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Alexandra Luig

 

 

Förderung der Entwicklungsfähigkeit von Unternehmen als Gestaltung zielgerichteter Veränderungsprozesse am Beispiel der Konzepte "Balanced Scorecard" und "Soft Factor Assessment"

Problemstellung

Ereignisse wie die Globalisierung und Entwicklungen in der In­formations- und Kommunikationstechnologie haben in Unter­nehmen zu Entwicklungen geführt, die mit alten Steuerungsme­chanismen wie dem planungsdeterminierten Management­kreislauf von Planung, Durchführung und Kontrolle nur noch unzureichend zu managen sind.

Gleichzeitig haben sich Unternehmen vom Produzenten von Produkten zum Produzenten von Kultur oder Sinn gewandelt. Dies hat Auswirkungen auf die Organisation von Unternehmen, da Wertschöpfungsprozesse eines Produktes nur noch teilweise im Rahmen eines Unternehmens stattfinden. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen in der Organisation, auch vor dem Hintergrund, dass Wandel und Veränderung nicht mehr als Ausnahmen von der Stabilität angesehen werden können, sondern aus dauerhafter Zustand.

Da plandeterminierte Managementinstrumente unter diesen Bedingungen immer mehr Schwächen offenbaren, stellt sich die Frage, wie Unternehmen zukünftig entwicklungsfähig und steuerbar bleiben.

 

Forschungsfragen

Folgende Fragenkomplexe stehen im Mittelpunkt der Arbeit:

 

 

·          In welcher Art und Weise wirken externe und interne Her­ausforde­rung auf die Entwicklungs- und Steue­rungsfähigkeit von Unternehmen?

·       Wie kann der Begriff der Entwicklungs- und Steuerungsfä­hig­keit von Unternehmen vor den heutigen Herausforderungen de­finiert werden?

·          Mit welchen Methoden ist die gestaltende Einflussnah­men auf die Entwicklungs- und Steuerungsfähigkeit von Unternehmen möglich und welcher Ergänzungen be­dürfen sie?

 

Im ersten Teil der Arbeit sollen mit Hilfe der Ansätze des organisationalen Lernens, des Wissensmanagements und des Innovationsmanagements einen ersten Begriff der Entwicklungs- und Steuerungsfähigkeit zu erarbeiten.
 
Im zweiten Teil der Arbeit sollen Vorschläge zur praktischen Umsetzung erarbeitet werden.
Ausgangspunkt bildet hierbei die Balanced Scorecard.
Die Balanced Scorecard bietet sich insofern als Ausgangspunkt an, da sie strategische mit operativen Aspekten verbindet. Durch die Verknüpfung der einzelnen Akti­vitäten und Ausrichtung dieser auf die Strategie hin, bietet das Konzept die Möglichkeit einer langfristigen Entwicklung, die alle Aktivitäten des Unternehmens integriert, auch sogenannten weichen Faktoren. Gleichzeitig bietet das Konzept die Möglichkeit der Setzung von Rahmenbedingungen. Im ersten Blick scheint es daher sinnvoll zu untersuchen, welche Möglichkeiten die Balanced Scorecard in der Realisierung einer Entwicklungs- und Steuerungsfähigkeit von Unternehmen bildet.
Die Balanced Scorecard bietet als Managementsystem auch die Möglichkeit der Initiierung von Lernprozessen. Sie kann als eine wesentliche Funktion zur langfristigen Unternehmensentwicklung angesehen werden. Um diese zu stärken soll daher die Integration einiger Module des Soft Factor Assessment in die Balanced Scorecard zur Förderung der Reflexionsfähigkeit erarbeitet werden.

Abschließend folgt der Blick auf mögliche zukünftige Entwick­lungen.

 

 

Kontakt: A.Leruig@qigmx.sbix0net94f

 

Webmastejsgc2rp4oh (ulrfvik2jtce.koch@uolipql.dektbt) (Stand: 07.11.2019)