Projektdurchführende

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Lehrstuhl Personal und Organisation

Prof. Dr. Thomas Breisig:

Hiltraud Grzech-Sukalo: 

 

Kooperationsstelle Hochschule – Gewerkschaften

Dr. Uwe Kröcher: 

Dr.in Claudia Czycholl: 

Heike Wiese:         

Projekt zum Arbeiten im Homeoffice

Arbeiten zwischen Home und Office –
betriebliche Regelungen und Weiterbildungen

Homeoffice ist in der Corona-Pandemie für viele Beschäftigte quasi über Nacht zum zentralen Arbeitsort geworden. Wurde vor ein paar Monaten noch von einem kurzzeitigen vermehrten Arbeiten im Homeoffice ausgegangen, ist mittlerweile klar, dass auch zukünftig ein großer Anteil der Beschäftigten ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeiten wird. Dabei wird das Arbeiten im Homeoffice sowohl von zahlreichen Arbeitgebern als auch Beschäftigten befürwortet.

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der letzten Monate stellt sich für viele Unternehmen und Institutionen die Frage, welche betrieblichen Regelungen sich bewährt haben, welcher weiteren Vereinbarungen es bedarf und welche Fort- und Weiterbildungen sinnvoll und notwendig sind, um ein sozial- und gesundheitsverträgliches Arbeiten im Homeoffice zu gewährleisten. Gestaltungsfragen des Homeoffice betreffen die Bewältigung der erweiterten datentechnischen Verknüpfung zwischen Homeoffice und Betriebsstätte ebenso wie die Selbstorganisation von Beschäftigten, das „Führen auf Distanz“ für Vorgesetzte mit Personalverantwortung oder die Ansprache und Beratung von Beschäftigten im Homeoffice durch Interessenvertretungen. Die hiermit verbundenen Herausforderungen und unterschiedlichen Lösungsansätze werden in dem Praxisprojekt in den Blick genommen. Der Fokus liegt hierbei auf dem Dienstleistungsbereich in der Region Nordwest um Oldenburg.

Anknüpfend an die Ergebnisse des jüngst abgeschlossenen Zukunftsdiskurses „Digital – Mobil“ und der Studie „prentimo – präventionsorientierte Gestaltung mobiler Arbeit“ startet das Projekt mit einer Online-Befragung zum Umsetzungsstand betrieblicher Vereinbarungen sowie Fort- und Weiterbildungen und Bedarfen zum Arbeiten im Homeoffice. Darauf basierend werden Basis- und Vertiefungsworkshops zu den zwei Handlungsfeldern durchgeführt. Überdies sollen Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen und Institutionen zur Ausgestaltung von Homeoffice-Modellen u. a. in Podcasts vorgestellt werden. Das Projekt richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und ein breites Spektrum an Stakeholdern. Dazu zählen Beschäftigte, Interessenvertretungen, Arbeitgeber und -verbände, Gewerkschaften, Weiterbildungseinrichtungen sowie kommunale Vertreter*innen aus der Arbeits-, Familien-, Gleichstellungs-, Gesundheits- und Wirtschaftspolitik.

wird gefördert von

(Stand: 11.05.2021)