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FAQ - Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Informationen zum Sonderbetrieb der Universität im Rahmen der Corona-Pandemie

Aktuelles

I. Aktuelle Situation an der Universität Oldenburg (Stand: 03.03.2021)

Brief des Präsidenten vom 02.03.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

vor einem Jahr, im März 2020, wurde die Universität durch die rasante Ausbreitung der Corona-Pandemie überrascht und musste vorübergehend ihren Betrieb weitgehend herunterfahren. Seitdem hat die Universität in Anpassung an die jeweilige Bedrohungslage unterschiedliche Formen von „Sonderbetrieb“ durchlebt. Jetzt geht es an die Planung des Sommersemesters 2021. Ich hätte mich gefreut, wenn ich Ihnen heute verkünden könnte, dass im Sommersemester in großem Stile Präsenzlehre stattfinden kann. Insbesondere für die Studierenden, die im Herbst das Studium aufgenommen haben, hat es noch gar keine Gelegenheit gegeben, die Universität als lebendigen Campus kennenzulernen.

Leider müssen wir das kommende Semester wiederum als digitales Semester gestalten. Trotz leichter Lockerungen im öffentlichen Leben ist die Pandemie nicht vorbei. Es zeichnet sich eine dritte Welle ab.

Heute hat das Präsidium einen entsprechenden Beschluss für den Lehrbetrieb im Sommersemester 2021 gefasst:

  • Lehrveranstaltungen finden grundsätzlich ausschließlich online statt. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, entfallen grundsätzlich. Es finden grundsätzlich keine Prüfungen in Präsenz statt.
  • Ausnahmen zur Durchführung von fachpraktischen Veranstaltungen oder Prüfungen in Präsenz können vom Präsidium auf begründeten Antrag der Fakultät nach strenger Prüfung unter Berücksichtigung der Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzordnung durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit und die Vizepräsidentin für Studium und Lehre erteilt werden.

Die Erfahrungen, die wir durch die Pandemie gemacht haben, werden uns alle noch lange begleiten. Als Universität wollen wir aus diesen Erfahrungen lernen. Wir haben damit – Sie wissen es – bereits begonnen. Digitales Lehren und Lernen funktioniert mittlerweile schon deutlich flüssiger als noch vor einem Jahr. Auch die Forschung hat weitgehend belastbare Lösungen für ihre vielfältigen Aufgaben gefunden. Doch wir wollen die Erkenntnisse, die wir und viele andere so teuer erkauft haben, auch systematisch nutzen, um die Universität Oldenburg und die Hochschullandschaft in Niedersachsen für die Zukunft besser aufzustellen.

Dazu gehört es, dass wir das, was am digitalen Lehren und Lernen besser war als in Präsenz, in die Zeit nach der Pandemie mitnehmen wollen. Die Zukunft wird anders aussehen als die Vergangenheit. Sie wird durch digitale Möglichkeiten bereichert sein, die vor einem Jahr noch futuristisch gewirkt hätten – Möglichkeiten für erhöhte Teilhabe über diverse Zugänge und für diverse Zielgruppen, Möglichkeiten für mobilere Arbeit, Möglichkeiten für flexibleren, weniger formalisierten Austausch über große und kleinere Distanzen. Diese und weitere Chancen, die aus der Krise erwachsen sind und noch erwachsen werden, wollen wir gemeinsam ausloten und realisieren.

Die Perspektive für das Jahr 2021 ist hoffnungsvoll. Eine Reihe effektiver Impfstoffe ist bereits auf dem Markt und das Testen wird immer weiter ausgedehnt. Gleichwohl muss ich einmal mehr an Sie appellieren, weiter durchzuhalten. Es ist nicht angenehm, aber es ist notwendig.

Im Namen des Präsidiums

Ihr

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Wo finde ich die aktuelle Ausgabe der "Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der UOL"?

Die aktelle Ausgabe finden Sie unter "VIII. Dateien zum Herunterladen".

Was ist bei auftretenden Infektionen an der Universität zu berücksichtigen?

Bitte halten Sie sich grundsätzlich an die an der Universität gültigen Abstands- und Hygieneregeln.

Sollte es zu einer Infektion kommen, bitten wir Sie die Universität darüber zu informieren. Die zentralen Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter "Wie sollen sich Corona-positive getestete Personen und Kontaktpersonen verhalten? "

Sollten Sie sich krank fühlen und Symptome einer Corona-Infektion zeigen gehen Sie bitte wie unter "Ich fühle mich krank und zeige Symptome einer Corona-Infektion. Was muss ich tun?"  beschrieben vor.

Dürfen externe Personen die Universität betreten?

Die hierzu aktuell gültige Regelung entnehmen Sie bitte den "Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen" in der aktuellen Fassung. Sie finden diese in der Rubrik VIII. Dateien zum Herunterladen.

Informationen für Risikopersonen

Worauf muss ich bei einem Aufenthalt an der Universität achten? Können sich kurzfristige Änderungen ergeben?

Alle Personen, die sich an der Universität Oldenburg aufhalten, sind verpflichtet, die geltenden Hygieneregeln gemäß den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ einzuhalten. Entsprechende Hinweise finden Sie auf Aushängen, Hinweisschildern und der Homepage der Universität.

Bei der Organisation des universitären Betriebs ist sicherzustellen, dass relevante Aufgabenbereiche nicht ausfallen. Beachten Sie bitte, dass jederzeit die Situation eintreten kann, dass Teile oder die gesamte Universität wieder in einen präsenzreduzierten Sonderbetrieb oder in den Notbetrieb überführt werden müssen.

Konzepte und Gefährdungsbeurteilungen im Sonderbetrieb

Die von den Leitungen der Organisationseinheiten erstellten Konzepte für Tätigkeiten im Sonderbetrieb müssen über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorgelegt werden.
Bereits genehmigte Konzepte behalten ihre Gültigkeit.
Bestehende Konzepte können bei Bedarf von den Leitungen der Organisationseinheiten an die Vorgaben  in den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ in der jeweils aktuellen Fassung angepasst werden.

1. Übergeordnete Konzepte
Es sind übergeordnete Konzepte (gem. Präsidiumsbeschluss Drs.P/2020/175 vom 28.4.2020) auf Fakultäts-/ Dezernats-/ Referatsebene, wenn erforderlich z.B. auch auf Instituts-Ebene für Tätigkeiten im Sonderbetrieb über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorzulegen.

Die Konzepte stellen die Umsetzungsbeschreibung dar, wie unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsauflagen (gem. den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen der UOL“), der notwendige Betrieb in den jeweiligen Organisationseinheiten grundsätzlich gestaltet werden soll.
Für die individuelle Umsetzung und Einhaltung der Konzepte sind weiterhin die jeweiligen übergeordneten Leitungen verantwortlich.

Die Konzepte sind an die aktuellen Entwicklungen der Situation anzupassen. Bereits genehmigte Konzepte behalten zunächst ihre Gültigkeit. Änderungen sind der Stabsstelle Arbeitssicherheit vorab anzuzeigen (z.B. telefonische Nachfrage) und bedürfen ggf. einer erneuten Freigabe des Präsidiums (z. B. bei wesentlichen Änderungen oder Ausweitungen des Sonderbetriebes).

2. Gefährdungsbeurteilung
Für die in den übergeordneten Konzepten zum Sonderbetrieb beschriebenen Tätigkeiten (z.B. Forschung, Lehre, Praktika, Übungen, Prüfungen, Verwaltungstätigkeiten, weitere praktische Tätigkeiten, etc.) sind entsprechende Gefährdungsbeurteilungen mit dem Formular „Gefährdungsbeurteilung Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen“ durch z.B. die AG-Leitung (Prof.), die Abt. Leitungen, etc. vor Aufnahme der Tätigkeit zu erstellen.
Eine Kopie des Deckblattes der erstellten Gefährdungsbeurteilung wird an die Stabsstelle Arbeitssicherheit zwecks Weiterbearbeitung und Archivierung gesendet. Bereits gleich nach Erstellung der Gefährdungsbeurteilung kann mit der Tätigkeit begonnen werden. Es ist hierfür keine gesonderte Freigabe durch das Präsidium erforderlich.

Die Gefährdungsbeurteilungen verbleiben in den Organisationseinheiten und der Fakultät / übergeordnete OE / Dezernatsleitung. Dort werden sie stichprobenartig von der Stabsstelle Arbeitssicherheit, unterstützt durch das Dezernat 1, Dezernat 4 durchgesehen und deren Umsetzung betrachtet. Der Personalrat hat ebenfalls das Recht zur Einsichtnahme.

Die Umsetzung der in den Gefährdungsbeurteilung aufgeführten Maßnahmen steht in der Verantwortung der für die Bereiche genannten verantwortliches Personen.
Ist die Gefährdungsbeurteilung oder deren Umsetzung nicht ausreichend, kann der Betrieb bis zur Nachbesserung sofort eingestellt bzw. untersagt werden.

Bei Änderungen oder Ergänzungen an den erstellten Gefährdungsbeurteilungen kann eine Rücksprache (z.B. telefonisch) mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit erfolgen. Dabei wird entschieden, ob eine einfache Dokumentation in den vorhandenen Unterlagen ausreichend, oder eine Neuerstellung erforderlich ist.

3. Lehrveranstaltungen oder Prüfungen mit zwingend erforderlichen Präsenzzeiten
(Praktika, Freilandtätigkeiten, Übungen, Prüfungen etc.)
Sind Lehrveranstaltungen mit erforderlichen Präsenzzeiten geplant und zwingend erforderlich, so ist zu überprüfen, ob diese in der geplanten Form unter den Bedingungen des Sonderbetriebes durchführbar sind. Hierzu ist wie unter 1. und 2. beschrieben vorzugehen.

Die erforderlichen Unterlagen bekommen Sie unter "VIII. Dateien zum Herunterladen"

Aktuelle Informationen zum Datenschutz zwecks Corona-Kontaktdatenerhebung

Aktuelle Informationen zum Datenschutz bei der Erhebung von Kontaktdaten aufgrund der niedersächsischen Corona-Verordnung erhalten sie hier.

Organisationeinheiten, die Kontaktdaten aufgrund der niedersächsischen Corona-Verordnung erheben, setzen bitte die Mustervorlage „Corona-VO_kleiner_Datenschutzhinweis_fuer_OE" (siehe VIII. Dateien zum Herunterladen ) ein.

Für weitere Informationen siehe Punkte VI. bei „ Informationspflichten bei Kontaktdatenerhebung“.

Abholung von Waren aus der Warenannahme

In der Folge des Beschlusses des Präsidiums vom 15.12.2020 zur Eindämmung der Corona-Pandemie pausiert die Verteilung der gelieferten Waren. Es wird darum gebeten, die Warenlieferungen aus der Warenannahme am Campus Wechloy abzuholen.

Die Warenannahme am Campus Wechloy ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag bis Freitag: 9:00 - 12:00 Uhr

Montag bis Donnerstag zusätzlich: 14:00 - 15:00 Uhr (gilt nicht vor Feiertagen) Vom 23.12.2020, 12:00Uhr bis zum 03.01.2021 ist die Warenannahme geschlossen.
Raum: W3-0-139 (Wechloy)
Mail:

Nutzung der Universitätsbibliothek

Aktuelle Informationen und Hinweise zur Nutzung der Bibliothek im Sonderbetrieb erhalten Sie unter dem folgendem Link: https://uol.de/bis/hinweise-zur-benutzung-der-bibliothek-im-sonderbetrieb

Informationen zum Hochschulsport

Aktuelle Informationen zum Hochschulsport finden Sie hier.

Mensa und Cafeteria

Die Mensaöffnungszeiten gibt das Studentenwerk Oldenburg hier bekannt.

II. Informationen zu Lehre und Prüfung (Stand: 02.03.2021)

Informationen zur Durchführung von Praktika außerhalb der Universität

Aufgrund der Corona-Pandemie untersagt der aktuelle Präsidiumsbeschluss bis mindestens zum 31. März 2021 grundsätzlich die Durchführung sämtlicher studienbezogener Praktika innerhalb und außerhalb der Universität. Unter bestimmten Bedingungen sieht der Beschluss jedoch Ausnahmen von dieser Regel vor.

In Zusammenarbeit mit den Fakultäten und der Stabsstelle Arbeitssicherheit ist ein Verfahren entwickelt worden, um Praktika außerhalb der Universität zu ermöglichen. Dieses Verfahren ist anwendbar auf Schulpraktika, Orientierungspraktika sowie Sozial- und Betriebspraktika.

Auch für Praktikantinnen und Praktikanten in Betrieben, sozialen Einrichtungen oder Schulen außerhalb der Universität, ist die Universität weiterhin für den gesundheitlichen Schutz verantwortlich. Darum muss sichergestellt sein, dass die Praktikumsstellen über adäquate Hygienekonzepte und Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit von dort arbeitenden Studierenden verfügen.

Um dies zu gewährleisten, müssen die Praktikumsstellen während der Corona-Pandemie gegenüber der Universität bestätigen, dass sie sich an die derzeit geltenden Schutzverordnungen des Bundes und der Länder halten.
Für diese Bestätigung stellt die Universität das folgende Formular zur Verfügung, welches von der Praktikumsstelle auszufüllen ist:

Bestätigung über Rahmenbedingungen für Praktika

Confirmation of framework conditions for internships 

Verfahrensweisen:

  • Verfahren für die Durchführung eines Schulpraktikums:

Sie als Studierende müssen nicht selbst tätig werden. Das Zentrum für Lehrkräftebildung - Didaktisches Zentrum (DiZ) holt die Bescheinigungen von den Schulen für Sie ein.
Für den Fall, dass die Praktikumsschule absagt oder Sie coronabedingt zeitweise nicht am Praktikum teilnehmen können, haben die Lehrenden bereits Kompensationsleistungen vorbereitet. Informationen darüber, wer diese Leistungen in Anspruch nehmen kann und wie sie beantragt werden finden Sie in dieser Zusammenfassung.
 

  • Verfahren für die Durchführung eines Orientierungs-, Sozial- oder Betriebspraktikums:

Sie laden sich das Formular herunter und lassen es von der Praktikumsstelle vor Beginn des Praktikums ausfüllen.

Das ausgefüllte Formular wird im Original zur/zum jeweiligen Praktikumsverantwortlichen geschickt. Praktikumsverantwortlich sind entweder die Lehrenden, die das Vorbereitungsseminar geleitet haben, die Praktikumsbeauftragten des Instituts/Departments oder die Servicestelle für Praktika.

Das Formular verbleibt bis vier Wochen nach Ende des Praktikums bei den Praktikumsverantwortlichen. Danach wird es datenschutzkonform vernichtet.

Sollte es Spezialfälle geben, die von den oben beschriebenen Möglichkeiten nicht abgedeckt werden, wenden Sie sich mit einer Beschreibung Ihres Falles bitte an Ihre Lehrenden.

Regelung für Schutzausrüstungen/Testungen bei außeruniversitären Praktika.

Im Falle außeruniversitärer Praktika liegt die Verantwortung zu Ausstattung mit Schutzmasken und weiterer Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) bzw. zur eventuellen Durchführung von Corona-Testungen bei dem Praktikumsbetrieb.
Eine Finanzierung übernimmt die Universität nicht.

Online Teilnehmerliste für Präsenzveranstaltungen
(außer Lehre)

Für die Nachverfolgung von Infektionsketten ist es zwingend erforderlich, den Aufenthalt von Personen an der Universität zu dokumentieren.

Für diesen Zweck stellen wir Ihnen hier eine "online-Teilnehmerliste" zur Verfügung. In diese Liste können Sie alle Teilnehmer*innen (ab 5 Personen) von Präsenzveranstaltungen (außer Lehre) eintragen. Anschließend können Sie die Liste ausdrucken und als Anhang für Ihr Protokoll verwenden.

Die Liste finden Sie hier.

Welche Maßnahmen werden im Falle auftretender Corona-Infektionen an der Universität ergriffen?

Für diese Fälle hat die Universität ein Verfahren entwickelt, welches in dem Dokument "Nachverfolgung von Infektionsketten" erklärt wird. Sie finden es im Kapitel "VIII. Dateien zum Herunterladen".

Handreichung für Klausuren

Für die Durchführungen von Prüfungen ist eine "Handreichung für Klausuren" im Rahmen des Sonderbetriebs der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg für die Prüfenden herausgegeben worden.
Das Dokument ist in deutscher wie auch in englischer Sprache erhältlich und wird, wenn erforderlich, den aktuellen Gegebenheiten angepasst und aktualisiert.

Die entsprechenden Unterlagen finden Sie unter "VIII. Dateien zum Herunterladen"

Technische Hinweise zur Online-Lehre

Die IT-Dienste stellen mehrere Systeme für Webkonferenzen zur Kommunikation per Text (Chat), Audio und/oder Video bereit. Zusätzlich sind Funktionen zur Präsentation, zum Austausch und zur gemeinsamen Bearbeitung von Dateien integriert:

  • Der bisherige Dienst Cloud-Storage wurde um die Komponenten Talk für Chat-, Audio- und Videokonferenzen sowie OnlyOffice für gemeinsames Arbeiten an Texten erweitert.
  • Stud.IP beinhaltet jetzt die Webkonferenzplattform BigBlueButton: In Stud.IP können zu jeder Veranstaltung virtuelle Räume angelegt und für die Online-Lehre genutzt werden. Die integrierte Webkonferenzplattform ist nunmehr für eine sehr viel umfangreichere Nutzung mit 4.000 bis 5.000 Teilnehmenden ausgelegt.
  • Zudem stehen weitere Webkonferenzplattformen für die hochschulinterne und externe Kommunikation per Chat-, Audio- und Videokonferenz zur Verfügung:
    • https://meeting.uol.de für Beschäftigte mit der Möglichkeit Webkonferenzen aufzuzeichnen. Diese Webkonferenzplattform ist für 3.000 bis 4.000 Teilnehmende ausgelegt.
    • https://webconf.uol.de für Beschäftigte, bietet nunmehr auch die Möglichkeit der Teilnahme per Telefon an der Webkonferenz. Die Anzahl der Telefonzugänge ist auf 10 Teilnehmende begrenzt.
    • https://studconf.uol.de für Studierende und die Einbindung von externen Personen. Hier können Studiengruppen in Stud.IP anlegt werden und über diesen Service kommunizieren.
    • https://iconf.uol.de ist eine Plattform für Nutzerinnen und Nutzer mit besonderen Sicherheitsanforderungen. Die Nutzung dieser Plattform ist über den IT-Service-Desk zu beantragen. Sie bietet die Möglichkeit Umfragen und Interviews sowie lange Videomitschnitte aufzunehmen, die für Auswertungen in Haus- und Masterarbeiten etc. benötigt werden.

Um die verschiedenen Plattformen für Webkonferenzen der Universität Oldenburg nutzen zu können, wird ein technisch einigermaßen aktuelles Endgerät benötigt (Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone), das über ein Mikrofon und einen Lautsprecher verfügt; ein Headset liefert in der Regel eine bessere Tonqualität und vermeidet Rückkopplungen. Die Verwendung aktueller Versionen des Chrome- oder Firefox-Browsers ist erforderlich. Weitere Hinweise zur Nutzung der Webkonferenzplattformen finden Sie auf den Web-Seiten der IT-Dienste (https://uol.de/itdienste) und der Hochschuldidaktik (https://wp.uni-oldenburg.de/edidactics/covid-19-digitale-lehre/)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Service-Desk der IT-Dienste (, Tel.: 798-5555, Mo - Do: 09:00 Uhr - 15:30 Uhr, Fr: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr). Bitte kontaktieren Sie den IT-Service-Desk bevorzugt per E-Mail.

Zusätzlich wird zurzeit die Bandbreite der Anbindung der Universität an das Wissenschaftsnetz des DFN verdreifacht und die Serverinfrastruktur stark erweitert. Zur sicheren Ablage der für die Online-Lehre benötigten Daten wurde außerdem für jeden Angehörigen der Universität der persönliche Speicherplatz (Home-Laufwerk) und der persönliche Cloud-Storage von 10GB auf 100GB erhöht.

Wieso lässt die Universität für die digitale Kommunikation Tools von externen Anbietern (wie Microsoft Teams, Skype, Zoom, etc.) derzeit nicht zu?

Der Universitätsleitung ist für den Schutz der personenbezogenen Daten ihrer Mitglieder und Angehörigen (und ggf. auch Gästen) rechtlich verantwortlich, nimmt diese Verantwortung sehr ernst und legt daher die erste Priorität auf das bewährte und bestmöglich in die digitale Infrastruktur der Universität integrierte Tool des DFN-Vereins (Deutsches ForschungsNetz) sowie als Ergänzung in der jetzigen Situation (Performanceschwierigkeiten beim DFN) auf die von den IT-Diensten der Universität kurzfristig aufgesetzten selbst gehosteten (betriebenen) Tools zur digitalen Kommunikation (siehe https://uol.de/itdienste).

Diese haben zum einen den Vorteil, dass sie von der Universität selbst „beherrscht“ werden können und der (personenbezogene) Datenverkehr nicht über Systeme/Server Dritter läuft, die sich zwar vertraglich zur Einhaltung der hiesigen Datenschutzstandards (insbesondere derer der Europäischen Datenschutzgrundverordnung; DSGVO) verpflichten können, aber ggf. auch divergierenden Gesetzen der Länder unterliegen, in denen die Firmen ihren Sitz haben (z.B. den USA). Zum anderen, sind sie in die bestehenden universitären Systeme UniCloud und Stud.IP integriert und ermöglichen so eine leichte Bedienbarkeit und insbesondere auch eine technisch unkomplizierte (Nach-)Nutzung von erstellten digitalen Inhalten (z.B. Veranstaltungen, Seminare).

Die Freigabe von Systemen Dritter mit denen personenbezogene Daten, die im Verantwortungsbereich der Universität liegen, verarbeitet werden (können) setzt überdies einen sorgfältigen Prozess der technischen und (datenschutz-)rechtlichen Prüfung, der Abstimmung mit dem Personalrat, der entsprechenden durch die DSGVO vorgeschriebenen Dokumentation und des Abschließens von erforderlichen Verträgen sowie in der Regel einer entsprechenden Lizensierung voraus.

Neben dem Schutz personenbezogener Daten spielen hier aber auch die Schutzziele (Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität) der Informationssicherheit (insbesondere bei vertraulichem Austausch/Gesprächen) eine erhebliche Rolle.

Viele externe Angebote genügen den o.g. Anforderungen nur unzureichend.

Darüber hinaus legt die Universitätsleitung großen Wert darauf, die mobile Kommunikation strukturiert anzugehen. Nur so lässt sich ein „Wildwuchs“ bei der Nutzung von Kommunikationstools vermeiden und es können wertvolle Erkenntnisse für die Digitalisierungsstrategie der Universität insgesamt gewonnen werden.

Hierfür (und für die Planung des weiteren Vorgehens) ist jedoch ein konstruktives und konkretes Feedback aller Nutzer/innen hinsichtlich des derzeitigen Angebots unumgänglich.

Dieses richten Sie bitte an die bekannte E-Mailadresse: .

Weitere Ansprechpartner:

Bei Fragen zum Datenschutz und der Informationssicherheit können Sie sich überdies gerne an die Stabsstelle Datenschutz- und Informationssicherheit () sowie (insbesondere bei vertraulichen Anliegen) an den behördlichen Datenschutzbeauftragten () wenden.

Wo finde ich weitere Hilfen rund um die digitale Lehre?

Ob E-Didaktik-Blog, Online-Sprechstunde, kollegialer Austausch in der Stud.IP-Community oder Online-Workshops: Die Hochschuldidaktik der Universität bietet Lehrenden und Studierenden eine Vielfalt an Informationen zur digitalen Lehre. Im täglich aktualisierten Blog der E-Didaktik etwa können Sie sich über verschiedene digitale Technologien für das Lernen und Lehren informieren.

Die Online-Sprechstunde des E-Didaktik-Teams findet jeweils Montag und Mittwoch von 10.30 bis 11.30 Uhr statt. Hier können Interessierte auch das Video-Konferenz-Tool BigBlueButton ausprobieren. Lehrende erreichen das E-Didaktik-Team darüber hinaus per E-Mail () und können bei Bedarf telefonische Beratungstermine vereinbaren.

Ein reger Austausch zwischen Lehrenden findet zudem im Forum der Stud.IP-Community der Hochschuldidaktik statt – dort können sich Interessierte eintragen. Und wer sich weiterbilden möchte, kann auf das Workshop-Angebot der Hochschuldidaktik zurückgreifen: Viele der Angebote sind inzwischen auf Online-Kurse umgestellt.

eDidaktik-Blog

Online-Sprechstunde

Lehrenden-Austausch Stud.IP

Kann ich als Lehrender auch Sprechstunden per Videokonferenz abhalten?

Ja, dafür steht das Online-Konferenzsystem BigBlueButton zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über meeting.uol.de und nicht über Stud.IP. Hier können Lehrende virtuelle Räume erstellen und diese so konfigurieren, dass die eingeladenen Studierenden sie erst nach einzelner Freigabe betreten dürfen. Dazu wählen der Dozent oder die Dozentin beim Erstellen des Raums die Option „Freigabe durch Moderator bevor Raum betreten werden kann” aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dann der Reihe nach an der Sprechstunde teilnehmen – wer der oder die Nächste ist, ist für den Lehrenden über eine Warteliste nachvollziehbar. Ist es soweit, bestätigt er per Mausklick die jeweilige Teilnahme, und das Gespräch kann beginnen. Wichtig: Wer eine Sprechstunde auf BigBlueButton anbieten möchte, sollte die Teilnehmenden vorab über dieses Prozedere informieren, damit entsprechende Wartezeiten eingeplant werden können.

Mehr Infos

III. Informationen für Studierende (Stand: 21.12.2020)

Zentrale Informationen fürs Studium WiSe 20/21

„Studierende finden die für das Online-Semester relevanten Informationen (z.B. Validierung CampusCard, Beratungsangebote und Ansprechpersonen sowie Regelungen zu Studium und Lehre im Sonderbetrieb etc.) in der Stud.IP-Veranstaltung "Zentrale Informationen fürs Studium WiSe 20/21".

Alle Studierenden sind in die Veranstaltung als Teilnehmende eingetragen.“

FAQ Seite zu Corona für Internationale

Unter dem folgendem Link finden Sie die International Office FAQ Seite zu Corona für Internationale: https://uol.de/io/corona

Informationen vom Studentenwerk Oldenburg

Informationen vom Studentenwerk Oldenburg zur aktuellen Situation finden Sie hier.

IV. Informationen für Beschäftigte (Stand: 12.02.2021)

Informationspflichten bei Corona-Kontaktdatenerhebungen

Bei der Kontaktdatenerhebung zur Dokumentation nach der Corona-Verordnung, werden Sie aufgrund der bestehenden Informationspflichten nach der DSGVO um Nutzung der Mustervorlage "Corona-VO_kleiner_Datenschutzhinweis_fuer_OE" (siehe VIII. Dateien zum Herunterladen ) gebeten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Stabsstelle Datenschutz- und Informationssicherheitsmanagement.

Online Teilnehmerliste für Präsenzveranstaltungen
(außer Lehre)

Für die Nachverfolgung von Infektionsketten ist es zwingend erforderlich, den Aufenthalt von Personen an der Universität zu dokumentieren.

Für diesen Zweck stellen wir Ihnen hier eine "online-Teilnehmerliste" zur Verfügung. In diese Liste können Sie alle Teilnehmer*innen (ab 5 Personen) von Präsenzveranstaltungen (außer Lehre) eintragen. Anschließend können Sie die Liste ausdrucken und als Anhang für Ihr Protokoll verwenden.

Die Liste finden Sie hier.

Bin ich während des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb) weiterhin zur Arbeit verpflichtet?

Das Verlegen Ihres Arbeitsorts nach Hause bedeutet, dass Sie weiterhin zur Arbeit verpflichtet sind, sofern diese von Ihnen gefordert wird. Es wird grundsätzlich erwartet, dass Sie während Ihrer üblichen Arbeitszeit telefonisch erreichbar sind.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird jederzeit sichergestellt.

Was ist mit Beschäftigten, die die Universität nicht betreten dürfen und aufgrund des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb) auch keine Möglichkeit zur Erbringung ihrer Arbeitsleistung bzw. der Leistung ihres Dienstes haben?

Sollten Sie nicht für Tätigkeiten an Ihrem universitären Arbeitsplatz vorgesehen sein und Ihre Arbeit sich nicht im Homeoffice erledigen lässt, sind Sie - nach Absprache mit der bzw. dem Vorgesetzten - freigestellt. Dennoch gelten auch für Sie die Verpflichtungen, während Ihrer üblichen Arbeitszeit telefonisch erreichbar zu sein und für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität zur Verfügung zu stehen. Zudem informieren Sie sich bitte regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen der Universität und rufen Sie Ihre Mails ab. Sie werden per E-Mail und über die Internetseite ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wieder aufgenommen wird.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird jederzeit sichergestellt.

Dürfen schwangere und stillende Personen die Universität betreten?

Schwangere und Stillende (Beschäftigte und Studierende) zählen zu den besonders schutzbedürftigen Personen.

Ab dem 03.11.2020 besteht für Schwangere und Stillende Beschäftigte bzw. Studierende bis auf Weiteres, mindestens bis zum 31.03.2021 ein grundsätzliches Betretungsverbot.

Ausgenommen ist für Studierende ein kurzeitiger Aufenthalt von bis zu 60 Minuten z. B. in der Bibliothek oder für Beschäftigte z. B. zur Abholung oder Abgabe von Akten oder ähnlichem ein Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag.

Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise

Update:
Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen durch die Coronapandemie haben das Präsidium und der Personalrat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg die „Dienstvereinbarung zur Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise (DV Mobiles Arbeiten Krise)“ bis zum 31.12.2021 verlängert.

Sie finden die aktuelle Fassung im Verwaltungsportal.


Universitäre Arbeitsplätze können grundsätzlich auch in Präsenz genutzt werden, die erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen bedingen jedoch, dass nicht alle Arbeitsplätze in Präsenz besetzt werden können. 

Für eine Rückkehr ist erforderlich, dass die Leitung der Organisationseinheit ein Konzept erstellt und dieses durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit prüfen und vom Präsidium genehmigen lässt. Auf dieser Grundlage kann die Leitung die Präsenzzeiten unter den Beschäftigten der Organisationseinheit auch aufteilen (bitte Hinweise des Personaldezernats vom 30. Juli 2020 zu den Themen „Sonderbetrieb und Ermessen“ sowie „Ermessensausübung und Risikogruppen“ beachten).

Mobiles Arbeiten kann bei Bedarf von der Leitung der Organisationseinheit angeordnet werden. Das Beantragen von Telearbeit ist möglich.

Für Beschäftigte, die nachgewiesen (beispielsweise durch Bestätigung des Betriebsarztes) zur Risikogruppe gehören, sind – unter Einbindung des Betriebsarztes – besondere Beurteilungen erforderlich und ggf. besondere Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen.

Die Dienstvereinbarung  steht einschließlich der dazugehörigen Formblätter im Verwaltungsportal zur Verfügung (Personalservice/Mobiles Arbeiten).

Die Dienstvereinbarung sieht vor, dass die zuständigen Vorgesetzten jeweils individuell ihre Zustimmung zu mobilem Arbeiten erteilen können. Weiter besteht zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Universität Oldenburg auch die Möglichkeit einer Anordnung von mobilem Arbeiten durch die zuständigen Vorgesetzten.

Voraussetzung ist, dass die inhaltliche Tätigkeit der jeweiligen Kolleginnen bzw. Kollegen eine Tätigkeit im Rahmen von mobilen Arbeiten erlaubt und dass die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen. Bitte stimmen Sie Anträge auf mobiles Arbeiten mit Ihren Vorgesetzten ab.

Informationen zur Nutzung von IT-Services während des Sonderbetriebs.

Die IT-Dienste der Universität stellen auf ihrer Homepage alle Informationen bereit. Diese werden regelmäßig aktualisiert.

Information zum Drucken während des Mobilen Arbeitens

Staffmail vom 15.10.2020:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

sofern Sie einen Fernzugang zu den Systemen der Uni Oldenburg nutzen, können Sie auch Ihren privaten Drucker verwenden. Für einige Kollegen haben bisher technische Einschränkungen gegolten, diese wurden nun abgeschafft.

Bitte beachten Sie dabei, dass organisatorische Regelungen Ihres Aufgabenbereiches, welche Unterlagen nicht ausgedruckt werden dürfen und welche Unterlagen die Uni Oldenburg nicht verlassen dürfen, weiterhin Bestand haben. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an Ihre Vorgesetzten.

Zusätzlich müssen jedoch einige Punkte zum Datenschutz und zur Informationssicherheit beachtet werden:

  • Grundsätzlich sollen Dokumente nur ausgedruckt werden, wenn dies absolut notwendig ist.
  • Dokumente mit Personaldaten und solche die höher als „VS- Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft sind, dürfen nicht an privaten Endgeräten ausgedruckt werden.
  • Wenn Dokumente am häuslichen Arbeitsplatz ausgedruckt werden müssen, dann sollen die Dokumente unverzüglich aus dem Drucker entnommen werden.
  • Ausdrucke sollen sicher, das heißt in der Regel verschlossen, aufbewahrt werden. 
  • Andere Personen im Haushalt sollen keine Kenntnis der Dokumente nehmen können.
  • Dienstliche Papierdokumente, die personenbezogene Daten enthalten, dürfen nicht im privaten Papiermüll entsorgt werden. Entsprechender Papiermüll kann zum einen gesammelt, verschlossen gelagert und dann in der Uni (datenschutzgerecht, z.B. in den bereitgestellten Datenschutztonnen) entsorgt werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit, die Unterlagen sicher, z. B. über einen eigenen Aktenvernichter, zu entsorgen. 

Bei Rückfragen können Sie sich auch gerne an die Stabsstelle Datenschutz- und Informationssicherheitsmanagement () wenden.

Viele Grüße,

Ihre Stabsstelle für Datenschutz- und Informationssicherheitsmanagement.

Notbetreuung bei Schließung von Kindertagesstätten und Schulen

Die Kindernotbetreuung ist gegenüber den vorgenannten sowie weiteren innerdienstlichen Gestaltungen grundsätzlich nachrangig. Die Prüfung erfolgt in mehreren Schritten:

Prüfschema für die Bescheinigung des Arbeitgebers für einen Antrag auf Kindernotbetreuung in Kindergarten und Schule

1. Zuständigkeit für die Ausstellung der Bescheinigung

Die Bescheinigungen werden im Dez. 01 bearbeitet. Bei diesen Erklärungen handelt es sich um rechtsrelevante Erklärungen des Arbeitgebers. Die Ausstellung durch andere als damit beauftragte Stellen ist unzulässig!

Die Übermittlung an das Personaldezernat muss auf dem Dienstweg erfolgen.  Die Anträge werden von den jeweils zuständigen Personalreferent*innen entgegengenommen.

Veraltete Formulare, die nach Kriterien des ersten Lockdowns die systemkritischen Branchen etc. abfragen, können Sie trotzdem übermitteln, sie werden im Personaldezernat korrigiert.
 

2. Kriterien der aktuellen Verordnungs- und Erlasslage

  • Angaben zu den Kindern: Wie viele, Alter, reguläre Kinderbetreuung (Krippe, KiTa, Schule, welche Klasse)
  • Betriebsnotwendige Stellung in einem Bereich öffentlichen Interesses
    Zunächst reicht hier die Angabe Ihrer Position und Ihrer Aufgaben ohne Wertung aus. Ggf. kann eine kurze Einordnung durch Vorgesetze oder Leitung der Organisationseinheit weiterhelfen. Wenn die weiteren Kriterien vorliegen, und es nur hier an Begründung fehlt, wird aktiv nachgefragt.
    Hilfreich oft auch: Ist das Kriterium für den anderen Elternteil schon anerkannt, oder in der Beantragung oder dafür vorgesehen?
  • Die Kinderbetreuung ist anderweitig nicht möglich
    - Gibt es Alternativen aus dem Umfeld?
    - Höhe des Anteils in der mobilen Arbeit?
    - Berufliche Situation der Partnerin/des Partners und Möglichkeit zur Betreuung?


HINWEIS: Anders als noch in 2020 herrschende Meinung, ist Homeoffice an sich noch nicht die Lösung! Wenn Sie anteilig oder auch weitestgehend in mobiler Arbeit tätig sind, schließt das einen Bedarf an Notbetreuung nicht immer aus.
Hier ist weiter zu klären: Ist im Rahmen der mobilen Arbeit die Kinderbetreuung möglich und zumutbar? Nach aktuellen Durchführungshinweisen uU zB nicht, wenn mehrere Kinder, sehr kleine Kinder, Kinder mit Beeinträchtigungen aller Art, Kinder mit Schulproblemen etc. zu betreuen sind.

 

  • Kontrollfrage
    Die Notbetreuung ist auf das absolut notwendige Maß zu beschränken. Sie ist subsidiär zu anderen Lösungsmöglichkeiten. Sind also innerdienstlich mögliche Entlastungen ausgeschöpft, oder helfen andere Antragsmöglichkeiten mit Entlastungswirkung für kürzere Zeiträume ausreichend ab?
  • Härtefall?
    Wenn die Kriterien auf Sie nicht zutreffen, das Ergebnis Ihnen aber dennoch nicht (mehr) tragbar erscheint, kann noch eine Härtefalloption in Frage kommen. Das Personaldezernat klärt gerne mit Ihnen, ob Ansatzpunkte für eine solche Begründung vorliegen.

Auszug Niedersächsische Corona-Verordnung – Stand 22.01.2021

§ 12 Kindertageseinrichtungen

§ 12 Abs. 1 Satz 4:
Die Notbetreuung ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen.

§ 12 Abs. 1 Satz 8:
Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen,
1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in
betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist,
2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht oder
3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 Satz 1 des Niedersächsischen Schulgesetzes werden.

§ 12 Abs. 1 Satz 9:
Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie etwa für Kinder, deren Betreuung zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten.

§ 13 Abs. 2 Schulen

Für die Dauer der Maßnahme nach Absatz 1 ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen an Schulen für Kinder in Schulkindergärten und für Schülerinnen und Schüler in der Regel der Schuljahrgänge 1 bis 6 in der Zeit von 8.00 bis 13.00 Uhr zulässig. Über diesen Zeitraum hinaus kann eine zeitlich erweiterte Notbetreuung an Ganztagsschulen stattfinden.
Die Notbetreuung ist auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist. Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie etwa für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine  Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten.

Arbeitsbefreiungen bei Schließung von Kindertagesstätten und Schulen

Welche Möglichkeiten habe ich bei Bedarf?

Grundsätzlich gelten für gesetzlich Versicherte, privat Versicherte sowie Beamtinnen und Beamte unterschiedliche Regelungen.

a) Gesetzlich Versicherte

  • a. Kinderkrankentage nach § 45 SGB V
  • b. Arbeitsbefreiung nach § 29 Abs. 3TV-L
  • c. Entschädigungsanspruch nach § 56 IfSG

 

b) Privat Versicherte

  • a. Arbeitsbefreiung nach § 29 Abs. 3 TV-L
  • b. Entschädigungsanspruch nach § 56 IfSG

 

c )Beamtinnen und Beamte

  • a. Sonderurlaub nach § 9 Nr. 8 Nds. SUrlVO
  • b. Sonderurlaub nach § 9 a Abs. 2a Nds. SUrlVO
  • c. Sonderurlaub nach § 11 Abs. 2 Nds. SUrlVO
     

Was gilt für Kinderkrankentage nach § 45 SGB V?

Eltern können für Kinder, welche das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, Kinderkrankentage nehmen,

a) wenn sie ihr krankes Kind zuhause betreuen oder
b) wenn die Kinderbetreuung ausfällt (gilt nur im Jahr 2021).

Im Jahr 2021 stehen hierfür statt der bisherigen 10 Tage pro Kind nun 20 Tage zur Verfügung.

Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts und wird bei ihrer Krankenkasse beantraget.

Auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten (könnten), haben bei entsprechendem Kinderbetreuungsbedarf die Möglichkeit, stattdessen Kinderkrankengeld zu beantragen.

Ablauf:

  1. Es muss ein Antrag auf Arbeitsbefreiung (Tarifbeschäftigte) – Punkt 2.2 gestellt werden.
  2. Das Kinderkrankengeld beantragen Sie im zweiten Schritt direkt bei der Krankenkasse.

 

Was gilt für die Arbeitsbefreiung nach § 29 TV-L?

Der Arbeitgeber kann grundsätzlich in dringenden Fällen Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts gewähren. Diese Möglichkeit ist auf drei Arbeitstage beschränkt.

Die Corona-bedingte Schließung der Schulen und Kindertagesstätten kann als sonstiger dringender Fall angesehen werden.

Ablauf:

  1. Es muss ein Antrag auf Arbeitsbefreiung (Tarifbeschäftigte) – Punkt 1.3 gestellt werden.
  2. Das Gehalt wird weiterhin in voller Höhe über die Universität ausgezahlt.
     

Was gilt für den Entschädigungsanspruch nach § 56 IfSG?

Sofern der Anspruch auf Kinderkrankentage bereits ausgeschöpft ist oder dieser – im Falle von nicht-gesetzlich Versicherten – gar nicht besteht, kann für den Verdienstausfall für die Betreuung eines Kindes ein Entschädigungsanspruch nach § 56 IfSG möglich sein.

Der Anspruch auf Entschädigung entsteht in Höhe von 67 Prozent des Verdienstausfalls, maximal jedoch von 2.016 Euro monatlich für einen Zeitraum von bis zu 10 Wochen pro Elternteil bzw. 20 Wochen für Alleinerziehende.

Voraussetzungen sind:

  1. Schließung einer Einrichtung
  2. Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht beendet
  3. Es entsteht ein Verdienstausfall

Ablauf:

  1. Es muss ein Antrag auf Arbeitsbefreiung (Tarifbeschäftigte) – Punkt 2.2 gestellt werden.
  2. Das Gehalt wird entsprechend in verringerter Höhe über die Universität weitergezahlt.

Sonderurlaub für Beamtinnen und Beamte

Was gilt für § 9 Nr. 8 Nds. SUrlVO?
 

Sonderurlaub unter Weitergewährung der Bezüge in dringenden Fällen bis zu drei Arbeitstagen.

Die Corona-bedingte Schließung der Schulen und Kindertagesstätten kann als dringender Fall angesehen werden.

 

Was gilt für § 9 a Abs. 2a Nds. SUrlVO?

Für das Jahr 2021 gilt folgende Regelung:

Sonderurlaub unter Weitergewährung der Bezüge soll gewährt werden bei schwerer Erkrankung eines Kindes oder Corona-bedingte Schließung von KiTas und Schulen, wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist und keine anderweitige Betreuungsperson zur Verfügung steht.

Der Urlaub kann je Kind i.d.R. für bis zu 10 Arbeitstage – bei drei oder mehr Kindern begrenzt auf insgesamt 20 Arbeitstage - im Urlaubsjahr erteilt werden.

Alleinerziehenden Beamtinnen und Beamten darf bei mehreren Kindern Sonderurlaub für insgesamt bis zu 30 Arbeitstagen im Urlaubsjahr gewährt werden.
 

Was gilt für § 11 Abs. 2 Nds. SUrlVO?

Für außerordentliche Lagen bietet das Beamtenrecht weitere Möglichkeiten, welche ggf. mit anderen Ansprüchen konkurrieren werden. Bitte lassen Sie sich im Bedarfsfall hierzu individuell beraten.

Kann mich die Universität bei einem Antrag auf einen Notbetreuungsplatz für meine KiTa oder Schule unterstützen?

Ja, bitte stellen Sie in jedem Fall einen Antrag, wenn Sie Bedarf für einen Betreuungsplatz für Ihr Kind / Ihre Kinder haben. Das Dezernat 1- Personal/Organisation unterstützt Sie und bemüht sich, Ihren Antrag erfolgsorientiert zu begleiten.

Siehe auch:

Notbetreuung bei Schließung von Kindertagesstätten und Schulen

Arbeitsbefreiungen bei Schließung von Kindertagesstätten und Schulen

Darf ich dem Dienst fernbleiben, um zu vermeiden, mich auf dem Weg zur Arbeit oder durch Kontakte am Arbeitsplatz anzustecken?

Die Angst, sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nachvollziehbar, berechtigt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach aktueller Risikoeinschätzung aber nicht dazu, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. 

Die Universität informiert regelmäßig über der Fortgang der Maßnahmen unter der Rubrik "I. Aktuelle Situation an der Universität Oldenburg". Hier erfahren Sie aktuelle Verhaltensregeln und entsprechende Maßnahmen.

Ich pendle zur Arbeit und bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Darf ich, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, zu Hause bleiben?

Es gibt derzeit keine Verbote zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Jedoch sind hierbei die aktuellen Hygienemaßnahmen der Betreiber zu beachten.

Ansonsten tragen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich das Wegerisiko und müssen sicherstellen, wie sie die Dienststelle erreichen.

Ich habe immungeschwächte bzw. chronisch kranke Angehörige zu Hause, kann ich von zu Hause arbeiten?

Soweit möglich, sollen alle dienstlichen Tätigkeiten weiterhin und verstärkt über Mobile Arbeit oder Telearbeit in das Homeoffice verlagert werden.

Gibt es an der Universität eine Grippeschutzimpfung?

Die Universität bietet derzeit keine kostenlose Grippeschutzimpfung an. Wir bitten Sie sich für eine Grippeschutzimpfung einfach und unkompliziert an Ihren Hausarzt zu wenden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie sollen sich Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhalten (z.B. bei vorliegenden Grunderkrankungen, unterdrücktem Immunsystem, etc.)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion. Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.

Erkrankte sollten rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmen und sich beraten lassen.

Kontaktstellen für betroffene Personen an der Universität:
Beschäftigte: Beschäftigte sollen die jeweiligen Vorgesetzten informieren oder sich an das Dezernat 1 - Personal/Organisation wenden. In Abstimmung mit dem Betriebsarzt können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Beschäftigten gefunden werden.

Studierende:  Studierende wenden sich an das Dezernat 3 - Studentische und akademische Angelegenheiten. In Abstimmung mit den betroffenen Fakultäten können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Studierenden gefunden werden.

V. Reisen (Stand: 17.12.2020)

Planung und Genehmigung von Dienstreisen

Das Präsidium hat mit seiner Staffmail vom 27.07.2020 neue Informationen zum Thema Reisetätigkeit an der Universität herausgebracht:

  • Internationale Dienstreisen: Auf internationale Dienstreisen soll weiterhin verzichtet werden. Nur zwingend erforderliche oder besonders wichtige Dienstreisen können bei Darlegung der entsprechenden Gründe ausnahmsweise genehmigt werden.
  • Nationale Dienstreisen: Auch auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands soll nach wie vor weitestgehend verzichtet werden. Nur dringend erforderliche bzw. wichtige Dienstreisen sind - möglichst unter Vermeidung öffentlicher Verkehrsmittel - genehmigungsfähig.

Bei Dienstreisen sind in jedem Fall die aktuellen Regelungen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen, etwaige Quarantäneregelungen sowie Warnhinweise (z. B. des Robert-Koch-Instituts oder des Auswärtigen Amts), insbesondere zu Risikogebieten, zu beachten.

Für die Zuständigkeit zur Genehmigung gibt es keine Sonderregelungen. Es gelten die "Regelungen der Richtlinie für die Genehmigung von Dienstreisen" der Universität Oldenburg. Den genehmigenden Stellen obliegt die Bewertung der dargelegten Begründungen und ggf. dargelegten Hygiene- und Schutzmaßnahmen. An eine Genehmigung sind strenge Maßstäbe anzulegen.

Eine Genehmigung über die Stabsstelle Arbeitssicherheit ist nicht erforderlich. Eine Beratung ist aber zu (fast) jederzeit möglich.

Es wird darum gebeten, bereits die Antragsstellung auf Genehmigung einer Dienstreise kritisch zu überdenken und insbesondere zu prüfen, ob der Zweck der Dienstreise auch auf anderem Weg oder zu einem späteren Zeitpunkt erreicht werden kann. Zu dieser Überlegung gehört auch die Prüfung, welcher Schaden entstehen würde, wenn die Reise nicht angetreten werden würde. Nur wenn die Abwägung dieser Aspekte zugunsten der Reiseabsichten ausfällt, wird auch die zuständige Leitung zu einer Genehmigung kommen können.

Mit diesen Überlegungen könne alle einen Beitrag dazu leisten, das Infektionsgeschehen auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten. Eine verantwortliche Reisemobilität ist neben unserem Kontaktverhalten ein wichtiger Faktor, um Infektionen zu vermeiden.

Dienstrechtliche und tarifrechtliche Hinweise zu Auslandsreisen

In der Staffmail vom 26.6.2020 wurden aktuelle Hinweise zu Auslandreisen gegeben:

Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie und der bevorstehenden Ferienzeit sind die aktuellen dienstrechtlichen und tarifrechtlichen Hinweise zu Auslandsreisen (RdErl. des MI vom 11.06.2020 für Beamtinnen und Beamte sowie RdErl. des MF vom 18.06.2020 für Tarifbeschäftigte) zu beachten.

Beamte

Tarifbeschäftigte

Ich plane privat eine Reise in ein besonders betroffenes Land. Was muss ich beachten?

Regelung der zuständigen Ministerien:

Vor bereits geplanten oder gebuchten Urlaubsreisen in ein nach den Reisehinweisen des RKI oder Auswertigen Amts besonders betroffenes Land bzw. Gebiet wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen des RKI und AA sind insoweit zu beachten.

  • Dienstrechtlicher Hinweis: Eine gleichwohl angetretene Urlaubsreise, die zu einer Infektion mit dem Corona-Virus führt, kann einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur Gesunderhaltung darstellen und ggfs. eine disziplinarrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.
  • Hinweis für Tarifbeschäftigte: Besuchen Tarifbeschäftigte gleichwohl ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA betroffenes Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z.B. Erkrankung, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse)

Ich bin zurück von einer Reise und erste Krankheitssymptome entwickeln sich – was muss ich tun?

Informationen der Niedersächsischen Landesregierung zum Thema Reisen.

Auf den Seiten der der Niedersächsischen Landesregierung finden Sie aktuelle Informationen sowie Fragen und Antworten Rund um das Thema Reisen.

Diese Seiten werden den aktuellen Gegebenheiten der Situation regelmäßig angepasst.

VI. Veranstaltungen (z.B. Sitzungen/Ausstellungen/Messen/etc.) und Räume (Stand: 17.12.2020)

Sind öffentlichen Veranstaltungen an der Universität zugelassen?

Bei der Nutzung universitärer Räume, insbesondere der Veranstaltungsräume, haben Studium und Lehre Vorrang. Andere Veranstaltungen (z.B. Tagungen, Workshops, Messen, Ausstellungen, Absolventenfeiern) müssen außerhalb der Universität durchgeführt werden (sofern sie durch das Präsidium grundsätzlich gestattet sind; hierzu wird es gesonderte Entscheidungen geben).

Veranstaltungen, für die Externe verantwortlich zeichnen, sollen weiterhin nicht auf dem Campus stattfinden.

Beachten Sie hierzu bitte auch die aktuell gültige Regelung gemäß den "Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen" in der aktuellen Fassung. Sie finden diese in der Rubrik VIII. Dateien zum Herunterladen.

Sind Gremiensitzungen, Kommissionssitzungen, Dienstbesprechungen u. ä. in Präsenz möglich?

Ja. Hierfür müssen die Räumlichkeiten entsprechend hergerichtet und die Hygieneregeln eingehalten werden. Für die Dokumentation der anwesenden Personen ist die Sitzungsleitung verantwortlich.

Beachten Sie hierzu bitte auch die aktuell gültige Regelung gemäß den "Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen" in der aktuellen Fassung. Sie finden diese in der Rubrik VIII. Dateien zum Herunterladen.

Welche Räume können wofür genutzt werden?

Räume können nur genutzt werden, wenn sie entsprechend hergerichtet sind und die Hygiene- und Schutzmaßnahmenregeln befolgt werden (z.B. maximale Personenzahl, Abstände).

Räume können auch für Besprechungen, Sitzungen, allgemeine Gesprächsrunden etc. genutzt werden. Für die Einhaltung der Hygiene- und Schutzregeln ist die/der verantwortliche Raumnutzer*in zuständig. Im Februar und März 2021 sind Veranstaltungsräume vorrangig für Prüfungen vorgesehen, die in Präsenz stattfinden müssen.

Beachten Sie hierzu bitte auch die aktuell gültige Regelung gemäß den "Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen" in der aktuellen Fassung. Sie finden diese in der Rubrik VIII. Dateien zum Herunterladen.

Müssen Räume durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit geprüft oder freigegeben werden?

Nein. Bei der Herrichtung von Räumen für die Nutzung unter der Maßgabe der aktuell geltenden Hygieneregeln an der Universität, steht die Stabsstelle Arbeitssicherheit den Einrichtungen beratend zur Seite.

Verantwortlich für die Freigabe und Nutzung sind die Organisationseinheiten, denen die Räume zugeordnet sind. Diese haben dauerhaft dafür zu sorgen, dass die Räume in Hinsicht auf u.a. Möblierungsvorgaben, die Desinfektion und die maximale Belegung mit Personen den jeweils gültigen Hygienegrundsätzen der Universität entsprechen.

VII. Allgemeine Corona-Informationen (Hygiene/​Symptome/​Erkrankung/​Schutz/​etc.) (Stand: 27.01.2021)

Maskenpflicht

Das Präsidium hat eine Erweiterung der bereits bestehenden allgemeinen Maskenpflicht dahingehend beschlossen, dass ab 01.02.2021 bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis zum 31.03.2021, in allen Gebäuden und Räumen, mit Ausnahme von einzeln genutzten Räumen, der Universität verpflichtend das Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, medizinische Gesichtsmasken) anstelle von einfachen Varianten des Mund-Nasen-Schutz vorgegeben wird.

Übersicht über Maskentypen zum Infektionsschutz vor Corona:

Typ/Eigenschaft

Mund-Nasen-Schutz (einfache Stoffmaske)

Medizinische Maske

FFP2

Verwendungs-zweck

Privater Gebrauch ohne gesetzliche Norm zu
Filtereigenschaften.

Fremdschutz

Eigenschutz/Arbeitsschutz

Kennzeichnung

Keine, da Kleidung.

CE-Kennzeichen als Medizinprodukt auf Verpackung.

CE-Kennzeichen
(mit Nummer) auf Verpackung
und Produkt; Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Schutzwirkung

Designabhängig;
Schutz vor Tröpfchen beim Einatmen, Geschwindigkeit des Atemstroms und Tröpfchen-Auswurf können reduziert werden.

Schutz vor Tröpfchen,
geringer Schutz vor
Aerosolen.

Schutz vor Tröpfchen und Aerosolen.

Zulässige
Tragedauer am Tag

Kompletter Tag.
(Wiederverwendbar)

Kompletter Tag.
(Einwegprodukt)

Eingeschränkt

Wo erlaubt?

Außenbereich Campus.

Außenbereich Campus.

Verpflichtend:

Auf allen Verkehrsflächen, in allen Gebäuden und Anmietungen der UOL.

In allen Lehrveranstaltungen/
Prüfungen in Präsenz.

Bei Besprec
hungen, Zusammenkünften, Sitzungen (z.B. Gremiensitzungen und Kommissi-onssitzungen)

Zur dienstlichen
Verwendung nicht vorgesehen.


Hinweis zu FFP2 Masken an der Universität
Das Tragen von FFP2 Masken zum Infektionsschutz vor Corona ist an der Universität nicht vorgesehen. FFP2 Masken sind ein Atemschutzgerät der Klasse 1 und somit gelten hier besondere Vorschriften hinsichtlich des Einsatzes, der Verwendungszwecke und der Tragedauer. Vorgeschrieben ist eine maximale Tragedauer von 75min mit einer anschließenden Mindestpausendauer von 30min.

Daher kann die Nutzung von FFP2-Masken als ständig zu tragender Infektionsschutz im Rahmen der Corona-Pandemie an der Universität nicht umgesetzt werden.

Sollte eine andere Gefährdung das Tragen einer FFP2 Maske erfordern, so ist dies wie gewohnt durch eine Gefährdungsbeurteilung zu prüfen. Nur in diesem Falle ersetzt die dabei verpflichtende FFP2 Maske die medizinische Maske.

Befreiung von der Maskenpflicht
Grundsätzlich gibt es derzeit an der UOL keine Befreiung von der Maskenpflicht. Bei Rückfragen bzw. evtl. möglichen Einzellösungen wenden sich Beschäftigte an das Dezernat 1 und Studierende entsprechend an das Dezernat 3.

Bezug von medizinischen Masken an der Universität
Die medizinischen Masken können über das Laborversorgungslager der BI am Campus Wechloy bezogen werden. Die Abrechnung erfolgt über eine zentrale Finanzstelle, der AG/OE entstehen keine Kosten. Weitere Informationen dazu finden Sie unter "Bezug von medizinischen Masken".

Bezug von medizinischen Masken

Medizinischen Masken werden für Mitglieder der Universität Oldenburg (d.h. anwesende Beschäftigte und Studierende) anlass- und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt.

Studierenden erhalten die medizinische Masken für verpflichtende Prüfungen / Lehrveranstaltungen in Präsenz durch die Verantwortlichen.

Kosten: Die Abrechnung erfolgt über eine zentrale Finanzstelle. Der AG/OE entstehen keine Kosten.

Versand: Ein Versand per Hauspost ist möglich, kann aber ggf. länger dauern. In diesem Fall bitte den ausgefüllten,
unterschriebenen Ausgabeschein unter Angabe Ihrer Raumnummer mailen an:
LaBeLa@UOL.de

Abholung: Abholung im Laborversorgungslager der BI, Campus Wechloy:
Raum W3 0-135 (Ebene 0, Erdgeschoss)
Öffnungszeiten/Abholzeiten
Mo - Fr: 9.30 - 12.00 Uhr, Mo - Do: 14.00 - 15.00 Uhr
Vor Feiertagen am Nachmittag keine Öffnung

Download Maskenausgabeschein

Wer sind Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko?

null

Ich fühle mich krank und zeige Symptome einer Corona-Infektion. Was muss ich tun?

Kommen Sie nicht in die Universität, sondern melden Sie sich zur weiteren Abklärung zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Stadt Oldenburg wenden:  Telefon: 116 117 (bundesweit)

Weiterhin gilt, wie für jede andere spontane Abwesenheit auch:

  • Beschäftigte: Informieren Sie bitte telefonisch oder per Mail Ihre/n Vorgesetzte*n.
     
  • Studierende: Informieren Sie bitte telefonisch oder per Mail den InfoService des Dezernats 3

Sollte sich bei Ihnen ein Verdachtsfall oder ein positives Infektionsergebnis mit dem Corona-Virus herausstellen, nutzen Sie bitte die Meldemöglichkeien mit dem Kontaktformular.

Wer ordnet Quarantänemaßnahmen an?

Anordnung und Organisation einer Quarantäne erfolgen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die örtlich zuständigen Landesgesundheitsbehörden (z.B. das zuständige Gesundheitsamt).

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

  • Auf Abstand von mindestens 1,5 Metern zu achten.
  • Gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Seife.
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Ausreichendes, regelmäßiges und gründliches Lüften der Innenräume.

Die Universität hat hierfür unter "VIII. Dateien zum Herunterladen" auch ein Poster herausgegeben.

Können importierte Waren, Gegenstände, Verpackungen (Kartons,Briefumschläge) aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. (BfR)

Wie sollen sich Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhalten (z.B. bei vorliegenden Grunderkrankungen, unterdrücktem Immunsystem, etc.)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion. Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.

Erkrankte sollten rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmen und sich beraten lassen.

Kontaktstellen für betroffene Personen an der Universität:
Beschäftigte: Beschäftigte sollen die jeweiligen Vorgesetzten informieren oder sich an das Dezernat 1 - Personal/Organisation wenden. In Abstimmung mit dem Betriebsarzt können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Beschäftigten gefunden werden.

Studierende:  Studierende wenden sich an das Dezernat 3 - Studentische und akademische Angelegenheiten. In Abstimmung mit den betroffenen Fakultäten können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Studierenden gefunden werden.

Wie sollen sich Corona-positive getestete Personen und Kontaktpersonen verhalten? Gibt es eine zentrale Meldestelle an der Universität?

Corona-positive getestete Personen, Kontaktpersonen verhalten sich bitte, wie folgend:

  • Bei Corona-positivem Testergebnis oder bei behördlich angeordneter Quarantäne soll bitte so schnell wie möglich eine freiwillige Meldung per online Kontaktformular, oder nachrangig unter der Rufnummer der Coronameldung 0441/798-5000 vorgenommen werden.
     
  • Personen welche sich nicht in einer behördlich angeordneten Quarantäne befinden helfen durch ihre vorsorgliche solidarische Abwesenheit mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

Die hier beschriebene Vorgehensweise stellt eine präventive Schutzmaßnahme der Universität Oldenburg dar und ersetzt nicht die Anordnungen des Gesundheitsamts.

(03.03.2021)