Navigation

Me, myself and I (2012)

Me, Myself and I

10. Juli - 3. August 2012
Institut für Kunst und visuelle Kultur
Carl-von-Ossietzky Universität, Oldenburg
Eröffnung, Dienstag, 10. Juli 17 s.t. Uhr im Hörsaalzentrum



Ausstellung des gleichnamigen zweisemestrigen Projektkurses (Leitung: Natascha Kaßner). Die Ausstellung war vom 10. Juli bis 3. August 2012 im Hörsaalzentrum (Gebäude A 14), im Foyer der Gebäude A1 bis A4 sowie in der Galerie Kegelbahn zu sehen.

"Wie lassen sich eigene Erinnerungen, die persönliche Lebenssituationen oder Interessen als Grundlage für künstlerisches Arbeiten nutzen?"

Während der Einstiegsphase wurden verschiedene Ansätze, Medien und Umsetzungsweisen auf ihre Wirkung hin erprobt. Die Wahl der Medien war freigestellt. Die praktische Arbeit wurde durch die Recherche und das sich gegenseitige Vorstellen in Form von Referaten zu künstlerischer Positionen ergänzt.

Es entwickelte sich eine große Bandbreite, die vom Reflektieren wissenschaftlicher Ansätze (H.G. Mead) über Comix (FLIX), zeitbasierte Medien (Pippilotti Rist) bis zu klassischer Malerei (Klapheck) reichte. Diese Bandbreite spiegelt sich auch in den anschließend konkret umgesetzten Projekten wieder.

Beschreibung der einzelnen Arbeiten

Kurzbeschreibungen der Arbeiten:

Thea Buchholz

"Leerstellen".

12 Cyanotypien von Narben der Studentin

Mareike Cohrs

"Das ABC vom Aufstehen (2005-2011/2012)

Ein Kissen, ein Tisch, ein Teller, ein Stuhl und ein Glas wurden mit verschiedenen selbstverfassten Schriftstücken in verschiedenen Schriftarten versehen. Sie sind verschlüsselte und transformierte Aspekte aus dem eigenen Leben.

Undine van Elsberg

"Singularitäten"

In einer Installation aus Fotos, Texten und Drucken werden Erinnerungen rekonstruiert, die mit Gegenständen und Spuren auf dem eigenen Körper verbunden sind.

Alexander Engelmann, Tinka Lehn

"Zeitschleife"

Netzauftritt: www.zeit-schleife.de

In einer Rauminstallation wurde ein funktionsfähiges Studentenzimmer gezeigt, das sich ausschließlich aus Dingen und Möbeln zusammensetzte, die aus umgearbeiteten und ausgedienten Abfallmaterialien bestanden. Im Rahmen der Arbeit wurde ein Internetauftritt gestaltet.

Gesa Hachmann

"LebensARTquilt"

Rekonstruktion des eigenen Lebens als Quilt, indem jede Reihe ein Lebensjahr darstellt und jeder Person in dem Leben ein Stoffmuster/-quadrat zugewiesen wird.

Rainer Hoyer

"Murmeltiernacht"

10-minütiger Stop-Motion-Film, der die Nachtschicht eines Taxifahrers erzählt und die verschiedenen technischen Möglichkeiten im Animationsfilm auslotet.

Felix Kappeller

"Identität als Konstrukt"

4-teilige Rauminstallation zum Identitätsbegriff nach G.H. Mead, die wissenschaftliche Theorien in Text, Schema und Objekt übersetzt.

Kaja Klingemann

"Facebook, auf den Spuren fremder Menschen"

Installation aus Clouds von Zeichnungen, die mit Fäden verbunden sind. Jede Cloud spiegelt eine Person mit ihren Interessen und Bildern, die ihren Ursprung in einem realen Facebook Account hat und von der Studentin in der Phantasie weiterentwickelt wurde.

Clemens Kreutzfeldt

"A tree dies. A piano is born"

Drei Objekte, in denen technische Zeichnungen zur Klaviermechanik, eigene Holzdrucke und Gegenstände aus dem Klavierbau frei kombiniert und collagiert werden.

Lisa Lillpopp

"Vernetzungen des Alltags"

Mehrteilige Wandinstallation aus Zeichnungen, Fotografien und Fäden, in denen eigene Formen der Selbstverortung und Kommunikationsstrukturen reflektiert werden sowie 6 Bilder ( Acryl auf Papier. 70 x 180 cm) in denen für subjektives körperliches Empfinden malerische Übersetzungen gesucht werden.

Maleen Linke

"Individuelle Codes"

6 Bilder (Öl auf Leinwand. je. 50 x 80 cm), die jeweils Freunde der Studentin repräsentieren, wobei für die persönlichen Eigenheiten Entsprechungen in Geräten und Maschinen gesucht wurden.

Viktoria Maash

"Internatszeit"

Rekonstruktion der eigenen Internatszeit als mehrteilige Rauminstallation mit Zeichnungen.

Fabiana Netzband

"Meine Wege in Berlin"

Verschiedene Objekte und Installationen, die Wege der Studentin in ihrer Heimatstadt Berlin aufgreifen.

Anna Stemmann

"Me, Myself and I"

Mit Tusche und Fineliner gezeichneter Comic, der in kurzen Episoden die eigene Lebensgeschichte erzählt, wobei Ausgangsort eine Kiste ist, die als Erinnerungsspeicher Wege in verschiedene Vergangenheitsebenen anbietet.

Wilma Scheschonk

"Das Selbstporträt lernt laufen - Blicke auf das Selbst durch die Webcam"

Mehrere Arbeiten (Installation, Stickereien, Drucke), die Aspekte aktueller Kommunikation und Selbstdarstellung im Internet thematisieren.

Alena Timoshenko

"Die Wege zu sich selbst"

Große Zeichnungen abstrahierter Stadtpläne werden mit aus der Erinnerung gezeichneten Interieurs von Wohnungen kombiniert, in denen die Studentin gelebt hat.

Webmaste1mr (zoe.wegemkener@uol.de/o9n) (Stand: 07.11.2019)