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Machbarkeitsstudie

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Sekretariat Absatz und Marketing

Marta Delgado Amorín

A5 1-153

Di. 8:00- 12:00 Uhr sowie Do. 13:00- 15:30 Uhr
 

Machbarkeitsstudie "CarSharing in der Fläche"

Motivation, Zielsetzung und Vorgehensweise

CarSharing - Das ist die Möglichkeit, Autos zu nutzen ohne eines zu besitzen, und zwar sowohl kostengünstig, flexibel, bequem als auch umweltfreundlich.
Dieses Modell gemeinsamer Autonutzung ist bisher in erster Linie für große Ballungsräumen konzipiert und erfolgreich vollzogen. CarSharing in der Fläche findet dahingegen nur in vereinzelten Orten mit sehr unterschiedlchem Erfolg statt, wobei sich gezeigt hat, daß diese CarSharing-Konzepte nicht eins zu eins auf die Fläche übertragen werden können. Eine konzeptionelle Weiterentwicklung bisheriger Car-Sharing-Konzepte ist daher notwendig, denn CarSharing als Alternative zur privaten Pkw-Nutzung in der Fläche anzubieten, verspricht gerade in diesem Sinne neue zukunftsweisende Mobilitätsstrukturen.

Um sich diesem Forschungsfeld zu stellen, hat sich ein Konsortium bestehend aus den Lehrstühlen für Absatz und Marketing (Prof. Dr. Thorsten Raabe) sowie für Unternehmensführung und betriebliche Umweltpolitik (Prof. Dr. Reinhard Pfriem) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, dem Lehrstuhl für Verkehrsökologie der Technischen Universität Dresden (Prof. Dr.-Ing. Udo J. Becker) sowie dem Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) (Martin Stutzbach) zusammengefunden.
Dieses Konsortium wird als ersten Schritt die (wirtschaftliche) Machbarkeit eines "CarSharing in der Fläche" prüfen und als zweiten Schritt ein Konzept für einen vierjährigen Modellversuch "CarSharing in der Fläche" entwickeln. Basis dieser Machbarkeitsstudie sind die aktuellen Erkenntnisse der Verkehrswissenschaften, der Betriebswirtschaftlehre und der CarSharing-Branche.
Unter Prüfung der Machbarkeit fällt auch die Entwicklung einer geeigneten Untersuchungsmethodik als auch die Überprüfung der forschungspraktischen Durchführbarkeit des skizzierten Ansatzes. Die Ergebnisse der Studie, die auch der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden, dienen zugleich als Ausschreibungsunterlagen, auf deren Grundlage CarSharing-Organisationen sich für die Teilnahme an dem geplanten Modellversuch bewerben können.

Die Durchführung der Machbarkeitsstudie von den im Konsortium genannten Institutionen vollzieht sich hinsichtlich der allgemeinen Aufgaben gemeinschaftlich. So wird bei Vorlage der Ergebnisse auch ein gemeinschaftlicher Antrag gestellt. Die Erstellung der Machbarkeitsstudie gliedert sich in vier Arbeitsfelder: Die nachfrageseitige Analyse wird von dem Lehrstuhl für Absatz und Marketing, die angebotsseitige Analyse vom Lehrstuhl für Unternehmensführung und betriebliche Umweltpolitik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durchgeführt. Beide Lehrstühle treten dabei als Konsortiumsführer auf. Die verkehrswissenschaftliche Analyse obliegt dem Lehrstuhl für Verkehrsökologie der Technischen Universität Dresden, während dem Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) Koordinations-, und Schnittstellenmanagementaufgaben einerseits und Rechercheaufgaben der relevanten Praxiserfahrungen andererseits zukommt.

Webgblmasttgceer (stmayz8umuxfoidek@uolb6wf.dt7eqpuu) (Stand: 07.11.2019)