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Kontakt

Beratung internationaler Promovierender und WissenschaftlerInnen

Inger Zychla

+49 (0)441 798-2156
 

Service für Internationale WissenschaftlerInnen

Christiane Rochner

+49 (0)441 798-4594
 

Bei telefonischem Gesprächsbedarf senden Sie bitte eine deutsche Telefonnummer an welcom7fe@uol.der0hi, wir rufen dann zurück.

Das SSC - StudierendenServiceCenter A12 ist zur Zeit für den Publikumsverkehr geschlossen. Senden Sie Originalunterlagen bitte nur auf dem Postweg zu oder nutzen Sie den Posteinwurf am Verwaltungsgebäude V01, Ammerländer Heerstraße 118.

Unser Tutor*innen Team für internationale Promovierende bietet Hilfe und Unterstützung bei allen allgemeinen Fragen und zum Leben in Oldenburg. Das Tutorenteam ist erreichbar unter phdqpm.tuto/bor3wfl@uol.fbk4bdezvqe &nbsw2junp; (phd.tu3vtor@uol1svz.de)

Corona-Krise: Hinweise zur Einreise für internationale Promovierende und WissenschaftlerInnen

Internationale Promovierende und WissenschaftlerInnen registrieren sich bitte im Gästeportal der Universität, um aktuelle Informationen und Unterstützung zu erhalten. Aktuelle Informationen zur Einreise finden Sie unter

Einreisebestimmungen (Corona-Krise)

In der Regel benötigen ausländische Staatsangehörige für die Einreise nach Deutschland ein gültiges Visum. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Visum so früh wie möglich bei der Deutschen Auslandsvertretung in Ihrem Heimatland (bzw. in dem Land, in dem Sie sich zurzeit aufhalten) zu beantragen. Sie erhalten dort außerdem nähere Informationen zu den Einreisebestimmungen sowie zur Dauer des Antragsverfahrens.

Die Einreisebestimmungen richten sich nach Ihrem Herkunftsland sowie nach der Länge und Zweck Ihres geplanten Aufenthaltes. Wenn Sie nach Deutschland einreisen zum Zweck der Erwerbstätigkeit oder der Forschung müssen Sie ein nationales Visum (Visum für einen längerfristigen Aufenthalt/D Visum) beantragen. Ein nationales Visum kann für bis zu zwölf Monate ausgestellt werden.

Staatsangehörige von EU-Staaten, Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes und der Schweiz

Staatsangehörige aus EU oder EWR Länder benötigen kein Visum, sondern lediglich Ihren Ausweis/Reisepass für die Einreise nach Deutschland. Bei einem Aufenhalt von mehr als zwei Monaten müssen Sie sich jedoch beim Oldenburger Bürgerbüro anmelden, da in Deutschland die Meldepflicht gilt. Schweizer Staatsbürger/innen und ihre Familienangehörige brauchen zwar für die Einreise nach Deutschland kein Visum, müssen nach der Einreise jedoch einen Antrag für eine Aufenthaltserlaubnis stellen, die ihnen das Recht auf Freizügigkeit bescheinigt.

Staatsangehörige aus Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea und den Vereinigten Staaten

Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea und den Vereinigten Staaten benötigen für die Einreise nach Deutschland kein Visum und können den Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis nach ihrer Ankunft stellen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, dies rechtzeitig zu tun, da es Ihnen vorher nicht erlaubt sein wird, in Deutschland zu arbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter Beschäftigungsbestimmungen.

Staatsangehörige von Staaten ohne Visumspflicht für Deutschland

Staatsangehörige aus Ländern ohne Visumspflicht für Deutschland benötigen für einen Aufenthalt, der eine Erwerbstätigkeit oder Forschung beinhaltet oder länger als drei Monate dauert, ein nationales Visum/D Visum. Sie müssen Ihren Antrag vor der Einreise bei der Deutschen Botschaft einreichen. Die Visumsfreiheit gilt ausschließlich für Aufenthalte von bis zu drei Monaten (90 Tage) und erlaubt keine Erwerbstätigkeit oder Forschung.

Um ein nationals Visum zu beantragen, benötigen Sie einen Nachweis über die Sicherung Ihres Lebensunterhalts (Arbeitsvertrag, Stipendium, Belege über Eigenkapital), über angemessenen Krankenversicherungsschutz, Angaben zu Ihrer Unterkunft, einen Nachweis über Ihre geplante Tätigkeit sowie Ihren Reisepass. Nationale Visa werden für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten ausgestellt und können in eine Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden. Nach Ihrer Ankunft in Deutschland müssen Sie Ihren Wohnsitz im Bürgerbüro anmelden, auch, um eine Aufenthaltserlaubnis beim Oldenburger Ausländerbüro beantragen zu können.

Bitte beachten Sie:

Es ist nicht möglich, nachträglich ein nationales Visum (D Visum) zu beantragen. Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Aufenthalt von maximal 90 Tagen überschreiten, da das Schengen Gesetz bezüglich Einreise- und Ausreisebestimmungen sehr streng ist. Wenn Sie also ohne Visum eingereist sind und sich dann entscheiden länger zu bleiben, müssen Sie erst wieder in Ihr Heimatland zurückkehren und erneut einen Visumantrag stellen.

Staatsangehörige anderer Staaten

Staatsangehöriger aller übrigen Länder benötigen ein Visum zur Einreise nach Deutschland. Welches Visum Sie benötigen, hängt davon ab, wie lange und zu welchem Zweck Sie nach Deutschland einreisen.

Aufenthalte bis zu drei Monaten

Bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten sollten Sie ein Schengen Visum (Visum für kurzfristige Aufenthalte/C Visum) beantragen. Beachten Sie dabei bitte unbedingt, dass dieses Visum nicht über den dreimonatigen Aufenthalt hinaus verlängert werden kann. Ein Schengen Visum erlaubt zudem keine Erwerbstätigkeit. Um ein Schengen Visum zu erhalten, müssen Sie die Sicherung Ihres Lebensunterhalts sowie einen angemessenen Krankenversicherungsschutz während Ihres Aufenthaltes in Deutschland nachweisen.

Aufenthalte über drei Monaten

Dauert Ihr Aufenthalt länger als drei Monate so müssen Sie ein nationales Visum für Deutschland (Visum für längerfristige Aufenthalte/D Visum) beantragen. Um ein nationals Visum zu beantragen, benötigen Sie einen Nachweis über die Sicherung Ihres Lebensunterhalts (Arbeitsvertrag, Stipendium, Belege über Eigenkapital), über angemessenen Krankenversicherungsschutz, Angaben zu Ihrer Unterkunft, einen Nachweis über Ihre geplante Tätigkeit sowie Ihren Reisepass. Nationale Visa werden für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten ausgestellt und können in eine Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden. Nach Ihrer Ankunft in Deutschland müssen Sie Ihren Wohnsitz im Bürgerbüro anmelden, auch, um eine Aufenthaltserlaubnis beim Oldenburger Ausländerbüro beantragen zu können.

Bitte beachten Sie, dass wenn Sie planen, länger als drei Monate in Deutschland zu bleiben, Sie auf keinen Fall mit einem Schengen Visum/C Visum einreisen dürfen, denn es ist nicht möglich, dieses Visum nachträglich in ein nationales Visum/D Visum umzuwandeln. Auf keinen Fall sollten Sie Ihr Visum überschreiten, da das Schengen Gesetz bezüglich Einreise- und Ausreisebestimmungen sehr streng ist.

Besondere Regelung für Hochqualifizierte

Für "Hochqualifizierte", die nach Deutschland einwandern und einen Arbeitsplatz nachweisen können, besteht die Möglichkeit, eine EU Blue Card zu erhalten (auch: Blaue Karte EU). Bei der EU Blue Card handelt es sich um einen Aufenthaltstitel, der für die Dauer eines Arbeitsvertrages, höchstens aber für 4 Jahre ausgestellt wird und zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt. Unter besonderen Umständen kann er verlängert werden oder nach 5 Jahren durch einen unbefristeten Aufenthaltstitel (Niederlassungserlaubnis) ersetzt werden. Nachdem Sie mit einem Visum zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit eingereist sind, können Sie den Antrag auf eine EU Blue Card im Ausländerbüro der Stadt Oldenburg stellen. "Hochqualifiziert" sind Sie z. B. als Wissenschaftler/in mit besonderen Fachkenntnissen, Lehrperson oder wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in einer herausgehobenen Funktion.

Gebühren für ein Visum

Grundsätzlich müssen Sie für ein Visum Gebühren bezahlen. Es gibt jedoch gegebenenfalls die Möglichkeit der Gebührenreduzierung oder Gebührenbefreiung.

Allgemeine Informationen zur Visabeantragung (Auswärtiges Amt)

Reisen im Schengen Raum

Sowohl das Schengen Visum/C Visum als auch das nationale Visum/D Visum erlauben das Reisen in die 26 Länder des Schengen Raums für Aufenthalte von bis zu drei Monaten in einem Zeitraum von sechs Monaten. Für EU Staaten, die nicht dem Schengen Raum angehören, benötigen Sie jedoch ein separates Visum (mit Ausnahme von Bulgarien). Das betrifft die Staaten Vereinigtes Königreich, Republik Irland, Kroatien, Zypern, und Rumänien. 

IO-w0dbtWebmiz7asttp3p7erxvb (marqysketing.wmio@uqjtol3k3mv.de) (Stand: 01.09.2020)