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heike.derwanz@uni-oldenburg.de
Tel.: 0441-798 2762

Forschungsteam

Das Forschungsteam

Prof. Dr. Heike Derwanz ist Juniorprofessorin am Institut für Materielle Kultur der Universität Oldenburg und Leitende des Projekts. Durch ihre Post-Doc-Stelle im Hamburger Forschungsprojekt „Low-Budget Urbanität: Zur Transformation des Städtischen unter dem Primat des Sparens“ (http://www.low-budget-urbanity.de) an der HafenCity Universität Hamburg ist sie auf Minimalist*innen aufmerksam geworden, von denen einige durch weniger Konsum gezielt anders mit ihrer Kleidung umgehen. Auch in ihrer Magisterarbeit über Jugendliche zur Wendezeit an der Universität Bremen sowie ihrer Doktorarbeit über Street Art-Künstler*innen und ihre Karrieren auf den internationalen Kunst- und Designmärkten hat sie sich für Menschen interessiert, die anders leben und arbeiten wollen. Als Juniorprofessorin für Materielle Kultur stellt sie sich die Frage, ob Textil-Minimalist*innen Pioniere für einen nachhaltigeren Umgang mit Kleidung sind und welche Strategien wir von ihnen lernen können.

Niklas Reinken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt. Er unterstützt bei der Koordination und der Redaktion der Abschlusspublikation „Der Minimalismus-Reader. Interdisziplinäre Perspektiven auf ein zeitgenössisches Phänomen“. Dabei hilft ihm sein eigentlich fachfremder Hintergrund: Er ist von Haus aus Linguist und promoviert im Bereich der germanistischen Sprachwissenschaft über Handschriften – dort geht es im weiteren Sinne darum, wie und mit welchen Mitteln Sprache ‚materiell‘ werden kann. Die Inhalte interdisziplinäre Publikation kann er durch eine externe Perspektive betrachten.

 

EHEMALIGE

Verena Strebinger arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt und führte die Feldforschung im deutschsprachigen Raum mit Minimalist*innen und Minimalismus-Interessierten durch. Sie besuchte viele Minimalismus-Stammtische und Konferenzen und führte Interviews und teilnehmende Beobachtungen durch. Sie hat Kulturwissenschaft und Transkulturelle Studien an der Universität Bremen studiert und sich schon währenddessen, sowohl persönlich als auch wissenschaftlich, mit Minimalismus als Lebensstil auseinandergesetzt. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit dem Zusammenhang von Besitz-Reduktion und flexiblen Wohnraumkonzepten beschäftigt. Minimalismus stellt für sie eine Möglichkeit dar, Verantwortung für die Auswirkungen des eigenen Handelns auf andere Lebewesen und die Umwelt zu übernehmen.

Hannah Evers absolvierte vom 1. Oktober 2018 bis 5. Mai 2019 ein Forschungspraktikum im Projekt, um die forschungspraktische Arbeit und das Wissenschaftsmanagement kennenzulernen.

Cheyenne Lauterbach, Luca Punke und Anne Biella unterstützten uns als Studentische Hilfskräfte.

(Stand: 09.06.2021)