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Coronavirus / Covid-19

Informationen zum Sonderbetrieb der Universität

Die Inhalte dieser Seite werden laufend aktualisiert und angepasst.

I. Aktuelle Situation an der Universität Oldenburg (Stand: 05.11.2020)

Aktuelle Regelungen an der Universität (04.11.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

wie bereits am letzten Freitag angekündigt, hat sich das Präsidium mit Blick auf die Infektionsentwicklung in unserer Region und die Entscheidungen von Bund und Ländern mit der Dekanin, den Dekanen und dem Krisenstab zu erforderlichen Anpassungen des Universitätsbetriebs in dieser neuen Phase der Corona-Pandemie beraten. Das Präsidium hat auf Grundlage dieser Abstimmung nachfolgend aufgeführte Regelungen beschlossen. Diese Regelungen treten mit ihrer Verkündung sofort in Kraft:

Lehre

Die Lehre für das Wintersemester 2020/21 ist bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, weitestgehend auf digital umzustellen. Ausnahmen sind nur für fachspezifische praktische Veranstaltungen möglich. Solche Ausnahmen sind z. B. Laborpraktika, Werkstattkurse, Geländepraktika sowie praktische Kurse in Sport, Kunst, Materieller Kultur oder Musik. Die Dekanin bzw. der Dekan der entsprechenden Fakultät entscheidet über mögliche weitere Ausnahmen. Bitte informieren Sie, liebe Studierende, sich bei Ihren Dozentinnen und Dozenten über das weitere Vorgehen in Ihren Veranstaltungen.

Außerdem gilt:

  • Bei allen Lehrveranstaltungen in Präsenz ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes grundsätzlich vorgeschrieben. Über fachspezifisch bedingte Ausnahmen entscheidet die Dekanin bzw. der Dekan der entsprechenden Fakultät.
  • Betriebspraktika, Schulpraktika und andere Praktika außerhalb der Universität sind unter der Bedingung, dass die Praktikumsstelle über ein Hygienekonzept verfügt, möglich.
  • Klausuren und andere Prüfungen in Präsenz können weiterhin stattfinden. Die bekannten Regeln zum Lüften und Reinigen gelten fort.
  • Die für Studierende eingerichteten Arbeitsplätze in der Cafeteria am Campus Haarentor und am Campus Wechloy können weiterhin genutzt werden. Bitte achten Sie darauf, dort durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz bzw. ein Gesichtsvisier zu tragen.
  • Für die dienstliche Nutzung, insbesondere für Lehrveranstaltungen mit einer sehr großen Zahl von Teilnehmer:innen, steht ab sofort das Videokonferenzsystem "Webex" zur Verfügung. Eine ausführliche Anleitung zur Nutzung von Webex haben die IT-Dienste unter https://uol.de/itdienste/services/video-und-webkonferenz bereitgestellt.
  • Die Bibliothek bleibt geöffnet.

Forschung

Der wissenschaftliche Betrieb kann auf Grundlage der bestehenden Hygienekonzepte weitergeführt werden. Präsenzbetrieb ist möglich. Soweit im Rahmen der Aufgabenerfüllung möglich, soll bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, bevorzugt Arbeiten im Homeoffice (Mobiles Arbeiten, Telearbeit) genutzt werden.

Verwaltung, Servicebereiche, Gremien

Der Betrieb von Verwaltung und Servicebereichen kann auf Grundlage der genehmigten Hygienekonzepte in Präsenz weitergeführt werden. Soweit im Rahmen der Aufgabenerfüllung möglich, soll bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, bevorzugt Arbeiten im Homeoffice (Mobiles Arbeiten, Telearbeit) genutzt werden.

Außerdem gilt:

  • Bei der Durchführung von Gremien- und Kommissionssitzungen in Präsenz wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben.
  • Bei Besetzungsverfahren für Beschäftigte sind Vorauswahl, Anhörung und Beratung einer Liste oder engeren Auswahl grundsätzlich in digitalen Formaten durchzuführen. Falls es zur Absicherung der Auswahlentscheidung erforderlich scheint, können ein bis drei Bewerber:innen der engeren Auswahl zu einer persönlichen Vorstellung eingeladen werden. Der Bedarf wird durch Mehrheitsbeschluss der Besetzungskommission festgestellt. Die Durchführung weiterer Elemente des Auswahlverfahrens in Präsenz bedarf der Genehmigung durch das Dezernat 1 - Personal/Organisation.

Schwangere und stillende Beschäftigte und Studierende

Ab dem 4. November 2020 besteht für Schwangere und stillende Beschäftigte und Studierende bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, ein grundsätzliches Betretungsverbot für den Campus der Universität. Ausgenommen ist für Studierende ein kurzeitiger Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag z. B. in der Bibliothek oder für Beschäftigte ein Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag z. B. zur Abholung oder Abgabe von Akten oder ähnlichem. Weitergehende Ausnahmen vom grundsätzlichen Betretungsverbot sind nur in begründeten Fällen nach entsprechender Prüfung möglich. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, wird die Universität zeitnah informieren.

Externe Besucher und Gäste

Bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, soll auf die Einladung und den Empfang von externen Besucher:innen sowie Gästen in Präsenz weitestgehend verzichtet werden. Es sind bevorzugt digitale Formate für Treffen zu nutzen.

Die Ausführung von Arbeitsaufträgen für die Universität in Präsenz ist möglich.

Außenbereich

Im Außenbereich auf dem Campus der Universität wird, wie bereits angekündigt, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes grundsätzlich vorgeschrieben. Die allgemein geltenden Abstandsregeln sind einzuhalten. Eine Ausnahme existiert u.a. für schwere körperliche Tätigkeiten (z. B. handwerkliche Tätigkeiten, Garten- oder Bauarbeiten, sportlichen Betätigungen, Aufbau bzw. Wartung von Forschungsinfrastruktur).

Außerdem gilt:

  • Soweit nicht aus dienstlichen Gründen oder aus Gründen von Studium und Lehre bzw. Forschung erforderlich, sind Zusammenkünfte im Außenbereich auf dem Campus der Universität (inklusiv des Botanischen Gartens am Philosophenweg) nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch in jedem Falle maximal mit zehn Personen gestattet.
  • Bereits mit Wirkung vom 2. November 2020 wurden aufgrund der geltenden Corona-Verordnung des Landes das Fitnessstudio und alle Angebote des Hochschulsports in Präsenz bis auf Weiteres geschlossen und eingestellt. Die Sportanlagen sind bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit gesperrt und nur für Lehr- und wissenschaftliche Veranstaltungen nutzbar.

Nach wie vor ist die Infektionslage an der Universität selbst unkritisch. Gleichwohl verfolgt das Präsidium weiterhin den Kurs, mittels präventiver Schutzmaßnahmen dafür zu sorgen, dass Gefahren für die Gesundheit ihrer Mitglieder, Angehörigen und Gäste bestmöglich reduziert werden.

Bitte beachten Sie die nun an der Universität geltenden Regelungen. Nur durch ihre gewissenhafte Einhaltung können wir während der Pandemie einen geordneten Universitätsbetrieb gewährleisten. Das Handeln jedes und jeder Einzelnen kann heute die Arbeits- und Lebensumstände aller beeinflussen. Halten Sie sich deshalb bitte auch im Privaten an die geltenden Verordnungen von Bund und Ländern.

Mit besten Grüßen

Das Präsidium

Brief des Präsidenten zum Wintersemesterstart (Stand: 23.10.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

wir sind in dieser Woche in ein Wintersemester gestartet, das wieder eine Premiere darstellt: ein "Hybridsemester" mit einer Kombination aus Online- und Präsenzlehre. Im vergangenen Sommersemester haben wir alle miteinander gelernt, dass digital und online gelehrt, gelernt und gearbeitet werden kann - wenn es uns auch einiges abverlangt. In dieser Hinsicht sind wir also bereits geübt. Neu ist die Kombination mit Präsenzveranstaltungen auf dem Campus. Damit diese Herausforderung gemeistert werden kann, sind erneut wir alle gefragt, einen Beitrag zu leisten.

Alle niedersächsischen Hochschulen - und so auch wir - wollen in den nächsten Monaten überall dort Präsenzveranstaltungen zulassen, wo es nötig und möglich ist. Unter den geltenden Hygieneregeln wird von unseren 16.000 Studierenden allerdings immer nur eine verhältnismäßig kleine Zahl gleichzeitig auf dem Campus sein können. Besonders wenn Sie zu unseren Erstsemestern gehören, ist es dabei natürlich richtig und wichtig, dass Sie Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen einmal persönlich treffen und die Universität als realen Ort kennenlernen können. Auch Sie als Lehrende - das zeigen unsere Umfragen - werden froh sein, Ihren Studierenden in kleinen Gruppen wieder zu begegnen und sich direkt mit ihnen austauschen zu können. Sie haben sich in den letzten Monaten mit großem Engagement auf die Mischformen der hybriden Lehre vorbereitet. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Für Sie als Beschäftigte in Verwaltung und Technik wird es weiterhin darum gehen, mit Augenmaß zu entscheiden, wer in welcher Regelmäßigkeit wieder den Arbeitsplatz an der Universität wahrnehmen kann. Ich bin sicher, dass sich im Gespräch mit Ihren Vorgesetzten gute und vor allem sichere Lösungen finden lassen. Vielleicht erfordert das an mancher Stelle noch ein wenig Geduld. Ich bitte Sie herzlich darum.

Eines bleibt leider weiterhin Gewissheit: Wir alle müssen wachsam sein - die steigenden Infektionszahlen im Nordwesten, in ganz Deutschland und weltweit sprechen eine deutliche Sprache. Wir haben für unseren Präsenzbetrieb auf dem Campus sehr gute Hygienekonzepte entwickelt - nach der bekannten Regel: A-H-A + L (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske + Lüftung). Die wirken aber nur, wenn sie eingehalten werden. Bitte halten Sie sich also daran und beachten Sie auch die weiteren Hinweise zum Thema Sicherheit, die Sie in der letzten Woche per E-Mail erhalten haben.

Wie wir alle wissen, hat der Anstieg der Infektionen in der Bevölkerung seinen Ursprung sehr häufig in zu engen Kontakten im Privatleben. Ich möchte daher an Sie appellieren, dass Sie sich weiter verantwortungsvoll verhalten. So schützen Sie sowohl sich selbst und Ihre Lieben als auch die Menschen, mit denen Sie an der Universität in Kontakt kommen. Mir ist vollkommen klar, dass es für Sie als Studierende eine besonders bittere Pille ist, auf das gemeinsame Feiern zu verzichten. Normalerweise gehört das zum Studierendenleben dazu - aber gerade jetzt sollten Sie es nicht tun.

Denn sollten wir in kürzerer Zeit eine größere Zahl von Infektionen in der Universität haben, werden wir den Zugang zum Campus erneut stark beschränken oder vollkommen schließen müssen. Das Semester würde dann rein digital fortgesetzt werden; die Beschäftigten müssten in noch größerer Zahl im Homeoffice arbeiten. Ich hoffe sehr, dass uns allen dieses Szenario erspart bleiben wird. Sie alle können durch verantwortungsvolles Handeln dazu beitragen.

Es sind schwierige Zeiten. Umso mehr wünsche ich Ihnen für die kommenden Monate alles Gute und Gesundheit, viel Freude und Erfolg bei Ihrer Arbeit und Ihnen, liebe Studierende, ein inspirierendes Studium.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Sonderbetrieb - Phase 2

Das Präsidium informiert über die getroffenen Grundsatzentscheidungen zum Sonderbetrieb - Phase 2 – der Universität Oldenburg. Stand: 08. Oktober 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Sommer ist vorbei, das Wintersemester steht vor der Tür. Ohne Zweifel haben wir angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie erneut eine Zeit vor uns, die uns einiges abverlangen wird. Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen haben wir als Präsidium in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, das Wintersemester bestmöglich vorzubereiten. Wir haben Erfahrungen ausgewertet, frühere Entscheidungen auf den Prüfstand gestellt und Konzepte weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und wie wir unseren universitären „Sonderbetrieb“ ausweiten können, um ein Stück mehr Normalität herzustellen und dabei gleichzeitig die Gesundheit aller bestmöglich zu schützen.

Grundsätzlich soll der „Sonderbetrieb – Phase 2“ für Beschäftigte und Studierende – unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen – so viel Präsenz wie möglich bieten. Alle Mitglieder und Angehörige der Universität Oldenburg sind dabei gefordert, verantwortungsvoll zu agieren und Infektionsrisiken aktiv zu vermeiden. Nur so können wir vermeiden, dass wir in der Universität eine Situation erzeugen, die erneute Einschränkungen erfordert.

Das Präsidium hat einen Handlungsrahmen abgesteckt und mit der Dekanin, den Dekanen und dem Krisenstab diskutiert. Wir möchten Sie heute über das Ergebnis informieren. Folgendes gilt ab sofort:

  • Mit Beginn der Orientierungswoche sind grundsätzlich alle Gebäude der Universität wieder geöffnet und zugänglich. Über Ausnahmen, die sich durch ein genehmigtes Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzept ergeben, informieren die betroffenen Bereiche gesondert.
     
  • Bei der Nutzung universitärer Räume, insbesondere der Veranstaltungsräume, haben Studium und Lehre Vorrang. Andere Veranstaltungen (z.B. Tagungen, Workshops, Messen, Ausstellungen, Absolventenfeiern) müssen außerhalb der Universität durchgeführt werden (sofern sie durch das Präsidium grundsätzlich gestattet sind; hierzu wird es gesonderte Entscheidungen geben). Veranstaltungen, für die Externe verantwortlich zeichnen, sollen weiterhin nicht auf dem Campus stattfinden.
     
  • Räume können nur genutzt werden, wenn sie entsprechend hergerichtet sind und die Hygiene- und Schutzmaßnahmenregeln befolgt werden (z.B. maximale Personenzahl, Abstände). Räume können auch für Besprechungen, Sitzungen, allgemeine Gesprächsrunden etc. genutzt werden. Für die Einhaltung der Hygiene- und Schutzregeln ist die/der verantwortliche Raumnutzer*in zuständig. Im Februar und März 2021 sind Veranstaltungsräume vorrangig für Prüfungen vorgesehen, die in Präsenz stattfinden müssen.
     
  • Gremiensitzungen, Kommissionssitzungen, Dienstbesprechungen u. ä. sind in Präsenz möglich. Auch hier müssen die Räumlichkeiten entsprechend hergerichtet und die Hygieneregeln eingehalten werden. Für die Dokumentation der anwesenden Personen ist die Sitzungsleitung verantwortlich.
     
  • Externe Personen (z. B. externe Dozierende, Teilnehmende von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, externe Nutzer*innen der Bibliothek) können universitäre Gebäude wieder betreten.
     
  • Alle Personen, die sich an der Universität Oldenburg aufhalten, sind verpflichtet, die geltenden Hygieneregeln gemäß den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ einzuhalten.  
     
  • Das allgemeine Betretungsverbot für Schwangere und stillende Studierende und Beschäftigte wird aufgehoben. Für diesen Personenkreis gelten wieder die üblichen Prozesse zur Erstellung und Bewertung von Gefährdungsbeurteilungen.  
     
  • Die „Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise“ vom 16.03.2020 bleibt in Kraft und bietet damit weiterhin die Möglichkeit von Mobiler Arbeit.
    Universitäre Arbeitsplätze können grundsätzlich auch in Präsenz genutzt werden, die erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen bedingen jedoch, dass nicht alle Arbeitsplätze in Präsenz besetzt werden können.  Für eine Rückkehr ist erforderlich, dass die Leitung der Organisationseinheit ein Konzept erstellt und dieses durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit prüfen und vom Präsidium genehmigen lässt. Auf dieser Grundlage kann die Leitung die Präsenzzeiten unter den Beschäftigten der Organisationseinheit auch aufteilen (bitte Hinweise des Personaldezernats vom 30. Juli 2020 zu den Themen „Sonderbetrieb und Ermessen“ sowie „Ermessensausübung und Risikogruppen“ beachten).

    Mobiles Arbeiten kann bei Bedarf von der Leitung der Organisationseinheit angeordnet werden. Das Beantragen von Telearbeit ist möglich. Für Beschäftigte, die nachgewiesen (beispielsweise durch Bestätigung des Betriebsarztes) zur Risikogruppe gehören, sind – unter Einbindung des Betriebsarztes – besondere Beurteilungen erforderlich und ggf. besondere Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen.
     
  • Die von den Leitungen der Organisationseinheiten erstellten Konzepte für Tätigkeiten im Sonderbetrieb müssen über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorgelegt werden. Bereits genehmigte Konzepte behalten ihre Gültigkeit. Bestehende Konzepte können bei Bedarf von den Leitungen der Organisationseinheiten an die Vorgaben zum erweiterten Sonderbetrieb – Phase 2 und den aktualisierten „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ angepasst werden.
     
  • Bei der Organisation des universitären Betriebs ist sicherzustellen, dass relevante Aufgabenbereiche nicht ausfallen.
     
  • Beachten Sie bitte, dass jederzeit die Situation eintreten kann, dass Teile oder die gesamte Universität wieder in einen präsenzreduzierten Sonderbetrieb oder in den Notbetrieb überführt werden müssen.
     
  • Um mit möglicherweise auftretenden Infektionen an der Universität umzugehen, wurde eine zentrale Meldestelle eingerichtet. Zudem greifen in einem solchen Fall präventive Schutzmaßnahmen. Darüber werden wir Sie in einer gesonderten E-Mail informieren.

Wir hoffen auf gute und sichere Monate, in denen wir an unserer Universität bestmöglich arbeiten und unseren Studierenden ein vielfältiges Studium bieten können. Bitte tragen Sie alle auch weiterhin Ihren Teil dazu bei.

Mit besten Grüßen im Namen des Präsidiums

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident
Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Wo finde ich die aktuelle Ausgabe der "Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2-Bedingungen der UOL"?

Die aktelle Ausgabe finden Sie unter "VIII. Dateien zum Herunterladen".

Was ist bei auftretenden Infektionen an der Universität zu berücksichtigen?

Bitte halten Sie sich grundsätzlich an die an der Universität gültigen Abstands- und Hygieneregeln.

Sollte es zu einer Infektion kommen, bitten wir Sie die Universität darüber zu informieren. Die zentralen Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter "Wie sollen sich Corona-positive getestete Personen und Kontaktpersonen verhalten? "

Sollten Sie sich krank fühlen und Symptome einer Corona-Infektion zeigen gehen Sie bitte wie unter "Ich fühle mich krank und zeige Symptome einer Corona-Infektion. Was muss ich tun?"  beschrieben vor.

Dürfen externe Personen die Universität wieder betreten?

Ja. Externe Personen (z. B. externe Dozierende, Teilnehmende von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, externe Nutzer*innen der Bibliothek) können universitäre Gebäude wieder betreten.

Dürfen Personen aus inländischen Risikogebieten die Universität betreten?

Die Nds. Corona-Verordnung enthält keine Reiseeinschränkungen für Beschäftigte aus inländischen Risikogebieten. Auch die Universität Oldenburg hat keine diesbezüglichen Regelungen getroffen.

Informationen für Risikopersonen

Worauf muss ich bei einem Aufenthalt an der Universität achten? Können sich kurzfristige Änderungen ergeben?

Alle Personen, die sich an der Universität Oldenburg aufhalten, sind verpflichtet, die geltenden Hygieneregeln gemäß den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ einzuhalten. Entsprechende Hinweise finden Sie auf Aushängen, Hinweisschildern und der Homepage der Universität.

Bei der Organisation des universitären Betriebs ist sicherzustellen, dass relevante Aufgabenbereiche nicht ausfallen. Beachten Sie bitte, dass jederzeit die Situation eintreten kann, dass Teile oder die gesamte Universität wieder in einen präsenzreduzierten Sonderbetrieb oder in den Notbetrieb überführt werden müssen.

Konzepte und Gefährdungsbeurteilungen im Sonderbetrieb

Update 09.10.2020:
Die von den Leitungen der Organisationseinheiten erstellten Konzepte für Tätigkeiten im Sonderbetrieb müssen über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorgelegt werden.
Bereits genehmigte Konzepte behalten ihre Gültigkeit.
Bestehende Konzepte können bei Bedarf von den Leitungen der Organisationseinheiten an die Vorgaben zum erweiterten Sonderbetrieb – Phase 2 und den aktualisierten „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ angepasst werden.


Gemäß der E-Mail vom Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen vom 06.08.2020 zur Prüfung und Freigabe von Tätigkeiten im Sonderbetrieb an der Universität wird der Ablauf wie folgt geändert:

1. Übergeordnete Konzepte
Es sind übergeordnete Konzepte (gem. Präsidiumsbeschluss Drs.P/2020/175 vom 28.4.2020) auf Fakultäts-/ Dezernats-/ Referatsebene, wenn erforderlich z.B. auch auf Instituts-Ebene für Tätigkeiten im Sonderbetrieb über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorzulegen.

Die Konzepte stellen die Umsetzungsbeschreibung dar, wie unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsauflagen (gem. den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen der UOL“), der notwendige Betrieb in den jeweiligen Organisationseinheiten grundsätzlich gestaltet werden soll.
Für die individuelle Umsetzung und Einhaltung der Konzepte sind weiterhin die jeweiligen übergeordneten Leitungen verantwortlich.

Die Konzepte sind an die aktuellen Entwicklungen der Situation anzupassen. Bereits genehmigte Konzepte behalten zunächst ihre Gültigkeit. Änderungen sind der Stabsstelle Arbeitssicherheit vorab anzuzeigen (z.B. telefonische Nachfrage) und bedürfen ggf. einer erneuten Freigabe des Präsidiums (z. B. bei wesentlichen Änderungen oder Ausweitungen des Sonderbetriebes).

2. Gefährdungsbeurteilung
Für die in den übergeordneten Konzepten zum Sonderbetrieb beschriebenen Tätigkeiten (z.B. Forschung, Lehre, Praktika, Übungen, Prüfungen, Verwaltungstätigkeiten, weitere praktische Tätigkeiten, etc.) sind entsprechende Gefährdungsbeurteilungen mit dem Formular „Gefährdungsbeurteilung Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen“ durch z.B. die AG-Leitung (Prof.), die Abt. Leitungen, etc. vor Aufnahme der Tätigkeit zu erstellen.
Eine Kopie des Deckblattes der erstellten Gefährdungsbeurteilung wird an die Stabsstelle Arbeitssicherheit zwecks Weiterbearbeitung und Archivierung gesendet. Bereits gleich nach Erstellung der Gefährdungsbeurteilung kann mit der Tätigkeit begonnen werden. Es ist hierfür keine gesonderte Freigabe durch das Präsidium erforderlich.

Die Gefährdungsbeurteilungen verbleiben in den Organisationseinheiten und der Fakultät / übergeordnete OE / Dezernatsleitung. Dort werden sie stichprobenartig von der Stabsstelle Arbeitssicherheit, unterstützt durch das Dezernat 1, Dezernat 4 durchgesehen und deren Umsetzung betrachtet. Der Personalrat hat ebenfalls das Recht zur Einsichtnahme.

Die Umsetzung der in den Gefährdungsbeurteilung aufgeführten Maßnahmen steht in der Verantwortung der für die Bereiche genannten verantwortliches Personen.
Ist die Gefährdungsbeurteilung oder deren Umsetzung nicht ausreichend, kann der Betrieb bis zur Nachbesserung sofort eingestellt bzw. untersagt werden.

Bei Änderungen oder Ergänzungen an den erstellten Gefährdungsbeurteilungen kann eine Rücksprache (z.B. telefonisch) mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit erfolgen. Dabei wird entschieden, ob eine einfache Dokumentation in den vorhandenen Unterlagen ausreichend, oder eine Neuerstellung erforderlich ist.

3. Lehrveranstaltungen oder Prüfungen mit zwingend erforderlichen Präsenzzeiten
(Praktika, Freilandtätigkeiten, Übungen, Prüfungen etc.)
Sind Lehrveranstaltungen mit erforderlichen Präsenzzeiten geplant und zwingend erforderlich, so ist zu überprüfen, ob diese in der geplanten Form unter den Bedingungen des Sonderbetriebes durchführbar sind. Hierzu ist wie unter 1. und 2. beschrieben vorzugehen.

Die erforderlichen Unterlagen bekommen Sie unter "VIII. Dateien zum Herunterladen"

Mund-Nasen-Schutz (MNS) Tragepflicht an der Universität und deren Ausnahmeregelung

Zum Schutz der Gesundheit hat das Präsidium am 20.05.2020 eine grundsätzliche Maskenpflicht, also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), auf den Verkehrsflächen für alle Gebäude und Anmietungen der Universität beschlossen, und hinsichtlich möglicher Ausnahmen für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen auf die niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie verwiesen.  

Die Regelung der Ausnahmen

Danach sind Personen, für die aufgrund einer Behinderung oder von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung ausgenommen (§ 9 Abs. 3 der Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vom 08.05.2020 zuletzt geändert am 19.06.2020).

In den FAQs der Niedersächsischen Landesregierung zu diesem Thema wird weiter erläutert:

Menschen, bei denen es aufgrund einer Behinderung durch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu erheblichen Einschränkungen in der Kommunikation oder der Sinnenwahrnehmung kommt (z.B. bei Menschen, die auf Gebärdensprache angewiesen sind, blinde Menschen oder Menschen mit Sprachebehinderungen oder schwerer geistiger Beeinträchtigung etc.), müssen auch beim Einkaufen oder im ÖPNV keine solche Bedeckung tragen.
Der Nachweis kann beispielsweise über den Schwerbehindertenausweis, beispielhaft hier mit den Merkzeichen GL (Gehörlos), BL (Blindheit) oder TBL (Taubblindheit) angetreten werden.

Auch wem es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. bei allergischen Reaktionen auf eine Maske, bei entsprechender psychischer Beeinträchtigung oder anderen Krankheitsbildern, wie etwa einem verringerten Lungenvolumen, bei schwerem Asthma, Herz- oder Lungenerkrankungen etc. = nicht abschließende Aufzählung), ist von der Pflicht ausgenommen. Tätigkeitsbezogene Belastungen (körperliche Anstrengung, Arbeiten unter besonderen klimatischen Bedingungen etc.) können diese Schwelle der Zumutbarkeit senken. 

Antrag auf Freistellung

Beschäftigte, die eine Ausnahme von der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geltend machen wollen, können dies bei der Leitung ihrer Organisationseinheit formlos beantragen, die den Antrag zur Prüfung an das Personaldezernat weiterleitet.

Auf einen Nachweis im engeren Sinne z.B. durch ein ärztliches Attest kann verzichtet werden, wenn das Vorliegen der Voraussetzungen im dienstlichen Miteinander bekannt und glaubhaft ist. Ein ärztliches Attest sollte sich auf die Bestätigung beschränken, dass das Tragen eines MNS aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, und auf die Offenlegung des Befundes verzichten. Ist das nicht umsetzbar, können antragstellende Beschäftigte ihr Attest über die Stabstelle Arbeitssicherheit vom Betriebsärztlichen Dienst einordnen lassen, so das Dienststelle und die zuständige Leitung der Organisationseinheit keine Kenntnis von der zugrundeliegenden Erkrankung haben.

Nur erläuternd wird darauf hingewiesen, dass bei Nichtbeachtung der Anordnungen nur innerdienstlich reagiert werden kann; insbesondere finden die infektionsschutzrechtlich fundierten Bußgeldvorschriften keine Anwendung.

 

Prüfung von zumutbaren Alternativen

Es ist in jedem Fall zu prüfen, ob es zumutbare Alternativen gibt, die den mit den MNS verfolgten Schutz näherungsweise erreichen. Das können auch die sonst nicht durchgängig anerkannten Visiere sein;  auch locker vorgehaltene Schals, die nur bei konkreten Begegnungen auf den Fluren zum Einsatz kommen, auf denen der Abstand nicht gewahrt werden kann, sind sinnvolle Alternativen. Weiter kann erwogen werden, ob die Nutzung der universitären Verkehrsflächen in weniger intensiv genutzten Zeitfenstern gestaltbar ist.  

Dazu das Schreiben des Präsidiums vom 20.5.2020:

 

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

im Zusammenhang mit der aktuellen stufenweisen Ausweitung des Universitätsbetriebs (Sonderbetrieb) wird sich auch die Anzahl der Mitglieder, Angehörigen und Gäste in den Gebäuden der Universität wieder erhöhen. Sicherlich ist es dabei nicht möglich, auf den Verkehrsflächen (z. B. Eingangsbereiche, Flure, Treppenhäuser) in den Gebäuden und Anmietungen der Universität immer den gebotenen Mindestabstand einzuhalten. Zum Schutz der Gesundheit hat das Präsidium daher eine grundsätzliche Maskenpflicht, also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), auf diesen Verkehrsflächen für alle Gebäude und Anmietungen beschlossen.

Bitte beachten Sie, dass die Maskenpflicht ab sofort gilt.

Mögliche Ausnahmen von der Maskenpflicht für Personen mit körperlichen beziehungsweise gesundheitlichen Einschränkungen orientieren sich an der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen#

Nutzung der Universitätsbibliothek

Aktuelle Informationen und Hinweise zur Nutzung der Bibliothek im Sonderbetrieb erhalten unter dem folgendem Link: https://uol.de/bis/hinweise-zur-benutzung-der-bibliothek-im-sonderbetrieb

Informationen zum Hochschulsport

Aktuelle Informationen zum Hochschulsport finden Sie hier.

Mensa und Cafeteria

Das Studentenwerk Oldenburg gibt bekannt, dass die Mensa und Cafeteria am Uhlhornsweg mit einem Notprogramm präsent sein werden.

Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden:

https://www.studentenwerk-oldenburg.de/de/allgemeines/aktuelles-5/1524-in-der-mensa-uhlhornsweg-wird-wieder-gekocht-und-fruehstueck-gibt-s-auch-noch.html

II. Informationen zu Lehre und Prüfung (Stand: 24.11.2020)

Online Teilnehmerliste für Präsenzveranstaltungen
(außer Lehre)

Für die Nachverfolgung von Infektionsketten ist es zwingend erforderlich, den Aufenthalt von Personen an der Universität zu dokumentieren.

Für diesen Zweck stellen wir Ihnen hier eine "online-Teilnehmerliste" zur Verfügung. In diese Liste können Sie alle Teilnehmer*innen (ab 5 Personen) von Präsenzveranstaltungen (außer Lehre) eintragen. Anschließend können Sie die Liste ausdrucken und als Anhang für Ihr Protokoll verwenden.

Die Liste finden Sie hier.

Welche Maßnahmen werden im Falle auftretender Corona-Infektionen an der Universität ergriffen?

Für diese Fälle hat die Universität ein Verfahren entwickelt, welches in dem Dokument "Nachverfolgung von Infektionsketten" erklärt wird. Sie finden es im Kapitel "VIII. Dateien zum Herunterladen".

Handreichung für Klausuren

Für die Durchführungen von Prüfungen ist eine "Handreichung für Klausuren" im Rahmen des Sonderbetriebs der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg für die Prüfenden herausgegeben worden.
Das Dokument ist in deutscher wie auch in englischer Sprache erhältlich und wird, wenn erforderlich, den aktuellen Gegebenheiten angepasst und aktualisiert.

Die entsprechenden Unterlagen finden Sie unter "VIII. Dateien zum Herunterladen"

Technische Hinweise zur Online-Lehre

Die IT-Dienste stellen mehrere Systeme für Webkonferenzen zur Kommunikation per Text (Chat), Audio und/oder Video bereit. Zusätzlich sind Funktionen zur Präsentation, zum Austausch und zur gemeinsamen Bearbeitung von Dateien integriert:

  • Der bisherige Dienst Cloud-Storage wurde um die Komponenten Talk für Chat-, Audio- und Videokonferenzen sowie OnlyOffice für gemeinsames Arbeiten an Texten erweitert.
  • Stud.IP beinhaltet jetzt die Webkonferenzplattform BigBlueButton: In Stud.IP können zu jeder Veranstaltung virtuelle Räume angelegt und für die Online-Lehre genutzt werden. Die integrierte Webkonferenzplattform ist nunmehr für eine sehr viel umfangreichere Nutzung mit 4.000 bis 5.000 Teilnehmenden ausgelegt.
  • Zudem stehen weitere Webkonferenzplattformen für die hochschulinterne und externe Kommunikation per Chat-, Audio- und Videokonferenz zur Verfügung:
    • https://meeting.uol.de für Beschäftigte mit der Möglichkeit Webkonferenzen aufzuzeichnen. Diese Webkonferenzplattform ist für 3.000 bis 4.000 Teilnehmende ausgelegt.
    • https://webconf.uol.de für Beschäftigte, bietet nunmehr auch die Möglichkeit der Teilnahme per Telefon an der Webkonferenz. Die Anzahl der Telefonzugänge ist auf 10 Teilnehmende begrenzt.
    • https://studconf.uol.de für Studierende und die Einbindung von externen Personen. Hier können Studiengruppen in Stud.IP anlegt werden und über diesen Service kommunizieren.
    • https://iconf.uol.de ist eine Plattform für Nutzerinnen und Nutzer mit besonderen Sicherheitsanforderungen. Die Nutzung dieser Plattform ist über den IT-Service-Desk zu beantragen. Sie bietet die Möglichkeit Umfragen und Interviews sowie lange Videomitschnitte aufzunehmen, die für Auswertungen in Haus- und Masterarbeiten etc. benötigt werden.

Um die verschiedenen Plattformen für Webkonferenzen der Universität Oldenburg nutzen zu können, wird ein technisch einigermaßen aktuelles Endgerät benötigt (Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone), das über ein Mikrofon und einen Lautsprecher verfügt; ein Headset liefert in der Regel eine bessere Tonqualität und vermeidet Rückkopplungen. Die Verwendung aktueller Versionen des Chrome- oder Firefox-Browsers ist erforderlich. Weitere Hinweise zur Nutzung der Webkonferenzplattformen finden Sie auf den Web-Seiten der IT-Dienste (https://uol.de/itdienste) und der Hochschuldidaktik (https://wp.uni-oldenburg.de/edidactics/covid-19-digitale-lehre/)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Service-Desk der IT-Dienste (, Tel.: 798-5555, Mo - Do: 09:00 Uhr - 15:30 Uhr, Fr: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr). Bitte kontaktieren Sie den IT-Service-Desk bevorzugt per E-Mail.

Zusätzlich wird zurzeit die Bandbreite der Anbindung der Universität an das Wissenschaftsnetz des DFN verdreifacht und die Serverinfrastruktur stark erweitert. Zur sicheren Ablage der für die Online-Lehre benötigten Daten wurde außerdem für jeden Angehörigen der Universität der persönliche Speicherplatz (Home-Laufwerk) und der persönliche Cloud-Storage von 10GB auf 100GB erhöht.

Wieso lässt die Universität für die digitale Kommunikation Tools von externen Anbietern (wie Microsoft Teams, Skype, Zoom, etc.) derzeit nicht zu?

Der Universitätsleitung ist für den Schutz der personenbezogenen Daten ihrer Mitglieder und Angehörigen (und ggf. auch Gästen) rechtlich verantwortlich, nimmt diese Verantwortung sehr ernst und legt daher die erste Priorität auf das bewährte und bestmöglich in die digitale Infrastruktur der Universität integrierte Tool des DFN-Vereins (Deutsches ForschungsNetz) sowie als Ergänzung in der jetzigen Situation (Performanceschwierigkeiten beim DFN) auf die von den IT-Diensten der Universität kurzfristig aufgesetzten selbst gehosteten (betriebenen) Tools zur digitalen Kommunikation (siehe https://uol.de/itdienste).

Diese haben zum einen den Vorteil, dass sie von der Universität selbst „beherrscht“ werden können und der (personenbezogene) Datenverkehr nicht über Systeme/Server Dritter läuft, die sich zwar vertraglich zur Einhaltung der hiesigen Datenschutzstandards (insbesondere derer der Europäischen Datenschutzgrundverordnung; DSGVO) verpflichten können, aber ggf. auch divergierenden Gesetzen der Länder unterliegen, in denen die Firmen ihren Sitz haben (z.B. den USA). Zum anderen, sind sie in die bestehenden universitären Systeme UniCloud und Stud.IP integriert und ermöglichen so eine leichte Bedienbarkeit und insbesondere auch eine technisch unkomplizierte (Nach-)Nutzung von erstellten digitalen Inhalten (z.B. Veranstaltungen, Seminare).

Die Freigabe von Systemen Dritter mit denen personenbezogene Daten, die im Verantwortungsbereich der Universität liegen, verarbeitet werden (können) setzt überdies einen sorgfältigen Prozess der technischen und (datenschutz-)rechtlichen Prüfung, der Abstimmung mit dem Personalrat, der entsprechenden durch die DSGVO vorgeschriebenen Dokumentation und des Abschließens von erforderlichen Verträgen sowie in der Regel einer entsprechenden Lizensierung voraus.

Neben dem Schutz personenbezogener Daten spielen hier aber auch die Schutzziele (Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität) der Informationssicherheit (insbesondere bei vertraulichem Austausch/Gesprächen) eine erhebliche Rolle.

Viele externe Angebote genügen den o.g. Anforderungen nur unzureichend.

Darüber hinaus legt die Universitätsleitung großen Wert darauf, die mobile Kommunikation strukturiert anzugehen. Nur so lässt sich ein „Wildwuchs“ bei der Nutzung von Kommunikationstools vermeiden und es können wertvolle Erkenntnisse für die Digitalisierungsstrategie der Universität insgesamt gewonnen werden.

Hierfür (und für die Planung des weiteren Vorgehens) ist jedoch ein konstruktives und konkretes Feedback aller Nutzer/innen hinsichtlich des derzeitigen Angebots unumgänglich.

Dieses richten Sie bitte an die bekannte E-Mailadresse: .

Weitere Ansprechpartner:

Bei Fragen zum Datenschutz und der Informationssicherheit können Sie sich überdies gerne an die Stabsstelle Datenschutz- und Informationssicherheit () sowie (insbesondere bei vertraulichen Anliegen) an den behördlichen Datenschutzbeauftragten () wenden.

Wo finde ich weitere Hilfen rund um die digitale Lehre?

Ob eDidaktik-Blog, Online-Sprechstunde, kollegialer Austausch in der Stud.IP-Community oder Online-Workshops: Die Hochschuldidaktik der Universität bietet Lehrenden und Studierenden eine Vielfalt an Informationen zur digitalen Lehre. Im täglich aktualisierten Blog etwa können Sie sich über verschiedene digitale Technologien für das Lernen und Lehren informieren. Die gut besuchte Online-Sprechstunde des eDidaktik-Teams findet jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 10.30 bis 11.30 Uhr statt. Hier können Interessierte auch das Video-Konferenz-Tool BigBlueButton ausprobieren. Lehrende erreichen das eDidaktik-Team darüber hinaus per E-Mail () und können bei Bedarf telefonische Beratungstermine vereinbaren. Ein reger Austausch zwischen Lehrenden findet zudem über Stud.IP statt – auch hier können sich noch weitere Interessierte eintragen. Und wer sich weiterbilden möchte, kann auf das Workshop-Angebot der Hochschuldidaktik zurückgreifen: Viele der Angebote sind inzwischen auf Online-Kurse umgestellt.

eDidaktik-BlogOnline-Sprechstunde Lehrenden-Austausch Stud.IP

Online-Kurse der Hochschuldidaktik

Kann ich als Lehrender auch Sprechstunden per Videokonferenz abhalten?

Ja, dafür steht das Online-Konferenzsystem BigBlueButton zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über meeting.uol.de und nicht über Stud.IP. Hier können Lehrende virtuelle Räume erstellen und diese so konfigurieren, dass die eingeladenen Studierenden sie erst nach einzelner Freigabe betreten dürfen. Dazu wählen der Dozent oder die Dozentin beim Erstellen des Raums die Option „Freigabe durch Moderator bevor Raum betreten werden kann” aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dann der Reihe nach an der Sprechstunde teilnehmen – wer der oder die Nächste ist, ist für den Lehrenden über eine Warteliste nachvollziehbar. Ist es soweit, bestätigt er per Mausklick die jeweilige Teilnahme, und das Gespräch kann beginnen. Wichtig: Wer eine Sprechstunde auf BigBlueButton anbieten möchte, sollte die Teilnehmenden vorab über dieses Prozedere informieren, damit entsprechende Wartezeiten eingeplant werden können.

Mehr Infos

III. Informationen für Studierende (Stand: 09.10.2020)

Zentrale Informationen fürs Studium WiSe 20/21

„Studierende finden die für das Online-Semester relevanten Informationen (z.B. Validierung CampusCard, Beratungsangebote und Ansprechpersonen sowie Regelungen zu Studium und Lehre im Sonderbetrieb etc.) in der Stud.IP-Veranstaltung "Zentrale Informationen fürs Studium WiSe 20/21".

Alle Studierenden sind in die Veranstaltung als Teilnehmende eingetragen.“

FAQ-Liste vom Studentenwerk Oldenburg

Das Studentenwerk Oldenburg beantwortet Fragen zur aktuellen Situation unter dem folgendem Link:

https://www.studentenwerk-oldenburg.de/de/corona-faq/1475-coronavirus-fragen-und-antworten.html

IV. Informationen für Beschäftigte (Stand: 25.11.2020)

Online Teilnehmerliste für Präsenzveranstaltungen
(außer Lehre)

Für die Nachverfolgung von Infektionsketten ist es zwingend erforderlich, den Aufenthalt von Personen an der Universität zu dokumentieren.

Für diesen Zweck stellen wir Ihnen hier eine "online-Teilnehmerliste" zur Verfügung. In diese Liste können Sie alle Teilnehmer*innen (ab 5 Personen) von Präsenzveranstaltungen (außer Lehre) eintragen. Anschließend können Sie die Liste ausdrucken und als Anhang für Ihr Protokoll verwenden.

Die Liste finden Sie hier.

Konzepte und Gefährdungsbeurteilungen im Sonderbetrieb

Update 09.10.2020:
Die von den Leitungen der Organisationseinheiten erstellten Konzepte für Tätigkeiten im Sonderbetrieb müssen über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorgelegt werden.
Bereits genehmigte Konzepte behalten ihre Gültigkeit.
Bestehende Konzepte können bei Bedarf von den Leitungen der Organisationseinheiten an die Vorgaben zum erweiterten Sonderbetrieb – Phase 2 und den aktualisierten „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ angepasst werden.


Gemäß der E-Mail vom Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen vom 06.08.2020 zur Prüfung und Freigabe von Tätigkeiten im Sonderbetrieb an der Universität wird der Ablauf wie folgt geändert:

1. Übergeordnete Konzepte
Es sind übergeordnete Konzepte (gem. Präsidiumsbeschluss Drs.P/2020/175 vom 28.4.2020) auf Fakultäts-/ Dezernats-/ Referatsebene, wenn erforderlich z.B. auch auf Instituts-Ebene für Tätigkeiten im Sonderbetrieb über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorzulegen.

Die Konzepte stellen die Umsetzungsbeschreibung dar, wie unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsauflagen (gem. den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen der UOL“), der notwendige Betrieb in den jeweiligen Organisationseinheiten grundsätzlich gestaltet werden soll.
Für die individuelle Umsetzung und Einhaltung der Konzepte sind weiterhin die jeweiligen übergeordneten Leitungen verantwortlich.

Die Konzepte sind an die aktuellen Entwicklungen der Situation anzupassen. Bereits genehmigte Konzepte behalten zunächst ihre Gültigkeit. Änderungen sind der Stabsstelle Arbeitssicherheit vorab anzuzeigen (z.B. telefonische Nachfrage) und bedürfen ggf. einer erneuten Freigabe des Präsidiums (z. B. bei wesentlichen Änderungen oder Ausweitungen des Sonderbetriebes).

2. Gefährdungsbeurteilung
Für die in den übergeordneten Konzepten zum Sonderbetrieb beschriebenen Tätigkeiten (z.B. Forschung, Lehre, Praktika, Übungen, Prüfungen, Verwaltungstätigkeiten, weitere praktische Tätigkeiten, etc.) sind entsprechende Gefährdungsbeurteilungen mit dem Formular „Gefährdungsbeurteilung Sonderbetrieb unter SARS-CoV-2 Bedingungen“ durch z.B. die AG-Leitung (Prof.), die Abt. Leitungen, etc. vor Aufnahme der Tätigkeit zu erstellen.
Eine Kopie des Deckblattes der erstellten Gefährdungsbeurteilung wird an die Stabsstelle Arbeitssicherheit zwecks Weiterbearbeitung und Archivierung gesendet. Bereits gleich nach Erstellung der Gefährdungsbeurteilung kann mit der Tätigkeit begonnen werden. Es ist hierfür keine gesonderte Freigabe durch das Präsidium erforderlich.

Die Gefährdungsbeurteilungen verbleiben in den Organisationseinheiten und der Fakultät / übergeordnete OE / Dezernatsleitung. Dort werden sie stichprobenartig von der Stabsstelle Arbeitssicherheit, unterstützt durch das Dezernat 1, Dezernat 4 durchgesehen und deren Umsetzung betrachtet. Der Personalrat hat ebenfalls das Recht zur Einsichtnahme.

Die Umsetzung der in den Gefährdungsbeurteilung aufgeführten Maßnahmen steht in der Verantwortung der für die Bereiche genannten verantwortliches Personen.
Ist die Gefährdungsbeurteilung oder deren Umsetzung nicht ausreichend, kann der Betrieb bis zur Nachbesserung sofort eingestellt bzw. untersagt werden.

Bei Änderungen oder Ergänzungen an den erstellten Gefährdungsbeurteilungen kann eine Rücksprache (z.B. telefonisch) mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit erfolgen. Dabei wird entschieden, ob eine einfache Dokumentation in den vorhandenen Unterlagen ausreichend, oder eine Neuerstellung erforderlich ist.

3. Lehrveranstaltungen oder Prüfungen mit zwingend erforderlichen Präsenzzeiten
(Praktika, Freilandtätigkeiten, Übungen, Prüfungen etc.)
Sind Lehrveranstaltungen mit erforderlichen Präsenzzeiten geplant und zwingend erforderlich, so ist zu überprüfen, ob diese in der geplanten Form unter den Bedingungen des Sonderbetriebes durchführbar sind. Hierzu ist wie unter 1. und 2. beschrieben vorzugehen.

Die erforderlichen Unterlagen bekommen Sie unter "VIII. Dateien zum Herunterladen"

Mund-Nasen-Schutz (MNS) Tragepflicht an der Universität und deren Ausnahmeregelung

Zum Schutz der Gesundheit hat das Präsidium am 20.05.2020 eine grundsätzliche Maskenpflicht, also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), auf den Verkehrsflächen für alle Gebäude und Anmietungen der Universität beschlossen, und hinsichtlich möglicher Ausnahmen für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen auf die niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie verwiesen.  

Die Regelung der Ausnahmen

Danach sind Personen, für die aufgrund einer Behinderung oder von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung ausgenommen (§ 9 Abs. 3 der Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vom 08.05.2020 zuletzt geändert am 19.06.2020).

In den FAQs der Niedersächsischen Landesregierung zu diesem Thema wird weiter erläutert:

Menschen, bei denen es aufgrund einer Behinderung durch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu erheblichen Einschränkungen in der Kommunikation oder der Sinnenwahrnehmung kommt (z.B. bei Menschen, die auf Gebärdensprache angewiesen sind, blinde Menschen oder Menschen mit Sprachebehinderungen oder schwerer geistiger Beeinträchtigung etc.), müssen auch beim Einkaufen oder im ÖPNV keine solche Bedeckung tragen.
Der Nachweis kann beispielsweise über den Schwerbehindertenausweis, beispielhaft hier mit den Merkzeichen GL (Gehörlos), BL (Blindheit) oder TBL (Taubblindheit) angetreten werden.

Auch wem es aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. bei allergischen Reaktionen auf eine Maske, bei entsprechender psychischer Beeinträchtigung oder anderen Krankheitsbildern, wie etwa einem verringerten Lungenvolumen, bei schwerem Asthma, Herz- oder Lungenerkrankungen etc. = nicht abschließende Aufzählung), ist von der Pflicht ausgenommen. Tätigkeitsbezogene Belastungen (körperliche Anstrengung, Arbeiten unter besonderen klimatischen Bedingungen etc.) können diese Schwelle der Zumutbarkeit senken. 

Antrag auf Freistellung

Beschäftigte, die eine Ausnahme von der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geltend machen wollen, können dies bei der Leitung ihrer Organisationseinheit formlos beantragen, die den Antrag zur Prüfung an das Personaldezernat weiterleitet.

Auf einen Nachweis im engeren Sinne z.B. durch ein ärztliches Attest kann verzichtet werden, wenn das Vorliegen der Voraussetzungen im dienstlichen Miteinander bekannt und glaubhaft ist. Ein ärztliches Attest sollte sich auf die Bestätigung beschränken, dass das Tragen eines MNS aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist, und auf die Offenlegung des Befundes verzichten. Ist das nicht umsetzbar, können antragstellende Beschäftigte ihr Attest über die Stabstelle Arbeitssicherheit vom Betriebsärztlichen Dienst einordnen lassen, so das Dienststelle und die zuständige Leitung der Organisationseinheit keine Kenntnis von der zugrundeliegenden Erkrankung haben.

Nur erläuternd wird darauf hingewiesen, dass bei Nichtbeachtung der Anordnungen nur innerdienstlich reagiert werden kann; insbesondere finden die infektionsschutzrechtlich fundierten Bußgeldvorschriften keine Anwendung.

 

Prüfung von zumutbaren Alternativen

Es ist in jedem Fall zu prüfen, ob es zumutbare Alternativen gibt, die den mit den MNS verfolgten Schutz näherungsweise erreichen. Das können auch die sonst nicht durchgängig anerkannten Visiere sein;  auch locker vorgehaltene Schals, die nur bei konkreten Begegnungen auf den Fluren zum Einsatz kommen, auf denen der Abstand nicht gewahrt werden kann, sind sinnvolle Alternativen. Weiter kann erwogen werden, ob die Nutzung der universitären Verkehrsflächen in weniger intensiv genutzten Zeitfenstern gestaltbar ist.  

Dazu das Schreiben des Präsidiums vom 20.5.2020:

 

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

im Zusammenhang mit der aktuellen stufenweisen Ausweitung des Universitätsbetriebs (Sonderbetrieb) wird sich auch die Anzahl der Mitglieder, Angehörigen und Gäste in den Gebäuden der Universität wieder erhöhen. Sicherlich ist es dabei nicht möglich, auf den Verkehrsflächen (z. B. Eingangsbereiche, Flure, Treppenhäuser) in den Gebäuden und Anmietungen der Universität immer den gebotenen Mindestabstand einzuhalten. Zum Schutz der Gesundheit hat das Präsidium daher eine grundsätzliche Maskenpflicht, also das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), auf diesen Verkehrsflächen für alle Gebäude und Anmietungen beschlossen.

Bitte beachten Sie, dass die Maskenpflicht ab sofort gilt.

Mögliche Ausnahmen von der Maskenpflicht für Personen mit körperlichen beziehungsweise gesundheitlichen Einschränkungen orientieren sich an der niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen#

Herausgabe von Mund-und-Nasen-Schutz

Für den Sonderbetrieb gibt die Universität Mund-und-Nasen-Schutz (Alltagsmasken) heraus. Es handelt sich dabei um wasch- und bügelbare Mehrweg-Baumwollmasken. Diese Alltagsmasken sind weder ein zertifiziertes Medizinprodukt noch eine persönliche Schutzausrüstung.
Trotzdem können diese „Kleidungsstücke“ die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs, z. B. beim Husten reduzieren und damit eventuell die Ausbreitung von SARS-CoV-2 ggf. wirksam verlangsamen.

Vorgaben für die Verteilung:

  • Es werden maximal 2 Masken pro Person ausgegeben. Bei höheren Bedarf , ist die schrifliche Zustimmung der Stabsstelle Arbeitssicherheit erforderlich.
  • Die Masken werden nur gegen vollständig und leserlich ausgefüllte, sowie unterschriebene Bestellformulare ausgegeben.
  • Die ausgegebenen Masken werden als Persönliche Schutzausrüstung namentlich zugeordnet, erfasst und gemäß der rechtlichen Verpflichtungen der UOL dokumentiert.
  • Unzulässige, Doppel- oder Mehrfachbestellungen werden der OE in Rechnung gestellt.
  • Ersatzbeschaffungen für abhandengekommene Masken sind bei der Stabsstelle Arbeitssicherheit zu beantragen.

Wer erhält Alltagsmasken:

  • Beschäftigte und studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte unter Angabe ihrer Personal-Nr..
  • Studierende, die im Rahmen von Bachelor- oder Masterarbeiten tätig sind, mit Angabe ihrer Matrikel-Nr. und einem Vermerk im Feld „Genehmigung für höhere Stückzahl“.
  • Stipendiaten, mit genauen Angabe zum Stipendium im Feld „Genehmigung für höhere Stückzahl“
    OHNE diese Angaben werden keine Maske ausgegeben!

Um die Ausgabe möglichst zügig und kontaktlos zu gestallten, sollen die Alltagsmasken für jede OE mit dem Bestellformular gesammelt angefordert werden.

Ausgabeort:
Laborbedarfslager
Ausgabezeiten:
Mo-Fr: 9:30 - 12:00 Uhr
Mo-Do: 14:00 - 15:00 Uhr

HINWEISE: Bitte nur eine Person zur Abholung schicken und eine Transportmöglichkeit (Tragetasche o.ä.) mitbringen. Die Herausgabe erfolgt nur mit dem Bestellformular.

Die erforderlichen UNterlagen bekommen Sie unter "VIII. Dateien zum Herunterladen"

Bin ich während des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb) weiterhin zur Arbeit verpflichtet?

Das Verlegen Ihres Arbeitsorts nach Hause bedeutet, dass Sie weiterhin zur Arbeit verpflichtet sind, sofern diese von Ihnen gefordert wird. Es wird grundsätzlich erwartet, dass Sie während Ihrer üblichen Arbeitszeit telefonisch erreichbar sind und sich für einen jederzeitigen Abruf für die Ausführung wichtiger Arbeiten an der Universität bereithalten. Zudem bitten wir Sie, regelmäßig Ihre E-Mails abzurufen und ggf. zu bearbeiten (z. B. über Webmail) und sich hier über aktuelle Entwicklungen informieren.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird jederzeit sichergestellt.

Was ist mit Beschäftigten, die die Universität nicht betreten dürfen und aufgrund des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb) auch keine Möglichkeit zur Erbringung ihrer Arbeitsleistung bzw. der Leistung ihres Dienstes haben?

Sollten Sie nicht für Tätigkeiten an Ihrem universitären Arbeitsplatz vorgesehen sein und Ihre Arbeit sich nicht im Homeoffice erledigen lässt, sind Sie - nach Absprache mit der bzw. dem Vorgesetzten - freigestellt. Dennoch gelten auch für Sie die Verpflichtungen, während Ihrer üblichen Arbeitszeit telefonisch erreichbar zu sein und für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität zur Verfügung zu stehen. Zudem informieren Sie sich bitte regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen der Universität und rufen Sie Ihre Mails ab. Sie werden per E-Mail und über die Internetseite ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wieder aufgenommen wird.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird jederzeit sichergestellt.

Besteht noch das allgemeine Betretungsverbot für Schwangere und stillende Studierende und Beschäftigte?

Ab dem 4. November 2020 besteht für Schwangere und stillende Beschäftigte und Studierende bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, ein grundsätzliches Betretungsverbot für den Campus der Universität.
Ausgenommen ist für Studierende ein kurzeitiger Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag z. B. in der Bibliothek oder für Beschäftigte ein Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag z. B. zur Abholung oder Abgabe von Akten oder ähnlichem.
Weitergehende Ausnahmen vom grundsätzlichen Betretungsverbot sind nur in begründeten Fällen nach entsprechender Prüfung möglich. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, wird die Universität zeitnah informieren. 

Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise

Die „Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise“ vom 16.03.2020 bleibt in Kraft und bietet damit weiterhin die Möglichkeit von Mobiler Arbeit.

Universitäre Arbeitsplätze können grundsätzlich auch in Präsenz genutzt werden, die erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen bedingen jedoch, dass nicht alle Arbeitsplätze in Präsenz besetzt werden können. 
Für eine Rückkehr ist erforderlich, dass die Leitung der Organisationseinheit ein Konzept erstellt und dieses durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit prüfen und vom Präsidium genehmigen lässt. Auf dieser Grundlage kann die Leitung die Präsenzzeiten unter den Beschäftigten der Organisationseinheit auch aufteilen (bitte Hinweise des Personaldezernats vom 30. Juli 2020 zu den Themen „Sonderbetrieb und Ermessen“ sowie „Ermessensausübung und Risikogruppen“ beachten).

Mobiles Arbeiten kann bei Bedarf von der Leitung der Organisationseinheit angeordnet werden. Das Beantragen von Telearbeit ist möglich.

Für Beschäftigte, die nachgewiesen (beispielsweise durch Bestätigung des Betriebsarztes) zur Risikogruppe gehören, sind – unter Einbindung des Betriebsarztes – besondere Beurteilungen erforderlich und ggf. besondere Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen.

Die Dienstvereinbarung  steht einschließlich der dazugehörigen Formblätter im Verwaltungsportal zur Verfügung (Personalservice/Mobiles Arbeiten).

Die Dienstvereinbarung sieht vor, dass die zuständigen Vorgesetzten jeweils individuell ihre Zustimmung zu mobilem Arbeiten erteilen können. Weiter besteht zur Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Universität Oldenburg auch die Möglichkeit einer Anordnung von mobilem Arbeiten durch die zuständigen Vorgesetzten.

Voraussetzung ist, dass die inhaltliche Tätigkeit der jeweiligen Kolleginnen bzw. Kollegen eine Tätigkeit im Rahmen von mobilen Arbeiten erlaubt und dass die notwendigen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen. Bitte stimmen Sie Anträge auf mobiles Arbeiten mit Ihren Vorgesetzten ab.

Informationen zur Nutzung von IT-Services während des Sonderbetriebs.

Die IT-Dienste der Universität stellen auf ihrer Homepage alle Informationen bereit. Diese werden regelmäßig aktualisiert.

Information zum Drucken während des Mobilen Arbeitens

Staffmail vom 15.10.2020:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

sofern Sie einen Fernzugang zu den Systemen der Uni Oldenburg nutzen, können Sie auch Ihren privaten Drucker verwenden. Für einige Kollegen haben bisher technische Einschränkungen gegolten, diese wurden nun abgeschafft.

Bitte beachten Sie dabei, dass organisatorische Regelungen Ihres Aufgabenbereiches, welche Unterlagen nicht ausgedruckt werden dürfen und welche Unterlagen die Uni Oldenburg nicht verlassen dürfen, weiterhin Bestand haben. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an Ihre Vorgesetzten.

Zusätzlich müssen jedoch einige Punkte zum Datenschutz und zur Informationssicherheit beachtet werden:

  • Grundsätzlich sollen Dokumente nur ausgedruckt werden, wenn dies absolut notwendig ist.
  • Dokumente mit Personaldaten und solche die höher als „VS- Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft sind, dürfen nicht an privaten Endgeräten ausgedruckt werden.
  • Wenn Dokumente am häuslichen Arbeitsplatz ausgedruckt werden müssen, dann sollen die Dokumente unverzüglich aus dem Drucker entnommen werden.
  • Ausdrucke sollen sicher, das heißt in der Regel verschlossen, aufbewahrt werden. 
  • Andere Personen im Haushalt sollen keine Kenntnis der Dokumente nehmen können.
  • Dienstliche Papierdokumente, die personenbezogene Daten enthalten, dürfen nicht im privaten Papiermüll entsorgt werden. Entsprechender Papiermüll kann zum einen gesammelt, verschlossen gelagert und dann in der Uni (datenschutzgerecht, z.B. in den bereitgestellten Datenschutztonnen) entsorgt werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit, die Unterlagen sicher, z. B. über einen eigenen Aktenvernichter, zu entsorgen. 

Bei Rückfragen können Sie sich auch gerne an die Stabsstelle Datenschutz- und Informationssicherheitsmanagement () wenden.

Viele Grüße,

Ihre Stabsstelle für Datenschutz- und Informationssicherheitsmanagement.

Tipps zum Homeoffice mit Kindern

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt Tipps zum Homeoffice mit Kindern.
Für alle Eltern, die aktuell ihre Kinder zu Hause betreuen und parallel dazu im Homeoffice arbeiten, hier ein paar Tipps der Aktion Das sichere Haus, wie sie die Doppelbelastung möglichst sicher und gesund bewältigen können:

  • Versuchen Sie einen festen Zeitraum zu definieren, an dem Sie im Homeoffice arbeiten. Besprechen Sie vorher mit Ihrem Arbeitgeber, ob Sie einige Arbeiten zum Beispiel auch am Abend erledigen können, wenn die Kinder im Bett sind.
  • Falls Sie im Homeoffice kein eigenes Büro zur Verfügung haben, richten Sie eine „Bannmeile" ein. Das signalisiert anderen: "Bitte nicht stören, hier wird gearbeitet." Als Barriere eignen sich zum Beispiel Klebeband oder Kissen auf dem Fußboden.
  • Falls Sie zu zweit im Homeoffice sind, definieren Sie klare Zeiten für die jeweilige Kinderbetreuung. Bei schönem Wetter: Draußen spazierengehen mit Kindern ist noch möglich. Bei schlechtem Wetter: eine Broschüre der Aktion Das sichere Haus bietet Spieleideen für drinnen: https://das-sichere-haus.de/broschueren/sicher-gross-werden .

Stress und Hektik begünstigen Stürze – die häufigste Unfallursache im Homeoffice.

  • Achten Sie darauf, dass Kabel von PC, Laptop und Drucker so verstaut sind, dass Sie nicht darüber fallen oder sich einfädeln können. Kleben Sie lose Kabel mit breitem Klebeband auf dem Fußboden fest.
  • Herumliegendes Spielzeug wird schnell zur Stolperfalle. Halten Sie Ihre Kinder dazu an, möglichst nur im eigenen Zimmer zu spielen.
  • Beenden Sie Ihre Arbeit im Homeoffice, wenn Sie kochen wollen und kleine Kinder im Haushalt leben. Heiße Speisen, die unbeaufsichtigt auf dem Herd stehen, sind eine ernst zu nehmende Gefahrenquelle.
  • Legen Sie genügend Pausen mit Dehn- und Streckübungen ein. Improvisierte Homeoffice Plätze sind oft nicht ergonomisch.

Was ist bei Schließung von Kindergärten und Schulen zu beachten?

Werden Kindergärten und Schulen geschlossen, besteht für minderjährige Kinder möglicherweise ein verstärkter Betreuungsbedarf. Ist eine anderweitige Betreuung (als eine persönliche) nicht gewährleistet oder auch häusliches Arbeiten in Form von Telearbeit oder mobilem Arbeiten nicht möglich, kann die Universität Oldenburg für Beamtinnen und Beamte nach Maßgabe der näheren Umstände des Einzelfalls Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge gemäß Nds. Sonderurlaubsverordnung gewähren.

Für Tarifbeschäftigte kann Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts gemäß § 29 Abs. 3 TV-L gewährt werden.

Bitte beachten Sie, dass diese nach Tarif- und Beamtenrecht sowie der bisher maßgeblichen Rechtsprechung auf wenige Tage begrenzt sind. Ob es hierzu mit Blick auf die vorhersehbar länger andauernde Sondersituation neue Regelungen geben wird, bleibt abzuwarten.

Sofern Sie betroffen sind, melden Sie sich bitte bei ihrem Vorgesetzten.
Weitere Informatinen erhalten Sie auch beim Familienservice der Universität Oldenburg.

Kann mich die Universität bei einem Antrag auf einen Notbetreuungsplatz für meine KiTa oder Schule unterstützen?

Ja, bitte stellen Sie in jedem Fall einen Antrag, wenn Sie Bedarf für einen Betreuungsplatz für Ihr Kind / Ihre Kinder haben. Das Dezernat 1- Personal/Organisation unterstützt Sie und bemüht sich, Ihren Antrag erfolgsorientiert zu begleiten.

Darf ich dem Dienst fernbleiben, um zu vermeiden, mich auf dem Weg zur Arbeit oder durch Kontakte am Arbeitsplatz anzustecken?

Die Angst, sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nachvollziehbar, berechtigt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach aktueller Risikoeinschätzung aber nicht dazu, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. 

Die Universität informiert regelmäßig über der Fortgang der Maßnahmen unter der Rubrik "I. Aktuelle Situation an der Universität Oldenburg". Hier erfahren Sie aktuelle Verhaltensregeln und entsprechende Maßnahmen.

Ich pendle zur Arbeit und bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Darf ich, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, zu Hause bleiben?

Es gibt derzeit keine Verbote zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Jedoch sind hierbei die aktuellen Hygienemaßnahmen der Betreiber zu beachten.

Ansonsten tragen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich das Wegerisiko und müssen sicherstellen, wie sie die Dienststelle erreichen.

Ich habe immungeschwächte bzw. chronisch kranke Angehörige zu Hause, kann ich von zu Hause arbeiten?

Zum Schutz Ihrer Angehörigen sollten Sie sich genauso umsichtig verhalten, wie Sie es in der Grippezeit tun würden. Ansonsten besteht im dienstlichen Umfeld kein höheres Risiko, sich anzustecken, als im privaten Umfeld. Die Angst, sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin mit dem Coronavirus zu infizieren, ist nachvollziehbar, berechtigt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach aktueller Risikoeinschätzung aber nicht dazu, dem Arbeitsplatz fernzubleiben.

Gibt es an der Universität eine Grippeschutzimpfung?

Die Universität bietet derzeit keine kostenlose Grippeschutzimpfung an. Wir bitten Sie sich für eine Grippeschutzimpfung einfach und unkompliziert an Ihren Hausarzt zu wenden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie sollen sich Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhalten (z.B. bei vorliegenden Grunderkrankungen, unterdrücktem Immunsystem, etc.)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion. Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.

Erkrankte sollten rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmenund sich beraten lassen.

Kontaktstellen für betroffene Personen an der Universität:
Beschäftigte: Beschäftigte sollen die jeweiligen Vorgesetzten informieren oder sich an das Dezernat 1 - Personal/Organisation wenden. In Abstimmung mit dem Betriebsarzt können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Beschäftigten gefunden werden.

Studierende:  Studierende wenden sich an das Dezernat 3 - Studentische und akademische Angelegenheiten. In Abstimmung mit den betroffenen Fakultäten können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Studierenden gefunden werden.

Was geschieht mit bereits genehmigten Erholungsurlauben oder andersartigen Freistellungen für die Zeit des reduzierten Betriebs (Sonderbetrieb)?

Bereits genehmigte Erholungsurlaube oder andersartige Freistellungen bleiben gültig.

V. Reisen (Stand: 19.10.2020)

Planung und Genehmigung von Dienstreisen

Das Präsidium hat mit seiner Staffmail vom 27.07.2020 neue Informationen zum Thema Reisetätigkeit an der Universität herausgebracht:

  • Internationale Dienstreisen: Auf internationale Dienstreisen soll weiterhin verzichtet werden. Nur zwingend erforderliche oder besonders wichtige Dienstreisen können bei Darlegung der entsprechenden Gründe ausnahmsweise genehmigt werden.
  • Nationale Dienstreisen: Auch auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands soll nach wie vor weitestgehend verzichtet werden. Nur dringend erforderliche bzw. wichtige Dienstreisen sind - möglichst unter Vermeidung öffentlicher Verkehrsmittel - genehmigungsfähig.

Bei Dienstreisen sind in jedem Fall die aktuellen Regelungen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen, etwaige Quarantäneregelungen sowie Warnhinweise (z. B. des Robert-Koch-Instituts oder des Auswärtigen Amts), insbesondere zu Risikogebieten, zu beachten.

Für die Zuständigkeit zur Genehmigung gibt es keine Sonderregelungen. Es gelten die "Regelungen der Richtlinie für die Genehmigung von Dienstreisen" der Universität Oldenburg. Den genehmigenden Stellen obliegt die Bewertung der dargelegten Begründungen und ggf. dargelegten Hygiene- und Schutzmaßnahmen. An eine Genehmigung sind strenge Maßstäbe anzulegen.

Eine Genehmigung über die Stabsstelle Arbeitssicherheit ist nicht erforderlich. Eine Beratung ist aber zu (fast) jederzeit möglich.

Es wird darum gebeten, bereits die Antragsstellung auf Genehmigung einer Dienstreise kritisch zu überdenken und insbesondere zu prüfen, ob der Zweck der Dienstreise auch auf anderem Weg oder zu einem späteren Zeitpunkt erreicht werden kann. Zu dieser Überlegung gehört auch die Prüfung, welcher Schaden entstehen würde, wenn die Reise nicht angetreten werden würde. Nur wenn die Abwägung dieser Aspekte zugunsten der Reiseabsichten ausfällt, wird auch die zuständige Leitung zu einer Genehmigung kommen können.

Mit diesen Überlegungen könne alle einen Beitrag dazu leisten, das Infektionsgeschehen auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten. Eine verantwortliche Reisemobilität ist neben unserem Kontaktverhalten ein wichtiger Faktor, um Infektionen zu vermeiden.

Dienstrechtliche und tarifrechtliche Hinweise zu Auslandsreisen

In der Staffmail vom 26.6.2020 wurden aktuelle Hinweise zu Auslandreisen gegeben:

Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie und der bevorstehenden Ferienzeit sind die aktuellen dienstrechtlichen und tarifrechtlichen Hinweise zu Auslandsreisen (RdErl. des MI vom 11.06.2020 für Beamtinnen und Beamte sowie RdErl. des MF vom 18.06.2020 für Tarifbeschäftigte) zu beachten.

Beamte

Tarifbeschäftigte

Ich plane privat eine Reise in ein besonders betroffenes Land. Was muss ich beachten?

Regelung der zuständigen Ministerien:

Vor bereits geplanten oder gebuchten Urlaubsreisen in ein nach den Reisehinweisen des RKI oder Auswertigen Amts besonders betroffenes Land bzw. Gebiet wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen des RKI und AA sind insoweit zu beachten.

  • Dienstrechtlicher Hinweis: Eine gleichwohl angetretene Urlaubsreise, die zu einer Infektion mit dem Corona-Virus führt, kann einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur Gesunderhaltung darstellen und ggfs. eine disziplinarrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.
  • Hinweis für Tarifbeschäftigte: Besuchen Tarifbeschäftigte gleichwohl ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA betroffenes Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z.B. Erkrankung, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse)

Ich bin zurück von einer Reise und erste Krankheitssymptome entwickeln sich – was muss ich tun?

Informationen der Niedersächsischen Landesregierung zum Thema Reisen.

Auf den Seiten der der Niedersächsischen Landesregierung finden Sie aktuelle Informationen sowie Fragen und Antworten Rund um das Thema Reisen.

Diese Seiten werden den aktuellen Gegebenheiten der Situation regelmäßig angepasst.

VI. Veranstaltungen (z.B. Sitzungen/Ausstellungen/Messen/etc.) und Räume (Stand: 09.10.2020)

Sind öffentlichen Veranstaltungen an der Universität zugelassen?

Bei der Nutzung universitärer Räume, insbesondere der Veranstaltungsräume, haben Studium und Lehre Vorrang. Andere Veranstaltungen (z.B. Tagungen, Workshops, Messen, Ausstellungen, Absolventenfeiern) müssen außerhalb der Universität durchgeführt werden (sofern sie durch das Präsidium grundsätzlich gestattet sind; hierzu wird es gesonderte Entscheidungen geben).

Veranstaltungen, für die Externe verantwortlich zeichnen, sollen weiterhin nicht auf dem Campus stattfinden.

Sind Gremiensitzungen, Kommissionssitzungen, Dienstbesprechungen u. ä. in Präsenz möglich?

Ja. Hierfür müssen die Räumlichkeiten entsprechend hergerichtet und die Hygieneregeln eingehalten werden. Für die Dokumentation der anwesenden Personen ist die Sitzungsleitung verantwortlich.

Welche Räume können wofür genutzt werden?

Räume können nur genutzt werden, wenn sie entsprechend hergerichtet sind und die Hygiene- und Schutzmaßnahmenregeln befolgt werden (z.B. maximale Personenzahl, Abstände).

Räume können auch für Besprechungen, Sitzungen, allgemeine Gesprächsrunden etc. genutzt werden. Für die Einhaltung der Hygiene- und Schutzregeln ist die/der verantwortliche Raumnutzer*in zuständig. Im Februar und März 2021 sind Veranstaltungsräume vorrangig für Prüfungen vorgesehen, die in Präsenz stattfinden müssen.

Müssen Räume durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit geprüft oder freigegeben werden?

Nein. Bei der Herrichtung von Räumen für die Nutzung unter der Maßgabe der aktuell geltenden Hygieneregeln an der Universität, steht die Stabsstelle Arbeitssicherheit den Einrichtungen beratend zur Seite.

Verantwortlich für die Freigabe und Nutzung sind die Organisationseinheiten, denen die Räume zugeordnet sind. Diese haben dauerhaft dafür zu sorgen, dass die Räume in Hinsicht auf u.a. Möblierungsvorgaben, die Desinfektion und die maximale Belegung mit Personen den jeweils gültigen Hygienegrundsätzen der Universität entsprechen.

VII. Allgemeine Corona-Informationen (Hygiene/​Symptome/​Erkrankung/​Schutz/​etc.) (Stand: 09.10.2020)

Wer sind Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko?

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Ich hatte Kontakt zu Menschen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde zeige aber keine Symptome. Was soll ich tun?

  1. Melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin. Falls er/sie nicht erreichbar ist, können Sie sich auch mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 in Verbindung setzen.
  2. Schildern Sie am Telefon Ihre Situation mit dem Hinweis Kontakt zu einer positiv getesteten Person gehabt zu haben.
  3. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Ihren Gesundheitszustand vorläufig einschätzen und das weitere Vorgehen, etwa einen Termin zum Test oder Quarantänemaßnahmen, mit Ihnen besprechen.
  4. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes/Ihrer Ärztin und halten Sie sich für mögliche Rückfragen durch die zuständigen Behörden zur Verfügung.
  5. Bitte melden Sie freiwillig Ihren Verdachtsfall oder Ihr positives Corona-Testergebnis oder eine behördlich angeordnete Quarantäne so schnell wie möglich mit dem Kontaktformular der Universität oder nachrangig unter der Rufnummer der Coronameldung 0441/798-5000.

    Personen welche sich nicht in einer behördlich angeordneten Quarantäne befinden, helfen durch ihre vorsorgliche solidarische Abwesenheit mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.
    Die hier beschriebene Vorgehensweise stellt eine präventive Schutzmaßnahme der Universität Oldenburg dar und ersetzt nicht die Anordnungen des Gesundheitsamts.

Ich fühle mich krank und zeige Symptome einer Corona-Infektion. Was muss ich tun?

Kommen Sie nicht in die Universität, sondern melden Sie sich zur weiteren Abklärung zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Stadt Oldenburg wenden:  Telefon: 116 117 (bundesweit)

Weiterhin gilt, wie für jede andere spontane Abwesenheit auch:

  • Beschäftigte: Informieren Sie bitte telefonisch oder per Mail Ihre/n Vorgesetzte*n.
     
  • Studierende: Informieren Sie bitte telefonisch oder per Mail den InfoService des Dezernats 3

Sollte sich bei Ihnen ein Verdachtsfall oder ein positives Infektionsergebnis mit dem Corona-Virus herausstellen, nutzen Sie bitte die Meldemöglichkeien mit dem Kontaktformular.

Wer ordnet Quarantänemaßnahmen an?

Anordnung und Organisation einer Quarantäne erfolgen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die örtlich zuständigen Landesgesundheitsbehörden (z.B. das zuständige Gesundheitsamt).

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

  • Auf Abstand von mindestens 1,5 Metern zu achten.
  • Gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Seife.
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Ausreichendes, regelmäßiges und gründliches Lüften der Innenräume.

Die Universität hat hierfür unter "VIII. Dateien zum Herunterladen" auch ein Poster herausgegeben.

Können importierte Waren, Gegenstände, Verpackungen (Kartons,Briefumschläge) aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. (BfR)

Wie sollen sich Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhalten (z.B. bei vorliegenden Grunderkrankungen, unterdrücktem Immunsystem, etc.)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion. Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.

Erkrankte sollten rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmenund sich beraten lassen.

Kontaktstellen für betroffene Personen an der Universität:
Beschäftigte: Beschäftigte sollen die jeweiligen Vorgesetzten informieren oder sich an das Dezernat 1 - Personal/Organisation wenden. In Abstimmung mit dem Betriebsarzt können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Beschäftigten gefunden werden.

Studierende:  Studierende wenden sich an das Dezernat 3 - Studentische und akademische Angelegenheiten. In Abstimmung mit den betroffenen Fakultäten können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Studierenden gefunden werden.

Wie sollen sich Corona-positive getestete Personen und Kontaktpersonen verhalten? Gibt es eine zentrale Meldestelle an der Universität?

Corona-positive getestete Personen, Kontaktpersonen verhalten sich bitte, wie folgend:

  • Bei Corona-positivem Testergebnis oder bei behördlich angeordneter Quarantäne soll bitte so schnell wie möglich eine freiwillige Meldung per online Kontaktformular, oder nachrangig unter der Rufnummer der Coronameldung 0441/798-5000 vorgenommen werden.
     
  • Personen welche sich nicht in einer behördlich angeordneten Quarantäne befinden helfen durch ihre vorsorgliche solidarische Abwesenheit mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

Die hier beschriebene Vorgehensweise stellt eine präventive Schutzmaßnahme der Universität Oldenburg dar und ersetzt nicht die Anordnungen des Gesundheitsamts.

(26.11.2020)