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Henrik Bramlage

Henrik Bramlage: Die notwendige nationale Transformation der Fleischwirtschaft

Das Promotionsvorhaben beschäftigt sich mit den Problematiken und demzufolge mit der notwenigen Transformation der Fleischwirtschaft. Dabei werden unterschiedliche Einflussfaktoren, wie beispielsweise die Veränderung des Konsumverhaltens oder neue regulatorische Vorgaben durch den Staat, in der Untersuchung berücksichtigt. Anhang der daraus resultierenden Bestandsaufnahme sowie der hypothetischen Ausarbeitung eines Sollzustandes, können Handlungsstrategien entwickelt werden, inwieweit die Fleischwirtschaft sich transformieren muss, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Fraglich ist in diesem Zusammenhang, inwieweit die deutsche Fleischwirtschaft im globalen Wettbewerb konkurrieren kann. Dabei dürfen Faktoren, wie beispielsweise die nahezu ausschließliche Fokussierung auf ein endlich- basiertes Ressourcensystem nicht außer Acht gelassen werden. Zum anderen sollte berücksichtigt werden, dass die Fleischwirtschaft durch die intensive Massenviehzucht, die damit in Verbindung stehenden Waldrodungen für Futteranbauflächen, eines der Hauptverursacher des Klimawandels ist. Dadurch wird deutlich, dass enorme Veränderungen in den nächsten Jahren bevorstehen können. Die Fleischwirtschaft sollte in Zukunft mehr Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen. Nicht nur aufgrund der hervorgerufen Gesundheitsbelastungen durch einen exzessiven Fleischkonsum oder der umweltbelastenden Produktionsweisen, sondern insbesondere um in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, damit der Wirtschaftsstandort Vechta/ Cloppenburg nicht gefährdet wird. Die wissenschaftliche Untersuchung soll einen Beitrag dazu leisten, damit die Zukunft der Fleischwirtschaft speziell in dieser Region gesichert werden kann.

Kontakt: henrik.bramlage@t-online.de

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