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Nobelpreisträger Tagung in Lindau

Oldenburger Studenten auf der 50. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau

Unter dem Motto "Wissenschaft aus erster Hand" fand vom 26. bis 30. Juni 2000 die 50. Tagung der Nobelpreisträger auf der Insel Lindau im Bodensee statt. Unter den 600 an der Tagung teilnehmenden Studenten waren acht Promotionsstudentinnen und -studenten der Chemie von der Carl von Universität Oldenburg, deren Teilnahme freundlicherweise von der EVC Wilhelmshaven und dem Präsidium der Universität unterstützt wurde. An der Jubiläumstagung nahm die Rekordzahl von 58 Nobelpreisträgern aus den Bereichen Chemie, Physik und Medizin teil, darunter Paul Crutzen (Chemie-Nobelpreis 1995 Erforschung des Ozonlochs) oder Sir Harold Kroto (Chemie-Nobelpreis 1996 Entdeckung der Fullerene "buckyball"). In Podiumsdiskussionen wurden allgemeine und grundsätzliche Themen wie "Verständnis und Echo der Naturwissenschaften in der Gesellschaft" von den Nobelpreisträgern kontrovers diskutiert. In zahlreichen Fachvorträgen wurde das breite Spektrum der Forschungsaktivitäten der Laureaten deutlich. Im Vordergrund des Interesses der studentischen Teilnehmer standen Fragen zu globalen und aktuellen Themen wie der Entschlüsselung des menschlichen Genoms und der gesellschaftlichen Verantwortung des Wissenschaftlers. Die Studenten hatten hierbei die Möglichkeit, in kleinen Runden direkt mit den Nobelpreisträgern zu diskutieren. Gerade dieser persönliche Kontakt macht den Reiz dieser einzigartigen Tagung aus.

 

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Foto: Sir Harold Kroto (Chemie-Nobelpreis 1996) und Frau Lady Margaret (Mitte) mit vier der acht Oldenburger Studenten (Tim Pöpken, Magnus Topphoff, Christian Ihmels, Lars Becker v.l.). Nicht auf dem Foto: Marco Eissen, Sandra Fürmeier, Jens Griep-Raming und Ute Güntner.

Che+dhgmie-Weh0bmdk/iastee9jr (cheoxkx7mie@lguwuol.de) (Stand: 07.11.2019)