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Oliver Klaassen

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Sekretariat

Volker Tesch

A10 0-008

Aufnahmeprüfung 2019 (Bewerbungsfrist abgelaufen)

Liebe Bewerberin, lieber Bewerber!

Wir freuen uns, dass Sie sich für das Bachelorstudium ›Kunst und Medien‹ am Institut für Kunst und visuelle Kultur interessieren. Die Aufnahme des Bachelor Studiums ›Kunst und Medien‹ sieht eine Aufnahmeprüfung vor. Um Ihnen eine Vorstellung über die besonderen Ausrichtungen des Oldenburger Studiengangs zu geben, möchten wir Ihnen diesen hier kurz vorstellen und Ihnen außerdem einige Hinweise zu Ihrer Bewerbung und zur Aufnahmeprüfung geben.

Kunst interessiert uns im Kontext. Wie wird Kunst vermittelt, wenn über sie gesprochen oder geschrieben, indem sie ausgestellt oder abgebildet wird? Wo begegnet uns Kunst? Auf welche Weise ist sie eingebunden in soziale, politische, historische oder ökonomische Zusammenhänge?

Welche Medien benutzen wir und wie nutzen wir diese? Welche Bedeutung haben Medien für unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit?

Unter ›visueller Kultur‹ verstehen wir Formen des Zu-Sehen-Gebens, die weit mehr als Kunst umfassen – etwa Architektur, Illustration, Werbung, Web-Design, also Praktiken, die aus Alltag und Wissenschaft nicht wegzudenken sind. Hier interessiert uns beispielsweise, wie Bilder und Medien unsere Wahrnehmung und Vorstellung von Körpern, Geschlecht und sozialer Ordnung prägen.

Entsprechend geht es im praktischen Teil der Aufnahmeprüfung nicht nur darum, eigene künstlerische Ausdrucksformen etwa in Form von Fotografien oder Zeichnungen zu konzipieren und umzusetzen, sondern auch darum, Bilder, die Ihnen im Alltag begegnen – ob im Internet, im Wohnraum, in der Straßenbahn oder auf dem Flugblatt – unter einem bestimmten Gesichtspunkt zu sammeln, auszuwählen, zu ordnen und gemeinsam mit Ihren eigenen Arbeiten zu präsentieren.

Theorie und Praxis von Kunst und visueller Kultur schließen sich nicht aus, sondern bedingen und durchdringen einander. Deshalb ist es uns wichtig, im theoretischen Teil der Prüfung zu erfahren, wie Sie über künstlerische Positionen nachdenken, wie Sie ästhetische Erfahrungen in Worte fassen und wie Sie zu begründeten Argumentationen kommen.

Sowohl im praktischen als auch im theoretischen Teil der Prüfung werten wir gemäß der Zugangsordnung (PDF) nach drei Kriterien: Artikulationsfähigkeit, Eigenständigkeit und Reflexionsfähigkeit.

(Mehr Informationen zu den Lehr- und Forschungsgebieten des Instituts)

Die Aufnahmeprüfung besteht demnach aus einer praktischen und einer theoretischen Aufgabe, die von Ihnen als Bewerber_in selbstständig zu erarbeiten und deren Ergebnisse postalisch bei uns (s. unten angegebene Adresse) einzureichen sind.

 

PRAXIS-AUFGABE 

1. Bild: RILEY

2. Bild: SLOMINSKI

3. Bild: SCHADOW

Wählen Sie eines der drei verlinkten Bilder aus.

Erstellen Sie zu einem dieser Bilder eine mindestens zehnteilige Bildersammlung. Mindestens fünf dieser Bilder müssen selbst angefertigt sein. Sie können sich folgender künstlerischer Verfahren bedienen: Zeichnung, Malerei, Druck, Collage, Skulptur, Objekt, Installation, Fotografie, Film, Performance. Dreidimensionale Arbeiten und Performances müssen entweder fotografisch oder filmisch in Form einer beigelegten DVD (max. 3 min.) dokumentiert werden. Die weiteren Teile der Bildersammlung können z.B. Filmen, Print- und Onlinemedien, Ihrem Alltag oder der Kunst entstammen.

Die Sammlung sollte das Format DIN A4 nicht überschreiten.

Selbst erstellte Arbeiten müssen auf der Rückseite mit folgenden Angaben gekennzeichnet sein: Name, Titel (oder: ›Ohne Titel‹), Entstehungsjahr, Größe des Originals, Technik (z.B. Acryl auf Leinwand, Bleistift auf Kugelschreiber, Video, analoge Fotografie, etc.).

Nicht selbst erstellte Bilder müssen auf der Rückseite mit folgenden Angaben gekennzeichnet sein: Name, Titel, Größe des Originals, falls dieses von der Reproduktion abweicht, Quelle/Fundort (z.B. URL, Flohmarkt oder ›Privat‹).

 

THEORIE-AUFGABE

Wählen Sie aus den folgenden drei Aufgaben eine aus und erstellen Sie hierzu einen Text. Die theoretische Aufgabe ist in Papierformat (DIN A4) mit max. 8.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (entspricht ca. 3 Seiten) einzureichen.

1. Besuchen Sie eine Filmvorführung –im Museum, auf einem Filmfestival oder im Kino. Schreiben Sie hierüber eine Rezension. Diese muss folgende Aspekte beinhalten: a) Ihre kritische Reflexion des Films, b) Eine Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen der Filmvorführung (z.B. Ort, Atmosphäre, Publikumsreaktionen).

2. Schreiben Sie ein Essay über ein Kunstwerk, das Ihrer Meinung nach das Thema Politik behandelt.

3. Hierbei handelt es sich um die Aussage eine_r Künstler_in. Welches Kunstverständnis kommt in dieser Aussage Ihrer Meinung nach zum Ausdruck? Welche künstlerische Arbeitsweise könnte aus diesem Kunstverständnis resultieren?

 

Wichtig zu beachten:

Die Prüfungsarbeiten (theoretisch und praktisch), 
der Bewerbungsvordruck (hier) und 
der tabellarische Lebenslauf

sind bitte jeweils in zweifacher Ausführung (Reproduktionen/Kopien) einzusenden. Von der Zusendung von Originalen ist abzusehen, da wir die Prüfungsarbeiten leider nicht zurückschicken können.

Ihr Abiturzeugnis benötigen wir nicht, dieses müssen Sie bei der Einschreibung dem Immatrikulationsamt vorlegen!

Ihre Bewerbung ist bis zum 1. Juni - Eingang Poststempel - (bitte keine Einschreiben!) des Zulassungsjahres zu richten an:

Prüfungsausschuss für die Aufnahmeprüfung Kunst und Medien (BA)
Fakultät III - Sprach und Kulturwissenschaften
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Ammerländer Heerstr. 114 - 118 
26129-Oldenburg

Webmasfb3riter1zrec (zoe.wegenermel@uxcol.dlz8ete9) (Stand: 21.08.2020)