Allgemeine Verhaltensregeln

Was gilt aktuell grundsätzlich in universitären Gebäuden oder Räumlichkeiten und auf universitären Flächen?

Personen, die sich in universitären Gebäuden oder Räumlichkeiten und auf universitären Flächen aufhalten, sind grundsätzlich gehalten, sich eigenverantwortlich derart zu verhalten, dass eine Ansteckungsgefahr minimiert wird.

  • In allen universitären Gebäuden und Räumlichkeiten herrscht ein grundsätzliches Maskengebot. Für Beschäftigte gibt es weiterführende Regeln zur Situation am Arbeitsplatz.
  • In allen universitären Gebäuden und Räumlichkeiten herrscht ein grundsätzliches Abstandsgebot.
  • Auf universitären Flächen im Freien herrscht ein grundsätzliches Gebot, die Bildung von Menschenansammlungen, die eine Einhaltung des Abstandsgebots verhindern, zu vermeiden.

Bedeutet ein grundsätzliches Maskengebot eine Verschärfung bisheriger Regelungen? Gilt das Maskengebot auch für Beschäftigte in ihren Büros?

Nein, es handelt sich um eine Weiterführung der bestehenden Regeln, jedoch mit der Möglichkeit, bei gemeinsamer Absprache in kleineren Gruppen (nicht jedoch bei Lehrveranstaltungen) unter Wahrung der weiteren Regeln (Hygiene, Abstand, Lüften) auch auf Masken zu verzichten.

Welche grundsätzlichen Regeln gelten für die Nutzung von Veranstaltungs-, Sitzungs- und Besprechungsräumen der Universität?

Die Veranstaltungs-, Sitzungs- und Besprechungsräume der Universität stehen für Präsenzveranstaltungen zur Verfügung. Eine gesonderte Beantragung von Präsenzveranstaltungen und eine Einzelfallprüfung ist im Regelfall (d. h. bei regulären Veranstaltungen im Rahmen von Studium und Lehre oder bei dienstlichen Treffen in Räumlichkeiten der Universität) nicht mehr nötig.

Zum Schutz der Nutzenden sind die Nutzungsmöglichkeiten für das Wintersemester 2021/2022 allerdings eingeschränkt:

  • Für Präsenzveranstaltungen (nicht Lehrveranstaltungen) in universitären Gebäuden und Räumlichkeiten gilt eine maximale Teilnehmendenzahl von insgesamt 200 Personen.
  • Lehr- und Prüfungsveranstaltungen in universitären Gebäuden und Räumlichkeiten mit bis zu 100 Teilnehmenden können in Präsenz stattfinden. Die maximale Belegung richtet sich nach der ausgewiesenen Raumkapazität.

In allen Veranstaltungs-, Sitzungs- und Besprechungsräumen herrscht ein grundsätzliches Maskengebot.

Was bedeutet die 3G-Regel?

Nach § 8 Niedersächsische Corona-Verordnung in der Fassung vom 24. August 2021 ist der Zugang zu Veranstaltungen, Sitzungen und Zusammenkünften nach Feststellung einer Warnstufe gemäß § 3 Niedersächsische Corona-Verordnung auf Personen zu beschränken, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind (3G-Regel). Eine solche Zugangsbeschränkung hat gleichermaßen zu erfolgen, wenn durch Allgemeinverfügung der Kommune festgestellt worden ist, dass der Leitindikator „Neuinfizierte“ gemäß § 2 (3) Niedersächsische Corona-Verordnung mehr als 50 beträgt. Unter diesen Bedingungen ist der Zugang jedoch weiterhin zulässig. Eine vollständige Schließung („Lockdown“) ist insofern nicht mehr vorgesehen.

Gilt die 3G-Regel auch an der Universität Oldenburg?

Die Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung gelten auch für die Hochschulen des Landes und damit für die Universität Oldenburg. Eine Zugangsbeschränkung auf Personen, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind, gilt daher nach Feststellung einer Warnstufe oder nach Allgemeinverfügung der Kommune insbesondere für Lehrveranstaltungen, kann aber auch für andere Veranstaltungen, Sitzungen und Zusammenkünfte an der Universität gelten – jeweils, sofern diese mit mehr als 25 Teilnehmenden stattfinden.

Die Universität ist im Rahmen der Zugangsbeschränkung dann verpflichtet, den Nachweis über Impfung, Genesung oder negatives Testergebnis aktiv zu kontrollieren.

Wie wird die 3G-Regel konkret auf dem Campus umgesetzt?

Für die Universität gilt vorrangig ein raumbezogenes 3G-Konzept, nach dem Räume, in denen 3G-relevante Veranstaltungen durchgeführt werden können, entsprechend ausgewiesen sind. Hierbei handelt es sich um die Räume, die für mehr als 25 Teilnehmende ausgestattet und zugelassen sind. Nur in solchen Räumen würden Zugangsbeschränkungen wirksam werden. Näheres ist den Regeln zur Raumnutzung zu entnehmen.

Um die Einhaltung der Zugangsbeschränkung zu gewährleisten, richtet die Universität zentrale 3G-Anmeldestellen ein, um Studierenden, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind, den Zugang zu 3G-zugangsbeschränkten Bereichen zu ermöglichen. Durch den Nachweis einer Impfung oder Genesung wird ein digitaler Vermerk über die Zugangserlaubnis erzeugt. Durch den Nachweis über ein negatives Testergebnis wird ebenfalls ein digitaler Vermerk über die Zugangserlaubnis erzeugt.

Was geschieht, wenn ich ohne Nachweis an einer 3G-zugangsbeschränkten Veranstaltung, die keine Lehr- oder Prüfungsveranstaltung ist, teilnehme?

Ohne Nachweis wird Personen die Teilnahme an einer 3G-zugangsbeschränkten Veranstaltung, Sitzung oder Zusammenkunft verboten. Personen, die gegen dieses Verbot verstoßen, werden für die Dauer der Veranstaltung des Veranstaltungsraumes verwiesen. Ein Verstoß gegen das vorgenannte Verbot stellt zudem eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 22 Niedersächsische Corona-Verordnung dar. Die Universität behält sich für den Einzelfall weitergehende Maßnahmen, insbesondere den Erlass eines Hausverbots und/oder personal-/dienstrechtliche Maßnahmen, ausdrücklich vor.

Was gilt generell für das Fitnessstudio, das Schwimmbad, Saunen und ähnliche Einrichtungen der Universität sowie für geschlossene Räume des Botanischen Gartens?

Analoge Vorgaben gemäß § 8 Niedersächsische Corona-Verordnung gelten für die Nutzung von Sportanlagen in geschlossenen Räumen, vom Fitnessstudio, des Schwimmbads, des Saunabereichs und ähnlichen Einrichtungen. Sie gelten außerdem für Externe beim Zugang zu geschlossenen Räumen des Botanischen Gartens.

Der Nachweis über Impfung, Genesung oder negatives Testergebnis ist hier vor Nutzung bzw. Zugang von den jeweils Verantwortlichen oder beauftragten Personen aktiv zu kontrollieren.

Maskenpflicht und Bezug medizinischer Masken

Das Präsidium hat eine Verschärfung der bereits bestehenden allgemeinen Maskenpflicht dahingehend beschlossen, dass ab 01.02.2021 bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis zum 30.09.2021, in allen Gebäuden und Räumen, mit Ausnahme von einzeln genutzten Räumen, der Universität verpflichtend das Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken, medizinische Gesichtsmasken) anstelle von einfachen Varianten des Mund-Nasen-Schutz vorgegeben wird.

Bedingt durch die aktuellen Vorschriften sind jedoch unterschiedliche Masken in unterschiedlichen Bereichen vorgeschrieben:

Bereich

Zu tragende Maske

Außenbereich auf dem Campus

Keine Maske notwendig

Alle Verkehrsflächen in allen Gebäuden und Anmietungen der Universität

Medizinische Maske

Lehrveranstaltungen/Prüfungen in Präsenz

Medizinische Maske

Besprechungen, Zusammenkünften, Sitzungen (z.B. Gremiensitzungen und Kommissionssitzungen)

Medizinische Maske

Zum Essen oder Trinken ist es selbstverständlich möglich, die Maske kurzzeitig abzunehmen. Hier ist auf ausreichenden Abstand zu anderen Personen zu achten.

FFP2 Masken an der Universität

Das Tragen von FFP2 Masken zum Infektionsschutz vor Corona ist an der Universität nicht vorgesehen. FFP2 Masken sind ein Atemschutzgerät der Klasse 1 und somit gelten hier besondere Vorschriften hinsichtlich des Einsatzes, der Verwendungszwecke und der Tragedauer. Vorgeschrieben ist eine maximale Tragedauer von 75min mit einer anschließenden Mindestpausendauer von 30min.
Daher kann die Nutzung von FFP2-Masken als ständig zu tragender Infektionsschutz im Rah-
men der Corona-Pandemie an der Universität nicht umgesetzt werden.

Sollte eine andere Gefährdung das Tragen einer FFP2 Maske erfordern, so ist dies wie gewohnt
durch eine Gefährdungsbeurteilung zu prüfen. Nur in diesem Falle ersetzt die dabei verpflichtende FFP2 Maske die medizinische Maske.

Im § 11 Abs. 5 Nr. 7 MuSchG ist geregelt, dass der Arbeitgeber eine schwangere Frau keine Tätigkeiten ausüben lassen darf, bei denen eine Schutzausrüstung (wie z.B. eine FFP-Maske) getragen werden muss, die eine Belastung darstellt.

Maskenpflicht in Fahrzeugen

Laut der niedersächsischen Corona Verordnung besteht weiterhin eine Maskenpflicht auch innerhalb von Fahrzeugen. Diese gilt für Personen aus unterschiedlichen Haushalten sowohl bei privaten wie auch bei beruflichen Fahrten.
Der Fahrer des Fahrzeuges ist grundsätzlich von dieser Pflicht ausgenommen
Achtung: In den Allgemeinverfügungen der Landkreise/Städte/Kommunen kann die Maskenpflicht
auch auf den Fahrer ausgeweitet werden.

Befreiung von der Maskenpflicht

Grundsätzlich gibt es derzeit an der UOL keine Befreiung von der Maskenpflicht.
Mögliche Ausnahmen gelten ausschließlich für Angehörige der Universität (Beschäftigte, Studierende u.ä.) für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung, das Tragen einer medizinischen Maske nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können.

Beschäftigte wenden sich zur Feststellung der individuellen Voraussetzung/Möglichkeiten an das Dezernat 1 und Studierende entsprechend an das Dezernat 3.

Bezug medizinischer Masken

Medizinischen Masken werden für Mitglieder der Universität Oldenburg (d.h. anwesende Beschäftigte und Studierende) anlass- und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt.

Studierenden erhalten die medizinische Masken für verpflichtende Prüfungen / Lehrveranstaltungen in Präsenz durch die Verantwortlichen.

Kosten: Die Abrechnung erfolgt über eine zentrale Finanzstelle. Der AG/OE entstehen keine Kosten.

Versand: Ein Versand per Hauspost ist möglich, kann aber ggf. länger dauern. In diesem Fall bitte den ausgefüllten, unterschriebenen Ausgabeschein unter Angabe Ihrer Raumnummer mailen an:

Abholung: Abholung im Laborversorgungslager der BI, Campus Wechloy:
Raum W3 0-135 (Ebene 0, Erdgeschoss)
Öffnungszeiten/Abholzeiten
Mo - Fr: 9.30 - 12.00 Uhr, Mo - Do: 14.00 - 15.00 Uhr
Vor Feiertagen am Nachmittag keine Öffnung

Maskenausgabeschein herunterladen

Wonach werden Kontaktpersonen unterschieden?

Das Robert Koch Institut hat eine Übersicht veröffentlicht:

Definition zur Unterscheidung von Kontaktpersonen

Weitere Informationen hierzu können Sie bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt erfragen.

Wer ordnet Quarantänemaßnahmen an?

Anordnung und Organisation einer Quarantäne erfolgen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die örtlich zuständigen Landesgesundheitsbehörden (z.B. das zuständige Gesundheitsamt).

Wie sollen sich Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf verhalten (z.B. bei vorliegenden Grunderkrankungen, unterdrücktem Immunsystem, etc.)?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion. Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.

Erkrankte sollten rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmen und sich beraten lassen.

Kontaktstellen für betroffene Personen an der Universität:
Beschäftigte: Beschäftigte sollen die jeweiligen Vorgesetzten informieren oder sich an das Dezernat 1 - Personal/Organisation wenden. In Abstimmung mit dem Betriebsarzt können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Beschäftigten gefunden werden.

Studierende:  Studierende wenden sich an das Dezernat 3 - Studentische und akademische Angelegenheiten. In Abstimmung mit den betroffenen Fakultäten können hier ggf. individuelle Lösungen für die betroffenen Studierenden gefunden werden.

Wie sollen sich Corona-positiv getestete Personen und Kontaktpersonen verhalten? Gibt es eine zentrale Meldestelle an der Universität?

Corona-positiv getestete Personen, Kontaktpersonen verhalten sich bitte, wie folgend:

  • Bei Corona-positivem Testergebnis oder bei behördlich angeordneter Quarantäne soll bitte so schnell wie möglich eine freiwillige Meldung per Online-Kontaktformular, oder nachrangig unter der Rufnummer der Coronameldung 0441/798-5000 vorgenommen werden.
     
  • Personen welche sich nicht in einer behördlich angeordneten Quarantäne befinden helfen durch ihre vorsorgliche solidarische Abwesenheit mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

Die hier beschriebene Vorgehensweise stellt eine präventive Schutzmaßnahme der Universität Oldenburg dar und ersetzt nicht die Anordnungen des Gesundheitsamts.

Was ist bei auftretenden Infektionen an der Universität zu berücksichtigen?

Bitte halten Sie sich grundsätzlich an die an der Universität gültigen Abstands- und Hygieneregeln.

Sollte es zu einer Infektion kommen, bitten wir Sie die Universität darüber zu informieren. Die zentralen Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter "Wie sollen sich Corona-positive getestete Personen und Kontaktpersonen verhalten? "

Sollten Sie sich krank fühlen und Symptome einer Corona-Infektion zeigen gehen Sie bitte wie unter "Ich fühle mich krank und zeige Symptome einer Corona-Infektion. Was muss ich tun?"  beschrieben vor.

Welche Maßnahmen werden im Falle auftretender Corona-Infektionen an der Universität ergriffen?

Für diese Fälle hat die Universität ein Verfahren entwickelt, welches in dem Dokument "Nachverfolgung von Infektionsketten" erklärt wird. Sie finden es im Kapitel Dateien zum Herunterladen.

Ich fühle mich krank und zeige Symptome einer Corona-Infektion. Was muss ich tun?

Kommen Sie nicht in die Universität, sondern melden Sie sich zur weiteren Abklärung zunächst telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis. Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Stadt Oldenburg wenden:  Telefon: 116 117 (bundesweit)

Weiterhin gilt, wie für jede andere spontane Abwesenheit auch:

  • Beschäftigte: Informieren Sie bitte telefonisch oder per Mail Ihre/n Vorgesetzte*n.
     
  • Studierende: Informieren Sie bitte telefonisch oder per Mail den InfoService des Dezernats 3

Sollte sich bei Ihnen ein Verdachtsfall oder ein positives Infektionsergebnis mit dem Corona-Virus herausstellen, nutzen Sie bitte die Meldemöglichkeien mit dem Kontaktformular.

(21.09.2021)