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Daniel Dorniok

Zum Umgang mit der Differenz von Wissen und Nichtwissen in wissensintensiven Kontexten

Wissen kann als eines der am meisten und intensivsten erforschten Themenbereiche angesehen werden, wobei seine Bedeutung für diverse gesellschaftliche Akteure als sehr hoch eingeschätzt wird. Zur "Dark Side of Knowledge" (Seidl 2007), dem Nichtwissen, existieren dagegen bislang vergleichsweise wenige Forschungsarbeiten.

Die vorliegende Arbeit will diese Forschungslücke bearbeiten und die Differenz zwischen Wissen und Nichtwissen als ein zusammenhängendes Phänomen erforschen und sowohl konzeptionell als auch empirisch analysieren, wie man etwas wahrnimmt und mit etwas umgehen kann, wovon man nichts weiß und von dem man zum Teil nicht einmal weiß, dass man es nicht weiß.
Aufgrund des geringen Forschungsstandes zu Nichtwissen wird zunächst explorativ vorgegangen. Im Zuge des Erkenntnisfortschritts werden die Ergebnisse dann geprüft und validiert. Um valide Ergebnisse zu ermöglichen wird ein "Mixed Method"-Ansatz (Cresswell 2003) mit einer Triangulation der Methoden genutzt. Durch dieses Vorgehen werden qualitative (Text- und Dokumentenanalysen, systemtheoretische Analysen, Delphierhebung) und quantitative (quantitative Online-Erhebung, Auswertung durch universelle Strukturgleichungsmodelle) Methoden verknüpft, wodurch sowohl explorative als auch überprüfende und bestätigende Forschungen durchgeführt werden können.

Kontakt: daqfniu2el.b7dorxieofniakmd@uol6l.dude

Wedsabmaster (ulrike.koe1r5ch@uol.y9qladeruf7x) (Stand: 07.11.2019)