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Der Kunstspaziergang durch Oldenburg/Drielake (2013)

Der Kunstspaziergang durch Oldenburg/Drielake

Zum Projekt »Im Urstromtal der Weser«

21 Kinder der Grundschule Drielake und 14 Studierende, eine Lehrerin und zwei Projektleiter haben sich in einer Projektwoche vom 08.10.-12.10.2012 in sechs kleinen gemischten Gruppen auf Spurensuche in der Wohn- und Schulumgebung der Kinder begeben: Der Stadtwald mit seinen darin lebenden Tieren wird erkundet, der Drielaker See wird unter die Lupe (Gewässerproben) genommen; Objekte werden aus Schrott (Schrottplatzbesuch) gebaut; Geocaches werden versteckt und mit Aufgaben für die Finder versehen; Fundstücke erhalten eine neue Bedeutung; Geschichten aus Osternburg von Monika Barkemeyer werden zur Grundlage eines Papiertheaterstückes; im Mehr-generationenhaus berichten Senioren aus ihrer Kindheit... und andere Aktivitäten wurden bereits Teil des Kunstprojektes »Im Urstromtal der Weser«. Eine eigene Internetseite wurde eingerichtet (www.im-urstromtal-der-Weser.de) und täglich aktualisiert. Bis zum Februar 2013 entwickelten die Kinder in den einzelnen Gruppen wöchentlich ihre Kunstwerke für eine Ausstellung weiter. Zusätzlich werden die entstandenen Arbeiten direkt im Stadtraum während eines Kunstspaziergangs, Freitag, den 8. Februar 2013, der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Start: um 15.00 Uhr an der Grundschule Drielake, Schulstraße 21, 26135 Oldenburg.

Die Kinder zeichneten und malten, schraubten und klebten, filmten und vertonten, um das erforschte Wissen sichtbar zu machen und an verschiedenen Orten zu platzieren. Wir laufen gemeinsam zu den einzelnen Stationen, die künstlerisch ausgestaltet sind: Der Schrottplatz in Osternburg liefert das Gewand für einen Baum am Drielaker See: Aus alten Metall- und Blechresten wurden außergewöhnliche Schaukeln kreiert. Eine Wunderburg im Wunderburgpark hat es nie gegeben. Nun soll sie an einem anderen Ort errichtet werden. Die Tiere des Stadtwaldes zeigen sich und erzählen aus ihrem Leben. Die Kinder drücken ihre phantasiereiche Vorstellung vom Zusammenleben der Waldbewohner in einem Stop-Motion-Film aus. Selbstentworfene Kulissen und Protagonisten dienen als Schauplatz. In der Stadtlandschaft lassen sich Objekte finden, denen keine Aufmerksamkeit mehr zuteil wird. Sie erhielten die Bezeichnung »Tumguskas«. Die Kinder haben sie gesammelt, ihnen neue Bedeutungen gegeben und bringen sie als Kunstwerk zurück in den Stadtraum. Straßennamen ändern sich und weisen auf vergangene Bezugspunkte hin. Ereignisse vor 50 Jahren aus der Schulstraße werden in einem Papiertheater lebendig. Vor vier Häusern der Schulstraße erzählen die Protagonisten aus ihrer Biographie. Geocaches sollen gesucht werden. Welches Geheimnis geben sie preis?

Link zur Ausstellungsseite:
http://www.im-urstromtal-der-weser.de/der-kunstspaziergang-durch-osternburg-drielake/

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