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Leiter der Studien-AG Informatik

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Sauer

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"IT in Business" - Helden gesucht

Staufenbiel-Karriereratgeber, 2017

Berufsbild Informatik

Die aktuellen Nachrichten auf der Seite "Infos zu Berufsaussichten" zeigen, dass (Wirtschafts-)InformatikerInnen weiterhin sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Was aber tun Informatikerinnen und Informatiker im Beruf?

Informatikerinnen und Informatiker im Beruf

arbeiten im Team

Aktuelle IT-Lösungen können nicht von einer einzigen Person "im stillen Kämmerlein" entwickelt werden - die folgenden Aufgabenbereiche zeigen, dass Kommunikation und Teamfähigkeit in vielen der Berufsbilder eine wichtige Rolle spielen, beispielsweise bei der Kommunikation zwischen Informatikern und Kunden in der Kundenberatung und -betreuung  oder bei der gemeinsamen Entwicklung eines Produktes von der Ermittlung der Anforderungen bis hin zur Auslieferung an den Kunden. Wichtig ist dabei auch, dass die Informatiker in der Lage sind, interdisziplinär zu arbeiten, d.h. mit Fachleuten aus Elektrotechnik, Physik, Psychologie, Medizin, Wirtschaft,... zusammen zu arbeiten.

arbeiten sich in Probleme ein und beraten Kunden

Damit eine gute Softwarelösung entworfen werden kann, muss man die Probleme des Kunden zunächst einmal gut verstehen und analysieren.
IT-Berater
arbeiten sich beim Kunden in dessen Anforderungen ein und unterstützen ihn bei der Suche nach einer angemessenen IT-Struktur. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Kunden und Software-Entwickler und sorgen dafür, dass eine auf den Kunden zugeschnittene Lösung entworfen wird.

entwerfen Lösungen für Probleme

Wenn die Anforderungen eines Kunden bekannt (und wohlverstanden) sind, gibt es unterschiedliche Wege, diese in  Softwarelösungen umzusetzen. Bevor die eigentliche Programmierung beginnt, muss beim Softwaredesign zunächst einmal gründlich überdacht werden, wie die Software generell aufgebaut sein soll, damit sie nicht nur die funktionalen Anforderungen, sondern auch sogenannte nichtfunktionale Anforderungen erfüllt. Auch die Frage, welche Hardware am besten geeignet ist, muss geklärt werden. Nichtfunktionalen Anforderungen können beispielsweise darin bestehen, dass die Lösungen bei künftigen Anforderungen leicht erweiterbar oder anpassbar sein muss. Häufig muss beim Entwurf einer Softwarelösung auch beachtet werden, dass der Kunde bereits Softwaresysteme besitzt, die weiterhin genutzt werden sollen.
Bei der Entwicklung neuer Software- oder Hardware können auch wieder viele Probleme auftreten - daher besteht eine wichtige Aufgabe darin, Vorgehensweisen und Entwurfsmethodiken zu erarbeiten, mit denen InformatikerInnen bei ihren Aufgaben unterstützt werden können.

entwickeln Software

Erst wenn die Anforderungen feststehen und der Softwareentwurf vorliegt, kann die eigentliche Softwareentwicklung beginnen. Viele Informatiker arbeiten als Software-Entwickler, aber auch in der Softwareentwicklung gibt es unterschiedliche Berufsbilder: Da im Team gearbeitet wird, ist ein Projektleiter, der den Überblick über den Projektfortschritt und die Projektkosten hat, und die Entwickler, die die benötigten Funktionen programmieren. Dass Auftraggeber häufig mitten im Projekt zusätzliche oder geänderte Anforderungen bemerken, macht auch den Softwareentwicklungsprozess zu einer Phase, in der viel Kommunikation mit den späteren Anwendern sinnvoll ist. Auch der Bereich der Qualitätssicherung kann ein eigenes Informatik-Berufsbild prägen: Bevor ein Programm getestet werden kann, ist es sehr wichtig sich gründlich über sinnvolle Testfälle Gedanken zu machen, damit mit einem Minimum an Testaufwand ein möglichst großer Teil der Software auf die Einhaltung der Anforderungen getestet werden kann.

und Softwarekomponenten für Eingebettete Systeme

Eingebettete Systeme übernehmen in vielen technischen Geräten die Steuerung. In Waschmaschinen, Fernsehern, Autos ... steckt dabei aber kein vollständiger Computer, sondern spezialisierte Prozessoren, die für den vorgesehenen Aufgabenbereich entwickelt wurden. Im Automobilbereich arbeiten InformatikerInnen beispielsweise an der Entwicklung und Verbesserung der elektronischen Steuer-, Sicherheits- und Assistenzssysteme für PKWs;  in der Medizin werden in der Chirurgie elektronisch gesteuerte Assistenzsysteme eingesetzt, usw. Diese Systeme müssen oft sehr hohe Anforderungen hinsichtlich ihrer Reaktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit erfüllen und zudem vom Anwender einfach und fehlerfrei zu bedienen sein.   

schulen AnwenderInnen in der Benutzung neuer Softwareprodukte

Wenn ein Unternehmen eine neue Software einführt, müssen die MitarbeiterInnen in der Anwendung des Systems geschult werden. Ein solcher Service gehört zu einer erfolgreichen Einführung eines neuen Produktes dazu. Außerdem treten während des Betriebs immer wieder Fragen auf, bei denen der Kunde Unterstützung benötigt. Teilweise können solche Fragen auch zu einer Weiterentwicklung des Softwareproduktes führen. Daher sind InformatikerInnen in Schulung, Beratung und Support gefragt.

gestalten neue Medien und Anwendungen

   TV-on-Demand, eCommerce, Smartphones, 3D-Filme, die Verfügbarkeit von digitalen Medieninhalten vom Musik- oder Videodownload bis hin zu virtuellen Welten und Online-Spielen sind sehr populäre Anwendungen, an deren Gestaltung und Realisierung InformatikerInnen maßgeblich beteiligt sind. In der Web-Gestaltung oder im Multimediadesign findet sich daher auch ein sehr interessantes Berufsfeld für InformatikerInnen bei Telekommunikationsunternehmen, Fernsehanstalten oder IT-Dienstleistern.

sorgen für einen reibungslosen Betrieb der Rechnerinfrastruktur

  In den meisten großen Unternehmen hängt der Betrieb inzwischen vom Funktionieren der IT-Infrastruktur ab - ihr Ausfall würde zu großen finanziellen Verlusten führen. Systemadministratoren sorgen dafür, dass die in einem Unternehmen eingesetzten Computersysteme und ihre Vernetzung problemlos funktionieren. Sie bauen die Netze auf, installieren und konfigurieren neue Geräte, sorgen für die Sicherung von Daten, überwachen den betrieb, spielen Updates ein, erweitern das System bei Bedarf und stellen so den laufenden Betrieb sicher.

kümmern sich um IT-Sicherheit

   Hacker, Trojaner, Viren, Würmer ...- die zunehmende Vernetzung führt dazu, dass der Schutz des Systems vor dem unbefugten Zugriffen zu einer anspruchsvollen Aufgabe wird. Diese Aufgabe wird in größeren Unternehmen von IT-SicherheitsexpertInnen übernommen, die darauf achten, dass zum  Schutz des Computersystems benutzerfreundliche Systeme installiert werden, und diese Systeme stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden.
Neben dem Schutz von Systemen vor unbefugten Zugriffen ist aber auch der Daten- und Urheberrechtsschutz ein immer wichtigeres Thema, für dessen Umsetzung auch InformatikerInnen beschäftigt werden.

arbeiten im Vertrieb und pflegen den Kontakt zu ihren Kunden

   Die Kosten für die Entwicklung eines Softwareproduktes sind sehr hoch. Für ein Software-Unternehmen rechnet sich diese Entwicklung oftmals nur dann, wenn das Softwareprodukt für einen größeren Kundenkreis geeignet ist. Um einen potenziellen Kunden von einem neuen Produkt überzeugen zu können,  muss man es genau kennen: Aufgrund des fundierten Grundlagenwissens, das ein Informatik-Studium vermittelt, fällt es InformatikerInnen relativ leicht sich in neue Produkte und ihre Besonderheiten einzuarbeiten. Neben guten Kommunikationsfähigkeiten ist dies eine wichtige Voraussetzung für eine Arbeit im IT-Vertrieb.

forschen auf grundlagenorientierten, aber auch auf sehr praxis- und anwendungsorientierten Gebieten

Grundlagenorientierte Forschung in der Informatik befasst sich mit der generellen Eigenschaften von Systemen innerhalb der Informatik - sie führt zu Ergebnissen, die häufig nicht sofort und direkt in Produkten zu erkennen ist, aber oft die Grundlage für  tatsächliche Produkte bildet. Grundlagenforschung findet meist in Universitäten oder speziellen Forschungsinstituten statt.
Anwendungsorientierte Forschung befasst mit Problemen der Anwendung - sie hat neue oder bessere Produkte zum Ziel. Auf diesen Gebieten forschen sowohl Universitäten und Forschungsinstitute als auch spezielle Forschungseinrichtungen in größeren Unternehmen der freien Wirtschaft.

gestalten Gegenwart und Zukunft

 Aus unserer Gegenwart sind Informatik-Produkte nicht mehr wegzudenken. Am Beispiel der  aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen durch Klimawandel und Energiewende ist leicht zu sehen, dass der IT-Einfluss in der Zukunft weiter wachsen wird: Im Bereich  Energieinformatik arbeiten und forschen Informatiker daran, durch eine "intelligente" (=computergestützte) Steuerung von Elektrizitätsnetzen, Energieverbrauchern und -erzeugern trotz fluktuierender Einspeisung aus Fotovoltaik und Windenergie ein zuverlässliches Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen zu entwerfen. Im Bereich Gesundheitswesen wird an der IT-Lösungen für ältere Menschen im Alltag geforscht, die ein selbständiges Leben im Alter unterstützen, ...

und das alles in sehr unterschiedlichen Anwendungsfeldern, beispielsweise in

 
  • Handel und Wirtschaft
  • Banken und Versicherungen
  • Medizin und Gesundheitswesen
  • Verkehrs- und Automobiltechnik
  • Energiewesen
  • Internet & Telekommunikation
  • Spiele und Unterhaltung
  • Ausbildung
  • Forschung und Wissenschaft
  • ...
    In den beiden erstgenannten Anwendungsfeldern finden insbesondere WirtschaftsinformatikerInnen (aber auch InformatikerInnen) ihr Berufsbild.

 

Webmaster (Stand: 10.09.2018)