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Abschlussveranstaltung des deutsch-niederländischen Promotionsprogramms

In der Abschlussveranstaltung, die vergangene Woche digital stattfand, blickten 23 Teilnehmende auf Ergebnisse des Graduiertenkollegs zurück.

Ergebnisse medizinischer Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu übertragen, um so Patientinnen und Patienten besser behandeln zu können – das war der Kern des gemeinsamen Graduiertenkollegs der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften und des University Medical Center Groningen (UMCG) mit dem Titel „Translational Research: From Pathological Mechanisms to Therapy“. In der offiziellen Abschlussveranstaltung, die vergangene Woche digital stattfand, blickten 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam auf Ergebnisse und Erfahrungen des grenzüberschreitenden Graduiertenkollegs zurück. Das Auditorium setzte sich neben den Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Dekan der Fakultät VI, Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, dem Prodekan für Forschung des UMCG, Prof. Dr. Erik Boddeke, Prof. Dr. Anja Bräuer, Prodekanin für Forschung, Groningenangelegenheiten und naturwissenschaftlichen Nachwuchs, Martin Smit, Direktor der Graduiertenschule für Medizinische Wissenschaften der Universität Groningen, Bert Schoenmaker, Geschäftsführer des UMCG, sowie der Sprecherin und dem Sprecher und den Koordinatorinnen zusammen.

In der Begrüßungsrede von Prof. Nothwang und Prof. Boddeke zeigten sich beide sehr zufrieden mit dem Verlauf des Kollegs. Sie sind sich sicher, dass die Doktorandinnen und Doktoranden von dieser besonderen, binationalen Erfahrung als „Pioniere des Programms“ in ihrer weiteren beruflichen Laufbahn profitieren werden. Nach der Begrüßung folgten Online-Präsentationen und Diskussionen über die Promotionsprojekte. In einem Round-Table-Gespräch gaben Dr. Anja Smykowski, Grant Support Hub, UMCG, Dr. Annegret Burkert, Science Media Center Germany, und Dr. Wouter de Jong, eLabNext, zum Thema „PhD – what`s next?“ zudem einen Ausblick auf die weiteren beruflichen Möglichkeiten für die Doktorandinnen und Doktoranden. Das Schlusswort gehörte den beiden SprecherInnen des Kollegs, Prof. Dr. Kathrin Thedieck und Prof. Dr. John Neidhardt. Sie betonten, wie wertvoll die aufgebauten Netzwerke für die weitere Kooperation sind. John Neidhardt sagte: „Networking is what we need and what makes successful. (…) The way we started, is the way we have to continue!“

Elf Promovierende wurden mit ihren Arbeiten, beispielsweise in der Onkologie, Psychiatrie, Humangenetik oder Dermatologie, von einem Team aus Oldenburger und Groninger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betreut. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler führten dafür ihre Forschung sowohl in Oldenburg und Groningen durch. Hinzu kamen Vernetzungstreffen und gemeinsame Forschungskolloquien. Dabei stellte die Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung in der grenzübergreifenden Arbeit und im Kolleg dar. Nach dieser Zeit geht es für die Doktorandinnen und Doktoranden jetzt darum, ihre Dissertationen zu finalisieren und das binationale Promotionsverfahren abzuschließen.

„Ich bin überzeugt, dass das Graduiertenkolleg die Fakultäten in Oldenburg und Groningen noch näher zusammengebracht hat und wir die grenzüberschreitende Doktorandenausbildung weiter vorangetrieben haben. Der Grundstein für Folgeprojekte wurde gelegt“, so Prof. Nothwang.  

(Stand: 09.06.2021)