setzt voraus, dass es besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen gibt, die auch eingehalten werden.

Eine solche schrittweise Öffnung der Gebäude stellt uns als Universität erneut vor besondere Herausforderungen. Es sind viele Detailfragen zu klären. Nur mit Ihrer Unterstützung kann es gelingen, für die einzelnen Einrichtungen Konzepte und deren konkrete Umsetzung zu planen und zu realisieren.

Festhalten kann man bei all dem sicherlich, dass die Coronavirus-Pandemie unser Leben auch weiterhin stark beeinflussen wird - im Privaten ebenso wie im Beruflichen. Trotz der ersten Lockerungen werden wir unseren Kernaufgaben als Universität - Lehre und Forschung - in absehbarer Zeit nicht in gewohnter Weise nachkommen können. Aber wir tun alles dafür, innerhalb der durch die Pandemie gesteckten Grenzen bestmöglich zu agieren.

Sie, unsere Lehrenden, waren und sind sehr engagiert dabei, ihre Lehrangebote in Online-Formate zu übersetzen. Davor habe ich großen Respekt. Bitte haben Sie, liebe Studierende, Verständnis, falls es anfänglich noch etwas haken sollte. Ihre Lehrenden und auch Sie müssen sich erst umstellen, ein konstruktives Miteinander wird dabei sicher allen guttun. Bedanken möchte ich mich bei all denjenigen, die mit großem Einsatz in den letzten Wochen neue Lösungen für die Lehre geschaffen haben - explizit auch bei den universitären IT-Diensten, deren Arbeit zurzeit wichtiger ist denn je.

Trotz der starken Einschränkungen treiben Sie, unsere Forschenden, Ihre Arbeiten bestmöglich voran. Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fakultäten, der zentralen Verwaltung und in den zentralen Einrichtungen, sorgen gemeinsam dafür, das unverzichtbare Räderwerk der Universität funktionsfähig zu halten.

Besonders wichtig ist mir auch dies: Verträge zur Durchführung von Forschungsprojekten können nach entsprechender Prüfung verlängert werden. Promovierende, deren Gehalt aus universitären Mitteln bezahlt wird, können mit einer Verlängerung ihrer Verträge rechnen. Und auch die Fördereinrichtungen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union sind gleichermaßen dabei, angemessene Lösungen für die Verlängerung von Drittmitteln zu finden.

Es sind schwierige Zeiten. Bitte achten Sie auf Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen, indem Sie Hygienemaßnahmen weiterhin ernstnehmen und Abstand halten. Jeder und jede Einzelne trägt Mitverantwortung für den weiteren Verlauf der Pandemie. Ich wünsche mir, dass wir als Mitglieder und Angehörige der Carl von Ossietzky Universität unseren Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Mit den besten Wünschen
Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Haben Sie Fragen, Rückmeldungen oder Informationsbedarf zum Online-Lehren und -Lernen?

Studierende:
Ansprechpartner

Lehrende:
Hochschuldidaktik         E-Didaktik Blog       IT-Dienste
 

Brief des Präsidenten (20. März 2020)

Liebe Mitglieder und Angehörige der Universität Oldenburg,

noch vor wenigen Wochen haben sich die meisten von uns vermutlich nicht vorstellen können, wie sehr die neuartige Infektion durch das Coronavirus unser Leben und das unserer Nächsten beeinflussen wird. Heute wissen wir, wie ernst die Lage ist, auch wenn sich alles immer noch unwirklich anfühlt: Die Infektionswelle wird alle Teile Deutschlands und damit auch Mitglieder und Angehörige unserer Universität erfassen. Es ist auch klar, dass es zurzeit nur eine Möglichkeit gibt, das Weiterspringen des Virus zu behindern: Wir alle müssen unsere zwischenmenschlichen Kontakte soweit wie möglich reduzieren – so schwer es uns auch fällt.

Als Universität haben wir als erstes die Präsenzlehre ausgesetzt, um den unmittelbaren Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden auf dem Campus zu vermeiden. Das ist eine einschneidende Maßnahme für alle Beteiligten und führt natürlich zu großer Unsicherheit. 

Heute wird nun auch die Forschungsarbeit unterbrochen und die Verwaltung der Universität auf dem Campus auf das notwendige Minimum heruntergefahren. Auch das sind schmerzhafte Einschnitte in das Leben unserer Universität.

Über das Arbeiten zu Hause versuchen wir, weiter unsere Aufgaben zu erfüllen und zu bewältigen. Dazu gehört das Bemühen, Ihnen, unseren Studierenden, baldmöglichst viele Online-Lehrangebote machen zu können. In der Forschung kann in großen Teilen auch zu Hause noch hervorragende wissenschaftliche Arbeit geleistet werden. Am stärksten eingeschränkt sind natürlich die experimentellen Fächer, die ihre Labormöglichkeiten jetzt nicht nutzen können. Das ist bitter.

Einen solch einschneidenden und so plötzlichen Eingriff in unser vertrautes akademisches Leben hat keiner von uns jemals erlebt. In der aktuellen Dramatik verblassen jetzt viele Detailfragen, die uns ansonsten im akademischen Leben so regelmäßig beschäftigen.

Als ausgebildeter Arzt habe ich großes Vertrauen in die Gesundheitsversorgung in Oldenburg und im ganzen Land. Ich freue mich sehr, dass bereits jetzt junge Ärztinnen und Ärzte, die wir in Oldenburg ausgebildet haben, tatkräftig dazu beitragen.

Für Sie als Beschäftige der Universität bringen die jetzt getroffenen Maßnahmen viele Herausforderungen mit sich – nicht zuletzt auch deshalb, weil Krippen, Kitas und Schulen geschlossen sind und viele von Ihnen die Versorgung und Betreuung der Kinder neu organisieren müssen. Bisher haben wir noch nicht auf alle Fragen, die Sie beschäftigen, eine Antwort, auch wenn seit Wochen sehr viele Kolleginnen und Kollegen mit Hochdruck daran arbeiten. Eines bitte ich Sie aber zu bedenken: Als Angehörige des öffentlichen Dienstes haben wir alle gegenüber großen Teilen der Gesellschaft ein großes Privileg. Unsere Arbeitsplätze und die fortlaufende Bezahlung sind garantiert. Zeigen Sie bitte menschliche und praktische Solidarität mit denjenigen in unserer Gesellschaft, die in einer weniger glücklichen Lage sind.

Für Sie, unsere Studierenden, sind die derzeitigen Einschränkungen gravierend – sowohl was Ihr Studium als auch was beispielsweise die Finanzierung Ihres Lebensunterhalts angeht, wenn Nebenjobs wegfallen. Sie können sich sicher sein, dass wir alles tun, was in unserer Macht steht, um Ihnen auch unter diesen besonderen Bedingungen ein bestmögliches Studium zu bieten. Das verspreche ich Ihnen. Gleichzeitig bitte ich Sie um Verständnis und Geduld, wenn Dinge noch nicht so schnell oder gut funktionieren, wie wir alle es uns wünschen. Wir arbeiten daran.

Ich wünsche uns allen, dass wir möglichst gut durch diese schwierige Zeit hindurchkommen. Das Präsidium tut das Seine. Bitte helfen Sie alle mit!

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

I. Aktuelle Situation an der Universität Oldenburg

Schrittweiser Übergang in Sonderbetrieb

Stand: 20. Mai 2020

Das Präsidium plant, den Universitätsbetrieb stufenweise auszuweiten (vom Notbetrieb in den Sonderbetrieb). Diese Bewegung hin zu einem reduzierten Präsenzbetrieb wird gerahmt durch die Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Folgende Maßnahmen werden umgesetzt:

  • An der Universität Oldenburg wird ein Sonderbetrieb unter besonderen organisatorischen Bedingungen und Hygiene- und Schutzmaßnahmen realisiert. Dabei findet weiterhin ein reduzierter Präsenzbetrieb an der Universität statt. Für den Präsenzbetrieb gelten die Maßnahmen bzw. Verhaltensregeln der „Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der Universität Oldenburg (Stand: 18.05.2020)“.
     
  • Forschungsaktivitäten im Labor und im Freien (z.B. Freilandexperimente) sind unter besonderen organisatorischen Bedingungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder möglich. Dies schließt auch Arbeitsplätze und -bereiche ein, die für den Forschungsbetrieb zwingend erforderlich sind.
     
  • Auch Bürotätigkeiten innerhalb der Universität sind unter besonderen organisatorischen Bedingungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder möglich. Vorrangig sind dabei Büroarbeitsplätze im Bereich Forschung sowie Studium und Lehre. Für Büroarbeitsplätze im Bereich der Verwaltungs- und Servicebereiche gilt nach dem Prinzip der Kontaktminimierung innerhalb der Universität weiterhin vorrangig ein Betrieb im Rahmen Mobiler Arbeit oder Telearbeit; nur in besonders begründeten Ausnahmefällen ist hier eine über eine kurzfristige Anwesenheit  hinausgehende Bürotätigkeit auf den universitären Arbeitsplätzen im Rahmen des Konzepts (Gefährdungsbeurteilungen) vorgesehen.
     
  • Zur Durchführung des beschriebenen reduzierten Präsenzbetriebes (Sonderbetriebs) ist von der Leitung der OE ein Konzept hinsichtlich Organisation, Einhaltung der hygienischen Bedingungen und Umsetzung von Schutzmaßnahmen auf Basis der besonderen Gefährdungsbeurteilung, die dafür auch als Hilfestellung dienen, notwendig. Bei diesen Konzepten sind neben den einzelnen Arbeitsplätzen auch die übrigen Flächen (Flurbereiche, Gemeinschaftsflächen, Sozialräume (z. B. Teeküchen), Sanitäranlagen u.ä.) – ggf. organisationsübergreifend – zu betrachten und zu berücksichtigen.
    Zum Formular "Gefährdungsbeurteilung Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen"
     
  • Im Zuge der stufenweisen Ausweitung des Universitätsbetriebs wird sich die Anzahl der Mitglieder, Angehörigen und Gäste in den Gebäuden der Universität wieder erhöhen. Dabei wird es sicherlich nicht möglich sein, auf den Verkehrsflächen (z. B. Eingangsbereiche, Flure, Treppenhäuser) in den Gebäuden und Anmietungen der Universität immer den gebotenen Mindestabstand einzuhalten. Zum Schutz der Gesundheit hat das Präsidium daher eine grundsätzliche Maskenpflicht, also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), auf diesen Verkehrsflächen für alle Gebäude und Anmietungen beschlossen. Diese Maskenpflicht gilt ab sofort. Mögliche Ausnahmen von der Maskenpflicht für Personen mit körperlichen beziehungsweise gesundheitlichen Einschränkungen orientieren sich an der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie.
    Für Beschäftigte: Infos zur Herausgabe von Mund-und-Nasen-Maske (Alltagsmaske)

Für Studium und Lehre gilt:

Für das Sommersemester 2020 ist ein regulärer Präsenzstudienbetrieb auf dem Campus nicht möglich. Doch auch mit Blick auf die Lehre sind weitere Maßnahmen geplant:

  • Für die Durchführung von Experimentier- und anderen Praxisanteilen von Studiengängen sollen von den Fakultäten ebenfalls Hygienekonzepte erarbeitet werden, die eine Teilnahme vor Ort - in kleineren Gruppen - zulassen.
     
  • Auch Lösungen für Präsenzprüfungen und Klausuren sind bereits in Arbeit.
    Details unter "Prüfungen im Sommersemester ab 20. April"

Erforderliche Prozessschritte

  • Die erforderlichen Konzepte werden durch die Leitungen der OE (Organisationseinheiten) erstellt und verantwortet. Die Erstellung von Teilprozessen, z. B. in den Fakultäten je Arbeitsbereich/Professur durch die jeweilige Leitung ist möglich. Diese sind von der Leitung der Fakultäten (Dekanin bzw. Dekan) mitzuzeichnen.
  • Die Kontrolle und Bewertung der Konzepte erfolgt durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit, die das Dezernat 1 – Personal/Organisation und das Dezernat 4 – Gebäudemanagement informiert und bei Bedarf hinzuzieht sowie regelmäßig dem Präsidium berichtet.
  • Sofern es zu den Konzepten von der Stabsstelle Arbeitssicherheit keine Einwände gibt, erfolgt die Freigabe im Auftrage des Präsidiums durch Rückmeldung an die Leitung der OE. Erst danach kann eine Realisierung des Sonderbetriebes durch die OE erfolgen. Die Leitungen der OE sind für die tatsächliche Umsetzung ihres Konzepts verantwortlich und sind verpflichtet, diese regelmäßig (stichprobenhaft) zu kontrollieren. Die Stabsstelle Arbeitssicherheit, das Dezernat 4 – Gebäudemanagement und/oder das Dezernat 1 – Personal/Organisation führen ebenfalls Kontrollen durch.

Aktuelle Einschränkungen im Gebäudebetrieb

  • Gebäudebetrieb:
    • Die Lüftungsanlagen sind abgeschaltet bzw. werden nur auf kleinster Stufe gefahren. Die Lüftung der Rechnerräume bleibt in Betrieb.
    • Die Digestorienabluftanlagen werden auf kleinster Stufe betrieben. Nicht benötigte Digestorien bitten wir dezentral abzuschalten. Wir bitten Sie, die Fenster zu schließen.
  • Hausdienste: 7:00 – 19:00 Uhr, bei Bedarf über Servicepoints telefonisch erreichbar
  • Zentrale Poststelle (Tel.: -2539): 9:00 – 12:00 Uhr (Vor-Ort-Öffnungszeit) - Post wird ausgeliefert. Allerdings können die Lieferungen zu anderen Zeiten erfolgen als gewohnt.
  • Gebäudezugang: Ausschließlich über den elektronischen Chip bzw. durch Ausleihe des Schlüssels beim Servicepoint möglich.
  • Servicedesk IT-Dienste: Von Montag bis Donnerstag von 9:00 – 15:30 Uhr und Freitags von 9:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter –5555 (eingeschränkt) und unter servicedesk@uol.de erreichbar.
  • Zentralbibliothek Campus Haarentor (Uhlhornsweg): Aktuelle Informationen zum Sonderbetrieb finden Sie auf der Internetseite des BIS.
  • Bereichsbibliothek Campus Wechloy: geschlossen
  • Tiefgarage Uhlhornsweg: geschlossen
  • Parkhaus A55: geschlossen
  • Sportanlagen: Aktuelle Informationen zum Hochschulsport im Sonderbetrieb finden Sie hier.
  • SSC - StudierendenServiceCenter A12: geschlossen. (Originalunterlagen bitte nur auf dem Postweg zuschicken oder den Posteinwurf am Verwaltungsgebäude V01 nutzen.)

Gefährdungsbeurteilung und Erläuterung zum Sonderbetrieb im WS

Gemäß der E-Mail vom Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen vom 06.08.2020 zur Prüfung und Freigabe von Tätigkeiten im Sonderbetrieb an der Universität, wird zur Vereinfachung und schnelleren Bearbeitung der Ablauf wie folgt geändert:

1. Übergeordnete Konzepte
Es sind übergeordnete Konzepte (gem. Präsidiumsbeschluss Drs.P/2020/175 vom 28.4.2020) auf Fakultäts-/ Dezernats-/ Referatsebene, wenn erforderlich z.B. auch auf Instituts-Ebene für Tätigkeiten im Sonderbetrieb über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorzulegen.

Die Konzepte stellen die Umsetzungsbeschreibung dar, wie unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsauflagen (gem. den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen der UOL“), der notwendige Betrieb in den jeweiligen Organisationseinheiten grundsätzlich gestaltet werden soll.
Für die individuelle Umsetzung und Einhaltung der Konzepte sind weiterhin die jeweiligen übergeordneten Leitungen verantwortlich.

Die Konzepte sind an die aktuellen Entwicklungen der Situation anzupassen. Bereits genehmigte Konzepte behalten zunächst ihre Gültigkeit. Änderungen sind der Stabsstelle Arbeitssicherheit vorab anzuzeigen (z.B. telefonische Nachfrage) und bedürfen ggf. einer erneuten Freigabe des Präsidiums (z. B. bei wesentlichen Änderungen oder Ausweitungen des Sonderbetriebes).

2. Gefährdungsbeurteilung
Für die in den übergeordneten Konzepten zum Sonderbetrieb beschriebenen Tätigkeiten (z.B. Forschung, Lehre, Praktika, Übungen, Prüfungen, Verwaltungstätigkeiten, weitere praktische Tätigkeiten, etc.) sind entsprechende Gefährdungsbeurteilungen mit dem Formular „Gefährdungsbeurteilung Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen“ durch z.B. die AG-Leitung (Prof.), die Abt. Leitungen, etc. vor Aufnahme der Tätigkeit zu erstellen.
Eine Kopie des Deckblattes der erstellten Gefährdungsbeurteilung wird an die Stabsstelle Arbeitssicherheit zwecks Weiterbearbeitung und Archivierung gesendet.
Bereits gleich nach Erstellung der Gefährdungsbeurteilung kann mit der Tätigkeit begonnen werden. Es ist hierfür keine gesonderte Freigabe durch das Präsidium erforderlich.

Die Gefährdungsbeurteilungen verbleiben in den Organisationseinheiten und der Fakultät / übergeordnete OE / Dezernatsleitung. Dort werden sie stichprobenartig von der Stabsstelle Arbeitssicherheit, unterstützt durch das Dezernat 1, Dezernat 4 durchgesehen und deren Umsetzung betrachtet. Der Personalrat hat ebenfalls das Recht zur Einsichtnahme.

Die Umsetzung der in den Gefährdungsbeurteilung aufgeführten Maßnahmen steht in der Verantwortung der für die Bereiche genannten verantwortliches Personen.
Ist die Gefährdungsbeurteilung oder deren Umsetzung nicht ausreichend, kann der Betrieb bis zur Nachbesserung sofort eingestellt bzw. untersagt werden.

Bei Änderungen oder Ergänzungen an den erstellten Gefährdungsbeurteilungen kann eine Rücksprache (z.B. telefonisch) mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit erfolgen. Dabei wird entschieden, ob eine einfache Dokumentation in den vorhandenen Unterlagen ausreichend, oder eine Neuerstellung erforderlich ist.

3. Lehrveranstaltungen oder Prüfungen mit zwingend erforderlichen Präsenzzeiten
(Praktika, Freilandtätigkeiten, Übungen, Prüfungen etc.)
Sind Lehrveranstaltungen mit erforderlichen Präsenzzeiten geplant und zwingend erforderlich, so ist zu überprüfen, ob diese in der geplanten Form unter den Bedingungen des Sonderbetriebes durchführbar sind. Hierzu ist wie unter 1. und 2. beschrieben vorzugehen.

Formular Gefährdungsbeurteilung

Ablaufschema

Erläuterungen zum Sonderbetrieb

Handreichung für Klausuren im Rahmen des Sonderbetriebs

Für die Durchführungen von Prüfungen ist eine "Handreichung für Klausuren" im Rahmen des Sonderbetriebs der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg für die Prüfenden herausgegeben worden. Das Dokument ist in deutscher wie auch in englischer Sprache erhältlich und wird, wenn erforderlich, den aktuellen Gegebenheiten angepasst und aktualisiert.

Handreichung für Klausuren im Rahmen des Sonderbetriebs 6.8.20.

Guidelines for Examinations due to Reduced Operations 6.8.20.

Plakat mit Hygiene-Regeln zum Ausdrucken

Dieses Plakat ist zum Aushang in Ihrer Organisations-Einheit bestimmt. Sie können das Plakat farbig oder schwarz-weiß in jedem DIN A Format ausdrucken.

Plakat mit Hygiene-Regeln

Lehrbetrieb im Sommersemester ab 20. April

Stand: 3. April 2020

Die Vorlesungszeit beginnt am 20. April und damit eine Woche später als ursprünglich vorgesehen. Die Universität geht davon aus, dass im kommenden Semester keine Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Ziel ist es, dass die Studierenden dennoch so viele Lehrveranstaltungen wie möglich erfolgreich absolvieren können. Studierende sollen grundsätzlich kein Problem mit ihrer Regelstudienzeit bekommen, wenn sie keine oder nicht alle für das Sommersemester vorgesehenen Studienleistungen erbringen können.

Prüfungen im Sommersemester ab 20. April

Stand: 3. April 2020

  • Im Sommersemester wird die Universität alternative Prüfungsformen zu Präsenzprüfungen (Klausuren, mündliche Prüfungen) anbieten. Dies gilt auch rückwirkend für Prüfungen des Wintersemesters, die im März nicht stattfinden konnten. Darüber hinaus arbeitet das Präsidium derzeit an den rechtlichen Grundlagen, um mündliche Prüfungen digital durchführen zu können.
  • Notwendige Präsenzprüfungen werden auch im universitären Notbetrieb ermöglicht – selbstverständlich unter den gebotenen Hygienemaßnahmen. Eine Prüfung ist dann notwendig, wenn der Studienabschluss unmittelbar bevorsteht und keine Veranstaltungen mehr besucht werden müssen. Es handelt sich bei notwendigen Prüfungen also um die letzten zu erbringenden Prüfungsleistungen eines/r Studierenden. Für die Organisation dieser Prüfungen wenden sich Studierende bitte an das Prüfungsamt.

Akademisches Prüfungsamt

 

Mobile Arbeit: Dienstvereinbarung

Stand dieser Information: 17. März 2020

Zwischen dem Präsidium und dem Personalrat ist der Entwurf einer befristeten Dienstvereinbarung über Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise ("DV Mobiles Arbeiten Krise") abgestimmt worden. Diese Dienstvereinbarung soll – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Personalrat – kurzfristig zwischen dem Präsidium als Dienststellenvertretung und dem Personalrat abgeschlossen werden.

Die im Entwurf vorgesehenen Regelungen treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die Dienstvereinbarung  steht einschließlich der dazugehörigen Formblätter im Verwaltungsportal zur Verfügung (Personalservice/Mobiles Arbeiten).

Die Dienstvereinbarung sieht vor, dass die zuständigen Vorgesetzten jeweils individuell ihre Zustimmung zu mobilem Arbeiten erteilen können. Weiter besteht zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Universität Oldenburg auch die Möglichkeit einer Anordnung von mobilem Arbeiten durch die zuständigen Vorgesetzten.

Voraussetzung ist, dass die inhaltliche Tätigkeit der jeweiligen Kolleginnen bzw. Kollegen eine Tätigkeit im Rahmen von mobilen Arbeiten erlaubt und dass die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen. Bitte stimmen Sie Anträge auf mobiles Arbeiten mit Ihren Vorgesetzten ab.

Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise

Antrag auf mobile Arbeit

Universitätsbibliothek: Hinweise zur Nutzung

Ab Montag, 21. September, gelten in der Zentralbibliothek am Campus Haarentor erweiterte Öffnungszeiten: Sie wird dann montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Es dürfen sich gleichzeitig bis zu 200 Personen in der Bibliothek aufhalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek an der Zentralen Information sowie an der IT-Beratung klären Ihre Fragen vor Ort.

Zusätzlich wird die Bereichsbibliothek am Campus Wechloy montags bis freitags von 11.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Hier ist die Nutzung für bis zu 20 Personen gleichzeitig möglich.

Beide Bibliotheken stehen wieder als Lernort mit ausgewiesenen PC- und Einzelarbeitsplätzen zur Verfügung. Das Lernen und Arbeiten in Gruppen ist derzeit noch nicht möglich.

Für Anfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek montags bis freitags telefonisch unter 0441/798-4444 sowie per E-Mail unter bis-info@uol.wlcdekn von 8.00–17.00 Uhr zur Verfügung.

Bitte besuchen Sie regelmäßig die unten verlinkte Seite. Dort finden Sie die jeweils aktuellen Informationen zu den Dienstleistungen der Universitätsbibliothek:

Weitere Informationen 

Informationen zum Hochschulsport

Aktuelle Informationen zum Hochschulsport finden Sie hier.

Mensa und Cafeteria mit Notprogramm

Das Studentenwerk Oldenburg gibt bekannt, dass die Mensa und Cafeteria am Uhlhornsweg ab dem 08.06.2020 mit einem Notprogramm präsent sein werden.

Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden:

https://www.studentenwerk-oldenburg.de/de/allgemeines/aktuelles-5/1524-in-der-mensa-uhlhornsweg-wird-wieder-gekocht-und-fruehstueck-gibt-s-auch-noch.html

II. Informationen zur digitalen Lehre

Technische Hinweise zur Online-Lehre

Die IT-Dienste stellen mehrere Systeme für Webkonferenzen zur Kommunikation per Text (Chat), Audio und/oder Video bereit. Zusätzlich sind Funktionen zur Präsentation, zum Austausch und zur gemeinsamen Bearbeitung von Dateien integriert:

  • Der bisherige Dienst Cloud-Storage wurde um die Komponenten Talk für Chat-, Audio- und Videokonferenzen sowie OnlyOffice für gemeinsames Arbeiten an Texten erweitert.
  • Stud.IP beinhaltet jetzt die Webkonferenzplattform BigBlueButton: In Stud.IP können zu jeder Veranstaltung virtuelle Räume angelegt und für die Online-Lehre genutzt werden. Die integrierte Webkonferenzplattform ist nunmehr für eine sehr viel umfangreichere Nutzung mit 4.000 bis 5.000 Teilnehmenden ausgelegt.
  • Zudem stehen weitere Webkonferenzplattformen für die hochschulinterne und externe Kommunikation per Chat-, Audio- und Videokonferenz zur Verfügung:
    • https://meeting.uol.de für Beschäftigte mit der Möglichkeit Webkonferenzen aufzuzeichnen. Diese Webkonferenzplattform ist für 3.000 bis 4.000 Teilnehmende ausgelegt.
    • https://webconf.uol.de für Beschäftigte, bietet nunmehr auch die Möglichkeit der Teilnahme per Telefon an der Webkonferenz. Die Anzahl der Telefonzugänge ist auf 10 Teilnehmende begrenzt.
    • https://studconf.uol.de für Studierende und die Einbindung von externen Personen. Hier können Studiengruppen in Stud.IP anlegt werden und über diesen Service kommunizieren.
    • https://iconf.uol.de ist eine Plattform für Nutzerinnen und Nutzer mit besonderen Sicherheitsanforderungen. Die Nutzung dieser Plattform ist über den IT-Service-Desk zu beantragen. Sie bietet die Möglichkeit Umfragen und Interviews sowie lange Videomitschnitte aufzunehmen, die für Auswertungen in Haus- und Masterarbeiten etc. benötigt werden.

Um die verschiedenen Plattformen für Webkonferenzen der Universität Oldenburg nutzen zu können, wird ein technisch einigermaßen aktuelles Endgerät benötigt (Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone), das über ein Mikrofon und einen Lautsprecher verfügt; ein Headset liefert in der Regel eine bessere Tonqualität und vermeidet Rückkopplungen. Die Verwendung aktueller Versionen des Chrome- oder Firefox-Browsers ist erforderlich. Weitere Hinweise zur Nutzung der Webkonferenzplattformen finden Sie auf den Web-Seiten der IT-Dienste (https://uol.de/itdienste) und der Hochschuldidaktik (https://wp.uni-oldenburg.de/edidactics/covid-19-digitale-lehre/)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Service-Desk der IT-Dienste (serv+miricebkcdesp/ypk@unv3i-olj7jdenuoroibuuwzlcrg.djhec3, Tel.: 798-5555, Mo - Do: 09:00 Uhr - 15:30 Uhr, Fr: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr). Bitte kontaktieren Sie den IT-Service-Desk bevorzugt per E-Mail.

Zusätzlich wird zurzeit die Bandbreite der Anbindung der Universität an das Wissenschaftsnetz des DFN verdreifacht und die Serverinfrastruktur stark erweitert. Zur sicheren Ablage der für die Online-Lehre benötigten Daten wurde außerdem für jeden Angehörigen der Universität der persönliche Speicherplatz (Home-Laufwerk) und der persönliche Cloud-Storage von 10GB auf 100GB erhöht.

Wieso lässt die Universität für die digitale Kommunikation Tools von externen Anbietern (wie Microsoft Teams, Skype, Zoom, etc.) derzeit nicht zu?

Der Universitätsleitung ist für den Schutz der personenbezogenen Daten ihrer Mitglieder und Angehörigen (und ggf. auch Gästen) rechtlich verantwortlich, nimmt diese Verantwortung sehr ernst und legt daher die erste Priorität auf das bewährte und bestmöglich in die digitale Infrastruktur der Universität integrierte Tool des DFN-Vereins (Deutsches ForschungsNetz) sowie als Ergänzung in der jetzigen Situation (Performanceschwierigkeiten beim DFN) auf die von den IT-Diensten der Universität kurzfristig aufgesetzten selbst gehosteten (betriebenen) Tools zur digitalen Kommunikation (siehe https://uol.de/itdienste).

Diese haben zum einen den Vorteil, dass sie von der Universität selbst „beherrscht“ werden können und der (personenbezogene) Datenverkehr nicht über Systeme/Server Dritter läuft, die sich zwar vertraglich zur Einhaltung der hiesigen Datenschutzstandards (insbesondere derer der Europäischen Datenschutzgrundverordnung; DSGVO) verpflichten können, aber ggf. auch divergierenden Gesetzen der Länder unterliegen, in denen die Firmen ihren Sitz haben (z.B. den USA). Zum anderen, sind sie in die bestehenden universitären Systeme UniCloud und Stud.IP integriert und ermöglichen so eine leichte Bedienbarkeit und insbesondere auch eine technisch unkomplizierte (Nach-)Nutzung von erstellten digitalen Inhalten (z.B. Veranstaltungen, Seminare).

Die Freigabe von Systemen Dritter mit denen personenbezogene Daten, die im Verantwortungsbereich der Universität liegen, verarbeitet werden (können) setzt überdies einen sorgfältigen Prozess der technischen und (datenschutz-)rechtlichen Prüfung, der Abstimmung mit dem Personalrat, der entsprechenden durch die DSGVO vorgeschriebenen Dokumentation und des Abschließens von erforderlichen Verträgen sowie in der Regel einer entsprechenden Lizensierung voraus.

Neben dem Schutz personenbezogener Daten spielen hier aber auch die Schutzziele (Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität) der Informationssicherheit (insbesondere bei vertraulichem Austausch/Gesprächen) eine erhebliche Rolle.

Viele externe Angebote genügen den o.g. Anforderungen nur unzureichend.

Darüber hinaus legt die Universitätsleitung großen Wert darauf, die mobile Kommunikation strukturiert anzugehen. Nur so lässt sich ein „Wildwuchs“ bei der Nutzung von Kommunikationstools vermeiden und es können wertvolle Erkenntnisse für die Digitalisierungsstrategie der Universität insgesamt gewonnen werden.

Hierfür (und für die Planung des weiteren Vorgehens) ist jedoch ein konstruktives und konkretes Feedback aller Nutzer/innen hinsichtlich des derzeitigen Angebots unumgänglich.

Dieses richten Sie bitte an die bekannte E-Mailadresse: servicedesmwprk@uoy9l.deoi.

Weitere Ansprechpartner:

Bei Fragen zum Datenschutz und der Informationssicherheit können Sie sich überdies gerne an die Stabsstelle Datenschutz- und Informationssicherheit (dsm@uol8o.de) sowie (insbesondere bei vertraulichen Anliegen) an den behördlichen Datenschutzbeauftragten (dsun4nmii@uol.de) wenden.

Wo finde ich weitere Hilfen rund um die digitale Lehre?

Ob eDidaktik-Blog, Online-Sprechstunde, kollegialer Austausch in der Stud.IP-Community oder Online-Workshops: Die Hochschuldidaktik der Universität bietet Lehrenden und Studierenden eine Vielfalt an Informationen zur digitalen Lehre. Im täglich aktualisierten Blog etwa können Sie sich über verschiedene digitale Technologien für das Lernen und Lehren informieren. Die gut besuchte Online-Sprechstunde des eDidaktik-Teams findet jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 10.30 bis 11.30 Uhr statt. Hier können Interessierte auch das Video-Konferenz-Tool BigBlueButton ausprobieren. Lehrende erreichen das eDidaktik-Team darüber hinaus per E-Mail (edtfnidaktikm7r@uccuol.deoze) und können bei Bedarf telefonische Beratungstermine vereinbaren. Ein reger Austausch zwischen Lehrenden findet zudem über Stud.IP statt – auch hier können sich noch weitere Interessierte eintragen. Und wer sich weiterbilden möchte, kann auf das Workshop-Angebot der Hochschuldidaktik zurückgreifen: Viele der Angebote sind inzwischen auf Online-Kurse umgestellt.

eDidaktik-BlogOnline-Sprechstunde Lehrenden-Austausch Stud.IP

Online-Kurse der Hochschuldidaktik

Kann ich als Lehrender auch Sprechstunden per Videokonferenz abhalten?

Ja, dafür steht das Online-Konferenzsystem BigBlueButton zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über meeting.uol.de und nicht über Stud.IP. Hier können Lehrende virtuelle Räume erstellen und diese so konfigurieren, dass die eingeladenen Studierenden sie erst nach einzelner Freigabe betreten dürfen. Dazu wählen der Dozent oder die Dozentin beim Erstellen des Raums die Option „Freigabe durch Moderator bevor Raum betreten werden kann” aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dann der Reihe nach an der Sprechstunde teilnehmen – wer der oder die Nächste ist, ist für den Lehrenden über eine Warteliste nachvollziehbar. Ist es soweit, bestätigt er per Mausklick die jeweilige Teilnahme, und das Gespräch kann beginnen. Wichtig: Wer eine Sprechstunde auf BigBlueButton anbieten möchte, sollte die Teilnehmenden vorab über dieses Prozedere informieren, damit entsprechende Wartezeiten eingeplant werden können.

Mehr Infos

III. Informationen für Studierende

Allgemeine Hinweise

Studierende finden alle für das Online-Semester relevanten Infos in der Stud.IP-Veranstaltung "Zentrale Informationen fürs Studium". Alle Studierenden sind automatisch als Teilnehmende hinzugefügt worden.

Brief von Wissenschaftsminister Björn Thümler an die Studierenden (8.5.2020)

Die Universität stellt für das Sommersemester weitgehend auf Online-Lehre um – was bedeutet das für mich?

Die Bedingungen und Anforderungen an die Lehre sind in den Fächern sehr unterschiedlich. Daher arbeitet jede Fakultät auch an individuellen Lösungen, die gut zu den bisherigen Lehrkonzepten passen.

Technisch setzen wir dabei insbesondere auf asynchrone Tools der Online-Lehre. Im Unterschied zur synchronen Lehre, wo Lehren und Lernen gemeinschaftlich zeitgleich stattfindet, entkoppelt die asynchrone Lehre die Lehr- und Lernprozesse zeitlich. Beispiele dafür sind Lehrvideos, Diskussionsforen, Bereitstellung von Literatur oder ergänzende Audiodateien für Vorlesungsfolien.

Ob synchron oder asynchron - für Sie bedeutet dies, dass Sie Zugriff auf einen Arbeitsplatz mit Computer und Internetanschluss benötigen. Der PC muss dabei mit Lautsprecher und Mikrofon ausgestattet sein (z.B. Headset). Denken Sie auch an eine Webcam, um an Videokonferenzen teilnehmen zu können.

Weitere Tipps im Blog der E-Didaktik

Ich brauche psychologischen Rat in dieser Situation. Wohin kann ich mich wenden?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychologischen Beratungs-Service (PBS) sind auch in dieser Situation für die Studierenden von Universität und Fachhochschule Ansprechpartner bei allen persönlichen und studienbedingten Schwierigkeiten.

Psychologischer Beratungs-Service

Kontaktadressen "HIlfe in akuten Krisen"

Arbeitsrechtliche Informationen für jobbende Studierende

Students at Work (SAW) - Campus Office der Kooperationsstelle-Hochschule Gewerkschaften hat aktuell wichtige arbeitsrechtliche Informationen für Werkstudierende und jobbende Studierende zusammengestellt.

aktuelle Informationen Students at Work

Reduzierter Universitätsbetrieb (Sonderbetrieb)

Universitätsbibliothek: Hinweise zur Nutzung

Die Bibliothek ist für Universitätsmitglieder von Montag bis Freitag in der Zeit von 10–15 Uhr geöffnet. Die reine Ausgabe vorbestellter Bücher erfolgt für alle Nutzer außerdem montags bis freitags von 16–18 Uhr über den Ausleihschalter der Bibliothek. Die Rückgabe ausgeliehener Bücher ist montags bis freitags von 8–18 Uhr über die Bücherklappe im Foyer des BIS möglich. 

Für Anfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek montags bis freitags telefonisch unter 0441/798-4444 sowie per E-Mail unter bisehp-infzlo@uol.de von 8–17 Uhr zur Verfügung.

Campus Wechloy: Die Bibliothek auf dem Campus Wechloy ist zurzeit geschlossen.

Bitte besuchen Sie regelmäßig die unten verlinkte Seite. Dort finden Sie die jeweils aktuellen Informationen zu den Dienstleistungen der Universitätsbibliothek:

Hinweise zur Benutzung der Bibliothek im Sonderbetrieb

Ich habe meine CampusCard noch nicht validiert. Wo und wann kann ich dies tun?

Die CampusCard kann am Campus Haarentor sowie am Campus Wechloy validiert werden.
Die Foyers sind in den genannten Zeiten frei zugänglich.

Mensafoyer Campus Haarentor
montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr an den Automaten im Mensafoyer

Foyer Campus Wechloy
montags bis freitags von 6.00 bis 19.00 Uhr

CampusCard als Semesterticket

Alle Informationen zur Nutzung der CampusCard als Semesterticket sind unter den folgenden Links zu finden:

https://www.facebook.com/AstaOldenburgCvO/posts/1499623676876215?__tn__=K-R

https://asta-oldenburg.de/semesterticket/

FAQ-Liste vom Studentenwerk Oldenburg

Das Studentenwerk Oldenburg informiert zum Thema Coronavirus und beantwortet mögliche Fragen:

https://www.studentenwerk-oldenburg.de/de/corona-faq/1475-coronavirus-fragen-und-antworten.html

Lehrbetrieb im Sommersemester ab 20. April

Werden im Sommersemester Präsenzveranstaltungen stattfinden?

Die Universität geht davon aus, dass im kommenden Semester keine Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Ziel ist es, dass die Studierenden dennoch so viele Lehrveranstaltungen wie möglich erfolgreich absolvieren können. Studierende sollen grundsätzlich kein Problem mit ihrer Regelstudienzeit bekommen, wenn sie keine oder nicht alle für das Sommersemester vorgesehenen Studienleistungen erbringen können.

Fristverlängerung bis 30.09.2020 zum Nachweis von Auflagenmodulen bei vorläufiger Masterzulassung.

Vorläufig in einen Masterstudiengang zugelassene Studierende, die aufgrund der Aussetzung des Prüfungsbetriebs nicht in der Lage sind, die im Zulassungsbescheid auferlegten Module bis zum 31.03.2020 nachzuweisen, können im SoSe 2020 im Master weiterstudieren und sind verpflichtet, bis zum 30.09.2020 den Nachweis über die nachzuholenden Module zu erbringen.

Fristverlängerung bis 30.09.2020 zum Nachweis des Bachelorabschluss‘ bei vorläufiger Masterzulassung.

Im WiSe 2019/20 vorläufig in einen Masterstudiengang zugelassene Studierende, die aufgrund der Aussetzung des Prüfungsbetriebs nicht in der Lage sind, ihren Bachelorabschluss bis zum 31.03.2020 nachzuweisen, können aufgrund des heutigen Präsidiumsbeschlusses im SoSe 2020 im zweiten Mastersemester weiterstudieren und sind verpflichtet, bis zum 30.09.2020 den Nachweis ihres Bachelorabschlusses zu erbringen. 

Können Anträge per E-Mail gestellt werden?

Ja. Es ist das jeweilige Formular zu nutzen, zu unterschreiben und im PDF-Format im Anhang einer E-Mail zu übersenden.

Werden eventuelle Nachteile, die durch das Aussetzen der Lehre entstehen, ausgeglichen?

Oberstes Ziel der Universität ist, dass Studierenden durch die aktuelle Situation keine Nachteile entstehen. Das Präsidium arbeitet gemeinsam mit den Fakultäten daran, Lösungen für die ausfallenden Lehrveranstaltungen zu finden.

Schwangere und stillende Studentinnen sowie Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Um zu einer individuellen Einschätzung Ihrer Risiken durch gesundheitliche Beeinträchtigungen bei einer Tätigkeit in der UOL zu kommen, empfehlen wir Ihnen die Konsultation der behandelnden Ärztin / des behandelnden Arztes. Weitere Maßnahmen können dann getroffen werden.

Schwangere und stillende Studentinnen

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) haben auf Grundlage der vorhandenen epidemiologischen Daten SARS-CoV-2 mit Beschluss vom 19.02.2020 aus präventiver Sicht vorläufig in die Risikogruppe 3 nach Biostoffverordnung eingestuft. Das Virus kann nach bisherigem Wissen durch die Inhalation von Aerosolen sowie durch den Kontakt mit Schleimhäuten (Nase, Mund, Augen) übertragen werden. Damit kann im Bereich der Universität eine Gefährdung durch Bio-Stoffe für schwangere Frauen und stillende Mütter bestehen.

Aus Gründen der Fürsorge hat die UOL im März für schwangere Frauen und stillende Mütter, sofern sie Studentinnen sind, ein Betretungsverbot der Universität, der von ihr genutzten Gebäude und Anlagen erlassen.
Anderweitige bereits durch ein Mutterschutzverfahren festgelegte Maßnahmen werden hierdurch nicht berührt und gelten weiterhin.

Auf eigenen Wunsch und eigenes Risiko kann die Studentin für maximal 1 Stunde pro Woche die Universität, die von der Universität genutzten Gebäude und Anlagen betreten, um unaufschiebbare und/oder dringend notwendige Tätigkeiten zu erledigen. In der Gefährdungsbeurteilung festgelegte Betretungsverbote (z.B. für Labore) behalten ihre Gültigkeit.

Voraussetzung für den Aufenthalt ist die Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregel wie z.B. Abstandsgebot, „Hust- und Niesetikette“, Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske), regelmäßiges Händewaschen, kontaktlose Begrüßung.

Diese Regelung wurde verlängert und gilt bis auf weiteres.

Oldenburg, den 08. Mai 2020

Wichtige Hinweise für einen verlängerten Aufenthalt von mehr als einer Stunde:
Sollten Sie die Aufenthaltsdauer überschreiten, weil Sie an einer Veranstaltung, Exkursion, Praktika oder an einer Prüfung o.ä. teilnehmen wollen, ist eine Gefährdungsbeurteilung durch die Verantwortlichen zu erstellen und mindestens 3 Wochen vor Beginn dem Dezernat 3 zur Weiterleitung an die Stabsstelle Arbeitssicherheit vorzulegen. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Dezernat 3.

Prüfungen im Sommersemester ab 20. April

In welcher Form finden Prüfungen im Sommersemester statt?

Im Sommersemester wird die Universität alternative Prüfungsformen zu Präsenzprüfungen (Klausuren, mündliche Prüfungen) anbieten. Dies gilt auch rückwirkend für Prüfungen des Wintersemesters, die im März nicht stattfinden konnten. Darüber hinaus arbeitet das Präsidium derzeit an den rechtlichen Grundlagen, um mündliche Prüfungen digital durchführen zu können.

Ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Studiums. Kann ich notwendige Präsenzprüfungen trotz Sonderbetrieb ablegen?

Notwendige Präsenzprüfungen werden auch im universitären Sonderbetrieb ermöglicht – selbstverständlich unter den gebotenen Hygienemaßnahmen.
Eine Prüfung ist dann notwendig, wenn der Studienabschluss unmittelbar bevorsteht und keine Veranstaltungen mehr besucht werden müssen. Es handelt sich bei notwendigen Prüfungen also um die letzten zu erbringenden Prüfungsleistungen eines/r Studierenden. Bitte senden Sie das folgende Formular ausgefüllt an pruefungsamt.dez3@ujwrgiol.de und schreiben in den Betreff den Namen des/der Mitarbeitenden, der/die im Prüfungsamt für Ihren Studiengang zuständig ist:

Teilnahme an Prüfungen: Anzeige der Angehörigkeit zu einer Risikogruppe

Was ist mit Prüfungen, die nicht in Präsenz erbracht werden, z.B. Hausarbeiten, Essays oder Portfolios?

Prüfungsleistungen, die nicht in Präsenz erbracht werden, sind weiterhin innerhalb geltender Fristen z. B. über Stud.IP, E-Mail oder per Post einzureichen. Die Prüferinnen und Prüfer werden gebeten, dabei – insbesondere bei Studierenden mit Kindern – flexibel mit Fristverlängerungen umzugehen.

Sollten Unterlagen wie z. B. Zeugnisunterlagen im A12 abgeholt werden?

Nein, es erfolgt die Übersendung per Post.

IV. Informationen für Beschäftigte

Reduzierter Universitätsbetrieb (Sonderbetrieb)

Regeln und Gefährdungsbeurteilungen für den "Sonderbetrieb"

Grundsätzlich sind sämtliche Gebäude der Universität Oldenburg gesperrt und sollen möglichst nicht betreten werden. Derzeit wird aber stufenweise ein sogenannter Sonderbetrieb realisiert. Ziel ist dabei ein stark reduzierter Präsenzbetrieb auf dem Campus.

Die erste Stufe des Sonderbetriebs sieht vor, insbesondere den Zugang zu den Laboren zu ermöglich. Auch Arbeitsbereiche, die für den Laborbetrieb erforderlich sind, sollen einbezogen werden. Dabei sind besondere organisatorische sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen nötig.

Als Orientierung und Leitfaden zur Vorbereitung des universitären Sonderbetriebs dient die Handreichung „Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der UOL".

Weitere Informationen zu den Themen Hygienekonzepte, Gefährdungsbeurteilungen, etc. finden Sie hier.

Erläuterung zu den Ausnahmen von der Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) auf den Verkehrsflächen der universitären Gebäude.

Zum Schutz der Gesundheit hat das Präsidium am 20.05.2020 eine grundsätzliche Maskenpflicht, also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), auf den Verkehrsflächen für alle Gebäude und Anmietungen der Universität beschlossen, und hinsichtlich möglicher Ausnahmen für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen auf die niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie verwiesen.  

Die Regelung der Ausnahmen

Danach sind Personen, für die aufgrund einer Behinderung oder von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung ausgenommen (§ 9 Abs. 3 der Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vom 08.05.2020 zuletzt geändert am 19.06.2020).

In den FAQs der Niedersächsischen Landesregierung zu diesem Thema wird weiter erläutert:

Menschen, bei denen es aufgrund einer Behinderung durch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu erheblichen Einschränkungen in der Kommunikation oder der Sinnenwahrnehmung kommt (z.B. bei Menschen, die auf Gebärdensprache angewiesen sind, blinde Menschen oder Menschen mit Sprachebehinderungen oder schwerer geistiger Beeinträchtigung etc.), müssen auch beim Einkaufen oder im ÖPNV keine solche Bedeckung tragen.
Der Nachweis kann beispielsweise über den Schwerbehindertenausweis, beispielhaft hier mit den Merkzeichen GL (Gehörlos), BL (Blindheit) oder TBL (Taubblindheit) angetreten werden.

Auch wem es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. bei allergischen Reaktionen auf eine Maske, bei entsprechender psychischer Beeinträchtigung oder anderen Krankheitsbildern, wie etwa einem verringerten Lungenvolumen, bei schwerem Asthma, Herz- oder Lungenerkrankungen etc. = nicht abschließende Aufzählung), ist von der Pflicht ausgenommen. Tätigkeitsbezogene Belastungen (körperliche Anstrengung, Arbeiten unter besonderen klimatischen Bedingungen etc.) können diese Schwelle der Zumutbarkeit senken. 

Antrag auf Freistellung

Beschäftigte, die eine Ausnahme von der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geltend machen wollen, können dies bei der Leitung ihrer Organisationseinheit formlos beantragen, die den Antrag zur Prüfung an das Personaldezernat weiterleitet.

Auf einen Nachweis im engeren Sinne z.B. durch ein ärztliches Attest kann verzichtet werden, wenn das Vorliegen der Voraussetzungen im dienstlichen Miteinander bekannt und glaubhaft ist. Ein ärztliches Attest sollte sich auf die Bestätigung beschränken, dass das Tragen eines MNS aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, und auf die Offenlegung des Befundes verzichten. Ist das nicht umsetzbar, können antragstellende Beschäftigte ihr Attest über die Stabstelle Arbeitssicherheit vom Betriebsärztlichen Dienst einordnen lassen, so das Dienststelle und die zuständige Leitung der Organisationseinheit keine Kenntnis von der zugrundeliegenden Erkrankung haben.

Nur erläuternd wird darauf hingewiesen, dass bei Nichtbeachtung der Anordnungen nur innerdienstlich reagiert werden kann; insbesondere finden die infektionsschutzrechtlich fundierten Bußgeldvorschriften keine Anwendung.

 

Prüfung von zumutbaren Alternativen

Es ist in jedem Fall zu prüfen, ob es zumutbare Alternativen gibt, die den mit den MNS verfolgten Schutz näherungsweise erreichen. Das können auch die sonst nicht durchgängig anerkannten Visiere sein;  auch locker vorgehaltene Schals, die nur bei konkreten Begegnungen auf den Fluren zum Einsatz kommen, auf denen der Abstand nicht gewahrt werden kann, sind sinnvolle Alternativen. Weiter kann erwogen werden, ob die Nutzung der universitären Verkehrsflächen in weniger intensiv genutzten Zeitfenstern gestaltbar ist.  

Dazu das Schreiben des Präsidiums vom 20.5.2020:

 

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

im Zusammenhang mit der aktuellen stufenweisen Ausweitung des Universitätsbetriebs (Sonderbetrieb) wird sich auch die Anzahl der Mitglieder, Angehörigen und Gäste in den Gebäuden der Universität wieder erhöhen. Sicherlich ist es dabei nicht möglich, auf den Verkehrsflächen (z. B. Eingangsbereiche, Flure, Treppenhäuser) in den Gebäuden und Anmietungen der Universität immer den gebotenen Mindestabstand einzuhalten. Zum Schutz der Gesundheit hat das Präsidium daher eine grundsätzliche Maskenpflicht, also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), auf diesen Verkehrsflächen für alle Gebäude und Anmietungen beschlossen.

Bitte beachten Sie, dass die Maskenpflicht ab sofort gilt.

Mögliche Ausnahmen von der Maskenpflicht für Personen mit körperlichen beziehungsweise gesundheitlichen Einschränkungen orientieren sich an der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen#

Herausgabe von Mund-und-Nasen-Maske (Alltagsmaske)

Für den Sonderbetrieb gibt die Universität Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmasken) heraus. Es handelt sich dabei um wasch- und bügelbare Mehrweg-Baumwollmasken. Diese Alltagsmasken sind weder ein zertifiziertes Medizinprodukt noch eine persönliche Schutzausrüstung.
Trotzdem können diese „Kleidungsstücke“ die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs, z. B. beim Husten reduzieren und damit eventuell die Ausbreitung von SARS-CoV-2 ggf. wirksam verlangsamen.

Vorgaben für die Verteilung:

  • Es werden maximal 2 Masken pro Person ausgegeben. Bei höheren Bedarf , ist die schrifliche Zustimmung der Stabsstelle Arbeitssicherheit erforderlich.
  • Die Masken werden nur gegen vollständig und leserlich ausgefüllte, sowie unterschriebene Bestellformulare ausgegeben.
  • Die ausgegebenen Masken werden als Persönliche Schutzausrüstung namentlich zugeordnet, erfasst und gemäß der rechtlichen Verpflichtungen der UOL dokumentiert.
  • Unzulässige, Doppel- oder Mehrfachbestellungen werden der OE in Rechnung gestellt.
  • Ersatzbeschaffungen für abhandengekommene Masken sind bei der Stabsstelle Arbeitssicherheit zu beantragen.

Wer erhält Alltagsmasken:

  • Beschäftigte und studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte unter Angabe ihrer Personal-Nr..
  • Studierende, die im Rahmen von Bachelor- oder Masterarbeiten tätig sind, mit Angabe ihrer Matrikel-Nr. und einem Vermerk im Feld „Genehmigung für höhere Stückzahl“.
  • Stipendiaten, mit genauen Angabe zum Stipendium im Feld „Genehmigung für höhere Stückzahl“
    OHNE diese Angaben werden keine Maske ausgegeben!

Um die Ausgabe möglichst zügig und kontaktlos zu gestallten, sollen die Alltagsmasken für jede OE mit dem Bestellformular gesammelt angefordert werden.

Ausgabeort:
Laborbedarfslager
Ausgabezeiten:
Mo-Fr: 9:30 - 12:00 Uhr
Mo-Do: 14:00 - 15:00 Uhr

HINWEISE: Bitte nur eine Person zur Abholung schicken und eine Transportmöglichkeit (Tragetasche o.ä.) mitbringen. Die Herausgabe erfolgt nur mit dem Bestellformular.

Downloads:
Bestellformular (das Formular herunterladen, danach ist es auszufüllen)
Alltagsmaske Kurzanleitung
How to wear cloth face masks

Hinweisschild MNS-Tragepflicht

Wie Sie den Aufkleber oder auch den Download für das Hinweisschild zum Mund-Nasen-Schutz erhalten, erfahren Sie hier.

Homeoffice-Regelungen für die Zeit des Sonderbetriebs

Alle Beschäftigten der Universität sollen ab dem Zeitpunkt der Sperrung - soweit möglich - grundsätzlich überwiegend zu Hause arbeiten („Homeoffice“). Bitte beachten Sie dabei die kürzlich kommunizierten Regelungen des Entwurfs zur „Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während der Zeit der Coronakrise“.

Wir bitten Sie um den Einsatz Ihres dienstlichen Laptops oder – in Abstimmung mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten – die Mitnahme eines dienstlichen PC nebst erforderlichem Zubehör. Bitte beachten Sie: Wenn Sie mit privaten Geräten auf die universitäre IT-Infrastruktur zugreifen, so ist dies nur im Rahmen einer von den IT-Diensten autorisierten Infrastruktur erlaubt. Weitere Hinweise werden von den IT-Diensten bereitgestellt:

https://uol.de/itdienste

Bin ich während des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb) weiterhin zur Arbeit verpflichtet?

Das Verlegen Ihres Arbeitsorts nach Hause bedeutet, dass Sie weiterhin zur Arbeit verpflichtet sind, sofern diese von Ihnen gefordert wird. Es wird grundsätzlich erwartet, dass Sie während Ihrer üblichen Arbeitszeit telefonisch erreichbar sind und sich für einen jederzeitigen Abruf für die Ausführung wichtiger Arbeiten an der Universität bereithalten. Zudem bitten wir Sie, regelmäßig Ihre E-Mails abzurufen und ggf. zu bearbeiten (z. B. über Webmail) und sich hier über aktuelle Entwicklungen informieren.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird jederzeit sichergestellt.

Was geschieht mit bereits genehmigten Erholungsurlauben oder andersartigen Freistellungen für die Zeit des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb)?

Bereits genehmigte Erholungsurlaube oder andersartige Freistellungen bleiben gültig.

Was ist mit Beschäftigten, die die Universität nicht betreten dürfen und aufgrund des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb) auch keine Möglichkeit zur Erbringung ihrer Arbeitsleistung bzw. der Leistung ihres Dienstes haben?

Sollten Sie nicht für Tätigkeiten an Ihrem universitären Arbeitsplatz vorgesehen sein und Ihre Arbeit sich nicht im Homeoffice erledigen lässt, sind Sie - nach Absprache mit der bzw. dem Vorgesetzten - freigestellt. Dennoch gelten auch für Sie die Verpflichtungen, während Ihrer üblichen Arbeitszeit telefonisch erreichbar zu sein und für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität zur Verfügung zu stehen. Zudem informieren Sie sich bitte regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen der Universität und rufen Sie Ihre Mails ab. Sie werden per E-Mail und über die Internetseite ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wieder aufgenommen wird.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird jederzeit sichergestellt.

Weitere Hinweise

Mobile Arbeit: Dienstvereinbarung

Stand dieser Information: 17. März 2020

Zwischen dem Präsidium und dem Personalrat ist der Entwurf einer befristeten Dienstvereinbarung über Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise ("DV Mobiles Arbeiten Krise") abgestimmt worden. Diese Dienstvereinbarung soll – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Personalrat – kurzfristig zwischen dem Präsidium als Dienststellenvertretung und dem Personalrat abgeschlossen werden.

Die im Entwurf vorgesehenen Regelungen treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die Dienstvereinbarung  steht einschließlich der dazugehörigen Formblätter im Verwaltungsportal zur Verfügung (Personalservice/Mobiles Arbeiten).

Die Dienstvereinbarung sieht vor, dass die zuständigen Vorgesetzten jeweils individuell ihre Zustimmung zu mobilem Arbeiten erteilen können. Weiter besteht zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Universität Oldenburg auch die Möglichkeit einer Anordnung von mobilem Arbeiten durch die zuständigen Vorgesetzten.

Voraussetzung ist, dass die inhaltliche Tätigkeit der jeweiligen Kolleginnen bzw. Kollegen eine Tätigkeit im Rahmen von mobilen Arbeiten erlaubt und dass die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen. Bitte stimmen Sie Anträge auf mobiles Arbeiten mit Ihren Vorgesetzten ab.

Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise

Antrag auf mobile Arbeit

Telearbeitsvereinbarungen

Für einen Antrag auf Telearbeit gelten die in der Dienstvereinbarung über Telearbeit geregelten Rahmenbedingungen.
Es handelt sich dabei nicht um das Mobile Arbeiten/ Homeoffice gemäß der Dienstvereinbarung über Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise ("DV Mobiles Arbeiten Krise").
Bei Fragen können Sie sich gerne an das Team der Arbeitssicherheit wenden.

Detaillierte Informationen zur Telearbeit finden Sie unter dem folgendem Link:

Telearbeit

Informationen zur Nutzung von IT-Services während des Sonderbetriebs.

Die IT-Dienste der Universität stellen auf ihrer Homepage alle Informationen bereit. Diese werden regelmäßig aktualisiert.

Tipps zum Homeoffice mit Kindern

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt Tipps zum Homeoffice mit Kindern.
Für alle Eltern, die aktuell ihre Kinder zu Hause betreuen und parallel dazu im Homeoffice arbeiten, hier ein paar Tipps der Aktion Das sichere Haus, wie sie die Doppelbelastung möglichst sicher und gesund bewältigen können:

  • Versuchen Sie einen festen Zeitraum zu definieren, an dem Sie im Homeoffice arbeiten. Besprechen Sie vorher mit Ihrem Arbeitgeber, ob Sie einige Arbeiten zum Beispiel auch am Abend erledigen können, wenn die Kinder im Bett sind.
  • Falls Sie im Homeoffice kein eigenes Büro zur Verfügung haben, richten Sie eine „Bannmeile" ein. Das signalisiert anderen: "Bitte nicht stören, hier wird gearbeitet." Als Barriere eignen sich zum Beispiel Klebeband oder Kissen auf dem Fußboden.
  • Falls Sie zu zweit im Homeoffice sind, definieren Sie klare Zeiten für die jeweilige Kinderbetreuung. Bei schönem Wetter: Draußen spazierengehen mit Kindern ist noch möglich. Bei schlechtem Wetter: eine Broschüre der Aktion Das sichere Haus bietet Spieleideen für drinnen: https://das-sichere-haus.de/broschueren/sicher-gross-werden .

Stress und Hektik begünstigen Stürze – die häufigste Unfallursache im Homeoffice.

  • Achten Sie darauf, dass Kabel von PC, Laptop und Drucker so verstaut sind, dass Sie nicht darüber fallen oder sich einfädeln können. Kleben Sie lose Kabel mit breitem Klebeband auf dem Fußboden fest.
  • Herumliegendes Spielzeug wird schnell zur Stolperfalle. Halten Sie Ihre Kinder dazu an, möglichst nur im eigenen Zimmer zu spielen.
  • Beenden Sie Ihre Arbeit im Homeoffice, wenn Sie kochen wollen und kleine Kinder im Haushalt leben. Heiße Speisen, die unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen, sind eine ernst zu nehmende Gefahrenquelle.
  • Legen Sie genügend Pausen mit Dehn- und Streckübungen ein. Improvisierte Homeoffice Plätze sind oft nicht ergonomisch.

Schließung von Kindergärten und Schulen

Werden Kindergärten und Schulen geschlossen, besteht für minderjährige Kinder möglicherweise ein verstärkter Betreuungsbedarf. Ist eine anderweitige Betreuung (als eine persönliche) nicht gewährleistet oder auch häusliches Arbeiten in Form von Telearbeit oder mobilem Arbeiten nicht möglich, kann die Universität Oldenburg für Beamtinnen und Beamte nach Maßgabe der näheren Umstände des Einzelfalls Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge gemäß Nds. Sonderurlaubsverordnung gewähren.

Für Tarifbeschäftigte kann Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts gemäß § 29 Abs. 3 TV-L gewährt werden.

Bitte beachten Sie, dass diese nach Tarif- und Beamtenrecht sowie der bisher maßgeblichen Rechtsprechung auf wenige Tage begrenzt sind. Ob es hierzu mit Blick auf die vorhersehbar länger andauernde Sondersituation neue Regelungen geben wird, bleibt abzuwarten.

Sofern Sie betroffen sind, melden Sie sich bitte bei ihrem Vorgesetzten.
Weitere Informatinen erhalten Sie auch beim Familienservice der Universität Oldenburg.

Meine KiTa bietet eine Notbetreuung. Kann die Uni bei dem Antrag auf einen Notbetreuungsplatz unterstützen?

Ja, bitte stellen Sie in jedem Fall einen Antrag, wenn Sie Bedarf für einen Betreuungsplatz für Ihr Kind / Ihre Kinder haben. Das Dezernat 1- Personal/Organisation unterstützt Sie und bemüht sich, Ihren Antrag erfolgsorientiert zu begleiten.

Schwangere Beschäftigte und Beschäftigte mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Beschäftigte mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Um zu einer individuellen Einschätzung Ihrer Risiken durch gesundheitliche Beeinträchtigungen bei einer Tätigkeit in der UOL zu kommen, empfehlen wir Ihnen die Konsultation der behandelnden Ärztin / des behandelnden Arztes. Weitere Maßnahmen können dann getroffen werden.

Schwangere und stillende Beschäftigte

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) haben auf Grundlage der vorhandenen epidemiologischen Daten SARS-CoV-2 mit Beschluss vom 19.02.2020 aus präventiver Sicht vorläufig in die Risikogruppe 3 nach Biostoffverordnung eingestuft. Das Virus kann nach bisherigem Wissen durch die Inhalation von Aerosolen sowie durch den Kontakt mit Schleimhäuten (Nase, Mund, Augen) übertragen werden. Damit kann im Bereich der Universität eine Gefährdung durch Bio-Stoffe für schwangere Frauen und stillende Mütter bestehen.

Aus Gründen der Fürsorge hat die UOL im März für schwangere Frauen und stillende Mütter, sofern sie Beschäftigte und / oder Studentinnen sind, ein Betretungsverbot der Universität, der von der Universität genutzten Gebäude und Anlagen, erlassen.

Anderweitige bereits durch ein Mutterschutzverfahren festgelegte Maßnahmen werden hierdurch nicht berührt und gelten weiterhin.

Die Regelungen zum mobilen Arbeiten für Beschäftigte können Anwendung finden, wenn dies ohne Betreten der Universität wie erläutert möglich und zweckmäßig ist.

Auf eigenen Wunsch und eigenes Risiko kann die Beschäftigte für maximal 1 Stunde pro Woche die Universität, die von der Universität genutzten Gebäude und Anlagen betreten, um unaufschiebbare und/oder dringend notwendige Tätigkeiten zu erledigen. In der Gefährdungsbeurteilung festgelegte Betretungsverbote (z.B. für Labore) behalten ihre Gültigkeit.

Bei Beschäftigten ist vorab der Verantwortliche über den Aufenthalt zu informieren. Die Einhaltung der hygienischen Bedingungen und Umsetzung von Schutzmaßnahmen auf Basis der besonderen Gefährdungsbeurteilung zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der Universität Oldenburg sind von dem Vorgesetzten zu gewährleisten.

Diese Regelung wurde verlängert und gilt bis auf weiteres.

Oldenburg, den 08. Mai 2020

Wichtige Hinweise für einen verlängerten Aufenthalt von mehr als einer Stunde:
Sollten Sie die Aufenthaltsdauer überschreiten müssen, weil Sie an einer Veranstaltung (z.B. Besprechung, Fortbildung etc.) teilnehmen wollen, ist eine Gefährdungsbeurteilung durch die Verantwortlichen zu erstellen und mindestens 3 Wochen vor Beginn dem Dezernat 1 zur Weiterleitung an die Stabsstelle Arbeitssicherheit vorzulegen.

Darf ich dem Dienst fernbleiben, um zu vermeiden, mich auf dem Weg zur Arbeit oder durch Kontakte am Arbeitsplatz anzustecken?

Die Angst, sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nachvollziehbar, berechtigt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach aktueller Risikoeinschätzung aber nicht dazu, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. 

Die Universität informiert regelmäßig über der Fortgang der Maßnahmen unter der Rubrik "I. Aktuelle Situation an der Universität Oldenburg". Hier erfahren Sie aktuelle Verhaltensregeln und entsprechende Maßnahmen.

Ich pendle zur Arbeit und bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Darf ich, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, zu Hause bleiben?

Es gibt derzeit keine Verbote zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Jedoch sind hierbei die aktuellen Hygienemaßnahmen der Betreiber zu beachten.

Ansonsten tragen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich das Wegerisiko und müssen sicherstellen, wie sie die Dienststelle erreichen.

Ich habe immungeschwächte bzw. chronisch kranke Angehörige zu Hause, kann ich von zu Hause arbeiten?

Zum Schutz Ihrer Angehörigen sollten Sie sich genauso umsichtig verhalten, wie Sie es in der Grippezeit tun würden. Ansonsten besteht im dienstlichen Umfeld kein höheres Risiko, sich anzustecken, als im privaten Umfeld. Die Angst, sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nachvollziehbar, berechtigt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach aktueller Risikoeinschätzung aber nicht dazu, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. 

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter der Rubrik  "VII. Gesundheit & Hygiene"

V. Reisen

Planung und Genehmigung von Dienstreisen

Das Präsidium hat mit seiner Staffmail vom 27.07.2020 neue Informationen zum Thema Reisetätigkeit an der Universität herausgebracht:

  • Internationale Dienstreisen: Auf internationale Dienstreisen soll weiterhin verzichtet werden. Nur zwingend erforderliche oder besonders wichtige Dienstreisen können bei Darlegung der entsprechenden Gründe ausnahmsweise genehmigt werden.
  • Nationale Dienstreisen: Auch auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands soll nach wie vor weitestgehend verzichtet werden. Nur dringend erforderliche bzw. wichtige Dienstreisen sind - möglichst unter Vermeidung öffentlicher Verkehrsmittel - genehmigungsfähig.

Bei Dienstreisen sind in jedem Fall die aktuellen Regelungen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen, etwaige Quarantäneregelungen sowie Warnhinweise (z. B. des Robert-Koch-Instituts oder des Auswärtigen Amts), insbesondere zu Risikogebieten, zu beachten.

Für die Zuständigkeit zur Genehmigung gibt es keine Sonderregelungen. Es gelten die "Regelungen der Richtlinie für die Genehmigung von Dienstreisen" der Universität Oldenburg. Den genehmigenden Stellen obliegt die Bewertung der dargelegten Begründungen und ggf. dargelegten Hygiene- und Schutzmaßnahmen. An eine Genehmigung sind strenge Maßstäbe anzulegen.

Eine Genehmigung über die Stabsstelle Arbeitssicherheit ist nicht erforderlich. Eine Beratung ist aber zu (fast) jederzeit möglich.

Es wird darum gebeten, bereits die Antragsstellung auf Genehmigung einer Dienstreise kritisch zu überdenken und insbesondere zu prüfen, ob der Zweck der Dienstreise auch auf anderem Weg oder zu einem späteren Zeitpunkt erreicht werden kann. Zu dieser Überlegung gehört auch die Prüfung, welcher Schaden entstehen würde, wenn die Reise nicht angetreten werden würde. Nur wenn die Abwägung dieser Aspekte zugunsten der Reiseabsichten ausfällt, wird auch die zuständige Leitung zu einer Genehmigung kommen können.

Mit diesen Überlegungen könne alle einen Beitrag dazu leisten, das Infektionsgeschehen auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten. Eine verantwortliche Reisemobilität ist neben unserem Kontaktverhalten ein wichtiger Faktor, um Infektionen zu vermeiden.

Dienstrechtliche und tarifrechtliche Hinweise zu Auslandsreisen

In der Staffmail vom 26.6.2020 wurden aktuelle Hinweise zu Auslandreisen gegeben:

Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie und der bevorstehenden Ferienzeit sind die aktuellen dienstrechtlichen und tarifrechtlichen Hinweise zu Auslandsreisen (RdErl. des MI vom 11.06.2020 für Beamtinnen und Beamte sowie RdErl. des MF vom 18.06.2020 für Tarifbeschäftigte) zu beachten.

Beamte

Tarifbeschäftigte

Ich plane privat eine Reise in ein besonders betroffenes Land. Was muss ich beachten?

Regelung der zuständigen Ministerien:

Vor bereits geplanten oder gebuchten Urlaubsreisen in ein nach den Reisehinweisen des RKI oder Auswertigen Amts besonders betroffenes Land bzw. Gebiet wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen des RKI und AA sind insoweit zu beachten.

  • Dienstrechtlicher Hinweis: Eine gleichwohl angetretene Urlaubsreise, die zu einer Infektion mit dem Corona-Virus führt, kann einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur Gesunderhaltung darstellen und ggfs. eine disziplinarrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.
  • Hinweis für Tarifbeschäftigte: Besuchen Tarifbeschäftigte gleichwohl ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA betroffenes Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z.B. Erkrankung, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse)

Ich bin zurück von einer Reise und erste Krankheitssymptome entwickeln sich – was muss ich tun?

Ich bin StudentIn der Uni Oldenburg, befinde mich gerade im Ausland und komme aufgrund von Reisebeschränkungen nicht zurück. Was soll ich tun?

Bitte schreiben Sie eine Mail an 

Schildern Sie unter Mitteilung Ihrer Matrikelnummer Ihre Situation und Ihr konkretes Anliegen (z.B. Nichterscheinen bei angemeldeten Prüfungen).

Ich bin StudentIn der Uni Oldenburg und möchte ein bereits angetretenes Auslandssemester abbrechen. Ist das möglich? Finden Prüfungen und Praktika statt?

Bitte schreiben Sie eine Mail an studium@uol.de und schildern Sie unter Mitteilung Ihrer Matrikelnummer Ihre Situation und welche Fragen Sie konkret in Bezug auf die Fortsetzung Ihres Studiums an der Uni Oldenburg haben.

VI. Veranstaltungen

Öffentlichen Veranstaltungen an der Universität.

Bis auf Weiteres finden keine Tagungen, Workshops oder jegliche andere öffentlichen Veranstaltungen der Universität Oldenburg statt (weder auf dem Campus noch an anderen Orten). 

Wie sieht es mit Gremiensitzungen und Zusammenkünften im Rahmen der regulären Arbeitstätigkeit aus?

Zurzeit, im reduzierten Betrieb, dürfen keine Gremiensitzungen in Präsenzform abgehalten werden. Ob diese stattdessen per Videokonferenz durchgeführt werden können, wird zeitnah geklärt.

VII. Allgemeine Corona-Informationen (Hygine/Symptome/Erkrankung/Schutz/etc.)

Wer sind Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko?

null

Können importierte Waren, Gegenstände, Verpackungen (Kartons,Briefumschläge) aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. (BfR)

Kann das Virus von Haustieren auf den Menschen überspringen?

Ein Überspringen des neuartigen Coronavirus COVID-19 vom Menschen auf seine Haustiere und umgekehrt ist bislang nicht nachgewiesen. Somit ist bislang kein spezieller Schutz für Hund oder Katze notwendig.
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV der Schweiz hat hierzu Informationen bereitgestellt.

Die WHO gibt auf diese Frage folgende Antwort:

Can I catch COVID-19 from my pet?
"No. There is no evidence that companion animals or pets such as cats and dogs have been infected or could spread the virus that causes COVID-19.

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

Grundlage der persönlichen Hygiene ist das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände. Das Robert-Koch-Institut gibt hierzu ein Infomationsblatt heraus.

Nur in Einzelfällen ist eine Händedesinfektion sinnvoll und erforderlich. Zum Beispiel beim Umgang mit potentiell infektiösem Material.
 

Ich fühle mich krank, zeige Symptome wie Fieber, trockenen Husten und Abgeschlagenheit - was muss ich tun?

Melden Sie sich zur weiteren Abklärung zunächst ausschließlich telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin. Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Stadt Oldenburg wenden: 
Telefon: 116 117 (bundesweit)

Weitere Vorgehensweise für:

  • Beschäftigte: Informieren Sie im Verdachtsfall bitte telefonisch oder per Mail Ihren Vorgesetzten sowie das Dezernat 1.
     
  • Studierende: Informieren Sie im Verdachtsfall bitte telefonisch oder per Mail den InfoService des Dezernats 3 (studium@uol.de oder 0441/798-2728).
    Die Servicezeiten InfoLine Studium finden Sie unter https://uol.de/dezernat3/infoservice.

Wie sollen sich Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhalten (z.B. bei vorliegenden Grunderkrankungen, unterdrücktem Immunsystem, ...)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion.
Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann. Erkrankte sollten rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmenund sich beraten lassen.

Weitere Informationen für Beschäftigte

Weitere Informationen für Studierende

Das RKI hat hierzu eine eigene Information herausgegeben.

Ich hatte Kontakt zu Menschen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde zeige aber keine Symptome. Was soll ich tun?

Als Kontaktpersonen gelten Menschen mit einem definierten Kontakt zu einem bestätigten Fall von COVID-19 ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome des Falles. 

Das Robert Koch Institut gliedert die Kontakt-Infektionsrisiken in verschiedene Kategorien und gibt entsprechde Verhaltenshinweise bekannt.  

Sollten Sie von dem ein oder anderen Verfahren betroffen sein, melden Sie sich bitte auch umgehend bei der Univeristät Oldenburg.

  • Beschäftigte: Informieren Sie im Verdachtsfall bitte telefonisch oder per Mail Ihren Vorgesetzten sowie das Dezernat 1.
     
  • Studierende: Informieren Sie im Verdachtsfall bitte telefonisch oder per Mail den InfoService des Dezernats 3 (studium@uol.de oder 0441/798-2728).

Ich bin von der amtsärztlichen Isolierungsmaßnahme betroffen. An wen muss ich mich wenden? Was sind die nächsten Schritte?

  • Beschäftigte: Von dieser Isoliermaßnahme betroffene Beschäftigte wenden sich bitte telefonisch oder per Mail an ihren jeweiligen Personalvorgesetzten. Beschäftigte, die aufgrund der Isolierungsmaßnahme nicht an die Universität kommen können, erhalten ihr Gehalt bzw. Vergütung unverändert weiter. Die Mitteilung darüber erfolgt über die Vorgesetzten an das Personaldezernat. In diesem Rahmen wird auch geprüft und entschieden, ob die Erledigung von Dienstaufgaben von zu Hause aus praktisch möglich und rechtlich anordnungsfähig ist.
     
  • Studierende: Von Isoliermaßnahmen betroffene Studierende wenden sich bitte telefonisch oder per Mail an den InfoService des Dezernats 3 (studium@uol.de oder 0441/798-2728). Die Universität wird Sorge dafür tragen, dass diesen Studierenden keine Nachteile entstehen.

 

Wer ordnet Quarantänemaßnahmen an?

Anordnung und Organisation einer Quarantäne erfolgen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die örtlich zuständigen Landesgesundheitsbehörden. Rechtlich ermöglicht das Infektionsschutzgesetz den zuständigen Landesgesundheitsbehörden, unter anderem Personen dazu zu verpflichten, den Ort, an dem sie sich befinden, nicht zu verlassen oder bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt worden. (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)

Was passiert, wenn jemand gegen die Quarantäneanordnung verstößt?

Die Durchsetzung von Quarantäne-Anordnungen erfolgt durch die Polizeibehörden vor Ort.

Gemäß § 74 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wird derjenige mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft, der eine nach § 73 Absatz 1 oder Absatz 1a Nummer 1 bis 7, 11 bis 20, 22, 22a 23 oder 24 IfSG bezeichnete vorsätzliche Handlung begeht und dadurch eine in § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 IfSG genannte Krankheit oder einen in § 7 IfSG genannten Krankheitserreger verbreitet. 

Mit Wirkung zum 01.02.2020 ist die CoronaVMeldeV in Kraft getreten. Danach fällt Covid-19 unter die Meldepflicht des § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des IfSG.

(Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)

Werjlbmaa/stercfy1 (christigtan.zerenqzkkenfq2ms@uox0npll.2bdeqlwl) (22.09.2020)