Kontakt

Institutsdirektorin

Prof. Dr. Karen Ellwanger

Geschäftsstelle

Julia Theimer

Isabel Freimann

+49 (0)441 798-2653

 A02-3-325

Aktuelle telefonische Erreichbarkeit:
Mo. - Di. : 09:00-12:00 Uhr
Mi.           : 09:00-15:00 Uhr

Grundsätzlich bitten wir um eine Kontaktaufnahme per E-Mail, da im Rahmen der derzeitigen Einschränkungen von der Möglichkeit des „mobilen Arbeitens“ Gebrauch gemacht wird.

Anschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften
Institut für Materielle Kultur
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Forschung

Lehr- und Lernforschung

Aktuelle Projekte der Lehr- und Lernforschung

Neuherausgabe der Schriften Ingrid Köllers

In einem 2-jährigen Projekt haben wir die Schriften Ingrid Köllers neu gelesen und uns auf Spuren ihres Wirkens im heutigen Institut gemacht. Mit dieser Webseite möchten wir den Zugang zu ihren Schriften und Arbeitsmaterialien eröffnen und freuen uns über weitere Forschungsideen in diesem Feld der Wissenschaftsgeschichte in Deutschland.

Schriftenreihe - Studien zur Materiellen Kultur

In dieser interdisziplinären Schriftenreihe des Instituts für Materielle Kultur werden kritische Analysen der Sachkulturforschung und Modetheorie mit Ansätzen der Cultural Studies und der Kulturanalyse verbunden. Mit dem Ziel des Austauschs bietet die Reihe Studierenden, Nachwuchswissenschaftler:innen, etablierten Wissenschaftler:innen und Interessierten eine Veröffentlichungsplattform und macht Abschlussarbeiten und Ergebnisse aus (Lehr-)Forschungsprojekten zugänglich (Open-Access).

Projekt Q+FL - Digital Literacy

Die Universität Oldenburg hat sich der Implementierung forschungsbasierten Lernens als Beitrag zu einem Lernkulturwandel verpflichtet. Mit dem Projekt „Forschungsbasiertes Lernen als Studiengangsprofil“ (Q+FL) verfolgt sie das Ziel, forschungsbasiertes Lernen sichtbar und nachhaltig in Modell-Studiengängen aller Fakultäten zu etablieren.

Abgeschlossene Projekte der Lehr- und Lernforschung

Projekt 'Uni Action'

Viele BA-Studierende sind zwar in einer digitalisierten Umgebung sozialisiert worden und nutzen Smart Devices und Social Media in ihrem Alltag, doch fehlt zumeist eine ausgeprägte Reflexionsfähigkeit des so generierten und abrufbaren Wissens. Die meisten Studierenden sind sich der geschichtlichen Dimension und Entwicklung verschiedener Medien der Wissensproduktion und der Implikationen ihrer Überführung in ein digitales Format nicht bewusst.

Lernkiste 'Slow Fashion'

In einem Service Learning Projekt haben Studierende des Bachelors „Materielle Kultur: Textil“ in Kooperation mit dem Projekt „Eine Welt in der Schule“ ein Stationenlernen für die Lernkiste „Slow Fashion“ entwickelt. Nicht nur Slow Fashion-Praktiken, sondern auch die Arbeit mit der Slow Fashion-Lernkiste werden am Institut in der Abteilung Vermittlung Materieller Kultur weiter erforscht.

Fachwissenschaftliche Forschung

Aktuelle Projekte der fachwissenschaftlichen Forschung

Projekt 'Textil-Minimalistinnen'

In der DFG geförderten Studie untersuchen Prof. Dr. Heike Derwanz und Verena Strebinger am Beispiel von Minimalist*innen, wie nachhaltiges Haushalten und Wirtschaften umgesetzt und moralisch reflektiert wird. Zur Beantwortung der Frage, wie Textil-Minimalismus im Alltag praktiziert wird, führen sie Kleiderschrank-Interviews und teilnehmende Beobachtungen bei Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch, die sich selbst als Minimalismus-Interessierte oder Minimalist*innen bezeichnen. Kurzfragebögen, Textiltagebücher und Gruppendiskussionen gehören ebenfalls zum Methoden-Repertoire des Projekts.

Abgeschlossene Projekte der fachwissenschaftlichen Forschung

Projekt 'Neue Heimatmuseen'

Fünf Museen, das Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel (Niedersachsen), das Handwerksmuseum Ovelgönne (Niedersachsen), das Lötschentaler Museum (Kippel, Schweiz), das Landschaftsmuseum Angeln/Unewatt (Schleswig-Holstein) und das Werratalmuseum Gerstungen (Thüringen), haben sich mit dem Institut für Materielle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen. Den ausgewählten Häusern ist gemeinsam, dass sie sich als “Neue Heimatmuseen“ verstehen und ein besonderer Bezug zu Landschaft und ihrer Repräsentation in diesen Museen gegeben ist

Projekt 'Trachten'

Das Projekt des Instituts für Materielle Kultur betrieb in Kooperation mit vier Regionalmuseen Grundlagenforschung über ein klassisches Thema der Sachkulturforschung. Unter dem Arbeitstitel „’Trachten’ in der Lüneburger Heide und im Wendland. Kleidungsverhalten bäuerlicher Schichten und Formen seiner Repräsentation seit Ende des 18. Jahrhunderts“ wurden die umfangreichen und wertvollen Trachtensammlungen der beteiligten Museen multiperspektivisch und interdisziplinär bearbeitet. Einige Trachtenstücke wurden teilweise das erste Mal dokumentiert.

(Stand: 10.11.2021)