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Interview mit Prof. Sicco Scherjon zum binationalen MD/PhD Programm

Zum 5. Juni 2022 endet der Bewerbungszeitraum für das neue binationale MD/PhD Programm an der Universität Oldenburg. Im Rahmen des Programms erhalten Absolvent*innen der Humanmedizin die Möglichkeit sowohl an der Fakultät VI der UOL als auch am Universitair Medisch Centrum Groningen zum MD/PhD zu promovieren.

Zum 5. Juni 2022 endet der Bewerbungszeitraum für das neue binationale MD/PhD Programm an der Universität Oldenburg. Im Rahmen des Programms erhalten Absolvent*innen der Humanmedizin die Möglichkeit sowohl an der Fakultät VI der UOL als auch am Universitair Medisch Centrum Groningen zum MD/PhD zu promovieren (weitere Informationen zum Programm unter: https://uol.de/jointmdphd). In Groningen ist das MD/PhD Programm bzw. die Junior Scientific Masterclass (JSM) bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Nachwuchsförderung.

Im Interview vom 23. Mai 2022 gibt Professor Scherjon einen Einblick in das Programm. Er betont, wie er selbst in seiner beruflichen Laufbahn stehts die klinische Arbeit mit der Forschung verband und erläutert die Entstehung und Struktur des Programms in Groningen. Dabei geht er auf die Vorteile des MD/PhD Programms sowie des Joint MD/PhD Programms ein und berichtet von den Erfahrungen der Studierenden und Betreuenden. Abschließend gibt er zukünftigen MD/PhD Studierende ein paar Ratschläge und motivierende Worte mit auf den Weg.  

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Prof. Dr. Sicco Scherjon ist Gynäkologe, Vorsitzender des JSM und Mitglied des MD/PhD Assessment Committee des UMCG.

Zum Hintergrund: Die Struktur des Programms in Groningen unterscheidet sich aufgrund des Bachelor-/Mastersystems in den Niederlanden von dem Programm an der UOL. Die Integration von Forschung in den Studienverlauf wird in Oldenburg durch das Longitudinale Forschungscurriculum (LFC) realisiert, das Studierende der Humanmedizin auch im Oldenburger Modell bereits frühzeitig an die Forschung heranführt. Dies ist jedoch vom MD/PhD Programm klar zu trennen. Das Joint MD/PhD Programm stellt hingegen die Möglichkeit dar, einen international anerkannten Abschluss zu erwerben und zusätzliche Erfahrungen in der Forschung zu sammeln. Die Promotion kann im Anschluss an das Studium begonnen werden und bereitet die Nachwuchswissenschaftler*innen auf eine Karriere zwischen Klinik und Forschung vor. Bewerben können sich alle Studierenden der Humanmedizin, bis ein Jahr vor- bzw. nach ihrem Studienabschluss.

(Stand: 20.04.2022)