Kontakt

Thomas Schmidt

V03 S-3-336

Lehre im WiSe 2020/21

Das WiSe 2020/21 wird als Hybridsemester stattfinden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten "Lehre im Modellstudiengang Humanmedizin"

Aktuelles

DocCom.Deutsch hat bis Ende Juli Corona-bedingt fast alle Inhalte, bis auf den MC-Teil aus technischen Gründen, für alle freigegeben. 

Zugang zur LOOOP-Plattform

Ab sofort steht kostenlos allen Fakultäten der Zugang zur LOOOP-Plattform (https://looop-share.charite.de)  zum Teilen von Links zu bereits bestehenden digitalen Ressourcen zur Verfügung.  Die Links werden in LOOOP thematisch sortiert und können dort sowohl Fächern und Querschnittsbereichen zugeordnet als auch gegen den NKLM kartiert werden. Sie müssen sich dort nur regestrieren. 

Asynchrone Lehre

Bei der asynchronen Lehre stehen die Präsentation und Aufbereitung der Lehrinhalte und Materialien im Vordergrund (bspw. bei Vorlesungen und zur Vermittlung theoretischer Inhalte). Diese können über Folien, Lernziele und Materialien für die Studierenden zum Selbststudium bereitgestellt werden. Vorlesungsfolien können zur besseren Veranschaulichung durch verschiedene Tools vertont werden.

In dieser Lehrform findet überwiegend kein direkter Austausch statt. Die Studierenden sind zum Selbststudium aufgefordert und haben keine Möglichkeit zur Rückversicherung, dass sie die Inhalte richtig erfasst haben. Es sollte daher darauf geachtet werden, den Studierenden eine Möglichkeit zur eigenen Lernerfolgskontrolle zu ermöglichen und Elemente zur Kommunikation/Interaktion (Begleitung über Webinar, Wiki, Chat oder Forum) zu integrieren.

Interaktion und Kommunikation mit den Studierenden

Die Nutzung eines Wikis oder eines Forums bietet den Vorteil, dass die Inhalte direkt in der jeweiligen Veranstaltung protokolliert und für alle Studierenden nachvollziehbar dokumentiert werden. Anstelle individueller Nachfragen per E-Mail sollten Unklarheiten vorzugsweise in der Veranstaltung selbst geklärt werden, damit alle Studierenden daran teilhaben können. Auch bei Nutzung eines Chats oder eines Webinars sollte darauf geachtet werden, dass die Inhalte protokolliert (Kopie des Chats/Aufzeichnung des Webinars) und der gesamten Gruppe anschließend zur Verfügung gestellt werden.

Stud.IP bietet auf Veranstaltungsebene vielfältige Möglichkeiten mit den Studierenden zu interagieren.

Betreuung von Studierenden und kollaboratives Arbeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Studierende beim (Selbst-)Lernen mit Hilfe Ihrer Lehrveranstaltung in Stud.IP zu unterstützen und darüberhinaus Rückmeldung zum Wissensstand der Studierenden zu erhalten. (Idealerweise stellen sich die Studierenden ihre Ausarbeitungen in Stud.IP gegenseitig zur Verfügung, um gegenseitig voneinander zu lernen).

  • Bereitstellen von Aufgaben und Übungsblättern: Geben Sie themenbezogen Aufgaben oder Übungsblätter heraus. Zur Korrektur können Sie Musterlösungen ausgeben und/oder Sie lassen die Studierenden die Übungen untereinander korrigieren (Peer-Review). Alternativ können Sie die Korrektur übernehemen und geben den Studierenden individuelles Feedback.
  • Kurzberichte und Protokolle: Sie können die Studierende zu ihren Selbststudienaktivitäten kurze Berichte oder Protokolle schreiben lassen. Auch hier eignet sich zur Kontrolle und zum Feedback wieder ein Peer-Review der Studierenden, das durch Ihre Anmerkungen ergänzt wird.
  • Gezielte Diskussion von Fragen über das Forum der Veranstaltung: Steuern Sie die Diskussion, indem Sie geeignete Fragen und Statements vorgeben.
  • Kollaboratives Lehr-/Lernmaterial erstellen: In einigen Lehrveranstaltungen (bspw. Seminare, Kleingruppen im LFC) bietet es sich an, Studierende gemeinsam Texte schreiben und Lernmaterialien erarbeiten zu lassen (z.B. Zusammenfassungen, Grafiken/Mindmaps, kurze Videos). Diese Lernmaterialien können dann (ggf. korrigiert) der Gesamtgruppe zur Verfügung gestellt werden. Studierende können so ihr Wissen vertiefen und die Dozierenden erhalten anhand der Qualität der Materialien ein indirektes Feedback über den aktuellen Lernfortschritt der Studierenden. Klären Sie vorab organisatorische Fragen (Zeitraum und Gruppengröße) sowie formale und inhaltliche Aspekte (Umfang und Detailtiefe). Als Tools zum kollaborativen Arbeiten bieten sich an:
    • Wiki (z.B. Glossar),
    • Padlet (z.B. virtuelle Pinnwand),
    • OnlyOffice (wird über die Uni-Cloud bereitsgestellt), Etherpad (z.B. gemeinsame Texte) oder Co-Writer (über Stud.IP).

Unterstützung beim Selbststudium

Um den Studierenden eine Orientierung zu geben, welche Inhalte im Selbststudium erarbeitet werden können, sollten durch die Dozierenden vorrangig Lernziele zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich sollten (vertonte) Foliensätze und Literaturempfehlungen (auch zur Vertiefung der Inhalte) und/oder ein Skript zur Verfügung gestellt werden. Weitere Möglichkeiten, die Studierenden in ihrem Selbststudium zu unterstützen, bieten sich über (Erläutern Sie den Studierenden schriftlich, wie das Material genutzt werden soll, z.B. als Hauptquelle oder zur Vertiefung):

  • Verlinkung von vertrauenswürdigen Webseiten, Video-Tutorials, Podcasts, Fallbeispielen, etc. (bitte beachten Sie hierbei den Datenschutz!)
  • Lückentexte, Steckbriefe, Info-Grafiken,
  • Interaktives Lehrmaterial (Simulatoren, etc.)
  • Aufgaben und Fragen (mit Musterlösung),
  • Strukturierte Anleitung über Courseware.

Im Stud.IP bietet die Nutzung von Courseware die Möglichkeit, Studierende beim Selbststudium strukturiert anzuleiten. Inhalte und Aufgaben können dort inhaltlich sequentiell aufeinander aufgebaut und dargestellt werden. Die Studierenden bearbeiten die Inhalte über das Stud.IP in einer vorgegebenen Reihenfolge (Lernpfad). Es lassen sich Lernerfolgskontrollen (z.B. Mutiple-Choice-Fragen) einbauen, über die die Studierenden ihr erworbenes Wissen selbstständig überprüfen können. Über das Tool können veranstaltungsbezogen auch vollständige Lernmodule, als Selbstlerneinheiten und/oder in Verbindung mit einer (digitalen) Präsenzveranstaltung, erstellt werden.

Wie gestalte ich meine asynchrone, digitale Lehrveranstaltung sinnvoll?

Beim asynchronen Bereitstellen der Lehrinhalte fallen interaktive Möglichkeiten, die eine Präsenzveranstaltung bietet, weg:

  • Abfrage des Wissensstands der Studierenden und die Anknüpfen an diesen
  • Erarbeitung von Inhalten über Schau-/Tafelbilder
  • Nachfragen und Diskussion

Einen Kompromiss bietet hier die Kombination aus synchroner und asynchroner Lehre:

1.) Bereitstellen von (vertonten) Folien, Lernzielen und Materialien zum Selbststudium

2.) Angebot eines Webinars zur gezielten Vertiefung ausgewählter Inhalte und zur Klärung von Fragen und/oder einer offenen Sprechstunde (per Chat, Wiki oder Forum)

(Stand: 21.08.2020)