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Welcome Service, International Office

Für Studierende

Katja Kaboth-Larsen

Boris Pohl

Christine Trappe

Für Promovierende und WissenschaftlerInnen

Inger Zychla

Christiane Rochner

Corona-Hinweise für Internationale

Die geltenden Regeln ändern sich momentan häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich selbstständig über aktuelle Neuerungen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

1. Einreisebestimmungen für internationale Einreisende (Stand 28. Juni 2021)

Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland einreisen, müssen Sie die geltenden Einreise- und Quarantänebestimmungen beachten; diese ändern sich momentan häufig. Bitte informieren Sie sich selbstständig vor Ihrer geplanten Abreise über aktuelle Neuerungen bei den zuständigen Behörden. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Was muss ich bei der Einreise nach Deutschland beachten? Was gilt bei Einreisen aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvariantengebieten?

Es wird zwischen Ländern ohne Risiko und verschiedenen Risikogebieten unterschieden: normale Risikogebiete, Risikogebiete mit einer Virusmutation und Risikogebiete mit besonders hoher Inzidenz. Das Robert Koch Institut (RKI) weist internationale Risikogebiete aus. Bitte beachten Sie, dass diese Liste sich immer wieder ändert.

Achtung: Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland einreisen und sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben muss vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. Die digitale Einreiseanmeldung wird in Deutschland zentral erhoben. Ihre Daten werden dann an das für Sie zuständige regionale Gesundheitsamt weitergeleitet, um sich gegebenenfalls mit Ihnen in Verbindung setzen zu können. Den Nachweis über die digitale Einreiseanmeldung müssen Sie bei sich tragen und auf Anforderung vorlegen.

Digitale Einreiseanmeldung

Für alle Flugreisen aus dem Ausland (auch Länder, die nicht als Risikogebiet eingestuft sind) nach Deutschland gilt eine Testpflicht vor Einreise nach Deutschland. Nur wer einen negativen Test hat, wird ins Flugzeug gelassen.

Einreise aus einem Risikogebiet

  • Testpflicht bei Einreise
    Aber: Vollständig Geimpfte sowie Genesene müssen bei der Einreise keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen.
    Das Testergebnis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen und vierzehn Tage nach der Einreise aufbewahrt werden
  • 10 Tage Quarantäne
    Aber: Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negatives Testergebnis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Dafür reicht ein Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder ein PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.

Einreise aus einem Hochrisikogebiet

  • Testpflicht bei Einreise
    Aber: Vollständig Geimpfte sowie Genesene müssen bei der Einreise keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen.
    Das Testergebnis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen und vierzehn Tage nach der Einreise aufbewahrt werden
  • 10 Tage Quarantäne
    Ein negatives Testergebnis bei Einreise befreit nicht von der Quarantäne.
    Aber: Vollständig Geimpfte sowie Genesene müssen nicht in Quarantäne. Alle anderen können die Quarantäne verkürzen, indem sie frühestens am 5. Tag einen PCR-Test durchführen lassen. Der negative Testnachweis muss über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt werden. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden.

Einreise aus einem Virusvariantengebiet

Achtung: Für Personen, die sich in sogenannten Virusvarianten-Gebieten aufhalten, sind die Beförderung nach Deutschland sowie eine Einreise gemäß Corona-Einreiseverordnung aktuell grundsätzlich untersagt. Dies gilt auch für vollständig Geimpfte. Ausnahmen sind nur in sehr wenigen Fällen möglich, zum Beispiel für Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland.
Welche Ausnahmen vom Beförderungsverbot und den Einreisebeschränkungen aus Virusvarianten-Gebieten gibt es?

Für Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Virusvariantengebieten bedeutet dies, dass ein Präsenzstudium oder ein Forschungsaufenthalt in Deutschland zum WS 2021/2022 zurzeit nicht sichergestellt werden kann. Bitte beachten Sie, dass eine Einreise auch dann nicht möglich ist, wenn von der deutschen Hochschule bereits eine Studienplatzzusage erteilt wurde: Da eine Einreise nicht möglich ist, können keine Visa ausgestellt werden, solange ein Land als Virusvariantengebiet gilt.

  • Testpflicht bei Einreise
    Das Testergebnis muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen und vierzehn Tage nach der Einreise aufbewahrt werden
  • 14 Tage Quarantäne
    Ein negatives Testergebnis bei Einreise befreit nicht von der Quarantäne. Die Möglichkeit, die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis zu verkürzen, besteht nicht.

Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 EUR verfolgt werden. Wichtig! Wenn bei Ihnen 14 Tage nach der Einreise Krankheitssymptome auftreten, ist sofort das Gesundheitsamt zu kontaktieren!

Die Regelungen gelten auch bei Einreise aus einem Risikogebiet, wenn das Ausreiseland nachträglich (innerhalb von 10 Tagen nach Ausreise) zum Risikogebiet erklärt wird oder die Einreise über ein Nicht-Risikogebiet erfolgt ist, man sich jedoch innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Wer genau ist mit "geimpften" und "genesenen" Personen gemeint?

1. Geimpfte Personen

Die 1. und  2. Impfung ist bereits erfolgt und die 2. Impfung liegt mindestens 15 Tage zurück. Die Impfung muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder Papierform nachgewiesen werden (zum Beispiel durch den Impfausweis). Die Impfung muss mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen erfolgt sein.

2. Genesene Personen

Ein Genesenen-Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache (Vorliegen einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, das heißt Nachweis der Erkrankung mittels des PCR-Laborbefunds) muss vorliegen. Die Erkrankung muss mindesten 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegen. Alternativ muss nach vorheriger Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bereits die 1. Impfung erfolgt sein, die mindestens 15 Tage zurückliegt.

Siehe auch

Bundesministerium für Gesundheit: Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne

Stadt Oldenburg: Informationen für Reiserückkehrer und Einreisende

Wo kann ich einen Corona-Test machen lassen?

Bei Krankheitssymptomen können Sie sich in Oldenburg in einer hausärztlichen Praxis testen lassen. Bitte rufen Sie dazu vorher in der Praxis an und vereinbaren Sie einen Termin:

Weisse Liste mit Suchfunktion für Arztpraxen

Jeder kann sich einmal in der Woche kostenlos mit einem Covid19-Antigen-Schnelltest (Schnelltest, Bürgertest) testen lassen. In Oldenburg gibt es hierfür mittlerweile mehrere Teststationen. In der Regel muss im Voraus ein Termin vereinbart werden.

Achtung: Nicht alle Teststationen führen auch kostenpflichtige PCR-Tests durch, die für eine Verkürzung der Einreisequarantäne notwendig sind. PCR-Tests werden im Testcenter Oldenburg, Bahnhofplatz 1 und bei der Laborkreis GmbH, Elbestraße 7, durchgeführt.

Corona-Testzentren Oldenburg

Kann ich innerhalb Deutschlands nach Oldenburg weiterreisen?

Von Ihrem Landeflughafen nach Oldenburg können Sie mit dem Zug bzw. öffentlichen Verkehrsmitteln weiterreisen (www.bahn.de). In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Sie einen Mund-Nasenschutz tragen. Die Quarantänepflicht beginnt mit Ankunft an Ihrem Wohnort.

Wo kann ich mich nach der Ankunft in Quarantäne begeben? (für Studierende)

a) Studierende mit Unterkunft im Studentenwohnheim

Die Einreisequarantäne darf im eigenen angemieteten Zimmer/ Appartement verbracht werden. Sämtliche Sicherheitsregeln und Vorschriften des Gesundheitsamtes sind dabei strengstens einzuhalten. Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, darf ausschließlich ein Buddy/ Tutor die Schlüssel abholen (Terminvereinbarung nötig). Die Schlüssel werden den Buddys/ Tutoren nur ausgehändigt, wenn ein negativer COVID-19-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorliegt und dem Studentenwerk rechtzeitig als PDF geschickt wurde (). Bei Einreise müssen Sie direkt in die Quarantäne und dürfen nicht noch einkaufen gehen o.ä.

Studentenwerk Oldenburg: Einreise und Quarantäne

b) Studierende, die sich selbst eine Unterkunft gesucht haben

Bitte klären Sie in direktem Kontakt mit Ihrem Vermieter, ob eine Quarantänezeit in der Unterkunft abgeleistet werden kann. Falls dies nicht möglich sein sollte, kümmern Sie sich – wenn notwendig – frühzeitig um eine geeignete Unterkunft für das Ableisten der Quarantäne.

Für das Ableisten der Quarantäne können Sie zum Beispiel in einem Hotel in Oldenburg unterkommen. Die Verfügbarkeit müssen Sie selbst anfragen und auch selbst bezahlen! Übersicht Hotels in Oldenburg

Bitte beachten Sie: Wenn Sie keine Unterkunft für die Quarantänezeit haben, bitten wir Sie, nicht einzureisen! Es gibt keine weiteren Notfallunterkünfte!

Wo kann ich mich nach der Ankunft in Quarantäne begeben? (für Promovierende/ Wissenschaftler:innen)

Bitte klären Sie in direktem Kontakt mit Ihrem Vermieter, ob eine Quarantänezeit in der Unterkunft abgeleistet werden kann. Falls dies nicht möglich sein sollte, kümmern Sie sich – wenn notwendig – frühzeitig um eine geeignete Unterkunft für das Ableisten der Quarantäne.

Für das Ableisten der Quarantäne können Sie zum Beispiel in einem Hotel in Oldenburg unterkommen. Die Verfügbarkeit müssen Sie selbst anfragen und auch selbst bezahlen! Übersicht Hotels in Oldenburg

Bitte beachten Sie: Wenn Sie keine Unterkunft für die Quarantänezeit haben, reisen Sie bitte nicht ein! Es gibt keine weiteren Notfallunterkünfte!

Wer versorgt mich in der Quarantäne?

Für Studierende

Das International Office der Universität Oldenburg bietet für internationale Studierende eine Quarantäneversorgung durch unser Tutorenteam an. Bitte nehmen Sie dazu während der Bürozeiten (Montag bis Freitag) mit uns Kontakt auf:

Teilen Sie uns bitte rechtzeitig mit, wann Sie ankommen und wo sie unterkommen werden.

Für Promovierende/WissenschaftlerInnen

Bitte setzen Sie sich bezüglich einer möglichen Quarantäneversorgung mit Ihrer Betreuerin / Ihrem Betreuer bzw. Ihrer Arbeitsgruppe oder mit dem International Office in Verbindung.

2. Situation an der Universität Oldenburg (Stand 28. Juni 2021)

Diese FAQ richten sich insbesondere an internationale Studierende, Promovierende und WissenschaftlerInnen. Achtung: Viele weitere Fragen werden in den allgemeinen Hinweisen zur Situation an der Universität Oldenburg sowie in die  Stud.IP-Veranstaltung "Zentrale Informationen fürs Studium SoSe 2021" (für Studierende) beantwortet.

Wie ist das Wintersemester 2021/2022 geplant?

Das Wintersemester 2021/22 wird als Hybridsemester geplant. Genauere Details folgen.

Wie läuft das Sommersemester 2021 ab?

Lehrveranstaltungen finden grundsätzlich ausschließlich online statt. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, entfallen grundsätzlich. Es finden grundsätzlich keine Prüfungen in Präsenz statt.

Ausnahmen zur Durchführung von fachpraktischen Veranstaltungen oder Prüfungen in Präsenz können vom Präsidium auf begründeten Antrag der Fakultät nach strenger Prüfung unter Berücksichtigung der Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzordnung durch die Stabsstelle Arbeitssicherheit und die Vizepräsidentin für Studium und Lehre erteilt werden.

Ist die Universität geöffnet?

Ab dem 10. Juni 2021 sind der Campus und alle Gebäude und Räume der Universität Oldenburg sowie der Botanische Garten grundsätzlich geöffnet. Das StudierendenServiceCenter (SSC, A12) bleibt für Studierende bis auf weiteres geschlossen.

Lehrveranstaltungen finden grundsätzlich ausschließlich online statt. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, entfallen grundsätzlich. Sämtliche studienbezogene Praktika entfallen in dem o. a. Zeitraum grundsätzlich. Es finden grundsätzlich keine Prüfungen in Präsenz statt. Eventuelle Ausnahmen können auf begründeten Antrag der Fakultät durch das Präsidium gewährt werden.

Die Zugangsbeschränkung für Externe wird aufgehoben. Das bestehende „grundsätzliche“ Betretungsverbot für Schwangere und stillende Studierende und Beschäftigte wird aufgehoben.

In und an der Universität Oldenburg gelten für alle Personen die gleichen Vorgaben und Hygieneregeln, unabhängig davon, ob es sich um genesene, immune, geimpfte oder aktuell getestete Personen handelt.

Im Außenbereich aller Standorte der Universität gelten die jeweils aktuellen Kontaktbeschränkungen der Niedersächsischen Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 des Landes Niedersachsen. Ausgenommen hiervon sind dienstliche Zusammenkünfte.

Corona-Informationen zum Sonderbetrieb

Was für eine Maske muss ich tragen? Werden medizinische Masken von der Universität zur Verfügung gestellt?

Auf dem gesamten Campus sind Sie verpflichtet, eine Maske/einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Seit dem 01.02.2021 muss in allen Gebäuden und Räumen, mit Ausnahme von einzeln genutzten Räumen, der Universität eine medizinische Maske (OP-Maske, medizinische Gesichtsmaske – keine FFP2-Maske) getragen werden.

Die medizinischen Masken werden für Mitglieder der Universität Oldenburg (d. h. Beschäftigte und Studierende) anlass- und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt. Studierende erhalten die medizinische Masken für verpflichtende Prüfungen / Lehrveranstaltungen in Präsenz durch die Verantwortlichen.

Ist die Mensa geöffnet?

In der Mensa Uhlhornsweg gibt es in der Zeit von 11:30 bis 13:30 Uhr ein Take-Away-Angebot, auch vor Ort kann wieder gegessen werden. Über ein Online-Reservierungssystem muss im Voraus ein Termin gebucht werden.

Ab Mittwoch, den 2. Juni 2021 gibt es in der Cafeteria Wechloy Suppen oder Eintöpfe zum Mitnehmen.

Mensa-Reservierungssystem

Studentenwerk Oldenburg Aktuelle Informationen

Bleiben die Bibliotheken geöffnet?

Die Zentralbibliothek am Standort Haarentor öffnet montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr und die Bereichsbibliothek am Campus Wechloy montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr. Der Buch- und Scan-Bestellservice über das Online-Formular ist für beide Standorte verfügbar.

Die Mediathek bleibt geschlossen.

Aktuelle Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Hinweise zur Benutzung der Bibliothek im Sonderbetrieb

3. Situation in Oldenburg und Deutschland (Stand 28. Juni 2021)

Mit wie vielen Personen darf ich mich treffen?

Drinnen dürfen sich bei privaten Zusammenkünften bis zu 25 Personen und draußen bis zu 50 Personen (Anzahl der Haushalte egal) treffen.
Diese Personen zählen bei der Personenbeschränkung nicht mit:

  • Kinder bis 14 Jahre
  • Begleitpersonen oder Betreuungskräfte von Menschen mit einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit
  • Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen nicht in die Berechnung mit ein.

Private Zusammenkünfte – hiermit gemeint sind Treffen mit Familie sowie Freundinnen und Freunden, sowie jede weitere Art von Zusammenkünften und Feiern. Dies gilt daher immer in Wohnung, Haus, Grundstück, Garten oder in der Öffentlichkeit (unter freiem Himmel wie im Park, in der Fußgängerzone oder im Wald sowie in geschlossenen öffentlichen Räumen).

Steigen die Inzidenzen wieder, sind die Lockerungen an den regionalen Inzidenzwert gebunden. Es wird unterschieden in Regionen mit einer Inzidenz unter 35, zwischen 35 und 100 und einer Inzidenz über 100. Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren werden dabei nicht eingerechnet. Paare zählen als ein Haushalt. Dies gilt für den öffentlichen Bereich ebenso wie für die private Wohnung oder das eigene Grundstück.

Seit dem 9. Mai 2021 werden durch Bundesrecht Menschen, deren vollständige Impfung 14 Tage zurückliegt, und alle vollständig Genesenen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mehr mitgezählt (gilt auch beim Sport). Sie unterliegen auch nicht mehr möglichen nächtlichen Ausgangssperren.

Im Grundsatz gilt bei einer Inzidenz zwischen 35 und 100, dass sich ein Haushalt mit maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen kann. Beträgt der Inzidenzwert in der Region hingegen über 100 (Hochinzidenzkommune) dann gilt die 1-plus-1-Regel (d.h. ein Haushalt plus eine Person).

In Regionen mit niedriger Inzidenz (unter 35) sind entsprechend mehr Kontakte möglich. Hier können Zusammenkünfte von drei Haushalten mit bis zu maximal 10 Personen ermöglicht werden (10-aus-3-Regel).

Was muss ich beim Einkaufen beachten?

Beim Einkaufen muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen und der Mindestabstand von 1,5 m bis 2 m eingehalten werden. In vielen Supermärkten muss ein Einkaufswagen benutzt werden.

Je nach Inzidenzwert, ändern sich die Regelungen für den Einzelhandel.

Seit Dienstag, 25. Mai 2021, müssen Kunden in Gebieten mit einer stabilen Inzidenz von unter 50 keinen Test mehr fürs Einkaufen im Einzelhandel vorlegen. Dazu gehört auch die Stadt Oldenburg.

Kann ich in Cafés oder Restaurants essen gehen?

Ja, Gastronomiebetriebe sind wieder geöffnet. In Innenräumen gilt eine medizinische Maskenpflicht – am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden. Kundendaten müssen grundsätzlich dokumentiert werden.

Private Feiern mit einem geschlossenen Personenkreis sind zulässig (keine Personenbegrenzung). Es besteht eine Testpflicht ab 25 Personen drinnen und 50 Personen draußen.

Bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 gilt: Die Gastronomie kann draußen und drinnen öffnen, es besteht keine Testpflicht, auch Kapazitätsbeschränkungen sind aufgehoben. Sobald die Gäste die Innenräume betreten, müssen sie eine medizinische Maske tragen. Auch das Personal muss eine medizinische Maske tragen.

Bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 gilt: Die Außenbereiche von Gastronomiebetrieben (mit und ohne Speiseangebot) dürfen mit einem Hygienekonzept, das insbesondere hinreichende Abstände zwischen den einzelnen Tischen vorsieht, bis 23 Uhr geöffnet haben. Der Zugang ist nur mit einem negativen Testergebnis möglich, wenn nicht bereits eine vollständige Impfung oder eine Genesung nachgewiesen werden kann. Die Gäste müssen sich an Tischen aufhalten. Die Innenräume von Gastronomiebetrieben sind geschlossen.

Sind Clubs geöffnet und Großveranstaltungen (z.B. Konzerte) erlaubt?

Bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 gilt: Bars, Clubs und Diskotheken dürfen mit der Hälfte ihrer zulässigen Personenkapazität wieder öffnen, allerdings müssen alle Gäste einen negativen Test nachweisen oder eine vollständige Impfung oder Genesung. Es gilt Maskenpflicht. Wie auch in der sonstigen Gastronomie sind Kontaktdaten aller Gäste (möglichst digital) zu erfassen.

Bei mehr als 25 teilnehmenden Personen drinnen und mehr als 50 teilnehmenden Personen draußen müssen die Abstände eingehalten werden. Drinnen gilt die Maskenpflicht solange der Sitzplatz nicht eingenommen wurde. Wenn von allen teilnehmenden Personen ein negativer Test vorliegt, dann müssen die Abstände und die Maskenpflicht nicht eingehalten werden. Ab 1.000 Personen sind Veranstaltungen genehmigungspflichtig.

Welche kulturellen Unternehmungen sind erlaubt?

Bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 gilt: Der Besuch kultureller Einrichtungen wie Museen oder Galerien ist ohne Testpflicht und Kapazitätsbeschränkungen möglich. Theater, Konzerthäuser und Kinos können drinnen und draußen Vorführungen mit einer Sitzordnung im Schachbrettmuster anbieten. Bei einer Inzidenz unter 35 entfällt die Testpflicht.

Gesang im Gottesdienst oder bei anderen religiösen Veranstaltungen ist wieder zulässig.

Zoologische und botanische Gärten können ohne Test besucht werden. In Innenräumen muss eine medizinische Maske getragen werden.

Darf ich innerhalb Deutschlands verreisen?

Bei einer Inzidenz über 100 greift die bundesweite Notbremse. Touristische Reisen sollen unterbleiben.
Bei einer Inzidenz unter 100 greifen die Regelungen, die die Bundesländer in ihren jeweiligen Coronavirus-Schutzverordnungen festgelegt haben. Je nach Inzidenz und je nach Bundesland können die Regelungen daher variieren.

Innerhalb Niedersachsens sind touristische Übernachtungen erlaubt. Noch nicht vollständig geimpfte oder genesene Gäste müssen bei Anreise und mindestens zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen.

Muss ich in Quarantäne, wenn ich in einem deutschen Risikogebiet war?

Nein. Allerdings ist es sinnvoll, verstärkt auf mögliche Krankheitssymptome zu achten.

Wo kann ich einen Corona-Test machen lassen und wie oft?

  1. Bei Krankheitssymptomen können Sie sich in Oldenburg in einer hausärztlichen Praxis testen lassen. Bitte rufen Sie dazu vorher in der Praxis an und vereinbaren Sie einen Termin: Weisse Liste mit Suchfunktion für Arztpraxen
     
  2. Ohne Krankheitssymptome: Jeder kann sich kostenlos mit einem Covid19-Antigen-Schnelltest (Schnelltest, Bürgertest) testen lassen. In Oldenburg gibt es hierfür mittlerweile mehrere Teststationen.  In der Regel muss im Voraus ein Termin vereinbart werden.

Achtung: Nicht alle Teststationen führen auch kostenpflichtige PCR-Tests durch, die für eine Verkürzung der Einreisequarantäne notwendig sind. PCR-Tests werden im Testcenter Oldenburg, Bahnhofplatz 1,und beider Laborkreis GmbH, Elbestraße 7, durchgeführt.

Corona-Testcenter Oldenburg

Haben vollständig geimpfte und genesene Personen Vorteile?

Vollständig geimpfte Personen können sich wieder in unbegrenzter Personenzahl treffen. Zudem entfällt die Quarantänepflicht nach Kontakt zu Infizierten und die Testpflicht als Zugangsvoraussetzung beispielsweise bei Restaurantbesuchen. Allerdings müssen weiter eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und Abstandsgebote geachtet werden.

Als vollständig geimpft gilt man ab dem 15. Tag nach dem 2. Impftermin. Wer im Ausland geimpft wurde, muss beachten, dass die Impfung nur anerkannt wird, wenn ein in der EU zugelassener Impfstoff verabreicht wurde.

Wer als vollständig genesen gilt, muss nachweisen, dass eine Corona-Erkrankung innerhalb der vergangenen sechs Monate vorlag. Das belegen der PCR-Test (positiv) und Briefe der zuständigen Gesundheitsbehörde.

Corona-Schutzimpfung

Wo gilt die (medizinische) Maskenpflicht?

Medizinische Masken sind sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2. Atemschutzmasken mit Ausatemventil sind nicht zulässig.

In Niedersachsen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske insbesondere an folgenden Orten / in folgenden Situationen:

  • in allen Publikumsbereichen der Stadtverwaltung
  • in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs oder Kundenverkehrs zugänglich sind sowie in deren Eingangsbereichen und auf den zugehörigen Parkplätzen
  • Einzelhandel, Geschäfte und Wochenmärkte, inklusive der Eingangsbereiche und zugehörigen Parkplätze
  • im Auto – wenn Personen aus verschiedenen Haushalten zusammen kommen. Dies gilt im gesamten Stadtgebiet, jedoch nicht bei einer reinen Durchreise auf einer Autobahn durch Oldenburg. Die Fahrerin beziehungsweise der Fahrer ist von der Maskenpflicht befreit.
  • FFP2-Pflicht: im öffentlichen Personenverkehr, d. h. in Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Zügen, Taxen, Fähren) sowie in Bahnhöfen, Haltestellen und deren Wartebereichen
  • Betriebe der körpernahen Dienstleistungen
  • im Bereich der Gesundheitsversorgung oder Pflege von Personen
  • bei religiösen Veranstaltungen

In der Oldenburger Innenstadt muss seit dem 23.02.2021 keine Maske mehr getragen werden. Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wurde aufgehoben. Es besteht aber weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf den Wochenmärkten und den zugehörigen Parkplätzen. Auch auf dem gesamten Campus sind Sie weiterhin verpflichtet, einen medizinischen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Corona-Verfügungen der Stadt Oldenburg

Niedersächsische Corona-Verordnung vom 19. April 2021 (pdf, 245 KB)

Gibt es Ausnahmen für die Maskenpflicht?

Ausgenommen sind lediglich Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Das Vorliegen medizinischer Gründe muss nachgewiesen werden.

Kinder zwischen 6 und 14 Jahren müssen keine medizinischen Masken tragen, bei ihnen sind Alltagsmasken ausreichend.

Was bedeutet „Bundes-Notbremse“?

Seit dem 23. April 2021 gilt das neue Infektionsschutzgesetz, umgangssprachlich auch Bundes-Notbremse genannt.

Liegt die Inzidenz in einem Landkreis an drei aufeinander folgenden Tagen über 100, gelten ab dem übernächsten Tag zusätzliche Maßnahmen. Wenn die Inzidenz über 165 steigt, schließen zusätzlich die Schulen (kein Präsenzunterricht mehr) und KiTas mit Ausnahme der Notbetreuung. Sinkt in dem entsprechenden Landkreis oder der kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz unter den Wert von 100 bzw. 165 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen, treten dort ab dem übernächsten Tag die Maßnahmen wieder außer Kraft.

Maßnahmen:

  • Angehörige eines Haushalts dürfen sich nur noch mit einer weiteren Person treffen.
  • Ausgangsbeschränkungen gelten generell von 22 Uhr bis 5 Uhr
  • Im Öffentlichen Nah- und Fernverkehr müssen FFP2-Masken getragen werden. Einfache medizinische Masken reichen nicht mehr aus.
  • Im Einzelhandel ist bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150 ein negatives Testergebnis erforderlich. Dann können Händler weiterhin das Einkaufen mit Terminvergabe (click and meet) anbieten.
  • Lebensmittelläden, Frisöre, Buchhandel und Apotheken bleiben wie bisher geöffnet (bitte entsprechende Maskenpflicht und ggf. Testpflicht beachten). Schwimmbäder, Solarien, Saunen und Fitnessstudios sowie Diskotheken und Indoor-Spielplätze bleiben geschlossen. Auch gastronomische Angebote bleiben weiter geschlossen, eine Abholung von Speisen ist bis 22 Uhr erlaubt.

Die entsprechenden Entscheidungen basieren ab sofort auf den statistischen Erhebungen des Robert-Koch-Instituts.

Das neue Infektionsschutzgesetz

Wann gilt eine Ausgangssperre?

Wenn die Stadt Oldenburg aufgrund der Inzidenzwerte Maßnahmen der Bundes-Notbremse umsetzen muss, gilt in der Zeit von 22 bis 5 Uhr eine Ausgangssperre (Siehe auch Was bedeutet „Bundes-Notbremse“? Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung/ des eigenen Grundstücks ist untersagt.

Ausnahmen:

  • Notfälle: medizinische Notfälle oder dringende Behandlungen, Abwendung von Gefahren für Leib, Leben oder Eigentum
  • Berufsausübung
  • Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts
  • unaufschiebbare Betreuung hilfsbedürftiger Personen oder Minderjähriger
  • Begleitung Sterbender
  • Versorgung von Tieren
  • ähnlich wichtige und unabweisbare Zwecke
  • allein ausgeführte körperliche Betätigung im Freien zwischen 22 und 24 Uhr (nicht zulässig auf Sportanlagen)

Was passiert, wenn ich mich nicht an die Regeln halte?

Verstöße gegen die Corona-Verordnungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 EUR geahndet werden.

4. Verhalten bei (Verdacht auf) COVID-19 Infektion

Wo kann ich einen Corona-Test machen lassen?

Bei Krankheitssymptomen können Sie sich in Oldenburg in einer hausärztlichen Praxis testen lassen. Bitte rufen Sie dazu vorher in der Praxis an und vereinbaren Sie einen Termin:

Weisse Liste mit Suchfunktion für Arztpraxen

Jeder kann sich einmal in der Woche kostenlos mit einem Covid19-Antigen-Schnelltest (Schnelltest, Bürgertest) testen lassen. In Oldenburg gibt es hierfür mittlerweile mehrere Teststationen. In der Regel muss im Voraus ein Termin vereinbart werden.

Achtung: Nicht alle Teststationen führen auch kostenpflichtige PCR-Tests durch, die für eine Verkürzung der Einreisequarantäne notwendig sind. PCR-Tests werden im Testcenter Oldenburg, Bahnhofplatz 1 und bei der Laborkreis GmbH, Elbestraße 7, durchgeführt.

Corona-Testzentren Oldenburg

Hatten Sie Kontakt zu einer positiv auf COVID-19 getesteten Person?

Möglichkeit 1: Nachricht vom Gesundheitsamt

Es kann sein, dass das Gesundheitsamt Sie informiert, weil Sie als direkte Kontaktperson identifiziert wurden.

  1. Das Gesundheitsamt stellt Sie unabhängig vom Testergebnis für mindestens 14 Tage (ab dem letzten Kontakt zur Indexperson) unter Quarantäne.
  2. Das Gesundheitsamt entscheidet, ob auch Sie auf COVID-19 getestet werden.

Möglichkeit 2: Keine Nachricht vom Gesundheitsamt

Wenn Sie meinen, direkte Kontaktperson zu sein, aber keine Nachricht vom Gesundheitsamt erhalten haben, wenden Sie sich bitte entweder an

  1. das Bürgertelefon vom ServiceCenter der Stadt Oldenburg: 0441 235-4550 (Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr) oder
  2. die zentrale Hotline der Niedersächsischen Landesregierung: 0511 120 6000 (Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr)

Alle Personen, die mit der Indexperson im engen Kontakt standen (mindestens 15 Minuten lang ohne Einhaltung der Abstandsregeln (weniger als 1,5 Meter Abstand), Sprechkontakt, Körperkontakt oder Kontakt zu Körpersekreten), waren einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt und werden als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft (direkte Kontaktpersonen). Dies gilt auch, wenn der Kontakt in den zwei Tagen vor Symptombeginn stattgefunden hat.

Sind Sie krank oder befürchten Sie, sich mit COVID-19 angesteckt zu haben?

Kommen Sie nicht in die Universität, sondern melden Sie sich zur weiteren Abklärung zunächst telefonisch in einer allgemeinmedizinischen Praxis:

Weisse Liste mit Suchfunktion für Arztpraxen

Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Stadt Oldenburg wenden; diesen erreichen Sie unter folgender bundesweiter Telefonnummer:

116 117

Der Arzt/die Ärztin berät Sie über das weitere Vorgehen, entscheidet, ob ein Test auf Corona erfolgt und wie. Halten Sie sich an die Regeln des Arztes/der Ärztin!

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

  1. das Bürgertelefon vom ServiceCenter der Stadt Oldenburg: 0441 235-4550 (Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr) oder
  2. die zentrale Hotline der Niedersächsischen Landesregierung: 0511 120 6000 (Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr)

Wurden Sie positiv auf COVID-19 getestet?

1. Begeben Sie sich in häusliche Quarantäne

Positiv auf Corona getestete Personen werden vom Gesundheitsamt darüber informiert, dass sie, soweit keine weiteren Krankheitszeichen bestehen, unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne gestellt werden. Häusliche Quarantäne heißt: Die Person darf ihre häusliche Umgebung nicht verlassen, was durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Gesundheitsamtes regelmäßig kontrolliert wird. Sollte die Person in dieser Zeit Krankheitssymptome verspüren, muss sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin sowie an das Gesundheitsamt wenden. Akute Symptome – Notruf 112: Wenn Sie unter schweren akuten Symptomen wie schwerer Atemnot, akuten Brustschmerzen oder einer (vorübergehenden) Beeinträchtigung des Bewusstseins leiden, fordern Sie bitte umgehend medizinische Hilfe an (Notruf Telefon 112)!

2. Informieren Sie die Universität

Bitte informieren Sie die Universität über ihre Erkrankung, entweder per online Kontaktformular oder nachrangig unter der Rufnummer der Coronameldung 0441/798-5000.

Haben Sie akute schwere Symptome (Atemnot, Brustschmerzen, Bewusstseinsstörungen)?

Wenn Sie unter schweren akuten Symptomen wie schwerer Atemnot, akuten Brustschmerzen oder einer (vorübergehenden) Beeinträchtigung des Bewusstseins leiden, fordern Sie bitte umgehend medizinische Hilfe an (Notruf Telefon 112)!

Wenn eine Person mit dem Coronavirus infiziert ist und starke Krankheitssymptome zeigt, wird sie in einem geeigneten Krankenhaus stationär aufgenommen. Sie wird dort entsprechend ihrer Krankheitssymptomatik behandelt.

Wer versorgt mich in der Quarantäne?

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf: (Bürozeiten Montag bis Freitag)

5. Finanzielle Unterstützung

Als Folge der Corona-Krise kann ein Jobverlust zu einer schwierigen finanziellen Situation führen. Das kann den Studienerfolg internationaler Studierender und Promovierender stark beeinträchtigen.

Darlehen und Kredite

Die Sozialberatung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) kann zur Überbrückung von finanziellen Engpässen ein zinsloses Darlehen von bis zu 1.000,- EUR vergeben. Bitte wenden Sie sich dazu per E-Mail an den AStA unter und teilen Ihr Anliegen sowie eine Telefonnummer mit.

Zinslose Darlehensphase beim KFW-Studienkredit: Internationale Studierende können seit dem 1. Juni 2020 einen KfW-Studienkredit beantragen. Achtung! Diese Ausweitung ist befristet bis zum 31.03.2021. Ihren Antrag können Sie jedoch nur bis zum 15.02.2021 für den Finanzierungs­beginn 01.03.2021 im Online-Kreditportal stellen. Mehr Informationen zum KfW-Kredit sowie den Antrag finden Sie hier: www.kfw.de/studienkredit-coronahilfe

Finanzielle Hilfen / Überbrückungshilfe

Internationale Studierende in akuten finanziellen Notsituationen können sich zur Beratung für weitere Unterstützungsmöglichkeiten an wenden.

Die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) sowie die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) können in begründeten Fällen ebenfalls Einmalzahlungen leisten. Bitte nutzen Sie dafür das Beratungsangebot der entsprechenden Einrichtung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Für die Universität Oldenburg werden die Zuschüsse über das Studentenwerk Oldenburg vergeben:

Studentenwerk Oldenburg Überbrückungshilfe

Ich kann aufgrund der Corona-Krise meine Lebenshaltungskosten nicht zahlen

Generell gilt hier, dass man aufgrund von Jobverlust durch Corona und damit einhergehenden finanziellen Schwierigkeiten nicht gekündigt werden darf! Das Gleiche gilt für Strom-, Gas- und Telefonanschlüsse. Sollten Sie Zahlungen aktuell nicht leisten können, melden Sie sich aktiv bei der entsprechenden Stelle, z.B. bei Ihrem Vermieter, Ihrer Krankenversicherung, Ihrem Handyvertragsunternehmen, der Rundfunkbeitragsstelle etc.

Wenn Sie in einem Wohnheim des Studentenwerks wohnen und Ihre Miete nicht mehr zahlen können, wenden Sie sich bitte direkt mit entsprechendem Nachweis (z.B. Bescheinigungen, Kündigung des Arbeitgebers etc.) an das Rechnungswesen des Studentenwerks: . Zusammen mit dem Rechnungswesen wird eine Lösung gesucht.

Wenn Sie in einer privaten Unterkunft wohnen und zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2020 Mietschulden haben, bekommen Sie die Möglichkeit, die ausgefallene Miete bis Ende Juni 2022 nachzuzahlen.

Gibt es alternative Jobangebote?

Durch die Corona-Krise sind viele Jobs, z.B. in der Gastronomie, weggefallen. Alternativ können Sie bei Supermarktketten, Lieferdiensten, Logistikunternehmen, Tankstellen und Reinigungsfirmen nach einem studentischen Aushilfsjob anfragen.

6. Soziale Unterstützung

Die Infektionsschutzmaßnahmen in der Corona-Krise stellen uns alle vor neue soziale Herausforderungen. Um damit besser umgehen zu können, gibt es verschiedene Unterstützungsangebote vonseiten der Universität und des Studentenwerks.

Mein Studium hat Corona

Psychologische Beratung während der Corona-Krise

Für internationale Studierende kann das Leben in Deutschland während der Corona-Krise herausfordernd sein. Schon zu "normalen" Zeiten ist es schwierig, weit entfernt von Familie und geliebten Menschen zu sein. Weltweite Reisebeschränkungen, massive wirtschaftliche Turbulenzen und die Bedrohung durch ein potenziell schädliches Virus machen den Auslandsaufenthalt jedoch noch schwieriger als bisher. Der Psychologische Beratungsservice weiß um die Probleme, mit denen internationale Hochschulangehörige und ihre Familien in diesen schwierigen Zeiten konfrontiert sind und bietet Unterstützung bei der Erhaltung der psychischen Gesundheit.

Psychologischer Beratungsservice

Bei folgenden Fragen, die sich viele Studierende zur Zeit stellen, kann der Psychologische Beratungsservice Sie unterstützen (neben allen anderen Anliegen zur psychischen Gesundheit, die möglicherweise nicht direkt mit der COVID-19-Pandemie zusammenhängen, versteht sich!):

  • Ich kann mich nicht auf mein Studium konzentrieren, weil ich nicht weiß, wie ich meine Miete bezahlen soll. Was kann ich tun?
  • Meine Eltern haben Vorerkrankungen und sind in einem Alter, das sie im Falle einer Ansteckung mit dem Virus anfällig für schwere gesundheitliche Probleme macht. Ich habe Angst, dass sie schwer erkranken könnten, und möchte sie davon überzeugen, sich zu schützen.
  • Da die Präsenzlehre eingestellt wurde und ich mich nicht mit Kommilitonen treffen kann, um Materialien und Aufgaben zu besprechen, fällt es mir sehr schwer, mich auf Vorträge und Hausarbeiten zu konzentrieren. Wie kann ich mich wieder konzentrieren?
  •  Vor der Corona-Krise war ich zweimal in der Woche im Fitnessstudio. An den Wochenenden habe ich gerne gefeiert. Das alles kann ich jetzt nicht mehr machen. Ich mache mir Sorgen, dass ich mich, wenn dies noch länger andauert, zunehmend isoliert fühle und in eine Depression zurückfalle. Wie kann ich verhindern, dass dies geschieht?

Wenn Sie mit einem Berater oder einer Beraterin über diese oder andere Fragen der psychischen Gesundheit sprechen möchten, zögern Sie bitte nicht, eine E-Mail an das Team des Psychologischen Beratungsdienstes unter zu schicken! Das Team wird Sie so bald wie möglich zu einer telefonischen oder videotelefonischen Beratung einladen.

Vorbereitung Ihres Aufenthalts in Oldenburg

Bei Fragen und Unterstützungsbedarf wenden Sie sich bitte an

Vorbereitung des Aufenthalts in Oldenburg (für Studierende)

Vorbereitung des Aufenthalts in Oldenburg (Promovierende und WissenschaftlerInnen)

(Stand: 05.07.2021)