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Eine Übersicht über die Angebote der Kooperationspartner finden Sie hier.

Für Lehrende der Universität Oldenburg:

Bitte beachten Sie auch unser sonstiges hochschuldidaktisches Angebot. Manche hochschulinterne Veranstaltungen können für das Zertifikatsprogramm anerkannt werden. Bei Interesse beraten wir Sie gern dazu!

Übersicht über die hochschuldidaktischen Werkstattseminare

Januar

08./09.01.2019 - Lehren und Lernen in großen Gruppen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2
(Modul 2, Wahlbaustein)

Lehren und Lernen in großen Gruppen

Großen Studierendengruppen können Lehrveranstaltungen oft mehr bieten als das Vorlesen von Inhalten. Kleine aktivierende Methoden befördern zum Beispiel das Nachdenken über das Gehörte oder kleine Interaktionsmethoden den Austausch von Kenntnissen zum Thema. Manchmal ist es jedoch auch möglich, das Vorlesungskonzept zugunsten eines aktiven Lernens aufzugeben. Dies ist oft besser geeignet, um Ihre anspruchsvollen Ziele zu erreichen. Der Workshop bietet einen Überblick über kleine aktivierende Methoden und einer Vielzahl von Interaktionsmethoden. Er gibt auch Einblick in die grundlegenden Konzepte aktiven Lernens. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Lerneinheiten oder ganze Veranstaltungen aus den verschiedenen Perspektiven dieser Methoden und Konzepte zu betrachten und die ersten Bausteine einer Neukonzeption zu legen.

 

Inhalte der Veranstaltung

  • Grundlagen der Vorlesung: Ziele der Methode, Aufbau und Struktur, Phasen der Vorlesung, Zielklarheit, Stoff, Sequenzierung
  • Vorlesen und Lernen: Probleme der Vorlesungsmethode, Lernen, Motivation im Studium
  • Aktivität in großen Veranstaltungen: Wissenspool, Aktives Strukturieren, Mindmap, ConceptMap, Notizen, Kurz-Essay, Schwärzen, Meine Fragen, Sandwich, Tempo-Thesen, Lernslogan
  • Interaktion in großen Veranstaltungen: Fragen, Murmelgruppen, Think-Pair-Share, Zusammenfassung, Kleingruppenarbeit, Glückstopf, Snowballing, Gruppenpuzzle, Kugellager, Diskussionen, Fishbowl
  • Konzepte aktiven Lernens in großen Gruppen: Erfahrungsorientiertes Lernen, Entdeckendes Lernen, Handlungsorientiertes Lernen, Problemorientiertes Lernen, Projektorientiertes Lernen, Forschendes Lernen

 

Methode

In der Veranstaltung betrachten Sie Ihr Vorlesungskonzept immer wieder neu. Sie prüfen auf Grundlage der vorgestellten Inhalte, ob Sie Ihre bisherigen Planungen durch den Einsatz aktivierender Methoden erweitern können und wie sich dies auf die Ziele und Inhalte auswirkt. Darüber hinaus haben Sie Zeit das Grundkonzept gedanklich auf neue Füße zu stellen und dabei zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen die Auswirkungen auf Ihre Lehre zu beobachten.
 

Termin:   Dienstag, 08. Januar 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 09. Januar 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Prof. Dr. Luisa Sabine Heß
Anmeldeschluss: 26. Dezember 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)
Zur Anmeldung

Zur Person: Prof. Dr. Luisa Sabine Heß hat aktuell eine Professur für Unternehmensführung und Perso­nalmanagement an der Cologne Business School und lehrt außerdem an der Fernuniversität Hagen und der FH Köln. Sie studierte in Aachen und Frankreich Betriebswirtschaftslehre und promovierte an der Universität zu Köln im Bereich Personal und Marketing. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie an der RWTH Aachen mit den Schwerpunkten der Drittmittelakquise im Bereich Telemedizin, der Projekt­leitung im Forschungsprojekt Smarte Innovation im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Konzeption eines überfachlichen Seminarprogramms der Hochschule. Zudem begleitete sie öffentliche Einrich­tungen in Veränderungsprozessen und konzipierte und moderierte Change Management Workshops. Von 2010 bis 2011 leitete sie an einem Forschungsinstitut ein europäisches Beratungsprojekt zur Qualifikationsbedarfsanalyse. In dieser Zeit durchlief sie auch eine Trainerausbildung.

 

Februar

20./21.02.2019 - Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.2)

Werkstattseminar 1.2 (Modul 1, Pflichtbaustein)

Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens

Je nach Art der Lehrveranstaltung, Anzahl der Studierenden und Lernziel können unterschiedliche Methoden in der Lehre zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Kennenlernen und Erproben verschiedener Methoden zur Aktivierung der Studierenden und zur Förderung eines lebendigen und nachhaltigen Lernens.

Gemeinsam probieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes einzelner Methoden in Ihrem Arbeitsbereich, z.B.:

  • Methoden für einen lebendigen Einstieg in ein neues Thema
  • Methoden, die Kommunikation und Interaktion fördern
  • Methoden zur Sicherung des Lernerfolgs

Fragen zu Hemmnissen und Stolpersteinen im Transfer neuer Methoden in die eigene Praxis werden im Rahmen von kollegialer Beratung bearbeitet.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Mittwoch, 20. Februar 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag, 21. Februar 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Beate Baxmann, Dipl.Päd.
Anmeldeschluss: 06. Februar 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Beate Baxmann, seit 2002 tätig als Trainerin und Beraterin im Bereich hochschuldidaktischer Fragestellungen, Team- und Organisationsentwicklung sowie Schlüsselkompetenzen – www.daktica.de

März

12.03. - 15.03.2019 - Spring School: Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.1 und 1.2)

Werkstattseminare 1.1 und 1.2 (Modul 1, Pflichtbausteine)

Spring School: Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule

Gute Lehre ist lebendig, anschaulich, spannend und interaktiv. Auch Sie können Lehre so gestalten, dass es für die Studierenden eine Freude ist, Ihre Veranstaltungen zu besuchen. Genau hier setzt der Workshop an. Sie erhalten einen Einblick in die Grundlagen des Lernens und Lehrens an der Hochschule, Sie beschäftigen sich mit Ihrer eigenen Rolle als Lehrperson und Sie fokussieren den Umgang mit Studierenden ‑ auch in schwierigen Situationen. Sie lernen ebenfalls, wie Sie systematisch eine Lehrveranstaltung vorbereiten. Nach der Analyse Ihrer Zielgruppe und Ihrer Rahmenbedingungen können Sie Lernziele benennen, geeignete Methoden finden und notwendige Inhalte auswählen. Hierzu lernen Sie eine Fülle an seminaristischen Methoden ganz praktisch kennen, um für die eigene Lehre fruchtbar zu machen.

Der Workshop verbindet die individuelle Reflexion über die eigenen Vorstellungen von Lehren und Lernen mit fachlichen Inputs. In Kleingruppen werden die Inhalte diskutiert, die verschiedenen Sichtweisen zusammengeführt und auf das eigene Handeln übertragen. Im Workshop erleben Sie eine Vielzahl von Methoden. Hierdurch können Sie die praktische Anwendung der Workshopinhalte direkt erleben. Im kollegialen Austausch werden die Workshopinhalte vertieft und mit Ihren praktischen Erfahrungen verbunden.

Themen der Veranstaltung:

  • Lernen von Studierenden: Wie lernt der Mensch? Lernorientierungen, vertieftes Lernen, erfolgreich Lernen, Was treibt Studierende an? Lernmotivation,
  • Meine Rolle als Lehrperson: Meine Lehrerfahrungen, Lehrorientierungen, Haltungen, Charaktereigenschaften
  • Veranstaltungsplanung: Strukturierung der Lehrveranstaltung, Lernziele formulieren und überprüfen, Auswahl von Inhalten und Methoden
  • Methodisches Gestalten: Handlungssituationen, Sozialformen, Handlungsformen, Phasen und Sequenzierung, kleine Aktivierungsmethoden, Seminarmethoden, Kooperative Lernmethoden, Methoden ausprobieren.
  • Auswahl von Inhalten: Stoffauswahl und Stoffreduktion

Am Ende des Workshops können die Teilnehmenden

  • ausgewählte Grundlagen des Lehrens und Lernens bei der Planung der eigenen Lehre berücksichtigen,
  • zielorientiert mit den didaktischen Basiselementen ihre eigene Lehre planen
  • und haben ihre Rolle als Lehrperson auf den Prüfstand gestellt.

Hierzu gehört, dass Sie in der Lage sind

  • Ziele für Ihre Veranstaltung zu formulieren,
  • Sozial- und Handlungsformen zielgerichtet auszuwählen,
  • und geeignete Methoden für Ihre Veranstaltung zu finden.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Dienstag, 12. März 2019 bis Freitag, 15. März 2019,
jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr, Freitag, 9.00 bis 13.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, V03 0-E002
Dozent Dr. Stefan Brall
Anmeldeschluss: 26. Februar 2019 (max. 12 Teilnehmer/innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr. Stefan Brall studierte Sozialarbeit und Pädagogik und promovierte an der RWTH Aachen und der TU Dortmund in der Hochschulentwicklung. Er verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung an Universitäten als auch an Fachhochschulen. Heute begleitet Stefan Brall mit Cominovo u.a Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Gestaltung aktivierender Lernumgebungen, der Implementierung lernförderlicher Curricula sowie bei Entwicklungsprozessen. Mehr erfahren Sie unter www.cominovo.de

Sommersemester 2019 - Lehrprojekte zur Umsetzung von Konzepten für digital unterstützte Lehre (forschen@studium)

Digitale Medien können vielfältige Unterstützung für die Lehre und das Lernen bieten. In allen Fachgebieten werden sie zur Kooperation und Kommunikation genutzt, aber auch fachspezifisch werden digitale Tools eingesetzt. Digitale Medien bieten Studierenden die Möglichkeit, die Arbeits- und Kooperationspraxis ihres Faches kennenzulernen und sich daran zu beteiligen. Beispielsweise können im Forschenden Lernen Blogs für die Präsentation von Forschungsergebnissen dienen, aber auch als Lern- oder Forschungstagebücher. Schreiben die Studierenden gemeinsam Projektpläne, Zwischenberichte oder Ergebnisdarstellungen, so bieten sich auch Online Office Umgebungen für die Zusammenarbeit an. Zur Strukturierung und Visualisierung bei der Erarbeitung eines Themas oder einer Fragestellung sind virtuelle Pinnwände, MindMaps und ConceptMaps nützlich, die ebenfalls online gemeinsam erstellt und bearbeitet werden können.

Setzen Sie bereits digitale Medien zur Unterstützung Ihrer Lehrveranstaltung ein oder haben Sie ein Konzept entwickelt, das Sie umsetzen möchten?

Für die Umsetzung Ihres Konzeptes in die Lehrpraxis bieten wir das Format des Lehrprojekts mit hochschuldidaktischer Begleitung an. Unterstützt durch individuelle Beratung verfassen Sie ein Konzept und beschreiben die geplante Durchführung. Im Verlauf des Semesters setzen Sie das Vorhaben um und reflektieren Ihre Erfahrungen schriftlich. Zum Abschluss präsentieren Sie das Konzept im Rahmen einer geeigneten Veranstaltung oder in kurzen Workshops.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Beratungstermin und Abschlussveranstaltung nach Vereinbarung
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentinnen Dr. Victoria Marín, Carola Schirmer
Anmeldeschluss: 14. März 2019 (max. 8 Teilnehmer*innen)
Anmeldung: Hier über Stud.IP oder per E-Mailvj6d (orjpvwga.h+rnochschakykuldivwlbdaktikfhq@uni-oldenburg+/z.de)

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich.
Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

Zu den Dozentinnen:

Dr. Victoria Marín ist Pädagogin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+). Sie lehrt und forscht im Bereich der didaktischen Nutzung digitaler Medien und der Technologie in der Hochschulbildung.

Carola Schirmer ist Soziologin und im Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+) für die Unterstützung des Forschenden Lehrens und Lernens durch hochschuldidaktische Begleitung verantwortlich.

Anrechnung für das hochschuldidaktische Zertifikat:

Für die Teilnahme an diesem Seminar können Ihnen 20 AE (Arbeitseinheiten) im Baustein  3.2 (Transfer und Reflexion) für das Zertifikat „Hochschuldidaktische Qualifizierung“ angerechnet werden.

Voraussetzungen für die Anerkennung:

  • Wahrnehmung eines individuellen Beratungstermins für die Planung
  • Die schriftliche Konzeption und die Reflexion der Durchführung in einem nicht-öffentlichen Blog (Gesamtumfang ca. 8 Seiten)
  • Die Vorstellung mindestens einer Lernaktivität, die mit digitalen Medien durchgeführt wird

 

April

05.04. und 30.08.2019 - Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.2)

Modul 3 – Transfer und Reflexion (3.2)

Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen

Die Idee der „Kollegialen Hospitation“: Lehrende besuchen sich gegenseitig in ihren Veranstaltungen und tauschen sich anschließend in einem strukturierten, kollegialen Gespräch darüber aus. Sie entscheiden im Vorfeld, welche Aspekte Ihrer Lehre dabei im Fokus stehen: Vielleicht möchten Sie eine neue Methode ausprobieren? Sie möchten Ihren Vortragsstil verbessern? Oder Sie wünschen sich mehr Aktivität seitens der Studierenden? Auf der anderen Seite schulen Sie in der Beobachterrolle Ihre Wahrnehmung und üben sich in einer Beratungssituation. Sie können die „Kollegiale Hospitation“ in einer Gruppe mit zwei oder drei Lehrenden umsetzen. Die Kolleg*innen können Ihrem Fachgebiet angehören oder fachfremd sein.

Das erwartet Sie im Rahmen dieses Angebots:

  • Einführungsveranstaltung: Kennenlernen der Teilnehmer*innen, Ablauf und Vorbereitung der „Kollegialen Hospitation“, Einteilung der Gruppen für die Hospitationen, Feedbackregeln
  • eigenständige Umsetzung der gegenseitigen Besuche in einer Ihrer Lehrveranstaltungen einschließlich Vorbereitungs- und Feedbackgespräch
  • gemeinsame Abschlussveranstaltung: Reflexion der Methode, des Feedbacks und der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
  • Verfassen eines persönlichen Berichts zu Ihrer kollegialen Hospitation (erforderlich für den Leistungsnachweis im Zertifikatsprogramm), Feedback durch die Dozentin

Das Angebot richtet sich an Lehrende, die ihre Lehrkompetenzen im kollegialen Austausch reflektieren und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt.

Die Teilnahme an der „Kollegialen Hospitation“ kann als Leistungsnachweis ‑ 20 Arbeitseinheiten (AE) ‑ im Modulbaustein 3.2 „Transfer und Reflexion“ anerkannt werden. In diesem Fall ist das Verfassen eines Berichts erforderlich. Interessierte Lehrende, die keinen Leistungsnachweis anstreben, sind ebenfalls willkommen. Ein Bericht ist dann nicht erforderlich, wird aber zur Reflexion empfohlen.

 Veranstaltungsinformationen:

Termine:   Freitag, 05. April 2019, 09.15 bis 12.00 Uhr (Einführungsveranstaltung)
Freitag, 30. August 2019, 10.15 bis 12.00 Uhr (Abschlussveranstaltung)
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Dr.-Ing. Simone Schipper
Anmeldeschluss: 22. März 2019 (max. 8 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr.-Ing. Simone Schipper ist seit 2009 im Referat Studium und Lehre für den Arbeitsbereich Hochschuldidaktik zuständig. 2000-2006 Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover (Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung). Lehrerfahrung in vielfältigen Formaten. Mitarbeit in innovativen Lehrprojekten zur Einführung von elearning-Plattformen/Konzepten. Zuvor Tätigkeiten als Pressereferentin, in der Öffentlichkeitsarbeit und als Journalistin (Print, Ausbildung zur Fernsehjournalistin). Weiterbildungen im Bereich Kommunikation, Erwachsenenbildung und Beratung. Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung sowie Kollegiale Beratung und Supervision. Certified Facilitator with StrategicPlay® (for Lego® Serious Play®).

Mai

Juni

25./26.6.2019 - Forschendes Lernen und Lehren: Grundlagen und Konzeption
(Workshop forschen@studium)

Die Universität Oldenburg entwickelt das Forschende Lernen zum Profilmerkmal des Lehrens und Lernens. Die Studierenden sollen im Verlauf ihres Studiums – unabhängig von ihren Abschlussarbeiten – einen Forschungszyklus möglichst vollständig und selbstgesteuert durchführen.

Dieses Werkstattseminar bietet eine Einführung in die theoretischen und didaktischen Grundlagen des Forschenden Lernens. Aufbauend auf den Forschungsprozessen in Ihrem eigenen Fachgebiet können Sie ein Konzept für eine Lehrveranstaltung entwickeln oder überarbeiten. Zentrale Aspekte der Gestaltung und Planung von Lehre für das Forschende Lernen werden angesprochen wie beispielsweise der Grad an selbständiger Arbeit der Studierenden, die Rolle der Lehrenden, Gruppenarbeit, die Entwicklung von Forschungsfragen oder geeignete Prüfungsformate. Darüber hinaus können Sie gemeinsam Schwierigkeiten und Herausforderungen des Forschenden Lernens identifizieren und Konzepte dafür entwickeln.

Inhalte:

  • Was ist Forschendes Lernen? Was bedeutet „Lehren“ im Forschenden Lernen?
  • Die eigene Rolle als Lehrende oder Lehrender
  • Lehrveranstaltungen als Forschendes Lernen planen und durchführen
  • Vernetzung und Austausch

Lernziele:

  • Den didaktischen Ansatz des Forschenden Lernens kennen
  • Didaktische Herausforderungen bei der Gestaltung Forschenden Lernens kennen
  • Ein Konzept für eine Lehrveranstaltung als Forschendes Lernen entwickeln können
  • Die eigene Rolle als Lehrende im Forschenden Lernen reflektieren können

 

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Dienstag, 25. Juni 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 26. Juni 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Carola Schirmer
Anmeldung:

Hier über Stud.IP oder per E-Mailvj6d (orjpvwga.h+rnochschakykuldivwlbdaktikfhq@uni-oldenburg+/z.de)

Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

Die Arbeitseinheiten (20 AE) sind anrechenbar im Baustein 2.2 (Lehr-/Lernformen und Lernbegleitung) oder als Baustein 3.3 (Wahlbereich) für das Zertifikat „Hochschuldidaktische Qualifizierung“.

Zur Dozentin:
Carola Schirmer ist Soziologin und im Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+) für die Unterstützung des Forschenden Lehrens und Lernens durch hochschuldidaktische Begleitung verantwortlich.

September

03./10./17. September und 08. Oktober 2019 - Studien- und Abschlussarbeiten betreuen (Online-Workshop)
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2 (Modul 2, Wahlbaustein)

Studien- und Abschlussarbeiten betreuen (Online-Workshop)

Die Durchführung langfristiger wissenschaftlicher Arbeiten oder Projekte stellt die Studierenden vor vielfältige Herausforderungen. Die hohen inhaltlichen Anforderungen sind dabei nicht die einzigen Hürden. Häufig sind es vielmehr die Randbedingungen, wie die hohe Autonomie, die Zeiteinteilung oder die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, welche von den Studierenden als kleine oder große Stolpersteine wahrgenommen werden. Manchmal sind es auch eher die zwischenmenschlichen Hürden, insbesondere bei der Zusammenarbeit im Team. Als Lehrende*r können Sie diese Prozesse auf verschiedene Weise effektiv begleiten. Im Mittelpunkt des Workshops stehen die verschiedenen Formen einer langfristigen Begleitung wissenschaftlicher Arbeiten. Doch auch Ihre Rolle als Prüfer*in steht auf dem Prüfstand, denn diese entscheidet oft im Vorfeld, wie intensiv die Betreuung ausfallen wird.

Inhalte der Veranstaltung:

  • Anforderungen an Abschlussarbeiten: Grundlegende Regelungen, Kriterien wissenschaftlicher Arbeit, Anforderungen an den Abschluss und an Abschlussarbeiten
  • Der wissenschaftliche Arbeits- und Schreibprozess: Phasen, Prozessbegleitung, meine Rolle als Betreuer*in
  • Begleitung der Phasen: Themen finden und eingrenzen, Forschungsfragen, Konzeptpapiere, Gliederung, Meilensteine
  • Begleitung typischer Probleme: Quellenarbeit, Zeitplanung, „Roter Faden“, Sprachliche Mängel, Motivation
  • Bewertung von Abschlussarbeiten: Lernergebnisse, Beurteilungsraster, Kriterienentwicklung, Benotung

Sie lernen die verschiedenen Möglichkeiten der Begleitung von langfristigen wissenschaftlichen Arbeiten kennen und Sie finden heraus, wie Sie Ihre Studierenden am besten begleiten. Hierzu erhalten Sie wertvolle Impulse, die Sie direkt auf Ihre eigene Situation übertragen können. Im kollegialen Austausch können Sie sich darüber hinaus von der Unterschiedlichkeit der Betreuung in den Fachkulturen inspirieren lassen.

Der Workshop findet an vier Terminen online statt und richtet sich an Lehrende aller Fachrichtungen. Start ist immer um 9.00 Uhr. Das Online-Werkstattseminar umfasst die Teilnahme an den vier Online-Terminen sowie die individuelle Bearbeitung von Aufgaben während der Laufzeit.

Termin:   Dienstag, 03. September 2019, 9.00 bis 11.00 Uhr
Dienstag, 10. September 2019, 9.00 bis 11.00 Uhr
Dienstag, 17. September 2019, 9.00 bis 11.00 Uhr
Dienstag, 08. Oktober 2019, 9.00 bis 11.00 Uhr
Ort: Der Workshop findet online statt.
Dozentin Prof. Dr. Luisa Sabine Heß
Anmeldeschluss: 03. September 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Prof. Dr. Luisa Sabine Heß hat seit 2013 eine Professur für Unternehmensführung und Perso­nalmanagement an der Cologne Business School. Sie studierte in Aachen und Frankreich Betriebswirtschaftslehre und promovierte an der Universität zu Köln im Bereich Personal und Marketing. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie an der RWTH Aachen mit den Schwerpunkten der Drittmittelakquise im Bereich Telemedizin, der Projekt­leitung im Forschungsprojekt Smarte Innovation im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Konzeption eines überfachlichen Seminarprogramms der Hochschule. Zudem begleitete sie öffentliche Einrich­tungen in Veränderungsprozessen und konzipierte und moderierte Change Management Workshops. Von 2010 bis 2011 leitete sie an einem Forschungsinstitut ein europäisches Beratungsprojekt zur Qualifikationsbedarfsanalyse. In dieser Zeit durchlief sie auch eine Trainerausbildung.

05./06.09.2019 - Beratung von Studierenden
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2 (Modul 2, Wahlbaustein)

Beratung von Studierenden

Beratung gehört zum Alltagsgeschäft von Lehrenden. Das Spektrum umfasst Fragen zu Literatur und Studienplanung, die Begleitung von Haus- oder Abschlussarbeiten oder auch persönlichere Themen und Krisen. Wie können Sie nun die Anliegen Ihrer Studierenden empathisch aufgreifen und dabei professionell Unterstützung bieten? Wie kann es Ihnen gelingen, Studierende auch selber in die Lage zu versetzen Lösungsideen und –schritte zu entwickeln und damit deren Eigenverantwortung und Kompetenzerwerb nachhaltig zu fördern (und dabei im Zeitbudget zu bleiben)? Als Lehrende*r sind Sie auf verschiedenen Ebenen gefordert: Struktur, Rollenflexibilität, Verständnis für unterschiedliche Themen und Persönlichkeiten sowie kompetente Gesprächsführung.

In diesem Workshop lernen Sie das grundlegende Handwerkszeug der Beratung kennen: Wie sieht der klassische Ablauf eines Beratungsgesprächs aus? Wie lässt sich dieses durch das aktive Zuhören und den gezielten Einsatz von Fragen steuern? Sie reflektieren Rahmenbedingungen, Haltung und tauschen Erfahrungen aus. Vor allem aber üben Sie anhand von eigenen Fällen oder vorgegebenen Situationen den Einsatz von Beratungstools. Im Fokus steht insbesondere die Auftragsklärung, um ziel- und ressourcenorientiert beraten zu können. Am zweiten Tag gibt es verschiedene Vertiefungsoptionen zur Auswahl.

  • Definition und Ablaufschema einer Beratung kennen
  • Beratungstools wie aktives Zuhören und Fragen bewusst einsetzen können
  • Beratungshaltung, Rolle und Kommunikationsmuster reflektieren
  • Eigene Beratungskompetenz aufbauen bzw. stärken

Methoden:

  • Impulsvorträge
  • Reflexionseinheiten
  • Interaktive Übungen und Rollenspiele
  • Kollegialer Austausch 

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Donnerstag, 05. September 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag, 06. September 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Ilona Kiarang
Anmeldeschluss: 22. August 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Ilona Kiarang – Orange Consult (www.orange-consult.de)
Dipl.-Politologin, über 25 Jahre Erfahrung als Weiterbildungsexpertin mit Qualifizierungen u.a. in Personal- und systemischer Organisationsentwicklung. Beschäftigungen z.B. als Studienberaterin, Hochschuldidaktikerin und Referentin für wissenschaftliche Nachwuchsförderung, seit 2002 als freiberufliche Trainerin an Universitäten und im Non-Profit-Bereich tätig.

17./18.09.2019 - Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.2)

Werkstattseminar 1.2 (Modul 1, Pflichtbaustein)

Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens

Je nach Art der Lehrveranstaltung, Anzahl der Studierenden und Lernziel können unterschiedliche Methoden in der Lehre zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Kennenlernen und Erproben verschiedener Methoden zur Aktivierung der Studierenden und zur Förderung eines lebendigen und nachhaltigen Lernens.

Gemeinsam probieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes einzelner Methoden in Ihrem Arbeitsbereich, z.B.:

  • Methoden für einen lebendigen Einstieg in ein neues Thema
  • Methoden, die Kommunikation und Interaktion fördern
  • Methoden zur Sicherung des Lernerfolgs

Fragen zu Hemmnissen und Stolpersteinen im Transfer neuer Methoden in die eigene Praxis werden im Rahmen von kollegialer Beratung bearbeitet.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Dienstag, 17. September 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 18. September 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Beate Baxmann, Dipl.Päd.
Anmeldeschluss: 03. September 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Beate Baxmann, seit 2002 tätig als Trainerin und Beraterin im Bereich hochschuldidaktischer Fragestellungen, Team- und Organisationsentwicklung sowie Schlüsselkompetenzen – www.entdeckerpfade.de

19./20.09.2019 - Lehrveranstaltungen mit digitalen Medien konzipieren (Workshop forschen@studium)

Mit diesem Workshop möchten wir Sie als Lehrende dabei unterstützen, digitale Medien zur Gestaltung des Forschenden Lernens wie auch anderer Lehr- und Lernformate einzusetzen. Sie werden unterschiedliche Anwendungen kennenlernen, die die Lernaktivitäten von Studierenden und auch die Kommunikation und Zusammenarbeit von Studierenden und mit Lehrenden unterstützen können. Sie haben Gelegenheit, diese zu erproben und studentische Aktivitäten mit digitalen Medien für Ihre eigene Lehrveranstaltung zu planen. Kriterien für einen angemessenen Einsatz der Technologien werden vorgestellt und diskutiert.

Das Ziel des Workshops ist es, dass Sie ein Konzept zur Planung und Durchführung der eigenen Lehrveranstaltung entwickeln und dabei gezielt digitale Medien zur Unterstützung der Lehr- und Lernaktivitäten einbinden. Wir beraten Sie dabei und bieten Raum für kollegialen Austausch.

Der Workshop ist für alle Lehrenden der Universität Oldenburg offen und wird im Rahmen des Projektes „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+) kostenfrei angeboten.

Bitte bringen Sie ein eigenes Laptop mit, um die Anwendungen erproben und den Einsatz in Ihrer eigenen Lehrveranstaltung damit planen zu können.

Lernziele:

  • Eine Vielfalt digitaler Medien zur Unterstützung von Kooperation und Kollaboration kennenlernen und deren Nutzen für unterschiedliche didaktische Methoden einschätzen können
  • Aufgaben und Aktivitäten von Lernenden planen und Kriterien zur Auswahl angemessener digitaler Medien anwenden können
  • Ein didaktisches Konzept unter Einbeziehung digitaler Medien entwickeln können

Methoden:

  • Digitale Medien erproben
  • Arbeit am Konzept einer eigenen Lehrveranstaltung
  • Beratung während der Entwicklung einer Lehrveranstaltung
  • Austausch unter den Teilnehmer*innen über die Planung

Veranstaltungsinformationen

Termin:   Donnerstag, 19. September 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr,
Freitag, 20. September 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum V02 0-003
Dozentinnen Dr. Victoria Marín, Carola Schirmer
Anmeldeschluss: 06. September 2019 (max. 18 Teilnehmer*innen)
Anmeldung: Hier über Stud.IP oder per E-Mailvj6d (orjpvwga.h+rnochschakykuldivwlbdaktikfhq@uni-oldenburg+/z.de)

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich.
Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

Zu den Dozentinnen:

Dr. Victoria Marín ist Pädagogin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+). Sie lehrt und forscht im Bereich der didaktischen Nutzung digitaler Medien und der Technologie in der Hochschulbildung.

Carola Schirmer ist Soziologin und im Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+) für die Unterstützung des Forschenden Lehrens und Lernens durch hochschuldidaktische Begleitung verantwortlich.

Anrechnung für das hochschuldidaktische Zertifikat:

Für die Teilnahme an diesem Seminar können Ihnen 20 AE (Arbeitseinheiten) im Baustein  3.3 (Wahlbereich) oder 2.2 (Lehr-Lernformen und Lernbegleitung) für das Zertifikat „Hochschuldidaktische Qualifizierung“ angerechnet werden.

23.09. und 13.12.2019 - Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.2)

Modul 3 – Transfer und Reflexion (3.2)

Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen

Die Idee der „Kollegialen Hospitation“: Lehrende besuchen sich gegenseitig in ihren Veranstaltungen und tauschen sich anschließend in einem strukturierten, kollegialen Gespräch darüber aus. Sie entscheiden im Vorfeld, welche Aspekte Ihrer Lehre dabei im Fokus stehen: Vielleicht möchten Sie eine neue Methode ausprobieren? Sie möchten Ihren Vortragsstil verbessern? Oder Sie wünschen sich mehr Aktivität seitens der Studierenden? Auf der anderen Seite schulen Sie in der Beobachterrolle Ihre Wahrnehmung und üben sich in einer Beratungssituation. Sie können die „Kollegiale Hospitation“ in einer Gruppe mit zwei oder drei Lehrenden umsetzen. Die Kolleg*innen können Ihrem Fachgebiet angehören oder fachfremd sein.

Das erwartet Sie im Rahmen dieses Angebots:

  • Einführungsveranstaltung: Kennenlernen der Teilnehmer*innen, Ablauf und Vorbereitung der „Kollegialen Hospitation“, Einteilung der Gruppen für die Hospitationen, Feedbackregeln
  • eigenständige Umsetzung der gegenseitigen Besuche in einer Ihrer Lehrveranstaltungen einschließlich Vorbereitungs- und Feedbackgespräch
  • gemeinsame Abschlussveranstaltung: Reflexion der Methode, des Feedbacks und der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
  • Verfassen eines persönlichen Berichts zu Ihrer kollegialen Hospitation (erforderlich für den Leistungsnachweis im Zertifikatsprogramm), Feedback durch die Dozentin

Das Angebot richtet sich an Lehrende, die ihre Lehrkompetenzen im kollegialen Austausch reflektieren und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt.

Die Teilnahme an der „Kollegialen Hospitation“ kann als Leistungsnachweis ‑ 20 Arbeitseinheiten (AE) ‑ im Modulbaustein 3.2 „Transfer und Reflexion“ anerkannt werden. In diesem Fall ist das Verfassen eines Berichts erforderlich. Interessierte Lehrende, die keinen Leistungsnachweis anstreben, sind ebenfalls willkommen. Ein Bericht ist dann nicht erforderlich, wird aber zur Reflexion empfohlen.

 Veranstaltungsinformationen:

Termine:   Montag, 23. September 2019, 09.15 bis 12.00 Uhr (Einführungsveranstaltung)
Freitag, 13. Dezember 2019, 10.15 bis 12.00 Uhr (Abschlussveranstaltung)
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Dr.-Ing. Simone Schipper
Anmeldeschluss: 09. September 2019 (max. 8 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr.-Ing. Simone Schipper ist seit 2009 im Referat Studium und Lehre für den Arbeitsbereich Hochschuldidaktik zuständig. 2000-2006 Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover (Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung). Lehrerfahrung in vielfältigen Formaten. Mitarbeit in innovativen Lehrprojekten zur Einführung von elearning-Plattformen/Konzepten. Zuvor Tätigkeiten als Pressereferentin, in der Öffentlichkeitsarbeit und als Journalistin (Print, Ausbildung zur Fernsehjournalistin). Weiterbildungen im Bereich Kommunikation, Erwachsenenbildung und Beratung. Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung sowie Kollegiale Beratung und Supervision. Certified Facilitator with StrategicPlay® (for Lego® Serious Play®).

26./27.09.2019 - Fachlich lernen durch Schreiben: Schreibaktivitäten in Lehrveranstaltungen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

­ Werkstattseminar 2.2 (Modul 2, Wahlbaustein)

Fachlich lernen durch Schreiben: Schreibaktivitäten in Lehrveranstaltungen

Inhalte

Schreiben spielt in der traditionellen universitären Lehre vor allem eine Rolle als Prüfungsinstrument. Dabei wird ein besonderes Potential oft viel zu wenig genutzt: Schreiben lässt sich gezielt als Lerninstrument für die Entwicklung disziplinärer Denk- und Handlungsfähigkeit einsetzen. Dabei vertiefen Studierende fachliche Inhalte und entwickeln gleichzeitig Schritt für Schritt eine wissenschaftliche Schreibkompetenz.

  • In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit dem Schreiben als Lerninstrument für die fachliche Lehre auseinander. Sie erfahren, wie sie einerseits kleine explorative Schreibübungen ohne viel Aufwand in die Lehre integrieren und wie sie andererseits Studierende durch umfangreiche Schreibaufträge zum vertieften Lernen anleiten können.
  • Außerdem steht bei diesem Workshop das wissenschaftliche Schreiben als Lerngegenstand im Fokus. Die Teilnehmenden erfahren wie sie Studierende im Schreibprozess anleiten und begleiten können. Dabei dienen persönliche Erfahrungen der eigenen Schreibbiografie als Ausgangspunkt.

Ziele

  • Neuere Erkenntnisse der Schreibprozessforschung und Schreibdidaktik kennenlernen
  • Schreibaktivitäten erproben und für den fachspezifischen Einsatz anpassen
  • Aufgabenstellungen für eigene Lehrveranstaltungen konzipieren und verbessern
  • Eigenes Vorgehen beim Schreiben reflektieren und neue Impulse bekommen

Methoden

  • Schreiben, schreiben, schreiben! Hinweis: Bringen Sie dazu das Werkzeug mit, mit dem Sie am liebsten schreiben: Laptop (o.ä.) oder Papier/Stifte. Beides funktioniert gleichermaßen gut.
  • Inputs und Diskussionen im Plenum
  • Austausch in Kleingruppen

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Donnerstag, 26. September 2019, 09.00 bis 17.00 Uhr
Freitag, 27. September 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Jantje Witt
Anmeldeschluss: 12. September 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Jantje Witt ist seit 2012 in der Fakultät für Erziehungswissenschaft im Bereich „LitKom – Vermittlung literaler Kompetenzen“ tätig. Sie lehrt selbst im Einführungsmodul für die Lehramtsstudiengänge und unterstützt Kolleg*innen, Tutor*innen und Lehrbeauftragte dabei, Studierende an das Schreiben im Studium heranzuführen. Schreibanlässe sind dabei einerseits das wissenschaftliche Schreiben und andererseits das reflexive Schreiben in der Portfolio-Arbeit.

Oktober

24./25.10.2019 - Academic Lecturing and Presenting in English
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.3)

­Werkstattseminar 3.3 (Modul 3, Wahlbaustein)

Academic Lecturing and Presenting in English

This course provides you with training and practice in giving professional presentations and lectures in English. By the end of the course, you will know how to give a memorable presentation with a clear message. you will be given the linguistic tools in order to signal structure, build rapport with the audience, handle questions and close the presentation with a clear message. We will also discuss how to adapt your presentation to an audience of mixed English ability, and in the later sections of the course you will be given the opportunity to practise your Engish presenting skills and to receive individualized feedback.

Goals

  • Open and close a presentation in English
  • Signal structure to give audience a sense of direction
  • Adapt lectures to international audiences
  • Build a rapport with the audience
  • Handle (difficult) question and answer sessions

Methods

  • Powerpoint presentations
  • Individual and pair work
  • Class discussion
  • Practical exercises
  • Videos
  • Presenting practice
  • Individual feedback

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Donnerstag, 24. Oktober 2019, 09.00 bis 17.00 Uhr
Freitag, 25. Oktober2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozent Dr. Darren Paul Foster
Anmeldeschluss: 10. Oktober 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr. Darren Paul Foster stammt aus Cornwall, England, und ist an der Freien Universität in Berlin als Lehrkraft tätig, wo er Sminare zu akademischen und beruflichen Schlüsselkompetenzen durchführt. Zu den Themen der Kurse, die er an verschiedenen Universitäten anbietet, gehören interkulturelle Kompetenz, wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren sowie Hochschuldidaktik, darunter Prüfen in englischer Sprache und Verwendung von Humor in der Lehre.

November

06./07.11.2019 - Endlich vorbereitete Studierende?!
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2 (Modul 2, Wahlbaustein)

Endlich vorbereitete Studierende!?

Haben Sie auch schon einmal erfolglos versucht, Ihre Studierenden zu bewegen, sich auf eine Veranstaltung vorzubereiten oder im Nachgang Übungsaufgaben nachzuarbeiten? Oft sind diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Dies ist für Sie als Lehrende besonders ärgerlich, wenn Sie dadurch Ihre Veranstaltungsplanung über Bord werfen müssen und wertvolle Zeit verloren geht. Die Anleitung zum Selbststudium ist oft eben nicht so einfach und problemlos, wie Sie sich das bisher gewünscht haben. Aber es gibt Wege, die individuelle Vor- und Nachbereitung der Studierenden erfolgreicher zu gestalten. Der Workshop gibt Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten der Anleitung eines veranstaltungsbegleiten-den Selbststudiums, zeigt Gründe für das Scheitern, gibt praktische Hinweise zur Umsetzung im Lehralltag und bietet Zeit für Ihre konkrete Umsetzungsplanung.

Im Workshop reflektieren Sie bisherige Erfahrungen mit der Vor- und Nachbereitung Studierender. Durch inhaltliche Inputs erhalten Sie einen Überblick über Hintergründe und Konzepte eines begleitenden Selbststudiums. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung den Raum, neue Erkenntnissen systematisch auf Ihre Lehre zu übertragen. In der zweitägigen Veranstaltung besteht der Raum zur Entwicklung eigener Ideen und zur Ausarbeitung eines Konzepts für eine Lehrveranstaltung. Dieses können Sie im kollegialen Austausch und durch individuelle Rückmeldung für den Einsatz in der Praxis optimieren.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Mittwoch, 06. November 2019, 09.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag, 07. November 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozent Dr. Stefan Schröder
Anmeldeschluss: 24. Oktober 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr. Stefan Schröder studierte Wirtschaftsgeographie mit den Schwerpunkten Logistik und Verkehr sowie VWL. Nach dem Studium war er zunächst als Berater für Asset-Managementlösungen tätig. Anschließend promovierte er am Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau der RWTH Aachen zum Thema „Benchmarking von Exzellenzclustern mittels Data Science“. Dort leitete er zuletzt auch die Forschungsgruppe Innovations- und Arbeitsforschung und war im Rahmen der Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung, sowie über das "Center of Excellence in Academic Teaching" im Bereich der Qualifikation von Lehrenden, tätig. Mit Cominovo begleitet er u.a. verschiedene Organisationen bei der Gestaltung von Lehre durch aktivierende, lernförderliche Lehr- und Lernformate. Mehr erfahren Sie unter: www.cominovo.de.

14./15.11.2019 - Vielfalt in der Lehre: Umgang mit Beeinträchtigungen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.3)

Werkstattseminar 3.3 (Modul 3, Wahlbaustein)

Vielfalt in der Lehre: Umgang mit Beeinträchtigungen

Inhalte:

  • Beeinträchtigungsformen
  • ausgewählte rechtliche Inhalte zur Thematik „Studieren mit Beeinträchtigungen“
  • Nachteilsausgleich
  • Grundlagen „Barrierefreiheit“ in Lehrmaterialien/Dokumenten

In diesem Seminar werden Informationen und grundlegende Kenntnisse über verschiedene Beeinträchtigungsformen und daraus resultierende Bedarfe in Hinsicht auf Lehr-Lernsettings vermittelt. Hierbei werden neben Selbsterfahrungseinheiten / Simulationen und Fallbeispielen zur Sensibilisierung auch die Erfahrungen der Teilnehmenden in Zusammenhang mit Studierenden mit Beeinträchtigungen fokussiert.

Da Beeinträchtigungen individuell sind, wird es weniger um Generalisierungen gehen. Vielmehr sollen die Praxisbeispiele den Teilnehmenden fachspezifisch adaptierbare Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Erfahrungsaustausch ermöglichen. Es wird ein Überblick über die grundlegenden Rechte und Verantwortungen von Lehrenden aber auch Studierenden gegeben.

Wie sehen Möglichkeiten und Maßnahmen zum Nachteilsausgleichs aus? Wie wird dieser gewährt?
Wie können Maßnahmen zur barrierearmen Gestaltung von Lehre aussehen?

Diese und ähnliche Fragen sollen diskutiert und reflektiert werden.

Am Ende des Workshops steht keine allgemeingültige „Anleitung“ sondern Sensibilisierung für die Thematik und das Wissen um Handlungsoptionen im Rahmen der eigenen und strukturellen Möglichkeiten, sowie der Austausch zum Themenfeld.

Veranstaltungsinformationen:

Termine:   Donnerstag, 14. November 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag, 15. November 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozent Martin Podszus
Anmeldeschluss: 01. November 2019 (max. 12 Teilnehmer/innen)
Zur Anmeldung


Zur Person:

Martin Podszus, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt: „Studieren mit Beeinträchtigungen“; Promotion zum Thema „Studieren mit Beeinträchtigung im Kontext von Blended-Learning“; Beauftragter für die Belange Studierender mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen der Universität Oldenburg.

 

Dezember

05./06.12.2019 - Planungswerkstatt interaktive Lehre
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.1)

Werkstattseminar 1.1 (Modul 1, Pflichtbaustein)

Planungswerkstatt interaktive Lehre

Gute Lehre beginnt mit einer guten Planung. Sie richtet die Veranstaltung auf Ziele aus und ermöglicht, die richtigen Inhalte und passende Methoden auszuwählen. Eine gute Planung schafft Sicherheit und Spielräume für spontane Lehraktivitäten. Das richtige Verhältnis von Struktur und Offenheit ist hier entscheidend. Wenn klar wird, was und wie gelernt werden soll, beteiligen sich auch Studierende mit mehr Begeisterung. Deshalb geht es in diesem Workshop darum, Klarheit über die eigenen Lehrziele zu bekommen und sie in konkreten Arbeitsschritten zu einer professionellen Lehrveranstaltungsplanung zu machen. Zentrale Fragen sind dabei: Wie plane ich meine Lehrveranstaltungen so, dass die Studierenden möglichst viel lernen? Welche Methoden kann ich einsetzen, um das Lernen zu erleichtern? Wie schaffe ich eine produktive und wertschätzende Lern- Lehrkultur?

In diesem Workshop wird an einer konkreten Lehrveranstaltung des*der jeweiligen Teilnehmer*in gearbeitet, um einen höchstmöglichen Lernerfolg zu erzielen und sie zu einem attraktiven Lernangebot an die Studierenden zu machen.

Lernziele:

  • Planungsinstrumente kennen
  • Lernziele formulieren können
  • das eigene Thema schärfen
  • Spaß an der Übersetzung des eigenen Themas in eine Lehrveranstaltungsplanung
  • interaktive Lehre selbst erfahren
  • Umsetzung der Kompetenzorientierung in konkretes Planungshandeln

Methoden:

  • Arbeit an eigener Lehrveranstaltung
  • Gruppen- und Einzelarbeit

Lehrgespräch, Diskussionen und Präsentationen mit Feedback

 Veranstaltungsinformationen:

Termine:   Donnerstag, 5. Dezember 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag, 6. Dezember 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozent Dr. Björn Kiehne
Anmeldeschluss: 21. November 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr. Björn Kiehne ist Erziehungswissenschaftler und Erwachsenenpädagoge. Am Berliner Zentrum für Hochschullehre leitet er das Programm zum Erwerb des Berliner Zertifikats für Hochschullehre. Er betreut Lehrinnovationsprojekte an Berliner Hochschulen und berät Lehrende bei ihrer Lehrkompetenzentwicklung. Er forscht u.a. zum Zusammenhang von Lernbiografie und Lehrüberzeugung.
 


Veranstaltungen nach Modulen

Modul 1

05./06.12.2019 - Planungswerkstatt interaktive Lehre
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.1)

Werkstattseminar 1.1 (Modul 1, Pflichtbaustein)

Planungswerkstatt interaktive Lehre

Gute Lehre beginnt mit einer guten Planung. Sie richtet die Veranstaltung auf Ziele aus und ermöglicht, die richtigen Inhalte und passende Methoden auszuwählen. Eine gute Planung schafft Sicherheit und Spielräume für spontane Lehraktivitäten. Das richtige Verhältnis von Struktur und Offenheit ist hier entscheidend. Wenn klar wird, was und wie gelernt werden soll, beteiligen sich auch Studierende mit mehr Begeisterung. Deshalb geht es in diesem Workshop darum, Klarheit über die eigenen Lehrziele zu bekommen und sie in konkreten Arbeitsschritten zu einer professionellen Lehrveranstaltungsplanung zu machen. Zentrale Fragen sind dabei: Wie plane ich meine Lehrveranstaltungen so, dass die Studierenden möglichst viel lernen? Welche Methoden kann ich einsetzen, um das Lernen zu erleichtern? Wie schaffe ich eine produktive und wertschätzende Lern- Lehrkultur?

In diesem Workshop wird an einer konkreten Lehrveranstaltung des*der jeweiligen Teilnehmer*in gearbeitet, um einen höchstmöglichen Lernerfolg zu erzielen und sie zu einem attraktiven Lernangebot an die Studierenden zu machen.

Lernziele:

  • Planungsinstrumente kennen
  • Lernziele formulieren können
  • das eigene Thema schärfen
  • Spaß an der Übersetzung des eigenen Themas in eine Lehrveranstaltungsplanung
  • interaktive Lehre selbst erfahren
  • Umsetzung der Kompetenzorientierung in konkretes Planungshandeln

Methoden:

  • Arbeit an eigener Lehrveranstaltung
  • Gruppen- und Einzelarbeit

Lehrgespräch, Diskussionen und Präsentationen mit Feedback

 Veranstaltungsinformationen:

Termine:   Donnerstag, 5. Dezember 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag, 6. Dezember 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozent Dr. Björn Kiehne
Anmeldeschluss: 21. November 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr. Björn Kiehne ist Erziehungswissenschaftler und Erwachsenenpädagoge. Am Berliner Zentrum für Hochschullehre leitet er das Programm zum Erwerb des Berliner Zertifikats für Hochschullehre. Er betreut Lehrinnovationsprojekte an Berliner Hochschulen und berät Lehrende bei ihrer Lehrkompetenzentwicklung. Er forscht u.a. zum Zusammenhang von Lernbiografie und Lehrüberzeugung.
 

20./21.02.2019 - Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.2)

Werkstattseminar 1.2 (Modul 1, Pflichtbaustein)

Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens

Je nach Art der Lehrveranstaltung, Anzahl der Studierenden und Lernziel können unterschiedliche Methoden in der Lehre zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Kennenlernen und Erproben verschiedener Methoden zur Aktivierung der Studierenden und zur Förderung eines lebendigen und nachhaltigen Lernens.

Gemeinsam probieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes einzelner Methoden in Ihrem Arbeitsbereich, z.B.:

  • Methoden für einen lebendigen Einstieg in ein neues Thema
  • Methoden, die Kommunikation und Interaktion fördern
  • Methoden zur Sicherung des Lernerfolgs

Fragen zu Hemmnissen und Stolpersteinen im Transfer neuer Methoden in die eigene Praxis werden im Rahmen von kollegialer Beratung bearbeitet.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Mittwoch, 20. Februar 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag, 21. Februar 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Beate Baxmann, Dipl.Päd.
Anmeldeschluss: 06. Februar 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Beate Baxmann, seit 2002 tätig als Trainerin und Beraterin im Bereich hochschuldidaktischer Fragestellungen, Team- und Organisationsentwicklung sowie Schlüsselkompetenzen – www.daktica.de

17./18.09.2019 - Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.2)

Werkstattseminar 1.2 (Modul 1, Pflichtbaustein)

Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens

Je nach Art der Lehrveranstaltung, Anzahl der Studierenden und Lernziel können unterschiedliche Methoden in der Lehre zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Kennenlernen und Erproben verschiedener Methoden zur Aktivierung der Studierenden und zur Förderung eines lebendigen und nachhaltigen Lernens.

Gemeinsam probieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes einzelner Methoden in Ihrem Arbeitsbereich, z.B.:

  • Methoden für einen lebendigen Einstieg in ein neues Thema
  • Methoden, die Kommunikation und Interaktion fördern
  • Methoden zur Sicherung des Lernerfolgs

Fragen zu Hemmnissen und Stolpersteinen im Transfer neuer Methoden in die eigene Praxis werden im Rahmen von kollegialer Beratung bearbeitet.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Dienstag, 17. September 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 18. September 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Beate Baxmann, Dipl.Päd.
Anmeldeschluss: 03. September 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Beate Baxmann, seit 2002 tätig als Trainerin und Beraterin im Bereich hochschuldidaktischer Fragestellungen, Team- und Organisationsentwicklung sowie Schlüsselkompetenzen – www.entdeckerpfade.de

12.03. - 15.03.2019 - Spring School: Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.1 und 1.2)

Werkstattseminare 1.1 und 1.2 (Modul 1, Pflichtbausteine)

Spring School: Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule

Gute Lehre ist lebendig, anschaulich, spannend und interaktiv. Auch Sie können Lehre so gestalten, dass es für die Studierenden eine Freude ist, Ihre Veranstaltungen zu besuchen. Genau hier setzt der Workshop an. Sie erhalten einen Einblick in die Grundlagen des Lernens und Lehrens an der Hochschule, Sie beschäftigen sich mit Ihrer eigenen Rolle als Lehrperson und Sie fokussieren den Umgang mit Studierenden ‑ auch in schwierigen Situationen. Sie lernen ebenfalls, wie Sie systematisch eine Lehrveranstaltung vorbereiten. Nach der Analyse Ihrer Zielgruppe und Ihrer Rahmenbedingungen können Sie Lernziele benennen, geeignete Methoden finden und notwendige Inhalte auswählen. Hierzu lernen Sie eine Fülle an seminaristischen Methoden ganz praktisch kennen, um für die eigene Lehre fruchtbar zu machen.

Der Workshop verbindet die individuelle Reflexion über die eigenen Vorstellungen von Lehren und Lernen mit fachlichen Inputs. In Kleingruppen werden die Inhalte diskutiert, die verschiedenen Sichtweisen zusammengeführt und auf das eigene Handeln übertragen. Im Workshop erleben Sie eine Vielzahl von Methoden. Hierdurch können Sie die praktische Anwendung der Workshopinhalte direkt erleben. Im kollegialen Austausch werden die Workshopinhalte vertieft und mit Ihren praktischen Erfahrungen verbunden.

Themen der Veranstaltung:

  • Lernen von Studierenden: Wie lernt der Mensch? Lernorientierungen, vertieftes Lernen, erfolgreich Lernen, Was treibt Studierende an? Lernmotivation,
  • Meine Rolle als Lehrperson: Meine Lehrerfahrungen, Lehrorientierungen, Haltungen, Charaktereigenschaften
  • Veranstaltungsplanung: Strukturierung der Lehrveranstaltung, Lernziele formulieren und überprüfen, Auswahl von Inhalten und Methoden
  • Methodisches Gestalten: Handlungssituationen, Sozialformen, Handlungsformen, Phasen und Sequenzierung, kleine Aktivierungsmethoden, Seminarmethoden, Kooperative Lernmethoden, Methoden ausprobieren.
  • Auswahl von Inhalten: Stoffauswahl und Stoffreduktion

Am Ende des Workshops können die Teilnehmenden

  • ausgewählte Grundlagen des Lehrens und Lernens bei der Planung der eigenen Lehre berücksichtigen,
  • zielorientiert mit den didaktischen Basiselementen ihre eigene Lehre planen
  • und haben ihre Rolle als Lehrperson auf den Prüfstand gestellt.

Hierzu gehört, dass Sie in der Lage sind

  • Ziele für Ihre Veranstaltung zu formulieren,
  • Sozial- und Handlungsformen zielgerichtet auszuwählen,
  • und geeignete Methoden für Ihre Veranstaltung zu finden.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Dienstag, 12. März 2019 bis Freitag, 15. März 2019,
jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr, Freitag, 9.00 bis 13.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, V03 0-E002
Dozent Dr. Stefan Brall
Anmeldeschluss: 26. Februar 2019 (max. 12 Teilnehmer/innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr. Stefan Brall studierte Sozialarbeit und Pädagogik und promovierte an der RWTH Aachen und der TU Dortmund in der Hochschulentwicklung. Er verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung an Universitäten als auch an Fachhochschulen. Heute begleitet Stefan Brall mit Cominovo u.a Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Gestaltung aktivierender Lernumgebungen, der Implementierung lernförderlicher Curricula sowie bei Entwicklungsprozessen. Mehr erfahren Sie unter www.cominovo.de

Modul 2

08./09.01.2019 - Lehren und Lernen in großen Gruppen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2
(Modul 2, Wahlbaustein)

Lehren und Lernen in großen Gruppen

Großen Studierendengruppen können Lehrveranstaltungen oft mehr bieten als das Vorlesen von Inhalten. Kleine aktivierende Methoden befördern zum Beispiel das Nachdenken über das Gehörte oder kleine Interaktionsmethoden den Austausch von Kenntnissen zum Thema. Manchmal ist es jedoch auch möglich, das Vorlesungskonzept zugunsten eines aktiven Lernens aufzugeben. Dies ist oft besser geeignet, um Ihre anspruchsvollen Ziele zu erreichen. Der Workshop bietet einen Überblick über kleine aktivierende Methoden und einer Vielzahl von Interaktionsmethoden. Er gibt auch Einblick in die grundlegenden Konzepte aktiven Lernens. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Lerneinheiten oder ganze Veranstaltungen aus den verschiedenen Perspektiven dieser Methoden und Konzepte zu betrachten und die ersten Bausteine einer Neukonzeption zu legen.

 

Inhalte der Veranstaltung

  • Grundlagen der Vorlesung: Ziele der Methode, Aufbau und Struktur, Phasen der Vorlesung, Zielklarheit, Stoff, Sequenzierung
  • Vorlesen und Lernen: Probleme der Vorlesungsmethode, Lernen, Motivation im Studium
  • Aktivität in großen Veranstaltungen: Wissenspool, Aktives Strukturieren, Mindmap, ConceptMap, Notizen, Kurz-Essay, Schwärzen, Meine Fragen, Sandwich, Tempo-Thesen, Lernslogan
  • Interaktion in großen Veranstaltungen: Fragen, Murmelgruppen, Think-Pair-Share, Zusammenfassung, Kleingruppenarbeit, Glückstopf, Snowballing, Gruppenpuzzle, Kugellager, Diskussionen, Fishbowl
  • Konzepte aktiven Lernens in großen Gruppen: Erfahrungsorientiertes Lernen, Entdeckendes Lernen, Handlungsorientiertes Lernen, Problemorientiertes Lernen, Projektorientiertes Lernen, Forschendes Lernen

 

Methode

In der Veranstaltung betrachten Sie Ihr Vorlesungskonzept immer wieder neu. Sie prüfen auf Grundlage der vorgestellten Inhalte, ob Sie Ihre bisherigen Planungen durch den Einsatz aktivierender Methoden erweitern können und wie sich dies auf die Ziele und Inhalte auswirkt. Darüber hinaus haben Sie Zeit das Grundkonzept gedanklich auf neue Füße zu stellen und dabei zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen die Auswirkungen auf Ihre Lehre zu beobachten.
 

Termin:   Dienstag, 08. Januar 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 09. Januar 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Prof. Dr. Luisa Sabine Heß
Anmeldeschluss: 26. Dezember 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)
Zur Anmeldung

Zur Person: Prof. Dr. Luisa Sabine Heß hat aktuell eine Professur für Unternehmensführung und Perso­nalmanagement an der Cologne Business School und lehrt außerdem an der Fernuniversität Hagen und der FH Köln. Sie studierte in Aachen und Frankreich Betriebswirtschaftslehre und promovierte an der Universität zu Köln im Bereich Personal und Marketing. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie an der RWTH Aachen mit den Schwerpunkten der Drittmittelakquise im Bereich Telemedizin, der Projekt­leitung im Forschungsprojekt Smarte Innovation im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Konzeption eines überfachlichen Seminarprogramms der Hochschule. Zudem begleitete sie öffentliche Einrich­tungen in Veränderungsprozessen und konzipierte und moderierte Change Management Workshops. Von 2010 bis 2011 leitete sie an einem Forschungsinstitut ein europäisches Beratungsprojekt zur Qualifikationsbedarfsanalyse. In dieser Zeit durchlief sie auch eine Trainerausbildung.

 

Sommersemester 2019 - Lehrprojekte zur Umsetzung von Konzepten für digital unterstützte Lehre (forschen@studium)

Digitale Medien können vielfältige Unterstützung für die Lehre und das Lernen bieten. In allen Fachgebieten werden sie zur Kooperation und Kommunikation genutzt, aber auch fachspezifisch werden digitale Tools eingesetzt. Digitale Medien bieten Studierenden die Möglichkeit, die Arbeits- und Kooperationspraxis ihres Faches kennenzulernen und sich daran zu beteiligen. Beispielsweise können im Forschenden Lernen Blogs für die Präsentation von Forschungsergebnissen dienen, aber auch als Lern- oder Forschungstagebücher. Schreiben die Studierenden gemeinsam Projektpläne, Zwischenberichte oder Ergebnisdarstellungen, so bieten sich auch Online Office Umgebungen für die Zusammenarbeit an. Zur Strukturierung und Visualisierung bei der Erarbeitung eines Themas oder einer Fragestellung sind virtuelle Pinnwände, MindMaps und ConceptMaps nützlich, die ebenfalls online gemeinsam erstellt und bearbeitet werden können.

Setzen Sie bereits digitale Medien zur Unterstützung Ihrer Lehrveranstaltung ein oder haben Sie ein Konzept entwickelt, das Sie umsetzen möchten?

Für die Umsetzung Ihres Konzeptes in die Lehrpraxis bieten wir das Format des Lehrprojekts mit hochschuldidaktischer Begleitung an. Unterstützt durch individuelle Beratung verfassen Sie ein Konzept und beschreiben die geplante Durchführung. Im Verlauf des Semesters setzen Sie das Vorhaben um und reflektieren Ihre Erfahrungen schriftlich. Zum Abschluss präsentieren Sie das Konzept im Rahmen einer geeigneten Veranstaltung oder in kurzen Workshops.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Beratungstermin und Abschlussveranstaltung nach Vereinbarung
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentinnen Dr. Victoria Marín, Carola Schirmer
Anmeldeschluss: 14. März 2019 (max. 8 Teilnehmer*innen)
Anmeldung: Hier über Stud.IP oder per E-Mailvj6d (orjpvwga.h+rnochschakykuldivwlbdaktikfhq@uni-oldenburg+/z.de)

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich.
Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

Zu den Dozentinnen:

Dr. Victoria Marín ist Pädagogin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+). Sie lehrt und forscht im Bereich der didaktischen Nutzung digitaler Medien und der Technologie in der Hochschulbildung.

Carola Schirmer ist Soziologin und im Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+) für die Unterstützung des Forschenden Lehrens und Lernens durch hochschuldidaktische Begleitung verantwortlich.

Anrechnung für das hochschuldidaktische Zertifikat:

Für die Teilnahme an diesem Seminar können Ihnen 20 AE (Arbeitseinheiten) im Baustein  3.2 (Transfer und Reflexion) für das Zertifikat „Hochschuldidaktische Qualifizierung“ angerechnet werden.

Voraussetzungen für die Anerkennung:

  • Wahrnehmung eines individuellen Beratungstermins für die Planung
  • Die schriftliche Konzeption und die Reflexion der Durchführung in einem nicht-öffentlichen Blog (Gesamtumfang ca. 8 Seiten)
  • Die Vorstellung mindestens einer Lernaktivität, die mit digitalen Medien durchgeführt wird

 

25./26.6.2019 - Forschendes Lernen und Lehren: Grundlagen und Konzeption
(Workshop forschen@studium)

Die Universität Oldenburg entwickelt das Forschende Lernen zum Profilmerkmal des Lehrens und Lernens. Die Studierenden sollen im Verlauf ihres Studiums – unabhängig von ihren Abschlussarbeiten – einen Forschungszyklus möglichst vollständig und selbstgesteuert durchführen.

Dieses Werkstattseminar bietet eine Einführung in die theoretischen und didaktischen Grundlagen des Forschenden Lernens. Aufbauend auf den Forschungsprozessen in Ihrem eigenen Fachgebiet können Sie ein Konzept für eine Lehrveranstaltung entwickeln oder überarbeiten. Zentrale Aspekte der Gestaltung und Planung von Lehre für das Forschende Lernen werden angesprochen wie beispielsweise der Grad an selbständiger Arbeit der Studierenden, die Rolle der Lehrenden, Gruppenarbeit, die Entwicklung von Forschungsfragen oder geeignete Prüfungsformate. Darüber hinaus können Sie gemeinsam Schwierigkeiten und Herausforderungen des Forschenden Lernens identifizieren und Konzepte dafür entwickeln.

Inhalte:

  • Was ist Forschendes Lernen? Was bedeutet „Lehren“ im Forschenden Lernen?
  • Die eigene Rolle als Lehrende oder Lehrender
  • Lehrveranstaltungen als Forschendes Lernen planen und durchführen
  • Vernetzung und Austausch

Lernziele:

  • Den didaktischen Ansatz des Forschenden Lernens kennen
  • Didaktische Herausforderungen bei der Gestaltung Forschenden Lernens kennen
  • Ein Konzept für eine Lehrveranstaltung als Forschendes Lernen entwickeln können
  • Die eigene Rolle als Lehrende im Forschenden Lernen reflektieren können

 

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Dienstag, 25. Juni 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch, 26. Juni 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Carola Schirmer
Anmeldung:

Hier über Stud.IP oder per E-Mailvj6d (orjpvwga.h+rnochschakykuldivwlbdaktikfhq@uni-oldenburg+/z.de)

Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

Die Arbeitseinheiten (20 AE) sind anrechenbar im Baustein 2.2 (Lehr-/Lernformen und Lernbegleitung) oder als Baustein 3.3 (Wahlbereich) für das Zertifikat „Hochschuldidaktische Qualifizierung“.

Zur Dozentin:
Carola Schirmer ist Soziologin und im Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+) für die Unterstützung des Forschenden Lehrens und Lernens durch hochschuldidaktische Begleitung verantwortlich.

03./10./17. September und 08. Oktober 2019 - Studien- und Abschlussarbeiten betreuen (Online-Workshop)
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2 (Modul 2, Wahlbaustein)

Studien- und Abschlussarbeiten betreuen (Online-Workshop)

Die Durchführung langfristiger wissenschaftlicher Arbeiten oder Projekte stellt die Studierenden vor vielfältige Herausforderungen. Die hohen inhaltlichen Anforderungen sind dabei nicht die einzigen Hürden. Häufig sind es vielmehr die Randbedingungen, wie die hohe Autonomie, die Zeiteinteilung oder die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, welche von den Studierenden als kleine oder große Stolpersteine wahrgenommen werden. Manchmal sind es auch eher die zwischenmenschlichen Hürden, insbesondere bei der Zusammenarbeit im Team. Als Lehrende*r können Sie diese Prozesse auf verschiedene Weise effektiv begleiten. Im Mittelpunkt des Workshops stehen die verschiedenen Formen einer langfristigen Begleitung wissenschaftlicher Arbeiten. Doch auch Ihre Rolle als Prüfer*in steht auf dem Prüfstand, denn diese entscheidet oft im Vorfeld, wie intensiv die Betreuung ausfallen wird.

Inhalte der Veranstaltung:

  • Anforderungen an Abschlussarbeiten: Grundlegende Regelungen, Kriterien wissenschaftlicher Arbeit, Anforderungen an den Abschluss und an Abschlussarbeiten
  • Der wissenschaftliche Arbeits- und Schreibprozess: Phasen, Prozessbegleitung, meine Rolle als Betreuer*in
  • Begleitung der Phasen: Themen finden und eingrenzen, Forschungsfragen, Konzeptpapiere, Gliederung, Meilensteine
  • Begleitung typischer Probleme: Quellenarbeit, Zeitplanung, „Roter Faden“, Sprachliche Mängel, Motivation
  • Bewertung von Abschlussarbeiten: Lernergebnisse, Beurteilungsraster, Kriterienentwicklung, Benotung

Sie lernen die verschiedenen Möglichkeiten der Begleitung von langfristigen wissenschaftlichen Arbeiten kennen und Sie finden heraus, wie Sie Ihre Studierenden am besten begleiten. Hierzu erhalten Sie wertvolle Impulse, die Sie direkt auf Ihre eigene Situation übertragen können. Im kollegialen Austausch können Sie sich darüber hinaus von der Unterschiedlichkeit der Betreuung in den Fachkulturen inspirieren lassen.

Der Workshop findet an vier Terminen online statt und richtet sich an Lehrende aller Fachrichtungen. Start ist immer um 9.00 Uhr. Das Online-Werkstattseminar umfasst die Teilnahme an den vier Online-Terminen sowie die individuelle Bearbeitung von Aufgaben während der Laufzeit.

Termin:   Dienstag, 03. September 2019, 9.00 bis 11.00 Uhr
Dienstag, 10. September 2019, 9.00 bis 11.00 Uhr
Dienstag, 17. September 2019, 9.00 bis 11.00 Uhr
Dienstag, 08. Oktober 2019, 9.00 bis 11.00 Uhr
Ort: Der Workshop findet online statt.
Dozentin Prof. Dr. Luisa Sabine Heß
Anmeldeschluss: 03. September 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Prof. Dr. Luisa Sabine Heß hat seit 2013 eine Professur für Unternehmensführung und Perso­nalmanagement an der Cologne Business School. Sie studierte in Aachen und Frankreich Betriebswirtschaftslehre und promovierte an der Universität zu Köln im Bereich Personal und Marketing. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie an der RWTH Aachen mit den Schwerpunkten der Drittmittelakquise im Bereich Telemedizin, der Projekt­leitung im Forschungsprojekt Smarte Innovation im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Konzeption eines überfachlichen Seminarprogramms der Hochschule. Zudem begleitete sie öffentliche Einrich­tungen in Veränderungsprozessen und konzipierte und moderierte Change Management Workshops. Von 2010 bis 2011 leitete sie an einem Forschungsinstitut ein europäisches Beratungsprojekt zur Qualifikationsbedarfsanalyse. In dieser Zeit durchlief sie auch eine Trainerausbildung.

05./06.09.2019 - Beratung von Studierenden
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2 (Modul 2, Wahlbaustein)

Beratung von Studierenden

Beratung gehört zum Alltagsgeschäft von Lehrenden. Das Spektrum umfasst Fragen zu Literatur und Studienplanung, die Begleitung von Haus- oder Abschlussarbeiten oder auch persönlichere Themen und Krisen. Wie können Sie nun die Anliegen Ihrer Studierenden empathisch aufgreifen und dabei professionell Unterstützung bieten? Wie kann es Ihnen gelingen, Studierende auch selber in die Lage zu versetzen Lösungsideen und –schritte zu entwickeln und damit deren Eigenverantwortung und Kompetenzerwerb nachhaltig zu fördern (und dabei im Zeitbudget zu bleiben)? Als Lehrende*r sind Sie auf verschiedenen Ebenen gefordert: Struktur, Rollenflexibilität, Verständnis für unterschiedliche Themen und Persönlichkeiten sowie kompetente Gesprächsführung.

In diesem Workshop lernen Sie das grundlegende Handwerkszeug der Beratung kennen: Wie sieht der klassische Ablauf eines Beratungsgesprächs aus? Wie lässt sich dieses durch das aktive Zuhören und den gezielten Einsatz von Fragen steuern? Sie reflektieren Rahmenbedingungen, Haltung und tauschen Erfahrungen aus. Vor allem aber üben Sie anhand von eigenen Fällen oder vorgegebenen Situationen den Einsatz von Beratungstools. Im Fokus steht insbesondere die Auftragsklärung, um ziel- und ressourcenorientiert beraten zu können. Am zweiten Tag gibt es verschiedene Vertiefungsoptionen zur Auswahl.

  • Definition und Ablaufschema einer Beratung kennen
  • Beratungstools wie aktives Zuhören und Fragen bewusst einsetzen können
  • Beratungshaltung, Rolle und Kommunikationsmuster reflektieren
  • Eigene Beratungskompetenz aufbauen bzw. stärken

Methoden:

  • Impulsvorträge
  • Reflexionseinheiten
  • Interaktive Übungen und Rollenspiele
  • Kollegialer Austausch 

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Donnerstag, 05. September 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag, 06. September 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Ilona Kiarang
Anmeldeschluss: 22. August 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Ilona Kiarang – Orange Consult (www.orange-consult.de)
Dipl.-Politologin, über 25 Jahre Erfahrung als Weiterbildungsexpertin mit Qualifizierungen u.a. in Personal- und systemischer Organisationsentwicklung. Beschäftigungen z.B. als Studienberaterin, Hochschuldidaktikerin und Referentin für wissenschaftliche Nachwuchsförderung, seit 2002 als freiberufliche Trainerin an Universitäten und im Non-Profit-Bereich tätig.

26./27.09.2019 - Fachlich lernen durch Schreiben: Schreibaktivitäten in Lehrveranstaltungen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

­ Werkstattseminar 2.2 (Modul 2, Wahlbaustein)

Fachlich lernen durch Schreiben: Schreibaktivitäten in Lehrveranstaltungen

Inhalte

Schreiben spielt in der traditionellen universitären Lehre vor allem eine Rolle als Prüfungsinstrument. Dabei wird ein besonderes Potential oft viel zu wenig genutzt: Schreiben lässt sich gezielt als Lerninstrument für die Entwicklung disziplinärer Denk- und Handlungsfähigkeit einsetzen. Dabei vertiefen Studierende fachliche Inhalte und entwickeln gleichzeitig Schritt für Schritt eine wissenschaftliche Schreibkompetenz.

  • In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit dem Schreiben als Lerninstrument für die fachliche Lehre auseinander. Sie erfahren, wie sie einerseits kleine explorative Schreibübungen ohne viel Aufwand in die Lehre integrieren und wie sie andererseits Studierende durch umfangreiche Schreibaufträge zum vertieften Lernen anleiten können.
  • Außerdem steht bei diesem Workshop das wissenschaftliche Schreiben als Lerngegenstand im Fokus. Die Teilnehmenden erfahren wie sie Studierende im Schreibprozess anleiten und begleiten können. Dabei dienen persönliche Erfahrungen der eigenen Schreibbiografie als Ausgangspunkt.

Ziele

  • Neuere Erkenntnisse der Schreibprozessforschung und Schreibdidaktik kennenlernen
  • Schreibaktivitäten erproben und für den fachspezifischen Einsatz anpassen
  • Aufgabenstellungen für eigene Lehrveranstaltungen konzipieren und verbessern
  • Eigenes Vorgehen beim Schreiben reflektieren und neue Impulse bekommen

Methoden

  • Schreiben, schreiben, schreiben! Hinweis: Bringen Sie dazu das Werkzeug mit, mit dem Sie am liebsten schreiben: Laptop (o.ä.) oder Papier/Stifte. Beides funktioniert gleichermaßen gut.
  • Inputs und Diskussionen im Plenum
  • Austausch in Kleingruppen

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Donnerstag, 26. September 2019, 09.00 bis 17.00 Uhr
Freitag, 27. September 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Jantje Witt
Anmeldeschluss: 12. September 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Jantje Witt ist seit 2012 in der Fakultät für Erziehungswissenschaft im Bereich „LitKom – Vermittlung literaler Kompetenzen“ tätig. Sie lehrt selbst im Einführungsmodul für die Lehramtsstudiengänge und unterstützt Kolleg*innen, Tutor*innen und Lehrbeauftragte dabei, Studierende an das Schreiben im Studium heranzuführen. Schreibanlässe sind dabei einerseits das wissenschaftliche Schreiben und andererseits das reflexive Schreiben in der Portfolio-Arbeit.

06./07.11.2019 - Endlich vorbereitete Studierende?!
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2 (Modul 2, Wahlbaustein)

Endlich vorbereitete Studierende!?

Haben Sie auch schon einmal erfolglos versucht, Ihre Studierenden zu bewegen, sich auf eine Veranstaltung vorzubereiten oder im Nachgang Übungsaufgaben nachzuarbeiten? Oft sind diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Dies ist für Sie als Lehrende besonders ärgerlich, wenn Sie dadurch Ihre Veranstaltungsplanung über Bord werfen müssen und wertvolle Zeit verloren geht. Die Anleitung zum Selbststudium ist oft eben nicht so einfach und problemlos, wie Sie sich das bisher gewünscht haben. Aber es gibt Wege, die individuelle Vor- und Nachbereitung der Studierenden erfolgreicher zu gestalten. Der Workshop gibt Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten der Anleitung eines veranstaltungsbegleiten-den Selbststudiums, zeigt Gründe für das Scheitern, gibt praktische Hinweise zur Umsetzung im Lehralltag und bietet Zeit für Ihre konkrete Umsetzungsplanung.

Im Workshop reflektieren Sie bisherige Erfahrungen mit der Vor- und Nachbereitung Studierender. Durch inhaltliche Inputs erhalten Sie einen Überblick über Hintergründe und Konzepte eines begleitenden Selbststudiums. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung den Raum, neue Erkenntnissen systematisch auf Ihre Lehre zu übertragen. In der zweitägigen Veranstaltung besteht der Raum zur Entwicklung eigener Ideen und zur Ausarbeitung eines Konzepts für eine Lehrveranstaltung. Dieses können Sie im kollegialen Austausch und durch individuelle Rückmeldung für den Einsatz in der Praxis optimieren.

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Mittwoch, 06. November 2019, 09.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag, 07. November 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozent Dr. Stefan Schröder
Anmeldeschluss: 24. Oktober 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr. Stefan Schröder studierte Wirtschaftsgeographie mit den Schwerpunkten Logistik und Verkehr sowie VWL. Nach dem Studium war er zunächst als Berater für Asset-Managementlösungen tätig. Anschließend promovierte er am Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau der RWTH Aachen zum Thema „Benchmarking von Exzellenzclustern mittels Data Science“. Dort leitete er zuletzt auch die Forschungsgruppe Innovations- und Arbeitsforschung und war im Rahmen der Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung, sowie über das "Center of Excellence in Academic Teaching" im Bereich der Qualifikation von Lehrenden, tätig. Mit Cominovo begleitet er u.a. verschiedene Organisationen bei der Gestaltung von Lehre durch aktivierende, lernförderliche Lehr- und Lernformate. Mehr erfahren Sie unter: www.cominovo.de.

Modul 3

05.04. und 30.08.2019 - Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.2)

Modul 3 – Transfer und Reflexion (3.2)

Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen

Die Idee der „Kollegialen Hospitation“: Lehrende besuchen sich gegenseitig in ihren Veranstaltungen und tauschen sich anschließend in einem strukturierten, kollegialen Gespräch darüber aus. Sie entscheiden im Vorfeld, welche Aspekte Ihrer Lehre dabei im Fokus stehen: Vielleicht möchten Sie eine neue Methode ausprobieren? Sie möchten Ihren Vortragsstil verbessern? Oder Sie wünschen sich mehr Aktivität seitens der Studierenden? Auf der anderen Seite schulen Sie in der Beobachterrolle Ihre Wahrnehmung und üben sich in einer Beratungssituation. Sie können die „Kollegiale Hospitation“ in einer Gruppe mit zwei oder drei Lehrenden umsetzen. Die Kolleg*innen können Ihrem Fachgebiet angehören oder fachfremd sein.

Das erwartet Sie im Rahmen dieses Angebots:

  • Einführungsveranstaltung: Kennenlernen der Teilnehmer*innen, Ablauf und Vorbereitung der „Kollegialen Hospitation“, Einteilung der Gruppen für die Hospitationen, Feedbackregeln
  • eigenständige Umsetzung der gegenseitigen Besuche in einer Ihrer Lehrveranstaltungen einschließlich Vorbereitungs- und Feedbackgespräch
  • gemeinsame Abschlussveranstaltung: Reflexion der Methode, des Feedbacks und der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
  • Verfassen eines persönlichen Berichts zu Ihrer kollegialen Hospitation (erforderlich für den Leistungsnachweis im Zertifikatsprogramm), Feedback durch die Dozentin

Das Angebot richtet sich an Lehrende, die ihre Lehrkompetenzen im kollegialen Austausch reflektieren und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt.

Die Teilnahme an der „Kollegialen Hospitation“ kann als Leistungsnachweis ‑ 20 Arbeitseinheiten (AE) ‑ im Modulbaustein 3.2 „Transfer und Reflexion“ anerkannt werden. In diesem Fall ist das Verfassen eines Berichts erforderlich. Interessierte Lehrende, die keinen Leistungsnachweis anstreben, sind ebenfalls willkommen. Ein Bericht ist dann nicht erforderlich, wird aber zur Reflexion empfohlen.

 Veranstaltungsinformationen:

Termine:   Freitag, 05. April 2019, 09.15 bis 12.00 Uhr (Einführungsveranstaltung)
Freitag, 30. August 2019, 10.15 bis 12.00 Uhr (Abschlussveranstaltung)
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Dr.-Ing. Simone Schipper
Anmeldeschluss: 22. März 2019 (max. 8 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr.-Ing. Simone Schipper ist seit 2009 im Referat Studium und Lehre für den Arbeitsbereich Hochschuldidaktik zuständig. 2000-2006 Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover (Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung). Lehrerfahrung in vielfältigen Formaten. Mitarbeit in innovativen Lehrprojekten zur Einführung von elearning-Plattformen/Konzepten. Zuvor Tätigkeiten als Pressereferentin, in der Öffentlichkeitsarbeit und als Journalistin (Print, Ausbildung zur Fernsehjournalistin). Weiterbildungen im Bereich Kommunikation, Erwachsenenbildung und Beratung. Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung sowie Kollegiale Beratung und Supervision. Certified Facilitator with StrategicPlay® (for Lego® Serious Play®).

23.09. und 13.12.2019 - Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.2)

Modul 3 – Transfer und Reflexion (3.2)

Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen

Die Idee der „Kollegialen Hospitation“: Lehrende besuchen sich gegenseitig in ihren Veranstaltungen und tauschen sich anschließend in einem strukturierten, kollegialen Gespräch darüber aus. Sie entscheiden im Vorfeld, welche Aspekte Ihrer Lehre dabei im Fokus stehen: Vielleicht möchten Sie eine neue Methode ausprobieren? Sie möchten Ihren Vortragsstil verbessern? Oder Sie wünschen sich mehr Aktivität seitens der Studierenden? Auf der anderen Seite schulen Sie in der Beobachterrolle Ihre Wahrnehmung und üben sich in einer Beratungssituation. Sie können die „Kollegiale Hospitation“ in einer Gruppe mit zwei oder drei Lehrenden umsetzen. Die Kolleg*innen können Ihrem Fachgebiet angehören oder fachfremd sein.

Das erwartet Sie im Rahmen dieses Angebots:

  • Einführungsveranstaltung: Kennenlernen der Teilnehmer*innen, Ablauf und Vorbereitung der „Kollegialen Hospitation“, Einteilung der Gruppen für die Hospitationen, Feedbackregeln
  • eigenständige Umsetzung der gegenseitigen Besuche in einer Ihrer Lehrveranstaltungen einschließlich Vorbereitungs- und Feedbackgespräch
  • gemeinsame Abschlussveranstaltung: Reflexion der Methode, des Feedbacks und der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
  • Verfassen eines persönlichen Berichts zu Ihrer kollegialen Hospitation (erforderlich für den Leistungsnachweis im Zertifikatsprogramm), Feedback durch die Dozentin

Das Angebot richtet sich an Lehrende, die ihre Lehrkompetenzen im kollegialen Austausch reflektieren und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt.

Die Teilnahme an der „Kollegialen Hospitation“ kann als Leistungsnachweis ‑ 20 Arbeitseinheiten (AE) ‑ im Modulbaustein 3.2 „Transfer und Reflexion“ anerkannt werden. In diesem Fall ist das Verfassen eines Berichts erforderlich. Interessierte Lehrende, die keinen Leistungsnachweis anstreben, sind ebenfalls willkommen. Ein Bericht ist dann nicht erforderlich, wird aber zur Reflexion empfohlen.

 Veranstaltungsinformationen:

Termine:   Montag, 23. September 2019, 09.15 bis 12.00 Uhr (Einführungsveranstaltung)
Freitag, 13. Dezember 2019, 10.15 bis 12.00 Uhr (Abschlussveranstaltung)
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozentin Dr.-Ing. Simone Schipper
Anmeldeschluss: 09. September 2019 (max. 8 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr.-Ing. Simone Schipper ist seit 2009 im Referat Studium und Lehre für den Arbeitsbereich Hochschuldidaktik zuständig. 2000-2006 Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover (Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung). Lehrerfahrung in vielfältigen Formaten. Mitarbeit in innovativen Lehrprojekten zur Einführung von elearning-Plattformen/Konzepten. Zuvor Tätigkeiten als Pressereferentin, in der Öffentlichkeitsarbeit und als Journalistin (Print, Ausbildung zur Fernsehjournalistin). Weiterbildungen im Bereich Kommunikation, Erwachsenenbildung und Beratung. Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung sowie Kollegiale Beratung und Supervision. Certified Facilitator with StrategicPlay® (for Lego® Serious Play®).

24./25.10.2019 - Academic Lecturing and Presenting in Englisch
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.3)

­Werkstattseminar 3.3 (Modul 3, Wahlbaustein)

Academic Lecturing and Presenting in English

This course provides you with training and practice in giving professional presentations and lectures in English. By the end of the course, you will know how to give a memorable presentation with a clear message. you will be given the linguistic tools in order to signal structure, build rapport with the audience, handle questions and close the presentation with a clear message. We will also discuss how to adapt your presentation to an audience of mixed English ability, and in the later sections of the course you will be given the opportunity to practise your Engish presenting skills and to receive individualized feedback..

Goals

  • Open and close a presentation in English
  • Signal structure to give audience a sense of direction
  • Adapt lectures to international audiences
  • Build a rapport with the audience
  • Handle (difficult) question and answer sessions

Methods

  • Powerpoint presentations
  • Individual and pair work
  • Class discussion
  • Practical exercises
  • Videos
  • Presenting practice
  • Individual feedback

 Veranstaltungsinformationen:

Termin:   Donnerstag, 24. Oktober 2019, 09.00 bis 17.00 Uhr
Freitag, 25. Oktober2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozent Dr. Darren Paul Foster
Anmeldeschluss: 10. Oktober 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung

Zur Person:

Dr. Darren Paul Foster stammt aus Cornwall, England, und ist an der Freien Universität in Berlin als Lehrkraft tätig, wo er Sminare zu akademischen und beruflichen Schlüsselkompetenzen durchführt. Zu den Themen der Kurse, die er an verschiedenen Universitäten anbietet, gehören interkulturelle Kompetenz, wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren sowie Hochschuldidaktik, darunter Prüfen in englischer Sprache und Verwendung von Humor in der Lehre.

14./15.11.2019 - Vielfalt in der Lehre: Umgang mit Beeinträchtigungen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.3)

Werkstattseminar 3.3 (Modul 3, Wahlbaustein)

Vielfalt in der Lehre: Umgang mit Beeinträchtigungen

Inhalte:

  • Beeinträchtigungsformen
  • ausgewählte rechtliche Inhalte zur Thematik „Studieren mit Beeinträchtigungen“
  • Nachteilsausgleich
  • Grundlagen „Barrierefreiheit“ in Lehrmaterialien/Dokumenten

In diesem Seminar werden Informationen und grundlegende Kenntnisse über verschiedene Beeinträchtigungsformen und daraus resultierende Bedarfe in Hinsicht auf Lehr-Lernsettings vermittelt. Hierbei werden neben Selbsterfahrungseinheiten / Simulationen und Fallbeispielen zur Sensibilisierung auch die Erfahrungen der Teilnehmenden in Zusammenhang mit Studierenden mit Beeinträchtigungen fokussiert.

Da Beeinträchtigungen individuell sind, wird es weniger um Generalisierungen gehen. Vielmehr sollen die Praxisbeispiele den Teilnehmenden fachspezifisch adaptierbare Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Erfahrungsaustausch ermöglichen. Es wird ein Überblick über die grundlegenden Rechte und Verantwortungen von Lehrenden aber auch Studierenden gegeben.

Wie sehen Möglichkeiten und Maßnahmen zum Nachteilsausgleichs aus? Wie wird dieser gewährt?
Wie können Maßnahmen zur barrierearmen Gestaltung von Lehre aussehen?

Diese und ähnliche Fragen sollen diskutiert und reflektiert werden.

Am Ende des Workshops steht keine allgemeingültige „Anleitung“ sondern Sensibilisierung für die Thematik und das Wissen um Handlungsoptionen im Rahmen der eigenen und strukturellen Möglichkeiten, sowie der Austausch zum Themenfeld.

Veranstaltungsinformationen:

Termine:   Donnerstag, 14. November 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag, 15. November 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort:    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M-1-166A
Dozent Martin Podszus
Anmeldeschluss: 01. November 2019 (max. 12 Teilnehmer*innen)
Zur Anmeldung


Zur Person:

Martin Podszus, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt: „Studieren mit Beeinträchtigungen“; Promotion zum Thema „Studieren mit Beeinträchtigung im Kontext von Blended-Learning“; Beauftragter für die Belange Studierender mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen der Universität Oldenburg.

 

Webmaster-t7Kontac/97tktly (sivadmonesas3.sx8ech+tvgipper@ubmkol.dex5r1) (Stand: 11.12.2019)