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Arbeitstitel

Strategische ökologische Frühaufklärung von Unternehmen

 

Leitende Fragestellung

Die Zielsetzung der Dissertation ist es, ein Konzept zur strategischen Frühaufklärung von Unternehmen im ökologischen bzw. Nachhaltigkeitskontext zu entwickeln, dass sich insbesondere der Fragestellung widmet, wie Unternehmen wahrnehmen und inwiefern man die Wahrnehmung von Unternehmen verändern bzw. steuern kann.

Der Frage nach der Wahrnehmung von Organisationen soll sich auf zwei verschiedenen Wegen genähert werden: zum einen sollen Erkenntnisse aus dem Bereich des Wissensmanagement und zum anderen aus dem Bereich der Lernenden Organisation herangezogen werden, um analog zu der ähnlichen Fragestellung, wie Unternehmen lernen und Wissen aufbauen?, die Frage, wie Unternehmen wahrnehmen?, zu beantworten.

Unsere mentalen Modelle, die unserem Wahrnehmungsprozess zu Grunde liegen, bestimmen, welche Informationen wir aufnehmen und wie wir sie verarbeiten. „Wir werden ein Signal aus der Außenwelt nur wahrnehmen, wenn es relevant für eine der Zukunftsoptionen ist, die wir in unserer Vorstellung bereits ausgearbeitet haben.“ (Arie de Geus, 1998). Wenn keine Möglichkeit der Einordnung von Informationen in das bestehende Wahrnehmungsmuster/-modell besteht, werden diese auch nicht aufgegriffen. Es scheint also wichtig, den Wahrnehmungsprozess als solchen zu betrachten, um Probleme bzgl. einer Frühaufklärung zu erkennen.

In der Praxis könnte dies bedeuten, von eher passiven Methoden der Frühaufklärung (Monitoring und Scanning von Informationen) zu einem eher aktiven Prozess der Aussendung eigener Signale, deren Reflexion in anderen Wahrnehmungsmodellen, zu kommen und damit eigene Zukunftsoptionen zu entwickeln.

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