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22.10.2019, 18:00 - 20:00 Uhr, Bibliotheks-Saal, Universität Oldenburg

Rente und Demografie - Wie mit dem demografischen Wandel Rentenkürzungspolitik gemacht wird

mit Prof. Dr. Gerd Bosbach, Professor für Statistik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung, Hochschule Koblenz

Über die Rente wird wieder gesprochen auch über Ausweitungen von Rentenleistungen, z.B. über eine
Grundrente – dringend notwendig angesichts sinkendem Rentenniveau und zunehmender Altersarmut. Doch noch immer tief verankert in der Bevölkerung ist die Vorstellung, mit dem demografischen Wandel müsse das Rentenniveau selbstverständlich sinken. Das Argument des demographischen Wandels („Immer mehr Rentner*innen kommen auf immer weniger Beschäftigte“) bestimmt bis heute die Politik. Es ist Grundlage für Reformen gewesen, die das gesetzliche Rentenalter anhoben (jetzt bis 67), das Absicherungsniveau senkten, auf die Notwendigkeit privater Vorsorge verwiesen und letztlich dazu führten, dass das Risiko von Altersarmut auch zukünftig deutlich steigen dürfte. Die Argumentation dahinter wurde medial rauf und runter als Selbstverständlichkeit dargestellt, an ihrer Logik sollte niemand zweifeln.
Der bekannte Statistiker Gerd Bosbach (u.a. Autor von „Lügen mit Zahlen – Wie wir mit Statistiken manipuliert
werden“) beleuchtet auf humorvolle und kurzweilige Art volkswirtschaftliche Zusammenhänge und historische Entwicklungen und stellt die Zusammenhänge von Demographie und Rente vom Kopf auf die Füße.

 

29.10.2019, 18:00 - 20:00 Uhr, Bibliotheks-Saal, Universität Oldenburg

Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung? Die Reform des Arbeitszeitrechts nach der Rechtsprechung des EuGHmit Dr. Marta Böning, Referatsleiterin DGB Bundesvorstand; Prof. Peter Schüren, Universität Münster; Roland Wolf, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

Die Entscheidung des EuGH vom 14.5.2019 zur Arbeitszeiterfassung in der Rechtssache CCOO (C-55/18) hat  weitreichende Konsequenzen.
Schon vor der anstehenden Reform des Arbeitszeitrechts wird diskutiert, ob der Arbeitgeber verpflichtet
ist, die werktägliche Arbeitszeit zu messen und der Betriebsrat einen Anspruch auf Einführung einer Arbeitszeiterfassung hat. War es im Koalitionsvertrag ohnehin vorgesehen, das Arbeitszeitrecht zu ändern, um „mehr selbstbestimmte Arbeitszeit und mehr betriebliche Flexibilität in der digitalen Arbeitswelt“ zu ermöglichen, sind nun die Vorgaben des EuGH dabei zu berücksichtigen.
In der Veranstaltung wird es darum gehen, die Auswirkungen der EuGH-Entscheidung vor und nach
einer möglichen Reform zu diskutieren.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit Prof. Dr. Christiane Brors, Universität Oldenburg, dem Arbeitsgericht Oldenburg, der DGB Rechtsschutz-GmbH Oldenburg und dem Arbeitgeberverband Oldenburg durchgeführt.

29.10.2019 - 26.11.2019, jeweils 18:00 - 20:00 Uhr, ver.di Bezirk Weser-Ems, Güterstraße 1, Oldenburg

Wie wir lernen, Kämpfe zu gewinnen - Strategien für Aktivist*innen.

mit Jane McAlevey, University of California, Berkeley Labor Center. Alle Sitzungen werden live und online auf Englisch und mit deutscher Simultan-Übersetzung übertragen.

Mit den „Global Lectures“ gibt Jane McAlevey einen vierteiligen Crashkurs zu Organisierungsmethoden, die helfen, unsere Kämpfe zu gewinnen. Bereits ihr gesamtes Leben ist Jane McAlevey als Organizerin tätig: an eine zehnjährige Erfahrung in der US-amerikanischen Umweltbewegung knüpfen sich 30 weitere Jahre für US-amerikanische Gewerkschaften. In ihren gewerkschaftlichen Organisierungskampagnen hat sie sich den Ruf erarbeitet, die härtesten Gegner*innen bezwingen zu können. Ihre gewonnenen Erkenntnisse hat sie nun wissenschaftlich aufbereitet und zu einem Organisierungskonzept verdichtet.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit anderen Organisationen durchgeführt.

06./07.11.2019, Aula der Universität Osnabrück, Schloss, Neuer Graben, Osnabrück

Die Zukunft der Mobilität zwischen sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit

u.a. mit Mira Ball, Fachbereich Verkehr, ver.di; Dr. Weert Canzler, Wissenschaftszentrum Berlin; Thorsten Gröger, Bezirksleiter IG Metall Niedersachsen/Sachsen-Anhalt; Prof. Dr. Stephan Pfahl, FU Berlin, Daniel Rieger, Leiter Verkehrspolitik NABU; Ernst-Christoph Stolper, stv. Vorsitzender BUND; Dr. Winfried Wolf, Bündnis "Bahn für alle"

Ziel der Tagung ist es, einen konstruktiven „Zukunftsdialog“ zwischen Wissenschaft, Gewerkschaft sowie Klima- und Umweltschutzbewegung zu organisieren und damit eine öffentliche Debatte zu fördern. Mit der hohen Zahl der Beschäftigten in der Automobil- und Zulieferindustrie in Niedersachsen hat die soziale
Dimension einer notwendigen Energie- und Verkehrswende gerade hier eine sehr große Bedeutung.
Wir befinden uns in einer Zeit des großen Umbruchs (Transformation). Klimawandel, Umweltzerstörung und Ressourcenverbrauch haben ein Ausmaß erreicht, das entschlossenes und schnelles
Handeln auch im Verkehrsbereich erfordert.

Anmedlungen bitte mit dem Online-Anmledeformular.

12. November 2019, Tagung 10:00 bis 16:30 Uhr, Bibliotheks-Saal, Universität Oldenburg

Forum Berufsbildung 2019: Attraktivität der dualen Berufsausbildung stärken - aber wie?

Die duale Berufsausbildung wird international als Erfolgsmodell vielfach beachtet, gerät aber nicht zuletzt durch die zunehmende Akademisierung seit einigen Jahren unter Druck. Überstieg bis 2010 die Zahl der jungen Menschen, die eine duale Berufsbildung begannen, die Zahl der Studienanfänger, so liegt seit 2011 der Anteil eines Jahrgangs, der ein akademisches Studium beginnt, bei über 55%. Zwar erscheint im Zuge des Megatrends zur Wissensgesellschaft ein vermehrter Bedarf an höher­qualifizierten Beschäftigten zunächst augenfällig, doch inwieweit dieser Trend sich ausschließlich in einer akademischen Qualifizierung niederschlagen wird und niederschlagen muss, ist zumindest offen. Vielfach wird angenommen, dass gerade die Facharbeit nach wie vor die Basis für das deutsche Produktionsmodell auch in Zukunft darstellen wird.

Mit der Tagung werden erstens die Einflussfaktoren auf die Attraktivität der dualen Berufsausbildung in den Blick genommen und zweitens strategische Ansätze vorgestellt und diskutiert, um die duale Berufsausbildung zukunftsfähig zu gestalten. Eine Strategie ist Berufsorientierung in der schulischen Allgemeinbildung zu intensivieren. Ein zweiter Ansatz verfolgt das Ziel, Studienabbrecher/innen in die duale Berufsausbildung zu integrieren. Ein dritter Ansatz der „Hybridisierung“ versucht, die schulische und akademische Ausbildung mit der dualen Berufsausbildung zu verzahnen und Ausbildungsvoraussetzungen bzw. Ausbildungsabschnitte beider Pfade miteinander zu kombinieren. Beispiele dieser „hybriden“ (Aus-)Bildungsangebote sind die duale Berufsausbildung mit Abitur oder Konzepte des „dualen Studiums“.

Spannende Debatten auf Basis von Beiträgen u.a. von Dr. Eva Anslinger (Uni Bremen), Dr. Maren Baumhauer (Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Universität Osnabrück), Dana Bergmann, (Universität Magdeburg), Dr. Volker Born (Zentralverband des Deutschen Handwerks, Abteilungsleiter für Berufliche Bildung), Dr. Dag Danzglock (Nds. Kultusministerium, stv. Abteilungsleiter Berufliche Bildung), Dr. Roman Jaich (ver.di Bundesvorstand, Abteilung Bildungspolitik) sind zu erwarten.

Die Tagung wird durchgeführt in Kooperation mit Prof. Dr. Dietmar Frommberger (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Karin Rebmann, (Berufs- und Wirtschaftspädagogik,  Universität Oldenburg), der DGB Region Oldenburg-Ostfriesland-Wilhelmshaven, der Handwerkskammer Oldenburg, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung.

Eine Anmeldung ist notwendig. Bitte nutzen Sie dafür das Online-Anmeldeformular.

13.11.2019, 18:00 - 19:30 Uhr, Schlaues Haus Oldenburg,
Schloßplatz 16, Oldenburg

Digitalisierung in der Pflege - Chance oder Risiko für Pflegebedürftige und ihre Pflegenden?mit Prof. Gesa Lindesmann, Pflegeinnovationszentrum, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig, so auch im Bereich der Pflege. Sie verheißt einige Verbesserungen, es ergeben sich jedoch auch Spannungsfelder: Geht es bei den technischen Entwicklungen in der Pflege allein um den gesundheitlichen Nutzen oder spielen auch wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle? Sind technische Hilfen anpassungsfähig genug für Menschen mit höchst unterschiedlichen Bedarfen? Birgt die Digitalisierung die Gefahr des „gläsernen Pflegebedürftigen“? Und verleitet allzu perfekte Technik dazu, sich zu früh abhängig zu machen und die eigene Autonomie aufzugeben? Prof. Dr. Gesa Lindemann wird diese und weitere Paradoxien der Digitalisierung in der Pflege beleuchten. Anschließend wollen wir außerdem den Blick weiten und auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten in der Pflege diskutieren.

geplante Tagungen

04. Dezember 2019, 18:00 - 20:00 Uhr, Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Oldenburg
Veranstaltung "Digital - Mobil. Wie Digitalisierung Arbeit mobil macht und mobile Arbeit verändert: Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten"
in Kooperation mit Prof. Dr. Thomas Breisig, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,

Der Arbeitsforscher Prof. Dr. Wolfgang Menz der Universität Hamburg wird in seinem Vortrag „Digital Mobil: Chancen und Risiken“ die Digitalisierung der Arbeit ins Visier nehmen.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

Wey7bmastengpkr Koohyerwperationsstelle (uwvje.kroecher@uol.dfpue) (Stand: 23.10.2019)