Kontakt

Dr. Susanne Haberstroh
Referat Studium und Lehre, Stellv. Leitung

Dr. Simone Schipper
Referat Studium und Lehre, Hochschuldidaktik

Nähere Informationen zur Innovation plus-Förderung finden sie auf den Internetseiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK).

Ergebnisse und Materialien aus den geförderten Projekten werden über das OER-Portal Niedersachsen (Open Educational Resources) veröffentlicht:

Link zum OER-Portal Niedersachsen

Inspirationsplattform für die Hochschullehre

Lehrende der Universität Oldenburg stellen die Gestaltung ihrer Lehrveranstaltungen in der neuen Lehrkonzepte-
Sammlung des Referats Studium und Lehre vor. Lassen Sie sich inspirieren!
Über den folgenden Link finden Sie die Lehrkonzepte:

Zur Lehrkonzepte-Sammlung

Lehrinnovation

Förderprogramm „Innovation plus“

Das Land Niedersachsen schreibt im Rahmen des Förderprogramms „Innovation plus“ Projektmittel zur Entwicklung von innovativen Lehr- und Lernkonzepten aus. Gegenstand der Förderung ist insbesondere die Weiterentwicklung von Modulen oder ggf. Elementen von Modulen. Antragsberechtigt sind hauptberuflich Lehrenden sowie die nebenberuflich beschäftigten klinischen Professuren an der EMS. Ebenso können Gruppen von Lehrenden Anträge einreichen.

Koordination und Begleitung an der Universtät Oldenburg

Die Anträge müssen jeweils über die Hochschulleitung eingereicht werden. An der Universität Oldenburg wird das Verfahren über das Referat Studium und Lehre koordiniert und begleitet. Bei Fragen wenden Sie sich gern an den genannten Kontakt (im Kasten oben links)! Zur Vernetzung der geförderten Projekte organisieren wir zwei Mal jährlich ein Treffen mit den Projektbeteiligten.


Projektzeitraum 2020/21

Digitaler Unterricht

Prof. Dr. Yvonne Ehrenspeck-Kolasa, Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter, Dr. Michael Viertel, Joana Kompa
FK I, Institut für Pädagogik

Das Modul soll einen Erprobungsraum für Blended Learning Formate öffnen, um die Vermittlung von Medienbildung im Lehramtsstudium zu entwickeln und zu erproben. Innovativ ist dabei der Versuch, Studierenden durch datenbasierte formative Evaluationen (Learning Analytics Tools) personalisierte Lernpfade zu eröffnen, die eine Anpassung an individuelle Lerntempi und Kompetenzerwerbsmuster ermöglichen. Technisch Grundlage ist das Lernmanagementsystem Canvas.

Programmierausbildung im blended learning-Format

Prof. Dr. Dipl.-Ing. Martin Kühn
FK V, Institut für Mathematik/Physik

Das Lehrkonzept adressiert Studierende in der fortgeschrittenen Laborausbildung des Fachbachelors Engineering Physics. Im Fokus stehen Digital Twins (Digitalen Zwillings) als digital-technische Entwicklung. Mit dem Projekt soll die bisher übliche Laborausbildung zu einem Blended-Learning-Format weiterentwickelt werden. Partizipation und Kooperation von Studierenden und Lehrenden werden mit den web-basierten Tools Git-Lab als Programmiertool und einer hochschuldidaktisch konzipierten Kommunikations- und Präsentationsplattform (KPP) organisiert.

Entrepreneurship: Digital Prototyping

Prof. Dr. Alexander Nicolai
FK II, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (Stiftungsprofessur Entrepreneurship)

Das Exkursionsseminar wird im Sinne der Entrepreneurship Education um „Digital Prototyping“ als neue und zielführende Lernerfahrung ergänzt. Die Studierenden werden befähigt, selbstständig konkrete 3-D-Modelle oder Mobile-App-Entwürfe zu gestalten. Prototypen werden auf diese Weise anschaulicher und können überzeugender in Form von digitalen Modellen dargestellt und präsentiert werden. Vorgesehen sind in diesem Kontext digitale Lerneinheiten sowie ein Peer-Feedback, durch das sich die Studierenden bei der Entwicklung gegenseitig unterstützen.

Serious Gaming: Planning and Management of Coastal Zones and Sea Basins

Dr. Thomas Klenke, Dr. Leena Karrasch, Malena Ripken
COAST in Verbindung mit FK II und FK V

Das Modul „Planning and Management of Coastal Zones and Sea Basins” wird mit dem tragenden Bestandteil „Serious Gaming“ innovativ weiterentwickelt, um die Interdisziplinarität der Lehrinhalte langfristig zu etablieren. „Serious Gaming“ bietet in der Lehre vielfältige, interaktive Möglichkeiten, um bei den Teilnehmenden gegenseitiges Verständnis zu erlangen, Ideen auszutauschen, neue Ansätze auszuprobieren und die Komplexität verschiedener Aktivitäten zu verstehen.

Partizipative Medizin

Dr. Susanne Quintes
FK VI, Medizin und Gesundheitswissenschaften

Im Sinne der so genannten partizipativen Medizin, bei der die Kommunikation zwischen Ärzt*innen und informierten Patient*innen zentral ist, erlernen Studierende der Biologie im neu gestalteten Praktikumsversuch Genomik den sicheren Umgang mit digitalen Daten aus Humangenomen und verschiedenen Datenbanken. Gemeinsam mit Studierenden der Humanmedizin werden die digital gewonnenen Erkenntnisse auf Fallbeispiele angewandt. Die Studierenden erhöhen durch diesen problemorientierten Lehransatz ihre Sach- und Forschungskompetenz sowie ihre Sozial- und Selbstkompetenz.

Interkulturelle Perspektiven in der Germanistik

Haimo Stiemer, Dr. Katrin Henzel, PD Dr. Urte Stobbe
FK III, Institut für Germanistik

Im Rahmen eines internationalen Tandem- bzw. Kooperationsseminars arbeiten Studierende der Oldenburger Germanistik über „E-Learning“- sowie „E-Science“-Formate mit Studierenden eines ausgewählten Instituts der Auslandsgermanistik zusammen. Dabei sollen die Studierenden eine interkulturelle Perspektive auf ihre Fachdisziplin und das damit verbundene Berufsfeld gewinnen. Zudem sammeln sie grundlegende Erfahrungen im Umgang mit digitalen Arbeitsmethoden in der Literaturwissenschaft, aber auch mit Formaten der digitalen Wissenschaftskommunikation.

Service-Learning in der Sportwissenschaft

Prof. Dr. Jörg Schorer, Dr. Florian Loffing, Dr. Ingo Roden, Prof. Dr. Dietmar Grube
FK IV, Institut für Sportwissenschaften
FK I, Institut für Pädagogik

Im Rahmen des Projekts „Service-Learning in der Sportwissenschaft – Sportunterricht während der COVID-19-Pandemie“ bearbeiten die Studierenden eine aktuelle Problemstellung aus der Praxis. Zu diesem Zweck erfassen sie zunächst die Schulsportsituation im Distanz- und Präsenzunterricht anhand eines Online-Fragebogens. Auf Basis der gewonnenen Daten entwickeln die Studierenden bedürfnisorientierte Angebote für die Planung, Durchführung und Leistungsbewertung im Sportunterricht während der COVID-19-Pandemie. Der Service-Learning-Ansatz bietet den Studierenden die Möglichkeit, anwendungsorientierte Forschung kennenzulernen und gleichzeitig im Studium vermittelte Theorien in der Praxis anzuwenden. Dieses Projekt erweitert damit den Lehrschwerpunkt des „Forschenden Lernens“ der UOL durch eine hochgradig aktuelle, anwendungsorientierte Auseinandersetzung mit einem schulpraktischen Problem.


Projektzeitraum 2019/20

Inverted Classroom: Statistik 1 & Statistik 2

Prof. Dr. Sebastian Schnettler, Dr. Michael Jankowski
FK I, Institut für Sozialwissenschaften

Zentrales Anliegen ist eine Verbesserung der Methodenausbildung der Studierenden im Bereich Statistik. Inhalte werden über eine digitale Lernplattform bereitgestellt, sodass sie von den Studierenden weitgehend selbstständig und nach individuellem Lernstand erarbeitet werden können. Die Weiterentwicklung geht einher mit einer Umstellung der Vorlesung auf ein „Inverted Classroom“-Konzept. Zur Erstellung von Übungsaufgaben und für die Überprüfung der Lerninhalte soll das Open-Source-Programm R-Exams eingesetzt werden.

Escape Rooms in der medizinischen Lehre

Thomas Schmidt, Gisa Klefer, Wiebke Grashorn, Fabian Fincke, Ulf Goerges, Elise-Marie Dilger
FK VI, Humanmedizin

Das Lehrkonzept integriert den spielerischen Ansatz des „Escape Rooms“ als vertiefende Lernform in die Lehre. Im „Escape Room“ werden die Studierenden mithilfe eines Simulationspatienten mit einer Aufgabe konfrontiert, die zuvor erlerntes Fachwissen und praktische Fertigkeiten vereint. Die Studierenden müssen unter Zeitdruck Fachwissen und Fähigkeiten abrufen. Im Anschluss daran erhalten sie die Möglichkeit zur Selbstreflexion sowie ein konstruktives Feedback zu ihrem Wissens- und Kompetenzlevel.
 

Learning Nuggets in der Personal- und Organisationsentwicklung und -beratung

Prof. Dr. Anke Hanft, Dr. Joachim Stöter
FK I, Institut für Pädagogik

Die zunehmende Heterogenität der Studierenden erfordert neue, differenzierte Lernpfade. Das Projekt rückt daher selbstgesteuerte und individualisierte Lernprozesse in den Fokus. Durch online zur Verfügung gestellte „Learning Nuggets“ können die Studierenden das (vertiefende) Lernen selbst steuern. Zudem können die Nuggets in die Präsenzlehre eingebunden werden. Die theorie- und anwendungsbasierten Inhalte umfassen ein Glossar, Methodenkarten/Arbeitshilfen sowie kompakte Beschreibungen theoretischer Zugänge.

Softwareentwicklung

Prof. Dr. Andreas Winter, Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Prof. Dr. Ira Diethelm, Dr. Christian Schönberg
FK II, Department für Informatik

Um die Anwendung und Umsetzung theoretischer Konzepte im Kontext der Softwareentwicklung zu fördern, wird für die Studierenden eine interaktive Lern- und Entwicklungsplattform zum Selbststudium bereitgestellt, die sowohl für Einzelarbeit als auch für teambasierte Entwicklungsmethoden ausgelegt ist. Bei der Bearbeitung der Aufgaben erhalten die Studierenden und die Lehrenden ein Feedback.
 

Internationales Lehrprojekt: Gender-Perspektiven in Theorie und Praxis

Dr. Lydia Potts, Dr. Sylvia Pritsch
FK III, Institut für Kunst und visuelle Kultur

Basierend auf bestehenden Aktivitäten zur Internationalisierung des Studiengangs werden digitale Materialien erarbeitet werden, die den Studierenden die eigenständige Arbeit an Modulinhalten ermöglichen und internationale Perspektiven auf die Inhalte bieten. Die inhaltlichen Elemente werden in Kooperation mit internationalen Kolleg*innen erstellt und ermöglichen den Studierenden, auch auf internationaler Ebene zu arbeiten.

Klinisch-Anatomisches Digitales Trainingsmodul (KADT)

Prof. Dr. Anja U. Bräuer, Dr. Veysel Ödemis
FK VI, Department für Humanmedizin

Das Lehrkonzept „Klinisch-Anatomisches Digitales Trainingsmodul (KADT)“ verbindet die Anatomie-Lehre strukturiert mit Lerninhalten aus der Klinik und soll zu einem besseren Verständnis beitragen. Dazu sollen klinisch-anatomische Kurse implementiert und bestehende digitale Plattformen eingebunden werden, um die Möglichkeiten im Unterricht zu erweitern. Die Anatomiepraktika und die digitalen Plattformen werden wiederum mit Kursen des klinischen Trainingszentrums verknüpft. Die Klinikärzt*innen können zudem über die digitalen Zugänge Lernmaterialien für die Studierenden erstellen.

Cheme: Inhalte selbstständig erarbeiten und spielerisch lernen

Prof. Dr. Katharina AI-Shamery
FK V, Institut für Chemie

Um die Verarbeitung komplexer Informationen und die Entwicklung innovativer Ideen zu trainieren, steht die Weiterentwicklung der eigenständigen Denkfähigkeit der Studierenden im Fokus. Studierende sollen dazu selbstständig Inhalte zu interdisziplinären Themen erarbeiten und können dafür Bonuspunkte erhalten. In der Ausarbeitungsphase setzen sie dabei forschungsübliche Recherche- und Archivierungssoftware ein um den Umgang mit neuen Medien zu üben. Die Inhalte der Ausarbeitungen werden zu einem virtuellen „Escape Room“ verbunden, in dem die Studierenden spielerisch Aufgaben lösen müssen.

Schlüsselkompetenzen in Sprach- und Kulturwissenschaften und ihren Berufsfeldern

Prof. Dr. Karen Ellwanger, Dr. Christopher Sommer, Nicole Griese
FK III, Institut für Materielle Kultur

Im Rahmen des Moduls sollen die Studierenden zur kritischen Reflexion der digitalen Wissensproduktion angeregt, für die Grundlagen wissenschaftlicher Ethik sensibilisiert und zur „Digital Literacy“ befähigt werden. Dabei handelt es sich um ein fächerübergreifendes Angebot. Die Veranstaltung einschließlich Tutorien verbindet Übungs- und Werkstattformate mit der Erarbeitung einer interaktiven Schnitzeljagd via der App Actionbound inklusive audiovisueller Inhalte.
 

Beschaffung, Produktion und Logistik mit Fallstudien

Prof. Dr. Christian Busse
FK II, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Eine grundlegende Überarbeitung des Konzepts der Tutorien zur Vorlesung soll die aktive Mitarbeit der Studierenden und erfahrungsbasierte Handlungskompetenzen fördern. Dazu werden Fallstudien aus der Unternehmenspraxis entwickelt und von den Studierenden begleitet durch die Tutorien eigenständig bearbeitet. Zugleich werden die Inhalte aus der Vorlesung eingebunden und damit eine bessere Verzahnung von Vorlesung und Tutorien erreicht.

Allgemeine Schulversuche der Biologie

Dr. Wiebke Rathje
FK V, Institut für Biologie- und Umweltwissenschaften

In der Lehrveranstaltung sollen angehende Lehrkräfte für den Schul- und Experimentalunterricht bedeutsame digitale Werkzeuge erproben und diese fachspezifisch und fachdidaktisch reflektieren, um sie im späteren Schulkontext angemessen, kompetent und schüler*innenorientiert einsetzen zu können.
 

(Stand: 16.02.2021)