Informationen aus dem Präsidium

Brief des Präsidenten

Liebe Mitglieder der Universität,
liebe Studierende, liebe Beschäftigte,

lange Zeit konnten wir unsere Universität nur sehr eingeschränkt als einen Ort der persönlichen Begegnungen und Gespräche erleben. Wir haben erfahren, wie sehr wir diesen persönlichen Austausch vermissen. Umso mehr freuen wir uns jetzt auf ein Wintersemester mit deutlich mehr Präsenz auf dem Campus.

Dabei verfolgen wir den Weg eines verantwortungsvollen Umgangs mit verstärkter Präsenz, den ich Ihnen gerne vorstellen möchte.

Verantwortungsvoll bedeutet, dass Präsenz auf dem Campus nicht nur möglich, sondern willkommen ist. Gleichzeitig gehen wir weiterhin sorgsam miteinander um. Deshalb wird es an der Universität weiterhin ein grundsätzliches Masken- und Abstandsgebot in den Gebäuden und Räumlichkeiten geben. Auch im Freien gilt weiterhin das Abstandsgebot.

Wegen des Abstandsgebots können wir unsere Lehr- und Lernräume noch nicht vollumfänglich nutzen. Im Vergleich zu den letzten Semestern werden die Belegungszahlen dennoch deutlich steigen, wodurch mehr Präsenzveranstaltungen möglich sind. Trotz dieser Aussicht wird das digitale Lernen ein zentraler Teil des Studierens im Wintersemester bleiben: So finden größere Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden regelmäßig rein digital statt.

Dank dieser Maßnahmen können wir den Universitäts- und insbesondere Lehrbetrieb selbst dann aufrechterhalten, wenn die Pandemie sich in den kommenden Monaten wieder verschärfen sollte. Wir werden nicht mehr in einen rein digitalen Lehrbetrieb zurückkehren müssen. Das ist ein großer Gewinn für uns alle.

Die in der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen eingeführte 3G-Regel beschränkt unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zu Veranstaltungen. Sie gilt auch für Hochschulen. Die Regel greift, wenn das Land eine neu eingeführte Warnstufe ausruft oder die Kommune eine Allgemeinverfügung erlässt, die eine mehrtägige Überschreitung des Inzidenzwerts von 50 feststellt. Konkret bedeutet das: Zugang zu Lehrveranstaltungen, an denen mehr als 25 Personen teilnehmen, haben nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen. Die Räume mit entsprechender Kapazität werden wir kennzeichnen; nur für diese gilt dann die 3G-Zugangsbeschränkung.

Um dies möglichst unkompliziert umzusetzen, richtet die Universität zentrale 3G-Anmeldestellen ein. Studierende können hier ihren Impf- bzw. Genesenen-Status für das gesamte Wintersemester digital vermerken lassen. Wer ein aktuell negatives Testergebnis nachweist, kann dies für dessen Gültigkeitsdauer ebenfalls hier digital erfassen lassen. Die Universität erfüllt so ihre Nachweispflicht – und schützt die Gesundheit aller, die an der Lehre in Präsenz beteiligt sind.

Die Erfahrungen der vergangenen Monate haben uns gezeigt, dass die verfügbaren Impfungen sehr gut vor schweren Corona-Infektionen schützen. Je mehr Menschen geimpft sind, desto unkomplizierter können wir alle miteinander umgehen. Das gilt natürlich auch für unser Campus-Leben. Als Universitätspräsident appelliere ich deshalb an alle diejenigen, die bisher noch kein Impfangebot in Anspruch genommen haben: Nutzen Sie die bestehenden Möglichkeiten – schützen Sie sich selbst und helfen Sie, die Pandemie endlich zu bezwingen.

Nähere Informationen zum Wintersemester 2021/2022 finden Sie auf den zentralen Corona-Seiten der Universität. Hier haben wir für Sie auch weitere Ausführungen zum Rahmenkonzept in Form von „Frequently Asked Questions“ (FAQ) vorbereitet.

Nach diesen notwendigen und wichtigen Hinweisen zum Gesundheitsschutz möchte ich Ihnen allen eine Botschaft mitgeben, die mir sehr am Herzen liegt: Die persönliche Begegnung wird an die Universität zurückkehren. Schritt für Schritt. Zunächst noch nicht in der Intensität, die wir uns alle wünschen. Aber schon im anstehenden Wintersemester werden Sie, liebe Studierende, sich wieder auf dem Campus treffen, austauschen und voneinander lernen können. Das zeichnet eine Universität eigentlich aus, und darauf mussten Sie viel zu lange verzichten.

In den vergangenen drei Semestern haben Sie, liebe Lehrende, es gemeinsam mit den Studierenden geschafft, die Qualität von Studium und Lehre auch unter besonders widrigen Bedingungen sicherzustellen. Diese große Leistung hat viele neue digitale Lehr- und Lernformate hervorgebracht. Davon werden wir sicher profitieren, wenn sich im kommenden Semester Lehre wieder in allen Facetten gestalten lässt – ob in Präsenz, hybrid oder digital.

Auch Sie, liebe Beschäftigte in Technik und Verwaltung, haben sich hervorragend an die neue Arbeitssituation angepasst und so den Betrieb unserer Universität aufrechterhalten. Sie können nun ebenfalls an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Stimmen Sie sich in ihren jeweiligen Bereichen dazu ab, wie eine solche Rückkehr verwirklicht werden kann. Falls räumliche, organisatorische oder persönliche Aspekte dagegensprechen sollten, ist die Arbeit im Home-Office natürlich weiterhin möglich.

Gemeinsam werden wir den Weg in diese neue Phase der Pandemie mit mehr persönlichem Austausch gehen. Ich freue mich sehr darüber, diese nahe Zukunft mit Ihnen gestalten zu können.

Ihr

Ralph Bruder
Präsident

Information aus dem Präsidium

Liebe Studierende,

wir freuen uns darauf, Sie bald wieder in Oldenburg begrüßen zu können.

Sicherlich haben Sie verfolgt, dass das Land Niedersachsen eine neue Corona-Verordnung erlassen hat. Auf Grundlage dieser aktuellen Verordnung können wir unser Konzept einer verantwortungsvollen Präsenz weiterverfolgen und die Fakultäten ihre diesbezüglichen Planungen fortführen.

Das Präsidium prüft aktuell, welche Möglichkeiten sich durch die neue Verordnung bieten, die Auslastung in den Räumen für die Lehrveranstaltungen maßvoll zu erhöhen. Wie genau die Planungen für Ihren Studiengang aussehen, werden Sie Mitte September dem Veranstaltungsverzeichnis in Stud.IP entnehmen können.

Doch auch außerhalb der Veranstaltungen wird im Wintersemester wieder deutlich mehr Präsenz auf dem Campus möglich sein als in den vergangenen drei Semestern. Sei es das Treffen in Lerngruppen, das gemeinsame Mittagessen, der Besuch der Bibliothek oder einfach ein Miteinander mit Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam ein verantwortungsvolles Campusleben gestalten zu können. Weitere Informationen folgen zeitnah.

Herzliche Grüße

Verena Pietzner
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales

Information aus dem Präsidium

Liebe Studierende,

in den letzten Wochen haben die Fakultäten intensiv an einem Konzept zur Durchführung des Wintersemesters gearbeitet und mit dem Präsidium abgestimmt. Mit der heutigen E-Mail möchte ich Ihnen nun den aktuellen Planungsstand mitteilen.

Die Eckpunkte des Konzepts sind die auch im Wintersemester geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Diese sind trotz der gestiegenen Zahl der geimpften Personen weiter einzuhalten, denn sie sorgen dafür, dass sich keine Infektionsketten in der Universität bilden. Um die Regeln einhalten zu können, wurde die Zahl der Sitzplätze in den Räumen reduziert, genauso wie im letzten Semester. Dies führt dazu, dass nicht alle Seminarräume für Veranstaltungen geeignet sind. Diese Räume können Sie aber über Stud.IP als Arbeitsräume nutzen! Es wird also möglich sein, sich in einer kleinen Lerngruppe an der Universität zu treffen und gemeinsam zu lernen.

Individuelles Arbeiten

Insgesamt stehen 10 zentrale Seminarräume mit insgesamt 70 Plätzen zur Verfügung. Davon sind drei Räume mit PCs ausgestattet, die von 18 Personen genutzt werden können. Gebucht werden diese Räume, wie im Wintersemester 2020/2021, über die Sprechzeitenfunktion („Platzbuchung“) in Stud.IP. Für jeden Raum ist ein Account in Stud.IP angelegt. Dort werden die verfügbaren Zeitslots eingestellt, und Sie können hier "Sprechzeiten" buchen, genauso wie bei den Dozenten.

Außerdem gibt es jeweils 20 studentische Arbeitsplätze in den Cafeterien im Mensafoyer Haarentor und in Wechloy. Diese werden von einem Sicherheitsdienst bewacht. Die Eintragung erfolgt vor Ort. Es gibt hier keine Buchungen. Diese Plätze stehen bis zur Öffnung der Cafeterien zur Verfügung.

Seit dem 10.06.2021 sind die Öffnungszeiten beider Bibliotheksstandorte noch einmal erweitert worden. Die Zentralbibliothek ist montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 21 Uhr für bis zu 400 Personen geöffnet. Die Bereichsbibliothek Wechloy ist montags bis freitags von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr für max. 30 Personen geöffnet. Um eine Überbuchung zu vermeiden und Ihnen einen bequemen Überblick über die aktuelle Belegung der Arbeitsplätze zu ermöglichen, kann die Auslastung der Bibliothek am Standort Haarentor auf der Startseite des BIS nachvollzogen werden. Neben den Einzelarbeitsplätzen bietet die Bibliothek 42 Studienzellen als Einzelarbeitsplätze an, die unter reserviert werden können. In den Carrels besteht keine Maskenpflicht.

Konzept für die Lehrveranstaltungen

Wie in der letzten E-Mail erläutert, haben die Fakultäten und die Fächer unterschiedliche Spielräume bei der Gestaltung der Veranstaltungen. Kleine Veranstaltungen können auch in den umgestalteten Räumen vollständig in Präsenz stattfinden, Vorlesungen finden überwiegend online (synchron oder asynchron) statt. Für die Veranstaltungen, die sich von der Studierendenzahl dazwischen bewegen, können die Lehrenden, wo dies möglich und pädagogisch-didaktisch sinnvoll ist, sowohl Wechselszenarien als auch Hybridmodelle nutzen. Bei Veranstaltungen, in denen es mehrere Gruppen gibt (z.B. Übungen zu Vorlesungen), werden nach Möglichkeit reine online-Gruppen sowie Präsenzgruppen angeboten. Bei Veranstaltungen in speziellen Räumen (z.B. Werkstätten oder Labore) werden Wechselmodelle zum Einsatz kommen.

Im Allgemeinen verfolgen die Fakultäten die folgende Priorisierung für Präsenzveranstaltungen:

  1. Veranstaltungen mit praktischen Anteilen, z. B. Sport, Kunst, Laborpraktika, Sprachpraxis, Übungen
  2. Veranstaltungen für Erst- und Drittsemesterstudierende
  3. Veranstaltungen für Studierende höheren Semesters (insbesondere Abschlussveranstaltungen), falls die Raumsituation dies ermöglicht

Sie werden von Ihren Fakultäten über den jeweiligen Planungsstand informiert.

Ich möchte meine Nachricht mit einem Appell schließen: Bitte kommen Sie wieder nach Oldenburg, denn das Studium wird mit deutlich mehr Präsenzanteilen stattfinden als in den letzten zwei Semestern. Sicher werden nicht immer und überall, wo Sie es sich erhoffen, Optionen der Präsenz umgesetzt werden können. Das Bemühen der Fakultäten, Präsenzanteile zu ermöglichen, ist aber sehr groß. Wir freuen uns darauf, Sie im Wintersemester wieder an der Universität begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße, auch in Namen der Studiendekane,

Prof. Dr. Verena Pietzner
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales

Mitteilung des Präsidiums

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

aufgrund der Entwicklung der Infektionszahlen und die auf diese Entwicklung erfolgten Anpassungen von bundes-, landes- und kommunalrechtlichen Vorgaben ist es der Universität möglich, weitere Lockerungen ihres Sonderbetrieb umzusetzen.

In den Außenbereichen der Universität, einschließlich des Botanischen Gartens, entfällt ab sofort die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes.
In allen Gebäuden und Räumen der Universität ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes jedoch weiterhin verpflichtend vorgeschrieben. Die einzige Ausnahme bilden einzeln genutzte Räume.
Vor Gebäudeeingängen wird, insbesondere bei Personenansammlungen, das rechtzeitige Aufsetzen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes weiterhin empfohlen.

Entsprechend der geänderten und zum 01.07.2021 in Kraft getretenen Neufassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung entfällt die sogenannte „10-qm-Regel“. Sie besagte, dass im Rahmen der Raumnutzung pro 10 qm Raumfläche nur eine Person sich im Raum aufhalten durfte.
Nach wie vor sind die vorhandenen Räume, insbesondere Veranstaltungsräume, nur unter Beachtung der bestehenden Abstandsregel („1,5-Meter-Regel“) nutzbar. Bei den Veranstaltungsräumen gilt die jeweils berechnete und ausgewiesene Maximalbelegung.

Mit Blick auf die Entwicklung der Virusvarianten wird der erhoffte stärkere Präsenzbetrieb zum Wintersemester 2021/22 nur möglich werden, wenn wir alle weiterhin verantwortungsvoll handeln. Die Pandemie ist leider noch nicht vorbei.

Mit besten Grüßen im Namen des Präsidiums

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Information aus dem Präsidium

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

da sich die Infektionszahlen aktuell positiv entwickeln und bundes- und landesrechtliche Vorgaben entsprechend geändert wurden, kann auch die Universität ihren sogenannten Sonderbetrieb an die gegenwärtige Situation anpassen.

Nach Abstimmung mit den Dekaninnen und Dekanen und Beratung im Krisenstab hat das Präsidium beschlossen, dass die Universität ab dem 10.06.2021 erneut in den „Sonderbetrieb – Phase 2“ zurückkehrt. Damit wird Beschäftigten und Studierenden wieder mehr Präsenz ermöglicht – unter strenger Einhaltung der bekannten Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Wir appellieren jedoch weiterhin an alle Mitglieder und Angehörige der Universität Oldenburg, verantwortungsvoll zu agieren und Infektionsrisiken aktiv zu vermeiden. Nur so können wir verhindern, dass wir als Universität zu einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen beitragen.

Wir möchten Sie heute über die Eckpunkte des „Sonderbetriebs – Phase 2“ informieren. Folgendes gilt ab dem 10.06.2021:

  • Die Universität Oldenburg ist im Rahmen des „Sonderbetrieb – Phase 2“ grundsätzlich geöffnet (bisher: grundsätzlich geschlossen). Damit sind bis auf noch erforderliche Ausnahmen für bestimmte, im einzelnen gekennzeichnete Gebäude bzw. Bereiche (z. B. V01 und A12) alle universitären Gebäude, Räumlichkeiten und Flächen wieder geöffnet („normaler Schließdienst“) und zugänglich.
  • Die Hygieneregeln (Abstandsregeln, Tragen von medizinischem Mund-Nase-Schutz (MNS), Vorgaben zu Mindestflächen, etc.) bleiben weiterhin gültig und sind grundsätzlich für alle Personen, die sich an der Universität Oldenburg aufhalten, verpflichtend.
  • Die Nutzung von universitären Gebäuden, Räumlichkeiten und Flächen ist unter Einhaltung der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen (z. B. Abstandsregeln, Tragen von medizinischem Mund-Nase-Schutz, Vorgaben zu Mindestflächen, etc.) sowie ggf. erforderlicher Herrichtung möglich. Die Räume können damit auch wieder für Besprechungen, Sitzungen, allgemeine Gesprächsrunden usw. genutzt werden. Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygiene- und Schutzregeln liegt bei den verantwortlichen Raumnutzer*innen.
  • Bei der Nutzung der universitären Räume, insbesondere der Veranstaltungsräume, haben die Sicherstellung von Studium und Lehre Vorrang. Andere Veranstaltungen – sofern durch das Präsidium genehmigt (z. B. Workshops, Messen, Ausstellungen, Absolvent*innenfeiern) – müssen ggf. an anderen Veranstaltungsorten außerhalb der Universität durchgeführt werden. Veranstaltungen, die nur von Externen organisiert werden, sind grundsätzlich weiterhin nicht vorgesehen.
  • Gremiensitzungen, Kommissionssitzungen, Dienstbesprechungen, Besetzungsverfahren u. ä. sind in Präsenz in dafür hergerichteten und ggf. ausgewiesenen Räumlichkeiten unter Einhaltung von Hygieneregeln möglich. Es sind ggf. Möglichkeiten der digitalen Zuschaltung von Sitzungsteilnehmer*innen und ggf. erforderlicher Hochschulöffentlichkeit sicherzustellen.
  • Die Zugangsbeschränkung für Externe wird aufgehoben. Externe (z. B. externe Dozent*innen, Teilnehmer*innen von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, externe Nutzer*innen der Bibliothek, etc.) können unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen damit auch wieder in die universitären Gebäude. Universitäre Veranstaltungen mit Externen sind unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen möglich. Die Gruppengrößen orientieren sich an den ausgewiesenen Raumnutzungsmöglichkeiten unter Coronabedingungen.
  • Das bestehende „grundsätzliche“ Betretungsverbot für Schwangere und stillende Studierende und Beschäftigte wird aufgehoben. Für diesen Personenkreis gelten weiterhin die verbindlichen Prozesse des Mutterschutzgesetzes zur Erstellung und Bewertung von Gefährdungsbeurteilungen und Festlegung von Schutzmaßnahmen.
  • Die „Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise“ vom 16.03.2020 bleibt wie vereinbart bis zu ihrem Auslaufen am 31.12.2021 in Kraft und bietet damit weiterhin die Möglichkeit von Homeoffice im Rahmen von Mobiler Arbeit.
  • Die bisherige Anordnung des Präsidiums zum verpflichtenden Homeoffice, insbesondere im Rahmen von Mobiler Arbeit, für Verwaltung- und Servicebereiche wird insoweit angepasst, dass auch alle universitären Arbeitsplätze unter Berücksichtigung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen laut präsidialen Vorgaben auch erweitert in Präsenz mit Konzept nutzbar wären.
  • Für Beschäftigte, die nachgewiesen zur Risikogruppe gehören, sind unter Einbindung des Betriebsarztes besondere Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen.
  • Bei der Organisation des universitären Betriebes ist weiterhin auf allen Ebenen die Handlungsfähigkeit in relevanten Aufgabenbereichen zu gewährleisten.
  • Dienstreisen sind weiterhin nur aus zwingenden, unaufschiebbaren Gründen möglich.
  • Bei internationalen Gästen sind weiterhin die rechtlichen Regelungen zu beachten.
  • Schnell- und Laienselbsttests sind weiterhin freiwillig; es findet keine verpflichtende Testung statt.
  • In und an der Universität Oldenburg gelten für alle Personen die gleichen Vorgaben und Hygieneregeln, unabhängig, ob es sich um genesene, immune, geimpfte oder aktuell getestete Personen handelt.
  • Es können jederzeit Teile der Universität oder die ganze Universität aufgrund der pandemischen Entwicklung wieder „geschlossen“ werden.

Bitte beachten Sie diesen wichtigen Hinweis:

Der Präsidiumsbeschluss zur Durchführung des Lehr- und Prüfungsbetriebs für das Sommersemesters 2021 (P/2021/103) vom 02.03.2021 und die damit verbundenen Regelungen behalten ohne Einschränkungen ihre Gültigkeit. Das heißt, Studium und Lehre finden bis zum 30.09.2021 weiterhin online statt. Veranstaltungen und Prüfungen in Präsenz können nur nach Genehmigung und unter Einhaltung der Hygieneregeln (Abstandsregeln, Tragen von medizinischem Mund-Nase-Schutz (MNS), Vorgaben zu Mindestflächen, etc.) durchgeführt werden.

Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass sich die Universität nun wieder weiter öffnen und mit den beschriebenen Maßnahmen in den „Sonderbetrieb – Phase 2“ gehen kann. Wir bitten Sie dennoch nochmals darum, weiterhin verantwortungsvoll zu handeln – die Coronavirus-Pandemie ist noch nicht vorbei.

Mit besten Grüßen im Namen des Präsidiums

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident

Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Aktuelle Information zu Corona-Laienselbsttests für Beschäftigte

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

am letzten Freitag, den 16. April, haben wir Sie darüber informiert, dass die in der ersten Nachlieferung vom Logistik Zentrum Niedersachsen zur Verfügung gestellten Corona-Laienselbsttests für Beschäftigte nicht einzeln verpackt und damit in dieser Form für die an der Universität vorgesehene Einzelausgabe ungeeignet waren.

Um die Ausgabe von Laienselbsttests an Beschäftigte, zu der die Universität als Arbeitgeberin verpflichtet ist, für Sie gleichwohl sicherzustellen, hat das Präsidium entschieden, selbst geeignete Tests zu bestellen.

Diese Maßnahme ist jedoch nur als Überbrückungslösung vorgesehen, bis eine Rückmeldung aus dem Wissenschaftsministerium erfolgt oder eine hygienisch und organisatorisch angemessene Verteilung der vom Land zur Verfügung gestellten Tests möglich ist.

Die Universität wird die Ausgabe von Laienselbsttests zum Ende dieser Woche daher wieder fortsetzen.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Wichtige Information des Präsidiums zur Nachlieferung von Corona-Laienselbsttests

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Zusammenhang mit der ersten Nachlieferung von Corona-Laienselbsttests für Beschäftigte der Universität Oldenburg mussten wir feststellen, dass diese nicht einzeln verpackt sind und damit für die hier vorgesehene Einzelausgabe ungeeignet sind. Es handelt sich vielmehr um Tests für den Einsatz in Testzentren. Ein Umpacken der Tests zur Einzelausgabe ist schon aus hygienischen Gründen nicht möglich.

Auf Nachfrage beim Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN), der für die landesweite Beschaffung und Bereitstellung der Corona-Laienselbsttests für Landesbeschäftigte zuständigen Einrichtung, erfolgte die Produktumstellung im Zusammenhang mit einer Neuausschreibung der Beschaffung, und es stehen derzeit keine anderen Corona-Laienselbsttests zur Verfügung. Das Präsidium hat sich bereits mit der Bitte um dringliche Klärung an das Ministerium für Wissenschaft und Kultur gewandt und wartet derzeit auf eine Rückmeldung.

Leider können damit nach Ausgabe der Restbestände aus der ersten Lieferung zunächst keine weiteren Corona-Laienselbsttest mehr ausgegeben werden. Wir informieren Sie umgehend, sobald dies wieder möglich sein wird.

Wir bedauern diese Situation sehr und bitten um Ihr Verständnis.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Information des Präsidiums zu Corona-Laienselbsttests für Beschäftigte

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ab sofort stellt das Land Niedersachsen allen in Präsenz tätigen Landesbediensteten einen freiwilligen Laienselbsttest (Coronavirus-SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttest) pro Woche zur Verfügung. Dies gilt gemäß Vorgabe des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) auch für alle Beschäftigten der Universität Oldenburg. In dieser Mitteilung wird die Vorinformation, die Sie am 1. April vom Präsidium erhalten haben, präzisiert.

Erklärtes Ziel der Ausgabe freiwilliger Selbsttests ist es, unerkannte Corona-Infektionen frühzeitig zu erkennen.

Wesentliche Informationen

  • Die Ausgabe von Tests darf ausschließlich an Beschäftigte erfolgen, die in Präsenz arbeiten, nicht jedoch an Beschäftigte, die ausschließlich im Homeoffice tätig sind, die krank, im Urlaub oder aus anderen Gründen abwesend sind.
  • Die Tests müssen von den Beschäftigten in ihrer jeweiligen Organisationseinheit selbst abgeholt und die Entgegennahme muss dort quittiert werden. Eine Übertragung des Anspruches ist nicht möglich.
  • Die Teilnahme am Testverfahren ist freiwillig.
  • Mit einem negativen Selbsttestergebnis sind keine Berechtigungen verbunden, auch nicht in Form einer erhöhten Präsenz.
  • Die Anzahl der bekanntgewordenen positiven Testergebnisse muss – ohne Nennung von Personaldaten – durch die Universität an das MWK gemeldet werden.

Für den Bestellprozess zum Abruf der Selbsttests ist aktuell ein digital gestützter und kontaktminimierter Prozess in der Erarbeitung und Abstimmung, über den wir kurzfristig bei Inbetriebnahme weiter informieren.

Bis dahin haben wir die Leiterinnen und Leiter aller Organisationseinheiten um ihre Mitwirkung bei der Anforderung und Verteilung der Tests an alle Beschäftigten gebeten:

Die Tests können ab sofort und fortlaufend wöchentlich bestellt werden. Die Anforderungen sollen je Organisationseinheit gebündelt erfolgen. Ihre Leitung wird für Ihre Organisationseinheit die Bestellungen veranlassen und die Tests an Sie ausgeben.

Für die Abholung durch Bevollmächtigte der Organisationseinheiten richtet die Universität ab dem 13. April 2021 zunächst auf derRingebene am Campus Wechloy und dann am Campus Haarentor imHörsaalzentrum(A14) jeweils von 9:00 bis 13:00 Uhr Ausgabestellen ein.

Um Ansammlungen und Kontakte zu vermeiden, ist vorgesehen, dass die Tests dort gebündelt für eine jeweilige Organisationseinheit abgeholt werden sollen. Die Abholung erfolgt unter Vorlage eines Ausgabescheins. Zudem wird gebeten, geeignete Transportbehältnisse (z. B. Tragetasche) mitzubringen.

Die Ausgabe der Tests in Ihren Organisationseinheiten erfolgt an die einzelnen Beschäftigten gegen Abgabe einer individuellen Anforderung, die in Ihrer Organisationseinheit zu dokumentieren ist.

Sie finden alle Informationen zu den freiwilligen Selbsttests, deren Bestellung sowie Downloads unter https://uol.de/info-coronavirus/.

Im Falle eines positiven Tests

Im Falle eines positiven Testergebnisses sind Sie aufgefordert, sich bitte vorsorglich sofort in freiwillige Selbstisolation zu begeben, das Ergebnis umgehend über den universitären Corona-Meldebogen mitzuteilen und das zuständige Gesundheitsamt sowie Ihre unmittelbaren Kontaktpersonen zu informieren. Auf ein positives Testergebnis muss über den Hausarzt bzw. die Hausärztin eine Kontrolle des Testergebnisses über einen professionellen PCR-Test erfolgen.

Auch hierzu finden Sie Informationen auf der Webseite: https://uol.de/info-coronavirus/

Teilnahme am Ausgabeverfahren

Die Universität ist aufgefordert, wöchentlich zu melden, wie viele Tests von ihren Beschäftigten abgerufen worden sind. Nur die Anzahl an Tests, die konkret abgerufen worden sind, kann für die Folgewoche nachbestellt werden. Falls Sie noch unsicher sein sollten, ob Sie sich fortlaufend wöchentlich selbst testen möchten, empfiehlt sich daher zur Wahrung unserer Nachbestellrechte als Gesamtorganisation, im ersten Auftakt zunächst einen Test anzufordern. So kann die Universität bei sich entwickelndem Interesse eine unnötige Knappheit an Tests vermeiden.

Ob sich durch die Option der wöchentlichen Selbsttests für die Universität Oldenburg mehr Sicherheit für Einzelne und uns alle generieren lässt, hängt wesentlich davon ab, dass wir dieses zusätzliche Instrument sinnvoll einsetzen und lediglich als zusätzliche Kontrolle begreifen. Ein Instrument der Lockerung können die Tests derzeit noch nicht darstellen.

Wir würden uns freuen, wenn viele von Ihnen dennoch bereit wären, sich darauf einzulassen und an dem beschriebenen Verfahren teilzunehmen. So kann die Universität eigene Erfahrungen mit dieser Option machen, diese auswerten und für das weitere Krisenmanagement im Interesse aller nutzen.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Brief des Präsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

in der kommenden Woche beginnt für Sie und uns wieder der Vorlesungsbetrieb. Wie Sie bereits wissen, wird auch das Sommersemester rein digital ablaufen, was ich sehr bedaure. Wir haben keine andere Wahl: Die dritte Infektionswelle hat ganz Deutschland erfasst, die aggressivere Mutante des Corona-Virus verbreitet sich schnell. Da die Impfungen deutlich langsamer erfolgen, als die Infektionszahlen ansteigen, ist es absehbar, dass das öffentliche Leben schon sehr bald wieder heruntergebremst wird – vermutlich in der zweiten Aprilhälfte.

Dass das Land der Universität jetzt einmal pro Woche Laienselbsttests für Beschäftigte, die in Präsenz arbeiten, zur Verfügung stellt, ist eine schöne Geste. Allerdings würde nur ein verpflichtendes, professionell durchgeführtes, eng getaktetes Testen die Sicherheit im Präsenzbetrieb tatsächlich erhöhen. Ein solches ist derzeit jedoch nicht vorgesehen. Daher bleibt uns nur die Möglichkeit, den Infektionsschutz durch die bereits sehr bewährten AHA-Regeln sicherzustellen. Unsere eingeübten Hygienekonzepte haben uns bis jetzt gut durch die Pandemie geleitet. Deshalb bitte ich Sie, dass Sie sich weiterhin genau daran halten. 

Auch wenn es derzeit noch schwerfallen mag: Lassen Sie uns den Blick nach vorne richten. Früher oder später wird die Gefahr von COVID-19 gebannt sein, hoffentlich durch flächendeckende Impfungen noch in diesem Jahr. Es ist schon heute eine Binsenweisheit, dass die Welt nach der Pandemie eine andere sein wird – gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und technologisch. Wie wird das die Universität Oldenburg betreffen? 

Wir alle sehnen uns nach einem quirligen Leben auf dem Campus. Dass wir uns hier derzeit nicht begegnen können, hat die Universität in der Pandemie am meisten verändert. Für Sie, die Studierenden, ist dieser Verlust besonders schwer zu ertragen. In Ihrer Studienzeit erwerben Sie nicht nur fachliche Qualifikationen – Sie treffen auch auf Menschen, Ideen und Konzepte, die Sie persönlich weiterbringen. Die Erfahrungen der eigenen wissenschaftlichen Kreativität und der Kritikfähigkeit sowie die gesellschaftliche Erfahrung unter Gleichaltrigen sind prägend für Ihr weiteres Leben. Beides – Kreativität und Kritikfähigkeit – bilden die wichtigsten Säulen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in unserem Lande. Was für die Studierenden gilt, gilt auch für die Universität insgesamt: Kreativität und Kritikfähigkeit entwickelt sich am besten in einer lebendigen Campuskultur.

Vieles von dem, was wir während der Pandemie im sogenannten „Sonderbetrieb“ der Universität entwickeln und erleben mussten, hat aber auch Potential und eröffnet ganz neue Horizonte. Die Erfahrungen im Home-Office werden zu neuen Formen der flexiblen Arbeitsgestaltung führen. Die größten Chancen für die Digitalisierung der Universität ergeben sich in der Lehre. Im Gegensatz zur Forschung, in der naturgemäß die aktuellsten Arbeitsmethoden – insbesondere digitale – zum Einsatz kommen, waren viele unserer Lehr-Lernformate bis vor Kurzem eher traditionell, auch wenn sie souverän bespielt wurden. Die aktuelle Gesetzes- und Verordnungslage zementiert bisher noch diesen Status quo. Für eine digitalere Lehre muss sie dringend nachjustiert werden.

Als ich studiert habe, war das Studium weitgehend aus ähnlichen Lehrformaten aufgebaut, wie sie bis vor dem Ausbruch der Pandemie an allen deutschen Universitäten üblich waren. Seitdem hat zwar die Bolognareform die Studienabläufe gestrafft, die Lehrformate wurden davon aber nur marginal berührt. Heute tun sich in der digitalen Lehre ganz neue Potentiale für die Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrenden auf, die die Präsenzlehre bereichern können. Wegen der Orts- und zum Teil auch Zeitunabhängigkeit der digitalen Lehre ergeben sich zudem neue Möglichkeiten für Studierende und Studieninteressierte: Es verschwimmen die Grenzen zwischen Präsenz- und Fernstudium, zwischen Vollzeit- und Teilzeitstudium. Auch die Grenzen zum internationalen Studium und zur Weiterbildung können neu gezogen werden. Durch diese Flexibilisierung der Studienstrukturen eröffnen sich gerade für kleine und mittlere Hochschulen ganz neue Perspektiven.

Ich bin davon überzeugt, dass nach der Pandemie die Karten in der Hochschullandschaft neu gemischt werden. Die Universität Oldenburg hat sich in ihrer kurzen Geschichte immer wieder durch Kreativität ausgezeichnet, zum Beispiel bei den großen Forschungsthemen, in der Lehrerbildung, im Transferbereich und durch die Gründung der European Medical School. Mit dem gleichen Wagemut sollte sie heute die Chancen der digitalen Lehre nutzen. Um die Kreativität der Universität in diesem Bereich weiter zu stimulieren, wird das Präsidium in den nächsten Wochen einen Ideenwettbewerb zur Zukunft der Lehre ausschreiben, gemäß des Uni-Mottos „Offen für neue Wege“.

Die Perspektive für das Jahr 2021 mag momentan wegen der Rückschläge im Kampf gegen das Corona-Virus eingetrübt sein. Halten Sie trotzdem weiter durch, und bleiben Sie vor allem gesund. Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins Sommersemester!

Ihr

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Mitteilung des Präsidiums

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

vor nur vier Wochen haben wir Ihnen in einem Brief des Präsidenten am 2. März bekanntgegeben, dass das Sommersemester 2021 angesichts einer beginnenden dritten Infektionswelle erneut ein digitales sein würde. Die dritte Welle ist inzwischen in ganz Deutschland angekommen. Sie stellt auch die Universität Oldenburg erneut vor Herausforderungen.

In dieser E-Mail möchten wir Sie über die weiterhin geltenden Maßnahmen des Sonderbetriebs und über den Umgang der Universität mit dem Angebot sogenannter Laienselbsttests durch das Land Niedersachsen informieren.

Fortschreibung der aktuellen Maßnahmen

Vor dem Hintergrund der jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie hat das Präsidium in dieser Woche die grundsätzliche Fortschreibung der aktuell geltenden Maßnahmen (siehe Corona-Webseite) beschlossen. Der Beschluss gilt bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis zum 30. April 2021. An die wichtigsten Maßnahmen sei hier noch einmal erinnert:

  • Der Campus und alle Gebäude und Räume der Universität Oldenburg bleiben grundsätzlich geschlossen.
  • Tagungen, Workshops oder andere hochschulöffentliche bzw. öffentliche Veranstaltungen der Universität Oldenburg finden nicht in Präsenz statt.
  • Soweit möglich, sollen alle dienstlichen Tätigkeiten weiterhin und verstärkt über Mobile Arbeit oder Telearbeit in das Homeoffice verlagert werden.
  • Der Zutritt und die Nutzung von universitären Räumen und universitärer Infrastruktur ist für Beschäftigte entsprechend der Zutrittsberechtigungen über den elektronischen Chip bzw. durch Ausleihe des Schlüssels beim Servicepoint unter Einhaltung der bestehenden Hygiene- Schutzmaßnahmen möglich.
  • Der Empfang von Externen und Gästen in den Räumen und Gebäuden der Universität Oldenburg ist auf dringende Ausnahmefälle zu beschränken. Ausnahmen gelten für Externe, die Arbeitsaufträge für die Universität Oldenburg in den Räumen und Gebäuden erbringen.
  • Dienstreisen sind nur noch aus zwingenden, unaufschiebbaren Gründen möglich. Bereits erteilte Genehmigungen für Dienstreisen mit Reiseantritt nach dem 16.12.2020 verlieren ihre Gültigkeit.
  • Geöffnet und zugänglich sind ausgewiesene studentische Arbeitsplätze innerhalb und außerhalb der Bibliothek (u.a. in den Bereichen der Cafeteria im Mensafoyer am Campus Haarentor und der Ausgabeküche am Campus Wechloy) zur Nutzung durch Studierende unter strenger Einhaltung der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Umgang der Universität mit Laienselbsttests

Das für die niedersächsischen Hochschulen zuständige Wissenschaftsministerium hat die Universität am 26. März 2021 darüber informiert, dass das Land für seine Bediensteten kurzfristig sogenannte Laienselbsttests zur Verfügung stellen werde. Die Ausgabe von Tests darf danach ausschließlich an Landesbedienstete im Präsenzbetrieb erfolgen. Landesbedienstete können dieses Angebot freiwillig einmal pro Woche in Anspruch nehmen. Der Erhalt des Tests ist durch die Bediensteten zu quittieren. Die Dienststelle muss die Ausgabe dokumentieren.

Für Studierende stellt das Land den Hochschulen keine Tests zur Verfügung. Begründet wird dieses Vorgehen explizit mit dem Verweis auf die Vorgaben des Bundes, fehlende Mittelzuweisungen aus dem Finanzministerium des Landes und die Möglichkeit für Erwachsene, sich mindestens einmal pro Woche auf Kosten der Krankenkassen in den kommunalen Testzentren testen zu lassen. Die Universität darf nach diesen Vorgaben des Landes aus eigenen Haushaltsmitteln keine zusätzlichen Laienselbsttests für Studierende finanzieren. Das bedauern wir.

Das Präsidium hat die aktuelle Situation in dieser Woche mit den Dekanaten der Fakultäten eingehend besprochen. Wir sind überzeugt, dass eine gesicherte und verantwortungsvolle Umsetzung der Vorgaben des Landes für die Hochschulen verschiedene Faktoren berücksichtigen muss:

  • Die Laienselbsttests sind für eine Selbstanwendung durch die Bediensteten vorgesehen. Daher kann eine sachgerechte Durchführung der Tests und damit auch die Belastbarkeit der Ergebnisse nicht sichergestellt werden. Nach allgemeiner Einschätzung sind so erzielte Testergebnisse in 20-30% der Fälle fehlerhaft.
  • Auch bei sachgerechter Durchführung geben die Selbsttest nur eine Momentaufnahme wieder.
  • Das Testangebot an Landesbedienstete ist freiwillig. Verpflichtende Laienselbsttests sind vom Land nicht vorgesehen und werden von der Universität nicht geplant.
  • Das wichtigste Gebot für den Infektionsschutz an der Universität bleibt die Einhaltung der universitären Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Diese sind in den letzten 12 Monaten sehr effektiv gewesen und haben nach Erkenntnissen des Präsidiums dazu geführt, dass an der Universität bis heute keine Infektionsketten entstanden sind.

In der Summe dieser Faktoren kommt das Präsidium zu dem Schluss, dass das Angebot von Laienselbsttests für Landesbedienstete in Präsenz für die Universität keine Hygiene- und Schutzmaßnahmen substituierende Funktion entfalten kann. Genehmigte Hygienekonzepte sind deshalb weiterhin unverändert gültig und können auch durch die jetzt mögliche Anwendung von Laienselbsttests nicht gelockert werden.

Die Entwicklung eines Ausgabeverfahrens für Laienselbsttests an Beschäftigte der Universität wird noch einige Tage in Anspruch nehmen. Die zuständigen Stellen arbeiten unter Hochdruck an der Umsetzung. Weitere Informationen zum Ausgabeverfahren werden zeitnah kommuniziert.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage. Bitte sehen Sie in dieser Zeit nach Möglichkeit weiterhin von nicht unbedingt notwendigen sozialen Kontakten ab. Die Infektionszahlen steigen aktuell wieder täglich.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Brief des Präsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

vor einem Jahr, im März 2020, wurde die Universität durch die rasante Ausbreitung der Corona-Pandemie überrascht und musste vorübergehend ihren Betrieb weitgehend herunterfahren. Seitdem hat die Universität in Anpassung an die jeweilige Bedrohungslage unterschiedliche Formen von „Sonderbetrieb“ durchlebt. Jetzt geht es an die Planung des Sommersemesters 2021. Ich hätte mich gefreut, wenn ich Ihnen heute verkünden könnte, dass im Sommersemester in großem Stile Präsenzlehre stattfinden kann. Insbesondere für die Studierenden, die im Herbst das Studium aufgenommen haben, hat es noch gar keine Gelegenheit gegeben, die Universität als lebendigen Campus kennenzulernen.

Leider müssen wir das kommende Semester wiederum als digitales Semester gestalten. Trotz leichter Lockerungen im öffentlichen Leben ist die Pandemie nicht vorbei. Es zeichnet sich eine dritte Welle ab.

Heute hat das Präsidium einen entsprechenden Beschluss für den Lehrbetrieb im Sommersemester 2021 gefasst:

  • Lehrveranstaltungen finden grundsätzlich ausschließlich online statt. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, entfallen grundsätzlich. Es finden grundsätzlich keine Prüfungen in Präsenz statt.
  • Ausnahmen zur Durchführung von fachpraktischen Veranstaltungen oder Prüfungen in Präsenz können vom Präsidium auf begründeten Antrag der Fakultät nach strenger Prüfung unter Berücksichtigung der Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzordnung durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit und die Vizepräsidentin für Studium und Lehre erteilt werden.

Die Erfahrungen, die wir durch die Pandemie gemacht haben, werden uns alle noch lange begleiten. Als Universität wollen wir aus diesen Erfahrungen lernen. Wir haben damit – Sie wissen es – bereits begonnen. Digitales Lehren und Lernen funktioniert mittlerweile schon deutlich flüssiger als noch vor einem Jahr. Auch die Forschung hat weitgehend belastbare Lösungen für ihre vielfältigen Aufgaben gefunden. Doch wir wollen die Erkenntnisse, die wir und viele andere so teuer erkauft haben, auch systematisch nutzen, um die Universität Oldenburg und die Hochschullandschaft in Niedersachsen für die Zukunft besser aufzustellen.

Dazu gehört es, dass wir das, was am digitalen Lehren und Lernen besser war als in Präsenz, in die Zeit nach der Pandemie mitnehmen wollen. Die Zukunft wird anders aussehen als die Vergangenheit. Sie wird durch digitale Möglichkeiten bereichert sein, die vor einem Jahr noch futuristisch gewirkt hätten – Möglichkeiten für erhöhte Teilhabe über diverse Zugänge und für diverse Zielgruppen, Möglichkeiten für mobilere Arbeit, Möglichkeiten für flexibleren, weniger formalisierten Austausch über große und kleinere Distanzen. Diese und weitere Chancen, die aus der Krise erwachsen sind und noch erwachsen werden, wollen wir gemeinsam ausloten und realisieren.

Die Perspektive für das Jahr 2021 ist hoffnungsvoll. Eine Reihe effektiver Impfstoffe ist bereits auf dem Markt und das Testen wird immer weiter ausgedehnt. Gleichwohl muss ich einmal mehr an Sie appellieren, weiter durchzuhalten. Es ist nicht angenehm, aber es ist notwendig.

Im Namen des Präsidiums

Ihr

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Mitteilung des Präsidiums zu den coronabedingten Einschränkungen - mit Ergänzung bezüglich externer Praktika

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

vor dem Hintergrund der jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern hat das Präsidium in dieser Woche die grundsätzliche Fortschreibung der am 15.12.2020 und 06.01.2021 verabschiedeten Maßnahmen beschlossen. Es hat zudem wichtige Ergänzungen vorgenommen. Die folgenden Maßnahmen gelten bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis zum 31.03.2021.

Bitte lesen Sie diese Mitteilung aufmerksam.

1. Der Campus und alle Gebäude und Räume der Universität Oldenburg sowie der Botanische Garten bleiben grundsätzlich geschlossen.

2. Lehrveranstaltungen finden grundsätzlich ausschließlich online statt. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, entfallen grundsätzlich. Sämtliche studienbezogene Praktika entfallen in dem o.a. angeführten Zeitraum grundsätzlich. Es finden grundsätzlich keine Prüfungen in Präsenz statt. Ausnahmen zur Durchführung in Präsenz können vom Präsidium

  • für unbedingt erforderliche Präsenzlehrveranstaltungen mit Praxisanteilen, die bei einem Entfall zu Studienzeitverlängerung führen können und die nicht durch Alternativen ersetzt werden können, sowie
  • für unbedingt erforderliche Prüfungen in Präsenz,

auf begründeten Antrag der Fakultät, nach strenger Prüfung unter Berücksichtigung der Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit und die Vizepräsidentin für Studium und Lehre erteilt werden. Aus der Begründung muss ersichtlich sein, warum der Entfall der Präsenzveranstaltung zu einer Studienzeitverlängerung führen würde und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Anwesenheit in der Präsenzveranstaltung so weit wie möglich zu reduzieren (z.B. durch Kürzung oder teilweisen Ersatz durch Online-Lehrformate, Medien, etc.). Vor dem 26.01.2021 bereits genehmigte Ausnahmeanträge müssen erneut vorgelegt und geprüft werden.

3.Tagungen, Workshops oder andere hochschulöffentliche bzw. öffentliche Veranstaltungen der Universität Oldenburg finden nicht in Präsenz statt.

4. Soweit möglich, sollen alle dienstlichen Tätigkeiten weiterhin und verstärkt über Mobile Arbeit oder Telearbeit in das Homeoffice verlagert werden.

5. Der Zutritt und die Nutzung von universitären Räumen und universitärer Infrastruktur ist für Beschäftigte entsprechend der Zutrittsberechtigungen über den elektronischen Chip bzw. durch Ausleihe des Schlüssels beim Servicepoint unter Einhaltung der bestehenden Hygiene- Schutzmaßnahmen möglich.

6. Der Zugang zur Universitätsbibliothek ist für Nutzerinnen und Nutzer gesperrt.

7. Der Empfang von Externen und Gästen in den Räumen und Gebäuden der Universität Oldenburg ist auf dringende Ausnahmefälle zu beschränken. Ausnahmen gelten für Externe, die Arbeitsaufträge für die Universität Oldenburg in den Räumen und Gebäuden erbringen.

8. Dienstreisen sind nur noch aus zwingenden, unaufschiebbaren Gründen möglich. Bereits erteilte Genehmigungen für Dienstreisen mit Reiseantritt nach dem 16.12.2020 verlieren ihre Gültigkeit.

9. Geöffnet und zugänglich sind ausgewiesene studentische Arbeitsplätze außerhalb der Bibliothek (u.a. in den Bereichen der Cafeteria im Mensafoyer am Campus Haarentor und der Ausgabeküche am Campus Wechloy) zur Nutzung durch Studierende unter strenger Einhaltung der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Ergänzend beschließt das Präsidium eine Verschärfung der bereits bestehenden allgemeinen Maskenpflicht dahingehend, dass ab 01.02.2021 bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis zum 31.03.2021, in allen Gebäuden und Räumen, mit Ausnahme von einzeln genutzten Räumen, der Universität verpflichtend das Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, medizinische Gesichtsmasken) anstelle von einfachen Varianten des Mund-Nasen-Schutzes vorgegeben wird. Die medizinischen Masken werden für Mitglieder der Universität Oldenburg (d. h. Beschäftigte und Studierende) anlass- und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt (siehe unten).

Weiter beschließt das Präsidium (i. S. d. § 2 (5) SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, Stand 21.01.2021) mit Wirkung ab sofort  bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis zum 31.03.2021, dass bei gleichzeitiger Nutzung von Räumen durch mehrere Personen eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden darf, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen. Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, so sind andere geeignete Schutzmaßnahmen gemäß SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vorzunehmen und durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit abnehmen zu lassen.

Trotz des reduzierten Betriebes der Universität Oldenburg soll weiterhin sichergestellt werden, dass die dauerhafte Funktions- und Leistungsfähigkeit aufrechterhalten wird und der erforderliche Dienstbetrieb weitestgehend erhalten bleibt. Dennoch soll in allen Bereichen noch einmal verstärkter auf Arbeiten im Homeoffice (Mobile Arbeit oder Telearbeit) zurückgegriffen werden und soweit möglich auf Präsenz sowie Präsenzveranstaltungen verzichtet werden. Bei erforderlicher Präsenz sind die Regelungen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen unbedingt einzuhalten.

Informationen zur Ausgabe (Abholung bzw. Versand per Hauspost) von medizinischen Masken für Beschäftigte und Studierende für den dienstlichen Gebrauch bzw. zum Einsatz bei notwendigen Präsenzveranstaltungen im Rahmen des Studiums finden Sie auf der zentralen Corona-Webseite der Universität. Um eine bedarfsgerechte Ausgabe sicherzustellen, ist von den verantwortlichen Beschäftigten der Organisationseinheiten bzw. -untereinheiten ein entsprechendes Formular auszufüllen, das Sie auf der Webseite abrufen können.

Den Leitungen der Universität und der Fakultäten sind die andauernden Belastungen für Studierende und Beschäftigte sehr bewusst. Insbesondere die Studierenden mussten im laufenden Wintersemester mit beispiellosen Herausforderungen umgehen. Leider werden sich die Bedingungen nicht so schnell verbessern, wie wir alle es uns wünschen. Doch mit vereinten Kräften werden wir dieses Jahrhundertereignis überstehen.

Bitte halten Sie weiter durch!

Ihre

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Prof. Dr. Verena Pietzner
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales

Prof. Dr. Annett Thiele
Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung

Prof. Dr. Martin Fränzle
Vizepräsident für Forschung, Transfer und Digitalisierung

Ergänzung bezüglich externer Praktika:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

im Nachgang zu unserer E-Mail heute Nachmittag haben uns viele Nachfragen bezüglich der Praktika erreicht, die außerhalb der Universität durchgeführt werden, insbesondere Schulpraktika. Auch wenn der Beschluss des Präsidiums einen grundsätzlichen Entfall von sämtlichen Praktika vorsieht, ist für die Schulpraktika vom Präsidium eine Ausnahme vorgesehen. Unter der Voraussetzung, dass die Praktikumsstelle bereit ist, das Praktikum durchzuführen und sie über ein gültiges Hygienekonzept verfügt, kann das Schulpraktikum durchgeführt werden. Für die Praktikantinnen und Praktikanten wird das Einholen der Bestätigung der Ausnahmetatbestände für die schulischen Praktika über das DiZ koordiniert. Eine zusätzliche Einzelfallgenehmigung durch das Präsidium entfällt.

Viele Grüße,

Verena Pietzner
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales

Mitteilung des Präsidiums zu coronabedingten Einschränkungen ab Mittwoch dem 16.12.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

mit Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten vom 13.12.2020 wird eine Verschärfung der coronabedingten Einschränkungen ab Mittwoch, 16.12.2020, vorgesehen. Zielsetzung dieser Verschärfung mit einem weitestgehenden „Lockdown“ des öffentlichen Lebens bis zunächst zum 10.01.2021 ist die Eindämmung des Infektionsgeschehens durch Kontaktminimierung. Im Rahmen dieser Zielsetzung ist auch die Universität Oldenburg gefordert, die Vorgaben zum aktuellen Sonderbetrieb anzupassen. Neben den bereits umgesetzten und wirksamen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind Regelungen für eine weitergehende Kontaktminimierung auf dem Campus sowie in den Räumen und Gebäuden vorzusehen.

Das Präsidium hat auf Grundlage des Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten vom 13.12.2020 ergänzend zu den bereits bestehenden Regelungen des reduzierten Sonderbetriebs für den Zeitraum von Mittwoch, 16.12.2020, bis Sonntag, 10.01.2021, nachfolgende Maßnahmen beschlossen:

  1. Der Campus und alle Gebäude und Räume der Universität Oldenburg werden grundsätzlich geschlossen.
  2. Lehrveranstaltungen finden ausschließlich online statt. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, entfallen. Sämtliche studienbezogene Praktika innerhalb und außerhalb der Universität sind in dem o. a. Zeitraum einzustellen.
  3. Im Zeitraum vom 16.12. bis 18.12.2020 können Prüfungen in Präsenz unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen abgenommen werden. Der Zugang zu den Prüfungsräumen muss mit dem Dezernat 4 (Gebäudemanagement) abgesprochen werden.
  4. Tagungen, Workshops oder andere hochschulöffentliche bzw. öffentliche Veranstaltungen der Universität Oldenburg finden nicht in Präsenz statt.
  5. Soweit möglich, sollen alle dienstlichen Tätigkeiten weiterhin und verstärkt über mobile Arbeit oder Telearbeit in das Homeoffice verlagert werden. Forschungslabore können unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen genutzt werden.
  6. Der Zutritt und die Nutzung von universitären Räumen und Infrastrukturen ist für Beschäftigte entsprechend den Zutrittsberechtigungen über den elektronischen Chip bzw. durch Ausleihe des Schlüssels beim Servicepoint unter Einhaltung der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen möglich.
  7. Der Zugang zur Universitätsbibliothek ist für Nutzerinnen und Nutzer gesperrt. Die zentralen Dienstleistungen für Studium, Lehre und Forschung der Bibliothek werden weiterhin aufrechterhalten (siehe Homepage der Universitätsbibliothek).
  8. Der Empfang von Externen und Gästen in den Räumen und Gebäuden der Universität ist auf dringende Ausnahmefälle zu beschränken. Ausnahmen gelten für Externe, die Arbeitsaufträge für die Universität Oldenburg in den Räumen und Gebäuden erbringen.
  9. Dienstreisen sind nur noch aus zwingenden, unaufschiebbaren Gründen möglich. Bereits erteilte Genehmigungen für Dienstreisen mit Reiseantritt ab dem 16.12.2020 verlieren ihre Gültigkeit.
  10. Die Erläuterungen zum Sonderbetrieb behalten in der aktuellen Fassung ihre Gültigkeit, soweit durch diesen Beschluss keine anderweitigen Regelungen getroffen wurden.

Trotz des weitergehend reduzierten Betriebs der Universität Oldenburg soll sichergestellt werden, dass die dauerhafte Funktions- und Leistungsfähigkeit aufrechterhalten wird und der erforderliche Dienstbetrieb weitestgehend erhalten bleiben.

Beste Grüße

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident
Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen
(Staffmail vom 15.12.2020)

Aktuelle Regelungen an der Universität

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

mit Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten vom 13.12.2020 wird eine Verschärfung der coronabedingten Einschränkungen ab Mittwoch, 16.12.2020, vorgesehen. Zielsetzung dieser Verschärfung mit einem weitestgehenden „Lockdown“ des öffentlichen Lebens bis zunächst zum 10.01.2021 ist die Eindämmung des Infektionsgeschehens durch Kontaktminimierung. Im Rahmen dieser Zielsetzung ist auch die Universität Oldenburg gefordert, die Vorgaben zum aktuellen Sonderbetrieb anzupassen. Neben den bereits umgesetzten und wirksamen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind Regelungen für eine weitergehende Kontaktminimierung auf dem Campus sowie in den Räumen und Gebäuden vorzusehen.

Das Präsidium hat auf Grundlage des Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten vom 13.12.2020 ergänzend zu den bereits bestehenden Regelungen des reduzierten Sonderbetriebs für den Zeitraum von Mittwoch, 16.12.2020, bis Sonntag, 10.01.2021, nachfolgende Maßnahmen beschlossen:

  1. Der Campus und alle Gebäude und Räume der Universität Oldenburg werden grundsätzlich geschlossen.
  2. Lehrveranstaltungen finden ausschließlich online statt. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, entfallen. Sämtliche studienbezogene Praktika innerhalb und außerhalb der Universität sind in dem o. a. Zeitraum einzustellen.
  3. Im Zeitraum vom 16.12. bis 18.12.2020 können Prüfungen in Präsenz unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen abgenommen werden. Der Zugang zu den Prüfungsräumen muss mit dem Dezernat 4 (Gebäudemanagement) abgesprochen werden.
  4. Tagungen, Workshops oder andere hochschulöffentliche bzw. öffentliche Veranstaltungen der Universität Oldenburg finden nicht in Präsenz statt.
  5. Soweit möglich, sollen alle dienstlichen Tätigkeiten weiterhin und verstärkt über mobile Arbeit oder Telearbeit in das Homeoffice verlagert werden. Forschungslabore können unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen genutzt werden.
  6. Der Zutritt und die Nutzung von universitären Räumen und Infrastrukturen ist für Beschäftigte entsprechend den Zutrittsberechtigungen über den elektronischen Chip bzw. durch Ausleihe des Schlüssels beim Servicepoint unter Einhaltung der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen möglich.
  7. Der Zugang zur Universitätsbibliothek ist für Nutzerinnen und Nutzer gesperrt. Die zentralen Dienstleistungen für Studium, Lehre und Forschung der Bibliothek werden weiterhin aufrechterhalten (siehe Homepage der Universitätsbibliothek).
  8. Der Empfang von Externen und Gästen in den Räumen und Gebäuden der Universität ist auf dringende Ausnahmefälle zu beschränken. Ausnahmen gelten für Externe, die Arbeitsaufträge für die Universität Oldenburg in den Räumen und Gebäuden erbringen.
  9. Dienstreisen sind nur noch aus zwingenden, unaufschiebbaren Gründen möglich. Bereits erteilte Genehmigungen für Dienstreisen mit Reiseantritt ab dem 16.12.2020 verlieren ihre Gültigkeit.
  10. Die Erläuterungen zum Sonderbetrieb behalten in der aktuellen Fassung ihre Gültigkeit, soweit durch diesen Beschluss keine anderweitigen Regelungen getroffen wurden.

Trotz des weitergehend reduzierten Betriebs der Universität Oldenburg soll sichergestellt werden, dass die dauerhafte Funktions- und Leistungsfähigkeit aufrechterhalten wird und der erforderliche Dienstbetrieb weitestgehend erhalten bleiben.

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident
Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Aktuelle Regelungen an der Universität

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

wie bereits am letzten Freitag angekündigt, hat sich das Präsidium mit Blick auf die Infektionsentwicklung in unserer Region und die Entscheidungen von Bund und Ländern mit der Dekanin, den Dekanen und dem Krisenstab zu erforderlichen Anpassungen des Universitätsbetriebs in dieser neuen Phase der Corona-Pandemie beraten. Das Präsidium hat auf Grundlage dieser Abstimmung nachfolgend aufgeführte Regelungen beschlossen. Diese Regelungen treten mit ihrer Verkündung sofort in Kraft:

Lehre

Die Lehre für das Wintersemester 2020/21 ist bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, weitestgehend auf digital umzustellen. Ausnahmen sind nur für fachspezifische praktische Veranstaltungen möglich. Solche Ausnahmen sind z. B. Laborpraktika, Werkstattkurse, Geländepraktika sowie praktische Kurse in Sport, Kunst, Materieller Kultur oder Musik. Die Dekanin bzw. der Dekan der entsprechenden Fakultät entscheidet über mögliche weitere Ausnahmen. Bitte informieren Sie, liebe Studierende, sich bei Ihren Dozentinnen und Dozenten über das weitere Vorgehen in Ihren Veranstaltungen.

Außerdem gilt:

  • Bei allen Lehrveranstaltungen in Präsenz ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes grundsätzlich vorgeschrieben. Über fachspezifisch bedingte Ausnahmen entscheidet die Dekanin bzw. der Dekan der entsprechenden Fakultät.
  • Betriebspraktika, Schulpraktika und andere Praktika außerhalb der Universität sind unter der Bedingung, dass die Praktikumsstelle über ein Hygienekonzept verfügt, möglich.
  • Klausuren und andere Prüfungen in Präsenz können weiterhin stattfinden. Die bekannten Regeln zum Lüften und Reinigen gelten fort.
  • Die für Studierende eingerichteten Arbeitsplätze in der Cafeteria am Campus Haarentor und am Campus Wechloy können weiterhin genutzt werden. Bitte achten Sie darauf, dort durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz bzw. ein Gesichtsvisier zu tragen.
  • Für die dienstliche Nutzung, insbesondere für Lehrveranstaltungen mit einer sehr großen Zahl von Teilnehmer:innen, steht ab sofort das Videokonferenzsystem "Webex" zur Verfügung. Eine ausführliche Anleitung zur Nutzung von Webex haben die IT-Dienste unter https://uol.de/itdienste/services/video-und-webkonferenz bereitgestellt.
  • Die Bibliothek bleibt geöffnet.

Forschung

Der wissenschaftliche Betrieb kann auf Grundlage der bestehenden Hygienekonzepte weitergeführt werden. Präsenzbetrieb ist möglich. Soweit im Rahmen der Aufgabenerfüllung möglich, soll bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, bevorzugt Arbeiten im Homeoffice (Mobiles Arbeiten, Telearbeit) genutzt werden.

Verwaltung, Servicebereiche, Gremien

Der Betrieb von Verwaltung und Servicebereichen kann auf Grundlage der genehmigten Hygienekonzepte in Präsenz weitergeführt werden. Soweit im Rahmen der Aufgabenerfüllung möglich, soll bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, bevorzugt Arbeiten im Homeoffice (Mobiles Arbeiten, Telearbeit) genutzt werden.

Außerdem gilt:

  • Bei der Durchführung von Gremien- und Kommissionssitzungen in Präsenz wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben.
  • Bei Besetzungsverfahren für Beschäftigte sind Vorauswahl, Anhörung und Beratung einer Liste oder engeren Auswahl grundsätzlich in digitalen Formaten durchzuführen. Falls es zur Absicherung der Auswahlentscheidung erforderlich scheint, können ein bis drei Bewerber:innen der engeren Auswahl zu einer persönlichen Vorstellung eingeladen werden. Der Bedarf wird durch Mehrheitsbeschluss der Besetzungskommission festgestellt. Die Durchführung weiterer Elemente des Auswahlverfahrens in Präsenz bedarf der Genehmigung durch das Dezernat 1 - Personal/Organisation.

Schwangere und stillende Beschäftigte und Studierende

Ab dem 4. November 2020 besteht für Schwangere und stillende Beschäftigte und Studierende bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, ein grundsätzliches Betretungsverbot für den Campus der Universität. Ausgenommen ist für Studierende ein kurzeitiger Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag z. B. in der Bibliothek oder für Beschäftigte ein Aufenthalt von bis zu 60 Minuten pro Tag z. B. zur Abholung oder Abgabe von Akten oder ähnlichem. Weitergehende Ausnahmen vom grundsätzlichen Betretungsverbot sind nur in begründeten Fällen nach entsprechender Prüfung möglich. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, wird die Universität zeitnah informieren.

Externe Besucher und Gäste

Bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 30. November 2020, soll auf die Einladung und den Empfang von externen Besucher:innen sowie Gästen in Präsenz weitestgehend verzichtet werden. Es sind bevorzugt digitale Formate für Treffen zu nutzen.

Die Ausführung von Arbeitsaufträgen für die Universität in Präsenz ist möglich.

Außenbereich

Im Außenbereich auf dem Campus der Universität wird, wie bereits angekündigt, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes grundsätzlich vorgeschrieben. Die allgemein geltenden Abstandsregeln sind einzuhalten. Eine Ausnahme existiert u.a. für schwere körperliche Tätigkeiten (z. B. handwerkliche Tätigkeiten, Garten- oder Bauarbeiten, sportlichen Betätigungen, Aufbau bzw. Wartung von Forschungsinfrastruktur).

Außerdem gilt:

  • Soweit nicht aus dienstlichen Gründen oder aus Gründen von Studium und Lehre bzw. Forschung erforderlich, sind Zusammenkünfte im Außenbereich auf dem Campus der Universität (inklusiv des Botanischen Gartens am Philosophenweg) nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch in jedem Falle maximal mit zehn Personen gestattet.
  • Bereits mit Wirkung vom 2. November 2020 wurden aufgrund der geltenden Corona-Verordnung des Landes das Fitnessstudio und alle Angebote des Hochschulsports in Präsenz bis auf Weiteres geschlossen und eingestellt. Die Sportanlagen sind bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit gesperrt und nur für Lehr- und wissenschaftliche Veranstaltungen nutzbar.

Nach wie vor ist die Infektionslage an der Universität selbst unkritisch. Gleichwohl verfolgt das Präsidium weiterhin den Kurs, mittels präventiver Schutzmaßnahmen dafür zu sorgen, dass Gefahren für die Gesundheit ihrer Mitglieder, Angehörigen und Gäste bestmöglich reduziert werden.

Bitte beachten Sie die nun an der Universität geltenden Regelungen. Nur durch ihre gewissenhafte Einhaltung können wir während der Pandemie einen geordneten Universitätsbetrieb gewährleisten. Das Handeln jedes und jeder Einzelnen kann heute die Arbeits- und Lebensumstände aller beeinflussen. Halten Sie sich deshalb bitte auch im Privaten an die geltenden Verordnungen von Bund und Ländern.

Mit besten Grüßen

Das Präsidium

Aussetzung der Präsenzlehre ab 2. November

Aufgrund der Infektionsentwicklung in unserer Region und der Entscheidungen von Bund und Ländern in dieser Woche wird das Präsidium am kommenden Dienstag, 3. November, nach Tagung des Krisenstabs und einer Informationsrunde mit den Dekanen Maßnahmen beschließen, die das aktuelle Hybridsemester wieder einschränken.

Im Vorgriff auf den Beschluss teilen wir Ihnen mit, dass ab Montag, 2. November, die Präsenzlehre grundsätzlich und bis auf Weiteres ausgesetzt wird. Ausgenommen sind davon fachpraktische Veranstaltungen aus Naturwissenschaften, Kunst, Musik und Sport nach gültigen Hygienekonzepten. Zudem wird eine allgemeine Maskenpflicht auf dem gesamten Campus gelten.

Die Beschlüsse des Präsidiums am kommenden Dienstag werden genauere Informationen enthalten.

Die Infektionslage an der Universität selbst ist nach wie vor unkritisch. Die Universität sieht sich jedoch gehalten, präventive Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um Gefahren für die Gesundheit ihrer Mitglieder und Angehörigen abzuwenden.

Wir bitten Sie, die Entscheidungen von Bund und Ländern zu berücksichtigen und Ihre sozialen Kontakte für die Dauer dieser Beschränkungen bestmöglich zu reduzieren. Es kommt jetzt erneut darauf an, im Interesse der Gemeinschaft zu handeln.

Brief des Präsidenten zum Wintersemesterstart

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

wir sind in dieser Woche in ein Wintersemester gestartet, das wieder eine Premiere darstellt: ein "Hybridsemester" mit einer Kombination aus Online- und Präsenzlehre. Im vergangenen Sommersemester haben wir alle miteinander gelernt, dass digital und online gelehrt, gelernt und gearbeitet werden kann - wenn es uns auch einiges abverlangt. In dieser Hinsicht sind wir also bereits geübt. Neu ist die Kombination mit Präsenzveranstaltungen auf dem Campus. Damit diese Herausforderung gemeistert werden kann, sind erneut wir alle gefragt, einen Beitrag zu leisten.

Alle niedersächsischen Hochschulen - und so auch wir - wollen in den nächsten Monaten überall dort Präsenzveranstaltungen zulassen, wo es nötig und möglich ist. Unter den geltenden Hygieneregeln wird von unseren 16.000 Studierenden allerdings immer nur eine verhältnismäßig kleine Zahl gleichzeitig auf dem Campus sein können. Besonders wenn Sie zu unseren Erstsemestern gehören, ist es dabei natürlich richtig und wichtig, dass Sie Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen einmal persönlich treffen und die Universität als realen Ort kennenlernen können. Auch Sie als Lehrende - das zeigen unsere Umfragen - werden froh sein, Ihren Studierenden in kleinen Gruppen wieder zu begegnen und sich direkt mit ihnen austauschen zu können. Sie haben sich in den letzten Monaten mit großem Engagement auf die Mischformen der hybriden Lehre vorbereitet. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Für Sie als Beschäftigte in Verwaltung und Technik wird es weiterhin darum gehen, mit Augenmaß zu entscheiden, wer in welcher Regelmäßigkeit wieder den Arbeitsplatz an der Universität wahrnehmen kann. Ich bin sicher, dass sich im Gespräch mit Ihren Vorgesetzten gute und vor allem sichere Lösungen finden lassen. Vielleicht erfordert das an mancher Stelle noch ein wenig Geduld. Ich bitte Sie herzlich darum.

Eines bleibt leider weiterhin Gewissheit: Wir alle müssen wachsam sein - die steigenden Infektionszahlen im Nordwesten, in ganz Deutschland und weltweit sprechen eine deutliche Sprache. Wir haben für unseren Präsenzbetrieb auf dem Campus sehr gute Hygienekonzepte entwickelt - nach der bekannten Regel: A-H-A + L (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske + Lüftung). Die wirken aber nur, wenn sie eingehalten werden. Bitte halten Sie sich also daran und beachten Sie auch die weiteren Hinweise zum Thema Sicherheit, die Sie in der letzten Woche per E-Mail erhalten haben.

Wie wir alle wissen, hat der Anstieg der Infektionen in der Bevölkerung seinen Ursprung sehr häufig in zu engen Kontakten im Privatleben. Ich möchte daher an Sie appellieren, dass Sie sich weiter verantwortungsvoll verhalten. So schützen Sie sowohl sich selbst und Ihre Lieben als auch die Menschen, mit denen Sie an der Universität in Kontakt kommen. Mir ist vollkommen klar, dass es für Sie als Studierende eine besonders bittere Pille ist, auf das gemeinsame Feiern zu verzichten. Normalerweise gehört das zum Studierendenleben dazu - aber gerade jetzt sollten Sie es nicht tun.

Denn sollten wir in kürzerer Zeit eine größere Zahl von Infektionen in der Universität haben, werden wir den Zugang zum Campus erneut stark beschränken oder vollkommen schließen müssen. Das Semester würde dann rein digital fortgesetzt werden; die Beschäftigten müssten in noch größerer Zahl im Homeoffice arbeiten. Ich hoffe sehr, dass uns allen dieses Szenario erspart bleiben wird. Sie alle können durch verantwortungsvolles Handeln dazu beitragen.

Es sind schwierige Zeiten. Umso mehr wünsche ich Ihnen für die kommenden Monate alles Gute und Gesundheit, viel Freude und Erfolg bei Ihrer Arbeit und Ihnen, liebe Studierende, ein inspirierendes Studium.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Sonderbetrieb - Phase 2

Das Präsidium informiert über die getroffenen Grundsatzentscheidungen zum Sonderbetrieb - Phase 2 – der Universität Oldenburg.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Sommer ist vorbei, das Wintersemester steht vor der Tür. Ohne Zweifel haben wir angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie erneut eine Zeit vor uns, die uns einiges abverlangen wird. Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen haben wir als Präsidium in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, das Wintersemester bestmöglich vorzubereiten. Wir haben Erfahrungen ausgewertet, frühere Entscheidungen auf den Prüfstand gestellt und Konzepte weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und wie wir unseren universitären „Sonderbetrieb“ ausweiten können, um ein Stück mehr Normalität herzustellen und dabei gleichzeitig die Gesundheit aller bestmöglich zu schützen.

Grundsätzlich soll der „Sonderbetrieb – Phase 2“ für Beschäftigte und Studierende – unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen – so viel Präsenz wie möglich bieten. Alle Mitglieder und Angehörige der Universität Oldenburg sind dabei gefordert, verantwortungsvoll zu agieren und Infektionsrisiken aktiv zu vermeiden. Nur so können wir vermeiden, dass wir in der Universität eine Situation erzeugen, die erneute Einschränkungen erfordert.

Das Präsidium hat einen Handlungsrahmen abgesteckt und mit der Dekanin, den Dekanen und dem Krisenstab diskutiert. Wir möchten Sie heute über das Ergebnis informieren. Folgendes gilt ab sofort:

  • Mit Beginn der Orientierungswoche sind grundsätzlich alle Gebäude der Universität wieder geöffnet und zugänglich. Über Ausnahmen, die sich durch ein genehmigtes Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzept ergeben, informieren die betroffenen Bereiche gesondert.
     
  • Bei der Nutzung universitärer Räume, insbesondere der Veranstaltungsräume, haben Studium und Lehre Vorrang. Andere Veranstaltungen (z.B. Tagungen, Workshops, Messen, Ausstellungen, Absolventenfeiern) müssen außerhalb der Universität durchgeführt werden (sofern sie durch das Präsidium grundsätzlich gestattet sind; hierzu wird es gesonderte Entscheidungen geben). Veranstaltungen, für die Externe verantwortlich zeichnen, sollen weiterhin nicht auf dem Campus stattfinden.
     
  • Räume können nur genutzt werden, wenn sie entsprechend hergerichtet sind und die Hygiene- und Schutzmaßnahmenregeln befolgt werden (z.B. maximale Personenzahl, Abstände). Räume können auch für Besprechungen, Sitzungen, allgemeine Gesprächsrunden etc. genutzt werden. Für die Einhaltung der Hygiene- und Schutzregeln ist die/der verantwortliche Raumnutzer*in zuständig. Im Februar und März 2021 sind Veranstaltungsräume vorrangig für Prüfungen vorgesehen, die in Präsenz stattfinden müssen.
     
  • Gremiensitzungen, Kommissionssitzungen, Dienstbesprechungen u. ä. sind in Präsenz möglich. Auch hier müssen die Räumlichkeiten entsprechend hergerichtet und die Hygieneregeln eingehalten werden. Für die Dokumentation der anwesenden Personen ist die Sitzungsleitung verantwortlich.
     
  • Externe Personen (z. B. externe Dozierende, Teilnehmende von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, externe Nutzer*innen der Bibliothek) können universitäre Gebäude wieder betreten.
     
  • Alle Personen, die sich an der Universität Oldenburg aufhalten, sind verpflichtet, die geltenden Hygieneregeln gemäß den „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ einzuhalten.  
     
  • Das allgemeine Betretungsverbot für Schwangere und stillende Studierende und Beschäftigte wird aufgehoben. Für diesen Personenkreis gelten wieder die üblichen Prozesse zur Erstellung und Bewertung von Gefährdungsbeurteilungen.  
     
  • Die „Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen während des Zeitraums der Coronakrise“ vom 16.03.2020 bleibt in Kraft und bietet damit weiterhin die Möglichkeit von Mobiler Arbeit.
    Universitäre Arbeitsplätze können grundsätzlich auch in Präsenz genutzt werden, die erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen bedingen jedoch, dass nicht alle Arbeitsplätze in Präsenz besetzt werden können.  Für eine Rückkehr ist erforderlich, dass die Leitung der Organisationseinheit ein Konzept erstellt und dieses durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit prüfen und vom Präsidium genehmigen lässt. Auf dieser Grundlage kann die Leitung die Präsenzzeiten unter den Beschäftigten der Organisationseinheit auch aufteilen (bitte Hinweise des Personaldezernats vom 30. Juli 2020 zu den Themen „Sonderbetrieb und Ermessen“ sowie „Ermessensausübung und Risikogruppen“ beachten).

    Mobiles Arbeiten kann bei Bedarf von der Leitung der Organisationseinheit angeordnet werden. Das Beantragen von Telearbeit ist möglich. Für Beschäftigte, die nachgewiesen (beispielsweise durch Bestätigung des Betriebsarztes) zur Risikogruppe gehören, sind – unter Einbindung des Betriebsarztes – besondere Beurteilungen erforderlich und ggf. besondere Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen.
     
  • Die von den Leitungen der Organisationseinheiten erstellten Konzepte für Tätigkeiten im Sonderbetrieb müssen über die Stabsstelle Arbeitssicherheit dem Präsidium zur Freigabe vorgelegt werden. Bereits genehmigte Konzepte behalten ihre Gültigkeit. Bestehende Konzepte können bei Bedarf von den Leitungen der Organisationseinheiten an die Vorgaben zum erweiterten Sonderbetrieb – Phase 2 und den aktualisierten „Erläuterungen zum Sonderbetrieb“ angepasst werden.
     
  • Bei der Organisation des universitären Betriebs ist sicherzustellen, dass relevante Aufgabenbereiche nicht ausfallen.
     
  • Beachten Sie bitte, dass jederzeit die Situation eintreten kann, dass Teile oder die gesamte Universität wieder in einen präsenzreduzierten Sonderbetrieb oder in den Notbetrieb überführt werden müssen.
     
  • Um mit möglicherweise auftretenden Infektionen an der Universität umzugehen, wurde eine zentrale Meldestelle eingerichtet. Zudem greifen in einem solchen Fall präventive Schutzmaßnahmen. Darüber werden wir Sie in einer gesonderten E-Mail informieren.

Wir hoffen auf gute und sichere Monate, in denen wir an unserer Universität bestmöglich arbeiten und unseren Studierenden ein vielfältiges Studium bieten können. Bitte tragen Sie alle auch weiterhin Ihren Teil dazu bei.

Mit besten Grüßen im Namen des Präsidiums

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident
Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Brief des Präsidiums

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

das Sommersemester neigt sich seinem Ende entgegen - es wird ohne Zweifel in die Geschichte der Universität eingehen. Im März mussten wir aufgrund der Pandemie den Notbetrieb ausrufen, um die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Studierenden zu schützen. Das waren dramatische Tage.

Nicht minder aufregend war die Zeit, die dann folgte. Wir alle mussten uns mit Problemen und Fragen beschäftigen, die wir uns nicht hatten ausmalen können.

Jetzt sind wir vier Monate weiter, am Ende der offiziellen Lehrveranstaltungszeit eines sehr turbulenten Online-Semesters. Die Nachholklausuren aus dem Wintersemester sind geschrieben, derzeit laufen die Prüfungen und experimentelle/praktische Teile des Sommersemesters. Beeindruckt schauen wir als Präsidium auf die vielen guten Prüfungsleistungen und darauf, wie erfolgreich Sie, liebe Studierende, Ihr Studium auch unter diesen besonderen Bedingungen vorantreiben.

Jede und jeder Einzelne an unserer Universität hat dazu beigetragen, dass wir die vergangenen Monate gut überstanden und alle Herausforderungen gemeistert haben:

  • Wir haben uns zu Hause arbeitsfähig gemacht und uns auf das "Homeoffice" eingestellt - mit all seinen guten und schwierigen Seiten.
  • Wir haben unsere Arbeit, unsere Teams und uns selbst neu organisiert - auch wenn das oft nicht leicht war.
  • Wir haben unsere IT in sensationeller Geschwindigkeit ausgebaut - ohne das wäre nichts gegangen.
  • Wir haben uns auf das Lehren und Lernen in digitaler Form eingelassen - was für sehr viele von uns sicherlich die allergrößte Herausforderung war.
  • Wir haben Hygienekonzepte für das "Herauffahren" von Präsenz entwickelt, die Universität in den Sonderbetriebsmodus überführt, Einrichtungen wie beispielsweise die Bibliothek schrittweise wieder geöffnet und und und….

Ein erster Blick auf die aktuellen Umfragen unter Studierenden und Lehrenden zeigt erfreulicherweise, dass das Online-Semesters recht gut gelungen ist. Wer hätte das am Anfang gedacht? Das war nur zu schaffen, weil sehr, sehr viele Menschen in allen Bereichen mit vollem Einsatz dabei waren. Dafür danken wir als Präsidium Ihnen allen sehr!

Wie Sie wissen, laufen die Planungen für das Wintersemester bereits, dessen Lehrveranstaltungen am 19. Oktober beginnen. Sie beruhen auf vielen Gesprächen, unter anderem mit dem Senat, den Dekanaten, den Fachschaften und dem Personalrat. Die Eckpunkte haben wir in getrennten Schreiben veröffentlicht.

Die Universität Oldenburg versteht sich weiter als eine Präsenzuniversität - inzwischen aber als eine, die Erfahrungen, Ideen und Möglichkeiten für das digitale Lehren, Lernen und Arbeiten hat. Wir werden es brauchen in unserem "hybriden" Wintersemester mit Online- und Präsenzlehre.

Leider endet die Geschichte der Pandemie hier nicht. Wir stehen noch immer im Bann einer echten Naturkatastrophe, die unsere Gesundheit bedroht, unser soziales Leben einschränkt und oft große persönliche Sorgen bringt. Und gleichzeitig durften wir erfahren, wie viele Dinge wir auch in einer solchen Situation gut und verantwortungsvoll selbst in die Hand nehmen und gestalten können.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen eine erholsame und gesunde Sommerzeit.

Mit besten Grüßen

Ihre

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Jörg Stahlmann
Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen

Prof. Dr. Verena Pietzner
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales

Prof. Dr. Annett Thiele
Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung

Prof. Dr. Martin Fränzle
Vizepräsident für Forschung, Transfer und Digitalisierung

Brief des Präsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

der Sommer steht vor der Tür und man könnte den Eindruck haben, die Pandemie sei vorbei, die Gefahr gebannt. Doch so ist es leider nicht. Der Corona-Virus ist aus der Welt nicht verschwunden. Es gibt noch keinen wirksamen Impfstoff und kein wirksames Medikament.

Als Universität werden wir weiter umsichtig agieren, um unser aller Gesundheit bestmöglich zu schützen. So befinden wir uns nach wie vor in einem „Sonderbetrieb“, der uns Schritt für Schritt zurück zum normalen Uni-Alltag führen soll. Aus heutiger Sicht wird dieser Weg weitere Monate zu gehen sein, vielleicht sogar bis ins nächste Jahr.

Die aktuelle Situation möchte ich Ihnen hier schildern:

  • Seit dem 19. Mai ist wieder Forschung im Labor möglich, die Fakultäten hatten zuvor entsprechende Hygienekonzepte erarbeitet. Auch Bürotätigkeiten im Bereich Studium, Lehre und Forschung sind nach und nach wieder vor Ort möglich.
  • Für Bürotätigkeiten im Verwaltungs- und Servicebereich werden Hygienekonzepte erstellt. Hier gilt aber bis auf Weiteres, dass so wenige Personen wie möglich und nur so viele wie nötig vor Ort arbeiten sollen.
  • Die Bibliothek ist mit Einschränkungen wieder geöffnet, die Services für Studium und Forschung werden weiter ausgebaut.
  • Wir haben den Rahmen abgesteckt, um Lehrveranstaltungen mit praktischen Anteilen wieder stattfinden zu lassen. Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen.
  • Es wurden auch Möglichkeiten geschaffen, Prüfungen in Präsenz durchzuführen. Zunächst werden die Prüfungen des Wintersemesters nachgeholt, die durch die Schließung der Universität nicht mehr stattfinden konnten. Ab Mitte Juli sollen die Prüfungen des Sommersemesters folgen. Das Hörsaalzentrum (A14) wird als zentrales Prüfungsgebäude fungieren. Es steht allen Fakultäten zur Verfügung.
  • Grundsätzlich sollen allerdings Prüfungen in Präsenz nur dann stattfinden, wenn alternative Prüfungsformen tatsächlich nicht praktikabel sind.
  • Wenn Sie, liebe Studierende, mit Blick auf Ihre Prüfungen unsicher sind oder Fragen haben, wenden sich bitte direkt an Ihre Lehrenden oder an das Studiendekanat Ihrer Fakultät.

Die Universität hat erheblich in digitale Infrastruktur investiert und wir alle haben in den vergangenen Monaten viel Neues gelernt. Dass Online-Lehren und -Lernen in diesem Umfang möglich ist, hat uns überrascht. Das war nicht selbstverständlich und es konnte nur gelingen, weil die Lehrenden und Studierenden bereit waren, sich mit sehr großem Bemühen zu engagieren. Dafür danke ich Ihnen allen sehr herzlich.

Jetzt denken wir wohl alle bereits an das kommende Wintersemester. Es wird voraussichtlich ein Semester werden, das durch digitale Lehr- und Lernformate überwiegend geprägt, aber von Anfang an durch Präsenzformen ergänzt sein wird – ein „Hybridsemester“. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um auch unseren Erstsemestern in den ersten Wochen ihres Universitätslebens möglichst viel Zugang zu Präsenzveranstaltungen auf dem Campus anzubieten. Das Präsidium wird gemeinsam mit den Fakultäten die nächsten Wochen nutzen, um das Wintersemester bestmöglich zu gestalten. Die Erfahrungen der letzten Monate werden die Basis dafür bilden.

Bei allem Engagement und aller Kreativität werden wir im Laufe des Jahres noch auf manches verzichten müssen, was unsere Universität normalerweise ausmacht. Wissenschaftliche Kongresse, Tagungen, Workshops und öffentlichen Foren für die Begegnung von Wissenschaft und Gesellschaft werden nicht oder nur in stark verändertem Rahmen möglich sein. Das schmerzt. Der Hochschulinformationstag wird in diesem Jahr in digitaler Form stattfinden. Die Vorlesungen der KinderUniversität im September müssen leider ausfallen. Die Eröffnung des Akademischen Jahres kann im Oktober nicht wie gewohnt stattfinden. Es war geplant, in diesem Rahmen die 40-jährige Kooperation mit der Universität Groningen zu feiern. Dies wird nun in anderer Form noch in diesem Jahr geschehen.

Sicher sind nicht alle von Ihnen in jeder Hinsicht mit den Lösungen zufrieden, die das Präsidium gemeinsam mit den Fakultäten für die Corona-Zeit erarbeitet hat. Das ist uns bewusst. Wir hatten und haben jedoch die Aufgabe, die Universität durch unbekanntes Terrain zu führen und immer wieder mit Überraschungen umzugehen, die sich an der nächsten Wegbiegung zeigen. Perfekte Lösungen sind in Krisenzeiten leider nur schwer zu erreichen.

Es ist die unangenehme Wahrheit, dass die Pandemie uns weiter Fesseln anlegen und vermutlich noch weitere Herausforderungen für unsere Universität mit sich bringen wird. Wir sehnen alle den Tag herbei, an dem wir die „Corona-Zeit“ sicher hinter uns wissen. Dieser Tag ist leider nicht heute und auch nicht morgen. Bitte halten Sie weiter durch. Wir bauen auf Ihr Verständnis und hoffen auf Ihr Vertrauen.

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Brief des Präsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

schon in der letzten Woche haben wir Sie darüber informiert, welche Schritte das Präsidium plant, um den Universitätsbetrieb stufenweise auszuweiten (vom Notbetrieb in den Sonderbetrieb). Diese Bewegung hin zu einem reduzierten Präsenzbetrieb wird gerahmt durch die Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Seit deren Bekanntmachung am gestrigen Mittwoch ist nun klar, dass die folgenden ersten Maßnahmen an der Universität umgesetzt werden können:

  • Forschungsaktivitäten im Labor und im Freien (z.B. Freilandexperimente) sind unter besonderen organisatorischen Bedingungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder möglich. Dies schließt auch Arbeitsplätze und -bereiche ein, die für den Forschungsbetrieb zwingend erforderlich sind. Voraussetzung: Genehmigte Konzepte hinsichtlich Organisation, Einhaltung der hygienischen Bedingungen und Umsetzung von Schutzmaßnahmen auf Basis der besonderen Gefährdungsbeurteilung. Die Konzepte werden von den Leitungen der Organisationseinheiten erstellt, anschließend von der Stabsstelle Arbeitssicherheit geprüft und vom Präsidium freigegeben. Der Prozess ist den Fakultäten bereits seit der vergangenen Woche bekannt. 
     
  • Auch alle anderen Organisationseinheiten werden jetzt aufgefordert, sich auf die stufenweise Ausweitung des Universitätsbetriebs vorzubereiten. Dazu bedarf es ebenfalls der genannten Konzepte, die von den Leitungen erstellt und der Stabsstelle Arbeitssicherheit zur Prüfung vorgelegt werden müssen.

Nach wie vor hat der Gesundheitsschutz der Mitglieder und Angehörigen der Universität höchste Priorität. Das Präsidium plant daher, den Betrieb auf dem Campus erst nach und nach und mit Augenmaß wieder zuzulassen.

Ich bitte um Verständnis für dieses behutsame, schrittweise Vorgehen. Nur so lässt sich ein unkontrollierbarer Rückstrom in die universitären Einrichtungen vermeiden, der die Gesundheit aller gefährden könnte. Beschäftigte, deren Tätigkeit aus dem Homeoffice heraus erfolgen kann, müssen sich deshalb in der Mehrheit darauf einstellen, noch eine Weile lang von zu Hause aus zu arbeiten.

Das gilt auch für die Studierenden. Das Präsidium hat es bereits mehrfach angekündigt: Für das Sommersemester 2020 ist ein regulärer Präsenzstudienbetrieb auf dem Campus nicht möglich. Doch auch mit Blick auf die Lehre sind weitere Maßnahmen geplant:

  • Für die Durchführung vonExperimentier- und anderen Praxisanteilen von Studiengängen sollen von den Fakultäten ebenfalls Hygienekonzepte erarbeitet werden, die eine Teilnahme vor Ort – in kleineren Gruppen – zulassen.
     
  • Auch Lösungen fürPräsenzprüfungenund Klausuren sind bereits in Arbeit.

Die Vorbereitung von Praxisanteilen und Prüfungen ist für unsere Lehrenden erneut herausfordernd. Für Ihr anhaltendes Engagement möchte ich Ihnen, liebe Lehrende, herzlich danken. Sie, liebe Studierende, möchte ich indessen auch weiterhin um ein wenig Geduld bitten. Die bisherige Lehrpraxis umzubauen, braucht Zeit.

Der Umgang mit der Pandemie und das schrittweise Hochfahren des Universitätsbetriebs auf dem Campus verlangt von der Universitätsleitung, den Fakultäten und den übrigen Organisationseinheiten umsichtige Planung. Wir sind schon ein gutes Stück weit gekommen. Mittlerweile ist Licht am Ende des Tunnels!

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Brief des Präsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

Sie alle verfolgen die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen, die Bund und Länder ergreifen. Auch wir als Universität sind gefordert, weiterhin verantwortlich mit der Situation umzugehen. Das Präsidium hat sich dazu eingehend beraten, und ich möchte Sie über die aktuellen Beschlüsse informieren. Bitte betrachten Sie dies als erste Information, in der kommenden Woche werden weitere folgen.

Die seit dem 20. März geltenden Regeln werden bis Sonntag, 3. Mai 2020, fortgeschrieben.
Damit sind auch weiterhin der Campus und sämtliche Gebäude der Universität grundsätzlich gesperrt und sollen möglichst nicht betreten werden.

Die Lehrveranstaltungen beginnen - wie bereits vielerorts kommuniziert - am kommenden Montag, 20. April, mit reinen Online-Lehr- und Lernformaten. Bitte gehen Sie weiterhin davon aus, dass wir auch im Verlauf des Sommersemesters nicht zur gewohnten Präsenzlehre zurückkehren können.

Gleichwohl planen wir für den Betrieb auf dem Campus ab Montag, 4. Mai, erste umsichtige Lockerungen der bisherigen Regelungen.
Dies kann beispielsweise Forschungsarbeiten im Labor, die Nutzung der Bibliothek oder des eigenen Arbeitsplatzes betreffen. Erste Priorität hat dabei natürlich der Schutz der Gesundheit. Ein stufenweises Ausweiten des Universitätsbetriebs setzt voraus, dass es besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen gibt, die auch eingehalten werden.

Eine solche schrittweise Öffnung der Gebäude stellt uns als Universität erneut vor besondere Herausforderungen. Es sind viele Detailfragen zu klären. Nur mit Ihrer Unterstützung kann es gelingen, für die einzelnen Einrichtungen Konzepte und deren konkrete Umsetzung zu planen und zu realisieren.

Festhalten kann man bei all dem sicherlich, dass die Coronavirus-Pandemie unser Leben auch weiterhin stark beeinflussen wird - im Privaten ebenso wie im Beruflichen. Trotz der ersten Lockerungen werden wir unseren Kernaufgaben als Universität - Lehre und Forschung - in absehbarer Zeit nicht in gewohnter Weise nachkommen können. Aber wir tun alles dafür, innerhalb der durch die Pandemie gesteckten Grenzen bestmöglich zu agieren.

Sie, unsere Lehrenden, waren und sind sehr engagiert dabei, ihre Lehrangebote in Online-Formate zu übersetzen. Davor habe ich großen Respekt. Bitte haben Sie, liebe Studierende, Verständnis, falls es anfänglich noch etwas haken sollte. Ihre Lehrenden und auch Sie müssen sich erst umstellen, ein konstruktives Miteinander wird dabei sicher allen guttun. Bedanken möchte ich mich bei all denjenigen, die mit großem Einsatz in den letzten Wochen neue Lösungen für die Lehre geschaffen haben - explizit auch bei den universitären IT-Diensten, deren Arbeit zurzeit wichtiger ist denn je.

Trotz der starken Einschränkungen treiben Sie, unsere Forschenden, Ihre Arbeiten bestmöglich voran. Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fakultäten, der zentralen Verwaltung und in den zentralen Einrichtungen, sorgen gemeinsam dafür, das unverzichtbare Räderwerk der Universität funktionsfähig zu halten.

Besonders wichtig ist mir auch dies: Verträge zur Durchführung von Forschungsprojekten können nach entsprechender Prüfung verlängert werden. Promovierende, deren Gehalt aus universitären Mitteln bezahlt wird, können mit einer Verlängerung ihrer Verträge rechnen. Und auch die Fördereinrichtungen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union sind gleichermaßen dabei, angemessene Lösungen für die Verlängerung von Drittmitteln zu finden.

Es sind schwierige Zeiten. Bitte achten Sie auf Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen, indem Sie Hygienemaßnahmen weiterhin ernstnehmen und Abstand halten. Jeder und jede Einzelne trägt Mitverantwortung für den weiteren Verlauf der Pandemie. Ich wünsche mir, dass wir als Mitglieder und Angehörige der Carl von Ossietzky Universität unseren Beitrag zum Gemeinwohl leisten.

Mit den besten Wünschen
Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

Haben Sie Fragen, Rückmeldungen oder Informationsbedarf zum Online-Lehren und -Lernen?

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Lehrende:
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Brief des Präsidenten

Liebe Mitglieder und Angehörige der Universität Oldenburg,

noch vor wenigen Wochen haben sich die meisten von uns vermutlich nicht vorstellen können, wie sehr die neuartige Infektion durch das Coronavirus unser Leben und das unserer Nächsten beeinflussen wird. Heute wissen wir, wie ernst die Lage ist, auch wenn sich alles immer noch unwirklich anfühlt: Die Infektionswelle wird alle Teile Deutschlands und damit auch Mitglieder und Angehörige unserer Universität erfassen. Es ist auch klar, dass es zurzeit nur eine Möglichkeit gibt, das Weiterspringen des Virus zu behindern: Wir alle müssen unsere zwischenmenschlichen Kontakte soweit wie möglich reduzieren – so schwer es uns auch fällt.

Als Universität haben wir als erstes die Präsenzlehre ausgesetzt, um den unmittelbaren Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden auf dem Campus zu vermeiden. Das ist eine einschneidende Maßnahme für alle Beteiligten und führt natürlich zu großer Unsicherheit. 

Heute wird nun auch die Forschungsarbeit unterbrochen und die Verwaltung der Universität auf dem Campus auf das notwendige Minimum heruntergefahren. Auch das sind schmerzhafte Einschnitte in das Leben unserer Universität.

Über das Arbeiten zu Hause versuchen wir, weiter unsere Aufgaben zu erfüllen und zu bewältigen. Dazu gehört das Bemühen, Ihnen, unseren Studierenden, baldmöglichst viele Online-Lehrangebote machen zu können. In der Forschung kann in großen Teilen auch zu Hause noch hervorragende wissenschaftliche Arbeit geleistet werden. Am stärksten eingeschränkt sind natürlich die experimentellen Fächer, die ihre Labormöglichkeiten jetzt nicht nutzen können. Das ist bitter.

Einen solch einschneidenden und so plötzlichen Eingriff in unser vertrautes akademisches Leben hat keiner von uns jemals erlebt. In der aktuellen Dramatik verblassen jetzt viele Detailfragen, die uns ansonsten im akademischen Leben so regelmäßig beschäftigen.

Als ausgebildeter Arzt habe ich großes Vertrauen in die Gesundheitsversorgung in Oldenburg und im ganzen Land. Ich freue mich sehr, dass bereits jetzt junge Ärztinnen und Ärzte, die wir in Oldenburg ausgebildet haben, tatkräftig dazu beitragen.

Für Sie als Beschäftige der Universität bringen die jetzt getroffenen Maßnahmen viele Herausforderungen mit sich – nicht zuletzt auch deshalb, weil Krippen, Kitas und Schulen geschlossen sind und viele von Ihnen die Versorgung und Betreuung der Kinder neu organisieren müssen. Bisher haben wir noch nicht auf alle Fragen, die Sie beschäftigen, eine Antwort, auch wenn seit Wochen sehr viele Kolleginnen und Kollegen mit Hochdruck daran arbeiten. Eines bitte ich Sie aber zu bedenken: Als Angehörige des öffentlichen Dienstes haben wir alle gegenüber großen Teilen der Gesellschaft ein großes Privileg. Unsere Arbeitsplätze und die fortlaufende Bezahlung sind garantiert. Zeigen Sie bitte menschliche und praktische Solidarität mit denjenigen in unserer Gesellschaft, die in einer weniger glücklichen Lage sind.

Für Sie, unsere Studierenden, sind die derzeitigen Einschränkungen gravierend – sowohl was Ihr Studium als auch was beispielsweise die Finanzierung Ihres Lebensunterhalts angeht, wenn Nebenjobs wegfallen. Sie können sich sicher sein, dass wir alles tun, was in unserer Macht steht, um Ihnen auch unter diesen besonderen Bedingungen ein bestmögliches Studium zu bieten. Das verspreche ich Ihnen. Gleichzeitig bitte ich Sie um Verständnis und Geduld, wenn Dinge noch nicht so schnell oder gut funktionieren, wie wir alle es uns wünschen. Wir arbeiten daran.

Ich wünsche uns allen, dass wir möglichst gut durch diese schwierige Zeit hindurchkommen. Das Präsidium tut das Seine. Bitte helfen Sie alle mit!

Ihr
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper
Präsident

(15.09.2021)