Allgemeine Corona-Informationen (Hygiene/​Symptome/​Erkrankung/​Schutz/​etc.)

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Maskenpflicht

Das Präsidium hat eine Erweiterung der bereits bestehenden allgemeinen Maskenpflicht dahingehend beschlossen, dass ab 01.02.2021 bis auf Weiteres in allen Gebäuden und Räumen, mit Ausnahme von einzeln genutzten Räumen, der Universität verpflichtend das Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, medizinische Gesichtsmasken) anstelle von einfachen Varianten des Mund-Nasen-Schutz vorgegeben wird.

Übersicht über Maskentypen zum Infektionsschutz vor Corona:

Typ/Eigenschaft

Mund-Nasen-Schutz (einfache Stoffmaske)

Medizinische Maske

FFP2

Verwendungs-zweck

Privater Gebrauch ohne gesetzliche Norm zu
Filtereigenschaften.

Fremdschutz

Eigenschutz/Arbeitsschutz

Kennzeichnung

Keine, da Kleidung.

CE-Kennzeichen als Medizinprodukt auf Verpackung.

CE-Kennzeichen
(mit Nummer) auf Verpackung
und Produkt; Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Schutzwirkung

Designabhängig;
Schutz vor Tröpfchen beim Einatmen, Geschwindigkeit des Atemstroms und Tröpfchen-Auswurf können reduziert werden.

Schutz vor Tröpfchen,
geringer Schutz vor
Aerosolen.

Schutz vor Tröpfchen und Aerosolen.

Zulässige
Tragedauer am Tag

Kompletter Tag.
(Wiederverwendbar)

Kompletter Tag.
(Einwegprodukt)

Eingeschränkt

Wo erlaubt?

Außenbereich Campus.

Außenbereich Campus.

Verpflichtend:

Auf allen Verkehrsflächen, in allen Gebäuden und Anmietungen der UOL.

In allen Lehrveranstaltungen/
Prüfungen in Präsenz.

Bei Besprec
hungen, Zusammenkünften, Sitzungen (z.B. Gremiensitzungen und Kommissi-onssitzungen)

Zur dienstlichen
Verwendung nicht vorgesehen.


Hinweis zu FFP2 Masken an der Universität
Das Tragen von FFP2 Masken zum Infektionsschutz vor Corona ist an der Universität nicht vorgesehen. FFP2 Masken sind ein Atemschutzgerät der Klasse 1 und somit gelten hier besondere Vorschriften hinsichtlich des Einsatzes, der Verwendungszwecke und der Tragedauer. Vorgeschrieben ist eine maximale Tragedauer von 75min mit einer anschließenden Mindestpausendauer von 30min.

Daher kann die Nutzung von FFP2-Masken als ständig zu tragender Infektionsschutz im Rahmen der Corona-Pandemie an der Universität nicht umgesetzt werden.

Sollte eine andere Gefährdung das Tragen einer FFP2 Maske erfordern, so ist dies wie gewohnt durch eine Gefährdungsbeurteilung zu prüfen. Nur in diesem Falle ersetzt die dabei verpflichtende FFP2 Maske die medizinische Maske.

Befreiung von der Maskenpflicht
Grundsätzlich gibt es derzeit an der UOL keine Befreiung von der Maskenpflicht. Bei Rückfragen bzw. evtl. möglichen Einzellösungen wenden sich Beschäftigte an das Dezernat 1 und Studierende entsprechend an das Dezernat 3.

Bezug von medizinischen Masken an der Universität
Die medizinischen Masken können über das Laborversorgungslager der BI am Campus Wechloy bezogen werden. Die Abrechnung erfolgt über eine zentrale Finanzstelle, der AG/OE entstehen keine Kosten. Weitere Informationen dazu finden Sie unter "Bezug von medizinischen Masken".

Bezug von medizinischen Masken

Medizinischen Masken werden für Mitglieder der Universität Oldenburg (d.h. anwesende Beschäftigte und Studierende) anlass- und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt.

Studierenden erhalten die medizinische Masken für verpflichtende Prüfungen / Lehrveranstaltungen in Präsenz durch die Verantwortlichen.

Kosten: Die Abrechnung erfolgt über eine zentrale Finanzstelle. Der AG/OE entstehen keine Kosten.

Versand: Ein Versand per Hauspost ist möglich, kann aber ggf. länger dauern. In diesem Fall bitte den ausgefüllten,
unterschriebenen Ausgabeschein unter Angabe Ihrer Raumnummer mailen an:
LaBeLa@UOL.de

Abholung: Abholung im Laborversorgungslager der BI, Campus Wechloy:
Raum W3 0-135 (Ebene 0, Erdgeschoss)
Öffnungszeiten/Abholzeiten
Mo - Fr: 9.30 - 12.00 Uhr, Mo - Do: 14.00 - 15.00 Uhr
Vor Feiertagen am Nachmittag keine Öffnung

Download Maskenausgabeschein

Wonach werden Kontaktpersonen Unterschieden?

Das Robert Koch Institut hat eine Übersicht für die Definition zur Unterscheidung von Kontaktpersonen veröffentlicht. 

Weitere Informationen hierzu können Sie bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt erfragen.

Ich fühle mich krank und zeige Symptome einer Corona-Infektion. Was muss ich tun?

Kommen Sie nicht in die Universität, sondern melden Sie sich zur weiteren Abklärung zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Stadt Oldenburg wenden:  Telefon: 116 117 (bundesweit)

Weiterhin gilt, wie für jede andere spontane Abwesenheit auch:

  • Beschäftigte: Informieren Sie bitte telefonisch oder per Mail Ihre/n Vorgesetzte*n.
     
  • Studierende: Informieren Sie bitte telefonisch oder per Mail den InfoService des Dezernats 3

Sollte sich bei Ihnen ein Verdachtsfall oder ein positives Infektionsergebnis mit dem Corona-Virus herausstellen, nutzen Sie bitte die Meldemöglichkeien mit dem Kontaktformular.

Wer ordnet Quarantänemaßnahmen an?

Anordnung und Organisation einer Quarantäne erfolgen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die örtlich zuständigen Landesgesundheitsbehörden (z.B. das zuständige Gesundheitsamt).

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

  • Auf Abstand von mindestens 1,5 Metern zu achten.
  • Gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Seife.
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Ausreichendes, regelmäßiges und gründliches Lüften der Innenräume.

Können importierte Waren, Gegenstände, Verpackungen (Kartons,Briefumschläge) aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. (BfR)

Wie sollen sich Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhalten (z.B. bei vorliegenden Grunderkrankungen, unterdrücktem Immunsystem, etc.)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion. Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.

Erkrankte sollten rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmen und sich beraten lassen.

Kontaktstellen für betroffene Personen an der Universität:
Beschäftigte: Beschäftigte sollen die jeweiligen Vorgesetzten informieren oder sich an das Dezernat 1 - Personal/Organisation wenden. In Abstimmung mit dem Betriebsarzt können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Beschäftigten gefunden werden.

Studierende:  Studierende wenden sich an das Dezernat 3 - Studentische und akademische Angelegenheiten. In Abstimmung mit den betroffenen Fakultäten können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Studierenden gefunden werden.

Wie sollen sich Corona-positive getestete Personen und Kontaktpersonen verhalten? Gibt es eine zentrale Meldestelle an der Universität?

Corona-positive getestete Personen, Kontaktpersonen verhalten sich bitte, wie folgend:

  • Bei Corona-positivem Testergebnis oder bei behördlich angeordneter Quarantäne soll bitte so schnell wie möglich eine freiwillige Meldung per online Kontaktformular, oder nachrangig unter der Rufnummer der Coronameldung 0441/798-5000 vorgenommen werden.
     
  • Personen welche sich nicht in einer behördlich angeordneten Quarantäne befinden helfen durch ihre vorsorgliche solidarische Abwesenheit mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

Die hier beschriebene Vorgehensweise stellt eine präventive Schutzmaßnahme der Universität Oldenburg dar und ersetzt nicht die Anordnungen des Gesundheitsamts.

(09.06.2021)