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Call for Papers für Veranstaltungsangebote

Ansprechpartner*innen

Claudia Czycholl

 +49 (0)441 798-4617

Dr. Uwe Kröcher

+49 (0)441 798-2909

Der menschengemachte Klimawandel stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart dar. Die aktuellen Auswirkungen und zukünftigen Folgen für Mensch und Natur sind vielfältig und drastisch: Artensterben, Überflutungen von Küstenregionen, Wetterextreme und Ernährungsunsicherheit. Dabei sind wirtschaftlich ärmere Staaten besonders stark von den klimatischen Veränderungen betroffen. Dass Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in allen Bereichen der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft höchste Priorität haben müssen, dafür demonstrieren seit über einem Jahr Schüler*innen auch in Norddeutschland.

Welche einzelnen Ausprägungen hat der globale Klimawandel? Welche Folgen sind mit ihm verbunden? Wie wird Norddeutschland von Klimaveränderungen betroffen sein? Welcher Maßnahmen bedarf es? Welche unterschiedlichen Konzepte zur Einhaltung der Klimaschutzziele und auch Anpassungsmöglichkeiten gibt es? Und welche konkreten Lösungsansätze gibt es für eine nachhaltige und klimagerechte Gesellschaft? Was wird konkret zu diesen Fragen z. B. an der Universität Oldenburg geforscht?

Um diese Fragen mit Wissenschaftler*innen zu diskutieren, findet nun als ausdrückliches Anliegen von Fridays for Future am 18. März 2021 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Landesmuseum Natur und Mensch ein Projekttag für Schüler*innen (KlimaWissen 2021) statt. Die verschiedenen Veranstaltungsangebote richten sich an Schulklassen der Jahrgangsstufen 9 bis 13 aus der Region Nordwest. Alle Wissenschaftler*innen (auch außerhalb der Universität), Studierende und politische Bildner*innen sind für Vorträge, Workshops und Führungen z. B. durch Forschungseinrichtungen herzlich eingeladen. Die Beiträge können unterschiedliche Veranstaltungsformate von einem 20minütigen Input und anschließender 25minütiger Diskussion bis zu einem 1,5stündigen Workshop umfassen.

Die Beiträge können sich thematisch mit allen Aspekten, die im weitesten Sinne mit dem Klimawandel in Verbindung stehen, beschäftigen. Von den Schüler*innen insbesondere erwünscht sind folgende Schwerpunkte:

  • Verdeutlichung der Dramatik und der einzelnen Ausprägungen des Klimawandels, in dem z. B. die konkreten regionalen Auswirkungen in der Nordwestregion Deutschlands aufgezeigt werden: Veränderung des regionalen Klimas, Auswirkungen auf Veränderungen des Meeresspiegels/Küstenschutz, Siedlungsentwicklung, Wohnformen, verkehrliche und seeverkehrliche Auswirkungen, Energieversorgung, Landwirtschaft/Ernährungswirtschaft etc.,
  • Illustration und Erklärung der lebensweltlich erfahrbaren Zusammenhänge bei den Ursachen der Klimaveränderungen am Beispiel der Produktions- und Lebensweise (Konsum, Ernährungsweise, Mobilität, Wohnen, Produktionsstrukturen etc.),
  • Diskussion gesellschaftlicher Gegenmaßnahmen, Strategien und Konzepte, aber auch Widerstände zur Einhaltung der Klimaschutzziele, um die Richtung des notwendigen Transformationsprozesses erkennbar zu machen.

Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 21. November 2020 ein, indem Sie das Online-Formular ausfüllen.

Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Vortragshonorare und Reisekosten zahlen können.
Und noch eine Bitte: Machen Sie gerne potenziell Interessierte auf den Call aufmerksam, denn nur mit vielen Beiträgen lässt sich der Projekttag verwirklichen.

Hier finden Sie den Call for Papers als PDF-Datei

 

Veranstalter*innen:

Webmaste/crr6bjiv (internxznet/r6j@ulhlol.d6m7xtebvb6) (Stand: 14.05.2020)