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Wie ein Hörgerät Gedanken lauscht

Hörforschung aus Oldenburg ist in aller Munde. Die britische populärwissenschaftliche Zeitschrift „New Scientist“ berichtete Anfang Mai von der in Oldenburg entwickelten Technologie, die ein akustisch transparentes Hörgerät mit drei EEG-Elektroden in der Ohrmuschel und einem hinter dem Ohr platzierten EEG-Gerät – dem von Prof. Stefan Debener und seinem Team entwickelten cEEGrid – koppelt. Dadurch ist es möglich, während des Zuhörens EEG-Ableitungen zu machen und dadurch Informationen über Höranstrengung oder den Fokus der Aufmerksamkeit zu erhalten. So kann in Zukunft das Hörgerät besser gesteuert werden und die Hörqualität und den Hörcomfort verbessern.

Die Technologie befindet sich derzeit noch in der Testphase, aber erste Ergebnisse wurden bereits auf der ISAAR-Tagung (International Symposium on Auditory and Audiological Research) letztes Jahr von Florian Denk und seinen Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Dieser Artikel wurde nun von der britischen Zeitschrift aufgegriffen und die Technologie einer breiten interessierten Leserschaft vorgestellt.

Der zitierte Artikel

  • ISAAR-Proceedings:
    Florian Denk, Marleen Grzybowski, Stephan M,. A. Ernst, Birger Kollmeier, Stefan Debener, Martin Bleichner (2017) Measuring hearing instrument sound modification using integrated ear-EEG. In: Proceedings of the International Symposium on Auditory and Audiological Research (Proc. ISAAR), Vol. 6: Adaptive Processes in Hearing, August 2017, Nyborg, Denmark. Edited by S. Santurette, T. Dau, J. C.-Dalsgaard, L. Tranebjærg, T. Andersen, and T. Poulsen. The Danavox Jubilee Foundation, 2017. © The Authors. ISBN: 978-87-990013-6-1.

[08.05.2018]

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