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Ann-Kristin Reinkenhoff (Notsekretariat)

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Das Sekretariat ist aktuell Di 10-12, Mi 10-12 und Do 10-12 telefonisch zu erreichen. Grundsätzlich bitten wir aber um Kontaktaufnahme per Mail und bei dringenden Anliegen an ann-kristin.reinkenhoff@uni-oldenburg.de

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Tel.: +49-(0)441-798-2653
Fax: +49-(0)441-798-3105
E-Mail:matvqdxberilk/4ellekuladi33tur@uzbvnolmv.dx1ae

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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät III - Sprach- und Kulturwissenschaften
Institut für Materielle Kultur
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Sakip Sabanci Museum Bericht 1

Sakip Sabanci Museum

Auszug eines Exkursionsberichts


Auf dem Anwesen eines bereits verstorbenen großen türkischen Industriellen und Kunstmäzens wurde das auch nach ihm benannte Sakip Sabacni Museum eingerichtet. Direkt am Bosporus gelegen, führt die Straße am Eingang mit Sicherheitskontrolle und starker Steigung durch die Gartenanlage zum Haupthaus nach oben, welches an sich schon eine starke Wirkung von Wichtigkeit vermittelt, nahezu einschüchternd. Da sich unsere Gruppe zur geplanten Führung etwas verspätete, ging es auch recht zügig los und vor allem weiter durch die Ausstellung, die unter der Art und Weise der Führung in den Hintergrund rückte. Man hatte das Gefühl es wurde nicht die Ausstellung sondern die Führung präsentiert. Nach dieser war der Gruppe anzumerken, dass das was da gerade passiert war, einer Reflektion an Ort und Stellte bedurfte. Ein Problem war, dass man sich während der Führung nur sehr schwer auf Führung und Ausstellung zugleich konzentrieren konnte und so die Aufnahmefähigkeit etwas auf der Strecke blieb, immer mit den Gedanken, was hier gerade passiert: traditionelle, frontale Kunstvermittlung. Was sich bei der archäologischen Ausstellung festhalten lässt, war, dass der Fokus, anders als im Sadberk Hanim Museum, viel mehr auf die Wirkung des gesamten Raumes abzielte und so nur sehr wenige Ausstellungstücke, oftmals nur ein einziges, dramatisch in einer Glasvitrine dramatisch mit Schweinwerfer-technik in Szene gesetzt wurde. Dazu fielen die großen Wandbilder mit Szenen aus der Zeit, die den Ausstellungsstücken entsprechen sollten, auf, welche jedoch eher kitschig wirkten als einem wissenschaftlichen, aufklärerischen Ansprüchen zu genügen. Auch die die Richtigkeit der historischen Ausführungen der Führerin ließ manchmal Zweifel an ihr selbst und analog der Ausstellung entstehen. Beeindruckend hingegen war jedoch, die ursprüngliche Einrichtung des Hauptwohnhauses mit Gemälden des letzten Kalifen Abdülmecid Efendi. Zu der Kalligraphie blieb mir jeglicher Zugang verwehrt. In Erinnerung bleibt wohl hauptsächlich der Trittschall der Absatzschuhe, welcher uns durch die Ausstellungräume geleitete.

Web59f0mappstern96k (s.mallocpn@uonjl.z6bmjde6wkk) (Stand: 21.08.2020)