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Informationen für Universitätsangehörige zum Coronavirus

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass derzeit noch vieles geklärt werden muss. Wir aktualisieren und ergänzen diese Seite deshalb kontinuierlich.

Semesterstart digital | Aktuelles

Semesterstart digital |30.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

in den vergangenen beiden Wochen haben wir Sie an dieser Stelle über aktuelle Themen rund um das Online-Lehren und -Lernen informiert. Wir hoffen, dass dies nützlich für Sie war und Ihnen einen Eindruck vermittelt hat, wie unsere Universität in dieses Semester mit seinen besonderen Herausforderungen für uns alle gestartet ist. Heute erhalten Sie die letzte Ausgabe.

Natürlich werden wir Sie auch in den kommenden Wochen und Monaten über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Universitätsbetrieb informieren – über unsere bekannten Kommunikationskanäle und von Zeit zu Zeit sicher auch in Form eines Newsletters.

Für heute bleibt mir, mich herzlich bei Ihnen zu bedanken: Sie alle haben mit viel Energie und Einsatz zu dem guten Start ins Semester und zum Rundlaufen des Unibetriebs beigetragen. Uns ist ohne jeden Zweifel viel gelungen, und ich bin zuversichtlich, dass wir auch die kommenden Dinge gut anpacken und Lösungen finden.

Mich persönlich freut es ganz besonders, dass der Bund heute nun – endlich – Nothilfen für Studierende beschlossen hat. Das ist sicherlich mit Abstand die beste Nachricht unseres aktuellen „Semesterstart digital“.

Viele Grüße im Namen des Präsidiums und einen schönen 1. Mai
Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident


Bundesregierung beschließt Soforthilfen für Studierende

Das Bundesbildungsministerium (BMBF) stellt Nothilfen für deutsche und internationale Studierende bereit, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind. Dabei stehen zwei Angebote zur Verfügung: Studierende in besonders akuten Notlagen können über die Studierendenwerke einen Zuschuss beantragen, der nicht zurückgezahlt werden muss. Darüber hinaus bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinslose Kredite von bis zu 650 Euro monatlich an.

Das Darlehen bei der KfW kann ab dem 8. Mai online beantragt werden, ausländische Studierende können ab dem 1. Juni einen Antrag stellen. Die Bewilligung soll unbürokratisch vonstattengehen. Insgesamt stellt die KfW ein Darlehensvolumen von bis zu einer Milliarde Euro bereit. Die Zinsbefreiung gilt bis zum 31. März 2021, auch für bereits bestehende Studienkredite müssen Studierende bis zu diesem Zeitpunkt keine Zinsen bezahlen.

Studierende, die ihren Job verloren haben, keine BAföG-Förderung erhalten und auch keine anderen Einkünfte haben, können über den Nothilfefonds der Studierendenwerke Hilfe beantragen. Damit will das BMBF Studierenden helfen, die aufgrund einer akuten finanziellen Notlage womöglich vor der Entscheidung stehen, ihr Studium abbrechen zu müssen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden, insgesamt umfasst der Fonds 100 Millionen Euro. Welchen Betrag Studierende als Überbrückungshilfe bekommen können, ist derzeit noch nicht klar. Das Deutsche Studentenwerk, der Dachverband der Studierendenwerke, soll die Gesamtsumme nach einem noch festzulegenden Schlüssel an die regionalen Studierendenwerke verteilen.

Weitere Infos:
KfW Studienkredit Pressemitteilung BMBF

Cloud-Storage erhält neue Funktionen

Am Sonntagmorgen erweitern die IT-Dienste die Funktionen des Datendienstes Cloud-Storage. Nutzerinnen und Nutzer können dort Dokumente ablegen und mit anderen Nutzern teilen. Drei neue Tools werden in die Plattform eingebunden: Das Organisationswerkzeug „Deck“ ist eine Art virtuelles Schwarzes Brett. Es ermöglicht, Aufgaben zu planen und Projekte in Teams zu organisieren. Das Programm „Circles“ erweitert die Möglichkeiten, verschiedene Arten von Gruppen einzurichten – etwa öffentliche und damit für alle sichtbare Gruppen oder solche, die nur mit einem Passwort zugänglich sind. Diese Gruppen können dann für verschiedene Anwendungen genutzt werden, beispielsweise für Chats oder um Dateien zu teilen. Mit dem Tool „Mind Map“ werden Nutzerinnen und Nutzer in die Lage versetzt, Informationen visuell zu organisieren.

Ebenfalls am Wochenende wird die Webkonferenzplattform BigBlueButton (BBB) aktualisiert, die viele Uni-Nutzer für Webkonferenzen verwenden. Server-Ressourcen werden erweitert, um vereinzelt gemeldete Ton-Probleme zu beheben. Außerdem erscheint beim Start einer Webkonferenz künftig eine Kurzanleitung zur Nutzung von BBB.

Zu einer Störung kam es am Mittwochabend in Cloud-Storage: Dateien konnten nicht mehr per Drag-and-drop im Browser-Fenster hoch- oder herunterladen werden. Die dafür ursächlichen Fehler wurden von den IT-Diensten zeitnah behoben.

Infos zu den neuen Tools:

Apps/deck     Apps/circles    Apps/files mindmap
 

Semesterticket – Ausnahmeregelung bis 31. Mai

In den vergangenen Tagen kursierten im Netz zum Teil widersprüchliche Informationen über die Gültigkeit des Semestertickets. Klar ist: Bis zum 31. Mai wird die für das Wintersemester 2019/20 validierte CampusCard in Verbindung mit der Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester und dem amtlichen Lichtbildausweis als landesweites Semesterticket anerkannt. Eine Immatrikulationsbescheinigung können Studierende über Stud.IP ausdrucken. Für das Sommersemester validieren kann man die CampusCard montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr an den Automaten im Mensafoyer am Campus Haarentor.

Nachgefragt

Digitaler Semesterstart, digitale Lehre – wäre da nicht eine digitale Prüfungsverwaltung nur konsequent?
In der Tat bietet die Universität bereits eine Online-Prüfungsverwaltung für Lehrende an, die bislang allerdings noch nicht flächendeckend genutzt wird. Seit Semesterbeginn konzentriert sich nun ein Projektmitarbeiter des Akademischen Prüfungsamts eigens auf die papierlose Prüfungsorganisation. Ziel ist es, diese weniger bürokratisch und für die Studierenden noch transparenter zu gestalten. Da zum Beispiel das manuelle Ausfüllen der Modulbescheinigungen entfalle, lasse sich zugleich eine Menge Papier sparen – „ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit“, so das Dezernat 3. Ob sich Lehrende in ihrem Büro auf dem Campus oder im Homeoffice aufhalten: Um den Service zu nutzen, müssen sie sich lediglich bei Stud.IP einloggen.

Feedback und Rückfragen bitte an

Erfahrungsbericht

Volker Schindel, Künstlerischer Mitarbeiter mit Arbeitsschwerpunkt „Musik, Szene, Theater“, Institut für Musik
„Ich biete in diesem Semester vor allem praktische Kurse an, etwa Ensembleleitung, ein Musical-Ensemble und ein Musiktheaterprojekt. Davon versuche ich jetzt so viel wie möglich digital umzusetzen. Zum Teil gelingt das besser als gedacht. Aber manche Präsenzveranstaltungen lassen sich nicht ersetzen – eigentlich alles, wo viele Personen gemeinsam Musik machen. Das größte Problem dabei ist die Latenz der Videokonferenzen, also die Verzögerung der Signalübertragung. Ensembleproben sind online dadurch quasi unmöglich.
Was ganz gut funktioniert, ist experimentelleres Arbeiten, Arrangierübungen oder konzeptionelle Aufgaben. Auch Dirigieren kann man per Video unterrichten. Für einige Wochen können wir so ganz gut arbeiten, aber wenn es das ganze Semester so laufen müsste, wäre das schon frustrierend.
Wir hoffen sehr, dass mit den entsprechenden Hygieneplänen auch in der Musik bald wieder Präsenzlehre möglich wird. In der Aula und im Kammermusiksaal ließen sich Stühle mit großem Abstand stellen, so könnten wir zumindest in reduzierter Besetzung proben. Für die Studierenden sind auch die Überäume wichtig. Manche haben keine eigenen Instrumente und Schlagzeug, Tuba oder Kirchenorgel lassen sich schlecht in der WG üben.
Eine besondere Herausforderung ist auch das Musiktheaterprojekt. Die geplante Aufführung im Juni haben wir bereits auf November verschoben – in der Hoffnung, dass bis dahin solche Veranstaltungen mit realisierbaren Auflagen wieder stattfinden dürfen.“


Bitte nutzen Sie auch das Informationsangebot, das Ihnen die universitäre Corona-Internetseite bietet. Hier finden Sie in konzentrierter Form viele Antworten auf aktuelle Fragen:
https://uol.de/info-coronavirus

Was Expertinnen und Experten der Universität zur Corona-Pandemie und deren Folgen und Perspektiven sagen, finden Sie hier:
https://uol.de/aktuelles/corona

Semesterstart digital |28.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

in der zweiten Semesterwoche kommt das Online-Lehren und -Lernen weiter in Schwung; mich erreichen zahlreiche positive Berichte und Rückmeldungen. Es gibt viel Aufbruchstimmung und mutiges Angehen der neuen Situation. All das kann natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch offene Fragen und ungelöste Probleme gibt. Lehren und Lernen kann unter den aktuellen Bedingungen zum Spagat und einer besonderen Aufgabe werden – etwa durch parallele Kinderbetreuung, die Pflege von Angehörigen, die eigene chronische Krankheit oder finanzielle Sorgen. Ich kann Ihnen versichern, dass auch weiterhin sehr viele Menschen mit Hochdruck daran arbeiten, dass dieses Semester für Sie, liebe Studierende, ein Gewinn wird. Und wir werden nicht nachlassen in unseren Bemühungen.
 
Während vor einigen Wochen bundesweit über ein „Nicht-Semester“ debattiert wurde, sorgt nun der Begriff „Kann-Semester“ immer wieder für Verwirrung. Lassen Sie mich daher klarstellen: Mir ist es wichtig, dass wir weiter konkret und verbindlich handeln. Als Mitglied der „Ständigen Kommission für Lehre und Studium“ der Landeshochschulkonferenz setze ich mich persönlich dafür ein, dass die Regelstudienzeit um ein Semester verlängert wird – unmittelbar wichtig für die Zahlung von BAföG und die studentische Krankenversicherung. Außerdem brauchen Studierende in finanzieller Not schnellstmöglich Unterstützung. Und nicht zuletzt sind wir als Lehrende gefordert, flexibel mit Lehrinhalten, Prüfungen oder Abgabefristen umzugehen – und menschlich zu handeln, wenn Studierende Schwierigkeiten haben. All das ist für mich ein Muss und kein Kann.

Wir tun unser Bestes, um auch in dieser Zeit ein ordnungsgemäßes Studium zu ermöglichen. Ich bin mir sicher, dass wir alle für konstruktive Vorschläge zur Gestaltung des Lehrens und Lernens offen sind. In diesem Sinne: Bringen Sie sich aktiv ein.
 
Beste Grüße im Namen des Präsidiums
Ihre
Prof. Dr. Verena Pietzner
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales


IT-Auslastung weiterhin unkritisch

Nach einer Woche Online-Lehre können die IT-Dienste eine erste Bilanz ziehen: Die Auslastung der verschiedenen Plattformen für Webkonferenzen und Online-Meetings hat sich auf einem unkritischen Niveau eingependelt, der Betrieb verläuft weitgehend reibungslos.
Die verschiedenen Systeme waren auch am Wochenende gefragt: Bis zu 140 Nutzerinnen und Nutzer verabredeten sich am Samstag auf der Plattform BigBlueButton, auch die Zahl der VPN-Verbindungen zum Universitätsnetzwerk überschritt am Samstag und Sonntag zeitweise die Hunderter-Marke.
Die Umstellung von meeting.uol.de auf eine neue Systemplattform am Sonntagmorgen war erfolgreich: Es stehen nun fünf Server für Webmeetings außerhalb von Stud.IP zur Verfügung. Die im alten System erstellten Aufzeichnungen von Webkonferenzen haben die IT-Dienste inzwischen in das neue System kopiert.
Zu einer Störung kam es am Sonntagabend auf den Plattformen conf.uol.de, studconf.uol.de und webconf.uol.de. Wegen falsch konfigurierter Sicherheitseinstellungen war es zeitweise nicht möglich, sich auf diesen Plattformen anzumelden. Die Systeme ermöglichen beispielsweise eine Einwahl per Telefon in eine Webkonferenz oder Online-Treffen mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Bis Montagmittag konnten die IT-Dienste die Störung bei allen drei Plattformen wieder beheben.

AStA berät online und telefonisch

Beratung, etwa bei finanziellen Notlagen, Fragen zum BAföG in Zeiten von Corona oder zur Rückerstattung des Semestertickets bietet der AStA der Uni. Da derzeit keine Beratung vor Ort möglich ist, sollten sich Ratsuchende per E-Mail (bexiratung@asta-+p6oliwrydenbtbe+zurgv0.de4h+e) mit ihren Anliegen und unter Angabe ihrer Telefonnummer melden.  Aufgrund der Vielzahl der E-Mails können manche Anfragen jedoch nur verzögert beantwortet werden. Der AStA ist darüber hinaus in Telefonsprechstunden erreichbar. Infos dazu finden sich auf der AStA-Homepage.
Unter anderem berät der AStA über zinsfreie, kurzzeitige Darlehen für diejenigen, die unverschuldet in finanzielle Notlagen geraten sind. Am 7. Mai, 10.30 Uhr, findet dazu auch ein digitales Meeting der offenen Studiengruppe „Soziales, Interne Hochschulpolitik und Finanzen“ statt.
Wer die Rückerstattung des Semesterbeitrags (semesterticket-eroustat5+tung@a1hqissta-oldenburg.de) oder einen Kinderbetreuungszuschuss (kinderbetreuwrvwyungszus1o7chenuss@okmcastawk-oldesunburumqog.de) beantragen möchte, sollte sich derzeit am besten ebenfalls per E-Mail an den AStA wenden. Die Abgabefrist für die entsprechenden Anträge für das Sommersemester ist der 15. Mai. Ausführliche Infos sind auf der AStA-Homepage unter dem Reiter „Beratung“ zu finden. Telefonische Nachfragen sind während der jeweiligen Sprechzeiten möglich (0441/798-3104).

Sprechzeiten Erstattung Semesterticketbeitrag: Donnerstag 10.00 – 12.00 Uhr;
Sprechzeiten Kinderbetreuungszuschuss: Freitag 9.30-12.00 Uhr

Mehr Infos Beratungszeiten

Studieren mit Familienaufgaben

Das eigene Studium und Familienaufgaben unter einen Hut zu bringen, ist immer eine besondere Herausforderung. In der aktuellen Situation umso mehr. Eltern, die aufgrund von Homeschooling oder geschlossenen Kindergärten und Krippen Schwierigkeiten mit ihrer Studienorganisation haben, können sich an die Beratungsstellen der Uni und des AStA wenden:
FamilienService: https://uol.de/studieren-mit-kind
AStA – Studieren mit Kind: https://asta-oldenburg.de/studieren-mit-kind/

Gesammelte Infos und Tipps für (werdende) Eltern in der Corona-Zeit stellt der Familienservice in einem Infopaket zur Verfügung, das laufend aktualisiert wird: https://uol.de/familienservice

Hilfe bietet auch der AStA: Am Donnerstag, 30. April, 14.00 Uhr, findet ein Online-Meeting „Studieren mit Kind“ statt. Eltern können sich über die aktuell mögliche Unterstützung informieren und darüber ins Gespräch kommen, welche weiteren Hilfsangebote wichtig wären. Interessierte finden das Meeting in der offenen Studiengruppe „Soziales, Interne Hochschulpolitik und Finanzen AStA“. Darüber hinaus plant der AStA ein Webinar zum Thema Homeschooling und Homeoffice-Handlungsstrategien. Der Termin wird zeitnah auf der AStA-Homepage und in Stud.IP veröffentlicht.
Zu den Familienaufgaben mit besonderen Herausforderungen während der Corona-Pandemie zählt auch die Pflege von Angehörigen. Infos und Beratung zu diesem Thema finden betroffene Studierende unter:
https://uol.de/familienservice/pflege-von-angehoerigen

Wer derzeit sein Studium oder bestimmte Veranstaltungen aufgrund von Familienarbeit nicht wie vorgesehen absolvieren kann, sollte auch seine Lehrenden direkt ansprechen und die Situation schildern. Lehrende können dann prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, bei der Teilnahme an Veranstaltungen und Prüfungen zu unterstützen.
Nicht zuletzt können Studierende, die bereits absehen, dass sie das Sommersemester nicht wie geplant absolvieren können, ein Urlaubssemester beantragen. Der Antrag muss bis spätestens 20. Mai beim Immatrikulationsamt gestellt werden.

Nachgefragt

Warum sollten Lehrende ausschließlich BigBlueButton und Stud.IP für ihre Veranstaltungen nutzen? Morgens ein Seminar als Videokonferenz, mittags Übungsaufgaben über einen Messenger-Dienst, abends noch ein Live-Chat und tagsüber diverse E-Mails: Die Vielzahl an digitalen Tools und Kommunikationswegen, die zurzeit in der Lehre genutzt werden, kann verwirrend sein. Viele externe Anbieter halten hierfür Lösungen bereit. Damit Studierende den Überblick behalten und niemand in die Verlegenheit kommt, schon wieder eine neue App installieren zu müssen, sollten sich die Kommunikationswege der Lehrenden aber auf die von der Universität bereitgestellten Plattformen (u.a. BigBlueButton über die UniCloud sowie Stud.IP) beschränken. Mit diesen „eigenen“ Tools wird es nicht nur übersichtlicher – sie fügen sich auch in die bisherige Infrastruktur ein. Die zu gewährleistende Sicherheit liegt somit im Einflussbereich der Universität.

Infos zu den PlattformenHinweise zum Datenschutz

Kurz notiert

Die Fakultäten V und VI haben Informationsseiten eingerichtet:
Unter https://uol.de/fk5/studium/corona können sich Studierende der Mathematik und Naturwissenschaften über den Lehr- und Prüfungsbetrieb informieren, die Fakultät VI hat die entsprechenden Hinweise für ihre Studiengänge unter https://uol.de/medizin/studium-lehre/online-lehre zusammengestellt.
 
Tipps für das Online-Lernen bietet Studierenden der Blog der E-Didaktik. Aktuell muss nicht nur auf die gewohnte Kommunikation im Hörsaal oder Seminarraum verzichtet werden, auch die Informationsbeschaffung und -aneignung ändert sich. E-Learning erfordert ein hohes Maß an Selbstorganisation. Wie es gelingen kann: https://wp.uni-oldenburg.de/edidactics/covid-19-digitale-lehre/tipps-studierende/

In der Fakultät VI haben in den vergangenen Wochen bereits vier Promovierende ihre Doktorarbeit in virtueller Form – vor allem über BigBlueButton – präsentiert und gegenüber der Prüfungskommission „verteidigt“. Aktuell plant die Fakultät drei weitere Disputationen als virtuelle Veranstaltungen.
 
Für geplante hochschuldidaktische Präsenzveranstaltungen klärt das Referat Studium und Lehre derzeit, ob sich diese auf einen späteren Zeitpunkt verlegen oder als Online-Format anbieten lassen. Bereits angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden persönlich informiert. Aktuelle Infos zu den einzelnen Veranstaltungen unter https://uol.de/lehre/hochschuldidaktik/veranstaltungen-2020


Bitte nutzen Sie auch das Informationsangebot, das Ihnen die universitäre Corona-Internetseite bietet. Hier finden Sie in konzentrierter Form viele Antworten auf aktuelle Fragen:
https://uol.de/info-coronavirus

Was Expertinnen und Experten der Universität zur Corona-Pandemie und deren Folgen und Perspektiven sagen, finden Sie hier:
https://uol.de/aktuelles/corona

Semesterstart digital |24.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,
 
die erste Woche des Online-Semesters liegt hinter uns. Mein Fazit: Wir haben einen guten Start hingelegt und die Umstellung auf das digitale Lehren und Lernen alles in allem erfolgreich bewältigt. Dafür möchte ich insbesondere unseren engagierten und tollen Lehrenden und Studierenden, aber auch allen anderen direkt und indirekt daran Beteiligten herzlich danken.

Was wir bisher erreicht haben, ist kein geringes Kunststück. Schließlich ist Online-Lehre in dieser Form und dieser Breite für uns alle neu. Tag für Tag werden nun weitere Verbesserungen und Anpassungen folgen. Natürlich gibt es auch weiterhin drängende Probleme und Fragen. Etwa, wie wir mit den praktischen Teilen des Studiums oder mit Prüfungen verfahren können. Daran arbeiten wir.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass wir uns in einer medizinischen und gesellschaftlichen Notsituation befinden. Viele von Ihnen kennen mittlerweile Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, krank geworden sind oder gar Schlimmeres erlitten haben. Hinzu kommen die enormen Einschränkungen im Alltag - privat wie beruflich. Wir erfahren beispielsweise täglich, was es bedeutet, im Homeoffice zu arbeiten: Das ist oft leider keine reine Freude. Manche fühlen sich verständlicherweise geradezu ausgesperrt von ihrem normalen Arbeitsplatz, andere haben große Schwierigkeiten, Arbeit und Familienaufgaben unter einen Hut zu bekommen. Aber wir müssen diese Einschränkungen ertragen - in Verantwortung für unsere eigene Gesundheit und die anderer Menschen.

Wenn jetzt vielerorts von Lockerungen die Rede ist, vergessen Sie bitte nicht, dass noch lange Zeit eine ernste Bedrohung bestehen wird. Lockerungen im Betrieb der Universität, die frühestens ab dem 4. Mai greifen können, dürfen nur in kleinen Schritten erfolgen. Darüber werden wir Sie so bald wie möglich informieren.

Es gibt noch viel zu tun und zu bedenken - aber ich finde es wichtig, dass wir uns auch über das schon Erreichte freuen.

Beste Grüße im Namen des Präsidiums

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans-Michael Piper
Präsident

 


IT-Umstellung für zusätzliche Kapazitäten

Keine Störungen gemeldet - so lautet das Fazit der vergangenen zwei Tage für die Online-Lehre. Die Nutzerzahlen in den verschiedenen Systemen pendelten sich auf einem ähnlichen Niveau ein wie zu Beginn der Woche. Auch die Auslastung der Internetanbindung ist weiterhin unkritisch und liegt im Wesentlichen unterhalb von 2 Gigabit pro Sekunde.

Eine hohe Nachfrage gibt es für Webkonferenzen auf den Systemen außerhalb von Stud.IP, insbesondere auf meeting.uol.de. Um diesen Dienst leistungsfähiger und ausfallsicherer anzubieten, stellen die IT-Dienste am frühen Sonntagmorgen die Systemarchitektur der Plattform um und erweitern sie auf fünf Server. So können bei Bedarf im laufenden Betrieb zusätzliche Kapazitäten hinzufügt werden.

Die IT-Dienste rechnen damit, dass meeting.uol.de bereits am Sonntagmorgen ab acht Uhr wieder für Webkonferenzen nutzbar ist. Nicht betroffen sein werden Vorlesungen und Seminare, die über Stud.IP auf der Plattform BigBlueButton stattfinden - also der überwiegende Teil aller Webmeetings. Es geht vielmehr um diejenigen virtuellen Räume in BigBlueButton, die auch für Teilnehmer ohne unieigene E-Mail-Adresse zugänglich sind. Diese Plattformen wurden bislang von maximal knapp 250 Nutzern gleichzeitig frequentiert, etwa für Sprechstunden, Bewerbungsgespräche oder Projektmeetings mit externen Teilnehmern.

Die erstellten Räume und Aufzeichnungen werden in das neue System übernommen und können weiterhin genutzt werden. Die Aufzeichnungen stehen jedoch möglicherweise erst am Dienstag zur Verfügung, da sie noch in das neue System konvertiert werden müssen.

Digitale Lehre wird evaluiert

Um herauszufinden, wie gut die digitale Lehre funktioniert und was Lehrende möglicherweise noch verbessern können, bietet das Referat Studium und Lehre (Bereich Interne Evaluation) einen spezifisch zugeschnittenen Fragebogen zur Lehrveranstaltungsevaluation an. Dieser befindet sich zurzeit in der Abstimmung mit den Fakultäten.

Der Ablauf dieser Evaluation ist dabei identisch mit der sonst üblichen Lehrveranstaltungsevaluation; die Teilnahme ist freiwillig. Wenn Lehrende ihre digital durchgeführte Lehrveranstaltung evaluieren lassen möchten, können sie diese noch bis Mitte Mai der/dem Evaluationsbeauftragten ihrer Fakultät melden.

Evaluationsbeauftragte

Darüber hinaus sollen Studierende und Lehrende am Ende des Semesters zur digitalen Lehre befragt werden. Was lief gut? Wo gab es Schwierigkeiten? Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es? Diese und weitere Fragen werden im Mittelpunkt stehen, Geklärt werden soll dabei auch, vor welchen Herausforderungen die Beteiligten standen und wie sie diese gemeistert haben.

Die gewohnte und reguläre Lehrveranstaltungsevaluation ist durch den Wegfall der Präsenzveranstaltungen im Sommersemester nicht möglich. Dementsprechend wird sie einmalig ausgesetzt; das Präsidium beschließt dies voraussichtlich am 28. April.

Alle Infos rund um die Evaluation digitaler Lehre fortlaufend aktualisiert hier:

Mehr Infos

Aufzeichnung mit Opencast über Stud.IP

In Stud.IP-Veranstaltungen ist es jetzt möglich, über das Plugin Opencast Bildschirmaufzeichnungen mit Opencast Studio vorzunehmen. Diese findet auf dem Server der Universität statt. Nach Erstellung des Videos kann es direkt in die Veranstaltung hochgeladen werden. Ein weiterer Vorteil: der Clip wird nicht über die private Datenverbindung hochgeladen. Falls die heimische Netzanbindung das Hochladen von Videos erschwert oder unmöglich macht, kann dies also eine gute Alternative für die Erstellung von Bildschirmaufzeichnungen sein.

Allgemeine Informationen zum Thema

Nachgefragt

Wieso lässt die Universität für die digitale Kommunikation Tools externer Anbieter (wie Microsoft Teams, Skype, Zoom, etc.) derzeit nicht zu?
Wichtige Kriterien für den Einsatz von Kommunikations-Tools an der Universität Oldenburg sind der Datenschutz, die Informationssicherheit und die Nachhaltigkeit. Externe Tools müssen daher zum einen die gesetzlichen Anforderungen an den Schutz und die Sicherheit der Daten erfüllen und zum anderen auch in die digitale Infrastruktur der Universität integrierbar sein. Dies setzt intensive technische und rechtliche Prüfungen, interne Abstimmungen und das Abschließen entsprechender Verträge voraus. Da das bewährte Angebot des DFN in der jetzigen Situation Performance-Schwierigkeiten aufweist und viele externe Anbieter die oben genannten Kriterien nicht ausreichend erfüllen, haben die IT-Dienste kurzfristig, "eigene" zusätzliche Tools (https://uol.de/itdienste) bereitgestellt, die sich in die bisherige Infrastruktur (u.a. UniCloud und Stud.IP) einfügen und deren Sicherheit im Einflussbereich der Universität liegt.

Erfahrungsberichte

Niklas Reinken, Institut für Germanistik:
"Ich gebe in diesem Semester ein Seminar und eine Übung zum Thema 'Zweifelsfälle des Deutschen', es geht darin um sprachliche Streitfälle, die uns jeden Tag begegnen - etwa, ob es der, die oder das Nutella heißt.
Ich habe in meine Veranstaltungen schon früher Online-Elemente eingebaut. Dafür habe ich das Programm Courseware genutzt, das über Stud.IP verfügbar ist. Man muss sich erst einarbeiten, aber dann ist es sehr einfach, Inhalte zu übertragen und hochzuladen.
Wer allerdings glaubt, dass sich eine Offline-Sitzung eins zu eins auf ein Online-Format übertragen lässt, der irrt. Für meinen aktuellen Kurs habe ich bereits im März begonnen, Aufgabenpakete, Texte, Videos, Fragebögen oder auch ein Quiz zu erstellen. Jetzt läuft alles asynchron. So sind die Studierenden flexibler.
Online-Lehre bedeutet für mich auf jeden Fall mehr Arbeit, man muss zum Beispiel mehr kommunizieren als sonst. In einem Seminar erhalte ich normalerweise vielleicht ein oder zwei Antworten auf eine Frage, jetzt schreiben alle 40 Teilnehmer zurück. Es ist auch schwieriger, eine Rückmeldung von den Studierenden zu bekommen, wenn man sie nicht sieht. Bislang läuft aber alles wesentlich besser, als ich erwartet habe - auch dank der Unterstützung der IT- Dienste. Die Kollegen sind sehr engagiert und reagieren schnell, wenn es irgendwo hakt."

Prof. Dr. Oliver Zielinski und Dr. Thomas Badewien, ICBM:
"Am Mittwoch hatten wir die erste von insgesamt 14 Online-Lehrveranstaltungen zum Thema "Regionale Ozeanographie". Statt der üblicherweise 20 Studierenden haben sich 54 angemeldet. Wir hatten sie rechtzeitig über unser neues Lehrkonzept und die erwartete Prüfungsleistung informiert. Die Idee ist, dass die Studierenden in virtuellen Gruppen zusammen ein Thema erarbeiten und darauf aufbauend einen Text ähnlich einer wissenschaftlichen Publikation verfassen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie dann mit einem kurzen Film. Das hat die Studierenden offenbar fachübergreifend angesprochen.
Alle waren zum Start der Veranstaltung bei BigBlueButton dabei. Der direkte Austausch über den Ton hat gut funktioniert - jeder ist zu Wort gekommen. Natürlich wäre es noch schöner, alle sehen zu können. Doch uns ist bewusst, dass nicht alle Studierenden eine entsprechende technische Ausstattung haben.
Von Vorteil ist, dass wir die Veranstaltung zu zweit durchführen. So konnte beim Start zum Beispiel einer von uns die Chat-Funktion im Auge behalten, während der andere die Veranstaltung leitete. Wir haben auch gemerkt: Nicht nur wir, sondern auch die Studierenden begreifen die Situation als Chance. Alle sind bereit, Neues auszuprobieren - etwa Videos zu schneiden, das Programm LaTeX zu lernen oder Co-Writing-Tools zu nutzen. Wir freuen uns, dass der Start so gut geklappt hat."


Bitte nutzen Sie auch das Informationsangebot, das Ihnen die universitäre Corona-Internetseite bietet. Hier finden Sie in konzentrierter Form viele Antworten auf aktuelle Fragen:
https://uol.de/info-coronavirus

Was Expertinnen und Experten der Universität zur Corona-Pandemie und deren Folgen und Perspektiven sagen, finden Sie hier:
https://uol.de/aktuelles/corona

Semesterstart digital |22.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,
 
in der zweiten Ausgabe unseres „Semesterstart digital“ können wir erneut ein Zwischenfazit ziehen, das zuversichtlich stimmt: Grundsätzlich funktioniert die digitale Lehre an der Universität Oldenburg. Dafür müssen nicht alle Veranstaltungen und Lehrformate in Videokonferenzen und damit in ein synchrones Format übersetzt werden. In vielen Fällen ist das weder praktikabel noch didaktisch sinnvoll. Vielmehr spielen asynchrone Lehrformate eine wichtige Rolle, wie sie es auch in der Präsenzlehre schon immer getan haben.

Wir können stolz darauf sein, wie kurzfristig es unsere IT geschafft hat, die Infrastruktur den neuen Anforderungen entsprechend auszubauen. Nun kombinieren wir die Möglichkeiten von Stud.IP mit unserem übrigen Handwerkszeug. Bei aller gewonnenen Digitalkompetenz bleibt aber eines gewiss: Wenn diese Krise vorüber ist, wird unsere Universität wieder eine Präsenzuniversität sein. Wir werden wieder zur direkten Interaktion auf unserem Campus zurückkehren und dies sicherlich umso mehr zu schätzen wissen.

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für die viele Arbeit und das gute Gelingen in den vergangenen Tagen.
 
Beste Grüße im Namen des Präsidiums
Ihre
Prof. Dr. Verena Pietzner
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales


Zwischenbilanz der IT-Dienste

Die Online-Lehre kommt weiter in Schwung: Am Dienstagnachmittag nahmen zeitgleich insgesamt 1.180 Nutzerinnen und Nutzer an Webkonferenzen über die Plattform BigBlueButton teil – ein neuer Höchststand. Theoretisch kann das System mit bis zu 5.000 Teilnehmern gleichzeitig fertig werden, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Die IT-Dienste weisen darauf hin, dass technische Grenzen bereits bei Einzelveranstaltungen mit mehr als hundert Teilnehmern erreicht werden können – insbesondere dann, wenn den Studierenden die Benutzung des Mikrofons gestattet wird.

Das zeigte sich am Dienstagabend. Gegen 18.15 Uhr kam es zu einer Störung, nachdem in einer Vorlesung mit rund 300 Teilnehmern Schwierigkeiten mit der Tonqualität aufgetreten waren. Weil sich viele Nutzer mehrfach ab- und wieder anmeldeten, waren schließlich mehr als 800 Teilnehmer in der Veranstaltung registriert. Einer der BigBlueButton-Server stürzte ab und musste durch einen Neustart am Mittwochmorgen wieder in Gang gebracht werden. Die IT-Dienste empfehlen daher den Moderatoren, ihr „virtuelles Klassenzimmer“ bei großer Teilnehmerzahl so zu konfigurieren, dass die Studierenden weder Mikrofon noch Kamera anschalten können.

Es gibt jedoch eine gute Alternative zu Webkonferenzen: Vorlesungen, bei denen eine große Teilnehmerzahl zu erwarten ist, können vorab aufgezeichnet werden. Dafür stehen in der Uni auch neun Videoräume zur Verfügung. Die Veranstaltungen werden mit der Software Opencast aufgenommen und direkt in Stud-IP integriert, wo sie für die Studierenden abrufbar sind. Lehrende werden bei der Aufzeichnung durch das Team der Medientechnik unterstützt.

Infos zum Online-Sommersemester in Stud.IP

Studierende finden fortan alle für das Online-Semester relevanten Infos in der Stud.IP-Veranstaltung „Zentrale Informationen fürs Studium“. Zu dieser wurden heute alle Studierenden automatisch als Teilnehmende hinzugefügt. Das Angebot ist „work in progress“, wird also fortlaufend aktualisiert und erweitert. Im Veranstaltungs-Wiki finden sich zunächst die Kontaktdaten von Ansprechpersonen in den Fakultäten sowie Informationen der zentralen Universitätseinrichtungen, etwa der Dezernate, der IT-Dienste oder der Bibliothek. Bei Fragen an die Fakultäten kann man sich direkt an die im Wiki genannten Personen wenden, Fragen an die zentralen Einrichtungen können in den entsprechenden Foren gestellt werden. Die Antworten und daraus resultierende Informationen werden natürlich in der Veranstaltung bereitgestellt.

Viele Fragen an die Bibliothek

Mit dem Semesterbeginn ist die Nachfrage nach Angeboten der Universitätsbibliothek stark angestiegen. Allein am Montag beantwortete das BIS-Team die Fragen von rund 500 Nutzerinnen und Nutzern, die sich telefonisch oder per Mail erkundigten – beispielsweise nach den aktuellen Möglichkeiten der Bücherausleihe oder nach digitalen Angeboten.

Viele Studierende machten von der Möglichkeit Gebrauch, sich Literatur für das anstehende Semester auszuleihen. Besonders gefragt ist auch der neue Scan-Service der Bibliothek. Die Nutzer haben die Möglichkeit, bis zu zehn Prozent eines Gesamtwerks einscannen zu lassen – seit Beginn des Notbetriebs gab es rund 500 Anfragen.

Die Fernleihe von gedruckten Werken ist nach wie vor bundesweit eingestellt, jedoch bietet der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) nun einen Kopienversand an. Nutzerinnen und Nutzer der Uni-Bibliothek haben die Möglichkeit, elektronische Kopien von Werken aus anderen Bibliotheken per E-Mail zu bestellen, zum Beispiel Artikel aus Fachzeitschriften oder Teilkopien aus Büchern.

Wer auf eine effiziente Literaturrecherche über die Verwaltungsprogramme Citavi oder EndNote angewiesen ist – etwa, weil die Abschlussarbeit unmittelbar bevorsteht – wird vom BIS-Team unterstützt. Die Ansprechpartner beraten individuell per E-Mail (bis-xbinfo@uvtbvol2dn.de) oder über ein Forum auf Stud.IP; hier finden sich auch Anleitungen und Links zu Video-Tutorials.

Mit Semesterbeginn hat die Bibliothek das Mahnverfahren, das seit der Schließung ausgesetzt war, wieder eingeführt. Überfällige Bücher müssen ab sofort wieder zurückgegeben oder verlängert werden. Dies soll sicherstellen, dass Studierende und Lehrende Zugang zur benötigten Literatur haben. Entliehene Bücher können über eine Bücherklappe im Foyer der Zentralbibliothek kontaktlos zurückgegeben werden. Das Gebäude ist von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 18.30 Uhr zugänglich. Eine Rückgabe per Post ist ebenfalls möglich.

Mehr Infos

Nachgefragt

Kann ich als Lehrender auch Sprechstunden per Videokonferenz abhalten?
Ja, dafür steht das Online-Konferenzsystem BigBlueButton zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über meeting.uol.de und nicht über Stud.IP. Hier können Lehrende virtuelle Räume erstellen und diese so konfigurieren, dass die eingeladenen Studierenden sie erst nach einzelner Freigabe betreten dürfen. Dazu wählen der Dozent oder die Dozentin beim Erstellen des Raums die Option „Freigabe durch Moderator bevor Raum betreten werden kann” aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dann der Reihe nach an der Sprechstunde teilnehmen – wer der oder die Nächste ist, ist für den Lehrenden über eine Warteliste nachvollziehbar. Ist es soweit, bestätigt er per Mausklick die jeweilige Teilnahme, und das Gespräch kann beginnen. Wichtig: Wer eine Sprechstunde auf BigBlueButton anbieten möchte, sollte die Teilnehmenden vorab über dieses Prozedere informieren, damit entsprechende Wartezeiten eingeplant werden können.

Mehr Infos

Ich möchte meine Vorlesung als Video über Stud.IP anbieten.
Was muss ich mit Blick auf die Dateigröße beachten?

Wer ein Video oder Screencast, also eine Aufzeichnung einer Bildschirmpräsentation, erstellt, kann mit einfachen Kniffen die Dateigröße merklich reduzieren – das vereinfacht das Hoch- und Herunterladen und entlastet die Bandbreite der Uni. Dabei sollten Lehrende einen Kompromiss zwischen Video-Qualität und Größe finden. Eine einfache Stellschraube ist beispielsweise, die Länge eines Videos zu reduzieren: sie sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Wer mehr zu erzählen hat, sollte sein Thema daher auf mehrere kürzere Sequenzen aufteilen. Möglicherweise genügt es auch schon, die eigene Präsentation mit einer Tonspur zu versehen und keine zusätzlichen Webcam-Aufnahmen einzubinden. Auch nach dem Erstellen des Videos oder Screencasts lässt sich die Dateigröße noch reduzieren - etwa über die Auflösung des Videos, indem man statt Full-HD eine Auflösung in Standard Definition von 480 Pixeln oder High Definition von 720 Pixeln wählt. Mit bestimmten Videoeditoren lässt sich zudem die Bitrate, also die ausgegebene Datenmenge eines Videos pro Zeiteinheit, verkleinern und so die Dateigröße weiter reduzieren.

Mehr Infos

Kurz notiert

Die Fakultät I hat eine neue Funktionsadresse: An coronavirugrzhs.fkmdl1@uol.drcwb4efco können Studierende und Mitarbeitende sowohl Störungen oder Probleme melden als auch Lob und Anregungen zum digitalen Sommersemester.

Lehrenden der Fakultät I steht nun ein Raum zur Verfügung, in dem sie nach Terminabsprache ihre Vorlesungen und Seminare aufzeichnen können. Die Ausstattung umfasst Smartboard und Videokamera. Erste Testläufe sind sehr gut gelaufen.

Die Fakultät IV richtet auf ihrer Startseite einen Informationsbereich zur Online-Lehre ein. Dazu gehört auch eine zentrale E-Mail-Adresse für Studierende und Lehrende, über die Probleme, Fragen und Feedback kommuniziert werden können.

Für Teilnehmende des Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahrs (FWJ) der Universität fand gestern ein erstes Online-Seminar zum Thema Nachhaltigkeit über BigBlueButton statt. Zum FWJ gehören auch „Bildungstage“. Die FWJ-Koordinatorin Nadine Brandt, Fakultät VI, bietet die Begleitveranstaltungen nun online an.


Bitte nutzen Sie auch das Informationsangebot, das Ihnen die universitäre Corona-Internetseite bietet. Hier finden Sie in konzentrierter Form viele Antworten auf aktuelle Fragen:
https://uol.de/info-coronavirus

Was Expertinnen und Experten der Universität zur Corona-Pandemie und deren Folgen und Perspektiven sagen, finden Sie hier:
https://uol.de/aktuelles/corona

Semesterstart digital |20.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,
 
wir haben sicher alle mit Spannung den Auftakt des Online-Semesters erwartet. Jetzt am Ende des Tages können wir ein erstes positives Fazit ziehen. Wir sind ohne große Zwischenfälle gestartet, und wie Sie unten nachlesen können, hat die Technik mitgespielt. Das war nicht selbstverständlich, denn es war uns nicht möglich, den Ernstfall in vollem Umfang zu proben. Freilich ist nicht alles glattgelaufen, und es gibt sicher noch viele Fragen und Verbesserungsmöglichkeiten. Die heute am häufigsten gestellte Frage bezog sich auf die Prüfungsmodalitäten in diesem Semester. Unten finden Sie erste Antworten.

Mit unserem „Semesterstart digital“ wollen wir Ihnen in den kommenden Tagen aktuelle Informationen bieten und Themen behandeln, die Sie und uns beschäftigen. Ich bin überzeugt, dass wir die noch anstehenden Herausforderungen mit großem Engagement, viel Kreativität und Sorgfalt bewältigen werden. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten.

Beste Grüße im Namen des Präsidiums
Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans-Michael Piper
Präsident
 


IT-Kapazitäten reichen aus

Rund 700 Studierende nahmen am Montagvormittag über die Webkonferenzplattform BigBlueButton an insgesamt 73 Online-Lehrveranstaltungen teil. Am Nachmittag waren teilweise mehr als tausend Teilnehmer gleichzeitig aktiv. Die Kapazität der Plattform, die derzeit bis zu 5.000 Teilnehmer gleichzeitig bewältigen kann, wurde somit bei weitem nicht ausgeschöpft.

Unter den Veranstaltungen waren zwei größere Vorlesungen mit 160 und 140 Studierenden, bei denen fast alle ausschließlich als Zuhörer oder Zuschauer teilnahmen. In zahlreichen kleineren Veranstaltungen mit zehn bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nutzten Lehrende und Studierende die Möglichkeit, über Webcam und Mikrofon in direkten Austausch zu treten.
Die seit Ostern stark erhöhte verfügbare Internetbandbreite der Universität von zweimal 10 Gigabit pro Sekunde erwies sich ebenfalls als ausreichend: Im Durchschnitt lag die abgehende Datenmenge am Montagvormittag bei einem Gigabit pro Sekunde. Lediglich gegen 9.50 Uhr erreichte das System kurzzeitig den Hochlastbereich – vermutlich, weil viele Nutzer zu diesem Zeitpunkt kurz ihre Kameras ausprobierten.

Knapp 500 Beschäftigte und Studierende verbanden sich am Montagvormittag über eine VPN-Verbindung mit dem Universitäts-Netzwerk. Die Auslastung erreichte damit knapp zwei Drittel des Maximums von 750 möglichen Verbindungen. Ebenfalls ausreichend war die Anzahl der Arbeitsplätze an virtuellen Desktops (VDI), mit denen Universitäts-Mitarbeiter beispielsweise von zu Hause aus auf das SAP-System zugreifen können. Aus Sicht der IT-Dienste lief der Auftakt der Online-Lehre somit weitgehend reibungslos ab.

Gut beraten für die digitale Lehre

Ob eDidaktik-Blog, Online-Sprechstunde, kollegialer Austausch in der Stud.IP-Community oder Online-Workshops: Die Hochschuldidaktik der Universität bietet Lehrenden und Studierenden eine Vielfalt an Informationen zur digitalen Lehre. Im täglich aktualisierten Blog etwa können Sie sich über verschiedene digitale Technologien für das Lernen und Lehren informieren. Die gut besuchte Online-Sprechstunde des eDidaktik-Teams findet jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 10.30 bis 11.30 Uhr statt. Hier können Interessierte auch das Video-Konferenz-Tool BigBlueButton ausprobieren. Lehrende erreichen das eDidaktik-Team darüber hinaus per E-Mail (edidaktg+xjdik@usxvvyol.de) und können bei Bedarf telefonische Beratungstermine vereinbaren. Ein reger Austausch zwischen Lehrenden findet zudem über Stud.IP statt – auch hier können sich noch weitere Interessierte eintragen. Und wer sich weiterbilden möchte, kann auf das Workshop-Angebot der Hochschuldidaktik zurückgreifen: Viele der Angebote sind inzwischen auf Online-Kurse umgestellt.

eDidaktik-Blog Online-Sprechstunde Stud.IP Online-Kurse der Hochschuldidaktik

Nachgefragt

Können mündliche Prüfungen künftig auch per Videokonferenz durchgeführt werden?

Ja, dies soll unter bestimmten Bedingungen schon bald möglich sein. In seiner morgigen Sitzung wird das Präsidium eine entsprechende Handlungsempfehlung beschließen. Darin wird den Fakultäten nahegelegt, mündliche Prüfungen auch über ein von der Universität genehmigtes System der Bild- und Tonübertragung zu ermöglichen (gilt auch rückwirkend für das WiSe 2019/20). Voraussetzung ist, dass alle beteiligten Personen dem Verfahren zustimmen und sich auch sonst an die Regeln halten. Diese wurden bereits im Detail vom Rechtsreferat der Universität, dem Akademische Prüfungsamt und dem Referat Studium und Lehre erarbeitet. Wichtig auch das: Falls technische Probleme auftreten, die kurzfristig nicht zu lösen sind, wird die Prüfung abgebrochen und der Prüfungsversuch zählt nicht. Sobald es aktuelle Informationen gibt, finden Sie sie hier:

Informationen für Universitätsangehörige zum Coronavirus

Erfahrungsbericht

Prof. Dr. Carsten Agert, Institut für Physik:
„Ich hatte gerade die erste Vorlesung im elektronischen Format. Am Anfang der Session habe ich mit den etwa 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Tools ausprobiert, und wir sind rasch bei BigBlueButton hängengeblieben, weil das wirklich hervorragend funktioniert hat.
Bei der abschließenden Fragerunde zu „Wie fanden Sie das heute?“ kamen ausschließlich positive Rückmeldungen der Studierenden. Man merkt, dass wir es bei den Leuten mit „Digital Natives“ zu tun haben: Die Umgangsregeln in digitalen Formaten sind den Leuten in perfekter Form geläufig (alle Mikros aus, Feedback-Loop über die Chat-Funktion, übliche Short-Cuts im Chat, etc.) Also von meiner Seite: Thumbs up, läuft super.
Morgen haben wir zum ersten Mal ein Seminar im elektronischen Format, was naturgemäß schwieriger ist. Auch hier haben wir uns für BBB entschieden.“


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Briefe des Präsidenten

Brief des Präsidenten (12. Juni 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

der Sommer steht vor der Tür und man könnte den Eindruck haben, die Pandemie sei vorbei, die Gefahr gebannt. Doch so ist es leider nicht. Der Corona-Virus ist aus der Welt nicht verschwunden. Es gibt noch keinen wirksamen Impfstoff und kein wirksames Medikament.

Als Universität werden wir weiter umsichtig agieren, um unser aller Gesundheit bestmöglich zu schützen. So befinden wir uns nach wie vor in einem „Sonderbetrieb“, der uns Schritt für Schritt zurück zum normalen Uni-Alltag führen soll. Aus heutiger Sicht wird dieser Weg weitere Monate zu gehen sein, vielleicht sogar bis ins nächste Jahr.

Die aktuelle Situation möchte ich Ihnen hier schildern:

  • Seit dem 19. Mai ist wieder Forschung im Labor möglich, die Fakultäten hatten zuvor entsprechende Hygienekonzepte erarbeitet. Auch Bürotätigkeiten im Bereich Studium, Lehre und Forschung sind nach und nach wieder vor Ort möglich.
  • Für Bürotätigkeiten im Verwaltungs- und Servicebereich werden Hygienekonzepte erstellt. Hier gilt aber bis auf Weiteres, dass so wenige Personen wie möglich und nur so viele wie nötig vor Ort arbeiten sollen.
  • Die Bibliothek ist mit Einschränkungen wieder geöffnet, die Services für Studium und Forschung werden weiter ausgebaut.
  • Wir haben den Rahmen abgesteckt, um Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen wieder stattfinden zu lassen. Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen.
  • Es wurden auch Möglichkeiten geschaffen, Prüfungen in Präsenz durchzuführen. Zunächst werden die Prüfungen des Wintersemesters nachgeholt, die durch die Schließung der Universität nicht mehr stattfinden konnten. Ab Mitte Juli sollen die Prüfungen des Sommersemesters folgen. Das Hörsaalzentrum (A14) wird als zentrales Prüfungsgebäude fungieren. Es steht allen Fakultäten zur Verfügung.
  • Grundsätzlich sollen allerdings Prüfungen in Präsenz nur dann stattfinden, wenn alternative Prüfungsformen tatsächlich nicht praktikabel sind.
  • Wenn Sie, liebe Studierende, mit Blick auf Ihre Prüfungen unsicher sind oder Fragen haben, wenden sich bitte direkt an Ihre Lehrenden oder an das Studiendekanat Ihrer Fakultät.

Die Universität hat erheblich in digitale Infrastruktur investiert und wir alle haben in den vergangenen Monaten viel Neues gelernt. Dass Online-Lehren und -Lernen in diesem Umfang möglich ist, hat uns überrascht. Das war nicht selbstverständlich und es konnte nur gelingen, weil die Lehrenden und Studierenden bereit waren, sich mit sehr großem Bemühen zu engagieren. Dafür danke ich Ihnen allen sehr herzlich.

Jetzt denken wir wohl alle bereits an das kommende Wintersemester. Es wird voraussichtlich ein Semester werden, das durch digitale Lehr- und Lernformate überwiegend geprägt, aber von Anfang an durch Präsenzformen ergänzt sein wird – ein „Hybridsemester“. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um auch unseren Erstsemestern in den ersten Wochen ihres Universitätslebens möglichst viel Zugang zu Präsenzveranstaltungen auf dem Campus anzubieten. Das Präsidium wird gemeinsam mit den Fakultäten die nächsten Wochen nutzen, um das Wintersemester bestmöglich zu gestalten. Die Erfahrungen der letzten Monate werden die Basis dafür bilden.

Bei allem Engagement und aller Kreativität werden wir im Laufe des Jahres noch auf manches verzichten müssen, was unsere Universität normalerweise ausmacht. Wissenschaftliche Kongresse, Tagungen, Workshops und öffentlichen Foren für die Begegnung von Wissenschaft und Gesellschaft werden nicht oder nur in stark verändertem Rahmen möglich sein. Das schmerzt. Der Hochschulinformationstag wird in diesem Jahr in digitaler Form stattfinden. Die Vorlesungen der KinderUniversität im September müssen leider ausfallen. Die Eröffnung des Akademischen Jahres kann im Oktober nicht wie gewohnt stattfinden. Es war geplant, in diesem Rahmen die 40-jährige Kooperation mit der Universität Groningen zu feiern. Dies wird nun in anderer Form noch in diesem Jahr geschehen.

Sicher sind nicht alle von Ihnen in jeder Hinsicht mit den Lösungen zufrieden, die das Präsidium gemeinsam mit den Fakultäten für die Corona-Zeit erarbeitet hat. Das ist uns bewusst. Wir hatten und haben jedoch die Aufgabe, die Universität durch unbekanntes Terrain zu führen und immer wieder mit Überraschungen umzugehen, die sich an der nächsten Wegbiegung zeigen. Perfekte Lösungen sind in Krisenzeiten leider nur schwer zu erreichen.

Es ist die unangenehme Wahrheit, dass die Pandemie uns weiter Fesseln anlegen und vermutlich noch weitere Herausforderungen für unsere Universität mit sich bringen wird. Wir sehnen alle den Tag herbei, an dem wir die „Corona-Zeit“ sicher hinter uns wissen. Dieser Tag ist leider nicht heute und auch nicht morgen. Bitte halten Sie weiter durch. Wir bauen auf Ihr Verständnis und hoffen auf Ihr Vertrauen.

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Brief des Präsidenten (7. Mai 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

schon in der letzten Woche haben wir Sie darüber informiert, welche Schritte das Präsidium plant, um den Universitätsbetrieb stufenweise auszuweiten (vom Notbetrieb in den Sonderbetrieb). Diese Bewegung hin zu einem reduzierten Präsenzbetrieb wird gerahmt durch die Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Seit deren Bekanntmachung am gestrigen Mittwoch ist nun klar, dass die folgenden ersten Maßnahmen an der Universität umgesetzt werden können:

  • Forschungsaktivitäten im Labor und im Freien (z.B. Freilandexperimente) sind unter besonderen organisatorischen Bedingungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder möglich. Dies schließt auch Arbeitsplätze und -bereiche ein, die für den Forschungsbetrieb zwingend erforderlich sind. Voraussetzung: Genehmigte Konzepte hinsichtlich Organisation, Einhaltung der hygienischen Bedingungen und Umsetzung von Schutzmaßnahmen auf Basis der besonderen Gefährdungsbeurteilung. Die Konzepte werden von den Leitungen der Organisationseinheiten erstellt, anschließend von der Stabsstelle Arbeitssicherheit geprüft und vom Präsidium freigegeben. Der Prozess ist den Fakultäten bereits seit der vergangenen Woche bekannt. 
     
  • Auch alle anderen Organisationseinheiten werden jetzt aufgefordert, sich auf die stufenweise Ausweitung des Universitätsbetriebs vorzubereiten. Dazu bedarf es ebenfalls der genannten Konzepte, die von den Leitungen erstellt und der Stabsstelle Arbeitssicherheit zur Prüfung vorgelegt werden müssen.

Nach wie vor hat der Gesundheitsschutz der Mitglieder und Angehörigen der Universität höchste Priorität. Das Präsidium plant daher, den Betrieb auf dem Campus erst nach und nach und mit Augenmaß wieder zuzulassen.

Ich bitte um Verständnis für dieses behutsame, schrittweise Vorgehen. Nur so lässt sich ein unkontrollierbarer Rückstrom in die universitären Einrichtungen vermeiden, der die Gesundheit aller gefährden könnte. Beschäftigte, deren Tätigkeit aus dem Homeoffice heraus erfolgen kann, müssen sich deshalb in der Mehrheit darauf einstellen, noch eine Weile lang von zu Hause aus zu arbeiten.

Das gilt auch für die Studierenden. Das Präsidium hat es bereits mehrfach angekündigt: Für das Sommersemester 2020 ist ein regulärer Präsenzstudienbetrieb auf dem Campus nicht möglich. Doch auch mit Blick auf die Lehre sind weitere Maßnahmen geplant:

  • Für die Durchführung von Experimentier- und anderen Praxisanteilen von Studiengängen sollen von den Fakultäten ebenfalls Hygienekonzepte erarbeitet werden, die eine Teilnahme vor Ort – in kleineren Gruppen – zulassen.
     
  • Auch Lösungen für Präsenzprüfungen und Klausuren sind bereits in Arbeit.

Die Vorbereitung von Praxisanteilen und Prüfungen ist für unsere Lehrenden erneut herausfordernd. Für Ihr anhaltendes Engagement möchte ich Ihnen, liebe Lehrende, herzlich danken. Sie, liebe Studierende, möchte ich indessen auch weiterhin um ein wenig Geduld bitten. Die bisherige Lehrpraxis umzubauen, braucht Zeit.

Der Umgang mit der Pandemie und das schrittweise Hochfahren des Universitätsbetriebs auf dem Campus verlangt von der Universitätsleitung, den Fakultäten und den übrigen Organisationseinheiten umsichtige Planung. Wir sind schon ein gutes Stück weit gekommen. Mittlerweile ist Licht am Ende des Tunnels!

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Brief des Präsidenten (17. April 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

Sie alle verfolgen die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen, die Bund und Länder ergreifen. Auch wir als Universität sind gefordert, weiterhin verantwortlich mit der Situation umzugehen. Das Präsidium hat sich dazu eingehend beraten, und ich möchte Sie über die aktuellen Beschlüsse informieren. Bitte betrachten Sie dies als erste Information, in der kommenden Woche werden weitere folgen.

Die seit dem 20. März geltenden Regeln werden bis Sonntag, 3. Mai 2020, fortgeschrieben.
Damit sind auch weiterhin der Campus und sämtliche Gebäude der Universität grundsätzlich gesperrt und sollen möglichst nicht betreten werden.

Die Lehrveranstaltungen beginnen - wie bereits vielerorts kommuniziert - am kommenden Montag, 20. April, mit reinen Online-Lehr- und Lernformaten. Bitte gehen Sie weiterhin davon aus, dass wir auch im Verlauf des Sommersemesters nicht zur gewohnten Präsenzlehre zurückkehren können.

Gleichwohl planen wir für den Betrieb auf dem Campus ab Montag, 4. Mai, erste umsichtige Lockerungen der bisherigen Regelungen.
Dies kann beispielsweise Forschungsarbeiten im Labor, die Nutzung der Bibliothek oder des eigenen Arbeitsplatzes betreffen. Erste Priorität hat dabei natürlich der Schutz der Gesundheit. Ein stufenweises Ausweiten des Universitätsbetriebs setzt voraus, dass es besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen gibt, die auch eingehalten werden.

Eine solche schrittweise Öffnung der Gebäude stellt uns als Universität erneut vor besondere Herausforderungen. Es sind viele Detailfragen zu klären. Nur mit Ihrer Unterstützung kann es gelingen, für die einzelnen Einrichtungen Konzepte und deren konkrete Umsetzung zu planen und zu realisieren.

Festhalten kann man bei all dem sicherlich, dass die Coronavirus-Pandemie unser Leben auch weiterhin stark beeinflussen wird - im Privaten ebenso wie im Beruflichen. Trotz der ersten Lockerungen werden wir unseren Kernaufgaben als Universität - Lehre und Forschung - in absehbarer Zeit nicht in gewohnter Weise nachkommen können. Aber wir tun alles dafür, innerhalb der durch die Pandemie gesteckten Grenzen bestmöglich zu agieren.

Sie, unsere Lehrenden, waren und sind sehr engagiert dabei, ihre Lehrangebote in Online-Formate zu übersetzen. Davor habe ich großen Respekt. Bitte haben Sie, liebe Studierende, Verständnis, falls es anfänglich noch etwas haken sollte. Ihre Lehrenden und auch Sie müssen sich erst umstellen, ein konstruktives Miteinander wird dabei sicher allen guttun. Bedanken möchte ich mich bei all denjenigen, die mit großem Einsatz in den letzten Wochen neue Lösungen für die Lehre geschaffen haben - explizit auch bei den universitären IT-Diensten, deren Arbeit zurzeit wichtiger ist denn je.

Trotz der starken Einschränkungen treiben Sie, unsere Forschenden, Ihre Arbeiten bestmöglich voran. Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fakultäten, der zentralen Verwaltung und in den zentralen Einrichtungen, sorgen gemeinsam dafür, das unverzichtbare Räderwerk der Universität funktionsfähig zu halten.

Besonders wichtig ist mir auch dies: Verträge zur Durchführung von Forschungsprojekten können nach entsprechender Prüfung verlängert werden. Promovierende, deren Gehalt aus universitären Mitteln bezahlt wird, können mit einer Verlängerung ihrer Verträge rechnen. Und auch die Fördereinrichtungen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union sind gleichermaßen dabei, angemessene Lösungen für die Verlängerung von Drittmitteln zu finden.

Es sind schwierige Zeiten. Bitte achten Sie auf Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen, indem Sie Hygienemaßnahmen weiterhin ernstnehmen und Abstand halten. Jeder und jede Einzelne trägt Mitverantwortung für den weiteren Verlauf der Pandemie. Ich wünsche mir, dass wir als Mitglieder und Angehörige der Carl von Ossietzky Universität unseren Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Mit den besten Wünschen
Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Haben Sie Fragen, Rückmeldungen oder Informationsbedarf zum Online-Lehren und -Lernen?

Studierende:
Ansprechpartner

Lehrende:
Hochschuldidaktik         E-Didaktik Blog       IT-Dienste
 

Brief des Präsidenten (20. März 2020)

Liebe Mitglieder und Angehörige der Universität Oldenburg,

noch vor wenigen Wochen haben sich die meisten von uns vermutlich nicht vorstellen können, wie sehr die neuartige Infektion durch das Coronavirus unser Leben und das unserer Nächsten beeinflussen wird. Heute wissen wir, wie ernst die Lage ist, auch wenn sich alles immer noch unwirklich anfühlt: Die Infektionswelle wird alle Teile Deutschlands und damit auch Mitglieder und Angehörige unserer Universität erfassen. Es ist auch klar, dass es zurzeit nur eine Möglichkeit gibt, das Weiterspringen des Virus zu behindern: Wir alle müssen unsere zwischenmenschlichen Kontakte soweit wie möglich reduzieren – so schwer es uns auch fällt.

Als Universität haben wir als erstes die Präsenzlehre ausgesetzt, um den unmittelbaren Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden auf dem Campus zu vermeiden. Das ist eine einschneidende Maßnahme für alle Beteiligten und führt natürlich zu großer Unsicherheit. 

Heute wird nun auch die Forschungsarbeit unterbrochen und die Verwaltung der Universität auf dem Campus auf das notwendige Minimum heruntergefahren. Auch das sind schmerzhafte Einschnitte in das Leben unserer Universität.

Über das Arbeiten zu Hause versuchen wir, weiter unsere Aufgaben zu erfüllen und zu bewältigen. Dazu gehört das Bemühen, Ihnen, unseren Studierenden, baldmöglichst viele Online-Lehrangebote machen zu können. In der Forschung kann in großen Teilen auch zu Hause noch hervorragende wissenschaftliche Arbeit geleistet werden. Am stärksten eingeschränkt sind natürlich die experimentellen Fächer, die ihre Labormöglichkeiten jetzt nicht nutzen können. Das ist bitter.

Einen solch einschneidenden und so plötzlichen Eingriff in unser vertrautes akademisches Leben hat keiner von uns jemals erlebt. In der aktuellen Dramatik verblassen jetzt viele Detailfragen, die uns ansonsten im akademischen Leben so regelmäßig beschäftigen.

Als ausgebildeter Arzt habe ich großes Vertrauen in die Gesundheitsversorgung in Oldenburg und im ganzen Land. Ich freue mich sehr, dass bereits jetzt junge Ärztinnen und Ärzte, die wir in Oldenburg ausgebildet haben, tatkräftig dazu beitragen.

Für Sie als Beschäftige der Universität bringen die jetzt getroffenen Maßnahmen viele Herausforderungen mit sich – nicht zuletzt auch deshalb, weil Krippen, Kitas und Schulen geschlossen sind und viele von Ihnen die Versorgung und Betreuung der Kinder neu organisieren müssen. Bisher haben wir noch nicht auf alle Fragen, die Sie beschäftigen, eine Antwort, auch wenn seit Wochen sehr viele Kolleginnen und Kollegen mit Hochdruck daran arbeiten. Eines bitte ich Sie aber zu bedenken: Als Angehörige des öffentlichen Dienstes haben wir alle gegenüber großen Teilen der Gesellschaft ein großes Privileg. Unsere Arbeitsplätze und die fortlaufende Bezahlung sind garantiert. Zeigen Sie bitte menschliche und praktische Solidarität mit denjenigen in unserer Gesellschaft, die in einer weniger glücklichen Lage sind.

Für Sie, unsere Studierenden, sind die derzeitigen Einschränkungen gravierend – sowohl was Ihr Studium als auch was beispielsweise die Finanzierung Ihres Lebensunterhalts angeht, wenn Nebenjobs wegfallen. Sie können sich sicher sein, dass wir alles tun, was in unserer Macht steht, um Ihnen auch unter diesen besonderen Bedingungen ein bestmögliches Studium zu bieten. Das verspreche ich Ihnen. Gleichzeitig bitte ich Sie um Verständnis und Geduld, wenn Dinge noch nicht so schnell oder gut funktionieren, wie wir alle es uns wünschen. Wir arbeiten daran.

Ich wünsche uns allen, dass wir möglichst gut durch diese schwierige Zeit hindurchkommen. Das Präsidium tut das Seine. Bitte helfen Sie alle mit!

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

I. Aktuelle Situation an der Universität Oldenburg

Handreichung für Klausuren im Gebäude A14 im Rahmen des Sonderbetriebs

Für die Durchführungen von Prüfungen ist eine "Handreichung für Klausuren im Gebäude A14 im Rahmen des Sonderbetriebs der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Juni 2020)" für die Prüfenden herausgegeben worden. Das Dokument ist in deutscher wie auch in englischer Sprache erhältlich.

Handreichung für Klausuren im Gebäude A14 im Rahmen des Sonderbetriebs.

Guidelines for Examinations in Building A14 due to Reduced Operations.

Plakat mit Hygiene-Regeln zum Ausdrucken

Dieses Plakat ist zum Aushang in Ihrer Organisations-Einheit bestimmt. Sie können das Plakat farbig oder schwarz-weiß in jedem DIN A Format ausdrucken.

Plakat mit Hygiene-Regeln

Schrittweiser Übergang in Sonderbetrieb

Stand: 20. Mai 2020

Das Präsidium plant, den Universitätsbetrieb stufenweise auszuweiten (vom Notbetrieb in den Sonderbetrieb). Diese Bewegung hin zu einem reduzierten Präsenzbetrieb wird gerahmt durch die Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Folgende Maßnahmen werden umgesetzt:

  • An der Universität Oldenburg wird ein Sonderbetrieb unter besonderen organisatorischen Bedingungen und Hygiene- und Schutzmaßnahmen realisiert. Dabei findet weiterhin ein reduzierter Präsenzbetrieb an der Universität statt. Für den Präsenzbetrieb gelten die Maßnahmen bzw. Verhaltensregeln der „Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der Universität Oldenburg (Stand: 18.05.2020)“.
     
  • Forschungsaktivitäten im Labor und im Freien (z.B. Freilandexperimente) sind unter besonderen organisatorischen Bedingungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder möglich. Dies schließt auch Arbeitsplätze und -bereiche ein, die für den Forschungsbetrieb zwingend erforderlich sind.
     
  • Auch Bürotätigkeiten innerhalb der Universität sind unter besonderen organisatorischen Bedingungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder möglich. Vorrangig sind dabei Büroarbeitsplätze im Bereich Forschung sowie Studium und Lehre. Für Büroarbeitsplätze im Bereich der Verwaltungs- und Servicebereiche gilt nach dem Prinzip der Kontaktminimierung innerhalb der Universität weiterhin vorrangig ein Betrieb im Rahmen Mobiler Arbeit oder Telearbeit; nur in besonders begründeten Ausnahmefällen ist hier eine über eine kurzfristige Anwesenheit  hinausgehende Bürotätigkeit auf den universitären Arbeitsplätzen im Rahmen des Konzepts (Gefährdungsbeurteilungen) vorgesehen.
     
  • Zur Durchführung des beschriebenen reduzierten Präsenzbetriebes (Sonderbetriebs) ist von der Leitung der OE ein Konzept hinsichtlich Organisation, Einhaltung der hygienischen Bedingungen und Umsetzung von Schutzmaßnahmen auf Basis der besonderen Gefährdungsbeurteilung, die dafür auch als Hilfestellung dienen, notwendig. Bei diesen Konzepten sind neben den einzelnen Arbeitsplätzen auch die übrigen Flächen (Flurbereiche, Gemeinschaftsflächen, Sozialräume (z. B. Teeküchen), Sanitäranlagen u.ä.) – ggf. organisationsübergreifend – zu betrachten und zu berücksichtigen.
    Zum Formular "Gefährdungsbeurteilung Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen"
     
  • Im Zuge der stufenweisen Ausweitung des Universitätsbetriebs wird sich die Anzahl der Mitglieder, Angehörigen und Gäste in den Gebäuden der Universität wieder erhöhen. Dabei wird es sicherlich nicht möglich sein, auf den Verkehrsflächen (z. B. Eingangsbereiche, Flure, Treppenhäuser) in den Gebäuden und Anmietungen der Universität immer den gebotenen Mindestabstand einzuhalten. Zum Schutz der Gesundheit hat das Präsidium daher eine grundsätzliche Maskenpflicht, also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), auf diesen Verkehrsflächen für alle Gebäude und Anmietungen beschlossen. Diese Maskenpflicht gilt ab sofort. Mögliche Ausnahmen von der Maskenpflicht für Personen mit körperlichen beziehungsweise gesundheitlichen Einschränkungen orientieren sich an der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie.
    Für Beschäftigte: Infos zur Herausgabe von Mund-und-Nasen-Maske (Alltagsmaske)

Für Studium und Lehre gilt:

Für das Sommersemester 2020 ist ein regulärer Präsenzstudienbetrieb auf dem Campus nicht möglich. Doch auch mit Blick auf die Lehre sind weitere Maßnahmen geplant:

  • Für die Durchführung von Experimentier- und anderen Praxisanteilen von Studiengängen sollen von den Fakultäten ebenfalls Hygienekonzepte erarbeitet werden, die eine Teilnahme vor Ort - in kleineren Gruppen - zulassen.
     
  • Auch Lösungen für Präsenzprüfungen und Klausuren sind bereits in Arbeit.
    Details unter "Prüfungen im Sommersemester ab 20. April"

Erforderliche Prozessschritte

  • Die erforderlichen Konzepte werden durch die Leitungen der OE (Organisationseinheiten) erstellt und verantwortet. Die Erstellung von Teilprozessen, z. B. in den Fakultäten je Arbeitsbereich/Professur durch die jeweilige Leitung ist möglich. Diese sind von der Leitung der Fakultäten (Dekanin bzw. Dekan) mitzuzeichnen.
  • Die Kontrolle und Bewertung der Konzepte erfolgt durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit, die das Dezernat 1 – Personal/Organisation und das Dezernat 4 – Gebäudemanagement informiert und bei Bedarf hinzuzieht sowie regelmäßig dem Präsidium berichtet.
  • Sofern es zu den Konzepten von der Stabsstelle Arbeitssicherheit keine Einwände gibt, erfolgt die Freigabe im Auftrage des Präsidiums durch Rückmeldung an die Leitung der OE. Erst danach kann eine Realisierung des Sonderbetriebes durch die OE erfolgen. Die Leitungen der OE sind für die tatsächliche Umsetzung ihres Konzepts verantwortlich und sind verpflichtet, diese regelmäßig (stichprobenhaft) zu kontrollieren. Die Stabsstelle Arbeitssicherheit, das Dezernat 4 – Gebäudemanagement und/oder das Dezernat 1 – Personal/Organisation führen ebenfalls Kontrollen durch.

Aktuelle Einschränkungen im Gebäudebetrieb

  • Gebäudebetrieb:
    • Die Lüftungsanlagen sind abgeschaltet bzw. werden nur auf kleinster Stufe gefahren. Die Lüftung der Rechnerräume bleibt in Betrieb.
    • Die Digestorienabluftanlagen werden auf kleinster Stufe betrieben. Nicht benötigte Digestorien bitten wir dezentral abzuschalten. Wir bitten Sie, die Fenster zu schließen.
  • Hausdienste: 7:00 – 19:00 Uhr, bei Bedarf über Servicepoints telefonisch erreichbar
  • Zentrale Poststelle (Tel.: -2539): 9:00 – 12:00 Uhr (Vor-Ort-Öffnungszeit) - Post wird ausgeliefert. Allerdings können die Lieferungen zu anderen Zeiten erfolgen als gewohnt.
  • Gebäudezugang: Ausschließlich über den elektronischen Chip bzw. durch Ausleihe des Schlüssels beim Servicepoint möglich.
  • Servicedesk IT-Dienste: Von Montag bis Donnerstag von 9:00 – 15:30 Uhr und Freitags von 9:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter –5555 (eingeschränkt) und unter servicedesk@uol.de erreichbar.
  • Zentralbibliothek Campus Haarentor (Uhlhornsweg): Aktuelle Informationen zum Sonderbetrieb finden Sie auf der Internetseite des BIS.
  • Bereichsbibliothek Campus Wechloy: geschlossen
  • Tiefgarage Uhlhornsweg: geschlossen
  • Parkhaus A55: geschlossen
  • Sportanlagen: Aktuelle Informationen zum Hochschulsport im Sonderbetrieb finden Sie hier.
  • SSC - StudierendenServiceCenter A12: geschlossen. (Originalunterlagen bitte nur auf dem Postweg zuschicken oder den Posteinwurf am Verwaltungsgebäude V01 nutzen.)

Gefährdungsbeurteilung und Erläuterung zu Sonderbetrieb

Die erste Stufe des Sonderbetriebs sieht vor, insbesondere den Zugang zu den Laboren zu ermöglich. Auch Arbeitsbereiche, die für den Laborbetrieb erforderlich sind, sollen einbezogen werden. Dabei sind selbstverständlich besondere organisatorische sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen nötig.

Als Orientierung und Leitfaden zur Vorbereitung des universitären Sonderbetriebs dient die Handreichung  "Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der UOL", die  nachstehend für Universitätsangehörige als pdf verfügbar ist.

Für Organisationsleitungen liegt ebenfalls zur Vorbereitung das erforderliche Formular "Gefährdungsbeurteilung Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen" bereit.

Erläuterungen zum Sonderbetrieb

Gefährdungsbeurteilung im Sonderbetrieb

Risk assessment

Lehrbetrieb im Sommersemester ab 20. April

Stand: 3. April 2020

Die Vorlesungszeit beginnt am 20. April und damit eine Woche später als ursprünglich vorgesehen. Die Universität geht davon aus, dass im kommenden Semester keine Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Ziel ist es, dass die Studierenden dennoch so viele Lehrveranstaltungen wie möglich erfolgreich absolvieren können. Studierende sollen grundsätzlich kein Problem mit ihrer Regelstudienzeit bekommen, wenn sie keine oder nicht alle für das Sommersemester vorgesehenen Studienleistungen erbringen können.

Prüfungen im Sommersemester ab 20. April

Stand: 3. April 2020

  • Im Sommersemester wird die Universität alternative Prüfungsformen zu Präsenzprüfungen (Klausuren, mündliche Prüfungen) anbieten. Dies gilt auch rückwirkend für Prüfungen des Wintersemesters, die im März nicht stattfinden konnten. Darüber hinaus arbeitet das Präsidium derzeit an den rechtlichen Grundlagen, um mündliche Prüfungen digital durchführen zu können.
  • Notwendige Präsenzprüfungen werden auch im universitären Notbetrieb ermöglicht – selbstverständlich unter den gebotenen Hygienemaßnahmen. Eine Prüfung ist dann notwendig, wenn der Studienabschluss unmittelbar bevorsteht und keine Veranstaltungen mehr besucht werden müssen. Es handelt sich bei notwendigen Prüfungen also um die letzten zu erbringenden Prüfungsleistungen eines/r Studierenden. Für die Organisation dieser Prüfungen wenden sich Studierende bitte an das Prüfungsamt.

Akademisches Prüfungsamt

 

Mobile Arbeit: Dienstvereinbarung

Stand dieser Information: 17. März 2020

Zwischen dem Präsidium und dem Personalrat ist der Entwurf einer befristeten Dienstvereinbarung über Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise ("DV Mobiles Arbeiten Krise") abgestimmt worden. Diese Dienstvereinbarung soll – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Personalrat – kurzfristig zwischen dem Präsidium als Dienststellenvertretung und dem Personalrat abgeschlossen werden.

Die im Entwurf vorgesehenen Regelungen treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die Dienstvereinbarung  steht einschließlich der dazugehörigen Formblätter im Verwaltungsportal zur Verfügung (Personalservice/Mobiles Arbeiten).

Die Dienstvereinbarung sieht vor, dass die zuständigen Vorgesetzten jeweils individuell ihre Zustimmung zu mobilem Arbeiten erteilen können. Weiter besteht zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Universität Oldenburg auch die Möglichkeit einer Anordnung von mobilem Arbeiten durch die zuständigen Vorgesetzten.

Voraussetzung ist, dass die inhaltliche Tätigkeit der jeweiligen Kolleginnen bzw. Kollegen eine Tätigkeit im Rahmen von mobilen Arbeiten erlaubt und dass die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen. Bitte stimmen Sie Anträge auf mobiles Arbeiten mit Ihren Vorgesetzten ab.

Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise

Antrag auf mobile Arbeit

Universitätsbibliothek: Hinweise zur Nutzung

Die Zentralbibliothek am Campus Haarentor ist montags bis freitags von 10.00 bis 15.00 Uhr für alle Nutzerinnen und Nutzer geöffnet. Es dürfen sich gleichzeitig bis zu 200 Personen in der Bibliothek aufhalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek an der Zentralen Information sowie an der IT-Beratung klären Ihre Fragen vor Ort.

Zusätzlich wird die Bereichsbibliothek am Campus Wechloy montags bis freitags von 11.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Hier ist die Nutzung für bis zu 20 Personen gleichzeitig möglich.

Beide Bibliotheken stehen wieder als Lernort mit ausgewiesenen PC- und Einzelarbeitsplätzen zur Verfügung. Das Lernen und Arbeiten in Gruppen ist derzeit noch nicht möglich.

Für Anfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek montags bis freitags telefonisch unter 0441/798-4444 sowie per E-Mail unter bis-info@uol.de von 8.00–17.00 Uhr zur Verfügung.

Bitte besuchen Sie regelmäßig die unten verlinkte Seite. Dort finden Sie die jeweils aktuellen Informationen zu den Dienstleistungen der Universitätsbibliothek:

Weitere Informationen 

Informationen zum Hochschulsport

Aktuelle Informationen zum Hochschulsport finden Sie hier.

Mensa und Cafeteria mit Notprogramm

Das Studentenwerk Oldenburg gibt bekannt, dass die Mensa und Cafeteria am Uhlhornsweg ab dem 08.06.2020 mit einem Notprogramm präsent sein werden.

Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden:

https://www.studentenwerk-oldenburg.de/de/allgemeines/aktuelles-5/1524-in-der-mensa-uhlhornsweg-wird-wieder-gekocht-und-fruehstueck-gibt-s-auch-noch.html

II. Informationen zur digitalen Lehre

Technische Hinweise zur Online-Lehre

Die IT-Dienste stellen mehrere Systeme für Webkonferenzen zur Kommunikation per Text (Chat), Audio und/oder Video bereit. Zusätzlich sind Funktionen zur Präsentation, zum Austausch und zur gemeinsamen Bearbeitung von Dateien integriert:

  • Der bisherige Dienst Cloud-Storage wurde um die Komponenten Talk für Chat-, Audio- und Videokonferenzen sowie OnlyOffice für gemeinsames Arbeiten an Texten erweitert.
  • Stud.IP beinhaltet jetzt die Webkonferenzplattform BigBlueButton: In Stud.IP können zu jeder Veranstaltung virtuelle Räume angelegt und für die Online-Lehre genutzt werden. Die integrierte Webkonferenzplattform ist nunmehr für eine sehr viel umfangreichere Nutzung mit 4.000 bis 5.000 Teilnehmenden ausgelegt.
  • Zudem stehen weitere Webkonferenzplattformen für die hochschulinterne und externe Kommunikation per Chat-, Audio- und Videokonferenz zur Verfügung:
    • https://meeting.uol.de für Beschäftigte mit der Möglichkeit Webkonferenzen aufzuzeichnen. Diese Webkonferenzplattform ist für 3.000 bis 4.000 Teilnehmende ausgelegt.
    • https://webconf.uol.de für Beschäftigte, bietet nunmehr auch die Möglichkeit der Teilnahme per Telefon an der Webkonferenz. Die Anzahl der Telefonzugänge ist auf 10 Teilnehmende begrenzt.
    • https://studconf.uol.de für Studierende und die Einbindung von externen Personen. Hier können Studiengruppen in Stud.IP anlegt werden und über diesen Service kommunizieren.
    • https://iconf.uol.de ist eine Plattform für Nutzerinnen und Nutzer mit besonderen Sicherheitsanforderungen. Die Nutzung dieser Plattform ist über den IT-Service-Desk zu beantragen. Sie bietet die Möglichkeit Umfragen und Interviews sowie lange Videomitschnitte aufzunehmen, die für Auswertungen in Haus- und Masterarbeiten etc. benötigt werden.

Um die verschiedenen Plattformen für Webkonferenzen der Universität Oldenburg nutzen zu können, wird ein technisch einigermaßen aktuelles Endgerät benötigt (Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone), das über ein Mikrofon und einen Lautsprecher verfügt; ein Headset liefert in der Regel eine bessere Tonqualität und vermeidet Rückkopplungen. Die Verwendung aktueller Versionen des Chrome- oder Firefox-Browsers ist erforderlich. Weitere Hinweise zur Nutzung der Webkonferenzplattformen finden Sie auf den Web-Seiten der IT-Dienste (https://uol.de/itdienste) und der Hochschuldidaktik (https://wp.uni-oldenburg.de/edidactics/covid-19-digitale-lehre/)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Service-Desk der IT-Dienste (sek49rviixhcedezqe0sk@u/y2qqni-oldenbultdrg.dezhum, Tel.: 798-5555, Mo - Do: 09:00 Uhr - 15:30 Uhr, Fr: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr). Bitte kontaktieren Sie den IT-Service-Desk bevorzugt per E-Mail.

Zusätzlich wird zurzeit die Bandbreite der Anbindung der Universität an das Wissenschaftsnetz des DFN verdreifacht und die Serverinfrastruktur stark erweitert. Zur sicheren Ablage der für die Online-Lehre benötigten Daten wurde außerdem für jeden Angehörigen der Universität der persönliche Speicherplatz (Home-Laufwerk) und der persönliche Cloud-Storage von 10GB auf 100GB erhöht.

Wieso lässt die Universität für die digitale Kommunikation Tools von externen Anbietern (wie Microsoft Teams, Skype, Zoom, etc.) derzeit nicht zu?

Der Universitätsleitung ist für den Schutz der personenbezogenen Daten ihrer Mitglieder und Angehörigen (und ggf. auch Gästen) rechtlich verantwortlich, nimmt diese Verantwortung sehr ernst und legt daher die erste Priorität auf das bewährte und bestmöglich in die digitale Infrastruktur der Universität integrierte Tool des DFN-Vereins (Deutsches ForschungsNetz) sowie als Ergänzung in der jetzigen Situation (Performanceschwierigkeiten beim DFN) auf die von den IT-Diensten der Universität kurzfristig aufgesetzten selbst gehosteten (betriebenen) Tools zur digitalen Kommunikation (siehe https://uol.de/itdienste).

Diese haben zum einen den Vorteil, dass sie von der Universität selbst „beherrscht“ werden können und der (personenbezogene) Datenverkehr nicht über Systeme/Server Dritter läuft, die sich zwar vertraglich zur Einhaltung der hiesigen Datenschutzstandards (insbesondere derer der Europäischen Datenschutzgrundverordnung; DSGVO) verpflichten können, aber ggf. auch divergierenden Gesetzen der Länder unterliegen, in denen die Firmen ihren Sitz haben (z.B. den USA). Zum anderen, sind sie in die bestehenden universitären Systeme UniCloud und Stud.IP integriert und ermöglichen so eine leichte Bedienbarkeit und insbesondere auch eine technisch unkomplizierte (Nach-)Nutzung von erstellten digitalen Inhalten (z.B. Veranstaltungen, Seminare).

Die Freigabe von Systemen Dritter mit denen personenbezogene Daten, die im Verantwortungsbereich der Universität liegen, verarbeitet werden (können) setzt überdies einen sorgfältigen Prozess der technischen und (datenschutz-)rechtlichen Prüfung, der Abstimmung mit dem Personalrat, der entsprechenden durch die DSGVO vorgeschriebenen Dokumentation und des Abschließens von erforderlichen Verträgen sowie in der Regel einer entsprechenden Lizensierung voraus.

Neben dem Schutz personenbezogener Daten spielen hier aber auch die Schutzziele (Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität) der Informationssicherheit (insbesondere bei vertraulichem Austausch/Gesprächen) eine erhebliche Rolle.

Viele externe Angebote genügen den o.g. Anforderungen nur unzureichend.

Darüber hinaus legt die Universitätsleitung großen Wert darauf, die mobile Kommunikation strukturiert anzugehen. Nur so lässt sich ein „Wildwuchs“ bei der Nutzung von Kommunikationstools vermeiden und es können wertvolle Erkenntnisse für die Digitalisierungsstrategie der Universität insgesamt gewonnen werden.

Hierfür (und für die Planung des weiteren Vorgehens) ist jedoch ein konstruktives und konkretes Feedback aller Nutzer/innen hinsichtlich des derzeitigen Angebots unumgänglich.

Dieses richten Sie bitte an die bekannte E-Mailadresse: servicedesnxikk@uol.daee.

Weitere Ansprechpartner:

Bei Fragen zum Datenschutz und der Informationssicherheit können Sie sich überdies gerne an die Stabsstelle Datenschutz- und Informationssicherheit (dsm@wqadtuo3gyl.asofwdec9ie2) sowie (insbesondere bei vertraulichen Anliegen) an den behördlichen Datenschutzbeauftragten (dsunvmv0bi@uol.de) wenden.

Wo finde ich weitere Hilfen rund um die digitale Lehre?

Ob eDidaktik-Blog, Online-Sprechstunde, kollegialer Austausch in der Stud.IP-Community oder Online-Workshops: Die Hochschuldidaktik der Universität bietet Lehrenden und Studierenden eine Vielfalt an Informationen zur digitalen Lehre. Im täglich aktualisierten Blog etwa können Sie sich über verschiedene digitale Technologien für das Lernen und Lehren informieren. Die gut besuchte Online-Sprechstunde des eDidaktik-Teams findet jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 10.30 bis 11.30 Uhr statt. Hier können Interessierte auch das Video-Konferenz-Tool BigBlueButton ausprobieren. Lehrende erreichen das eDidaktik-Team darüber hinaus per E-Mail (edidaktg+xjdik@usxvvyol.de) und können bei Bedarf telefonische Beratungstermine vereinbaren. Ein reger Austausch zwischen Lehrenden findet zudem über Stud.IP statt – auch hier können sich noch weitere Interessierte eintragen. Und wer sich weiterbilden möchte, kann auf das Workshop-Angebot der Hochschuldidaktik zurückgreifen: Viele der Angebote sind inzwischen auf Online-Kurse umgestellt.

eDidaktik-BlogOnline-Sprechstunde Lehrenden-Austausch Stud.IP

Online-Kurse der Hochschuldidaktik

Kann ich als Lehrender auch Sprechstunden per Videokonferenz abhalten?

Ja, dafür steht das Online-Konferenzsystem BigBlueButton zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über meeting.uol.de und nicht über Stud.IP. Hier können Lehrende virtuelle Räume erstellen und diese so konfigurieren, dass die eingeladenen Studierenden sie erst nach einzelner Freigabe betreten dürfen. Dazu wählen der Dozent oder die Dozentin beim Erstellen des Raums die Option „Freigabe durch Moderator bevor Raum betreten werden kann” aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dann der Reihe nach an der Sprechstunde teilnehmen – wer der oder die Nächste ist, ist für den Lehrenden über eine Warteliste nachvollziehbar. Ist es soweit, bestätigt er per Mausklick die jeweilige Teilnahme, und das Gespräch kann beginnen. Wichtig: Wer eine Sprechstunde auf BigBlueButton anbieten möchte, sollte die Teilnehmenden vorab über dieses Prozedere informieren, damit entsprechende Wartezeiten eingeplant werden können.

Mehr Infos

III. Informationen für Studierende

Allgemeine Hinweise

Studierende finden alle für das Online-Semester relevanten Infos in der Stud.IP-Veranstaltung "Zentrale Informationen fürs Studium". Alle Studierenden sind automatisch als Teilnehmende hinzugefügt worden.

Brief von Wissenschaftsminister Björn Thümler an die Studierenden (8.5.2020)

Die Universität stellt für das Sommersemester weitgehend auf Online-Lehre um – was bedeutet das für mich?

Die Bedingungen und Anforderungen an die Lehre sind in den Fächern sehr unterschiedlich. Daher arbeitet jede Fakultät auch an individuellen Lösungen, die gut zu den bisherigen Lehrkonzepten passen.

Technisch setzen wir dabei insbesondere auf asynchrone Tools der Online-Lehre. Im Unterschied zur synchronen Lehre, wo Lehren und Lernen gemeinschaftlich zeitgleich stattfindet, entkoppelt die asynchrone Lehre die Lehr- und Lernprozesse zeitlich. Beispiele dafür sind Lehrvideos, Diskussionsforen, Bereitstellung von Literatur oder ergänzende Audiodateien für Vorlesungsfolien.

Ob synchron oder asynchron - für Sie bedeutet dies, dass Sie Zugriff auf einen Arbeitsplatz mit Computer und Internetanschluss benötigen. Der PC muss dabei mit Lautsprecher und Mikrofon ausgestattet sein (z.B. Headset). Denken Sie auch an eine Webcam, um an Videokonferenzen teilnehmen zu können.

Weitere Tipps im Blog der E-Didaktik

Ich brauche psychologischen Rat in dieser Situation. Wohin kann ich mich wenden?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychologischen Beratungs-Service (PBS) sind auch in dieser Situation für die Studierenden von Universität und Fachhochschule Ansprechpartner bei allen persönlichen und studienbedingten Schwierigkeiten.

Psychologischer Beratungs-Service

Kontaktadressen "HIlfe in akuten Krisen"

Arbeitsrechtliche Informationen für Werkstudierende

Das Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften hat aktuell wichtige arbeitsrechtliche Informationen für Werkstudierende zusammengestellt.

aktuelle Informationen Students at Work

Reduzierter Universitätsbetrieb (Sonderbetrieb)

Universitätsbibliothek: Hinweise zur Nutzung

Die Bibliothek ist für Universitätsmitglieder von Montag bis Freitag in der Zeit von 10–15 Uhr geöffnet. Die reine Ausgabe vorbestellter Bücher erfolgt für alle Nutzer außerdem montags bis freitags von 16–18 Uhr über den Ausleihschalter der Bibliothek. Die Rückgabe ausgeliehener Bücher ist montags bis freitags von 8–18 Uhr über die Bücherklappe im Foyer des BIS möglich. 

Für Anfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek montags bis freitags telefonisch unter 0441/798-4444 sowie per E-Mail unter bis-fdinfo@uol9tkyl.de von 8–17 Uhr zur Verfügung.

Campus Wechloy: Die Bibliothek auf dem Campus Wechloy ist zurzeit geschlossen.

Bitte besuchen Sie regelmäßig die unten verlinkte Seite. Dort finden Sie die jeweils aktuellen Informationen zu den Dienstleistungen der Universitätsbibliothek:

Hinweise zur Benutzung der Bibliothek im Sonderbetrieb

Ich habe meine CampusCard noch nicht validiert. Wo und wann kann ich dies tun?

Die CampusCard kann montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr an den Automaten im Mensafoyer Campus Haarentor validiert werden.
Das Foyer ist in diesen Zeiten frei zugänglich.

Mensafoyer Campus Haarentor

CampusCard als Semesterticket

Alle Informationen zur Nutzung der CampusCard als Semesterticket sind unter den folgenden Links zu finden:

https://www.facebook.com/AstaOldenburgCvO/posts/1499623676876215?__tn__=K-R

https://asta-oldenburg.de/semesterticket/

FAQ-Liste vom Studentenwerk Oldenburg

Das Studentenwerk Oldenburg informiert zum Thema Coronavirus und beantwortet mögliche Fragen:

https://www.studentenwerk-oldenburg.de/de/corona-faq/1475-coronavirus-fragen-und-antworten.html

Lehrbetrieb im Sommersemester ab 20. April

Werden im Sommersemester Präsenzveranstaltungen stattfinden?

Die Universität geht davon aus, dass im kommenden Semester keine Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Ziel ist es, dass die Studierenden dennoch so viele Lehrveranstaltungen wie möglich erfolgreich absolvieren können. Studierende sollen grundsätzlich kein Problem mit ihrer Regelstudienzeit bekommen, wenn sie keine oder nicht alle für das Sommersemester vorgesehenen Studienleistungen erbringen können.

Fristverlängerung bis 30.09.2020 zum Nachweis von Auflagenmodulen bei vorläufiger Masterzulassung.

Vorläufig in einen Masterstudiengang zugelassene Studierende, die aufgrund der Aussetzung des Prüfungsbetriebs nicht in der Lage sind, die im Zulassungsbescheid auferlegten Module bis zum 31.03.2020 nachzuweisen, können im SoSe 2020 im Master weiterstudieren und sind verpflichtet, bis zum 30.09.2020 den Nachweis über die nachzuholenden Module zu erbringen.

Fristverlängerung bis 30.09.2020 zum Nachweis des Bachelorabschluss‘ bei vorläufiger Masterzulassung.

Im WiSe 2019/20 vorläufig in einen Masterstudiengang zugelassene Studierende, die aufgrund der Aussetzung des Prüfungsbetriebs nicht in der Lage sind, ihren Bachelorabschluss bis zum 31.03.2020 nachzuweisen, können aufgrund des heutigen Präsidiumsbeschlusses im SoSe 2020 im zweiten Mastersemester weiterstudieren und sind verpflichtet, bis zum 30.09.2020 den Nachweis ihres Bachelorabschlusses zu erbringen. 

Können Anträge per E-Mail gestellt werden?

Ja. Es ist das jeweilige Formular zu nutzen, zu unterschreiben und im PDF-Format im Anhang einer E-Mail zu übersenden.

Werden eventuelle Nachteile, die durch das Aussetzen der Lehre entstehen, ausgeglichen?

Oberstes Ziel der Universität ist, dass Studierenden durch die aktuelle Situation keine Nachteile entstehen. Das Präsidium arbeitet gemeinsam mit den Fakultäten daran, Lösungen für die ausfallenden Lehrveranstaltungen zu finden.

Schwangere und stillende Studentinnen sowie Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Um zu einer individuellen Einschätzung Ihrer Risiken durch gesundheitliche Beeinträchtigungen bei einer Tätigkeit in der UOL zu kommen, empfehlen wir Ihnen die Konsultation der behandelnden Ärztin / des behandelnden Arztes. Weitere Maßnahmen können dann getroffen werden.

Schwangere und stillende Studentinnen

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) haben auf Grundlage der vorhandenen epidemiologischen Daten SARS-CoV-2 mit Beschluss vom 19.02.2020 aus präventiver Sicht vorläufig in die Risikogruppe 3 nach Biostoffverordnung eingestuft. Das Virus kann nach bisherigem Wissen durch die Inhalation von Aerosolen sowie durch den Kontakt mit Schleimhäuten (Nase, Mund, Augen) übertragen werden. Damit kann im Bereich der Universität eine Gefährdung durch Bio-Stoffe für schwangere Frauen und stillende Mütter bestehen.

Aus Gründen der Fürsorge hat die UOL im März für schwangere Frauen und stillende Mütter, sofern sie Studentinnen sind, ein Betretungsverbot der Universität, der von ihr genutzten Gebäude und Anlagen erlassen.
Anderweitige bereits durch ein Mutterschutzverfahren festgelegte Maßnahmen werden hierdurch nicht berührt und gelten weiterhin.

Auf eigenen Wunsch und eigenes Risiko kann die Studentin für maximal 1 Stunde pro Woche die Universität, die von der Universität genutzten Gebäude und Anlagen betreten, um unaufschiebbare und/oder dringend notwendige Tätigkeiten zu erledigen. In der Gefährdungsbeurteilung festgelegte Betretungsverbote (z.B. für Labore) behalten ihre Gültigkeit.

Voraussetzung für den Aufenthalt ist die Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregel wie z.B. Abstandsgebot, „Hust- und Niesetikette“, Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske), regelmäßiges Händewaschen, kontaktlose Begrüßung.

Diese Regelung wurde verlängert und gilt bis auf weiteres.

Oldenburg, den 08. Mai 2020

Wichtige Hinweise für einen verlängerten Aufenthalt von mehr als einer Stunde:
Sollten Sie die Aufenthaltsdauer überschreiten, weil Sie an einer Veranstaltung, Exkursion, Praktika oder an einer Prüfung o.ä. teilnehmen wollen, ist eine Gefährdungsbeurteilung durch die Verantwortlichen zu erstellen und mindestens 3 Wochen vor Beginn dem Dezernat 3 zur Weiterleitung an die Stabsstelle Arbeitssicherheit vorzulegen. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Dezernat 3.

Prüfungen im Sommersemester ab 20. April

In welcher Form finden Prüfungen im Sommersemester statt?

Im Sommersemester wird die Universität alternative Prüfungsformen zu Präsenzprüfungen (Klausuren, mündliche Prüfungen) anbieten. Dies gilt auch rückwirkend für Prüfungen des Wintersemesters, die im März nicht stattfinden konnten. Darüber hinaus arbeitet das Präsidium derzeit an den rechtlichen Grundlagen, um mündliche Prüfungen digital durchführen zu können.

Ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Studiums. Kann ich notwendige Präsenzprüfungen trotz Sonderbetrieb ablegen?

Notwendige Präsenzprüfungen werden auch im universitären Sonderbetrieb ermöglicht – selbstverständlich unter den gebotenen Hygienemaßnahmen.
Eine Prüfung ist dann notwendig, wenn der Studienabschluss unmittelbar bevorsteht und keine Veranstaltungen mehr besucht werden müssen. Es handelt sich bei notwendigen Prüfungen also um die letzten zu erbringenden Prüfungsleistungen eines/r Studierenden. Bitte senden Sie das folgende Formular ausgefüllt an pruefungsamt.dezju3@bkbeuol.de und schreiben in den Betreff den Namen des/der Mitarbeitenden, der/die im Prüfungsamt für Ihren Studiengang zuständig ist:

Teilnahme an Prüfungen: Anzeige der Angehörigkeit zu einer Risikogruppe

Was ist mit Prüfungen, die nicht in Präsenz erbracht werden, z.B. Hausarbeiten, Essays oder Portfolios?

Prüfungsleistungen, die nicht in Präsenz erbracht werden, sind weiterhin innerhalb geltender Fristen z. B. über Stud.IP, E-Mail oder per Post einzureichen. Die Prüferinnen und Prüfer werden gebeten, dabei – insbesondere bei Studierenden mit Kindern – flexibel mit Fristverlängerungen umzugehen.

Sollten Unterlagen wie z. B. Zeugnisunterlagen im A12 abgeholt werden?

Nein, es erfolgt die Übersendung per Post.

IV. Informationen für Beschäftigte

Reduzierter Universitätsbetrieb (Sonderbetrieb)

Regeln und Gefährdungsbeurteilungen für den "Sonderbetrieb"

Grundsätzlich sind sämtliche Gebäude der Universität Oldenburg gesperrt und sollen möglichst nicht betreten werden. Derzeit wird aber stufenweise ein sogenannter Sonderbetrieb realisiert. Ziel ist dabei ein stark reduzierter Präsenzbetrieb auf dem Campus.

Die erste Stufe des Sonderbetriebs sieht vor, insbesondere den Zugang zu den Laboren zu ermöglich. Auch Arbeitsbereiche, die für den Laborbetrieb erforderlich sind, sollen einbezogen werden. Dabei sind besondere organisatorische sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen nötig.

Als Orientierung und Leitfaden zur Vorbereitung des universitären Sonderbetriebs dient die Handreichung „Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der UOL", die nachstehend für Universitätsangehörige als pdf verfügbar ist.

Für Organisationsleitungen liegt ebenfalls zur Vorbereitung das erforderliche Formular "Gefährdungsbeurteilung Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen" bereit.

Erläuterungen zum Sonderbetrieb

Gefährdungsbeurteilung im Sonderbetrieb

Herausgabe von Mund-und-Nasen-Maske (Alltagsmaske)

Für den Sonderbetrieb gibt die Universität Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmasken) heraus. Es handelt sich dabei um wasch- und bügelbare Mehrweg-Baumwollmasken. Diese Alltagsmasken sind weder ein zertifiziertes Medizinprodukt noch eine persönliche Schutzausrüstung.
Trotzdem können diese „Kleidungsstücke“ die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs, z. B. beim Husten reduzieren und damit eventuell die Ausbreitung von SARS-CoV-2 ggf. wirksam verlangsamen.

Vorgaben für die Verteilung:

  • Es werden maximal 2 Masken pro Person ausgegeben. Bei höheren Bedarf , ist die schrifliche Zustimmung der Stabsstelle Arbeitssicherheit erforderlich.
  • Die Masken werden nur gegen vollständig und leserlich ausgefüllte, sowie unterschriebene Bestellformulare ausgegeben.
  • Die ausgegebenen Masken werden als Persönliche Schutzausrüstung namentlich zugeordnet, erfasst und gemäß der rechtlichen Verpflichtungen der UOL dokumentiert.
  • Unzulässige, Doppel- oder Mehrfachbestellungen werden der OE in Rechnung gestellt.
  • Ersatzbeschaffungen für abhandengekommene Masken sind bei der Stabsstelle Arbeitssicherheit zu beantragen.

Wer erhält Alltagsmasken:

  • Beschäftigte und studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte unter Angabe ihrer Personal-Nr..
  • Studierende, die im Rahmen von Bachelor- oder Masterarbeiten tätig sind, mit Angabe ihrer Matrikel-Nr. und einem Vermerk im Feld „Genehmigung für höhere Stückzahl“.
  • Stipendiaten, mit genauen Angabe zum Stipendium im Feld „Genehmigung für höhere Stückzahl“
    OHNE diese Angaben werden keine Maske ausgegeben!

Um die Ausgabe möglichst zügig und kontaktlos zu gestallten, sollen die Alltagsmasken für jede OE mit dem Bestellformular gesammelt angefordert werden.

Ausgabeort:
Laborbedarfslager
Ausgabezeiten:
Mo-Fr: 9:30 - 12:00 Uhr
Mo-Do: 14:00 - 15:00 Uhr

HINWEISE: Bitte nur eine Person zur Abholung schicken und eine Transportmöglichkeit (Tragetasche o.ä.) mitbringen. Die Herausgabe erfolgt nur mit dem Bestellformular.

Downloads:
Bestellformular (das Formular herunterladen, danach ist es auszufüllen)
Alltagsmaske Kurzanleitung
How to wear cloth face masks

Hinweisschild MNS-Tragepflicht

Wie Sie den Aufkleber oder auch den Download für das Hinweisschild zum Mund-Nasen-Schutz erhalten, erfahren Sie hier.

Homeoffice-Regelungen für die Zeit des Sonderbetriebs

Alle Beschäftigten der Universität sollen ab dem Zeitpunkt der Sperrung - soweit möglich - grundsätzlich überwiegend zu Hause arbeiten („Homeoffice“). Bitte beachten Sie dabei die kürzlich kommunizierten Regelungen des Entwurfs zur „Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während der Zeit der Coronakrise“.

Wir bitten Sie um den Einsatz Ihres dienstlichen Laptops oder – in Abstimmung mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten – die Mitnahme eines dienstlichen PC nebst erforderlichem Zubehör. Bitte beachten Sie: Wenn Sie mit privaten Geräten auf die universitäre IT-Infrastruktur zugreifen, so ist dies nur im Rahmen einer von den IT-Diensten autorisierten Infrastruktur erlaubt. Weitere Hinweise werden von den IT-Diensten bereitgestellt:

https://uol.de/itdienste

Bin ich während des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb) weiterhin zur Arbeit verpflichtet?

Das Verlegen Ihres Arbeitsorts nach Hause bedeutet, dass Sie weiterhin zur Arbeit verpflichtet sind, sofern diese von Ihnen gefordert wird. Es wird grundsätzlich erwartet, dass Sie während Ihrer üblichen Arbeitszeit telefonisch erreichbar sind und sich für einen jederzeitigen Abruf für die Ausführung wichtiger Arbeiten an der Universität bereithalten. Zudem bitten wir Sie, regelmäßig Ihre E-Mails abzurufen und ggf. zu bearbeiten (z. B. über Webmail) und sich hier über aktuelle Entwicklungen informieren.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird jederzeit sichergestellt.

Was geschieht mit bereits genehmigten Erholungsurlauben oder andersartigen Freistellungen für die Zeit des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb)?

Bereits genehmigte Erholungsurlaube oder andersartige Freistellungen bleiben gültig.

Was ist mit Beschäftigten, die die Universität nicht betreten dürfen und aufgrund des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb) auch keine Möglichkeit zur Erbringung ihrer Arbeitsleistung bzw. der Leistung ihres Dienstes haben?

Sollten Sie nicht für Tätigkeiten an Ihrem universitären Arbeitsplatz vorgesehen sein und Ihre Arbeit sich nicht im Homeoffice erledigen lässt, sind Sie - nach Absprache mit der bzw. dem Vorgesetzten - freigestellt. Dennoch gelten auch für Sie die Verpflichtungen, während Ihrer üblichen Arbeitszeit telefonisch erreichbar zu sein und für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität zur Verfügung zu stehen. Zudem informieren Sie sich bitte regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen der Universität und rufen Sie Ihre Mails ab. Sie werden per E-Mail und über die Internetseite ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wieder aufgenommen wird.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird jederzeit sichergestellt.

Weitere Hinweise

Mobile Arbeit: Dienstvereinbarung

Stand dieser Information: 17. März 2020

Zwischen dem Präsidium und dem Personalrat ist der Entwurf einer befristeten Dienstvereinbarung über Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise ("DV Mobiles Arbeiten Krise") abgestimmt worden. Diese Dienstvereinbarung soll – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Personalrat – kurzfristig zwischen dem Präsidium als Dienststellenvertretung und dem Personalrat abgeschlossen werden.

Die im Entwurf vorgesehenen Regelungen treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die Dienstvereinbarung  steht einschließlich der dazugehörigen Formblätter im Verwaltungsportal zur Verfügung (Personalservice/Mobiles Arbeiten).

Die Dienstvereinbarung sieht vor, dass die zuständigen Vorgesetzten jeweils individuell ihre Zustimmung zu mobilem Arbeiten erteilen können. Weiter besteht zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Universität Oldenburg auch die Möglichkeit einer Anordnung von mobilem Arbeiten durch die zuständigen Vorgesetzten.

Voraussetzung ist, dass die inhaltliche Tätigkeit der jeweiligen Kolleginnen bzw. Kollegen eine Tätigkeit im Rahmen von mobilen Arbeiten erlaubt und dass die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen. Bitte stimmen Sie Anträge auf mobiles Arbeiten mit Ihren Vorgesetzten ab.

Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise

Antrag auf mobile Arbeit

Telearbeitsvereinbarungen

Für einen Antrag auf Telearbeit gelten die in der Dienstvereinbarung über Telearbeit geregelten Rahmenbedingungen.
Es handelt sich dabei nicht um das Mobile Arbeiten/ Homeoffice gemäß der Dienstvereinbarung über Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise ("DV Mobiles Arbeiten Krise").
Bei Fragen können Sie sich gerne an das Team der Arbeitssicherheit wenden.

Detaillierte Informationen zur Telearbeit finden Sie unter dem folgendem Link:

Telearbeit

Informationen zur Nutzung von IT-Services während des Sonderbetriebs.

Die IT-Dienste der Universität stellen auf ihrer Homepage alle Informationen bereit. Diese werden regelmäßig aktualisiert.

Tipps zum Homeoffice mit Kindern

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt Tipps zum Homeoffice mit Kindern.
Für alle Eltern, die aktuell ihre Kinder zu Hause betreuen und parallel dazu im Homeoffice arbeiten, hier ein paar Tipps der Aktion Das sichere Haus, wie sie die Doppelbelastung möglichst sicher und gesund bewältigen können:

  • Versuchen Sie einen festen Zeitraum zu definieren, an dem Sie im Homeoffice arbeiten. Besprechen Sie vorher mit Ihrem Arbeitgeber, ob Sie einige Arbeiten zum Beispiel auch am Abend erledigen können, wenn die Kinder im Bett sind.
  • Falls Sie im Homeoffice kein eigenes Büro zur Verfügung haben, richten Sie eine „Bannmeile" ein. Das signalisiert anderen: "Bitte nicht stören, hier wird gearbeitet." Als Barriere eignen sich zum Beispiel Klebeband oder Kissen auf dem Fußboden.
  • Falls Sie zu zweit im Homeoffice sind, definieren Sie klare Zeiten für die jeweilige Kinderbetreuung. Bei schönem Wetter: Draußen spazierengehen mit Kindern ist noch möglich. Bei schlechtem Wetter: eine Broschüre der Aktion Das sichere Haus bietet Spieleideen für drinnen: https://das-sichere-haus.de/broschueren/sicher-gross-werden .

Stress und Hektik begünstigen Stürze – die häufigste Unfallursache im Homeoffice.

  • Achten Sie darauf, dass Kabel von PC, Laptop und Drucker so verstaut sind, dass Sie nicht darüber fallen oder sich einfädeln können. Kleben Sie lose Kabel mit breitem Klebeband auf dem Fußboden fest.
  • Herumliegendes Spielzeug wird schnell zur Stolperfalle. Halten Sie Ihre Kinder dazu an, möglichst nur im eigenen Zimmer zu spielen.
  • Beenden Sie Ihre Arbeit im Homeoffice, wenn Sie kochen wollen und kleine Kinder im Haushalt leben. Heiße Speisen, die unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen, sind eine ernst zu nehmende Gefahrenquelle.
  • Legen Sie genügend Pausen mit Dehn- und Streckübungen ein. Improvisierte Homeoffice Plätze sind oft nicht ergonomisch.

Schließung von Kindergärten und Schulen

Werden Kindergärten und Schulen geschlossen, besteht für minderjährige Kinder möglicherweise ein verstärkter Betreuungsbedarf. Ist eine anderweitige Betreuung (als eine persönliche) nicht gewährleistet oder auch häusliches Arbeiten in Form von Telearbeit oder mobilem Arbeiten nicht möglich, kann die Universität Oldenburg für Beamtinnen und Beamte nach Maßgabe der näheren Umstände des Einzelfalls Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge gemäß Nds. Sonderurlaubsverordnung gewähren.

Für Tarifbeschäftigte kann Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts gemäß § 29 Abs. 3 TV-L gewährt werden.

Bitte beachten Sie, dass diese nach Tarif- und Beamtenrecht sowie der bisher maßgeblichen Rechtsprechung auf wenige Tage begrenzt sind. Ob es hierzu mit Blick auf die vorhersehbar länger andauernde Sondersituation neue Regelungen geben wird, bleibt abzuwarten.

Sofern Sie betroffen sind, melden Sie sich bitte bei ihrem Vorgesetzten.
Weitere Informatinen erhalten Sie auch beim Familienservice der Universität Oldenburg.

Meine KiTa bietet eine Notbetreuung. Kann die Uni bei dem Antrag auf einen Notbetreuungsplatz unterstützen?

Ja, bitte stellen Sie in jedem Fall einen Antrag, wenn Sie Bedarf für einen Betreuungsplatz für Ihr Kind / Ihre Kinder haben. Das Dezernat 1- Personal/Organisation unterstützt Sie und bemüht sich, Ihren Antrag erfolgsorientiert zu begleiten.

Gesundheitsaspekte

Schwangere Beschäftigte und Beschäftigte mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Beschäftigte mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Um zu einer individuellen Einschätzung Ihrer Risiken durch gesundheitliche Beeinträchtigungen bei einer Tätigkeit in der UOL zu kommen, empfehlen wir Ihnen die Konsultation der behandelnden Ärztin / des behandelnden Arztes. Weitere Maßnahmen können dann getroffen werden.

Schwangere und stillende Beschäftigte

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) haben auf Grundlage der vorhandenen epidemiologischen Daten SARS-CoV-2 mit Beschluss vom 19.02.2020 aus präventiver Sicht vorläufig in die Risikogruppe 3 nach Biostoffverordnung eingestuft. Das Virus kann nach bisherigem Wissen durch die Inhalation von Aerosolen sowie durch den Kontakt mit Schleimhäuten (Nase, Mund, Augen) übertragen werden. Damit kann im Bereich der Universität eine Gefährdung durch Bio-Stoffe für schwangere Frauen und stillende Mütter bestehen.

Aus Gründen der Fürsorge hat die UOL im März für schwangere Frauen und stillende Mütter, sofern sie Beschäftigte und / oder Studentinnen sind, ein Betretungsverbot der Universität, der von der Universität genutzten Gebäude und Anlagen, erlassen.

Anderweitige bereits durch ein Mutterschutzverfahren festgelegte Maßnahmen werden hierdurch nicht berührt und gelten weiterhin.

Die Regelungen zum mobilen Arbeiten für Beschäftigte können Anwendung finden, wenn dies ohne Betreten der Universität wie erläutert möglich und zweckmäßig ist.

Auf eigenen Wunsch und eigenes Risiko kann die Beschäftigte für maximal 1 Stunde pro Woche die Universität, die von der Universität genutzten Gebäude und Anlagen betreten, um unaufschiebbare und/oder dringend notwendige Tätigkeiten zu erledigen. In der Gefährdungsbeurteilung festgelegte Betretungsverbote (z.B. für Labore) behalten ihre Gültigkeit.

Bei Beschäftigten ist vorab der Verantwortliche über den Aufenthalt zu informieren. Die Einhaltung der hygienischen Bedingungen und Umsetzung von Schutzmaßnahmen auf Basis der besonderen Gefährdungsbeurteilung zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der Universität Oldenburg sind von dem Vorgesetzten zu gewährleisten.

Diese Regelung wurde verlängert und gilt bis auf weiteres.

Oldenburg, den 08. Mai 2020

Wichtige Hinweise für einen verlängerten Aufenthalt von mehr als einer Stunde:
Sollten Sie die Aufenthaltsdauer überschreiten müssen, weil Sie an einer Veranstaltung (z.B. Besprechung, Fortbildung etc.) teilnehmen wollen, ist eine Gefährdungsbeurteilung durch die Verantwortlichen zu erstellen und mindestens 3 Wochen vor Beginn dem Dezernat 1 zur Weiterleitung an die Stabsstelle Arbeitssicherheit vorzulegen.

Darf ich dem Dienst fernbleiben, um zu vermeiden, mich auf dem Weg zur Arbeit oder durch Kontakte am Arbeitsplatz anzustecken?

Die Angst, sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nachvollziehbar, berechtigt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach aktueller Risikoeinschätzung aber nicht dazu, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. 

Die Universität informiert regelmäßig über der Fortgang der Maßnahmen unter der Rubrik "I. Aktuelle Situation an der Universität Oldenburg". Hier erfahren Sie aktuelle Verhaltensregeln und entsprechende Maßnahmen.

Ich pendle zur Arbeit und bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Darf ich, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, zu Hause bleiben?

Es gibt derzeit keine Verbote zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Jedoch sind hierbei die aktuellen Hygienemaßnahmen der Betreiber zu beachten.

Ansonsten tragen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich das Wegerisiko und müssen sicherstellen, wie sie die Dienststelle erreichen.

Ich habe immungeschwächte bzw. chronisch kranke Angehörige zu Hause, kann ich von zu Hause arbeiten?

Zum Schutz Ihrer Angehörigen sollten Sie sich genauso umsichtig verhalten, wie Sie es in der Grippezeit tun würden. Ansonsten besteht im dienstlichen Umfeld kein höheres Risiko, sich anzustecken, als im privaten Umfeld. Die Angst, sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nachvollziehbar, berechtigt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach aktueller Risikoeinschätzung aber nicht dazu, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. 

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter der Rubrik  "VII. Gesundheit & Hygiene"

V. Reisen

Dienstrechtliche und tarifrechtliche Hinweise zu Auslandsreisen

In der Staffmail vom 26.6.2020 wurden aktuelle Hinweise zu Auslandreisen gegeben:

Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie und der bevorstehenden Ferienzeit sind die aktuellen dienstrechtlichen und tarifrechtlichen Hinweise zu Auslandsreisen (RdErl. des MI vom 11.06.2020 für Beamtinnen und Beamte sowie RdErl. des MF vom 18.06.2020 für Tarifbeschäftigte) zu beachten.

Beamte

Tarifbeschäftigte

Ich plane eine dienstliche Reise. Was muss ich beachten?

Internationale Dienstreisen werden nicht genehmigt, bereits erteilte Genehmigungen werden zurückgenommen. Nur zwingend erforderliche Dienstreisen können nach Begründung ggf. genehmigt werden.

Innerhalb Deutschlands werden nur noch zwingend erforderliche Dienstreisen - möglichst unter Vermeidung öffentlicher Verkehrsmittel - genehmigt.

Ich plane privat eine Reise in ein besonders betroffenes Land. Was muss ich beachten?

Regelung der zuständigen Ministerien:

Vor bereits geplanten oder gebuchten Urlaubsreisen in ein nach den Reisehinweisen des RKI oder Auswertigen Amts besonders betroffenes Land bzw. Gebiet wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen des RKI und AA sind insoweit zu beachten.

  • Dienstrechtlicher Hinweis: Eine gleichwohl angetretene Urlaubsreise, die zu einer Infektion mit dem Corona-Virus führt, kann einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur Gesunderhaltung darstellen und ggfs. eine disziplinarrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.
  • Hinweis für Tarifbeschäftigte: Besuchen Tarifbeschäftigte gleichwohl ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA betroffenes Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z.B. Erkrankung, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse)

Ich bin zurück von einer Reise und erste Krankheitssymptome entwickeln sich – was muss ich tun?

Ich bin StudentIn der Uni Oldenburg, befinde mich gerade im Ausland und komme aufgrund von Reisebeschränkungen nicht zurück. Was soll ich tun?

Bitte schreiben Sie eine Mail an 

Schildern Sie unter Mitteilung Ihrer Matrikelnummer Ihre Situation und Ihr konkretes Anliegen (z.B. Nichterscheinen bei angemeldeten Prüfungen).

Ich bin StudentIn der Uni Oldenburg und möchte ein bereits angetretenes Auslandssemester abbrechen. Ist das möglich? Finden Prüfungen und Praktika statt?

Bitte schreiben Sie eine Mail an studium@uvx0ol.d5islesew und schildern Sie unter Mitteilung Ihrer Matrikelnummer Ihre Situation und welche Fragen Sie konkret in Bezug auf die Fortsetzung Ihres Studiums an der Uni Oldenburg haben.

VI. Veranstaltungen

Öffentlichen Veranstaltungen an der Universität.

Bis auf Weiteres finden keine Tagungen, Workshops oder jegliche andere öffentlichen Veranstaltungen der Universität Oldenburg statt (weder auf dem Campus noch an anderen Orten). 

Wie sieht es mit Gremiensitzungen und Zusammenkünften im Rahmen der regulären Arbeitstätigkeit aus?

Zurzeit, im reduzierten Betrieb, dürfen keine Gremiensitzungen in Präsenzform abgehalten werden. Ob diese stattdessen per Videokonferenz durchgeführt werden können, wird zeitnah geklärt.

VII. Gesundheit & Hygiene

Infektionsrisiken

Wer sind Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko?

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Können importierte Waren, Gegenstände, Verpackungen (Kartons,Briefumschläge) aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. (BfR)

Kann das Virus von Haustieren auf den Menschen überspringen?

Ein Überspringen des neuartigen Coronavirus COVID-19 vom Menschen auf seine Haustiere und umgekehrt ist bislang nicht nachgewiesen. Somit ist bislang kein spezieller Schutz für Hund oder Katze notwendig.
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV der Schweiz hat hierzu Informationen bereitgestellt.

Die WHO gibt auf diese Frage folgende Antwort:

Can I catch COVID-19 from my pet?
"No. There is no evidence that companion animals or pets such as cats and dogs have been infected or could spread the virus that causes COVID-19.

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

Grundlage der persönlichen Hygiene ist das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände. Das Robert-Koch-Institut gibt hierzu ein Infomationsblatt heraus.

Nur in Einzelfällen ist eine Händedesinfektion sinnvoll und erforderlich. Zum Beispiel beim Umgang mit potentiell infektiösem Material.
 

Wie sollen sich Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhalten (z.B. bei vorliegenden Grunderkrankungen, unterdrücktem Immunsystem, ...)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion.
Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann. Erkrankte sollten rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmenund sich beraten lassen.

Weitere Informationen für Beschäftigte

Weitere Informationen für Studierende

Das RKI hat hierzu eine eigene Information herausgegeben.

Symptome & Quarantäne

Ich fühle mich krank, zeige Symptome wie Fieber, trockenen Husten und Abgeschlagenheit - was muss ich tun?

Melden Sie sich zur weiteren Abklärung zunächst ausschließlich telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin. Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Stadt Oldenburg wenden: 
Telefon: 116 117 (bundesweit)

Weitere Vorgehensweise für:

  • Beschäftigte: Informieren Sie im Verdachtsfall bitte telefonisch oder per Mail Ihren Vorgesetzten sowie das Dezernat 1.
     
  • Studierende: Informieren Sie im Verdachtsfall bitte telefonisch oder per Mail den InfoService des Dezernats 3 (studium@uvx0ol.d5islesew oder 0441/798-2728).
    Die Servicezeiten InfoLine Studium finden Sie unter https://uol.de/dezernat3/infoservice.

Ich hatte Kontakt zu Menschen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde zeige aber keine Symptome. Was soll ich tun?

Als Kontaktpersonen gelten Menschen mit einem definierten Kontakt zu einem bestätigten Fall von COVID-19 ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome des Falles. 

Das Robert Koch Institut gliedert die Kontakt-Infektionsrisiken in verschiedene Kategorien und gibt entsprechde Verhaltenshinweise bekannt.  

Sollten Sie von dem ein oder anderen Verfahren betroffen sein, melden Sie sich bitte auch umgehend bei der Univeristät Oldenburg.

  • Beschäftigte: Informieren Sie im Verdachtsfall bitte telefonisch oder per Mail Ihren Vorgesetzten sowie das Dezernat 1.
     
  • Studierende: Informieren Sie im Verdachtsfall bitte telefonisch oder per Mail den InfoService des Dezernats 3 (stls5faudiumzs@uol.de oder 0441/798-2728).

Ich bin von der amtsärztlichen Isolierungsmaßnahme betroffen. An wen muss ich mich wenden? Was sind die nächsten Schritte?

  • Beschäftigte: Von dieser Isoliermaßnahme betroffene Beschäftigte wenden sich bitte telefonisch oder per Mail an ihren jeweiligen Personalvorgesetzten. Beschäftigte, die aufgrund der Isolierungsmaßnahme nicht an die Universität kommen können, erhalten ihr Gehalt bzw. Vergütung unverändert weiter. Die Mitteilung darüber erfolgt über die Vorgesetzten an das Personaldezernat. In diesem Rahmen wird auch geprüft und entschieden, ob die Erledigung von Dienstaufgaben von zu Hause aus praktisch möglich und rechtlich anordnungsfähig ist.
     
  • Studierende: Von Isoliermaßnahmen betroffene Studierende wenden sich bitte telefonisch oder per Mail an den InfoService des Dezernats 3 (studium@uvx0ol.d5islesew oder 0441/798-2728). Die Universität wird Sorge dafür tragen, dass diesen Studierenden keine Nachteile entstehen.

 

Wer ordnet Quarantänemaßnahmen an?

Anordnung und Organisation einer Quarantäne erfolgen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die örtlich zuständigen Landesgesundheitsbehörden. Rechtlich ermöglicht das Infektionsschutzgesetz den zuständigen Landesgesundheitsbehörden, unter anderem Personen dazu zu verpflichten, den Ort, an dem sie sich befinden, nicht zu verlassen oder bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt worden. (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)

Was passiert, wenn jemand gegen die Quarantäneanordnung verstößt?

Die Durchsetzung von Quarantäne-Anordnungen erfolgt durch die Polizeibehörden vor Ort.

Gemäß § 74 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wird derjenige mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft, der eine nach § 73 Absatz 1 oder Absatz 1a Nummer 1 bis 7, 11 bis 20, 22, 22a 23 oder 24 IfSG bezeichnete vorsätzliche Handlung begeht und dadurch eine in § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 IfSG genannte Krankheit oder einen in § 7 IfSG genannten Krankheitserreger verbreitet. 

Mit Wirkung zum 01.02.2020 ist die CoronaVMeldeV in Kraft getreten. Danach fällt Covid-19 unter die Meldepflicht des § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des IfSG.

(Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)

Hygiene-Maßnahmen

Aktuelle Erlasse und Allgemeinverfügungen zu den Maßnahmen der Nds. Landesregierung

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus setzt die Niedersächsische Landesregierung zügig die Empfehlungen ihres Krisenstabs um. Dabei orientiert sie sich eng an den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie. Hier finden Sie im chronologischen Überblick alle Vorschriften, die zum Umgang mit der Corona-Pandemie in Niedersachsen ergangen sind:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Wie ist der richtige Einsatz von Desinfektionsmitteln?

Mit Desinfektionsmitteln kann man die Zahl von Krankheitserregern in der Umgebung oder auf Händen und Haut eindämmen. Dazu muss man sich überlegen, wann dies überhaupt notwendig ist, welche Desinfektionsmittel man verwenden sollte und wie man sie richtig einsetzt.

Darf ich privat angeschaffte Hygiene-Mittel an meinem Arbeitsplatz in der Universität verwenden?

Wenn privat angeschaffte Hygienemittel (z.B. Desinfektionsmittel, flüssige Seifen, etc.) in der Universität benutzt und zur allgemeinen Benutzung zur Verfügung gestellt werden, ist darauf zu achten, dass diese nur in der Originalverpackung und mit offizieller Kennzeichnung eingesetzt werden dürfen.
Fehlende oder mangelhafte Kennzeichnungen können zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden bei Menschen führen (z.B. Vergiftungen, Allergien).

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung sinnvoll?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen sind richtiges Husten und Niesen, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.

Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).

Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt. Dieser muss eng anliegend getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Während des Tragens sollte er nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist, welche Maske für Sie geeignet ist und wie man die Maske richtig anlegt bzw. wechselt.

Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden. Weitere Informationen finden Sie beid er BZgA.

Nutzungshinweise für Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmaske)

Den besten Schutz vor einer potentiellen Virusübertragung bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen Personen. Dennoch kann die physische Barriere, wie das richtige Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes (Alltagsmaske) darstellt, eine gewisse Schutzfunktion vor größeren Tröpfchen und Mund-/Nasen-Schleimhautkontakt mit kontaminierten Händen bieten.

Folgende Regeln sind hierbei zu berücksichtigen:

  • Die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin zu berücksichtigen.
  • Auch mit dem Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) ist der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen einzuhalten.
  • Vor dem Anziehen des Mund-und-Nasen-Schutzes (Alltagsmaske) sind die Hände gründlich (mindestens 20-30 Sekunden) mit Seife zu waschen  oder zu desinfizieren. Die Innenseite der Maske darf nicht kontaminiert werden.
  • Der Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob der Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Ein durchfeuchteter Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite des gebrauchten Mund-und-Nasen-Schutzes (Alltagsmaske) ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen des Mund-und-Nasen-Schutzes (Alltagsmaske) sind die Hände gründlich mit Seife zu waschen (mindestens 20-30 Sekunden) oder zu desinfizieren.
  • Der Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Der Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) sollte idealerweise bei 95 Grad Celsius, mindestens aber bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

Hygieneregeln für Fremdfirmen im „Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen“

Für die Arbeiten von Firmen / Dienstleister / Serviceunternehmen / Lieferanten etc. in der Universität während des Sonderbetriebs unter SARS-CoV-2 Bedingungen sind verbindliche Hygieneregeln zu beachten.

In dem Formular "Hygieneregeln für Fremdfirmen" verpflichten sich die Auftragnehmer gegenüber der Universität die aktuell verbindlichen Hygieneregeln enzuhalten. Die Aufbewahrung des Dokumentes erfolgt  beim Auftraggeber.

Wie desinfiziere ich meinen Computer bzw. Laptop?

Die Oberflächen von Maus und Tastatur werden mit handelsüblichen feuchten Desinfektionstüchern oder mit einem mit Desinfektionsmittel leicht angefeuchteten, weichen, fusselfreien Tuch (z. B. Microfasertuch) abgewischt.
Vor der Desinfektion muss das Gerät ausgeschaltet (Laptops ausgesteckt etc.) werden. Achten Sie beim Desinfizieren darauf, dass keine Flüssigkeit in das Gehäuse gelangt.
Beachten Sie die Gefahren durch elektrischen Strom!

Webmasterytoou (chrjsolistian.renkeumsn@uou52n6l.dedkx5w) (30.06.2020)