Reisen

Planung und Genehmigung von Dienstreisen

Das Präsidium hat mit seiner Staffmail vom 27.07.2020 neue Informationen zum Thema Reisetätigkeit an der Universität herausgebracht:

  • Internationale Dienstreisen: Auf internationale Dienstreisen soll weiterhin verzichtet werden. Nur zwingend erforderliche oder besonders wichtige Dienstreisen können bei Darlegung der entsprechenden Gründe ausnahmsweise genehmigt werden.
  • Nationale Dienstreisen: Auch auf Dienstreisen innerhalb Deutschlands soll nach wie vor weitestgehend verzichtet werden. Nur dringend erforderliche bzw. wichtige Dienstreisen sind - möglichst unter Vermeidung öffentlicher Verkehrsmittel - genehmigungsfähig.

Bei Dienstreisen sind in jedem Fall die aktuellen Regelungen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen, etwaige Quarantäneregelungen sowie Warnhinweise (z. B. des Robert-Koch-Instituts oder des Auswärtigen Amts), insbesondere zu Risikogebieten, zu beachten.

Für die Zuständigkeit zur Genehmigung gibt es keine Sonderregelungen. Es gelten die "Regelungen der Richtlinie für die Genehmigung von Dienstreisen" der Universität Oldenburg. Den genehmigenden Stellen obliegt die Bewertung der dargelegten Begründungen und ggf. dargelegten Hygiene- und Schutzmaßnahmen. An eine Genehmigung sind strenge Maßstäbe anzulegen.

Eine Genehmigung über die Stabsstelle Arbeitssicherheit ist nicht erforderlich. Eine Beratung ist aber zu (fast) jederzeit möglich.

Es wird darum gebeten, bereits die Antragsstellung auf Genehmigung einer Dienstreise kritisch zu überdenken und insbesondere zu prüfen, ob der Zweck der Dienstreise auch auf anderem Weg oder zu einem späteren Zeitpunkt erreicht werden kann. Zu dieser Überlegung gehört auch die Prüfung, welcher Schaden entstehen würde, wenn die Reise nicht angetreten werden würde. Nur wenn die Abwägung dieser Aspekte zugunsten der Reiseabsichten ausfällt, wird auch die zuständige Leitung zu einer Genehmigung kommen können.

Mit diesen Überlegungen könne alle einen Beitrag dazu leisten, das Infektionsgeschehen auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten. Eine verantwortliche Reisemobilität ist neben unserem Kontaktverhalten ein wichtiger Faktor, um Infektionen zu vermeiden.

Dienstrechtliche und tarifrechtliche Hinweise zu Auslandsreisen

In der Staffmail vom 26.6.2020 wurden aktuelle Hinweise zu Auslandreisen gegeben:

Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie und der bevorstehenden Ferienzeit sind die aktuellen dienstrechtlichen und tarifrechtlichen Hinweise zu Auslandsreisen (RdErl. des MI vom 11.06.2020 für Beamtinnen und Beamte sowie RdErl. des MF vom 18.06.2020 für Tarifbeschäftigte) zu beachten.

Beamte

Tarifbeschäftigte

Ich plane privat eine Reise in ein besonders betroffenes Land. Was muss ich beachten?

Regelung der zuständigen Ministerien:

Vor bereits geplanten oder gebuchten Urlaubsreisen in ein nach den Reisehinweisen des RKI oder Auswertigen Amts besonders betroffenes Land bzw. Gebiet wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen des RKI und AA sind insoweit zu beachten.

  • Dienstrechtlicher Hinweis: Eine gleichwohl angetretene Urlaubsreise, die zu einer Infektion mit dem Corona-Virus führt, kann einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur Gesunderhaltung darstellen und ggfs. eine disziplinarrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.
  • Hinweis für Tarifbeschäftigte: Besuchen Tarifbeschäftigte gleichwohl ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA betroffenes Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z.B. Erkrankung, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse)

Ich bin zurück von einer Reise und erste Krankheitssymptome entwickeln sich – was muss ich tun?

Informationen der Niedersächsischen Landesregierung zum Thema Reisen.

Auf den Seiten der der Niedersächsischen Landesregierung finden Sie aktuelle Informationen sowie Fragen und Antworten Rund um das Thema Reisen.

Diese Seiten werden den aktuellen Gegebenheiten der Situation regelmäßig angepasst.

Neue Einreiseverordnung gültig ab dem 1.8.2021

Das Bundeskabinett hat am 30.07.2021 die neue Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 beschlossen. 

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung beinhaltet eine generelle Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat.

Personen ab 12 Jahren müssen grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV)

(03.08.2021)