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Studium und Beruf

Berufsvorbereitende Elemente des Studiums

Fach-Bachelor

Das Mathematikstudium vermittelt berufsrelevante Kompetenzen wie Abstraktionsvermögen, Durchdringen komplexer Inhalte und Problemlösefähigkeit. Zusätzliche berufsvorbereitende Elemente des Studiums sind im sogenannten Professionalisierungsbereich zusammengefasst.

Insgesamt sind im Professionalisierungsbereich 60 Kreditpunkte (KP) zu erwerben. Davon entfallen 15 KP auf die Bachelorarbeit im 6. Semester und 15 KP auf mathematische Praktika. Mögliche Bestandteile der mathematischen Praktika sind ein Programmierkurs (einer beliebigen Programmiersprache oder auch einer spezielleren mathematischen Software wie Maple oder Matlab), außeruniversitäre Praktika oder innerhalb der Universität Veranstaltungen wie das statistische Praktikum. Auch die Betreuung von Übungsgruppen als Tutor kann als Praktikum angerechnet werden.

Von den weiteren 30 KP sind 12 KP in einem mathematischen Schwerpunkt zu erwerben, d.h. aus den Vertiefungsmodulen zu wählen. Die restlichen 18 KP sind dagegen völlig frei wählbar. Möglich sind etwa Sprachkurse oder fachübergreifende Orientierungsveranstaltungen (z.B. Nachhaltigkeit und Wirtschaft oder Philosophie und Gesellschaft). Es gibt aber auch fachnähere Angebote: Empfohlen wird der Besuch des Moduls Mathematisches Problemlösen und Beweisen, das möglichst frühzeitig im Studium belegt werden sollte. Weitere fachnahe Angebote sind Geschichte der Mathematik oder Angewandte Statistik. 
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Zwei-Fächer-Bachelor


Im Zwei-Fächer-Bachelor erhalten zukünftige Lehrerinnen und Lehrer in den mathematischen Fachvorlesungen vertiefte Einsichten über Inhalte und Denkweisen in der Mathematik, die auch die Schulmathematik prägen. In einer Einführung in die Didaktik der Mathematik reflektieren sie Prinzipien des Lernens und Lehrens von Mathematik.

Der Professionalisierungsbereich für den Zwei-Fächer-Bachelor beinhaltet vor allem Angebote aus der Pädagogik, Psychologie, Philosophie und Soziologie, die für Studierende mit dem Berufsziel Lehrer oder Lehrerin verbindlich sind. Daneben gibt es noch Wahlangebote, die einzelne Fächer unter einem gesellschaftlichen Aspekt beleuchten. Außerdem sind zwei Praktika zu absolvieren, von denen eines in der Schule stattfindet, das andere in einem außerschulischen Bereich, in dem es um Vermittlung geht. Auch im Zwei-Fächer-Bachelor besteht die Möglichkeit, die Betreuung von Übungsgruppen als Tutor für dieses Praktikum anerkannt zu bekommen.

Berufsfelder

Fach-Mathematik


Wegen ihrer breiten Grundausbildung und Fähigkeit zu struktureller Analyse und abstraktem Denken werden Mathematiker und Mathematikerinnen in breit gestreuten Tätigkeitsfeldern eingesetzt. Sie sind z.B. tätig im Versicherungs- und Bankenwesen, in Unternehmensberatungen, Forschung und Entwicklung in Industrie und wissenschaftlichen Einrichtungen, im öffentlichen Dienst, in Software- Firmen und in der Datenverarbeitung.

Lehramt Mathematik für Gymnasien und Berufsschulen


Der Zwei-Fächer-Bachelor qualifiziert zur Teilnahme am Studiengang zum Master of Education für Gymnasium oder Berufsschule, der Vorrausetzung für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst an diesen Schulformen ist. Tätigkeitsfelder mit pädagogischem Bezug außerhalb des Schulsektors sind zum Beispiel: Fortbildung, Beratungs- und Fördereinrichtungen, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Software-Entwicklung, Lektorate. Prinzipiell stehen auch die für den Fach-Bachelor genannten Berufsfelder offen.

Christof Hellweg (Stand: 10.09.2018)