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Sekretariat

Miriam Kuhlmann

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Mo.-Fr.: 10:00 - 11:30; Die. - Do.: 14:00 - 15:00, kurzfristige Änderungen entnehmen Sie bitte dem Aushang an der Tür

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Tel.: +49-(0)441-798-2653
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Raum:
A02-3-325

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften
Institut für Materielle Kultur
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg
 

Museum für Geschichte der Wissenschaft und Technik im Islam

AUSZUG EINES EXKURSIONSBERICHTS


Vor drei Jahren eröffnet, befasst sich das Museum mit den überwiegend lediglich in Schriftform überlieferten wissenschaftsgeschichtlich bedeutsamen Leistungen des arabisch-islamischen Kulturkreises aus dem 7. bis frühen 16. Jahrhundert. Viele Exponate aus den Bereichen der Astronomie, Geographie, Nautik, Zeitmessung, Geometrie, Optik, Medizin, Chemie, Mineralien, Physik, Technik, Architektur und Kriegstechnik sind uns (im Okzident) zwar bekannt, aber europäischer oder zumindest nicht-islamischer Urheberschaft zugeschrieben.
In einigen Punkten erscheint es mir als eine Art Metamuseum. Neben den ausgestellten historisch 'authentischen' Exponaten, stellt es Rekonstruktionen von Objekten aus, die sich in anderen Museen befinden. Den Schwerpunkt der Exponate bilden allerdings Modelle, die auf Grundlage der überlieferten Schriftquellen, Skizzen und Karten - möglichst unter Verwendung damaliger Materialien - angefertigt wurden. Das Nebeneinander von in Vitrinen geschützten und anderen in Hands-on-Manier präsentierten Exponaten daneben, irritiert mich und gefällt mir gleichermaßen. Es regt (ob bewusst oder unbewusst, ist schwer zu sagen) zur Reflektion der eigenen Erwartungen an kostbares, schützenswertes Kulturgut an. Die Exponate sind of nur wenige Jahre alt, aber aufgrund der Verwendung aufwendiger Techniken und oft auch wertvoller Materialien angefertigt. Als Rekonstruktionen dienen sie der plastischen Illustrierung von immateriellem Kulturgut und sind damit selber zum Kulturgut erklärt.
Etwas negativ fällt die nicht immer klar zu erkennende Zuordnung von Objekt und Text auf. Zudem könnte der Raum mitunter noch wirkungsvoller in die Präsentation miteinbezogen werden.
Interessant finde ich, welche Zielgruppen das Museum hat und wie es bisher angenommen wird.

Webmasgsr8wterfqr (s.mr5allon@uolne3q.deoualh) (Stand: 10.02.2020)