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Campus Wechloy, Gebäude W16a
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Universitätsmedizin Oldenburg:
Europäisch lehren und forschen

Impressum

Sonderausgabe Medizin
ISSN 0930/8253 
www.presse.uni-oldenburg.de
Presse & Kommunikation 
Ammerländer Heerstraße 114−118 
26129 Oldenburg 
Tel.: 0441/798-5446, Fax: -5545 
pre9tsse@uni-oc2xldenburg.dequ1

Inhalt

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

im Jahr 2010 ebnete der Wissenschaftsrat mit seinem positiven Votum den Weg für ein einzigartiges Projekt: die Oldenburger Universitätsmedizin mit ihrem grenzüberschreitenden Studium. Bereits zwei Jahre später gründete die Universität Oldenburg ihre Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften – die bundesweit erste Neugründung einer Medizinischen Fakultät seit 20 Jahren. Oldenburg hatte einen humanmedizinischen Studiengang – wie es bereits der Gründungsausschuss der Universität im Jahr 1971 vorgeschlagen hatte. 

Seit 2012 wächst und gedeiht unsere Medizin, die von Anfang an eine beispiellose ideelle und finanzielle Unterstützung aus Stadt und Region erfahren hat. Ein wesentliches Ziel ist dabei bereits erreicht: Das Etablieren einer erstklassigen medizinischen Lehre. Mit seiner länderübergreifenden Struktur ist unser Medizinstudiengang, die European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS), einzigartig in Europa. Die EMS zeichnet sich durch ihr stark praxis- und forschungsorientiertes Lehrkonzept aus. Im bundesweiten Vergleich schneiden unsere Medizinstudierenden in bislang allen Jahrgängen überdurchschnittlich gut ab. 

Möglich wird dieser Erfolg auch durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern: auf der niederländischen Seite mit der Rijksuniversiteit Groningen und ihrem Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG) sowie hier vor Ort mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg, der Karl-Jaspers-Klinik, dem Klinikum Oldenburg und dem Pius-Hospital Oldenburg. Hinzu kommt ein Lehrpraxennetzwerk mit 120 Partnern in der gesamten Region.

Auch beim Erreichen des zweiten großen Ziels – die Forschung grenz- und fachübergreifend auszubauen – 
befindet sich unsere Universitätsmedizin auf einem sehr guten Weg. In diesem Sonderdruck erfahren Sie mehr darüber.

In einem Interview geben Dekan Hans Gerd Nothwang und Studiendekan Klaus P. Kohse einen umfassenden Überblick. Außerdem wird Ihnen die Leiterin der Abteilung Anatomie, Anja Bräuer, vorgestellt. Sie möchte das Gehirn besser verstehen, um beispielsweise die Alzheimer-Erkrankung früher erkennen zu können. Über die Schulter geschaut hat die Redaktion auch den Urologen Friedhelm Wawroschek und Alexander Winter vom Klinikum Oldenburg. Sie forschen überaus erfolgreich auf dem Gebiet des Prostatakarzinoms. Womit sich Versorgungsforscher in Oldenburg und Groningen beschäftigen, erfahren Sie von den beiden Wissenschaftlern Lena Ansmann und Alexander Friedrich.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihr

Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper

Freiräume für Forschung und Lehre 

Grenzüberschreitend, praxisnah, interdisziplinär – die Ausbildung von Medizinern in der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) hat Modellcharakter. Auch in der Forschung verfügt die junge Universitätsmedizin über großes Potenzial. Im Jahr 2012 gegründet und mit dem Rückenwind des Exzellenzclusters Hearing4all gestartet, sind inzwischen zahlreiche Professuren besetzt worden. Im Interview berichten Dekan Hans Gerd Nothwang und Studiendekan Klaus P. Kohse über den aktuellen Stand – und wie es weitergeht in Lehre und Forschung

Das Gehirn besser verstehen

Wie Gehirnzellen wachsen und sich neu verbinden, fasziniert die Anatomin Anja Bräuer immer wieder aufs Neue. Mit ihrer Forschung möchte sie nicht nur die Grundlagen der Hirnentwicklung verstehen, sondern auch Erkrankungen wie Alzheimer besser erkennen und behandeln können

Den Blick erweitert

Sie forschen gemeinsam auf dem Gebiet des Prostatakarzinoms – und das mit international sichtbarem Erfolg: Urologen des Klinikums Oldenburg und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät. Federführend dabei ist der Klinikdirektor und Prodekan Friedhelm Wawroschek

Gesundheit gut organisiert

Wie gut das Ergebnis einer medizinischen Behandlung ist, hängt nicht allein vom Können der Ärzte ab, sondern auch davon, wie ihr Arbeitsumfeld organisiert ist. Mit diesem Faktor beschäftigen sich die Oldenburger Versorgungsforscherin Lena Ansmann und der niederländische Mikrobiologe Alexander Friedrich – mit ganz unterschiedlichen Forschungsansätzen

Forschung aktuell

  • Exzellenzcluster „Hearing4all” wird erneut gefördert
  • Maßgeschneidertes Programm für Praxisteams
  • Neuer Sonderforschungsbereich zur Hörakustik
  • Grenzüberschreitend promovieren
  • Medizinische Bildanalyse automatisieren
  • Dem Juckreiz auf der Spur
  • Neue Studiengänge
Webmlnjnpaste1/r2b (petra.wilts@leuolij.dafcize) (Stand: 16.01.2019)