Blickkonserven (2012)

Blickkonserven (2012)

BLICK-KONSERVEN

26. Juni - 06.Juli 2012
Institut für Kunst und visuelle Kultur
Carl-von-Ossietzky Universität, Oldenburg
Eröffnung, Dienstag, 26. Juni, 18.00 Uhr im Hörsaalzentrum

Bild

Thea Buchholz
Linda Janas
Andrea Janssen
Undine van Elsberg
Katharina Wewer

Künstlerische Leitung Katia Liebmann


Serielle Malerei ist in ihrer Charakteristik der Druckgrafik verwandt, jedoch die Haupteigenschaft der Druckgrafik, ihre Reproduzierbarkeit, gilt hier nicht.

Das gilt auch für die Monotypie -hier handelt es sich jedoch um eine künstlerische Druckgrafik. In beiden Fällen ist jedes Blatt ein Unikat. Bei der Monotypie ist die Bildfläche nicht direkt sondern in mittelbarer Weise bearbeitet, diese Technik ist daher eine Verbindung zwischen Malerei, Zeichnung und Grafik - druckendes Malen, malerisches Drucken.

Die amerikanische Malerin Elizabeth Peyton, die die Monotypie -eine Kunstform die im ausgehenden 19. Jahrhundert verankert ist - in eine für das 21. Jahrhundert relevante Form transportierte, sagt: "Wenn ich ins Druckatelier gehe, denke ich daran, dass meine Arbeit vervielfältigt werden kann, also muss es etwas sein, das es wert ist, reproduziert zu werden. Es funktioniert aber auch umgekehrt. Drucken hat auch eine Leichtigkeit, was dazu führen kann, dass ich einen Druck von jemandem herstelle, den ich nicht malen würde - als ob der Druck das Bedürfnis gestillt hätte".

AM 4 Studierende des Wintersemesters 2011/12 bearbeiteten malerisch-seriell Metallplatten und druckten sie anschließend auf der Kupferdruckpresse - es entstanden Serien, Monotypien - die ab Dienstag im Hörsaalzentrum ausgestellt werden.

(Stand: 21.08.2020)