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  • Von links: Landtags-Vizepräsidentin Meta Janssen-Kucz, Wissenschaftsminister Björn Thümler, Sozialministerin Daniela Berens, Uni-Präsident Prof. Ralph Bruder und Prof. Dr. Erik Boddeke, Prodekan der Groninger Uni- Medizin. Foto: Volker Sandmann, Universität Oldenburg

"Das Fenster der Möglichkeiten öffnen“

Die Oldenburger Universitätsmedizin hatte am 15. September 2021 zum dritten Mal zu einem Parlamentarischen Abend in Hannover geladen.

Die Oldenburger Universitätsmedizin hatte am 15. September 2021 zum dritten Mal zu einem Parlamentarischen Abend in Hannover geladen. Unter Einhaltung der bestehenden Corona-Regeln nahmen rund 80 Gäste an der Veranstaltung im „Alten Rathaus“ teil. Zu den Gästen zählten neben Landtagsabgeordneten, Fraktionschefs und Landräten der Wissenschaftsminister Björn Thümler, die Gesundheitsministerin Daniela Behrens sowie Finanzminister Reinhold Hilbers und der Umweltminister Olaf Lies.

Nach einem herzlichen Willkommen und einführenden Worten von Landtags-Vizepräsidentin Meta Janssen-Kucz und Minister Thümler referierten die Oldenburger Gastgeber in mehreren Vorträgen über die große Bedeutung der Universitätsmedizin Oldenburg für die gesamte Region. Dr. Christiane Stehle, Medizinischer Vorstand des Klinikums Oldenburg AöR, zeigte zum Beispiel die Schlüsselrolle der Universitätsmedizin während der Corona-Pandemie auf. PD Dr. Ulf Günther (Intensivmedizin, Klinikum Oldenburg) berichteten von dem erfolgreichen „Gemeinde-Notfallsanitäter-Projekt“. Das Projekt hat das Ziel, die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten. Über weitere aktuelle Projekte im Bereich der Schlaganfallbehandlung, der Altersmedizin und Strahlenmedizin berichteten Prof. Dr. Karsten Witt und Prof. Dr. Thomas Büttner (Neurologie, EV Oldenburg und Neurologie, Klinikum Emden), Prof. Dr. Tania Zieschang (Geriatrie, Klinikum Oldenburg) sowie Prof. Dr. Björn Poppe (Medizinische Strahlenphysik, Pius-Hospital).

Das Schlusswort hatte Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. Er betonte das „Fenster der Möglichkeiten“, das durch die Universitätsmedizin Oldenburg eröffnet werde und wünschte sich von der Landesregierung, dass die Finanzzusagen für den weiteren Ausbau eingehalten würden.

Den Wunsch nach einem Aufwuchs in der Universitätsmedizin Oldenburg unterstrich an dem Abend auch die Präsidentin des Landfrauenverbands Weser-Ems, Ina Janhsen. Sie zeigte auf, dass im Nordwesten bis 2030 rund 1.400 Hausärzte und mehr als 1.000 Fachärzte benötigt werden. Sie übermittelte den Wunsch der Mitglieder ihres Verbands, diesem drohenden Mangel durch junge Ärztinnen und Ärzten aus der Universitätsmedizin Oldenburg entgegenzutreten.

Zu der Delegation aus Oldenburg gehörten neben Vertretern des Präsidiums und der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften auch Prof. Dr. Erik Boddeke, Prodekan der Groninger Uni-Medizin, die Geschäftsführer und Vorstände der Oldenburger Krankenhäuser, Studierende der Humanmedizin aus Oldenburg und Prof. Dr. Klaus Peter Kohse von den Freunden und Förderern der Universitätsmedizin Nordwest.

(Stand: 09.06.2021)