Informationen zu Lehre und Prüfung

Informationen zur Durchführung von Praktika außerhalb der Universität

Aufgrund der Corona-Pandemie untersagt der aktuelle Präsidiumsbeschluss bis mindestens zum 30. 09.2021 grundsätzlich die Durchführung sämtlicher studienbezogener Praktika innerhalb und außerhalb der Universität. Unter bestimmten Bedingungen sieht der Beschluss jedoch Ausnahmen von dieser Regel vor.

In Zusammenarbeit mit den Fakultäten und der Stabsstelle Arbeitssicherheit ist ein Verfahren entwickelt worden, um Praktika außerhalb der Universität zu ermöglichen. Dieses Verfahren ist anwendbar auf Orientierungspraktika sowie Sozial- und Betriebspraktika.

Auch für Praktikantinnen und Praktikanten in Betrieben, sozialen Einrichtungen oder Schulen außerhalb der Universität, ist die Universität weiterhin für den gesundheitlichen Schutz verantwortlich. Darum muss sichergestellt sein, dass die Praktikumsstellen über adäquate Hygienekonzepte und Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit von dort arbeitenden Studierenden verfügen.

Um dies zu gewährleisten, müssen die Praktikumsstellen während der Corona-Pandemie gegenüber der Universität bestätigen, dass sie sich an die derzeit geltenden Schutzverordnungen des Bundes und der Länder halten.

Für Schulpraktika ist eine solche Erklärung nicht erforderlich, da die Schulen als Bildungsinstitutionen mit staatlichem Auftrag grundsätzlich in der Trägerschaft von kommunalen Körperschaften stehen und somit bereits gesetzlich und durch entsprechende Verfügungen und Erlasse zur Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorgaben verpflichtet sind.


Die Universität stellt das folgende Formular zur Verfügung, welches von der Praktikumsstelle auszufüllen ist:

Bestätigung über Rahmenbedingungen für Praktika

Confirmation of framework conditions for internships 
 

Verfahren für die Durchführung eines Orientierungs-, Sozial- oder Betriebspraktikums:

Sie laden sich das Formular herunter und lassen es von der Praktikumsstelle vor Beginn des Praktikums ausfüllen.

Das ausgefüllte Formular wird im Original zur/zum jeweiligen Praktikumsverantwortlichen geschickt. Praktikumsverantwortlich sind entweder die Lehrenden, die das Vorbereitungsseminar geleitet haben, die Praktikumsbeauftragten des Instituts/Departments oder die Servicestelle für Praktika.

Das Formular verbleibt bis vier Wochen nach Ende des Praktikums bei den Praktikumsverantwortlichen. Danach wird es datenschutzkonform vernichtet.

Sollte es Spezialfälle geben, die von den oben beschriebenen Möglichkeiten nicht abgedeckt werden, wenden Sie sich mit einer Beschreibung Ihres Falles bitte an Ihre Lehrenden.

Regelung für Schutzausrüstungen/Testungen bei außeruniversitären Praktika.

Im Falle außeruniversitärer Praktika liegt die Verantwortung zu Ausstattung mit Schutzmasken und weiterer Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) bzw. zur eventuellen Durchführung von Corona-Testungen bei dem Praktikumsbetrieb.
Eine Finanzierung übernimmt die Universität nicht.

Online Teilnehmerliste für Präsenzveranstaltungen
(außer Lehre)

Für die Nachverfolgung von Infektionsketten ist es zwingend erforderlich, den Aufenthalt von Personen an der Universität zu dokumentieren.

Für diesen Zweck stellen wir Ihnen hier eine "online-Teilnehmerliste" zur Verfügung. In diese Liste können Sie alle Teilnehmer*innen (ab 5 Personen) von Präsenzveranstaltungen (außer Lehre) eintragen. Anschließend können Sie die Liste ausdrucken und als Anhang für Ihr Protokoll verwenden.

Die Liste finden Sie hier.

Welche Maßnahmen werden im Falle auftretender Corona-Infektionen an der Universität ergriffen?

Für diese Fälle hat die Universität ein Verfahren entwickelt, welches in dem Dokument "Nachverfolgung von Infektionsketten" erklärt wird. Sie finden es im Kapitel Dateien zum Herunterladen.

Handreichung für Klausuren

Für die Durchführungen von Prüfungen ist eine "Handreichung für Klausuren" im Rahmen des Sonderbetriebs der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg für die Prüfenden herausgegeben worden.
Das Dokument ist in deutscher wie auch in englischer Sprache erhältlich und wird, wenn erforderlich, den aktuellen Gegebenheiten angepasst und aktualisiert.

Die entsprechenden Unterlagen finden Sie unter Dateien zum Herunterladen.

Technische Hinweise zur Online-Lehre

Die IT-Dienste stellen mehrere Systeme für Webkonferenzen zur Kommunikation per Text (Chat), Audio und/oder Video bereit. Zusätzlich sind Funktionen zur Präsentation, zum Austausch und zur gemeinsamen Bearbeitung von Dateien integriert:

  • Der bisherige Dienst Cloud-Storage wurde um die Komponenten Talk für Chat-, Audio- und Videokonferenzen sowie OnlyOffice für gemeinsames Arbeiten an Texten erweitert.
  • Stud.IP beinhaltet jetzt die Webkonferenzplattform BigBlueButton: In Stud.IP können zu jeder Veranstaltung virtuelle Räume angelegt und für die Online-Lehre genutzt werden. Die integrierte Webkonferenzplattform ist nunmehr für eine sehr viel umfangreichere Nutzung mit 4.000 bis 5.000 Teilnehmenden ausgelegt.
  • Zudem stehen weitere Webkonferenzplattformen für die hochschulinterne und externe Kommunikation per Chat-, Audio- und Videokonferenz zur Verfügung:
    • https://meeting.uol.defür Beschäftigte mit der Möglichkeit Webkonferenzen aufzuzeichnen. Diese Webkonferenzplattform ist für 3.000 bis 4.000 Teilnehmende ausgelegt.
    • https://webconf.uol.de für Beschäftigte, bietet nunmehr auch die Möglichkeit der Teilnahme per Telefon an der Webkonferenz. Die Anzahl der Telefonzugänge ist auf 10 Teilnehmende begrenzt.
    • https://studconf.uol.defür Studierende und die Einbindung von externen Personen. Hier können Studiengruppen in Stud.IP anlegt werden und über diesen Service kommunizieren.
    • https://iconf.uol.de ist eine Plattform für Nutzerinnen und Nutzer mit besonderen Sicherheitsanforderungen. Die Nutzung dieser Plattform ist über den IT-Service-Desk zu beantragen. Sie bietet die Möglichkeit Umfragen und Interviews sowie lange Videomitschnitte aufzunehmen, die für Auswertungen in Haus- und Masterarbeiten etc. benötigt werden.

Um die verschiedenen Plattformen für Webkonferenzen der Universität Oldenburg nutzen zu können, wird ein technisch einigermaßen aktuelles Endgerät benötigt (Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone), das über ein Mikrofon und einen Lautsprecher verfügt; ein Headset liefert in der Regel eine bessere Tonqualität und vermeidet Rückkopplungen. Die Verwendung aktueller Versionen des Chrome- oder Firefox-Browsers ist erforderlich. Weitere Hinweise zur Nutzung der Webkonferenzplattformen finden Sie auf den Web-Seiten der IT-Dienste (https://uol.de/itdienste) und der Hochschuldidaktik (https://wp.uni-oldenburg.de/edidactics/covid-19-digitale-lehre/)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Service-Desk der IT-Dienste (, Tel.: 798-5555, Mo - Do: 09:00 Uhr - 15:30 Uhr, Fr: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr). Bitte kontaktieren Sie den IT-Service-Desk bevorzugt per E-Mail.

Zusätzlich wird zurzeit die Bandbreite der Anbindung der Universität an das Wissenschaftsnetz des DFN verdreifacht und die Serverinfrastruktur stark erweitert. Zur sicheren Ablage der für die Online-Lehre benötigten Daten wurde außerdem für jeden Angehörigen der Universität der persönliche Speicherplatz (Home-Laufwerk) und der persönliche Cloud-Storage von 10GB auf 100GB erhöht.

Wieso lässt die Universität für die digitale Kommunikation Tools von externen Anbietern (wie Microsoft Teams, Skype, Zoom, etc.) derzeit nicht zu?

Der Universitätsleitung ist für den Schutz der personenbezogenen Daten ihrer Mitglieder und Angehörigen (und ggf. auch Gästen) rechtlich verantwortlich, nimmt diese Verantwortung sehr ernst und legt daher die erste Priorität auf das bewährte und bestmöglich in die digitale Infrastruktur der Universität integrierte Tool des DFN-Vereins (Deutsches ForschungsNetz) sowie als Ergänzung in der jetzigen Situation (Performanceschwierigkeiten beim DFN) auf die von den IT-Diensten der Universität kurzfristig aufgesetzten selbst gehosteten (betriebenen) Tools zur digitalen Kommunikation (siehe https://uol.de/itdienste).

Diese haben zum einen den Vorteil, dass sie von der Universität selbst „beherrscht“ werden können und der (personenbezogene) Datenverkehr nicht über Systeme/Server Dritter läuft, die sich zwar vertraglich zur Einhaltung der hiesigen Datenschutzstandards (insbesondere derer der Europäischen Datenschutzgrundverordnung; DSGVO) verpflichten können, aber ggf. auch divergierenden Gesetzen der Länder unterliegen, in denen die Firmen ihren Sitz haben (z.B. den USA). Zum anderen, sind sie in die bestehenden universitären Systeme UniCloud und Stud.IP integriert und ermöglichen so eine leichte Bedienbarkeit und insbesondere auch eine technisch unkomplizierte (Nach-)Nutzung von erstellten digitalen Inhalten (z.B. Veranstaltungen, Seminare).

Die Freigabe von Systemen Dritter mit denen personenbezogene Daten, die im Verantwortungsbereich der Universität liegen, verarbeitet werden (können) setzt überdies einen sorgfältigen Prozess der technischen und (datenschutz-)rechtlichen Prüfung, der Abstimmung mit dem Personalrat, der entsprechenden durch die DSGVO vorgeschriebenen Dokumentation und des Abschließens von erforderlichen Verträgen sowie in der Regel einer entsprechenden Lizensierung voraus.

Neben dem Schutz personenbezogener Daten spielen hier aber auch die Schutzziele (Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität) der Informationssicherheit (insbesondere bei vertraulichem Austausch/Gesprächen) eine erhebliche Rolle.

Viele externe Angebote genügen den o.g. Anforderungen nur unzureichend.

Darüber hinaus legt die Universitätsleitung großen Wert darauf, die mobile Kommunikation strukturiert anzugehen. Nur so lässt sich ein „Wildwuchs“ bei der Nutzung von Kommunikationstools vermeiden und es können wertvolle Erkenntnisse für die Digitalisierungsstrategie der Universität insgesamt gewonnen werden.

Hierfür (und für die Planung des weiteren Vorgehens) ist jedoch ein konstruktives und konkretes Feedback aller Nutzer/innen hinsichtlich des derzeitigen Angebots unumgänglich.

Dieses richten Sie bitte an die bekannte E-Mailadresse: .

Weitere Ansprechpartner:

Bei Fragen zum Datenschutz und der Informationssicherheit können Sie sich überdies gerne an die Stabsstelle Datenschutz- und Informationssicherheit () sowie (insbesondere bei vertraulichen Anliegen) an den behördlichen Datenschutzbeauftragten () wenden.

Kann ich als Lehrender auch Sprechstunden per Videokonferenz abhalten?

Ja, dafür steht das Online-Konferenzsystem BigBlueButton zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über meeting.uol.de und nicht über Stud.IP. Hier können Lehrende virtuelle Räume erstellen und diese so konfigurieren, dass die eingeladenen Studierenden sie erst nach einzelner Freigabe betreten dürfen. Dazu wählen der Dozent oder die Dozentin beim Erstellen des Raums die Option „Freigabe durch Moderator bevor Raum betreten werden kann” aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dann der Reihe nach an der Sprechstunde teilnehmen – wer der oder die Nächste ist, ist für den Lehrenden über eine Warteliste nachvollziehbar. Ist es soweit, bestätigt er per Mausklick die jeweilige Teilnahme, und das Gespräch kann beginnen. Wichtig: Wer eine Sprechstunde auf BigBlueButton anbieten möchte, sollte die Teilnehmenden vorab über dieses Prozedere informieren, damit entsprechende Wartezeiten eingeplant werden können.

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(03.08.2021)